650.000$ Risiko durch 1 Klick: Warum Glück dich an der Börse ruiniert
Ein falscher Klick. 650.000 Dollar Risiko. Und plötzlich wird aus einem normalen Trade ein Albtraum. Willi ist 71 Jahre alt und seit vielen Jahren an der Börse aktiv. In diesem Interview erzählt er von seinen Erfahrungen, seinen größten Fehlern und einer Situation, die ihm noch heute deutlich macht, wie gefährlich fehlende Disziplin und Unachtsamkeit beim Trading sein können. Du erfährst: → Wie aus einem einzigen Klick ein Risiko von 650.000 Dollar entstehen kann → Warum ein profitabler Trade trotzdem ein schlechter Trade sein kann → Welche Rolle Disziplin und feste Regeln beim Trading spielen → Warum Willi seine ETF-Strategie im Ruhestand anders bewertet als ein jüngerer Anleger → Wie er nach einer erfolgreichen Phase mit Edelmetallaktien den Anschluss an andere Märkte verlor → Warum auch Jens bereits erlebt hat, wie schnell Gewinne durch Regelbrüche wieder verschwinden können → Weshalb eine starke Community dabei helfen kann, eigene Fehler zu erkennen und bessere Regeln zu entwickeln Eine der gefährlichsten Aussagen an der Börse lautet: „Es ist doch gut gegangen.“ Denn beim nächsten Mal kann das Glück ausbleiben. Deshalb geht es beim erfolgreichen Investieren nicht darum, möglichst oft Glück zu haben. Es geht darum, ein System zu entwickeln, bei dem ein einzelner Fehler nicht das gesamte Vermögen gefährdet. ▬▬▬ Dein nächster Schritt ▬▬▬ Du möchtest herausfinden, wie Du Dein eigenes Vermögen strukturiert aufbauen und Deine Anlagestrategie an Deine persönliche Situation anpassen kannst? Dann vereinbare ein kostenfreies Strategiegespräch mit unserem Team. 👉 https://www.jensrabe.de/bewerbung/?utm_source=podcast&utm_medium=organic&utm_campaign=20260824 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ #Börse #Trading #Risikomanagement #Investieren #Vermögensaufbau #Aktien #Echtgeldexperiment #JensRabe
Speaker 0: Ich hatte ungefähr sechs, sieben Wochen gedauert bis das Geld verdient war.
Speaker 0: Und danach habe ich das ganze Geld innerhalb von drei Wochen wieder verloren und war alles komplett wieder weg.
Speaker 1: Am anderen Morgen, als ich dann ein bisschen klarer bald verstand, hab ich nur gedacht, mein Gott, was hast du denn da für einen Niss gebaut?
Speaker 1: Wenn das Ding dir angedient wird, musst du für sechsohntfünfzigtausend Dollar gerade stehen!
Speaker 2: Dann haben wir eben gesagt okay Mensch Leute schaut euch das mal an... ...was Du Willi hier soweit gemacht hat.
Speaker 2: Wer von Euch hätte das Mindset Das mal durchzuhalten.
Speaker 0: Normalerweise, wenn ich in so einem Interview sitze dann weiß ich immer vorab schon ein bisschen etwas.
Speaker 0: also dann weiß sich immer schon okay wir reden halt über das, wir reden über das oder das.
Speaker 0: Diesmal ist es ein bisschen anders denn mein Team kam und hat gesagt Jens du musst unbedingt noch mit dem Willi ein Interview machen.
Speaker 0: der hatte eine tolle inspirierende Story zu erzählen und ich habe so ein bisschen was gehört ich weiß aber nicht ganz genau.
Speaker 0: Und dann hast du auch noch mal zu mir gesagt, wir müssen das, wir müssten da mal sprechen.
Speaker 0: Und deswegen vielleicht machen wir eins ganz kurz... In paar Sekunden wer bist Du?
Speaker 0: Wo kommst Du her?
Speaker 0: und bei Dir machst Genauso?
Speaker 0: Lieber Willi!
Speaker 0: Du darfst anfangen.
Speaker 1: Also ich bin normalerweise hier in Nordrhein-Westfalen geboren und musste dann vor thirty fünf Jahren nach den Schwarmelinten ziehen aus beruflichen Gründen.
Speaker 1: Die Betonung
Speaker 0: war jetzt ja auf Muster Ja,
Speaker 1: gut.
Speaker 1: Ich habe es mir schon ausgesucht.
Speaker 1: Aber ich war von der Ausbildung ein Maschinenbau-Engineur und hatte mich auf Verbrennungsmotoren spezialisiert.
Speaker 1: Insofern ist da im Prinzip die Aktivitäten mehr in Süddeutscheren Städter als in Norddeutschland.
Speaker 1: Das war der Grundauer um mich, wenn wir jetzt seit neunzehnten Jahren Schwabe sind.
Speaker 1: Wird man nicht?
Speaker 1: Da wird man noch reingeschmeckt!
Speaker 1: Und war dann für eine lange Zeit, für eine große Automobilzulieferfirma tätig.
Speaker 1: War dann noch fünf Jahre zum Beispiel in China und hab da nach Hause praktisch die Welt von einer anderen Seite gesehen wie sie dort funktioniert.
Speaker 1: Das war eine faszinierende Zeit!
Speaker 1: Ich habe dann allerdings auch in den Jahren-II erkannt, wie es mit meiner finanziellen Situation eher aussieht und habe festgestellt, all die Produkte in die du investiert bist.
Speaker 1: In Lebensversicherung, Bauchspartverträgen, fast so alles mit Festgeld ja, was du mitgemacht hast im Endeffekt wirst du über das Orgel zu.
Speaker 1: Ja, Inflationsausgleichen ist das nicht.
Speaker 1: Also habe ich gedacht es gibt nur einen Bereich den du eintreten kannst, dass ist die Börse.
Speaker 1: Dörsenbriefe angeschafft und habe gesagt, das könnte passen.
