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Der magische mRNA-Moment und das Comeback der Krisen-Apotheke

Börsen-Podcast

In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Nando Sommerfeldt und Holger Zschäpitz über die Unitree-Euphorie, gute Gründe für Gold und die große Bitcoin-Shorts-Liquidierung.

Außerdem geht es um Merck & Co., Qiagen, Sartorius, Infineon, SUSS MicroTec, CXMT, Marvell Technology, Alphabet, Broadcom, KraneShares China Technology & Semiconductor STAR 50 Index ETF (WKN: A3CU6C), Walmart, Alibaba, Baidu, Deere, Goldman Sachs, Royal Bank of Canada, Jefferies Financial Group, Evercore, Barclays, Morgan Stanley, DocMorris, Amazon, Redcare Pharmacy, iShares Global Infrastructure UCITS ETF USD (thesaurierend) (WKN: A3D6N1), iShares Global Infrastructure UCITS ETF USD (ausschüttend) (WKN: A0LEW9).

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Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören.

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Speaker 1: Das sind die Finanzthemen

Speaker 0: des Tages.

Speaker 0: Wir besprechen die Unitree-Euferie, gute Gründe für

Speaker 1: Gold

Speaker 0: und die große Bitcoin-Shorts-Liquidierung.

Speaker 0: Im Thema des Tages geht es um die wahren Gewinnertes magischen mRNA-Moments und in der Triple E-ED beschwören wir das Comeback einer Krisenapotheke!

Speaker 1: Alles auf Aktien – Der tägliche Börsen-Shot.

Speaker 1: Es begrüßen euch in Nandosommerfeld

Speaker 0: und Holger Chapitz aus der Weltwirtschaftsredaktion.

Speaker 0: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.

Speaker 0: Die Moderatoren und der Verlaghaften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Speaker 0: Blick auf die Märkte!

Speaker 1: Heute ist Donnerstag der zwanzigste Auguste und wünschen euch einen glänzenden Start in den Tag.

Speaker 1: und glänzen trifft es sehr gut weil gestern nämlich die beiden großen Krisenwährung abgeräumt haben.

Speaker 1: Gold ist um fast vier Prozent auf viertausend fünfhundert und sechs Dollar gesprungen, so hoch denn inzwischen tatsächlich schon wieder.

Speaker 1: Und Bitcoin gleich um sechseinhalb Prozent nach oben auf rund neunundsechzig tausend Dollar.

Speaker 1: Ja und beides hat denselben Auslöser!

Speaker 0: Ihr könnt es euch wahrscheinlich vorstellen der Auslöser sitzt in Washington.

Speaker 0: Finanzminister Scott Bessent hat nämlich angekündigt, die Rückkäufe lang laufender Staatsanleihen mindestens zu verdoppeln.

Speaker 0: Betroffen sind Papiere mit zehn bis dreißig Jahren Laufzeit und da geht es nicht darum dass sie einfach weg sind sondern man macht einfach kauft ihr einfach zurück und gibt dann kurz laufende aus also eine Art Management und die Wirkung war natürlich sofort zu spüren.

Speaker 0: Die Rendite der Dreißigjährigen US Anleihe viel zeitweise um zehn Basispunkte auf fünf Komma eins.

Speaker 0: Und man kann das auch so ein bisschen den Trump put für den Anleihemarkt

Speaker 1: nennen.

Speaker 1: Ja, der kommt nämlich zu einem pikanten Zeitpunkt.

Speaker 1: am selben Tag hat die US-Staatsverschuldung erstmals die Marke von vierzig Billionen Dollar geknackt und Drei Billionen, das finde ich fast noch imposanter, kam allein im vergangenen Jahr dazu.

Speaker 1: Das ist das schnellste Tempo außerhalb der Pandemie und die Zinskosten übersteigen inzwischen den kompletten Verteidigungsetat.

Speaker 0: Und dem Preis zahlt unter anderem auch der Dollar und der viel gestern auf dem tiefsten Stand seit drei Monaten oder eurer Kletterte auf einst, sechzehn, fünfundsechzig – das war das höchste Niveau seit Anfang Juni!

