Speaker 1: Das sind die Finanzthemen
Speaker 0: des Tages.
Speaker 0: Die
Speaker 1: im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlageempfehlungen dar.
Speaker 1: Heute ist Freitag, der einundzwanzigste August.
Speaker 1: Und wir wünschen euch einen aufmundernden Start in den Tag und später auch ins Wochenende.
Speaker 1: aufmundern deshalb weil die Börse gestern selbst ein bisschen Zuspruch gebrauchen konnte bei den Kursen.
Speaker 0: Ja haben sie aber ehrlich aufwundert auch deshalb, weil wir hier nachts um drei sitzen?
Speaker 0: Weil die deutsche Bahn dich mit fünf Stunden verspätung an Ziel gebracht hat oder...
Speaker 1: Nein es sind nur vier!
Speaker 1: Wir wollen
Speaker 0: nicht übertreiben.
Speaker 0: also
Speaker 1: ich so fände Nach vier Stunden und auch dem Produzenten bis wir sagen Dieter, große Leistung.
Speaker 0: Selbst unser Feld
Speaker 1: ist ... Danke Deutsche Bahn!
Speaker 1: Und wir haben jetzt so eine schöne Entschuldigungskarte bekommen.
Speaker 1: die haben wir ausgefüllt und dann bekommen wir eine kleine Aufmerksamkeit.
Speaker 1: und da steht drauf es kann nicht immer pünktlich sein.
Speaker 1: ich finde das ist schon leider der Satz und man schreibt lieber Fahrgast Und so geht es los.
Speaker 1: und ja, kurz machen wir die Märkte.
Speaker 1: Die waren nicht viel besser
Speaker 0: genau die brauchten tatsächlich auch aufm Munderung Wie du schon gesagt hast.
Speaker 0: der s&p von hundert der verlor nämlich nur Komma neun Prozent auf siebtausend Sechs und Einen Vierzig Punkte und der Dow Jones Er sagt um Siebenhundert Punkte oder eins Komma drei Prozent ab und der Nesterg ein Hunde der gab auch nach nämlich nur Kommen sieben Prozent und auch unser DAX schloss in nur Kommar vier Prozent tiefer wieder unter der mage Von sechsundzwanzig tausend.
Speaker 1: Das Hauptthema, das glaubt der Anleihemarktfinanzminister Scott Bessent.
Speaker 1: Der amerikanische Finanzminister hat versucht zu beruhigen.
Speaker 1: Sprach von größeren Rückkäufen lang laufender Staatsanleihen möglicherweise mehr als die angekündigten vier Milliarden Dollar aber die Erleichterungs-Rallye vom Mittwoch wäre schnell wieder verpufft.
Speaker 1: Die dreijährige Indite stieg auf fünf Prozent und die zehnjährige auch wieder auf Vier Komma
Speaker 0: Sieben.
Speaker 0: Ja, Grubmans Sachs nennt das Ganze schon Operation Twist.
Speaker 0: Vier Punkt Null.
Speaker 0: Ja und skeptisch solche Eingriffe könnten den Vaterendieten verändern aber selten das Ziel.
Speaker 0: schreiben sie ja das Problem sei nämlich fiskalisch und kein technisches und mehr dazu groß.
Speaker 0: und gleich im Thema des Tages.
Speaker 1: Und kommen wir zum Konsum, der ist weltweit so ein bisschen ins Stocken geraten und da wird es gestern auch richtig ungemütlich.
Speaker 1: Wollmart, die verlor neun Komma zwei Prozent.
Speaker 1: das war der größte Tagesverlust seit Zwei tausend zweiundzwanzig.
Speaker 1: dabei hat der Konzern beim Gewinn die Erwartung geschlagen uns sogar die Jahresprognose angehoben.
Speaker 0: Ja du hast es ja tatsächlich zum wochen anfang schon gesagt wollen wir das könnte spannend werden.
Speaker 0: Da gucken alle genau hin und das haben sie dann auch getan.
Speaker 0: und die entscheidende kennsteil nämlich die hat enttäuscht.
Speaker 0: die vergleichbaren umsetzen in usa wuchsen nur um zwei coma sechs prozent unerwartet worden waren drei komma sechs proze.
Speaker 0: und dass Das ist das schwächste Quartalswachsum seit im Jahr.
Speaker 0: Der Gewinnausblick für das dritte Quartal der Lack mit um die Sechzehnte bis sechzig Zent, auch deutlich unter den Achtundsechzigzent des Konsens!
Speaker 1: Samestore Sales heißt es immer so schön im Jaguar.
Speaker 1: Aber Walmart war kein Einzelfall, Advanced Auto Parts krachte um zu.
Speaker 1: sind sie Prozent nach unten weil die Kunden beim Selberschrauben sparen.