Speaker 1: Und ich habe nach denen gehandelt.
Speaker 1: Dann ging es los.
Speaker 1: Zehn Jahre lang habe ich hauptsächlich in Minen und Edelmetallminen investiert.
Speaker 1: Das war im Prinzip sehr lukrativ.
Speaker 0: Das war ja gerade die Zeit, wenn ich da unterbreche.
Speaker 0: Die Dotcom-Blase war geplatzt
Speaker 1: und
Speaker 0: die ganzen Tech-Aktien.
Speaker 0: Die NASDAQ war glaube ich neunzig Prozent gefallen.
Speaker 0: Und so um dem Jahr ein oder zwei Jahrzehnte begann dieser Aufstieg von Gold bis ins Jahr zweitausendelf.
Speaker 0: Das heißt du hast eigentlich...
Speaker 1: ...zwo tausend elf bis zwotausend zwölf.
Speaker 1: Also
Speaker 0: Silber-Zwotausenelf
Speaker 1: und Gold-Zwotausendzwölf!
Speaker 0: Du hast also quasi fast einen Goldenes Jahrzehn gehabt und in Sprechen haben auch die Minen alle super performant.
Speaker 0: Ja
Speaker 1: hervorragend haben wir die Form und ich habe gutes Geld verdient.
Speaker 1: aber dann hab' den Fehler begangen und habe nicht rotiert.
Speaker 1: Ich hab immer weiter investiert, und es kam dann ein Jahrzehnt wo ich gesagt habe so kannst du die weitergehen?
Speaker 1: Ich habe sehr viel Geld verloren!
Speaker 1: Und das ist zwar nicht alles weg gewesen was sich dann anschließend machte aber die Verlustverträge die ich muss es damals ja auch versteuern dass was ich an Gewinnen gemacht habe in den zehn Jahren Aber in den letzten zehn Jahren haben sich die Verlast Verträge beim Finanzamt angesammelt Und das, was ich jetzt so in den letzten zwei Jahren seit der Mitgliedschaft mit einer hinschalen Akademie gewonnen habe, brauche ich nicht zu versteuern.
Speaker 1: Das ist jetzt einmal ein Vorteil!
Speaker 0: Das ist übrigens eine ganz spannende Sache wie du erzählst und zwar wenn man halt zehn Jahre an der Börse etwas macht, was super erfolgreich ist dann ist es auch unglaublich schwer umzuswitschen.
Speaker 0: Wir wissen es ja noch nicht so genau, aber wir sind jetzt im Februar im Februär zwutausend sechsundzwanzig und gerade fängt das hier an dass Tech so ein bisschen unter Druck steht.
Speaker 0: Aber wenn du die letzten zehn Jahre in Technologieaktien warst dann war das immer gut!
Speaker 0: Da hat man jeden Rücksetzer gekauft und ist immer wieder nach oben gegangen und da fällt es einem natürlich auch wahnsinnig schwer hier zu sagen Jetzt ändert sich alles und jetzt sind vielleicht die nächsten zehn Jahre wieder mal Value-Aktien oder Dividendenaktien gefragt.
Speaker 0: Weil wenn man was eine lange Zeit macht, das auch erfolgreich macht und ja auch vom Markt bestätigt bekommt, dass du machst es richtig dann sind wir Menschen natürlich auch schwerer dann davon abzubringen zu sagen warum soll das nicht weitergehen?
Speaker 0: Ich glaube Gold ist damals so auf tausend, achthunderttausende hunderte gegangen oder sowas.
Speaker 0: knapp
Speaker 1: zwei Tausend Silber hatte seinen Peak in Osten-Jahrs.
Speaker 0: Das ist übrigens total spannend, ich war ja damals auch schon dabei und habe diesen Peak miterlebt und ich weiß noch, dass ich im Jahr Mönchen auf der Edelmetallnässe war.
Speaker 0: Und da war Gold gerade so runtergegangen.
Speaker 0: Also du hörst recht knapp zwei tausend auf siebzehnhundert und ich habe einen Vortrag gehalten, wie man sich mit Hilfe von Optionen gegen einen Goldpreisverfall abhetzen könnte.
Speaker 0: Und ich war der Einzige, der gesagt hat es könnte auch mal fallen.
Speaker 0: alle anderen auf dieser Messe waren super bullisch.
Speaker 0: so also gold geht auf fünftausend
Speaker 0: usw.,
Speaker 0: also da wo wir jetzt mittlerweile sind.
Speaker 0: aber wie gesagt lange her.
Speaker 0: und ich weiß man hat mich da Man hat mich da fast aus dem Säugeput.
Speaker 0: Wie kann mir es denn einfallen, gegen einen Hatching über a fallende Goldpreise zu reden?
Speaker 0: Und ich weiß... Ich bin dann nach Hause gekommen und habe mein ganzes Gold verkauft.
Speaker 0: Da hab' ich gesagt wenn die alles so euphorisch sind und keine negative Stimme darf gehört werden.
Speaker 0: Da habe ich alles verkauft an Gold, was ich hatte.
Speaker 0: das war jetzt auch nicht so viel aber ich habe bis schon etwas verkauft außer die eine Münze, die ich als Honore Robben kommen habe den Grügerrand, den habe ich immer noch.
Speaker 1: Okay!
Speaker 0: So, jetzt okay wie man will geht gleich weiter.
Speaker 0: Sag du kurz vorwürdig zu dir.
Speaker 0: Also
Speaker 2: mein Name ist Eduard Schulz, ich bin seit Jahrzehnten bei der Akademie.
Speaker 2: Beruflich bin ich Unternehmer aber für die Akadémie bin ich zunächst gestartet als Teilnehmer.
Speaker 2: Ich habe erst die Ausbildung soweit gemacht und heute bin ich Regionalgruppenleiter für die Regionalgruppe in Stuttgart und ich betreue Menschen wie den Willi, die kommen dann zu mir in die Regionalkruppe Alles Teilnehmer, die tauschen sich untereinander aus.
