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ETFs mit Jahrzehnte-Fantasie und die Liste der Short-Favoriten

Börsen-Podcast

In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz über das Aschenbrenner-Paradoxon, die Zeitenwende bei Geely und eine AAA-Idee, die keine Auto-Aktie ist.

Außerdem geht es um S&P Global, Sandisk, Micron Technology, Bloom Energy, TSMC, Nebius Group, CoreWeave, STMicroelectronics, Applied Digital, Riot Platforms, SharonAI Holdings, ServiceNow, Autodesk, Adobe, Elastic, Shopify, Workday, Quantum Computing, Ondas Holdings, indie Semiconductor, SoundHound AI, Centrus Energy, SpaceX, Nvidia, OHB, Airbus, Geely Automobile Holdings, Strategy, Tesla, Home Depot, Baidu, Klarna, Xiaomi, Pony AI, Keysight Technologies, SK Hynix, Intel, Redeia, Schroders, Daimler Truck, Mercedes-Benz Group, Porsche AG, Global X Data Center REITs & Digital Infrastructure (WKN: A2QPB0), First Trust Nasdaq Clean Edge Smart Grid Infrastructure (WKN: A3DGK5), Global X European Infrastructure Development (WKN: A40E7B), iShares Global Infrastructure (WKN: A0LEW9), BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Infrastructure (WKN: A3EWYS), SPDR Morningstar Multi-Asset Global Infrastructure (WKN: A12EAR).

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Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören.

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Speaker 1: Das sind die Finanzthemen des Tages.

Speaker 0: Wir sprechen über das Aschenbrenner Paradoxon, die Liste der Short-Favoriten und die Zeitenwende bei Geely.

Speaker 0: Im Thema des Tages stellen wir euch Engpass ETFs mit Jahrzehnte Fantasie vor.

Speaker 0: Und in der Tube EED geht es nicht um eine Autoaktion!

Speaker 1: Alles auf Aktien – Der tägliche Börsen-Shot.

Speaker 1: Es begrüßen euch Nando Sommerfeld

Speaker 0: und Holger Chapitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.

Speaker 0: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.

Speaker 0: Blick auf die Märkte.

Speaker 1: und rutschte knapp unter die dreißigtausend Punkte Marke.

Speaker 1: Und der DAX, unser DAX ist der Schloss.

Speaker 1: nur kommer vier Prozent leicht dabei.

Speaker 1: Sechsundzwanzigtaussend dreihundertneununddreißig Punkten!

Speaker 0: Was war der August mit den höchsten Bond-Emissionen aller Zeiten?

Speaker 0: Insofern, zumindest da gab es kein Sommerloch.

Speaker 0: und spätestens wenn wir ja kommende Woche an Jackson Hole vor der Tür stehen, dann ist das vorbei mit dem Sommerlocher.

Speaker 0: Diese Woche haben wir noch einiges am Start, insofern sollte man nicht so schnell das Ende des Sommer-Lochs hier ausrufen.

Speaker 0: Aber die Übeltäter gestern waren, es ging erst mal relativ gut los.

Speaker 0: Unverändert Gestalt der Marken.

Speaker 0: Und dann gab's aber so ein paar Übeltäter und ich hatte zwei Namen.

Speaker 0: Öl-und Renditen.

Speaker 0: fangen wir beim Öl an.

Speaker 0: Denn da gabs die nächste Donald Trump wollte.

Speaker 0: Der amerikanische Präsident lässt sich sechzig Tage Waffen ruhen mit dem Iran.

Speaker 0: Boah!

Speaker 0: Wir hatten ja gesagt dass sie ausläuft.

Speaker 0: Die lässt er jetzt einfach auslaufen und hat im selben Atemzug den Oman gedroht das Sultana zu bombardieren sollte es sich... in den Wegstellen, wie Robert das aussehen mag.

Speaker 0: Der Oman wohl gemerkt ist ein langiger US-Verbündeter und aktuell wichtigste Vermittler für eine Wiederöffnung der Straße von Hormuz.

Speaker 0: Ja okay

Speaker 1: aber wie dich diese Straße ist zeigen die aktuelle Daten vom Kepler.

Speaker 1: am Sonntag passierten genau gerade mal drei Schiffe die mehr enge drei Das ist halt wirklich quasi nichts.

Speaker 1: vor Kriegsbeginn Ende Februar waren es hundertdreißig pro Tag.

Speaker 1: Ja, und dementsprechend brennt Kletterte gestern auf einundneunzig Dollar wie die E-Stieg knapp drei Prozent auf knapp fünfundachtzig Dollar.

