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Big-Tobacco-Moment für Meta und die Eine-Billion-Siemens-These

Börsen-Podcast

In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz über den Halbleiter-Jammer, den Klarna-Kater und den historischen No-Optimismus.

Außerdem geht es um Micron, SanDisk, SK Hynix, Intel, Alphabet, JPMorgan Chase, Infineon, Siemens Energy, Aixtron, SÜSS MicroTec, Elmos Semiconductor, Deutsche Telekom, 1&1, United Internet, H&M, Klarna, Baidu, Bank of America, Lowe’s, Target, TJX Companies, Analog Devices, Wolfspeed, Estée Lauder, Heidelberger Druckmaschinen, DocMorris, Meta Platforms, Mizuho Financial Group, Jefferies Financial Group, Cboe Global Markets, Siemens, Siemens Healthineers.

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Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören.

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Speaker 1: Das sind die Finanzthemen des Tages.

Speaker 0: Wir sprechen über den Halbleiterjammer, den Klar-Nar-Karte und den Historischen No-Optimismus.

Speaker 0: Im Thema des Tages geht es um die Frage ob sich der Big Tobacco Moment für Meta wiederholt?

Speaker 0: Und in der Triple ED stellen wir die eine Billion Siemens-These auf!

Speaker 0: Alles auf Aktien – Der tägliche Börsen-Shot.

Speaker 0: Es begrüßen euch Nando Sommerfeld

Speaker 1: und Holger Chappitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.

Speaker 1: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen

Speaker 0: dar.

Speaker 1: Die Moderatoren und der Verlaghaften

Speaker 0: nicht für Etweigeverluste,

Speaker 1: die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder

Speaker 0: Ideen entstehen.

Speaker 0: Blick auf die

Speaker 1: Märkte!

Speaker 1: Heute ist Mittwoch, der Neunzehn-August.

Speaker 1: Und wir wünschen euch einen mutigen Stade den Tag.

Speaker 1: Mut kann man jetzt doch so langsam gebrauchen.

Speaker 1: Denn an der Wall Street gab es gestern den dritten Tag in Folge mit Minuszeichen und auch ordentlich teilweise was auf die Mütze.

Speaker 1: Und zwar dort, wo es dieses Jahr am schönsten war bei den Halbleitern.

Speaker 0: Ja, beim Halbleiter-Index Zockster verlorenen mich fünf Prozent Micronfellow, sieben Prozent ist jetzt wieder unter tausend Dollar gefallen und damit ist die Serie von fünf Gewinn-Tagen auch schon wieder vorbei.

Speaker 0: Sandisk minus neun Prozent.

Speaker 0: die SK Heinigste der Legungsscheine minus Neu Komma zwei.

Speaker 0: Und Intel war mit einhundert und zwanzig Millionen gehandelten Stücken die aktivste Aktie überhaupt.

Speaker 0: Minus sechs Komma Sechs Prozent obwohl sogar die Rating Agentur Fitch den Ausblick von negativ auf stabil gesetzt hat.

Speaker 1: Tja Chips waren einfach nicht gefragt.

Speaker 1: Der breite Markt, der kam aber klimflicher davon.

Speaker 1: Der S&P hat grad mal Null Komma sieben Prozent verloren auf siebentaun sechsundneinundzig Punkte in den Astek einhundert Minus Eins Gewahr Sieben.

Speaker 1: da war dann schon der Halbleiter Auswirkauf stärker zu spielen.

Speaker 1: Software versicherer Gesundheit und Energie lagen sogar im Plus teilweise sogar deutlich.

Speaker 1: Und es war also kein klassischer Risk of Auswirke aufs Tag.

Speaker 1: Es war mal wieder ... die Rotation, sagen wir mal.

Speaker 0: Die Rotation natürlich!

Speaker 1: Und da kam es übrigens ganz viele Ideen was man wie man das nennen könnte Umschichtung... Stimmt

Speaker 0: richtig!

Speaker 0: Das

Speaker 1: haben wir gar nicht aufgelöst weil danach ja Urlaubszeit war.

Speaker 1: ich fand umschichtung war ganz okay aber ich finde Rotation nach wie vor eigentlich ein ganz passendes Wort dafür.

Speaker 1: Rotation also raus aus dem klassischen KI Halbleiter Trade.

Speaker 0: Okay, da belassen wir es erst mal dabei.