Speaker 2: Ich betreue das ganze Thema.
Speaker 2: ich leite dann Termine an, organisiere eine Möglichkeit wo man sich unterhalten kann und so kam es eben dass wir dann gesagt haben Mensch Willi seine Erfahrungen die er gelernt hat den Umgang mit dem Produkten darfst du gleich ein bisschen was dazu sagen ist wirklich spannend.
Speaker 2: Ich würde viel mehr Menschen gerne einladen, zu uns zu kommen.
Speaker 2: Ein Teilnehmer aus der Akademie auch mal zu zeigen.
Speaker 2: man kann hier wirklich viel lernen sich selbst persönlich weiterentwickeln und dann hat man eben auch die Menschen mit denen man sich untereinander austauschen kann.
Speaker 0: Okay so jetzt bin ich natürlich gespannt.
Speaker 0: ihr habt mir im Vorfeld gesagt es gibt da eine ganze eigentlich krasse, darf nur so sagen ne krasser Story was dir passiert ist.
Speaker 0: Vielleicht kannst du dann ein bisschen... Du machst nicht
Speaker 1: zu viel hier was in der Historie.
Speaker 2: Die Mine!
Speaker 2: Die
Speaker 0: Tretmine, vielleicht kannst du uns da ein bisschen mit auf die Reise nehmen.
Speaker 1: Also es kann im letzten November ist das passieren?
Speaker 1: Ich habe mir meiner Frau abends so einen Krimi angeschaut und der dauerte bis Viertel vor zehn.
Speaker 1: ich war müde Kopfschmerzen aber ich hab gedacht okay bis zehn Uhr kannst du vielleicht noch mal ein Putz schreiben und also S&P.
Speaker 1: Ich bin dann hingegangen und habe dann dummerweise statt SPY, SPX eingegeben.
Speaker 1: Muss
Speaker 0: ich ganz kurz erklären für alle die hier zuschauen?
Speaker 0: Es gibt verschiedene Produkte auf die man Optionen schreiben kann.
Speaker 0: und der SPY der sogenannte Spider das ist halt ein kleines relativ überschaubbares Produkt.
Speaker 0: der kostet einen Stück jetzt so Ungefähr
Speaker 1: ein Zehntel dessen, was
Speaker 0: der Groß ist.
Speaker 0: Genau und der SPX ist aber der große.
Speaker 0: Der ist zehnmal so groß.
Speaker 1: Und ich habe nicht richtig hingeschaut, weil ich hab gesagt, okay Delta-Zehn drei tausend Dollar Prämie.
Speaker 1: Das ist so ein Netzschirm und Abgeschicht.
Speaker 1: So um am anderen Morgen Als ich dann ein bisschen klarer war bei Verstandteil, hab ich nur gedacht mein Gott was hast du da für einen Miss gebaut?
Speaker 1: Wenn das Ding dir angedient wird ja musst du für sixhundertfünfzigtausend Dollar gerade stehen.
Speaker 1: Der Strike war bei sechshundertsech... Sechs hundertfünftigtausende Dollar.
Speaker 1: Ja, musst du gerade stehen.
Speaker 1: und dann habe ich nachgeschaut mit Börsen Eröffnung und habe gesagt oh!
Speaker 1: Ich bin ja jetzt schon fünfhundert Dollar im Plus.
Speaker 1: Dann hast Du im Prinzip hier bevor du aussteigst, nochmal fünfhundert Dollar.
Speaker 1: Und es hat sich dann so entwickelt dass ich immer mehr ins bloß reinkam mit diesem Shortput sodass ich als ich bei achtzig Prozent war das mal der Regionaltruppe vorgestellt habe.
Speaker 1: Ich hab gesagt okay das ist ein Auszug aus meinem Portfolio dort also diese ganzen Shortputs.
Speaker 1: wer von euch entdeckt die Tretmine?
Speaker 1: Ich sage erst mal stilles Schwein.
Speaker 1: Guckt euch die Prämie, die leistet mit dem Prämien an.
Speaker 1: Fällt euch da was auf?
Speaker 2: Ich würde an der Stelle dir ein kleines bisschen unterstützen, also in der Regionalgruppe ist es einfach auch so dass wir uns ja untereinander austauschen.
Speaker 2: Wir wollen voneinander lernen und teilen aber auch irgendwo mit was lief besonders gut oder schlecht.
Speaker 2: Natürlich hast du die Coaches in der Schule, natürlich hast du eine Facebook-Gruppe.
Speaker 2: Es gibt hier Zickmöglichkeiten, aber manchmal möchte man einfach auch mit einem Menschen sprechen.
Speaker 2: Und das geht einfach in den Regionalgruppen.
Speaker 2: und dann haben wir eben gesagt okay Mensch Leute schaut euch das mal an was du Willi so weit gemacht hat.
Speaker 2: wer von euch hätte das Mindset
Speaker 1: das Mal durchzuhalten?
Speaker 1: So habe ich gefragt ja Was hätte wer von Euch hätte gemacht wenn er am anderen Tag festgestellt hätte Ja er hätte nichts verloren aber auch nichts gewonnen?
Speaker 1: Wer hätte die Position sofort geschlossen?
Speaker 1: und haben alle darauf gezeigt Ich auch.
Speaker 1: Wer von euch hätte die Position beschlossen, wenn er fünfhundert Dollar verloren hätte, haben auch alle aufgezeigt.
Speaker 1: Und wer von euch hättet die Position geschlossen?
Speaker 1: Wenn er festgestellt hat, der hat fünfhundert Dollar in einem Tag gewonnen und dann werden dann auf dem Mal ein paar Finger ging hoch unter anderem meine andere wieder völlig egal was sofort schließen.
Speaker 1: Und dann hatte ich also praktisch bei ... ... achtzig Prozent, da war ich angelangt.
