← Back to Podcast/Biontech, Moderna, Novo – die Diagnosen des Investment-Arztes
Episode Transcript

Biontech, Moderna, Novo – die Diagnosen des Investment-Arztes

Börsen-Podcast

In dieser Samstagsfolge von „Alles auf Aktien“ reden wir über den magischen mRNA-Moment. Erleben wir jetzt eine medizinische Revolution oder ist der Hype um Moderna und Biontech übertrieben? Die Antwort liefert unser Gast. Er investiert seit Jahrzehnten in Pharma und Biotech und weiß genau, wer jetzt zum Gewinner wird – wer zum Verlierer. Ihr bekommt von ihm den großen Vergleich der beiden Konkurrenten und vor allem seine Biontech-Analyse räumt mit großen Irrtümern auf. Außerdem nennt unser Profi die spannendsten Übernahme-Kandidaten, seine persönlichen Pharma-Perlen, gibt eine erstaunliche Novo-Nordisk-Prognose ab – und verrät, was er einst von Wassili Papas lernte. Ein Gespräch mit Markus Manns.

Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de.

Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Hier könnt ihr den AAA-Newsletter abonnieren: https://www.welt.de/newsletter/article232797673/Alles-auf-Aktien-Der-taegliche-Boersen-Newsletter-fuer-WELTplus-Abonnenten.html

Und – ganz neu: AAA gibt es jetzt auch auf Instagram: https://www.instagram.com/alles_auf_aktien/

Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören.

+++ Werbung +++

Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien

Anzeige: Eight Sleep: Der Pod 5 reguliert die Temperatur im Bett automatisch, trackt Schlaf- und Gesundheitswerte ohne Wearable und kann so zu besserem Schlaf beitragen. Mit dem Code ALLESAUFAKTIEN erhaltet ihr auf https://www.eightsleep.com/allesaufaktien bis zu 350 Euro Rabatt.

Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html

Speaker 2: Das sind die Finanzthemen des Tages.

Speaker 0: Wir reden heute über den magischen mRNA-Moment, erleben wir jetzt eine medizinische Revolution oder ist der Hype moderner und auch Biontech übertrieben?

Speaker 0: Die Antwort liefert unser Gast.

Speaker 0: Er investiert seit Jahrzehnten in Pharma und Biotech, und weiß genau wer jetzt zum Gewinner wird – wer zum Verlierer!

Speaker 0: Ihr bekommt von ihm den großen Vergleich der beiden Konkurrenten und vor allem seine Biontech-Analyse räumt mit großen Irrtümern auf.

Speaker 0: Außerdem nennt es unser Profi die spannendsten Übernahmekandidaten.

Speaker 0: Seine persönlichen Pharmapillen gibt eine erstaunliche Novo Nordiskponose ab was er einst mit Vasili Papas zu tun hatte.

Speaker 0: Ein Gespräch mit Markus Manz.

Speaker 2: Alles auf Aktien, der tägliche Börsen-Shot!

Speaker 2: Wir begrüßen euch.

Speaker 2: Folge Chapits

Speaker 0: und Nando Sommerfeld aus der Weltwirtschaft.

Speaker 0: Redaktion.

Speaker 2: Die im Podcast besprochenen Aktien & Fonds stellen keine spezifischen Kauf oder Anlageempfehlungen dar.

Speaker 2: Die Moderatoren und der Verlaghaften nicht für etwaige Verluste die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Speaker 0: Heute ist Samstag der Zweiundzwanzigste August und in dieser Woche haben die Börsen dem August Ehre erwiesenen.

Speaker 0: Eigentlich ist er ja einer der schwächsten Monats, das haben wir schon fast wieder vergessen in den vergangenen Wochen für den DAX Statistisch gesehen sogar der Schwächste überhaupt.

Speaker 0: aber diesmal verloren die Indizes beiderseits des Atlantik unter dem Strich und zwar gar nicht so wenig.

Speaker 0: Der DAX Minus eins Komma zwei Prozent lieber Holger In Amerika noch mehr.

Speaker 0: S&P fünfhundert minus Eins Komma vier Nesdaq, ein Hundert.

Speaker 0: Minus zwei Komma vier Fünf.

Speaker 0: und der Socks der Halbleideindex Minus fünf Komma fünft.

Speaker 0: Der muss ja immer aus der Reihe fallen!

Speaker 2: Das stimmt.

Speaker 2: uns fühlt es hier aber gar nicht so schlimm an.

Speaker 2: Nee das stimmt.

Speaker 2: Weil andere, weil Andersequete des Marktes nämlich richtig viel verformt haben.

Speaker 2: Und viel

Speaker 0: mehr beschäftigt haben.

Speaker 0: Ja,

Speaker 2: dass ist das faszinierende.

Speaker 2: also wer diversifiziert ist, der ist mit einem MSCI World diese Woche mit glaube minus eins Komma sieben oder minus Eins Komma sechs rausgekommenes Problem natürlich, dass der Dollar noch verloren hat und das man da nochmal auch zusätzlich zu den Aktien noch was verloren hat.

Speaker 2: Und die Wallstreet hat aus gutem Grund stärker verloren weil eben auch hier der Grund für den Ausverkauf lag nämlich das Bond-Beben.

Speaker 2: wir haben Schulden Kallmarktschwärme oder Emissionsschwämme, jeder versucht gerade irgendwie an das Geld von Anlegern zu kommen.

Speaker 2: Da sind die Unternehmen, die auch noch Anleihen emitieren.

Speaker 2: Das sind die Staaten, die Anleihen imitieren und dann kommen auch noch Börsengänge her.

Speaker 2: Wir haben von Anthropik gehört, die noch mehr rausholen wollen als Elon Musk mit SpaceX

Speaker 2: usw.,

Speaker 2: also jeder will das Geld!