Speaker 1: das zog Autosone und O'Reilly gleich mit nach unten.
Speaker 1: und die Bilanz der Woche Home Depot Lowe's TGX Koti dazu JD Sports in London minus vierzehn Prozent nach Gewinnwarnung US Konsument und offenbar auch der europäische die sind nicht besonders gut gelaunt.
Speaker 0: Ja und ziemlich logisch braucht die Reaktion bei Adidas und Puma, die im Soak von JD Sports.
Speaker 0: Drei Komma Eins und eins Komma acht Prozent verloren ist klar.
Speaker 0: wenn der Sneaker Händler schwächelt hat man natürlich auch in Herzogen Aorach ein Problem.
Speaker 1: Apropos schwacher Konsum, darunter leidet auch Alibaba.
Speaker 1: Das traditionelle chinesische Handelsgeschäft, das kämpft nämlich mit schwachem Konsumdeflation und aggressiven Wettbewerb.
Speaker 1: Gleichzeitig entwickelt sich Alibaber Cloud immer stärker zu einem chinesischen KI-Hyperscaler mit nem Cloudwachstum von fortyfünf Prozent.
Speaker 1: Das ist schon ziemlich deutlich!
Speaker 0: Das stimmt aber auch.
Speaker 0: Alibarba hat natürlich das Problem der KI.
Speaker 0: Boom kostet vorerst enorm viel Geld Das sind umgerechnet fünf Komma sieben Milliarden Euro.
Speaker 0: Ja und rund seventy Prozent des Umsatzes kommen weiterhin aus E-Commerce, lediglich siebzehn Prozent aus iCloud und Compute.
Speaker 0: Alibaba gewann trotzdem immerhin gestern eins Komma drei Prozent
Speaker 1: Obwohl sie negativ gestaltet war, aber am Ende war es dann doch positiv.
Speaker 1: Weil alle auf diese KI-Zahlen geguckt haben und einen Gewinner stach auch heraus das war dir die sprangen sechs Komma neun Prozent nach oben.
Speaker 1: der landmaschinen bauer verdiente fünf dollar zehn die aktie statt der walten vier siebzig Und hob auch noch die gewinnbrugnose auf vier seventy bis fünf milliarden Dollar an und sagt dass orderbuch bestätige zwei tausend sechsten zwanzig ist die talsole im akratzyklus
Speaker 0: Und dir läuft auch immer.
Speaker 0: Ist das noch ein Compounder?
Speaker 1: Ja, aber die hatten auch mal zwischenseitig Probleme
Speaker 0: auf der Spur.
Speaker 0: Nicht in einer Spur bzw.
Speaker 0: rausgekommen.
Speaker 0: wieder ist Moderna gestern.
Speaker 0: Die Aktie verlor vierundzwanzig Prozent und war die schlechteste Aktie im S&P-Fünfhundertjahr nach dem hundertsiebzig Prozent Sprung.
Speaker 0: am Mittwoch als Moderna und Merk ja die Erfolge mit den personalisierten Krebs im Stoff meldeten haben die Anleger Kasse gemacht.
Speaker 0: Merk gab auch nach zwei Prozent Dreizehn Prozent plus am Vortag.
Speaker 1: Und aus Deutschland gab es nach Börsen Schluss noch eine Nachricht, ja die war fast mit Ansage das hat ja Frisäne schon gesagt, dass sie weitere Anteile von Frisänios-Methegekehr verkaufen wollen und Sie haben sieben Komma acht Millionen Aktien von Frusenius-Metergekehr für rund dreihundert Millionen Euro an institutionelle Investoren verkauft und damit sinkt die Beteiligung auf fünfundzwanzig Prozent.
Speaker 0: Ja Konzernchef Michael Senville das Kapital gezielt in die Wachstumsplattform stecken.
Speaker 0: Frisinius erwartet daraus einen Buchgewinn im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich und die FMC-Aktie verlor nach pörslich dann ein Prozent.
Speaker 0: klassischer Platzierungsabschlag muss man sagen, Frisinius konnte nur ganz wenig zulegen.
Speaker 1: Und sonst auf dem deutschen Kurs der Konten Satorios noch gut zulegen, sechs Prozent nach einer Kaufempfehlung der OBS die den Laborausrüster gut positioniert sieht für beschleunigtes Wachstum ab dem Jahr.
Speaker 1: Ab im Jahr wird dieser Corona-Zug es dann endlich vorbei und vielleicht können sie auch wieder auf die Spur kommen oder in die Spuhe nachdem.
Speaker 1: Und Tonys, die verloren fünf Komma vier Prozent obwohl Umsatz ein operatives Ergebnis der über den Erwartungen lagen.
Speaker 1: aber den Anlegern gefiel die Margenkompression durch den ungünstigeren Produktmix nicht.