Speaker 1: Da stand allerdings immer noch ... ... sechshundert Dollar an Zeitwert drin.
Speaker 1: Ich habe gedacht, naja, die nimmst du auch noch ein bisschen was mit.
Speaker 1: Die ganze Option lief ja noch vierzehn Tage so in etwa und ich hatte einen gesunden Abstand zu meinem Strike und dachte, das sollste vielleicht machen?
Speaker 1: Aber dann habe ich mir das Kaschen mal angeschaut, was ich dann hatte.
Speaker 1: Das war bei Nullkomma vier und dann hab' ich gesagt okay sei einmal zufrieden schließe die Position bei Achtzig Prozent ja.
Speaker 1: und dann ging dann Schlagarty, habe ich dann gesehen wie der Skaschen von Null Komma Vier auf Null Komma Sechs hochsprang.
Speaker 1: Und das war eben halt eine Träne oder beziehungsweise ein Fehlträd, der gut gegangen ist, der hätte aber auch ganz übel anders ausgehen können.
Speaker 0: Ja, das ist ja übrigens wir denken ja immer einen Ein guter Trait ist ein Trait, der ein Gewinner ist und ein schlechter Trait is'n Trait der ein Verlierer ist.
Speaker 0: Das stimmt ja aber nicht!
Speaker 0: Es ist ein guter Trait, das halt der, der richtig gemacht wurde, egal wie das Ergebnis ist... ...und ein schlechter Trait ist als ein Trait der nicht richtig gemacht würde auch egal wie es ergebnis ist.
Speaker 0: Und so gesehen war's ein schlecher Trait auch wenn am Ende Geld gebracht hat.
Speaker 0: Nur versteht, wenn man eine gewisse Zeit auch an der Börse ist.
Speaker 0: Wir haben ja alle solche Erlebnisse schon mal gehabt.
Speaker 0: Ich habe ein paar Jahre angefangen als du und mein Traum war es dann immer so in den zwei Tausend Jahren ich wollte mal unbedingt tausend Punkte am Stück im DAX machen also mit dem Future und dann LONG und dann wollte ich tausende Punkte und keine Ahnung warum.
Speaker 0: das war es in meinem Kopf Und ich hab's dann einmal auch geschafft.
Speaker 0: Achthundert Punkte Und das waren dann, glaube ich, so vierzigtausend Euro.
Speaker 0: Mit zwei Futures.
Speaker 0: Ach!
Speaker 0: So vierzig tausende Euro habe ich gesagt, jetzt bist du der König der Welt und demnächst warm.
Speaker 0: Ich ziehe an dir
Speaker 0: vorbei.".
Speaker 0: Das hat ungefähr sechs, sieben Wochen gedauert bis das Geld verdient war.
Speaker 0: Und danach habe ich das ganze Geld innerhalb von drei Wochen wieder verloren.
Speaker 0: War alles komplett wieder weg weil... ...ich hab das später mal analysiert.
Speaker 0: Ich habe auf diesem Weg dahin ganz viele Fehler gemacht.
Speaker 0: Also stopp!
Speaker 0: Marc lief so ein bisschen gegen mich.
Speaker 0: Ich habe den Stopp ein bisschen weggesetzt, weil das ist doch alles noch in Ordnung und dann hat er sich tatsächlich wieder erholt und ging wieder nach oben.
Speaker 0: Da hab ich einen Stopp wieder hergezogen.
Speaker 0: Und ich habe auf dem Weg nach oben drei-, viermal Fehler gemacht.
Speaker 0: Grobe Schnitzer aber die sind nie bestraft worden sowie jetzt bei dir auch in denen.
Speaker 0: Und was passiert denn in deinem Kopf?
Speaker 0: Du sagst dann siehst du, ich kann es ja...
Speaker 2: Es geht ja!
Speaker 0: Ja, es geht ja.
Speaker 0: Ich kann auch mal gegen die Regeln handeln und dann geht's halt gut.
Speaker 0: Dann wird man natürlich nach... Oh, ich habe hier etwas Tolles gemacht.
Speaker 0: Vierzigtausende.
Speaker 0: Ich hab da viel verdient Und dann passiert das Ganze wieder.
Speaker 0: und du hast natürlich dieses Verhalten jetzt in dir gelernt, sagst du, ich kann den Stop mal versetzen.
Speaker 0: Und wenn er es halt diesmal versetzt sich noch einmal, dann ist es halt passiert, dass ganze Geld wieder weg
Speaker 2: ist.
Speaker 2: Das haben wir regelmäßig im Regionalgruppen das Thema der persönliche Handelsplan.
Speaker 2: Also jeder handelt für sich ganz individuell.
Speaker 2: Du bringst uns das ein Stück weit bei anhand vom Ressourcentreck Zeitwissen und Geld.
Speaker 2: Aber wer hat wann wie die Möglichkeit zu handeln, mit welchen Methoden?
Speaker 2: Was sind die Märkte in denen man sich wohlfühlt.
Speaker 2: Wir sprechen darüber in den Regionalgruppen das jeder dann auch seinen ganz persönlichen Regeln irgendwo einmal aufstellen kann und diese anwendet also praktiziert einfach und immer besser verfeinert und dass man halt einfach regelbasiert arbeitet und nicht mehr aufgrund von Zufällen.
Speaker 2: so arbeiten wir eben auch daran, dass wir die Teilnehmer ein Stück weit nach vorne bringen.
Speaker 1: Was ich dann auch lernt habe, dass sich im Prinzip das jeder im Endeffekt sein persönliches Profil erkennen muss.
Speaker 1: ja mit der Zeit.
Speaker 1: Und in den zwei Jahren hat sich bei mir einiges getan wo ich gesagt und wo ich mich befragt habe was hat es sich bei dir entwickelt um was passt zu dir?
Speaker 1: Und was passt nicht?
Speaker 1: zum Beispiel TLT ist ja überhaupt nichts keine Affinität aber andere Sachen schon.