Speaker 2: Und irgendwie sagen jetzt die Anläger, wenn jeder an mein Geld will?

Speaker 2: Dann wird es ganze teurer

Speaker 0: Und wenn es dann noch dazu kommt, dass das Finanzministerium des Amerikanischen das Ganze wirklich nicht besonders souverän und clever managt wie in dieser Woche Scott Bassand.

Speaker 0: Dann ist die Unsicherheit perfekt.

Speaker 2: Er hat rumgefuddelt.

Speaker 2: Genau diesen Operation Twist einfach... Lange laufende Anleihen will er zurückgraufen und kurzfristig will er dafür ausgeben, weil er kann ja nicht Geld drucken wie das die Notenbank macht.

Speaker 2: Wir haben es ja erklärt in dieser Woche wie das funktioniert Und das finden die Leute natürlich auch nicht geil.

Speaker 2: und dann sagen Anne, Moment mal du gibst uns hier bitte nicht vor was wo ihr die Redite zu liegen hat.

Speaker 2: Und dann sind ja die Leute für uns herausgefordert.

Speaker 2: Ich meine, es gibt zwar nicht mehr den George Soros, der damals auch mal die Bank auf England selbst in die Knie gezwungen hat aber so jemand könnte jetzt mal kommen und könnte mal testen wie weit kann er besser hinbekommen?

Speaker 2: Also wenn ich Hedge-Formager wäre und ein paar Minuten übrig hätte, ich würde das mal ausprobieren.

Speaker 2: Aber was ich das Faszinierende finde viele sagen ja du singt damit zusammen Inflationsangstgeber und diese Öl-Sache, dieses Iran-Nummer.

Speaker 2: Ich hab mir jetzt mal angeguckt, wenn du die langfristigen Inflationerwartungen anguckst.

Speaker 2: Die sind gar nicht gestiegen!

Speaker 2: Sondern der ganze Anstieg des letzten Monats rührt wirklich aus einem Anstiehk der Realrentite.

Speaker 2: Also die langfristige Inflacionerwartung, also die zehn Jährige wird ja aufgemessen, ist ganz leicht nur gestiegen... Und das zeigt halt, die Leute wollen einfach mehr Rearendite haben und du sagst einfach wenn jeder hier mein Geld will dann Alter rückt mir raus.

Speaker 2: Das ist das Problem.

Speaker 2: Dann wird es natürlich auch ein Schuldenproblem irgendwann weil ja der amerikanische Staat jetzt schon eins Komma Eins Billionen Zinsdienst leisten muss Irgendwie ans kurze Ende irgendwie ihre Schulden umverschieben, dann kann die Fettnie wieder Zinsen anheben.

Speaker 2: Wenn du die Fetnie wieder zinsen einheben kannst ... Dann kommt irgendwann auch die Inflationsangst.

Speaker 2: Es ist ein Gefuddel das kann nicht richtig gut sein!

Speaker 2: Ja Genau.

Speaker 2: Und das hat

Speaker 0: dann auch die Aktien nach unten gebraucht?

Speaker 0: Das hat natürlich andere Auswirkungen gehabt auf andere Anlageklassen, beispielsweise auf die Kryptowährung.

Speaker 0: Bitcoin-Dreiei und zwanzig Prozent fast bei achtzigtausend Dollar wieder.

Speaker 0: Da spielt natürlich eine Rolle, dass der US-Präsident die Kriptolobby zu sich eingeladen hat also quasi jetzt wieder gute Mine zu dem ganzen Spiel macht.

Speaker 0: Das war sicherlich aufförderlich.

Speaker 2: Es gibt auch Midterms, da willst du doch auch, dass die wieder spenden!

Speaker 2: Also was kann ich schon verstehen?

Speaker 2: Da würde ich auch sagen Freunde dann muss man mit dir etwas gehen und dann hast du das zweite Debasement-Trade kommt ihr dann wieder, dann denkst du ja ja die Amerikaner können ihre Schulden gar nicht irgendwie auf normalem Wege zurückzahlen also müssen sie irgendeine finanzielle Repression in irgendeiner Form machen.

Speaker 2: Und dann hast du halt diese beiden Sachen zusammen, und dann gab's auch noch ein Shortsquiz bei den ganzen Kryptowährungen.

Speaker 2: Den größten in der Geschichte angeblich... ...und schon hast Du halt Schwups, hast Du, dreiundzwanzig Prozent.

Speaker 2: Plus Gold hat immerhin plus fünf gemacht!

Speaker 2: Also auch das hat vom Deep-Basement-Trade profitiert.

Speaker 2: Und das Lustige war am Freitagabend, hat sie da noch Ray Dalio zu Wort gemeldet und sagt, oooohhhh!

Speaker 2: Was hatte er gesagt?

Speaker 2: Der ist ja über einer, der Unterbürgerkrieg macht das ja nicht.

Speaker 2: Und diesmal hat er gesagt, jetzt kommt die große Staats-Schuldenkrise.

Speaker 2: Wir sollten uns an der Tisch verstecken und sollten alle unser Gold in die Hände nehmen und uns noch ein paar Bitcoins

Speaker 2: kaufen.".

Speaker 2: So, das hat er dann gesagt.

Speaker 2: Wenn so was noch ins Momentum reinkommt, dann treibt es halt noch den Markt an.

Speaker 2: Man weiß nicht ... Ich keine Ahnung!

Speaker 2: Wir wissen ja nie, Schuldenkrisen oder so.

Speaker 2: Schuldensachen laufen immer bis sie irgendwann nicht mehr laufen.

Speaker 2: Es läuft erstaunlich lang?

Speaker 2: Aber du weißt halt nie, wann es kippt und wirklich mal dieser Kipppunkt ist.

Speaker 2: Und weiß ich nicht ... Vor vier Jahren hatten wir noch dreißig Billionen Schulden.