Speaker 1: Die gibt's mittlerweile selbst beim Lidl an der Kasse.
Speaker 1: so Tonys habe ich gesehen.
Speaker 1: Wahnsinn wo die mittlerweile distribuiert sind!
Speaker 0: Das ist kein Wunder, dass die Marge nicht mal ganz so
Speaker 1: passt
Speaker 0: womöglich.
Speaker 0: Dann haben wir noch ein Thema das uns alle im Winter betreffen wird der europäische Gaspreis.
Speaker 0: in mich ist auf einen fünf Monats hoch gesprungen.
Speaker 0: Die TTF Futures klettert in zeitweise drei Komma neun Prozent auf über Sechzig Euro je megawatt Stunde.
Speaker 0: Ja die deutschen Speicher sind ja nur zu Fünfzig Prozent gefüllt.
Speaker 0: es ist der niedrigste Stand für diese Jahreszeit seit Beginn der Aufzeichnung.
Speaker 1: Und dazu kommt noch der Iran Krieg ohne Ende in Sicht.
Speaker 1: Trump droht jetzt mit einem ökonomischen D-Day und Korea Gas hat gerade eine große LNG Ausschreibung für den Winter gestartet, heißt Europa muss sich mit den Asiaten um jede Ladung kloppen die dann da auf dem Weltmeer entschippert und die deutschen Netzbetreiber die nennen das Speicherziel bereits praktisch unerreichbar.
Speaker 0: Dazu hat uns ziemlich interessant Hörer Georg geschrieben, er will sich nämlich gegen steigende Gaspreise absichern mit einem gehibbelten Mini Future Long auf den TDF-Gaspreis von Vonto Bell.
Speaker 0: Die Wertpapierkennung packen wir euch mal in die Shownutz.
Speaker 0: und seine Logik ist, er sieht kaum ein Szenario indem der Gaspreis in den nächsten Monaten fällt aber einige Szenarien in denen er steigt.
Speaker 1: möglicherweise wird der Winter ja mild, aber wir wissen es noch nicht.
Speaker 1: Und sein Argument das ist sehr charmant.
Speaker 1: im Grunde sichert er damit seine eigene Gas- und Stromrechnung ab weil nämlich auch die Strompreise am Gaspreis hängt.
Speaker 1: ihr kennt das ja Merit Order und steigt der Preis gleich erscheinen dann die höherechnungen aus.
Speaker 1: man muss aber auch klar sagen Hebelprodukte können auch komplett wertlos verfallen.
Speaker 1: Das hat einen Zock und hat nichts mit Anlageberatung zu tun.
Speaker 1: Aber für die Idee lieber Georg vielen Dank.
Speaker 0: Ja, spannende Idee auf jeden Fall.
Speaker 0: Bleibt noch zu sprechen über Broadcom.
Speaker 0: der Ship-Konzern verhandelt laut Bloomberg mit Geldgebern über mehr als sechzig Milliarden Dollar Schulden für ein KI Finanzierungspaket von dem unter anderem Antropic profitieren soll.
Speaker 0: ja mit einer Junior-Tranche von rund dreißig Milliarden könnte das Gesamtvolumen auf bis zu hundert Milliarden Dollar steigen.
Speaker 0: Wahnsinn abgewickelt über eine Zweckgesellschaft und mit so Riesen wie Apollo und Blackstone an Bord.
Speaker 1: Und ihr seht die KI-Schuldenmaschine, die läuft weiter auf Hochtouren.
Speaker 1: und genau diese Emissionsflut ist ja auch einer der Gründe warum die langen Renditen so störig hochbleiben, weil er verbessert das ganz anders will.
Speaker 1: Die Achze von Broadcom legt den Nachbarn sich trotzdem leicht zu.
Speaker 0: Hundert Milliarden, Wahnsinn!
Speaker 0: Wahnsinn!
Speaker 0: Schauen wir noch kurz auf die Termine.
Speaker 0: Viel ist es heute nicht, was steht noch an?
Speaker 0: Die Einkaufsmanager Indices um zehn Uhr für die Eurozone, um fünftensfünfundvierzig für die USA und nächste Woche wird's dann richtig spannend.
Speaker 0: Wir haben die Pressekonferenz von Scott Bassand zu den Iran-Sanktionen mitwocht, dann die PCI-Inflationen und die Nvidia-Zahlen nicht zu vergessen.
Speaker 0: Und Freitag dann ja Fat Chef Wash in Jackson Hole!
Speaker 1: Das Thema des Tages.
Speaker 1: Anleihen sollen ja eigentlich der langweilige Teil des Depots sein gerade jedoch... bieten sie eigentlich am meisten Act.
Speaker 1: Wenn man sich mal den Riedler der dreißigjährigen US-Staatsanleihen anschaut, die springt her wie so eine Tech-Achze.