Speaker 0: Wenn du jetzt nochmal auf diesen, das redet mal speziell über diesen einen Trade.
Speaker 0: Wenn du es jetzt noch einmal so siehst, du hast da Geld verdient?
Speaker 0: Hast du ihn dann bis zum Verfall auch gehalten?
Speaker 1: Nein, nein!
Speaker 1: Ich hab den bei achtzig Prozent doch geschlossen weil mir das Kaschen zu niedrig war.
Speaker 0: Stimmt, stimmt.
Speaker 0: Das ist ja gerade gesagt genau.
Speaker 0: Stimm.
Speaker 0: Wenn wir jetzt aber trotzdem nochmal rückblickend auf den Trade-Shows, brauchst du eine gute Entscheidung denen nicht zuzumachen oder was eine schlechte Entscheidung?
Speaker 1: Es war ein bisschen gezockert muss ich ganz ehrlich sagen.
Speaker 1: Das hätte ja durchaus sein können, dass an irgendeinem Tag der Tramp mal wieder irgendwas hätte verlassen lassen können.
Speaker 1: Und der S&P-Fünfhundert wäre von damals bei fünftausend neunhundert in etwa runtergerauscht unter den Strike.
Speaker 1: Selbstverständlich
Speaker 0: wenn der einfach nur mal am Tag fünf Prozent gefallen wär, wo er geht hoch, dann bist du so vor ein paar tausend Euro Minos mit diesem Trade.
Speaker 0: Da muss nicht einmal einen Strike kommen, sondern Das genügt ja, wenn der einfach mal einen Schlag kriegt.
Speaker 0: Weil Trump sagt irgendetwas irgendwas auf der Welt passiert und dann ist es so.
Speaker 1: Also insofern muss ich ganz ehrlich sagen also... Ich weiß ganz genau wie ich reagiert hätte, wenn das Dingentach tatsächlich schlagartig mal runtergelaufen wäre.
Speaker 0: Was jetzt?
Speaker 0: Ultranawöld!
Speaker 1: Und hätten natürlich versucht zu schließen.
Speaker 1: Denn sixhundertfünfzigtausend Dollar konnte ich nicht aufbringen oder hätte ich nicht raufbringen können mit dem.
Speaker 1: Wages herantassen und ich würde heute sowas nie wieder machen.
Speaker 0: Es gibt für mich so eine Regel, wir sagen das auch irgendwann mal wieder auf.
Speaker 0: Das inspirierende Geschichte muss ich öfters sagen.
Speaker 0: Wir alle machen ja mal einen Fehler Und es können manchmal ganz simple Fehler sein wie bei dir dass man sagt hey Ich verwechsel also ich gucke halt nicht genau hin.
Speaker 0: dann ist es statt sb y spx und dann nimmt man das.
Speaker 0: Oder ich habe mir das auch schon passiert.
Speaker 0: Ich wollte hundert Stück kaufen, habe tausend gekauft oder ich wollte mal was verkaufen und hab es gekauft.
Speaker 0: Also so ganz simple einfache Dinge die halt passieren Und ich persönlich habe jetzt für mich eine ganz klare Regel Wenn ich einen Fehler entdecke dann schließe stehen Dann korrigiere ich diesen Fehler auf der Stelle Egal wie die Position ob dem plus ist oder ob dem minus ist oder so Und zwar gar nicht so sehr weil ich dann sage ich muss jetzt in deinem Fall war es ja so Wenn du den Fehler sofort korrigiert hättest, hätt es ja trotzdem Geld verdient.
Speaker 0: Aber ich mach das mehr aus zu mentalen Gründen, dass ich sage Ich möchte nicht mit einem Fehler Geld verdienen weil ich weiß Dass sich das dann auf mich mental auswirkt und ich sage oh Du hast also ich werde quasi für einen Fehler belohnt Und langfristig wird man aber für solche Fehler sehr hart bestraft.
Speaker 0: Deswegen habe ich für mich so eine zu einer Trading Regel in jedem einzelnen System, dass Ich sage ich mache halt solche Trades dann auf der Stelle zu.
Speaker 0: Es passiert nicht so oft, aber wenn wird auf der Stelle geschlossen?
Speaker 0: Haben auch alle unsere Coaches Anweisungen das zu machen mit ihren Konten.
Speaker 0: Ihr entdeckt einen Fehler und schließe ihn sofort!
Speaker 2: Ich erlebe das immer wieder bei uns in der Gruppe in Stuttgart.
Speaker 2: Jeder von uns macht Fehler völlig normal, völlig menschlich.
Speaker 2: Man weicht mal hier ein bisschen ab, man weicht da ein bisschen davon seinen Regeln.
Speaker 2: Das sieht einfach zu lukrativ aus und dann berichten wir die Teilnehmer schon auch immer wieder okay... Die Idee war nicht schlecht ... ist halt schief gegangen.
Speaker 2: Und dann sage ich mal, okay tauscht euch untereinander aus... ... also teilt das und lernt daraus, macht es besser?
Speaker 2: Das ist genau das Thema, was du sagst,... ... macht es einfach zu realisieren, dass du hier einen Fehler gemacht hast..., ... aber machst beim nächsten Mal besser!
Speaker 0: Ja, man hat ja immer so diese Erwartungshaltung wenn man einen Trade öffnet.... Oder auch ein Investment macht überhaupt keine Rolle.
Speaker 0: Dann hat man ja die Erwartungshaltung, das wird ein Gewinner.
Speaker 0: Sonst würde man es ja nicht tun.
Speaker 0: Aber jetzt muss man ja mal ganz realistisch sein und muss sagen okay, wir alle machen mindestens so lange Börse wie Warren Buffett.
Speaker 0: Das heißt also mindestens bis neunzig oder wie sein
Speaker 1: Partner
Speaker 0: Charlie Manger ist neuneinzig.
Speaker 0: Also das heißt, wir werden noch viele Jahre Börsen machen!