Speaker 2: Jetzt haben wir vierzig Billionen.

Speaker 2: Wenn's so weitergeht, haben wir in drei Jahren fünfzig Billonen Schulden!

Speaker 2: Vielleicht gibt das wirklich irgendwann?

Speaker 2: Dann müssen wir uns auf der Tisch setzen und sollten möglichst nicht zu viel Anleihen oder Dollar haben, sondern sollten möglichst wahre Werte haben.

Speaker 2: Und Aktien sind ja dann auch wahre Wert.

Speaker 0: Ich hab jetzt heute eine Statistik gelesen oder gestern war es, dass der Anteil, wie war denn das noch mal?

Speaker 0: Genau!

Speaker 0: Der Anteil der ausländischen Gläubiger an den US-Schulden, also einen anderen dramatisch gesuchten ist in

Speaker 2: den letzten

Speaker 0: zehn, zwölf Jahren.

Speaker 2: Seit der Finanzkrise, ich glaube von

Speaker 0: fünfzig Prozent

Speaker 2: vor der Finanzprise auf jetzt ein Drittel.

Speaker 2: und du musst es ja weiter finanzieren Und wenn du die Ausländer nicht mehr mitmachen, die Fett hat auch noch ein paar Prozent.

Speaker 2: Ich glaub, die haben ungefähr vier bis fünf Prozent aller Auslände und dann müssen halt die Innenländer.

Speaker 2: aber irgendwann haben wir ja auch keinen Bock mehr.

Speaker 0: Ja, und gleichzeitig so hoch wie seit ... Nee, das zweite Quartal haben sich die Notenbanken, die globalen Notenbank so stark wie noch nie in einem zweiten Quartale mit Gold eingedeckt?

Speaker 2: Genau!

Speaker 2: Die sehen das eben auch.

Speaker 2: Wer will auch doller jetzt haben?

Speaker 2: Also ich, bei so der Futterlei möchtest du es nicht haben.

Speaker 2: Und du hast ja keine andere Währung, die du gehen wolltest.

Speaker 2: Euro... Wenn da mal eine Schuldenkrise, die Franzosen kurz vor den Wahlen ... Da wird keiner mehr irgendwie sagen, auch Schulden machen lassen wir jetzt mal!

Speaker 2: Da hast du auch das nächste Problem und da willst du also auch nicht sein.

Speaker 2: Das kannst du dann noch mal in Schweizer Franken ist schon überbewertet.

Speaker 2: gut kannst ein bisschen mehr spielen.

Speaker 2: Was jetzt natürlich auch wieder läuft und was man vielleicht mal gucken könnte, sind so Rohstoffwährungen.

Speaker 2: Aussiedollar oder sowas.

Speaker 2: Und ich finde es wieso.

Speaker 2: ein paar Rohstoffwertes sind ja am Freitag schon angesprungen also auch diese ganzen selten Erdengeschichten.

Speaker 2: Weil das einerseits eine Absicherung ist wahre Werte und zum anderen aber am Montag der D-Day kommt und möglicherweise Der Trump noch mal Ärger oder der besseren Ärger mit China ansättelt, man weiß es nicht.

Speaker 2: Dann kommt wieder die Keule zurück und dann gibt's keine Söldnern mehr!

Speaker 2: Und dann hattest du da noch eine kleine Rallye?

Speaker 2: Ich weiß nicht ob das so passieren wird, ob der Trump nochmal die Nummer fährt ... Oder ob er daraus gelernt hat, dass man mit China besser keinen Trouble anfängt.

Speaker 2: Aber wenn du die Iraner isolieren wolltest, musst du das über die Kunden tun.

Speaker 2: Da ist halt der Hauptkunde ... China.

Speaker 0: Ja aber wie diese Eskalation jetzt fährt Wie gesagt, die mit dem sind nicht mehr weit.

Speaker 0: Wir werden sehen ist spannend auf jeden Fall wir nicht ganz so spannend.

Speaker 0: Wir schauen jetzt mal ob die indices machen auch relativ kurz zumindest beim DAX.

Speaker 0: wie gesagt minus eins Komma fünf Prozent Die Bewegung die dort passiert sind erstens nicht hoch und zweitens steckt da jetzt auch nicht immer die wahnsinnige Nachricht dahinter.

Speaker 0: SAP beispielsweise Stecks der DAX Gewinner mit vier Komma vier prozent Deutsche Börse dahinter Und bei den Verlierern hast du halt in Finnien einen Wert mit minus neun Prozent, der einfach sehr gut gelaufen ist.

Speaker 2: Wenn der Sox halt fünf verliert dann haste eben Chips da nicht gefragt?

Speaker 2: Dann hast Du das halt klar.

Speaker 0: Mehr ist eigentlich zum Dachs nichts zu sagen.

Speaker 0: beim S&P-Fünfhundert sieht schon ein bisschen anders aus.

Speaker 0: Da haben wir natürlich Moderna mit jetzt unserem Strich hundertdreißig Prozent im Plus und da wissen wir alle woher das rührt und da wären wir auch heute sehr, sehr ausführlich noch drüber reden, ob das gerechtfertigt ist wie die weiteren Perspektiven sind.

Speaker 0: Und und und da geht es ja um den magischen MRNA Moment!

Speaker 0: Dann haben wir's aber auch schon beim S&P-Fünfhundert dahinter.

Speaker 0: Coinbase.

Speaker 0: Krypto-Rally in den vergangenen Tagen.

Speaker 0: Und das natürlich Coinbase immer ganz weit vorne, aber ich kann es aus eigenem ... Ich

Speaker 2: glaub ja, am Stronghold bei den Cryptopros mitgesessen haben würde ich vermuten im Weißen Haus.

Speaker 0: Ja, da ist man auszugehen.