Speaker 1: in den vergangenen drei Tagen schwankte sie zwischen drei Komma eins acht und drei Kommas drei fünf Prozent.
Speaker 1: auf solchen Niveaus stand sie zuletzt vor fast zwei Jahrzehnten.
Speaker 1: Und Deutschland hängt mit drin.
Speaker 1: die Dreißigergebundesanleihe Die steht mittlerweile bei Drei Komma Sieben sechs Prozent und das ist der höchste Stand seit Zwei Tausend
Speaker 0: Elf.
Speaker 0: Jetzt schauen wir mal auf die Reaktion aus Washington.
Speaker 0: Die ist das eigentlich alarmierende.
Speaker 0: Finanzminister Scott Basson, da haben wir ihn wieder versucht nämlich mit aller Gewalt die langen Renditen zu drücken.
Speaker 0: und Dienstag war es ja so Rückauf lang laufender Treasuries.
Speaker 0: Donnerstag war der Effekt dann aber schon wieder verpufft.
Speaker 0: also legt er nach die Rückkäufe werden erhöht.
Speaker 0: man habe ja einen wie er sagte Big Toolkit.
Speaker 0: Zwei Mal nachlegen in drei Tagen, das macht niemand aus einer Position der Stärke.
Speaker 0: Das ist der Ton eines Finanzministers, der den Markt nicht mehr so ganz im Griff
Speaker 0: hört.".
Speaker 1: Und die Bank of America nennt das Activist-Debt-Management was es gut beschreibt.
Speaker 1: offiziell begründet dass amerikanische Schatzamt die Aktion mit mangelnder Liquidität am langen Ende.
Speaker 1: aber die Bank von Amerika hat da mal reingeschaut in die Daten und da is nix mit Verschlechterung der Liquidität bei speziell den Dreißigärgen zu sehen.
Speaker 0: Für die Analyse ist der Eingriff deshalb ein Bruch mit der bisherigen Praxis.
Speaker 0: Aus dem passiven Schuldenmanager wird ein aktiver Akteur am Bondmarkt, der schwerer ist als die vier Milliarden pro Rückkauf-Operation Klingen.
Speaker 0: allein das höhere Limitschaft bei gleicher Frequenz durch rund sixundsechzig Milliarden Dollar zusätzliche Rückkaufkapazität pro Jahr am langen Ende Aber auch sagen muss, die jährliche Bruttoemission von zwanzig und dreißigjährigen liegt bei rund vierhundertvierundvierzig Milliarden Dollar.
Speaker 1: Also ist jetzt der Besser mit seinem Schatz an.
Speaker 1: kein wirklicher Gigant am Anleihmarkt aber eben auch so.
Speaker 1: keine Petitesse also nichts Kleines.
Speaker 1: und für viele von euch wird es ein bisschen nach QI durch die Hintertürklinge.
Speaker 1: technisch ist das aber nicht.
Speaker 1: erinnert euch QI da schafft ja die FED also die Notenbank Zentralbank Geld.
Speaker 1: also schöpft einfach Geld aus dem Nüscht Und kauft dann die Anleihen und nimmt sie aus dem Markt.
Speaker 1: Das Finanzministerium jedoch kann ja kein Geld selbst drucken, sondern muss seine Rückkäufe finanzieren – und zwar durch die Ausgabe von kurzlaufenden, anleihen sogenannten T-Bills!
Speaker 0: Der Staat tauscht also lediglich lange gegen kurze Schulden.
Speaker 0: Die Schuldensumme bleibt gleich und genau deshalb ließ die Wirkung der angekündigten Maßnahmen auch wieder nach.
Speaker 0: Stellt euch halt nur die Frage, warum der Bondmarkt überhaupt rebelliert?
Speaker 0: Die Zahlen sind unerbittlig!
Speaker 0: Die US-Staatsschulen haben erstmals vierzig Billionen Dollar überschritten – wir haben es schon erzählt.
Speaker 0: Allein im Haushaltsjahr zwanzigundsechs durften rund eins Komma Eins Billion Dollar Zinsen anfallen dreimal so viel wie noch vor vier Jahren.
Speaker 0: Und das Defizit liegt bei sechs Prozent des BIP, trotz niedriger Arbeitslosigkeit und KI-Booms.
Speaker 0: Der Rest der Welt hilft auch nicht
Speaker 0: gerade.".
Speaker 1: Krieg im Iran, höhere Energiepreis, inflationsrisigen steigende Laufzeitprämie.
Speaker 1: Und die kommt auch dadurch zustande, weil keiner so richtig weiß wie die Fett unter Kevin Worsch reagieren wird.
Speaker 1: und zu Worsch hat die Bank of America eine ganz eigene These.