Speaker 0: Und wenn ich an diese Erwartungshaltung herangehe, dass jeder Trade ein Gewinn wird... dann müsste ich ja bis an Ende meines Lebens nur noch Gewinnertrades haben.
Speaker 0: Das ist ja völlig abwegig, das kann ja überhaupt nicht funktionieren sondern ich muss ja realistisch sehen und sagen okay ich weiß von den nächsten zehnhunderttausend, zehntausend Trades was auch immer noch machen werde oder Investments da wird es welche geben.
Speaker 0: die werden Verlierer werden und deswegen ich persönlich sage immer Ich erwarte schon, dass es ein Gewinner wird.
Speaker 0: Aber ich gehe immer davon aus, es könnte auch ein Verlierer werden und deswegen überdenke ich halt immer als Allererstes wo ist mein Risiko?
Speaker 0: Was kann ich verlieren?
Speaker 0: Und ich glaube viele Neueinsteiger denken immer was kann ich maximal aus diesem Trade herausholen?
Speaker 0: So das ist eben eine andere Herangehensweise.
Speaker 0: der trade kann ja selbe sein.
Speaker 0: aber der der sage mal Profi oder mit manches nicht Berufszentren sondern jemand hat das halt ein bisschen professioneller macht so wie wir Der denkt ans risikur Und der Amateur denkt eben nur an den maximalen Gewinnen.
Speaker 2: Willi, ich würde dich gerne fragen wie war das so für Dich dass Du Dich austauschen konntest in der Regionalgruppe genau bei diesen einen Trade?
Speaker 1: Das war schon erfrischend ja.
Speaker 2: Sonst machst du das ja alles mit Dir selbst aus!
Speaker 1: Ja, ja sicher also Für mich ist es jetzt wichtig.
Speaker 1: gerade die Regionale Gruppe ist für mich im quasiem Anker wo ich mich mal über Börse unterhalten kann.
Speaker 1: In meinem ganzen bekannten Kreis ist nicht ein einziger Der mich nicht für den Zucker halten würde Und die Diskussion mit denen sind eigentlich im Prinzip desillusionierend.
Speaker 1: Du kommst hier immer schlecht vor und deswegen ist das so eine Regionalgruppe, mit der man sich regelmäßig trifft.
Speaker 1: Das ist ein Prinzip sehr, sehr erfrischend wo man also im Prinzip unter Gleichgesinnten sich mal austauschen kann und wo nicht jeder gleich von dir das Böseste denkt.
Speaker 0: Du hast am Anfang gesagt, du hattest diese klassischen Geldanlagen die jeder Deutsche hatte und auch hier immer noch hat.
Speaker 0: Vielleicht mit außen Bausprache?
Speaker 0: Ich glaube das geht dahinten nicht mehr.
Speaker 0: Aber Lebensversicherung, wie er damals sogar noch ganz gut rennt konnte.
Speaker 0: Da gab es noch so dreieinhalb Prozent Mindestszins oder sowas.
Speaker 0: Und halt Bankanlagen usw.
Speaker 0: Das hast du damals gesagt okay ich weiß dass das mit Inflation und so da kommt nichts raus.
Speaker 0: Warum denkst du, hast du das realisiert?
Speaker 0: und zum Beispiel dein Umfeld also ja auch Menschen die gute Jobs haben.
Speaker 0: Die Geld verdient haben, die gebildet sind.
Speaker 0: Warum haben die das nicht erkannt?
Speaker 0: Warum glaubst du machen so wenige Menschen Börse und bleiben stattdessen in irgendwelchen Anlagen, die halt einfach nicht viel Rendite bringen oder sogar Rendite kostenlos?
Speaker 0: Ich
Speaker 1: kann es dir nicht genau sagen.
Speaker 1: Ich habe das eigentlich im Prinzip, der ist öfter auch mit Kollegen und Freunden diskutiert dort da.
Speaker 1: Es ist eigentlich im prinzip sagen okay wenn wir das nicht haben dann gehen wir in den Bereich der Zockerei Und das wollen wir nicht.
Speaker 1: Das ist wahrscheinlich eine der Gründe warum die dann nicht im Aktienmarkt tätig sind.
Speaker 1: Da findet jetzt ein Wandel statt Indem man also Sparpläne mit ETFs zum Beispiel macht, ja.
Speaker 1: Für mich ist das ein bisschen spät.
Speaker 1: Einen Siebzig Jahre ETF-Sparplan.
Speaker 1: Naja...fünfzwanzig, wenn man mit fünfzwanziger anfängt?
Speaker 1: Ist das ein richtig gutes Geschäft, aber nicht unbedingt mit einen Siebzicht und ich musste dann anderen Lösungsweg machen.
Speaker 1: Mein Ziel ist auch nicht unbedingt mehr Millionär zu werden, sondern im Prinzip ist es so dass ich neben meiner Rente die ich bekomme ja die auch bewusst immer weniger wird.
Speaker 1: Ich bin privat versichert.
Speaker 1: Die privaten Versicherungen haben jedes Jahr zehn Prozent hauen die am Prämier drauf und da kann ich mir ausmalen wie lange mir das reicht.
Speaker 1: mit meiner Rnte, mit meiner gesetzlichen Rente also muss ich mir nebenher was verdienen.
Speaker 0: absolut
Speaker 1: Und ich traue auch den Zeiten nach, wo ich mir als ich beruflich tätig war.
Speaker 1: Mir deutlich mehr habe erlauben können und das will ich in irgendeiner Form kompensieren, dass ich mir den gleichen Standard erarbeitet beziehungsweise erschaffe.
Speaker 1: Aussehe mich dann auch regelmäßig aus dem Depot nicht einspare, sondern im Prinzip auch fast herausziehe.
Speaker 1: Wo ich mir dann sage okay ich habe den Lebensstand von damals kann ich mir erhalten und das ist mir momentan sehr wichtig.