Speaker 1: Das ist dann doch schon wieder ein bisschen mehr.

Speaker 0: Genau!

Speaker 0: Und teures Öl bedeutet Inflationssorgen.

Speaker 0: und die trafen dann direkt auf Baustelle Nummer zwei nämlich den Anleihemarkt.

Speaker 0: da läuft ja gerade einen veritable Ausverkauf.

Speaker 0: Die Rendite dreißiger amerikanischer Staatsanleihen, die stieg gestern Das war der höchste Stand seit zwei Tausend Sieben, also vor der Finanzkrise noch.

Speaker 0: Und vergangene Woche musste das amerikanische Finanzministerium eine neue dreizehnjährige Anleihe zu fünf Komma Zweiundzwanzig Prozent an den Mann bringen.

Speaker 0: oder die Frau und das war die teuerste Auktion seit Zweitausend Eins.

Speaker 0: Die machen nicht so wie Dreizehnjäger Auktionen.

Speaker 0: und die zehn jährige amerikanischen Straßnahmen, die steht bei vier Komma sieben zwei und selbst deutsche Langläufer als Zehnjäger rentieren so hoch wie zuletzt.

Speaker 1: Ja, das ist dann echt fast schon historisch alles was du da aufzählst.

Speaker 1: Und ja die Gründe sind halt noch relativ eindeutig dass US-Defizit von fast zwei Billionen Dollar pro Jahr eine Inflation von zuletzt drei Komma vier Prozent und auch die gigantische Emissionswelle der Tech Konzerne die ihren KI Ausbau zunehmend über Bonds finanzieren.

Speaker 1: und die US-Staats Schulden dürften in diesem Monat die Vierzicht Billion Dollar Marke knacken.

Speaker 0: Wahnsinn, es gab aber ein Lichtblick und auch paar grüne Vorzeichen bei einigen Aktien.

Speaker 0: Und der führt uns zu einem Namen den treuer Hörerinnen und Hörern hier kennen nämlich Leopold Arschundbredder.

Speaker 0: gestern war nämlich Ein regelrechter Aschenbredder-Tag.

Speaker 0: Wenn man einfach mal anguckt, der Halbleiterindex Socks, da liegt er eins Komma sechs Prozent zu befeuert von durchgesickerten Antropikzahlen über elf Komma fünf Milliarden Dollar Quartalsumsatz des vierzehn Fahrettes Vorjahrs und dazu ein positives operatives Ergebnis.

Speaker 1: Und jetzt die bitteprojante sämtliche top zehn Positionen, die ja in Aschenbrenners von situational awareness vor den Zwangsverkaufung gehalten wurden.

Speaker 1: Die lang gestern im plus alle zehn position also Sandisk plus neun Prozent micro und plus vier wieder über tausend Dollar ein Plus auch halt Blumenergie TSMC Nibios Corvive ST Micro Applied Digital Riot und Sharon AI.

Speaker 1: Also, das ist wirklich schon... Ja.

Speaker 1: Das ist wirklich bitter!

Speaker 1: Und Software-Titel dagegen?

Speaker 1: Hier war Aschenbrenner ja short gegangen.

Speaker 1: Die gehörten gestern zu den Verlieren.

Speaker 1: Service Now minus fünf Autodesk Adobe Elastic Shoppy Fire & Workday minus vier.

Speaker 1: Der Mann hatte ganz offenbar die richtige These, musste aber halt liquidieren bevor sie aufging.

Speaker 1: Schmerzhaft ergeht Timing wirklich nicht.

Speaker 0: Das stimmt.

Speaker 0: und apropos Schmerzen werfen wir noch einen Blick In die Zocker, aka.

Speaker 0: S&P Global hat gestern die Liste der meistgeschornten amerikanischen Aktien veröffentlicht.

Speaker 0: Ganz oben Quantum Computing, wo vierundvierzig Komma Vier Prozent der am Markt erhältlichen Aktien leer verkauft sind.

Speaker 0: Dahinter der Drohnenwert Ondas mit dreieinvierzibrozent Lärverkaufskwote in die Semi-Kontakte mit einviertzig Soundtown EI mit neundreißig und Urananreicheres Centros Mit Neundreißig Kommaeins prozent.

Speaker 0: Die Hedge vor Wetten also massiv gegen genau die Titel aus den Bereichen Quanten Drohne Und KI wie so hoffnungswert Bei Privatanlegern sind die so geliebt werden von Privat-Anlegern.

Speaker 1: Ja und vielleicht haben sie dann auch alle MIMA-Aktienpotenzial, weil wenn die Privat Anleger zurückschlagen, wer weiß?