Speaker 0: und der Auslöser in der Sitze am Anleihemarkt.

Speaker 0: Wir haben's gestern schon erklärt und das hat sich tatsächlich nochmal richtig beschleunigt.

Speaker 0: Die Rendite dreißigjähriger US-Staatsanleihen ist nämlich gestern vorübergehend auf fünf Komma drei drei Prozent gestiegen.

Speaker 0: Und das ist jetzt das Nervösste Niveau inzwischen seit zwei Tausend Sieben also seit neun Zehn Jahren.

Speaker 0: Das verrückt ist.

Speaker 0: die jüngsten Inflationsdaten waren eigentlich ziemlich zahnwürdig sie man nennen.

Speaker 0: Die Rediten steigen trotzdem einfach weiter

Speaker 1: Genau, weil das Angebot explodiert.

Speaker 1: Da haben wir ja auch schon häufiger darüber geredet.

Speaker 1: neben den Staatsschulden kommen Anleihen der KI-Industrie hinzu und da gab es gestern neue Zahlen.

Speaker 1: amerikanische daneben haben dieses Jahr schon fast eins Komma sieben Billionen Dollar an Anleien begeben Und siebenundzwanzig Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und mehr, als im gesamten Jahr.

Speaker 1: Zweitausendfünfundzwanzig zusammen.

Speaker 1: Und Alphabet hat ja beigestellt.

Speaker 1: also wir haben auch darüber schon gesprochen.

Speaker 1: Hundertjährige Papiere imitiert das ist schon crazy was da passiert!

Speaker 0: Das haben doch früher nur die Österreicher gemacht oder?

Speaker 0: Die

Speaker 1: Österreicher und die Argentinier hatten das auch

Speaker 0: schon.

Speaker 0: Ja die Argentiniere.

Speaker 0: Die JP Morgenstrategien Gabriela Santos die nennt das den KI-Tentakel.

Speaker 0: Also das Klumpenrisiko Steckt längst nicht mehr nur in den Aktiendepots.

Speaker 0: Es kriegt über die Rekordemission auch in die Anleihe-Portfolios, ja?

Speaker 0: Und wer Tech-Aktien und Unternehmensanleihen hält, der hat das Risiko gleich doppelt im Depot.

Speaker 1: Und dazu kommt ... Was könnte man anders?

Speaker 1: Die Geopolitik!

Speaker 1: Trump hat gestern noch mal erklärt, es gäbe keine Gespräche mit dem Iran.

Speaker 1: Es werden auch keine Gesprächen geplant oder im Zweifel wollen aber an die Straße von Hormuz einfach als amerikanisches Territorium führen.

Speaker 1: Das war eine sehr spannende Idee.

Speaker 1: Hat er schon mal gehabt, hat nicht so gut gezündet!

Speaker 1: Der Iran der Feuerte gestern zwei Raketen Richtung Emirate einfrachte, wurde in der Straße von Hummus getroffen und die Ölmärkte sind weitergestiegen im dritten Tag in Folge auf knappen zweiundneinzig Dollar brennt und WTIer fünfundachtzig.

Speaker 1: Und es hat dann auch so ein bisschen beim Gold für ja Missstimmung gesorgt.

Speaker 1: das verlor eins Komma sechs Prozent auf viertausend dreihundertvierzig Dollar.

Speaker 0: Ja, in Deutschland das gleiche Bild im grünen bzw.

Speaker 0: besser gesagt im roten.

Speaker 0: wirklich genau die gleichen Entwicklung der DAX Verlernung von acht Prozent auf sechsundzwanzigtausend einer achtundzwantig Punkte und auch hier die Renditen.

Speaker 0: zehn- und dreißigjährige Bundesanleihen markierten fünfzehn Jahreshochs.

Speaker 0: Und größter DAX-Verlierer war auch hier Tech.

Speaker 0: Halbleiter in Infinien mit minus sieben Komma sechs Prozent und auch sonst ein.

Speaker 0: Siemens Energy Minus Fünf Komma drei und Mdax eben auch halb Leiter extra neminus süß Microjack und Elmos bis zu Neun Prozent nach.

Speaker 1: Und Gewinner gab's trotzdem.

Speaker 1: Deutsche Telekom plus eins, sieben Prozent.

Speaker 1: das ist ja naja der Klassiker werden Anleger defensiv werden wobei eigentlich mögen telekom werde keine steigenden Zinsen.