Speaker 0: Da sah es ja oberflächig unspektakulär aus.

Speaker 0: S&P-Fünfhundert plus Nullkommar zwei Prozent auf sieben Taunen, Sieben und sieben Punkte.

Speaker 0: Nesterg an hundert Minus Null Komma zwei Prozent.

Speaker 0: aber ihr kennt das ja unter der Haube da war viel Musik.

Speaker 0: Der gleichgewichtete s&p also der wo jeder Aktien null Komma Zwei Prozent Anteil hat der legt den ganzen prozent Punkt zu Und die markbreite war also so gut wie lange

Speaker 1: nicht.

Speaker 1: Und trotzdem gab es da diesen einen großen Ausreißer des Tages, Moderna nehme ich mit plus einhundertfünfundsiebzig Prozent.

Speaker 1: Ein personalisierter mRNA-Impfstoff für einen modernen Merk produziert das Wiederauftreten von Hautkrebs.

Speaker 1: Dazu kam dann ein gigantischer Shortquiz, rund die Hälfte des Streubesitzes wurde an einem Tag gehandelt und der Gesundheitssektor überhaupt schlug den Markt um.

Speaker 1: dreihundertdreißig Basispunkte einer der drei besten Tage seit der Finanzkrise.

Speaker 1: Zwei Tausend Neun alles historisch und deshalb natürlich gleich mehr dazu im Thema des Tages.

Speaker 0: Und von der Euphorie im Gesundheitssektor hat auch Deutschland profitiert, Kia gehen gewann.

Speaker 0: Zwei Komma Eins Prozent.

Speaker 0: Satorius zwei Komma drei.

Speaker 0: Der Dach selbst ja der Draht mit Minus.

Speaker 0: Loco eins Prozent bei Sechsundzwanzigtausend Einen.

Speaker 0: Neunneinzig Punkten auf der Stelle.

Speaker 0: der starke Euro bremste vor allem bei Exportwerten und richtig schwach.

Speaker 0: da war die Chips in finnion minus vier süß.

Speaker 0: Microtec minus sechs Komma.

Speaker 0: Treiberzent.

Speaker 1: Das größte Kursfeuerwerk, also noch größer als bei Moderna gab es aber in Shanghai.

Speaker 1: Es geht natürlich um den Roboter-Hersteller Juni Tree, bekannt für seine tanzenen und kämpfenden humanoiden.

Speaker 1: Und die Aktie schoss beim Börsen Debüt zeitweise um sixhundertdreißig Prozent nach oben und schloss dann immer noch vierhundertsechzig Prozent im... plus am Ende.

Speaker 1: Ja, die Privatanleger Tranche war ja mehr als fünftausend Fünfhundertfach überzeichnet.

Speaker 1: Das war sogar mehr als beim Chip-IPO von CXMT Ende Juli.

Speaker 1: und was vielleicht auch noch interessant ist Diebsieg ist als strategischer Investor bei diesem ganzen Projekt an Bord.

Speaker 0: Allerdings darf dabei nicht vergessen werden das es ein staatlich gelenkter Boom.

Speaker 0: Peking schleust Kapital gezielt in Halbleit und Robotik, während New York für chinesische Firmen faktisch versperrt ist.

Speaker 0: Und die Bewertung – die ist auch eine Wette auf die Zukunft!

Speaker 0: Rund drei Viertel der humanoiden Umsätze von Unity stammen bislang aus Verkäufen an Universitäten und Labore.

Speaker 0: laut Semi-Analysis verrichten gerade mal zweihundertfünfzig Roboter der Firma wirklich produktiver Arbeit.

Speaker 0: Wer dennoch an der Offerie paläzipieren möchte, da kann man nicht mitmachen weil die eben in diesem speziellen Segment gelistet sind.

Speaker 0: Die in Deutschland nicht handelbar sind.

Speaker 0: aber es gibt ein China ETF wie der Crane Shares China Technology und Semicontaktor Star-Fünfzig.