Speaker 1: ja vor allen Dingen auch meine Frau tritt demnächst in Ruhe stand und da müssen wir uns mal überlegen Was machen wir denn mit unserer gemeinsam gewonnenen Freizeit?
Speaker 1: Die kostet ja auch Geld, und die kosten Geld.
Speaker 1: Und ich möchte nicht zu Hause sitzen und sagen okay jetzt habe ich die Rente für das Essenreiz schuldenfrei Bistel.
Speaker 1: Prost haben so keine Miete mehr bezahlen.
Speaker 1: aber das ist ein Bild was ich mir nicht mehr vorstellen kann von mir.
Speaker 1: Deswegen bin ich auch an der Börse dort, ja.
Speaker 1: Ich habe eine andere Zielsetzung als die Leute, die jetzt sagen, ich fange mit twenty-fünf Jahren an und mit fünfzig kann ich in Ruhe stehen weil ich dann Millionär bin.
Speaker 1: Das hab' ich nicht mehr.
Speaker 1: Es ändert sich im Prinzip das Bild auch mit dem Alter.
Speaker 1: Und ich hab' im Endeffekt zwanzig Jahre verloren.
Speaker 1: Es gibt dieses Ressourcentreihek von Geldwissen und Zeit.
Speaker 1: Und eine gute Basis hatte ich an Geld.
Speaker 1: Wissen habe ich mir jetzt aufbauen können, die letzten zwei Jahren war eine kleine Revolution und ich hab gute Gewinne gemacht, aber auch nicht allzu schwer.
Speaker 1: Der Markt hat mitgespielt muss man auch dabei sagen.
Speaker 1: Das Thema Zeit ist für mich ambivalent ja?
Speaker 1: Ich habe viel Zeit um mich im Tagesverlauf um das Thema zu kümmern Wissen anzusammeln, ja zu investieren.
Speaker 1: Da bin ich wesentlich im Vorteil gegenüber einen der voll berufstätig ist und eigentlich nur nach Feierabend sich so ein bisschen was von der Zeit abknapp sind kann und sagt Ich mach dieses und jenes noch.
Speaker 1: Ja also da bin ich ehrlich gesagt ein bisschen befreiter aber ich habe keine dreißig Jahre mehr oder vierzig Jahre.
Speaker 0: Ich würde
Speaker 2: ganz kurz einhängen dürfen.
Speaker 2: Ähnlich wie deine Ziele, wir haben ja in Stuttgart echt eine ganz große bunte Mischung.
Speaker 2: Wir haben viele Teilnehmerinnen und viele junge Leute die erst Mitte zwanzig sind aber auch einige Teilnehmer in deinem Alter wo dann einfach auch die Ziele ganz unterschiedlich sind.
Speaker 2: Also mit zunehmendem Lebensalter willst du eher Themen absichern, so willst dann einfach keine Verluste mehr haben.
Speaker 2: Wenn man sehr jung ist will man halt eine möglichst hohe Rendite haben.
Speaker 2: aber das macht diesen Austausch wenn mich jetzt ein Teilnehmer wie Willi da habe einfach unglaublich spannend und es ist einfach dieses echte...wenn er sich mit einem Teilnehmer unterhält der sehr jung isst Und dann kommt von beiden dieser, diese AHA-Effekt.
Speaker 2: Weil der Junge kommt mit einer dynamischen Idee.
Speaker 2: daher was er träden möchte und will ich sagen naja also das macht für mich keinen Sinn mehr.
Speaker 2: Ich habe nicht diese Zeit und es ist unglaublich gut zu sehen in der Gruppe.
Speaker 2: Deswegen deine Ziele ganz anders als bei anderen Teilnehmern.
Speaker 2: Aber du kannst sie in der RAWE Academy, kannst du die wirklich sehr gut zusammenbringen?
Speaker 0: Ja!
Speaker 0: Ich würde euch abschließend gerne noch jeden eine abschliessende Frage stellen und zwar will ich... Wir setzen dich an eine Zeitkapsel und schicken dich nochmal zurück ins Jahr two-tausend zwei und du triffst dein jüngeres Ich.
Speaker 0: Was würdest Du dem aus deiner jetzigen Börsenerfahrung, das sind ja auch über zwanzig Jahre, was würdest du Deine jüngeren empfehlen, wenn du noch mal mit ihm eine Stunde
Speaker 1: Zeit hättest?
Speaker 1: Also erstmal Wissen ansammeln.
Speaker 1: Wenn man an der Börse tätig wird und sich nicht darauf verlassen, was aus irgendeinem Brief liest oder danach handelt.
Speaker 1: Das passt nicht unbedingt zu einem!
Speaker 1: Man muss eben halt lernen dort mit der Bürse umzugehen und dann ist im Prinzip so etwas wie Jens Rabe Akademie eigentlich im Prinzip ein sehr, sehr guter Grundstein her um sich selber zu finden und dann auch entsprechend zu wickeln.
Speaker 1: Und ich sehe heute was mein Vermögen anbelangt dass er über mir ganz anders aus.
Speaker 1: Wenn ich das vor zwanzig Jahren so angefasst hätte und nicht erst zwanziger Jahre später.
Speaker 0: Okay, abschließende Frage für dich wenn jemand überhaupt keine Ahnung hat von Börsen.
Speaker 0: Also es ist ganz neu, er hat schon gesagt, es gibt jetzt Börse und er hat noch nie was gemacht.
Speaker 0: Und er würde dich jetzt sagen Mensch nimmst du mich mal mit auf so einen Regionalgruppen treffen oder so?
Speaker 0: Und du könntest ihm am Anfang... also er hat den Wunsch sich wissen anzueignen.
Speaker 0: deswegen schließen wir das mal aus und werden vielleicht ein bisschen konkreter.
Speaker 0: Was würdest Du jemand der so ganz unauffahren ist, der ganz neu mit Dir am Tisch sitzt?
Speaker 0: Was würdest Du dem für ein zwei Tipps mitgeben?