Speaker 1: aber gestern war da eine Ausnahme im S-Dachs.

Speaker 1: da sprangen Eins und Einzucker acht Komma drei prozent weil Großaktionär Juna bis zu sechs Millionen Aktien zukaufen will.

Speaker 1: und in Schweden da legten H&M nach zwei positiven Alisten kommentaren vier Komma eins Prozent zur.

Speaker 0: Kommen wir zum Abschutz des Tages.

Speaker 0: Und da reden wir über Klarna, minus zweiundzwanzigkommar acht Prozent auf gut fünfzehn Dollar.

Speaker 0: und das Bittere daran?

Speaker 0: Das Quartal selbst war richtig gut.

Speaker 0: Der Umsatz stieg um sieben und zwanzig Prozent auf eins Komma Null vier Milliarden Dollar.

Speaker 0: Das bereinigte operative Ergebnis hat sich mit einundneunzig Millionen Dollar mehr als verdreifacht und die Analysten hatten tatsächlich nur mit zweiundvierzig Millionen gerechnet also klar übertroffen.

Speaker 0: Ja, und das Handelsvolumen wuchs um achtzehn Prozent auf Sechsunddreißig-Kommer sechs Milliarden Dollar.

Speaker 0: Dann aber kam die Prognose.

Speaker 0: Klaner sagt, das Ziel für das Jahresvolumen auf Rundetneunenvierzig bis Hunderteinundfünfzig Milliarden Dollar und Vorstand da über hundertfünftig Milliarden im Plan.

Speaker 0: ja Und die Gründe der Wechselkurse heißt es und schwächeln sich Verbraucher in Deutschland.

Speaker 0: und Deutschland ist halt Klaners größter Markt wenn man das Volumen betrachtet.

Speaker 1: Und der eigentliche Schocker, der steckt im Ausblick fürs dritte Quartal.

Speaker 1: Fünf bis fünfzehn Millionen Dollar operatives Ergebnis und da hatte die Wall Street zweiundachtzig Millionen erwartet.

Speaker 1: Und kleiner steckt die besseren Margen in neue Produkte statt sie in die Bilanz laufen zu lassen.

Speaker 1: Und obendrauf ist auch noch der Finanzchef gegangen.

Speaker 1: das ist ja nie ein gutes Zeichen!

Speaker 1: Und die Botschaft der Anleger war eindeutig, bei Now Pay Later Wachstumswert wird jede Prognose Sendung gnadenlos bestraft.

Speaker 1: Apropos Schocker, da konnte Beidu gut mithalten.

Speaker 1: ja die Chinesische Internet-Achze.

Speaker 1: Die Achse verlor drei Zehn Prozent nachdem das Unternehmen das fünfte Quartal in Folge mit rückläufigen Umsätzen gemeldet hat.

Speaker 1: Also wirklich eine Internet-Arkze, die KI dabei ist und auch noch irgendwie Social Media hat.

Speaker 1: Das ist schon wirklich krass und ein deutliches Zeichen für den doppelten Existenzkampf Post-Jet-GPT-Ära.

Speaker 1: Das margenstarke Werbegeschäft verliert Nutzer nicht nur an Social Media Konkurrenten wie Bidance, sondern auch noch eine neue Generation von KI Chatbots.

Speaker 1: und das eigene KI-Modell Ernie ist hinter offene Konkurrenzen wie Moonshot EI zurückgefallen die bei wichtigen Kennzahlen auf Augenhöhe mit Open AI und an Tropic legen.

Speaker 1: Und das tut Baidu eben nicht.

Speaker 0: Nee, auch sichtlich nicht!

Speaker 0: Ja und da stellt sich mal die Frage, wie ist denn die Stimmung insgesamt?

Speaker 0: Und dafür lohnt sich immer ein Blick in die Formmanager-Umfrage der Bank of America.

Speaker 0: Die kam ganz frisch raus!

Speaker 0: Und sie hat den Titel The Knows Havid.

Speaker 0: Das ist ein Wortspiel das Auto Michael Hartnett aus dem britischen Unterhaus entlehnt hat... Konsens der befragten Formelisher besteht aus einer Kette von Verneinungen.

Speaker 0: Also wir fangen mal an mit no-lending.

Speaker 0: also kein Abschwung, fifty sechs Prozent der Befragte erwarten schlicht weiter Wachstum.

Speaker 0: No fat hike, seventy zwei Prozent rechnen mit keiner Zinserhöhung vor den Midterms.