Speaker 1: Vielleicht taucht eine diese Aktien bald bei den MIMAC-Zielen auf!

Speaker 1: Und wofür sich die Masse interessiert, er verrät ja auch die Liste der meist gehandelten US-Aktionen.

Speaker 1: Platz eins gestern mit riesigen Abstand SpaceX.

Speaker 1: Hundertsechzehn Millionen gehandelte Stücke, mehr als bei NVIDIA und ein Plus von vier Komma fünf Prozent auf jetzt hundert sechsundvierzig Dollar.

Speaker 1: dreiundzwanzig ja.

Speaker 1: Und die Treiber?

Speaker 1: Ja, Die Family Office ist haben seit dem Börsengang drei Komma acht Milliarden Dollar in die Aktie gepumpt und wir hatten gestern auch von Harvard berichtet hier sind ja auch Fett eingestiegen.

Speaker 0: Und das Interessante ist dass ja bald wieder weitere Aktien aus der Lockup Phase rauskommen und trotzdem steigt ja schon wirklich faszinierend.

Speaker 0: Da kommen wir jetzt von Rakete zu Satelliten und da sind wir in Deutschland.

Speaker 0: OHB legten gestern zwei Komma fünf Prozent zu, weil die Bremer am Aufbau einer sicheren EU-Satellitenkonstellation beteiligt werden sollen.

Speaker 0: Europa will bei Regierungs- und Militärkommunikation unabhängig werden auch von Starlink.

Speaker 0: Iris II heißt der Satellitennetzwerk und ziemlich überraschend bekommt Airbus nur ein relativ klein Teil von diesem Iris Kuchen ab.

Speaker 0: Und der größte Aktor ist das ziemlich kleine belgische Startup Space Lab.

Speaker 0: Die sollen bis zu zwarhundert, vielen sechzig der insgesamt dreihundert achtundvierzig Satelliten bauen und vielleicht ist es auch ein Börsenkandidat bald auf jeden Fall Airbus die Follower.

Speaker 0: gestern nur Komma fünf Prozent.

Speaker 1: Interessant war auch eine Meldung aus fern Ost Gili.

Speaker 1: Er hat nämlich stark geliefert.

Speaker 1: der netto gewinn des autobau sprang um zweiten kwartal um sechsen dreißig prozent auf vier kommar neun Milliarden jungen das sind gut siehmonat million dollar.

Speaker 1: Und Treiber ist der Export.

Speaker 1: Die Ausruhen haben sich im ersten halben Jahr auf vierhundert, seventy-tausend Fahrzeuge mehr als verdoppelt und das Jahresziel wurde auf neunhundert zwanzigtausend Autos erhöht.

Speaker 1: Ich mein GD

Speaker 0: ist auch...

Speaker 1: ich meine wenn man die Marken mal aufzieht, kennt halt wirklich jeder.

Speaker 1: also Volvo ist das hier natürlich in Europa wichtig Polster, Lotus Smart Linkseeker Also die stecken halt wirklich, oh, die bauen beispielsweise auch in London.

Speaker 1: Die modernen Taxen seit einigen Jahren.

Speaker 1: Ja ja, die fahren überall rum.

Speaker 1: also diese sind halt wirklich sehr global und offenbar auch global erfolgreich.

Speaker 1: Und dann gab es nämlich noch eine wichtige Personalie, nämlich die Legende Lee Shufu.

Speaker 1: das ist der Gründer Der tritt als Chairman ab und wird Ehrenvorsitzender auf Lebenszeit.

Speaker 1: Das klingt so bisschen wie Zentralkommitee oder bei Parteitag.

Speaker 1: Auf jeden Fall, das ist wirklich eine Legende und das war wirklich ne große Newster gestern.

Speaker 1: Und unter dem Strich legt ihr die Aktien in Hongkong fast fünf Prozent zu.

Speaker 0: Wobei Legenden sind, kommen wir zu einer Bitcoin-Legende.

Speaker 0: Michael Zehler der...

Speaker 1: Na ja ganz so weit ist er noch nicht.

Speaker 1: Der

Speaker 0: wird auch nicht ehrenvorsitzender.

Speaker 0: Wohl da könnte bitcoin sein, wer weiß es sich?

Speaker 0: Also Michael Zehlert, der betreibt seinen Bitcoins Schwungrad weiter rückwärts.

Speaker 0: Strategy hat vergangene Woche für dreihundertdreißig Millionen Dollar Aktien verkauft um Vorzugspapiere zurück zu kaufen und seit Mitte Juni keinen einzigen Bitcoin mehr erworben.