Speaker 0: Wie eine

Speaker 2: Vermutung!

Speaker 2: Dann haben wir noch SD-Lorde, die haben jetzt einfach die Turnaround-Wette?

Speaker 0: Überragend gute Zahlen auch tatsächlich wie die Fett.

Speaker 0: Deutlich besser als erwartet und achtzehn Prozent in der Woche im Plus während ansonsten wirklich Konsumwerte nicht besonders sich mit Rumpet schleckert haben.

Speaker 0: Wir haben diese Woche.

Speaker 2: Also, das ist ... Das war Walmart, Viaminos minus elf.

Speaker 2: Das ist schon krass!

Speaker 2: Das ist so ein Riesenwert.

Speaker 2: Die waren ja mal Billionenklub.

Speaker 2: Jetzt sind sie nur noch achtundzwanzig Milliarden schwer.

Speaker 2: also sieht man auch.

Speaker 2: Es ist

Speaker 0: aus der KI-Fantasie geworden?

Speaker 2: Ja, die zwei ja auch.

Speaker 2: Die hatten KKV teilweise von fünfzig.

Speaker 2: Alter, es ist ein Konsumwerb mit dem KK V von fünfzig.

Speaker 2: Jetzt haben Sie wieder eins von fünfdreißig was auch nicht günstig ist.

Speaker 2: Aber das ist wieder mehr rieselböse, aber wenn du ein KGB vor fünfzig hast, dann musst du eben auch Bombenzahlen liefern.

Speaker 2: Ja und ... Das ist schon krass.

Speaker 2: Robin Hood hat noch gewonnen, dreizehn Prozent.

Speaker 2: Freeport McMoron auch geworden.

Speaker 2: Viele so meine Kupferhütte hat gewonnen.

Speaker 2: Wie heißt die Norddeutsche Affinerie?

Speaker 2: Wie heißt denn jetzt ... Aurobes!

Speaker 2: Die waren diese Woche auch ganz ... Ich sag dir, diese Rohstoffdinger, da muss man mal gucken.

Speaker 2: Also Rohstoffen müssen wir mal... Also wenn auch kein Großstoff hat, sollte sich mal auf die Suche nach irgendwas spannender

Speaker 0: machen.

Speaker 0: Wenn

Speaker 2: der Debasement-Trade länger läuft und dann läuft er nicht nur über Gold-, Silber oder Bitcoin, dann muss er auch über wahre Werte laufen weil du ja auch die brauchst für die Elektrifizierung KI Revolution und sofern

Speaker 0: Da hast du vollkommen recht.

Speaker 0: Schauen wir ganz kurz auf die Verlierer Reddit mit minus vierzehn Prozent, da weiß ich gar nicht was passiert ist.

Speaker 0: Hast du da was gehört?

Speaker 2: Die sind aufgenommen worden in der S&P-Fünfhundert.

Speaker 0: Ja das ist die Reaktion jetzt darauf nachdem sie deutlich

Speaker 2: geschieht sind.

Speaker 2: Ich weiß es nicht, keine Ahnung!

Speaker 0: Gut und ansonsten ja SeaGate, Intel, Akamai ... Das sind natürlich auch so Teilwerte, die wirklich sehr gut gelaufen sind in den Vergangenen.

Speaker 0: Und Crowdstrike,

Speaker 2: die kommen nächste Woche.

Speaker 2: Nächste Woche ist große ... ... große Softwarewoche.

Speaker 0: Ja, das noch mal ein bisschen Earnings-Season!

Speaker 2: Das ist auch richtig spannend.

Speaker 2: der Earning, weil da hast du nicht nur einen Video am Mittwoch, sondern du hast eben auch die großen, die großen Softwarebutten also Salesforce Workday into it und auch von denen, ich glaub Adobe... Ich weiß nicht ob Adobe schon nächste oder übernächste, aber die Autodeskaste nächste Woche Und da kannst du mal gucken, ob dann noch was... Da sind noch ein paar zurückgeblieben und da kann man vielleicht auch nochmal noch mal softwaremäßig schauen, wer auf der guten und schlechten Seite steht.

Speaker 2: Unsere

Speaker 0: NVIDIA-Serie ist auch echt nachhaltig gerissen.

Speaker 0: Wir haben eigentlich immer einen NVIDia gekavert in der Woche.

Speaker 0: Und diesmal schon wieder nicht.

Speaker 2: Die sollen Jahr über Jahr hundert Prozent Umsatzwachstum machen!

Speaker 2: Das wird jetzt ... Es ist angeblich.

Speaker 2: das ist jetzt der Höhepunkt von dem Jahr über Ja-Wachstum.

Speaker 2: Also nochmal beschleunigt.

Speaker 2: Ich glaube letztes Quartal hatten sie irgendwas in den Achtzigern Und jetzt soll es hundert werden, und das ist schon noch mal krass.

Speaker 2: Dafür ist die Aktie sehr günstig bewährt ... Sie hat natürlich ein bisschen was gemacht in den letzten Wochen, aber sie ist trotzdem für diese ... Für dieses

Speaker 0: Wachstum ist sie natürlich immer noch günstiger.

Speaker 0: Wir wissen ja alle, wie weit kannst du das in der Zukunft fortschreiben?

Speaker 0: Und schon hast du eine andere KGV-Biskussion.

Speaker 2: So ist es!

Speaker 2: Die NVIDIA Steuer von seventy-fünf Prozent.

Speaker 2: Das ist die Romage.

Speaker 2: Da hat keiner Bock, das zu zahlen.

Speaker 2: Das kann ich verstehen.

Speaker 0: Ja, das stimmt.

Speaker 0: So gut.

Speaker 0: Dann haben wir es, oder?

Speaker 0: Genau!

Speaker 0: Jetzt kommen wir zum Thema der Woche.