Speaker 0: No AI CapEx cut.

Speaker 0: Also, seventy-fünf Prozent glauben nicht dass ein Hyperskiller zwei sechsten zwanzig seine KI Investitionen noch kürzt.

Speaker 0: No DEM Sweep.

Speaker 0: also kein Durchmarsch der Demokraten bei den Zwischenwahlen.

Speaker 0: und das letzte Know da sind die no Bears schlicht keine Pessimisten mehr markt.

Speaker 1: Das ist schon krass!

Speaker 1: Es war die drittbullischste Umfrage seit zweitausendzwanzig.

Speaker 1: und die Cashquote Das ist ja immer so ein Zeichen wie zurückhaltend oder wie aggressiv die Vormittel grad sind.

Speaker 1: Viel auf ultra niedrige, drei Komma fünf Prozent und das ist die Aktienquote.

Speaker 1: gleichzeitig stieg auf den höchsten Wert seit November.

Speaker 1: zwei tausend einen zwanzig.

Speaker 1: Und dann war der eben auch noch so gefragt was es in so dem most crowded Treet also der überdehnteste trade überhaupt und haben dreinfünfzig Prozent gesagt na da sind globale Halbleiter Und das größte Extremrisiko sehen die Foreign Manager in der KI-Blase.

Speaker 1: Das Dumme an der Geschichte ist, die Profis sitzen also voll investiert in genau dem Trade, den sie selbst für den Most Crowded halten.

Speaker 1: und die hauseigene Cash Regal Bank of America wenn was unter vier Prozent die Cash Wurde fällt dann ist es ein Verkaufssignal.

Speaker 1: Also so richtig klassischer Kontraindikator, wenn eben alle drin sind dann fehlen eben Käufe für die nächste Etappe.

Speaker 1: Tage wie gestern zeigen eben, wie schnell es dann auch gehen kann.

Speaker 1: Wenn's eben keine Kräufer für Sachen mehr gibt?

Speaker 0: Ja, dann kommen wir schnell zu den Tagen wie heute, nämlich zu den heutigen Terminen.

Speaker 0: Heute Abend unserer Zeit kommen die FED-Protokolle vor.

Speaker 0: Es gibt noch Zahlen von Lovis Target und TEJX dazu noch Analog Devices Wolf Speed SD Lauder aus Europa Deutschland kommen noch Heidelberger Druckmaschinen und Doc Morris

Speaker 1: Das Thema des Tages.

Speaker 1: Im Thema des Tages wechseln wir vom Handelsparkett, wie er früher so das genannt wurde.

Speaker 1: Die Börse in den Gerichtssaal und in Orkland hat am gestrigen Dienstag ein Prozess gegen Meta begonnen, den die eigenen Anwälte der Social-Media-Resen mit einer Risikosumme von ¼ Billion Dollar beziffern.

Speaker 1: Und das ist fast der komplette Börsenwert des Konzerns.

Speaker 1: und der Markt, der hat reagiert auf dieses Verfahren.

Speaker 1: Die Achze von Meta verlor zum Auftakt vier Komma fünf Prozent auf fünfhundertvierzig Dollar!

Speaker 0: Die Konstellation ist wirklich bemerkenswert.

Speaker 0: Neunundzwanzig US-Bundesstaaten treten gegen Meta an, angefühlt von California in Colorado Kentucky und New Jersey.

Speaker 0: Und der Vorwurf, der hat ja zwei Ebenen.

Speaker 0: Erstens habe Metta seine Plattform Facebook und Instagram gezielt so Design das Kinder- und Jugendliche süchtig werden etwa mit Infinite Scrawl.

Speaker 0: also das ist quasi dieses Endloscrawl dass es einfach immer weiter geht und den Empfehlungsalgorithmen.

Speaker 0: Zweitens habe der Konzern Daten von Kindern unter Dreizehn gesammelt und damit ging das US Kindertatenschutzgesetz verstoßen.

Speaker 1: Die Anklägerin Macken O'Neill fasste das Geschäftsmodell im Eröffnungsplädoyer relativ drastisch etwa so zusammen, Nutzer anfixen, möglichst lange halten, Daten abeirnten und Wahrheit verstecken.

Speaker 1: Und die jungen Menschen seien eben die besten Kunden weil sie am ehesten hängen bleiben würden.