Speaker 1: Die Bank glaubt das Bessens-Vorstoß den Druck auf ihn erhöht und Jackson Hole könnte Worsch versuchen den Bondmarkt zu beruhigen.
Speaker 1: So ein bisschen wieder horchisch bei der Inflation reden und dazu noch ein bisschen klarer in der Kommunikation über die Reaktionsfunktion der Fett werden.
Speaker 1: Das Problem ist nämlich, wenn da Zweifel bestehen und keine so richtig weiß wie die Notenbank auf Inflation reagiert.
Speaker 1: Dann sagen die Märkte einfach okay was ich nicht weiß es im Risiko und dann werden halt höhere Risikoprämen eingepreist sprich höre Renditen das eben insbesondere am langen Ende.
Speaker 0: Was heißt das jetzt für uns Anleger?
Speaker 0: Anleihen sind wieder echte Konkurrenzveraktien.
Speaker 0: Wenn ihr mit lang laufenden Treasuries über fünf Prozent bekommt eine teuer bewertete Tech-Aktie schon sehr viel Zukunft versprechen.
Speaker 0: Unter Druckgeraten kennt das schon, Erwachsungsaktien, deren Gewinne weit in der Zukunft liegen und unter Druck geraten auch Immobilien und hochverschuldete
Speaker 0: Firmen.".
Speaker 1: Und fünf Prozent klingen für Neuernsteiger attraktiv.
Speaker 1: aber Anleihen sind wirklich nicht so sicher und auch nicht so lässig wie man das annehmen würde.
Speaker 1: Und ihr solltet wirklich nicht alles auf den vermeintlichen Zins gibts jetzt setzen denn keiner weiß wohin die Rendite noch gehen können.
Speaker 1: Und wer bei online einsteigen will, der staffelt lieber die Laufzeiten so ... Da gibt's eine Art Bond-Letter, so ne Leiter, Laufzeitenleiter, das sollte man dann machen!
Speaker 0: Der Dollar ist klarer Verlierer, Alternativwährung dagegen gewinnen Bitcoin.
Speaker 0: Gestern wieder um gut fünf Prozent gestiegen auf rund seventy-tausend siebenhundert Dollar.
Speaker 0: Gold steht inzwischen auch wieder über viertausendfünfhundert dollar.
Speaker 0: Ja hohe Renditen sind ja normalerweise eigentlich Gegenwind für gold.
Speaker 0: aber jetzt wenn jetzt Washington am Bondmarkt eingreift ist das halt ein Misstrauensvotum gegen dieses finanzpolitische Feintuning
Speaker 1: und der Finanzminister kann nur das Angebot am langen Ende manipulieren.
Speaker 1: an der Schuldenmathematik ändert das nichts und deshalb lohnt sich für euch, der tägliche Blick jetzt auf diese dreißigjährige Treasury Rendite.
Speaker 1: Fällt sie nachhaltig?
Speaker 1: Funktioniert er besser in Put und ihr könnt bei Growth wieder eher zugreifend oder sorgloser sein.
Speaker 1: Steigt sie trotz Rückkäufen weiter gehören Duration und teure Bewertung erst mal ja so ein bisschen kritischer beobachtet.
Speaker 0: In unserer heutigen Triple-ED geht es um nichts weniger als die ganze Welt, liebe Holger.
Speaker 0: Ein neues Weltpaket für Anleger!
Speaker 1: Ja so kann man's nennen und Wengard ist ja der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt.
Speaker 1: Der hat diese Woche gleich drei neue Welt ETFs auf den deutschen Markt geworfen und einer davon is'n wirklich echter Kracher – der breiteste ETF, den ihr in Deutschland überhaupt kaufen könnt und gleichzeitig auch einer der günstigsten.
Speaker 1: Und wer ein ETF-Depot fährt oder eins starten will, der muss jetzt genau zuhören aber auch diejenigen, die ihr amerikanisches Exposure etwas verringern oder weniger Big Caps möglicherweise haben wollen!
Speaker 0: Also schauen wir mal was hat Wengert da neu aufgelegt?
Speaker 0: Da ist der FTSE Global All Cap ETF für nur Null Komma Null sieben Prozent laufende Kosten.
Speaker 0: Der zweitesten ETF auf den FTSE global Small Cap Und
Speaker 1: der Star, das ist ganz klar.
Speaker 1: Der All Cap!
Speaker 1: Denn der FTSE Global All Cap Index, der umfasst rund zehn Tausend Unternehmen und deckt damit das investierbaren Weltaktienmarkt ab und der ETF selbst.
Speaker 1: hält per Sampling zwar nur gut sieben Tausend Titel, aber das ist auch schon eine richtig große Menge.
Speaker 1: Und das eben für diese beschriebene Null Komma.