Speaker 0: Da kann man damit machen wenn sie demnächst dann auch in diesen Index aufgenommen

Speaker 1: werden.

Speaker 1: Wir gehen noch mal kurz zurück nach Übersee.

Speaker 1: Da gewann nämlich Marvel neun Prozent, zeitweise sogar vierzehn.

Speaker 1: Der Ship Designer räumte Google Bezugsrechte auf eigene Aktien im Volumen von bis zu zwölf Komma zwei Milliarden Dollar ein.

Speaker 1: Ja und im Gegenzug kauft Google bei Marvell Spezial Ships für seine KI Beschleuniger ein also die TPUs.

Speaker 1: Die Bezukreise werden in Trongen frei je fünfhundert Millionen Dollar.

Speaker 1: Chip Käufe Also auch wieder so ein ganz spezieller, aber ziemlich interessanter Deal der da abgeschlossen wurde.

Speaker 1: Wir kennen das ja inzwischen schon.

Speaker 1: Verlierer war Broadcom bislang Google's wichtigste TPU Partner mit zeitweise minus sechs Prozent.

Speaker 1: und die Debatte über diese zirkulären KID jetzt und diese Blasenbildung, die daraus entsteht.

Speaker 1: Das ist nochmal wieder frisches Futter!

Speaker 0: Ja und es gab dann auch noch die berühmten Protokolle der letzten Fettsitzung.

Speaker 0: Die waren überraschend, würde ich mal sagen, taubenhaft.

Speaker 0: Mehrer Mitglieder wollten zwar schon im Juli die Zinsen erhöhen aber insgesamt las sich das Protokoll weit weniger falkenhaft als Befürchtigte.

Speaker 0: Es gab auch zuletzt diese milderen Inflationszahlen und die meisten erwarten dass die Inflation im Jahresverlauf singt also die meisten Fettmitglieder und der Markt.

Speaker 0: der Preis für die dreifer bleibenden Sitzungen nur noch zweiundzwanzig Basispunkt an Erhöhung also nicht einmal ein ganzes Mal.

Speaker 0: vor kurzem waren ja noch zwei Zins-Erhöhungen eingepreist worden.

Speaker 0: Und das große Ereignis kommt kommenden Freitag mit der Jackson-Hohlrede von Fettchef Kevin Worsch.

Speaker 1: Kommen wir zurück zum Gold, denn da passiert etwas sehr grundsätzlich ist, dass Metall testet seine zweieinertage Linie.

Speaker 1: Das ist ja das klassische Bullenmarktsignal Und es profitiert ja doppelt.

Speaker 1: Fallende Renditen und schwache Dollar helfen kurzfristig, während der Ölpreis mit über Einundneunzig Dollar für Brent die Inflationsrisiken auch hochhält.

Speaker 1: Gold handelt inzwischen mit einer Prämie für politische Unberechenbarkeit in den USA.

Speaker 1: Je mehr Washing an den Märkten herumdoktor desto attraktiver wird das Metall wieder als

Speaker 1: Versicherung.".

Speaker 0: Und bei Bitcoin, da lief das bekannte Drehbuch.

Speaker 0: Nach Monaten des Abverkaufs hatten sich massive Short-Positionen aufgetürmt und als dann der Kurs drehte, wurden binnen einer Stunde Shorts über ... eine Milliarde Dollar liquidiert, das ist die größte Welle seit Beginn der Aufzeichnung.

Speaker 0: Und dazu empfängt auch noch Trump Krypto-Chefs im Weißen Haus und die SESI wird bestimmte Digital-Assetangebote von der Registrierungspflicht befreien.

Speaker 0: Jetzt hoffen viel darauf, dass der Bitcoin demnächst die Siebzigtausend und dann die Fünfundsiebzigthausend Dollar testet!

Speaker 1: Ach diese Treffe mit einem weißen Haus... Wer kennt sie nicht inzwischen?

Speaker 1: So, wir kommen zu den Terminen heute.

Speaker 1: Das mache ich mal fix.