Speaker 1: Und Meta weiß alles zurück, spricht von einer absurd überzogenen Forderung und fragt warum eigentlich nur ein Konzern nämlich Meta vor Gericht stehen würde wenn doch Jugendschutz ein Branchenproblem ist?

Speaker 0: Kommen wir mal zu den Zahlen, die sind wirklich krass.

Speaker 0: Die eine Komma vier Billionen Dollar sind mehr das eigene Maximalrechnung also.

Speaker 0: die Verbraucherschutzgesetze sehen bis zu zwanzigtausend Dollar Strafe pro Verstoß vor multipliziert mit Millionen.

Speaker 0: Jugendlichen Nutzer ja die Staaten selbst natten vor Gerichte.

Speaker 0: rund hundertdreiundneunzig Milliarden Dollar auch das wäre historisch hoch.

Speaker 0: der legendäre Vergleich mit den Tabakkonzernen von nineteen acht neunzig Der lag bei zweihundert sechs Milliarden.

Speaker 1: Und genau deshalb, weil eben da diese Parallel zu den Tapperkonzernen da ist, geistert der Begriff Big Tobacco Moment durch die Wall Street.

Speaker 1: Die Parallelen sind durchaus verblüffend.

Speaker 1: Parteiebergreifende Generalstaatsanwälte dieselben Star-Canzleien wie damals.

Speaker 1: Der erklärte Wille zum Präzedenzfall statt zum Stillenvergleich und ein Rechtsexperter von Mizzou sagt, die Staatsanwältel könnten es kaum erwarten vor Gericht zu ziehen!

Speaker 0: Der selbe Experte nennt aber auch drei Unterschiede zur Tabak-Story.

Speaker 0: Meda hat mit Section zweihundertdreißig einen juristischen Schutzschild, der Plattform von der Haftung für Inhalte Dritter freistellt.

Speaker 0: Außerdem stiftet Social Media anders als Zigaretten auch Nutzen und die Wissenschaft zum Zusammenhang mit psychischer Gesundheit ist längst nicht so eindeutig wie beim Rauchen und Lungenkrebs.

Speaker 0: Wobei die Kleger den Schutzstil ganz clever umgehen.

Speaker 0: es gehen nämlich nicht um Inhalter Dritter sondern ums Produktdesign selbst!

Speaker 1: Und diese Strategie, die hat durchaus schon funktioniert.

Speaker 1: In New Mexico wurde Meda gerade zu fast einer Milliarde Dollar verdonnert inklusive gerichtlich an geordneter Zeitlimits für junge Nutzer.

Speaker 1: und damit sind wir beim ... eigentlichen Punkt, die auch euch Anleger interessieren dürfte.

Speaker 1: Also wenn ihr ein Meta-Anleger seid, denn die spannendste Frage ist nicht unbedingt die Strafhöhe sondern die strukturellen Auflagen!

Speaker 1: Die Staaten fordern das meta süchtig machende Features abschaltet einfach an dieses infinite scroll und diese Empfehlungssysteme.

Speaker 0: Ja, Analyst Jill Luria von DA Davidson erklärt warum das ans Eingemachte geht.

Speaker 0: Also diese Scrawls haben halt die Verweildauer dramatisch erhöht was ja klar ist.

Speaker 0: und Verweldauer heißt bei Meta direkt mehr verkaufte Werbung.

Speaker 0: Und der MISU Experte hält es zudem für kaum machbar solche Mechaniken nur für minderjährig zu ändern und für alle anderen zu belassen.

Speaker 1: Und eine Dimension reicht sogar über Metta hinaus ex US-Kartellamtschef Jonathan Canta dass die Staaten auch die Löschung der KI-Modelle verlangen könnten, die mit dem unrechtmäßig gesammelten Kinderdaten trainiert wurden.

Speaker 1: Und das wäre dann sogar ein Präzedenzfall für die gesamte KI-Branche!

Speaker 0: Aber auch das Gegenlage hat Argumente.

Speaker 0: Jeffries beispielsweise schreibt, dies sei eben kein Big Tobacco Moment.

Speaker 0: Rechtsrisiken bei Meda hätten sich historisch als Kaufgelegenheiten erwiesen die Bewertung liege mit dem fünfzehnfachen des Gewinn für zwei siebenundzwanzig rund drei Punkte unter den Fünfjahreschnitt.