Speaker 0: Also er macht irgendwie jetzt so ein Rückwärtsgeschichte, weil er eben seine Aktien unter dem Net-as-a-value notieren und dann lohnt sich das Aktien zurückzukaufen.

Speaker 0: Das kann man sogar erfolgreich machen.

Speaker 0: Weil ihr seht, das hat ja auch Alphabet gemacht, je mehr früher tausende von Aktien zurückkaufen und haben die dann jetzt wieder emittiert oder Intel hat es auch gebracht diese zwanzig Milliarden-Emissionen.

Speaker 0: also man kann damit auch wirklich Geld verdienen und vielleicht wird er ja damit jetzt Legende wieder.

Speaker 0: auf jeden Fall Die Akze stieg gestern fünf Prozent notiert aber auf jahres sicht dreiundsiebzig prozent im Minus Und deswegen sind sie auch so günstig zum kaufen.

Speaker 1: Ob es

Speaker 0: aufgeht, wie wir das weiter beachten.

Speaker 1: Was zu beobachten ist, dass Tesla offenbar ernst macht.

Speaker 1: Laut The Information soll das Cybercap oder das Robotaxi ohne Lenkrad und Pedale noch in diesem Monat in Osten, also in Texas für die Öffentlichkeitsstaaten und wenige Tage später dann in den regulären Robotaxidienst wandern.

Speaker 1: mal sehen ob's wirklich so kommt?

Speaker 1: Das könnte an dem Kurs doch... Also

Speaker 0: von wegen hier Sommerloch lieber Sommerfeld.

Speaker 0: Ich würde auch schon bei die Termine für morgen sagen, die jetzt... Das ist jetzt keine richtigen Burner dabei so ein bisschen.

Speaker 0: Aufgeben wir mal, gibt es den ZEW Konjunkturerwartung aus Deutschland?

Speaker 0: Da sollen die Erwartungen auf dreißig steigen von sechsundzwanzig, drei.

Speaker 0: Und die Lagebeurteilung soll nach minus achtensiebzig auf minus neunzehntig steigend.

Speaker 0: also das bleibt weiter im Minus-Geschäft aber immerhin ein leichtes Plus.

Speaker 0: dann gibt es die amerikanischen Housingstars zahlen von Home Depot aus China, dann Baidu, Xiaomi Pony AI und aus Amerika Keysight Technologies und aus Europa Klana Das Thema des Tages.

Speaker 1: Ich stelle dir mal eine Frage vorne weg und da müssen wir uns auch mal unsere eigene Nase fassen, wie man so schön sagt.

Speaker 1: Was war in den vergangenen drei Jahren eigentlich nicht schonmal der angebliche Flaschenhals der KI-Revolution?

Speaker 0: Ja, das ist ne gute Frage lieber Solverfeld!

Speaker 0: Wir hatten... ich glaube es ging los, gings mit dem GPU Chips, wie der konnte nicht mehr liefern.

Speaker 0: Dann war uns dieser High Band with Memory Dinger also diese HBM Speicher da wurde ja dann Micron und SK Heinigst zum Star, dann waren plötzlich CPUs gefragt und Intel hat so ein bisschen seit Börsenrunde wo wieder erlebt.

Speaker 0: und dann waren es noch Engpäste Cups auch noch.

Speaker 0: irgendwann sind die Trainingsdaten ausgegangen, dann fehlten mal Netzwerkkabel Wir hatten mal Kühlung, die nicht da war.

Speaker 0: Bauarbeiter für Rechenzentren, Land ... viele Sachen gab's im Sommerfeld!

Speaker 1: Richtig und das sind natürlich dann auch immer gleich Investmentsideen gewesen.

Speaker 1: Also es ist halt einfach so der Engpass wechselt geführt in diesen Zeiten alle vier Wochen Und wer als Anleger immer dem aktuellen hinterherläuft Der kauft halt meistens dann wenn die Story schon ziemlich eingepreist ist.

Speaker 0: Aber es gibt einen Engpass, den nicht wechselt.

Speaker 0: Einen der über Jahrzehnte bleiben dürfte nämlich Strom.

Speaker 0: Jede KI-Anfrage jedes Rechenzentrum braucht Strom und Strom braucht Netze Kraftwerke Speicher kurz Infrastruktur

Speaker 1: Und deshalb präsentieren wir euch heute die besten Infrastruktur ETFs.

Speaker 1: Aber vorab mal ein paar Daten und Worte zu den Dimensionen, also Frederick Borger des Infrastrukturexperte beim Investment House Bund Leon, der sagt, ein einziges sehr großes Rechenzentrum könne so viel Sturm verbrauchen wie eine Stadt mit hunderttausend Einwohner.