Speaker 1: Heute wird es noch mal spannend mit den Zahlen von Walmart, Alibaba und Deer vor US-Börsenstadt.

Speaker 1: Und da sehen wir nämlich wie fit der amerikanische und chinesische Konsument wirklich ist bzw sind.

Speaker 1: Ja und ob die KI bei Alibar erfolgreich läuft als bei Duda hat mir gestern so bergesprochen.

Speaker 1: das war ja nicht so erfreulich.

Speaker 1: und in Deutschland gibt's noch Zahlen halbjahrs zahlen von CTS Eventen und von Tonys.

Speaker 0: Das Thema des Tages.

Speaker 0: Es gibt Börsenmärchen, die erzählt man sich jahrelang ohne dass sie je wahr werden das mRNA-Märchen.

Speaker 0: Das gehört dazu der Impfstoff gegen Krebs.

Speaker 0: seit einem Jahrzehnt wartet die Branche auf einen Beweis und gestern kam er.

Speaker 1: Ja man wusste wirklich nicht ob es wirklich irgendwann klappen wird und ob das wirklich nur ein Märchen ist.

Speaker 1: Ist es nicht moderner und merk?

Speaker 1: Die haben einen wichtigen sehr wichtigen Erfolg bei ihrem personalisierten Krebsimpfstoff Intismeran Autogene gemeldet.

Speaker 1: In einer entscheidenden Studie mit Hautkrebspatienten senkte die Kombination aus dem Impfstoff-Unmerks-Immuntherapy K-Truder das Risikotastet Krebs zurückkehrt, also deutlich stärker als eine Behandlung mit K-truder allein.

Speaker 1: Das ist halt ganz wichtig zu wissen.

Speaker 1: und auch schwere Rückfälle mit Metastasen in anderen Teilen des Körpers traten seltener auf in dieser Studie und zudem wurden keine neuen oder unerwarteten Nebenwirkungen beobachtet.

Speaker 0: Und die Börse hat das entsprechend gefeiert wie ein Hauptgewinn im Lotto.

Speaker 0: Die Achze von Moderna, die gewann ... Wir haben es ja eben schon in den Märkten gesagt.

Speaker 0: auf dollar und auch die Zahl der Aktien werden eben schon gesprochen, das ist der halbe Streubesitz.

Speaker 0: Der da einmal umging.

Speaker 0: hundert und neunzig Millionen Aktien meldeten dem Besitzer.

Speaker 0: Das war rund das zwanzigfache des drei Monats Schnitts unter Börsenwert.

Speaker 0: Ich stieg an einem einzigen Handelstag von fünfundzwanzig auf neunundsechzig Milliarden Dollar.

Speaker 0: Und es war der beste Tag der Firmengeschichte.

Speaker 0: Auch Merck legte auf Rekordniveau zu.

Speaker 0: Und der deutsche Konkurrent Biontech, der gewann immerhin zweiundzwantig Prozent und Schloss bei Hundertdreizend Dollar.

Speaker 0: Und der gesamte Biotech Sektor erlebte kräftige Kursgewinne, um uns natürlich grundgenug das Thema des Tages mal diesem MNA-Durchbruch zu widmen und so ein bisschen nach den wahren Gewinnern Ausschau zu halten.

Speaker 1: Genau, also ganz so einfach ist es nämlich nicht wie's auf den ersten Blick scheint... Auffällig ist dennoch die zwölfmonatsbilanz der beiden mRNA-Pioniere Moderna und Biontech läuft brutal auseinander.

Speaker 1: Wer vor einem Jahr hundert Euro in Moderna gesteckt hat, hat heute mehr als das fünffache rund fünfhundertfünfzig Euro.

Speaker 1: Und aus einer Euro in BionTech wurden dagegen gerade mal hundert zwei Euro.

Speaker 1: Das bemerkenswerte sind die Kurven liefen zwischen August, zuvonzwanzig bis November praktisch Deckungsgleich und dann öffnete sich die Schere.

Speaker 1: Und am Mittwoch, da ging sie dann endgültig so richtig auf!