Speaker 0: viele Ängste seien also schon im Kurs

Speaker 1: Und selbst die Wahner oder die Mahne bleiben investiert.

Speaker 1: mitzu, führt Meta mit Kursziel siebenhundertfünfzig Dollar bei aktuellen Kurzen um fünfhundertvierundvierzig.

Speaker 1: Also das ist sogar noch mal ein kräftiges Plus.

Speaker 1: und die sagen auch Outperforms.

Speaker 1: Und Sie sehen praktisch kein Zerschlagungsrisiko!

Speaker 1: Und Bloomberg Intelligence, die schätzen die realistischen Vergleichskosten auf gut drei Komma fünf Milliarden Dollar.

Speaker 1: Das wäre für Meta extrem gut verkraftbar.

Speaker 1: also die Spanne reicht von Petiteße bis Geschäftsmodellumbau.

Speaker 0: bis Ende Augusten, Ausschlag von dreißig Dollar ein.

Speaker 0: Rund fünf Prozent.

Speaker 0: bis Ende September sogar fünfundfünfzig Dollar oder zehn Prozent in beide Richtungen!

Speaker 0: Der Prozess läuft fünf Wochen, mag Zuckerberg und Instagram-Chef Adam Mosseri heißt der gute Mann.

Speaker 0: die sagen persönlich aus.

Speaker 0: dazu kommen interne Nachrichten als Beweismittel.

Speaker 0: ja da kann schon jeder Verhandlungstag den Kurs bewegen.

Speaker 1: Und wichtiges Detail?

Speaker 1: Die Jury berät.

Speaker 1: nur am Ende entscheidet Richterin Yvonne Gonzalez Rogers allein über und Auflagen.

Speaker 1: Und die Konsequenz für euch, wer mehr da jetzt im Depot hat, sollte die signalisierten Schwankungen von bis zu zehn Prozent aushalten und auch nicht auf jede Wendung reagieren.

Speaker 1: Wer über den Einstieg nachdenkt, hat zwei Lesarten zur Auswahl.

Speaker 1: Jeffleys sagt Bewertung günstig Rechtsrisiko gleich Kaufgelegenheit.

Speaker 1: Die Vorsichtigen wie Paul Meeks von Freedom Capital sagen vielleicht besser an der Seitenlinie denn zum Prozess kommen ja noch die Zweifel an den gewaltigen KI-Ausgaben obendrauf!

Speaker 0: In fünf Wochen wissen wir, ob aus dem Big Tobacco Moment ein Big Tobacco Urteil wird.

Speaker 0: Bis dahin gilt für Meda-Aktionäre was für Instagram Nutzer schon lange gilt.

Speaker 0: es wird schwer nicht ständig aufs Handy zu schauen.

Speaker 0: Wir kommen ja heute mal mit einer richtig steilen These Wenn einem deutschen Konzern absehbarer Zukunft der Sprung in den Billion-Club zuzutrauen ist, dann wahrscheinlich Siemens sagen wir.

Speaker 1: Eine Billion Euro Börsenwert?

Speaker 1: Das ist schon mal eine Ansage und das wäre fast fünfmal so viel wie heute!

Speaker 0: Ja, das ist klar.

Speaker 0: Der Weg dahin ist noch weit aber Siemens ist ja schon heute der wertvollste Börsenotierte Konzern des Landes und in wenigen Wochen könnte eine Entscheidung fallen die darüber mitbestimmt ob aus dem traditionsreichen Industriekonzern tatsächlich mal ein globaler Tech-Champion dieser Größenordnung wird.

Speaker 1: Ganz genau im ersten Oktober dann will sich nämlich Siemens ganz offiziell als Wontech Company präsentieren Und ab diesem Moment erhöht Konzernchef Roland Busch den Einsatz in seiner großen KI-Werte massiv.

Speaker 1: Deshalb schauen wir schon jetzt mal auf die Frage, lohnt es sich beim Projekt Siemens zur Billion mit dabei zu sein?

Speaker 0: Ja und jetzt ist tatsächlich ein guter Zeitpunkt denn unser Weltkollege Andreas Macho der ist tief ins Siemens Universum eingetaucht hat mit Investoren, Arbeitnehmervertretern und Leuten aus dem Konzert gesprochen und ist jetzt wieder aufgetaucht und hatte interessante Erkenntnisse mitgebracht und die müssen wir natürlich mit euch teilen!

Speaker 1: Vielleicht fangen wir mal mit der Vorgeschichte an.