Speaker 0: Ich meine so viel war nicht los aber das war natürlich wirklich los.

Speaker 0: diese Nachricht die da am Mittwoch über die Ticker lief Die große mRNA-Nachricht von der wir alle gar nicht so richtig wussten in der Vergangenheit ist es.

Speaker 0: wie realistisch ist Es eigentlich dass es dazu kommt dass es da einen echten Durchbruch gibt in Sachen Krebstherapie?

Speaker 0: Ja und jetzt gab es den halb beziehungsweise vermeintlich zumindest haben die Börsen erstmal sehr sehr euphorisch reagiert

Speaker 2: Und wir wollen es halt einordnen und fragen, ist das jetzt der Plattformbeweis?

Speaker 2: Also der Beweis dass man mit mRNA wirklich Krebs heilen kann.

Speaker 2: Das war ja die Idee mit der Biontech einsmals ins Leben gerufen ist.

Speaker 2: Was sind da überhaupt für Märkte sich erschließen?

Speaker 2: Wird jemand dafür zahlen können, wenn die Gesundheitssysteme echt sind.

Speaker 2: Das ist so viele Fragen.

Speaker 2: wie es mit den Patenten, wenn jetzt irgendwie so wichtige Krankheiten sind und die Gesundheitsysteme nicht richtig zahlen werden.

Speaker 2: Vielleicht Patente wird das aufgeweicht

Speaker 0: was eigentlich mit China

Speaker 2: ... Wie ist deren Rolle?

Speaker 2: Werden sie zum großen Konkurrenten machen die irgendwie etwas Tolles?

Speaker 2: All diese Themen besprechen.

Speaker 2: wir auch die Novo Nordisk-Frage.

Speaker 2: Das ist natürlich wichtig, weil viele die Arkt zu haben und immer noch fragen sein, da musst du doch was gehen!

Speaker 0: Ja man merkt halt das wir wirklich noch nie... größer darüber gesprochen haben in der Samstagsfolge.

Speaker 0: Deswegen sind so viele Fragen auch da und es ist eigentlich erstaunlich, weil's wie gesagt so viele populäre Werte sind.

Speaker 0: Du hast ja schon gesagt Nouveau Nordisk, Biontech natürlich sowieso, Eli Lilly und und und ... Und überhaupt die ganze Biotech-Fantasie?

Speaker 0: Ja oder nein!

Speaker 0: Es gibt Ihnen halt diesen Experten, Markus Manns heißt er und er ist heute unser Gast.

Speaker 0: und ich ehrlich gesagt, so viel kann ich schon vorwegnehmen.

Speaker 0: dem werden wir hier noch öfter hören, weil das ist super interessant wird ja nicht kleiner werden.

Speaker 0: Wir können schon verraten, das ist eine richtig gute Folge und deswegen können wir auch schon sagen, dass wir wieder einladen werden?

Speaker 2: Das stimmt!

Speaker 2: Und der Manage den UNI-Sektor Bio Pharma von und ist ein bisschen Erklärer und kann das fast so gut wie Versili.

Speaker 2: oder kann er es so gut?

Speaker 0: Lass doch überraschen, wir fangen jetzt einfach an.

Speaker 0: Herzlich willkommen Markus!

Speaker 1: Guten Morgen Nando, vielen Dank, dass ihr mich eingeladen habt.

Speaker 2: Ja, schön dass du da bist.

Speaker 2: Können wir nur sagen es war ja wirklich eine wahnsinnig spannende Woche.

Speaker 2: die werden wir dann auch gleich mit dir besprechen was das heißt für unser aller Leben nicht nur fürs Depot aber bevor wir anfangen Du warst jetzt zum ersten mal da und da wollen die Leute natürlich sind.

Speaker 2: wer bitte ist Markus Manz?

Speaker 2: Und warum soll ich meinen letztes mein letztes augustwochen denn wohl dieses vorletzte oder?

Speaker 0: Mit

Speaker 2: dir verbringen?

Speaker 2: Markus?

Speaker 2: deine Minute läuft jetzt

Speaker 1: Ja, total gerne.

Speaker 1: Ich erzähle kurz ganz schnell was über mein Lebenslauf.

Speaker 1: Ich hab Medizin studiert und bin direkt nach dem Studium dann drei Jahre in die USA.

Speaker 1: Habe dort bei akuten Nierenversagen geforscht.

Speaker 1: Bin danach zu Fresenius Medical Care.

Speaker 1: Hab an einem Dialysegerät für einige Jahre mitgearbeitet, das mitentwickelt und mitvermarktelt.

Speaker 1: Und bin dann Anfangs zweitausend zur Union gekommen dort relativ schnell den Pharma-Fonds bekommen und war für unsere Pharma und Biotech Investments verantwortlich gewesen.

Speaker 1: Und das war gerade auf dem Höhepunkt des neuen Markts, eine interessante aber dann auch relativ schnell.

Speaker 1: ne schmerzvolle Erfahrung wenn man drei bis vier Jahre eben an ins Büro kommt und rote Aktienkurse die ganze Zeit sieht hat mich aber sicherlich auch geprägt was so das Thema Risikern minimieren oder Risiken Managen letztendlich angeht.

Speaker 1: Was einige von euch oder ihr beide kennt ja den Vasili, was ihr wahrscheinlich nicht wisst.

Speaker 1: Der hat vor mir den Farmerfonds gemanagt und der hat mich tatsächlich im Jahr zweitausend dann eingearbeitet und mir praktisch so das Handwerkliche für Foremanagement Farmerforce dann beigebracht.

Speaker 1: Da bin ich ihm auch sehr dankbar!

Speaker 1: mit euch diskutieren zu können, ist die viele Innovationen, die der Pharma-Sektor zurzeit noch hat und so ein bisschen die Euphorie mit rüberzutragen.