Speaker 0: Jetzt werden die Kenner von Biotex sich fragen, warum denn diese Euphorie?

Speaker 0: Hautkrebs ist doch kein wirklicher Riesenmarkt.

Speaker 0: Da geht es auch weniger um das Melanom als vielmehr um die Plattformen.

Speaker 0: und es ist der erste positive Phase III Nachweis für eine individualisierte Neoantigenentherapie überhaupt.

Speaker 0: Und er belegt, dass Moderners BotenRNA jenseits von Atemwegsviren funktioniert!

Speaker 1: Vorschatzchef Banksell, der sprach von einem außergewöhnlichen Meilensteilen und stellt die Zulassung schon für zwei siebenundzwanzig in Aussicht.

Speaker 1: Und trotzdem fehlt noch eine wichtige Zahl, die wichtigste wahrscheinlich nämlich dass die hazard ratio wurde noch nicht veröffentlicht Die misst wie hoch das Rückfallrisiko der geimpften Gruppe im vergleich zur Kontrollgruppe auswählen.

Speaker 1: über diese zahl herrschen auch großes Rätselraten unter Experten und Investment-Strategien.

Speaker 1: die Details dazu kommen aber erst wahrscheinlich auf dem Fachgrund der Esmo im Herbst zu Tage, da wird es dann auch mal richtig spannend.

Speaker 0: Und das konkrete Geschäft mit diesem Medikament von Madonna ist ernüchternder ... als der Kurssprung das suggeriert.

Speaker 0: Den Umsatz vereinnahmt nämlich Merck und Moderna bekommt einen Transferpreis, und der Gewinn wird zwischen beiden halbiert.

Speaker 0: Und die Protomage dürfte anfangs deutlich unter fünfzig Prozent liegen weil jedes Präparat einzeln gefertigt wird.

Speaker 0: Tumorgewebe sequenzieren ein Algorithmus wählt dann bis zu vierunddreißig Mutationen aus.

Speaker 0: nach sechs Wochen gibt es in einem Medikament dass weltweit nur ein einziges mal existiert.

Speaker 0: ja es geht aber individuelle Geschichten ersten Jahr sogar mit seventy- acht Millionen Dollar Verlust aus der Melanomindikation.

Speaker 1: Ja und die Wortschritt, das ist wirklich sehr auffällig.

Speaker 1: glaubt der Rallye deshalb auch nicht so recht über den Weg von vierundzwanzig Empfehlungen lauten siebzehn Aufhalten drei aufverkaufen und nur vier aufkaufen.

Speaker 1: Und das mittlere Kurs hier liegt bei dreiundsiebzig Dollar, dass es mehr als fünfzig Prozent unter dem Schlusskurs.

Speaker 1: gestern selbst am Tag des Triums bekräftigen Goldman Sachs rbc Bernstein Jeffries Evercore.

Speaker 1: Und kommen wir

Speaker 0: vielleicht zu den gebeuteten Aktionären in Mainz, Biontech war ja in der Corona-Krise so eine Art deutsche Volksaktie und für die hat er tag ein bisschen bitteren Beigeschmack für diese Aktionäre.

Speaker 0: Schahin und Türicci das waren ja die Gründer, gründete nämlich unternehmen im Jahr dem Ziel mRNA gegen Krebs.

Speaker 0: Und Corona war dann so ein Umweg, der Milliarden brachte und der beweist dass die Krönungsthese trägt kommt jetzt ausgeradert von den Korkurels aus Cambridge in Massachusetts und das Mainz am Pondant.

Speaker 0: BNT-Hundertzwanzig scheiterte im vergangenen Jahr beim metastasierten Melanom.

Speaker 0: Die Darmkrebsstudie wurde auf zwei tausend siebenund zwanzig verschoben.

Speaker 1: Trotzdem gibt es einen Hoffnungsschimmer, bei den Kombinationen dreht sich bislang alles um MRNA plus Kate Schuder von Merck.

Speaker 1: Biontech forscht parallel noch in einem anderen Mittel nämlich an BNT-IIIII VII.