Speaker 1: Siemens wurde unter Joe Quesa radikal umgebaut, Energie raus, Medizintechnik raus, Siemens Energy und Siemens Herthenius wurden abgespalten.

Speaker 1: Und das sorgte damals für heftigen Widerstand.

Speaker 1: heute kann man zumindest sagen ... Der verbliebene Konzern läuft hervorragend.

Speaker 1: mehr als zehn Milliarden Euro Rekordgewinn im vergangenen Geschäftsjahr zu letzten Margen von über siebzehn Prozent!

Speaker 0: Ja und das mitten in der deutschen Wirtschaftslaute, wie gesagt Siemens ist ein globaler Riese.

Speaker 0: Der jetzt CEO Roland Busch will diesen Erfolg nun fortschreiben.

Speaker 0: wir haben es gesagt One Tech Company heißt das Programm.

Speaker 0: die drei großen Sparten Digital Industries Smart Infrastructure und Mobility bleiben bestehen.

Speaker 0: daran wird nicht gerüttelt.

Speaker 0: aber darunter soll Siemens deutlich schlanker werden.

Speaker 0: weniger Hierarchie größere Einheiten klarere Verantwortlichkeiten.

Speaker 1: Aber die eigentliche Börsenstory ihr werdet jetzt an, das ist KI.

Speaker 1: Siemens will industrielle KI zum Verbindenelement des Konzerns machen und das ist interessanter als es zunächst klingt.

Speaker 1: in Siemens sitzt dort wo KI die reale Welt erreicht den Fabriken-Stromnetzen Gebäuden und Infrastruktur.

Speaker 1: und es geht um Maschinen die effizienter produzieren Netze die intelligenter gesteuert werden und Fabrike die automatisierter arbeiten.

Speaker 1: Ja

Speaker 0: unsere Bullenthese lautet Siemens könnte sich vom klassischen Industriekonzern immer stärker zum Tech- und Softwareunternehmen entwickeln.

Speaker 0: Und das wäre eben auch für die Bewertungen entscheidend.

Speaker 0: Industrieunternehmen, ihr wisst das alle bekommen an der Börse normalerweise deutlich niedrige Multi-Bills als Techkonzerne!

Speaker 1: Wenn Siemens beweist dass sich Softwaredaten um KI skalierbar monetarisieren lassen dann könnte der Markt dem Konzern irgendwann auch eine höhere Bewertung zugestehen und darin steckt ein möglicher Weg zur Billion der Haken.

Speaker 1: diesen Beweis?

Speaker 1: Den gibt es bislang

Speaker 0: nicht.

Speaker 0: Das stimmt, das ist nämlich die zentrale Schwäche der Story bis lang zumindest.

Speaker 0: Siemens redet viel über industrielle KI, weist aber nicht separat aus wieviel Umsatz oder Auftragseingang damit tatsächlich erzielt wird.

Speaker 0: und Investoren wissen bislange nicht genau über welchen Mechanismus KI den Gewinn erhöht.

Speaker 0: Es gibt viel KI-Fantasie, aber noch keine KI Rechnung.

Speaker 1: Genau deshalb ist der erste Oktober so wichtig, dann muss nämlich Bush erklären ob One Tech Company mehr ist als eine neue Konzernfolie und wieder raus konkret mehr Wachstum höhere Margen und stärkere Kundenbindung entstehen sollen.

Speaker 0: Und ehrlich gesagt da könnte noch ein Problem auftauchen selbst wenn es die KI Rechnung gibt.

Speaker 0: Denn dann besteht immer noch das Risiko, dass Siemens inzwischen stärker am KI-Zyklus hängt als man auf den ersten Blick vermutet.

Speaker 0: Also Rechenzentren, Halbleit der Elektrifizierung.

Speaker 0: Vieles wird heute vom gleichen Investitionsbuhn getrieben und sollte die KI euphorien kippen könnte das mehrere Siemens Geschäfte gleichzeitig treffen.

Speaker 1: Und ausgänglich zwei stabilisierende Säulen hat man abgegeben, Energie und Medizintechnik.

Speaker 1: Gerade Siemens Energy hat sie inzwischen selbst zum Deutschland-Börsen-Star entwickelt.

Speaker 1: Der Betriebsrat sagt offen mit Energien Healthiness wäre Siemens heute noch wertvoller.