Speaker 1: Warum ich so von Pharma und Biotech letztendlich begeistert bin?

Speaker 2: Ja!

Speaker 2: Die Begeisterung kam jetzt schon rüber.

Speaker 2: Wow!

Speaker 2: Ich habe auch dreißig Sekunden mit dir einfach geschenkt.

Speaker 2: Das war's wert ganz genau.

Speaker 2: Ich finde es spannend das was Silidin vor dir gemacht hat.

Speaker 2: Was mich jetzt interessieren würde, zum einen bin ich Frisänius, meine Gekehraktionär.

Speaker 2: Wird das noch mal was mit der Aktie oder soll ich die verkaufen?

Speaker 2: Das wäre die erste Frage!

Speaker 2: Nein... Wie kommst du von deinem Studium dann zum Formellagement?

Speaker 2: Da muss man ja ganz andere Sachen lernen.

Speaker 2: Wo kam dieser Kicker her, dass du dachtest so,

Speaker 1: ey

Speaker 2: da kann ich auch mein Wissen für Geldanlage verwenden.

Speaker 2: Was war das zentrale Erlebnis, was du hattest?

Speaker 1: Also ich hatte immer schon so ein Fable auch zur Betriebswirtschaftsflächen-Seite, hatte auch während dem Medizinstudium ein paar Semester BWL studiert.

Speaker 1: Von daher kam das jetzt nicht ganz überraschend?

Speaker 1: Als Mediziner habe ich aber als Foremanager für Pharma und Biotech genau auch das richtige Hintergrundwissen.

Speaker 1: Ich kann neue Medikamente viel besser einschätzen, ich kann mit den Forschungsleitern mehr oder weniger auf Augenhöhe diskutieren.

Speaker 1: Mir kann man nicht so leicht Märchen- oder Stories erzählen.

Speaker 1: also ich kann wirklich viel von meinem Medizinstudium oder meiner Erfahrung hier in meinen täglichen Arbeitsalltag mit einbringen.

Speaker 2: Aber jetzt gibt es ja das Problem.

Speaker 2: Das haben wir auch bei den Videokassetten damals gesehen, dass nicht unbedingt das beste Produkt am Ende gewinnt.

Speaker 2: und das könnte ja bei der Pharma-Sache genau sein wenn ich's nicht vermarkten kann oder vielleicht nicht richtig in die Phase drei kriege weil ich nicht die richtigen Labor habe oder was auch immer.

Speaker 2: Es kann technologisch oder inhaltlich das Beste sein aber es muss dann nicht auch einer Börse am besten wirken und muss sich nicht durchsetzen.

Speaker 2: Oder gibt es diesen Zusammenhang?

Speaker 2: Nicht ist es so in der Phama, dass das beste Produkt am Ende wirklich gewinmt?

Speaker 1: Ich würde mal sagen in achtzig Prozent der Fälle ist das so, dass das beste Produkt auch gewinnt.

Speaker 1: Es gibt dann aber immer jede Menge Ausnahmen die du auch schon erwähnt hast.

Speaker 1: kann ich das Produkt gut vermarkten, habe ich den Preis richtig gesetzt oder mauern die Krankenkassen beim Preis?

Speaker 1: Kann ich das auch je nachdem wie komplex das Produkt ist in ausreichender Menge herstellen.

Speaker 1: Also da gibt es natürlich ein ganzes Bild an Faktoren, die wir beurteilen müssen.

Speaker 1: aber so zu achtzig Prozent ist es so.

Speaker 1: wenn das Produkt gut ist dann wird das meistens auch irgendwo einen Selbstläufer.

Speaker 0: Ich würde noch was anderes interessieren, bevor wir dann tatsächlich auch in diese mRNA-Woche reingehen.

Speaker 0: Medizinstuhl ist gut und schön aber nicht so ungut, Markus.

Speaker 0: Das ist ja jetzt schon dreißig Jahre oder so her.

Speaker 0: Da ist ja so viel in Bewegung ... ich bekomme das zu Hause bei meiner Frau mehr mit der die quasi jeden Abend vor irgendwelchen Fachbüchern sitzt und dieses Zeug verschlingt.

Speaker 0: Da ändert sich doch wahnsinnig viel!

Speaker 0: Wie bleibt man denn da im Stoff?

Speaker 1: Exzellente Frage, da bin ich auch froh dass du die gestellt hast.

Speaker 1: Also ich lese natürlich viele Artikel und viele wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Speaker 1: Ich würde zu einigen Krebskongressen gehen, ich war Bin regelmäßig oder einige Male schon auf der ASCO gewesen.

Speaker 1: das ist so die größte Krebsorganisation Oder der größte KREBSKONGRESS in den USA was dann aber noch sehr wichtig ist.

Speaker 1: ich mache zum Beispiel zweimal im Jahr für zwei Tage So Gespräche mit Kee opinion leaders, also mit amerikanischen Professoren.

Speaker 1: wo es dann im Stundenrhythmus praktisch über unterschiedliche Krankheitsbilder geht.

Speaker 1: Das heißt, ich habe eine Stunde Brustkrebstherapie, eine Stunde Darmkrebstherapie ,eine Stunde Alzheimer und eine Stunde Diabetes.

Speaker 1: Und so geht das halt in zwei Tagen durch alle wichtigen für Investoren wichtigen Krankheitsthemen.

Speaker 1: Wir können dann praktisch die Ärzte erzählen, welches Medikament verschreiben, welchen Medikamente der Entwicklung ist was da am interessantesten finden für zwei Tage, mindestens zweimal im Jahr und da lernt man unheimlich viel.

Speaker 2: Gibt es eine Webseite?

Speaker 2: Wenn die Leute zuhören und sagen, mich interessiert das auch, gibt's irgendeine gute Informationswelt wo du sagst ja wer jetzt nicht ganz so tief haben will sondern einfach nur Oberpfleger der geht auf wwwweiseenichwas.de oder .com oder sonst was wo du sagt, da kann man eigentlich gute Informationen sammeln.