Speaker 1: das wird auch genannt PUMI TAMIK und das ist ein eigener... bi-spezifische Ansatz der perspektivisch ebenfalls in Kombination eingesetzt werden könnte.

Speaker 1: Und genau daraus könnten noch mal ganz neue Umsatzpotenziale entstehen, sagen Experten.

Speaker 1: Monk Stanley hält dieses Mittel für den möglicherweise nächsten großen Wurf der Immunonkologie und drei Phase Drei Auswertungen stehen bis Jahresende an also da kann auch was passieren.

Speaker 0: Was heißt jetzt für euch als Anleger?

Speaker 0: Zwei Wetten, die gegensätzlich ja kaum sein könnten.

Speaker 0: Wer moderner bei onehundertseviel Dollar kauft, kauft drei offene Fragen im Voraus!

Speaker 0: Die echte Effektstärke, die Skalierbarkeit einer Einzelanfertigung und die Übertragbarkeit auf Tumore, die immer nur logisch weniger dankbar sind als das Melanom.

Speaker 0: Zur Einordnung selbst nach dem Rekordtrag liegt aber der Kurs bei gut einem Drittel des Pandemiehochs.

Speaker 0: Der lag nämlich bei Moderna bei vierhundertfünfundachtzig

Speaker 1: Dollar!

Speaker 1: Und Biontech, wir haben es gesagt ist der Gegenentwurf.

Speaker 1: Den Börsenwert von rund achtundzwanzig Milliarden Dollar steht eine Kriegskasse von immer nur siebzehn Milliarden Euro gegenüber.

Speaker 1: über zwanzig Programme gibt es praktisch obendrauf.

Speaker 1: Siebzehnt von zwei und zwanziger Analysten sagen kaufen keiner sagt verkaufen.

Speaker 1: Ja ehrlich bleiben muss man aber auch nach dem Sprung auf Hundert breitzehn Dollar ist das mittlere Kurs hier vom Gut hundertzwanzigt Dollar auch schon fast eingeholt.

Speaker 1: ja der Mittwoch hat bewiesen dass die Technologie grundsätzlich funktioniert.

Speaker 1: Ob sich auch in Mainz funktioniert entscheidet sich frühestens im kommenden Jahr.

Speaker 1: Wir reden heute über eine Aktie, bei der wahrscheinlich einige von euch sofort sagen Gottes Willen bloß nicht diese Aktie.

Speaker 1: Mehr als neunzig Prozent Kursverlust vom Hochjahrelangrote zahlen hohe Schulden und jetzt kommen auch noch so Riesen wie DM Rosmann und Amazon als große Konkurrenten klingt tatsächlich eigentlich nach einem ziemlich guten Grund die Finger davon zu lassen

Speaker 0: oder nach einer dieser Aktien, bei denen irgendwann der Moment kommt an dem aus einer Katastrophen-Story plötzlich eine Turnaround Story wird.

Speaker 1: Genau, deshalb reden wir natürlich heute über Doc Morris.

Speaker 1: Denn die Online-Apotheke aus der Schweiz hat gerade Zahlen vorgelegt, die zumindest positiv aufhorchen lassen.

Speaker 1: Umsatz im ersten halb Jahr rund sixhundert Millionen Schweizer Franken sind plus von dreizehn Komma vier Prozent.

Speaker 1: und noch wichtiger beim bereinigten EBDA hat sich der Verlust deutlich reduziert von minus neunundzwanzig Millionen auf Minus elf Millionen Franken.

Speaker 1: das klimmt schon ziemlich nach.

Speaker 1: Die Richtung stimmt!

Speaker 0: Ja, aber bevor jetzt hier direkt der Kaufenreflex ausgelöst wird.

Speaker 0: unter dem Strich hat Doc Morris immer noch rund dreiundfünfzig Millionen Franken Verlust gemacht.

Speaker 0: und die Börse.

Speaker 0: Die war gestern auch anfangs noch skeptisch.