Speaker 1: Also einmal viert für einen Rechencentrum!

Speaker 0: Und weltweit werden derzeit dreitausend bis vieltausende neue Rechenzentren gebaut oder geplant.

Speaker 0: ohne Stromnetze sagt Bröker, bringe das alles nichts.

Speaker 0: Und die EU-Kommission, die rechend allein in Europa bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig mit knapp sechshundert Milliarden Euro nötigen Investitionen im

Speaker 1: Netz.

Speaker 1: Dazu kommt ja auch noch die Elektrifizierung dank.

Speaker 1: ein Hälf von Schroders sagt immer mehr Sektoren stellten von fossilen auf strombasierte Lösungen um und zwar zunehmend aus Gründen der Energiesicherheit.

Speaker 1: spätestens seit dem Iran Krieg ist die Energiewende auch ein Sicherheitsprojekt.

Speaker 0: Und jetzt der Teil, der fast zu gut klingt als wahr zu sein.

Speaker 0: Infrastruktur bietet nämlich drei Dinge, die es in einer Börse selten im Paket gibt – nämlich Wachstum, Stabilität und Inflationsschutz.

Speaker 0: Die Stabilität belegt beispielsweise Kreditreformen.

Speaker 0: Die Kreditausfallrate für den Gesamtwirtschaft ist ca.

Speaker 0: Viele Firmen sind nämlich quasi Monopolisten mit staatlich garantieter Rendite und Preiskleidklauseln in den Verträgen sorgen dafür, dass steigende Kosten automatisch weitergegeben werden.

Speaker 1: In dem Zusammenhang gibt es auch einen Haken, nämlich die Regulierung der Staat.

Speaker 1: Gibt die sicheren Dietel?

Speaker 1: Der Staat kann sie aber auch nehmen.

Speaker 1: nach den Blackout in Spanien vom April im vergangenen Jahr beispielsweise nahm der Staat den Netzbetreiber ins Visier und die Redaia Aktie so heißen die Verlor seid her rund ein Viertel bis heute.

Speaker 1: Und außerdem sind die Bewertungen im Sektor auch schon ziemlich stark gestiegen.

Speaker 1: Die Profis haben das Thema längst entdeckt und trotzdem notieren die meisten Infrastrukturwerte weiter mit Abschlag zu S-Tech.

Speaker 1: Gut,

Speaker 0: dann wollen wir mal Butter bei die Fische geben und wollen euch ein paar ETFs nennen hier.

Speaker 0: Die wichtigste Erkenntnis aus unserer Auswertung, Infrastruktur ETF ist nicht gleich Infrastruktur.

Speaker 0: Die Einjahresperformance reicht von unter sieben Prozent bis fast sechzig Prozent!

Speaker 0: Und wir sortieren das euch in vier Kategorien.

Speaker 1: Ja, das ist ganz wichtig.

Speaker 1: Große Unterschiede.

Speaker 1: Kategorie eins nennen wir sie mal die Rendite Rakete.

Speaker 1: Das ist der Global X Data Center Read and Digital Infrastructure Der investiert in Rechenzetteln und digitale Infrastruktur.

Speaker 1: Ein Jahres plus von neunundfünfzig Komma drei Prozent und Drei Jahre.

Speaker 1: Neunundzwanzig Komma fünf Prozent pro Jahr wohlgemerkt und Kosten von nur Komma Fünf Prozent, aber das ist wirklich die pure KI Wette.

Speaker 1: dieser ETF korrigiert im Zweifel wie ein Tech ETF.

Speaker 0: Und dann gibt's Kategorie zwei.

Speaker 0: Das könnten wir mal die Stromnetzwette nennen, weil es halt der First Trust NASA Clean Edge Smart Grid Infrastructure enthält.

Speaker 0: intelligente Netze Schwerpunkt Amerika.

Speaker 0: Zweikommer acht Milliarden Euro ist der schwer dieser ETF.

Speaker 0: auf ein jahresicht hat er thirty fünf Prozent gemacht drei jahre Sicht vierundzwanzig Prozent pro Jahr.

Speaker 0: Mit null, dreiundseitig Prozent Kosten ist er aber der teuerste im Feld.

Speaker 0: und wer stattdessen auf Europa sechshundert Milliarden Ausbau setzen möchte, den nimmt sich mal den Global X-European Infrastructure Development, guckt sich dem mal an.

Speaker 0: Der liegt auf ein jahres Sicht erst bei sechs Komma neun Prozent.

Speaker 0: das kann man als Warnung lesen, aber möglicherweise auch als Aufbruch oder als Einstiegschance.