Speaker 2: oder muss man wirklich ein Trüffel schweinen sein?

Speaker 2: ja, da schon tiefer im Stoff stecken.

Speaker 1: Naja ich bin begeistert davon was sich mit JetGBT mittlerweile und den ganzen KI-Anwendungen mittlerweile bekommen kann.

Speaker 1: also das wäre für mich jetzt wenn ich eine konkrete Frage habe oder auch nur eine Übersicht haben möchte wäre das glaube ich für mich die erste Wahl.

Speaker 2: Und würdest du auch wenn du irgendwie persönliche sehr wenn du selbst Medikation betreibst würdest Du dann auch die KI fragen?

Speaker 2: Ich bin ja mal sehr optimistisch und würde macht das und meine Frau sagt immer so musst du zu allem die KI befragen.

Speaker 2: Würdest du da auch sagen, weil sie nicht erst irgendwas siehst was auf deiner Haut und denkst jetzt so ey was ist denn das?

Speaker 2: Machst ein Foto und sagst all daher damit.

Speaker 2: Würdest Du das machen oder sozusagen soweit?

Speaker 2: es ist dann doch noch nicht mit meiner KI.

Speaker 2: Liebe oder Zutrauen

Speaker 1: Das habe ich jetzt noch so wenig erfahren.

Speaker 1: Man muss natürlich auch aufpassen, dass man oft auch Unsinn erzählt bekommt.

Speaker 1: Ich würde in erster Linie erst mal an meiner Kumpelsfragen, mit denen ich vor dreißig Jahren studiert habe ... Also, da gibt es Einschränkungen!

Speaker 1: Bis jetzt habe ich ja zumindest was als Thema medizinische Analyse für Investment-Themen angeht.

Speaker 1: Habe ich ganz selten offensichtliche Fehler gesehen?

Speaker 2: Okay aber bei wenn du selbst dir guckst, da tut etwas weh oder das da bist du noch nicht ganz so Zutraulich.

Speaker 2: zur KI, okay.

Speaker 1: Ich kann es halt besser einschätzen weil ich natürlich vorher durch mein Studium schon eine ungefähre Idee habe was er sein könnte und die Antwort vielleicht auch anders bewerten kann.

Speaker 2: Gut so jetzt haben wir eigentlich schon vieles aber warum du jetzt zu Anlage gekommen bist?

Speaker 2: als Mediziner hat man ja auch so eine ethische Geschichte und ist ja auch ein so geprägt.

Speaker 2: wie kommt man?

Speaker 2: Warum hast du da deine Deine Bestimmung am Ende gefunden?

Speaker 2: Kannst du es dann auch irgendwie ... Du hast gesagt, du hast BBL gemacht.

Speaker 2: Es muss ja irgendwas noch sein, wo du sagst so da sehe ich meinen Nutzen, meinen Spaß und meine Leidenschaft?

Speaker 1: Ja also das geht gar nicht mal so sehr um Geld verdienen obwohl natürlich im Vordergrund steht dass wir mit dem Outperformen und das wir halt Geld für die Anleger verdienen.

Speaker 1: Meine Leidenschaft war eben gewesen, dass ich wirklich an der Vorderfront oder ganz vorne von medizinischer Innovation stehe.

Speaker 1: Ich kann über Alle Krankheitsbilder oder über die meisten Krankheits Bilder weiß ich, was gerade wo entwickelt wird.

Speaker 1: Wir treffen unheimlich interessante Leute, wer mal den Mädchen koipern.

Speaker 1: Das ist der ehemalige Gründer von KIA-Gen getroffen hat.

Speaker 1: Da sind viele Visionäre dabei, von denen wir auch wirklich viel lernen können.

Speaker 1: Das macht für mich so letztendlich das Positiv aus dem Job aus.

Speaker 2: Es ist ein bisschen wie Journalismus.

Speaker 2: Wir kommen auch zu Zug.

Speaker 2: Wir haben das Privileg mit ganz spannenden Leuten zu reden und du hast es auch weil die Leute natürlich dein Geld wollen.

Speaker 2: Das kann ich verstehen oder dich gewogen halten wollen Und im Journalismus ist nicht anders.

Speaker 2: Ein spannender Job, oder?

Speaker 2: Hoffen wir, dass die KI uns ihnen nicht wegnimmt.

Speaker 1: Du sagst richtig das ist ein Privileg!

Speaker 1: Das ist glaube ich das Wort was ich gesucht hätte.

Speaker 1: Das drückt es genau richtig aus.

Speaker 0: Wir haben das Privilegt mit dir zu reden und wir wollen spannende Menschen, spannende Experten.

Speaker 0: Und wir fangen natürlich jetzt mal an mit der mRNA-Woche.

Speaker 0: Genau, am Mittwoch wurde es verkündet.

Speaker 0: Unsere Hörer wissen eigentlich auch ganz gut Bescheid schon ... Aber Orte, du doch noch mal ein, wie krass dieses Eics jetzt für dich war?

Speaker 0: Wo ordnest du das einen?

Speaker 1: Also wir reden ja von den mRNA-Impfstoffdaten demoderner und merk überraschenderweise vorgestellt haben in Hautkrebs.

Speaker 1: Das konnte erstmalig gezeigt werden, dass ich mit so einem mRNA-Tumor Impfstoff wenn ich Hautkreps vollständig rausoperiert habe, die Rezedivrate also die Rückfallhäufigkeit deutlich reduzieren kann.

Speaker 1: Und seit ich ... Ich hab zweitausende Industrie angefangen.

Speaker 1: Da gab's schon die ersten Tumor-Impfstofffirmen, die sind alle nach und nach gescheitert aus unterschiedlichen Gründen.