Speaker 1: Null Sieben Prozent heißt also sieben Euro pro Jahr bei Zehntausend Euro Anlage Summe.
Speaker 1: und wenn man vergleichbaren Spiders in SPDR auf den MSCI ACV EMI anguckt es ja ein vergleichbares Universum.
Speaker 1: der kostet Null Komma siebzehn Prozent.
Speaker 1: und Wengarts eigene ESG Variante von dem All Cap die kostet sogar Null Kommer zwei vier Prozent
Speaker 0: Ja, aber jetzt müssen wir euch erst mal den Unterschied des Fuzzi All Caps und Fuzzie All Worlds erklären.
Speaker 0: Den haben ja hunderttausende von euch im Depot.
Speaker 0: der All World ist die bisherige Rengard Bestseller in Deutschland.
Speaker 0: Er kostet nachts der jüngsten Gebühren senkung nur Komma eins vier Prozent.
Speaker 0: er enthält aber nur larger mit Caps rund drei tausend Acht Hundert Aktien also etwa neunzig bis fünfundneinzig Prozent des Weltmarkts.
Speaker 0: Der All Cap packt die Small Caps obendrauf und kommt so auf achtundneunzig Prozent.
Speaker 1: Und jetzt wollte natürlich wissen wie sich die beiden wirklich unterscheiden.
Speaker 1: Na ja, oben sind sie fast identisch.
Speaker 1: im All Cap-Fonds ist Nvidia mit vier Prozent die größte Position.
Speaker 1: und dann kommt Apple mit drei Komma acht Microsoft mit drei dann Amazon Alphabet TSMC Broadcom Metta.
Speaker 1: Und beim All World da steht Nvidia bei vier Komma fünf also nur Komma Fünf Prozent Punkte mehr Apple bei Vier Komma Drei und die Magnifest in Seventy dominieren eben beide sowohl den All Cap als auch den All World.
Speaker 1: und der US Anteil der liegt im all cap Bei Zweiundsechzig Prozent.
Speaker 1: die Top Ten machen einundzwanzig Prozent aus.
Speaker 1: und beim All-World, also den ihr jetzt schon wahrscheinlich habt.
Speaker 1: Da liegt der Amerikanthal etwas höher bei Dreiundsechszig Prozent und die Top ten auch etwas höher by Dreiunzwanzich Prozent.
Speaker 1: Und die Small Caps, die verwässern die Schwergewichte also nur minimal aber sie tun das zumindest wie ihr gesehen habt.
Speaker 0: Nun aber die Gretchenfrage.
Speaker 0: Was hat denn mehr Rendite gebracht?
Speaker 0: Ja, seit Juli Zwei-Tausenneunzehn hat der All World Hundertdreienvierzig Prozent Total Return geliefert.
Speaker 0: Der All Cap Index Form Hundertseimund Drei-Sich Prozent macht also dreizehn Komma Vier Gegen Dreizehn Kommer Null Prozent pro Jahr.
Speaker 0: Die Small Caps haben in den vergangenen sieben Jahren also Rendite gekostet.
Speaker 0: Rund Fünf Komma Sechs Prozent Punkte kumuliert.
Speaker 1: Und jetzt werden viele sagen so, Moment mal!
Speaker 1: Was ist denn da los?
Speaker 1: Die Wissenschaft, die postuliert doch was ganz anderes.
Speaker 1: Sie sagt immer Small Caps bringen langfristig eine Prämie.
Speaker 1: Das heißt im Joghain-Seist Faktor.
Speaker 1: Dafür hat sogar Eugene Farmer den Nobelpreis bekommen und recht habt ihr auch.
Speaker 1: Denn genau das ist ja die Wette beim All Cap.
Speaker 1: Historisch existiert die Größenprämie in der Ära der Megatechkonzerne hat sie aber nicht wirklich geliefert.
Speaker 1: Und wer jetzt den All Cap kauft, der positioniert sich für ein möglichst.
Speaker 1: Und selbst wenn es ausbleibt, zeigt dir der Chart beide Linien laufen fast deckungsgleich.
Speaker 1: Ihr bekommt aber mit diesem
Speaker 0: All
Speaker 1: Cap mehr Diversifikation und praktisch zum Nulltarif gibt's das und sogar noch günstiger als beim All World!
Speaker 0: Nicht zu verachten.
Speaker 0: So schauen wir mal auf die welt ohne USA.
Speaker 0: das ist halt ein werkzeug für feinschmecker.
Speaker 0: der ex-use etf der hält knapp viertausend aktien.
Speaker 0: größte position des tsmc mit vierkommar vier prozent dahinter samsung asml und sk heinix.
Speaker 0: Japan wiegt fünfzehn Prozent, dazu gibt es vier Banken und halbleiter kaum Software.