Speaker 1: Das ging ja auch, das stimmt.

Speaker 1: Kategorie drei der Allrounder.

Speaker 1: Der klassiker ISHES Global Infrastructure, der bringt langfristig sechs Prozent pro Jahr, kostet aber nur fünf Prozent Gebühren.

Speaker 1: Ja hier gibt es einen Attraktiveren nämlich den BNP Paribas Easy ECPE Global ESG Infrastructure.

Speaker 1: also keine Sorge das kommt natürlich alles in die Shownotes.

Speaker 1: und Dieser ETF kommt auf ein Jahresbluss von rund um die Höhe der Produkte, also vier Rendite pro Risikoeinheit und mit nur um die Verteidigung.

Speaker 1: Auch der günstigste im ganzen Feld.

Speaker 0: Und Kategorie IV ist eher so für Defensive.

Speaker 0: Der Spider Morningstar Multi-Acid Global Infrastructure streut über Branchenregionen und sogar anleihen.

Speaker 0: Ein Jahresbluß Ja, knapp zehn Prozent klingt migrig.

Speaker 0: Schwankt aber auch deutlich weniger.

Speaker 0: quasi Anleihenersatz mit Aufwärtspotenzial.

Speaker 1: Auch interessant!

Speaker 1: Unsere AAA-Konsequenz.

Speaker 1: Wer die KI-Wette auf der physischen Ebene will nimmt den Global X Data Center und hält die Schwankungen aus.

Speaker 1: und wer den jahrzehntelangen Netzausbau spielt, nimmt den First Trust Smart Grid.

Speaker 1: und wer ein günstiges Basisinvestment mit Wachstumstabilität und Inflationsschutz sucht Der schaut sich den BNP Paribas ECPI an.

Speaker 0: Auf jeden Fall wichtigste Lehre vor dem Kauf eines Infrastruktur ETFs ins Fact Sheet schauen!

Speaker 0: Das hat wirklich ganz unterschiedliche Sachen, Versorger, Industriezuliefer oder Autobahnbetreiber sind eben auch dann komplett verschiedene Investments die alle Infrastruktur heißen.

Speaker 0: Strom ist der neue Flaschenhals aber anders als bei Chips wechselt er eben nicht in sechs Monaten und Netze braucht man in Jahrzehnten.

Speaker 1: Also ich geb ja zu, ich musste dich erstmal überreden lieber Herr Gerr, ne nicht schon wieder eine Auto-Aktie meintest du gestern Abend zu mir als ich dir die neueste AAA Idee vorschlug.

Speaker 1: aber ich habe mich durchgesetzt und zwar aus zwei Gründen.

Speaker 1: es geht um eine Aktie die kaum jemand als Erfolgsgeschichte auf dem Schirm hat.

Speaker 1: Genau genommen ist es gar keine Auto-Aktie.

Speaker 1: Es ist nicht eine LKW-Aktion!

Speaker 0: Du alter Haarspalter, du hast was anderes!

Speaker 0: Du hast Recht und du hast mich auch überzeugt... Und euch überzeugen wir möglicherweise auch.

Speaker 0: Es geht um Daimler Truck, einen echten deutschen Autobobil-Lichtblick zwischen all den Gewinnwarnung, Jobkürzungen und Mauenprognosen.

Speaker 0: Vor fünf Jahren hat Mercedes das Geschäft mit Lastwagen und Bussen abgespaltet und unabhängig an die Börse gebracht.

Speaker 0: Die Achze hatte erst vor wenigen Tagen ein neues Allzeitor erreicht.

Speaker 0: Seit Jahresbeginn steht bei Daimlers Truck ein Plus von... ...dreieundzwanzig Prozent!

Speaker 0: Das ist so viel wie der Nasdaq-Einhundert.

Speaker 0: Das ist schon mal nicht schlecht.

Speaker 1: Das ist scheinbar wenig Glanz, aber dann doch hoher Rendite.

Speaker 1: Daimler Truck setzt sich aus mehreren Gründen von den Auto-Herstellen ab.

Speaker 1: zum einen profitiert der Konzern vom US-Geschäft.

Speaker 1: Mehr als jeder dritte große Truck stammt von dort von den Konzertenmarken wie Freightliner oder Western Star und für diese typischen US-Laster sollen sogar ein ganz neues Werk gebaut werden das größte des Konzercens in den USA.

Speaker 0: Und die Produktionskapazität, die wächst also und Vorstandschefin Karin Ratztrö meldet volle Auftragsbücher in den USA.