Speaker 1: Andererseits wären die Rekordmarschen vielleicht ohne diese Fokussierung gar nicht möglich gewesen!

Speaker 1: Der

Speaker 0: Veranleger zählt ohnehin nur die Zukunft, das muss man auch sagen und dafür braucht es drei Dinge.

Speaker 0: Siemens muss Wachstum und Margen hochhalten, den Umbau tatsächlich effizienter machen und vor allem muss der Konzern zeigen dass KI nicht nur technologisch funktioniert sondern auch finanziell.

Speaker 0: also nicht nur unsere Produkte können KI, sondern hier sind die Milliarden die wir damit verdienen.

Speaker 0: und diese Erkenntnis die muss am ersten Oktober irgendwie greifbar werden.

Speaker 1: Und gelingt das, könnte sie meins etwas seltenes werden.

Speaker 1: Nämlich ein europäischer Industriekonzern mit zunehmend technologischer Bewertung und dann wäre die Billionen zumindest keine völlig verrückte Vorstellung mehr!

Speaker 0: Und apropos Vorstellungen weißt du worauf ich dabei ganz besonders gespannt bin?

Speaker 0: Na... Auf die Lederjacke.

Speaker 0: Der hat doch der Busch, er hat jetzt schon ein paar mal diese Leder Jacke auch so bei Präsentation angezogen und dann das war doch so voll der Jensen Wang Style und irgendwie suggeriert er sich ja auch so ein bisschen so.

Speaker 0: vielleicht sitzt es ja aus einem richtig krasser Lederjackenauftritt und dann sind wir ja irgendwie schon bei der Billion, ne?

Speaker 0: Also in Video

Speaker 0: usw.,

Speaker 0: du weißt was ich mein.

Speaker 0: Ja...

Speaker 1: Und Deadlifter ist er auch noch!

Speaker 1: Das war alles erwachsen.

Speaker 1: Wir freut uns über Feedback, schickt es einem in der AAA also ein wilde EO dahinter.

Speaker 1: lasst uns eine Bewertung und bei euch hat sich beim Thema Werbung reichlich Ärger aufgestaut.

Speaker 1: Uns erreichen derzeit auffällige viele Nachrichten zum Thema.

Speaker 1: Alex schreibt etwa Schade dass die Werbung nicht nur am Anfang kommt sondern auch von mehr zwischen durch und das insgesamt auch wesentlich mehr geworden ist kann man zwar vorspulen aber trotzdem schade.

Speaker 1: Schmeldet aber nicht den Inhalt vom Podcast der Gutes.

Speaker 1: Na

Speaker 0: immerhin!

Speaker 0: Also, man muss wie gesagt Alex ist nicht der einzige dazu.

Speaker 0: Wir bekommen wirklich sehr viele Mail zuschriften und Kommentare dazu.

Speaker 0: Also von uns gibt es dazu Folgendes zu sagen.

Speaker 0: Erstens, wir verstehen den Ärger und es gibt tatsächlich immer mehr Werbung und zwar häufig über den gesamten Podcast verteilt.

Speaker 0: Zweitens freuen wir uns ehrlich gesagt auch dass die allermeisten von euch die Kritik wirklich fair äußern und keine so entweder Werbung weg oder ich höre hier nicht mehr rein als die Tüte an den Tag legen.

Speaker 0: Und drittens das Triple E auch bei Werbepartnern so gefragt ist natürlich ein gutes Zeichen und spricht für unser spannendes Publikum also euch und die große Reichweite ist alles sehr, sehr attraktive.

Speaker 0: Werbekunde versteht aber auch, dass das mit der Werbung besser geht.

Speaker 0: Uns stören auch vor allem Dinge wie die Platzierung und auch die Kenntlichmachung der

Speaker 0: Werbepassagen.".

Speaker 1: Und was man aber aussah, muss vieles liegt grundsätzlich nicht in unserer Hand, aber wir versprechen, dass wir uns drum kümmern, dass es wieder besser wird vielleicht nicht schon morgen, aber in nächster Zeit ist hiermit so zwischen euch und uns vor allen Dingen abgemacht.

Speaker 1: Es gibt Hoffnung auf Besserung und das ist doch ein guter Grund uns zu abonnieren, über uns zu sprechen.

Speaker 1: Und uns euren Freunden zu empfehlen!

Speaker 0: Wir hören uns morgen wieder wahrscheinlich mit Werbung ab fünf Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.

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