Speaker 0: Damit könnt ihr eure US-Quote selbst steuern etwa wenn euch die zweiundsechzig Prozent Amerika im Weltindex so heiß sind.
Speaker 0: Ja in den USA ist diese Bauart mit dem dortigen VXUS der Wengertotal International Stock Index Fund.
Speaker 0: das ist ein Milliardenklassiker dort!
Speaker 1: Und für wen lohnt sich jetzt was?
Speaker 1: Naja wer neu startet oder einen Sparplan bespart für den ist ja neuer All Cap eigentlich die erste Wahl, maximale Breite, minimale Kosten.
Speaker 1: Und wer jetzt den All World schon im Depot hat, der sollte aber nicht verkaufen, denn auf Kursgewinne würde er sofort Kapitalertragssteuer anfangen und ihr Ersparnis von Null Komma Null Sieben Prozentpunkt bei den Gebühren braucht viele Jahre um das wieder rauszuholen.
Speaker 1: Eleganter wäre es wenn man jetzt den neuen Spannen findet einfach den Altbestand liegen lassen und die künftigen Sparaten in den neuen ETF umleiten.
Speaker 0: Jetzt denkt ihr womöglich klingt zu schön und wahr zu sein wo es da haken.
Speaker 0: Es gibt tatsächlich zwei kleine, der ETF ist brandneuer so Tracking Differenz Spreads und Liquidität müssen sich erst noch beweisen Und eine niedrige Kostenquote allein macht auch noch keinen guten ETF.
Speaker 0: Ja unter andern deutschen Börse notiert er in Euro unter dem ticker VGLA.
Speaker 0: also schaut genau hin dass ihr die richtige Anteilsklasse erwischt.
Speaker 1: Also, was ist jetzt die Konsequenz für Anleger?
Speaker 1: Der Vanguard-Fuzieg Global All Cap.
Speaker 1: Der hat durchaus das Zeug zum neuen Maßstab für das ein ETF Depot zu werden.
Speaker 1: Siebentausend, achtneinzig Prozent des Weltmarkts.
Speaker 1: Null sieben Prozent Kosten und neues Geld kann dort den Fliesen bestehender All World Positionen wie gesagt aus Steuergründen sollte man liegen lassen.
Speaker 1: Und die Small Cap Wette gibt es gratis dazu.
Speaker 1: Wer jetzt zu viel bicker wird, können sich auch den Small Cap mal anschauen.
Speaker 1: aber da hat man ja den All Cap eben alles zusammen.
Speaker 1: Das war alles Wachsinn.
Speaker 1: Wir freuen uns immer über Feedback, schickt uns eine mehr in den Triple A also a-a-at-wildi oder hinterlassen ist eine Bewertung.
Speaker 1: und wir müssen doch einen Shoutout geben an die Menschen im Zug.
Speaker 1: weil es kam ein Hörer vorbei und hat gesagt sind sie da Holger Chapitz?
Speaker 1: Und dann habe ich gesagt ja dann machen Sie weiter so.
Speaker 1: und darauf wollten andere Menschen aufmerksam haben.
Speaker 1: Also ich stand da würdelos im Gang und hab dann es gab nämlich kostenlos ein Getränk und ein Snack und das stammte ich so würde los in der Reihe mit hundert Leuten die auch standen.
Speaker 1: Und dann wurden die anderen aufmerksam.
Speaker 1: Dann haben sie gefragt, wo's mussten du?
Speaker 1: Dann hab ich junge Menschen für unseren Podcast gewonnen, nämlich Shout Out a Levin.
Speaker 1: Levin war so ein Mockertyp mit Sonnenbrille, immer Posen gemacht hat und Bilder an Bartu, Pepe und Jakob.
Speaker 1: Also diese Menschen haben bei der Horrorzugfahrt mit vier Stunden Verspätung ... Die werden wir als neue Hörer begrüßen.
Speaker 1: Ihr müsst unbedingt weiter zuhören!
Speaker 0: Oh Mensch, dann hat es doch noch was Gutes schließt.
Speaker 1: Aber vier Stunden für Hörer ist eine schlechte Quote ganz ehrlich!
Speaker 1: Das
Speaker 0: stimmt allerdings.
Speaker 0: Wir
Speaker 1: wissen jetzt nicht nur Hörerebegründer, aber wir können auch noch einer Hörerin kreaturieren nämlich Andrea zum Hauptgewinn.
Speaker 1: Richtig?
Speaker 1: Was ist ein Hauptgewiss?
Speaker 1: Sie hat nämlich die Ziehungfandemie statt für unseren Triple-A-Dinner Auslosung.
Speaker 1: Wir hatten euch ja vor einigen Wochen aufgefordert uns die Screenshots von euren Tickets zu schicken und in ersten zwanzig Einsendungen haben wir gestern den Lohstopf gepackt.