Speaker 0: Allerdings ist der US-Markt auch dafür verantwortlich dass im ersten halben der Gewinn zunächst deutlich eingebrochen ist.

Speaker 0: Daimler Truck leidet nämlich unter der amerikanischen Zollpolitik und diese durch Kreuz.

Speaker 0: die bisherige Strategie einen Teil der Fahrzeuge billig in Mexiko zu bauen und dann in die USA zu

Speaker 1: bringen Ja, bei Erbesserung ist in sich und diese Besserungen hat der Markt auch schon erkannt und auch schon teilweise eingepreist.

Speaker 1: Künftig sollen nämlich eine inzwischen gefunden Zolleinigung mit der US-Regierung diese Belastung senken und erste Zollerstattung fließen aus schon.

Speaker 1: Und die angekündigte Investitionen in den USA, die ja ganz auf Trump Linie liegt dürfte da nicht schaden.

Speaker 1: allerdings betonte Ratztrömen sie hat betonte die Zölle sein Nicht dafür Ausschlag geben sondern vielmehr die angestrebten Produktionsausweitungen.

Speaker 1: Roboterstraßen.

Speaker 0: Apropos Roboter, auch der Megatrend autonomes Fahren kommt Daimler Truck zu gut.

Speaker 0: Vor allem in den USA dürfte es damit bald soweit sein.

Speaker 0: Wer Newcomer im Markt wie Tesla mit seinen Semi-Truck auf E-Mobilität gesetzt haben und damit unter der Trump-Politik leiden will, daimler truck bietet etablierten Konkurrenten Verbrenner automatisieren.

Speaker 0: Ende des Jahres soll es erste Testfahrten mit ihrem konzernentwickelten Software geben.

Speaker 1: Ja, auch spannend ist.

Speaker 1: Anders als bei den deutschen Autoherstellern ist China für den LKW-Konzern überhaupt gar kein Problem.

Speaker 1: Der Grund ist relativ simpel.

Speaker 1: China hat noch nie eine große Rolle für den Konzern gespielt also gibt es ja auch keinen Einbruch in der globalen Bilanz.

Speaker 0: Und der dritte Unterschied sind die Produkte.

Speaker 0: Erstaunlicherweise sind Lkw und Busse trotz der Global-Ehrmauenwirtschaftslage gefragt.

Speaker 0: In USA steigen etwa die Frachtraten weshalb die Spediteure Spielraum für Bestellungen haben.

Speaker 0: Europa sind die Bestellung trotz eines schwächelnden Deutschlands Geschäfts

Speaker 1: sogar stabil.

Speaker 1: ja völlig sorgenfrei ist man natürlich auch beim lkw bauer nicht.

Speaker 1: Es gibt vor allem ein Risiko, das nämlich die CO-Zwei-Vorgaben der Europäischen Union.

Speaker 1: Um diese zu erfüllen müsste Daimler Truck im Jahr zum Jahr ist nicht mehr so weit weg rund ein Drittel seiner Lkw mit Elektromotor verkaufen und bislang kommt das Unternehmen jedoch nur auf sechs Prozent Elektroanteilen.

Speaker 1: Das war ein starkes Wachstum.

Speaker 1: vor einem Jahr waren es nur zwei Prozent aber von der Zielmarke ist man dann doch noch weiter entfernt.

Speaker 0: Chefin Rajström lobbyiert daher auch eifrig in Brüssel und ist immer wieder vor Ort.

Speaker 0: Ihre Taktik Zeitgewinn, indem die Vorgaben von Ladenetz für Lkw- und Betriebskosten für die Spredakteure abhängig gemacht werden.

Speaker 0: Kommt sie damit durch?

Speaker 0: Werden die harten Vorgabe erst deutlich später greifen?

Speaker 0: Und hohe Strafzahlungen werden vermieden!

Speaker 0: Die meisten Analysten rechnen damit, dass dieser Plan aufgeht... ...und empfehlen die Daimler Truckakze zum

Speaker 1: Kauf.

Speaker 1: Jetzt erzähl ich dir mal was….

Speaker 1: Ja.

Speaker 1: Ich habe ja meine Daimler-Truck-Aktien, die ich damals, das war so Ende des Jahrzehntes, bei der Abspaltung von Mercedes... Das war ja überzeugter Mercedes-Aktionär, die hab' ich bekommen.

Speaker 1: Hab' ich sofort verkauft!

Speaker 1: Aber ich dachte mir mein Gott, was soll ich mit der Truck-Aktei?

Speaker 1: Ich will Mercedes-Gelanz und Mercedes-Ruhm.