Speaker 0: trotz dieser Zahlen ist die Aktie zeitweise mehr als sechs Prozent gefallen.

Speaker 0: am Ende dann schloss sie aber im Plus und bestätigte den jüngsten Aufwärtstrend nämlich seit Jahresanfang plus.

Speaker 1: Das klingt jetzt viel, aber noch mal zur Erinnerung.

Speaker 1: Aktuell steht die Aktie bei zehn Schweizer Franken und es waren schon einmal mehr als vierhundert.

Speaker 1: Und diese Implosion über all die Jahre hat natürlich ihre Gründe.

Speaker 1: Doc Maus hat vor Jahren kleinere Online-Apotheken übernommen und darauf gewettet, dass das Erezept in Deutschland schnell kommt und damit viel mehr Geschäft ins Internet wandert.

Speaker 1: Nur kamen das Erezept ja dann viel später als erwartet?

Speaker 1: Die hoften Umsätze blieben aus, die Schulden aus den Übernahmen blieben aber da!

Speaker 0: Und auch aktuell ist keineswegs alles gut.

Speaker 0: Denn ausgerechnet jetzt, wo das Geschäft endlich Fahrt aufnimmt wird es im Markt plötzlich richtig voll.

Speaker 0: DM verkauft inzwischen nicht verschreibungspflichtige Medikamente online.

Speaker 0: Rossmann plant den Einstieg Amazon ist längst dabei und auch Müller und Rewe werden Ambitionen nachgesagt.

Speaker 1: Das heißt Doc Morse kämpft nicht mehr nur gegen seinen klassischen rivalen Shop-Apotheke bzw.

Speaker 1: Sie heißen ja zwischen Red Car Pharmacy und gegen die Apotheker an der Ecke.

Speaker 1: da kommen halt auch Unternehmen mit riesiger und gigantischen Kunden stemmen.

Speaker 1: Deshalb geht DocMarrows derzeit auch ins Risiko, die Firma gibt nämlich gerade ziemlich viel Geld aus um Kunden an sich zu binden.

Speaker 1: Und zwar geht das so, dass Unternehmen übernimmt bei digital eingelösten Etherrezepten die gesetzliche Zuzahlung.

Speaker 0: Das ist natürlich attraktiv für Kunden aber irgendjemand muss die Rechnung bezahlen und das ist zunächst DocMorris.

Speaker 1: Bis hierhin könnte es immer noch heißen oder würde man sagen Finger weg von DocMorriss?

Speaker 0: Könnte Aber jetzt kommen die zwei Punkte, die diese Aktie plötzlich interessant machen.

Speaker 0: Punkt Nummer eins das Ehrezept scheint jetzt tatsächlich das zu tun worauf Doc Morris jahrelang gewartet hat.

Speaker 0: der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten stieg im ersten halb Jahr um mehr als achtunddreißig Prozent.

Speaker 0: Im zweiten Quartal waren es sogar mehr als fünfvierziv Prozent.

Speaker 0: also da akzeleriert sogar was

Speaker 1: Das ist wichtig, weil Rezeptpflichtige Medikamente bislang genau das Geschäft waren, dass Online-Apotheken nur schwer erreichen konnten.

Speaker 1: Mit dem Erezept verschwindet aber eine der größten Hürden und jetzt kommt womöglich noch ein politischer Verstärker hinzu nämlich im Zuge der GKV Reform sollen die Zuzahlungen für Medikamente steigen Und Doc Morris wirkt wie gesagt schon heute aggressiv damit diese Zuzahlung bei digital eingelösten Erezepten zu übernehmen.

Speaker 0: Wie gesagt, kurzfristig kostet das Geld langfristig.

Speaker 0: Ich könnte es aber Kunden dazu bringen erst mal die Rezepte online einzulösen und wenn Doc Morris daraus Stammkunden macht dann wäre das eine ziemlich wertvolle Investition.

Speaker 1: Ja und da gibt's ja noch plus.

Speaker 1: Punkt Nummer zwei Eine Sparte die man bei Doc Morris leicht übersieht nämlich die Telemedizin.