Speaker 1: und du lieber Nando Du warst die
Speaker 0: Losfee.
Speaker 0: Ja, so kann man das sagen.
Speaker 0: Ich wollte es ja immer schon mal machen in der Los-Trommelwühlen und deswegen hat unser Social Media Team extra noch gewartet bis ich wieder aus dem Urlaub bin, dass wir verlosen können.
Speaker 0: Also wie gesagt, es geht um die... Wolltest du
Speaker 1: auch festgehalten, wie
Speaker 0: du's gemacht hast?
Speaker 0: Ja natürlich klar!
Speaker 0: Das ist alles auf unserer Instagram Account Kanal.
Speaker 0: Ist das alle zu sehen sind die Beweise quasi.
Speaker 0: Es ging ja wie gesagt um die Einladung zum Triple E Vorabend Dinners.
Speaker 0: richtig also wirklich tolle leute gutes essen und andrea ist
Speaker 1: auch
Speaker 0: toll.
Speaker 0: aussicht auch herrichtig.
Speaker 0: Andrea hat gewonnen genau.
Speaker 0: es war allerdings keine losdrommen das war eine tasse aber immerhin und ich genau.
Speaker 0: ich habe dann Andreas namen gezogen Andrea a punkt um genau zu sein.
Speaker 0: und lieber Andrea falls du das jetzt hast schick uns bitte eine mail als bestätigung.
Speaker 0: dann bekommst du.
Speaker 0: Dann gibt's die Einladung, du bekommst alle Informationen und so weiter.
Speaker 0: Und sofort für dich und deine Begleitung.
Speaker 0: Wie gesagt alles zu sehen bei Instagram.
Speaker 0: Das war eine sehr feierliche Zeremonie allerdings ohne notarielle Beglaubigung oder auch
Speaker 1: Musik.
Speaker 0: gibt es doch alles bei Social Media.
Speaker 0: Also alles bling-blingen und sehr, sehr interessant!
Speaker 0: Und weil ich so in Gönner und in Lose Laune war haben wir noch zwei Namen aus der Tasse gezogen nämlich die Namen Christoph Epunkt und Christian K Punkt.
Speaker 0: und ihr dürft zum Summit kommen.
Speaker 0: klar logischerweise habt ihr schon Tickets gekauft sonst werdet ihr nicht an Tasse gewesen aber ihr könnt eine Begleitperson mitbringen das haben uns überlegt und zwar gratis.
Speaker 0: das ist ja auch nicht schlecht.
Speaker 1: Also Christoph E. darf noch ein Begleiter und Christian K auch.
Speaker 1: Richtig!
Speaker 1: Aber denne haben sie nicht, das ist ja nicht der Hauptgewinn.
Speaker 0: Nein, nein, nein... Das bleibt Andrea verlassen.
Speaker 1: Da war es auf jeden Fall so ein Gönnertüb und hast gegönnt, das finde ich super.
Speaker 1: Und wir gönnen für euch wieder was für die Samstagsfolge.
Speaker 1: Richtig gut, obwohl wir es dann nicht gemacht haben.
Speaker 0: Aber wir haben sie wenige Stunden lieber Holger.
Speaker 0: Also lohnt sich überhaupt noch, sich hinzulegen?
Speaker 0: Ich würde jetzt wach
Speaker 1: bleiben und würde schon mal die Fragen überlegen.
Speaker 1: Und das geht nach dem magischen MNA-Moment... haben wir Deutschlands Biotech und Pharmakorrifet Markus Manns eingeladen.
Speaker 1: Er ist Formanger bei Union Investment, ganz tief in der Materie drin.
Speaker 1: Und wir reden natürlich mit ihm über das aktuelle Biotec-Ereignis.
Speaker 1: Beben hast du es hier genannt?
Speaker 1: Ich würd's beben, ist mir was Negatives.
Speaker 1: Ist ja etwas Positives
Speaker 0: möglicherweise.
Speaker 0: Doch ich dich!
Speaker 0: Ich find das aufregend.
Speaker 1: Aufregende, okay... Und über die Moderner oder Biontech Frage werden wir sprechen über das Lily versus Novo-Duell und natürlich auch über den KI Faktor, der womöglich
Speaker 0: Alles verändert.
Speaker 0: Ja, das wird wirklich spannend.
Speaker 0: Denn so ein Dieb-Dive zu dem Thema hatten wir noch nie und das Thema ist ja ein Anbetracht des historischen Durchbruchs echt ... Das Timing ist perfekt!
Speaker 0: Und viele haben auch diese Aktien alle, Nouveau, Biontech... Es wird also höchste Zeit, dass wir das ausführlich besprechen und deshalb abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Speaker 1: Wir hören uns morgen wieder ab fünf Uhr bei Welt und überall, wo's Podcast gibt.