Speaker 1: Und jetzt sag' ich dir mal, die Daimlers-Trucksaxie hat inklusive Dividenden seitdem vierundachtzig Prozent an Wert geworden.

Speaker 1: Und Mercedes?

Speaker 1: Die Mercedes-Acts habe ich damals natürlich behalten.

Speaker 1: Jetzt sag ich mal was die gemacht hat bis heute.

Speaker 1: und da sind die Dividenden, die ja durchaus hoch sind schon drin.

Speaker 1: Bis heute minus elf Prozent.

Speaker 1: also da war ich dem Glanz verfallen zu Unrecht... Daimler Truck-Aktion war schon damals die bessere Idee.

Speaker 0: Und soll ich dir noch was sagen?

Speaker 0: Ich hatte die auch und hab noch ein Monat oder zwei Monate gewaltet, und die haben sich genauso entwickelt am Anfang Daimlers Talk wie Mercedes.

Speaker 0: Dann behalte ich auch lieber die Klanzvollacht so auf die Daimers Talk verkauft!

Speaker 0: Also insofern sitzen wir in einem

Speaker 1: Boot... Wir sind auf den Stern reingefallen.

Speaker 0: Das war alles Wahnsinn!

Speaker 0: Wir freut uns über Feedback, schickt uns eine Mini-Triple A also A, idwildi oder hinterlasst uns eine Bewertung.

Speaker 0: und Peter Der fand ein Porsche-Verriss von gestern gar nicht gut, wobei ich da jetzt keinen Verriss erkennen konnte.

Speaker 0: Er schreibt bei solchen Kommentaren braucht man sich als deutsche Automobilindustrie nicht wundern das gegenwärtig ziemliche Herausforderungen zu bewältigen sind.

Speaker 0: Also an dir liegt's am Herfeld!

Speaker 0: Ich fahre seit einem Monat einen Porsche, also sag nicht ich sage nicht ich sondern Peter schreibt das nämlich den Porsche E-Marcan IVS und kann bei euren Kommentaren nur den Kopf schütteln Das war ein Deiner.

Speaker 0: Ich hab das Ding nie gefahren, der braucht voll davon überhaupt keine Ahnung.

Speaker 1: Er fährt seit einem Jahr den Porsche E-Macan.

Speaker 1: Also von dem Verriss wollte ich auch überhaupt nicht sprechen.

Speaker 1: Schließlich kam ja der neue E-Porsche der Cayennelectric sehr gut weg.

Speaker 1: Und da kann sich der Autostand oder Deutschland doch freuen, finde ich.

Speaker 1: Der Elektromarkan, wenn Peter damit zufrieden ist umso besser?

Speaker 1: Ich war es nicht und viele andere halt auch.

Speaker 1: Aber ich sag's ja auch immer die Tests sind sehr subjektiv.

Speaker 1: darüber Kann man durchaus streiten.

Speaker 1: das ist ja völlig okay.

Speaker 1: Ja und apropos Streit gibt's denn heute auch bei Daphne & Sheppitz?

Speaker 1: Ja

Speaker 0: so richtig Streit Bar ist das Thema nicht.

Speaker 0: Wir liegen dabei gar nicht so weit auseinander, es geht nicht um das Thema was sehr hoch brisant ist und wir haben ja auch Wahlkampf in Berlin.

Speaker 0: Mit Enteignungsideen wird da ganz groß Wahlkampf gemacht.

Speaker 0: Und da gibt es durchaus im Grundgesetz ein paar Artikel, die durchaus auch Ernteignungen vorsehen können wenn's denn zum Wohle der Allgemeinheit stattfindet.

Speaker 0: Da gibt's ja Artikel vierzehn Grundgesetz das ist dann weiter unten und Artikel fünfzehn sieht auch für Gesellschaftung teilweise vor, wenns in der Allgemeinheit dient also dasses ist sogar Grundgesetz gedeckt.

Speaker 0: aber wir wollen darüber auf jeden Fall diskutieren und wir sind ja auch hier bei alles auf Aktien eher für wenig für Gesellschaft sondern eher für private Gewinne, die aber dann der Gesellschaft wieder zugutekommen.

Speaker 0: Weil ihr möglicherweise nicht Altersarmutsa habt oder was auch immer.

Speaker 0: und bei uns geht's eben auch eher um Eigenverantwortung Handeln und Haften.

Speaker 0: Und wenn ihr da noch dabei seid wollt Bei diesen Werten Dann heißt es abonniert uns sprecht über uns und empfiehlt uns euren Freunden.

Speaker 1: Wir hören uns dann morgen wieder ab fünf Uhr beim Welt und überall wo es Podcast gibt.

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