Speaker 0: Doc Morris gehört nämlich Teleklinik und dort ist der Umsatz im ersten halb Jahr um achtundvierzie Prozent gestiegen.

Speaker 0: Die Zahl der Behandlungen sogar um mehr als fünfzig Prozent.

Speaker 0: Das Spannende daran, ist die politische Debatte um die telefonische Krankschreibung.

Speaker 0: Sollte sie tatsächlich abgeschafft werden könnten Online-Sprechstunden deutlich attraktiver werden!

Speaker 1: Dann hätte Doc Morris eine komplette digitale Kette, also Online-Arztbesuch digitales Rezept und anschließlich Medikamentenbestellung bei Doc Moris.

Speaker 1: Und wäre dann deutlich mehr als nur ne Online-Abotheke?

Speaker 0: Genau darin steckt die Fantasie!

Speaker 0: Noch ist es eine Wette... Die Bundesregierung hat bei der Telefonischen Krankschreib noch nichts entschieden.

Speaker 0: Doc Morris schreibt weiter Verluste und die Konkurrenz wird härter.

Speaker 0: Aber zum ersten Mal seit Jahren gibt es operative Zahlen, die zeigen dass das Geschäftsmodell tatsächlich skalieren könnte.

Speaker 1: Aber ihr merkt das natürlich auch, die Aktie ist definitiv nicht für Anleger, die ruhig schlafen wollen aber für diejenigen, die nach einem echten Turnaround-Kandidaten suchen, ist Doc Moris plötzlich wieder ein Watchlist-Kandidat.

Speaker 1: Das war alles auf Aktien.

Speaker 1: Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an aaraltwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.

Speaker 1: und Tobias hat eine Frage zufolge mit den ETFs die jahrzehnte Fantasie besitzen und er schreibt ich finde zwar klasse dass ETF in Bezug auf Infrastruktur etc.

Speaker 1: dargestellt wurden.

Speaker 1: Ich selbst hatte mir diese Gedanken allerdings auch schon bereits vor ein paar Monaten gemacht und mich für folgenden ETF entschieden nämlich den ISHES Global Infrastructure Usage ETF.

Speaker 1: Ja, und im Podcast schreibt er wurde dann Folgen der Vergleichen der ETF benannt.

Speaker 1: Ich seh' Nenn ihn hier nochmal den ISHES Global Infrastructure DIST.

Speaker 1: Und seine Frage lautet nun warum ein Ausschütter in der ETF von uns favorisiert wurde und nicht die Tisaurierende Variante?

Speaker 1: Weil ja so meint er auch Der Zins-Senseffekt ansonsten verloren geht und seinen Verständnis nach sind ist quasi die gleichen ETFs mit dem großen Unterschied der Tisorierung bzw.

Speaker 1: Ausschüttung.

Speaker 0: und der Tobias durchaus recht.

Speaker 0: Bei ETFs sind eine ähnlich gute Option, wenn man an das Thema Energieinfrastruktur glaubt.

Speaker 0: Es ist schlichtweg so, dass es eben im Infrastrukturbereich mehr Ausschüttende ETFs gibt weil anscheinend Menschen die in Infrastruktur investieren eher Ausschütterungen wünschen und deswegen gibt's halt mehr.

Speaker 0: und deshalb haben wir uns zwischen den beiden Eichers ausschüttern oder Eicherstesorieren für den Ausschüllenden entschieden.

Speaker 0: aber das ist eigentlich Genau so gut.

Speaker 0: Und in der Regel ist ja sogar so, dass tisorierende Produkte steuerlich leicht besser behandelt werden.

Speaker 0: also insofern ist es durchaus für dich von Vorteil.

Speaker 0: Also du kannst bei deiner Wahl bleiben und auch die hier zuhören sollten wir ihre Wahl bleiben nämlich bei alles auf Aktien.

Speaker 0: und deshalb kannst nur heißen abonniert uns sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden!

Speaker 1: Wir hören uns morgen wieder ab fünf Uhr bei Welt und überall wo's Podcast gibt.

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