Speaker 0: Also er will was lernen, aber was sollte er lernen?
Speaker 2: Ich halte mich mit Tipps meistens zurück.
Speaker 2: Und
Speaker 0: deswegen nicht kaufst du diese oder jene Aktie, sondern so ein Lerntipp!
Speaker 0: Ja
Speaker 2: also als Lern-Tab... wir können gerne über einen Tipp sprechen.
Speaker 2: das ist grundsätzlich ja gar nicht so voll wert.
Speaker 2: ich würde erst mal sagen versuche es so simpel wie möglich zu machen.
Speaker 2: fang mal an zu investieren.
Speaker 2: nimm erstmal ein einziges Produkt von mir aus den MSCI dann hast du mal den Start.
Speaker 2: so und jetzt Wenn du diese Basis mal angefangen hast, wenn du diesen Stein ins Drohnen gebracht hast dann ist ja schonmal gut.
Speaker 2: Und darauf baust du auf.
Speaker 2: jetzt lernen was dazu macht das Ding groß, packt da Geld rein und dann kommt Schritt für Schritt eins nach dem anderen.
Speaker 2: aber fang einfach mal an.
Speaker 1: Super!
Speaker 1: Das ist vor allen Dingen wichtig so dass man nicht zu viel sich verzettelt.
Speaker 1: also ich mache zum Beispiel im Durchschnitt pro Tag drei vier Trades Und die muss ich auch innerlich verarbeiten.
Speaker 1: Ich habe ein zweites Depot, das sich für meinen Sohn aufbewahrt habe.
Speaker 1: Habe ich drei Werte drin.
Speaker 1: Die hab' ich dieses Jahr noch nicht geändert.
Speaker 1: Die haben zwanzig Prozent gemacht vom Jahresanfang bis jetzt.
Speaker 1: Ich dagegen Krabsel bei fünf Prozent herum.
Speaker 1: Für mich die schweren fünf Prozent sind fünf Prozent.
Speaker 0: Aber
Speaker 1: ich mach da wesentlich viel mehr Aufwand um mich dahin zu entwickeln.
Speaker 1: und mein Sohnemann, bei dem habe ich es einfach gehalten Der macht zwanzig Prozent.
Speaker 0: Der wird sich freuen und sagen, Papa, mach weiter so!
Speaker 1: Ich hab das mal... ich habe das Konto einfach nun mal angelegt für seine eigene Altersversicherung.
Speaker 1: Weil es finde ich auch wichtig dass die Jungen in irgendeiner Form auch an ihre alte Versicherung machen.
Speaker 1: Und sie sollen eigentlich im Prinzip meinem Sohn hab ich schon auch gesagt, arbeite vor, verlass dich nicht darauf, dass du später rennst.
Speaker 1: Ja,
Speaker 0: ich glaube jetzt auch Jetzt, ich bin ein paar Jahre jünger als du, deswegen darf ich das sagen.
Speaker 0: Eure Generation, ihr hattet ja zumindest noch... Jetzt rückblickend ist es immer alles einfach zu sagen, aber damals gab's ja schon durchaus noch gute Gründe.
Speaker 0: Deutschland hat geboomt die Wirtschaft hat gebohmt die Globalisierung war überall.
Speaker 0: du hast selbst erzählt was in China beruflich unterwegs.
Speaker 0: da hat man ja auch noch davon ausgehen können dass das System deutlich stabiler ist.
Speaker 0: wogegen jetzt wenn wir jüngere Menschen heutzutage sehen ich glaube das ist jedem klar Das wird schon immer noch eine Rente irgendwie geben aber viel kann das allein aus demografischen Gründen nicht mehr sein, was da kommt und deswegen muss man einfach etwas machen.
Speaker 0: Egal was man macht aber irgendwas muss man halt machen.
Speaker 1: Das ist ein Milchmädchenrecher?
Speaker 1: Absolut!
Speaker 0: Das war sehr inspirierend.
Speaker 0: viel lieben Dank dass ihr extra hier am frühen Moden zu mir gekommen seid, dass wir miteinander sprechen durften und dass du uns an deinen Erfahrungen hast teilnehmen lassen weil man setzt sich auch nicht so gerne hin sagt ich habe da mein Fehler gemacht.
Speaker 0: Aber ich glaube, das ist ganz wichtig.
Speaker 0: Dass man über sowas spricht und dass man das nicht nur für sich selbst reflektiert, sondern auch nach draußen gibt.
Speaker 0: Deswegen vielen lieben Dank, dass du vorbeigekommen bist.
Speaker 0: Danke, dass Du uns quasi den Kontakt mit Willi extra nochmal gemacht hast, dass Dich auch mitgekommen bist!
Speaker 0: Danke für Deine Arbeit in Stuttgart in der Regionalkruppe.
Speaker 0: Wir haben es ja vorgessen leider mit allen Regionalkruten getroffen.
Speaker 0: Wir sind jetzt in sechsundzwanzig Städten in Deutschland, die österreichischen Schweiz Luxemburg und Dubai.
Speaker 0: Alter, das ist echt toll!
Speaker 0: Und ich kann es immer nur bestätigen dass es sehr inspirieren sich mit Menschen auszutauschen die... Ich nenn's jetzt mal so den gleichen Splen-Horben wie wir also die auch so ein bisschen Börsen verrückt sind und wo man eben auf einer ganz anderen Ebene miteinander spricht weil man eben weiß, du machst das und dann tauscht man sich in viel, viel Pass auf.
Speaker 0: Also vielen Dank für eure Zeit!
Speaker 0: Danke, dass ihr zugeschaut habt.
Speaker 0: Schön, dass Ihr dabei wart.
Speaker 0: Und wenn Ihr mehr wissen wollt über die Jens Robert Academy Link sind hier unten in der Videobeschreibung.
Speaker 0: Wir sehen uns wieder beim nächsten Video.
Speaker 0: Danke, tschüss, servus macht's gut.
Speaker 0: Bye bye.