Speaker 1: Das ist jetzt eben das erste Mal, dass sich praktisch mit einem Tumorempfstoff Krebswachstum oder das Wiederauftreten von Krebs verzögern kann.

Speaker 1: Dass es auf jeden Fall ein wichtiger medizinischer innovativer Durchbruch.

Speaker 2: Und das sagts überraschend?

Speaker 2: War das nicht irgendwann klar, dass es kommen musste?

Speaker 2: Oder hättest du gedacht, möglicherweise haben wir doch aufs falsche Pferd gesetzt und es wird nie kommen.

Speaker 1: Es war insofern überraschend, weil die letzten vormundzwanzig Jahre alle der dieser Tumor-Impfstoffunternehmen letztendlich krachend gescheitert sind, obwohl die Daten vorher auch sehr solide ausgesehen haben.

Speaker 1: Es waren vielleicht weniger überraschen, weil Moderna schon eine relativ große Phase zwei Studie gemacht hat Und die Patienten auch weiterhin verfolgt hat und vor kurzem hatten sie fünf Jahre über Lebensraten berichtet, die eben fantastisch waren.

Speaker 1: Ich habe die Daten tatsächlich, die Phase II nicht mehr ganz im Kopf.

Speaker 1: Aber man konnte irgendwie eine fünfzigprozentige Verbesserung der Überlebensrate zeigen oder eine fünfzigprozentigen Reduktion des Wiederauftretendskrebs.

Speaker 1: also das waren fantastische Phase II-Daten schon mal gewesen und insofern war es vielleicht nicht ganz überraschend dass die Phase III auch gut war.

Speaker 2: Und du hast jetzt ja einen jargon wort umgang, das nennt sich hazard ratio wo geguckt wird.

Speaker 2: Wir haben die eine Gruppe und wir haben die vergleichsgruppe und um wie viel Prozent tritt dann das Ding weniger auf?

Speaker 2: oder ist es vergleichsmassbar?

Speaker 2: Vielleicht kannst du uns ein bisschen erklären warum diese rate die Leute immer angucken und was und warum wir da nochmal drauf gucken müssen wenn die dann irgendwann veröffentlicht wird weil sie ist ja noch nicht veröffentlich worden.

Speaker 2: die genauen Daten

Speaker 1: Genau, das ist das Einzige oder Manko.

Speaker 1: Dass man eben nur gesagt hat die Studie ist statistisch und auch klinisch positiv.

Speaker 1: Meistens ist es so dass man die Daten dann erst später auf dem medizinischen Kongress veröffentlicht.

Speaker 1: in diesem Fall erwarten wir dass das auf der ESMRO, da ist der europäische Krebskonferenz im Oktober, dass da die Daten veröffnet werden.

Speaker 1: Kommen wir zurück zu Hersteller Ratio.

Speaker 1: Das ist eigentlich das worauf man bei einer Krebsstudie erstmal schaut.

Speaker 1: Die Hazard Ratio gibt an wie gut der primäre Endpunkt, in dem Fall war das die Rezidifrate also die Rückfallhäufigkeit des Krebses reduziert werden kann.

Speaker 1: Und ich gebe mal zwei Beispiele eine hazard ratio und je niedriger die hazard ratio desto besser sind die Ergebnisse.

Speaker 1: Wir erwarten jetzt vom moderner irgendwo einen hazard ratio zwischen Nullkommasiebenfünf würde bedeuten, ich habe eine Fünfezwanzigprozentige Verminderung der Rückfallhäufigkeit.

Speaker 1: Nullkommerfünf wurde bedeutend, ich hab' eine Fünfzigprozentiger Verbesserung der

Speaker 1: Rückfallhäusigkeit.".

Speaker 1: Jetzt wissen wir dass die Studie in der ersten Zwischenanalyse schon positiv berichtet hat und beendet wurde Und meistens sind die Hürden für die Zwischenanalysen sehr hochgelegt.

Speaker 1: Das heißt, es spricht vieles dafür.

Speaker 1: Dass diese Hazard Ratio irgendwo näher bei null Komma fünf als bei null Komma sieben Fünf ist mehr kann man glaube ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Speaker 0: okay das heißt aber tatsächlich da birgt so richtig Überraschungspotenzial ne?

Speaker 0: Ich glaube im Herbst oder so ist diese Konferenz dass heißt auf diesen Wert.

Speaker 0: wenn dieser Wert jetzt deutlich höher legen sollte als das was du gerade gesagt hast das wäre richtig schlecht.

Speaker 0: oder also es werden negative Überraschen.

Speaker 1: Das ist eine negative Überraschung, wäre aber auch ungewöhnlich.

Speaker 1: In der Presseerklärung schreiben Moderna und Merk und der Einfachheil bei, sage ich glaube in den Nächsten immer nur Moderna, schreiben die das die Ergebnisse statistisch signifikant waren und auch klinisch bedeutend?

Speaker 1: Und das ist praktisch so ein Geheimkot in Presseerklärungen, wo man eben schon mal sagt ... Ja, das ist jetzt nicht nur statistisch bedeutend.

Speaker 1: Sondern es hat auch für den Patienten eine Wirkung.

Speaker 1: Aber wie du sagst, wenn das sehr nah an Null, sieben Fünf wäre die Hassart Ratio, wäre das erst einmal eine Enttäuschung?

Speaker 1: Ist aber trotzdem noch ein großer Erfolg für Patienten.

Speaker 2: Jetzt ist ja die Frage... Das ist ja nur eine Anwendung von diesen mRNA-Geschichte.

Speaker 2: ist jetzt auch bewiesen, dass wir den Krebs durch diese mRNA-Impfung irgendwie auf anderen Gräbes, der noch krasser ist und viel mehr Leben fordert.

Speaker 2: Der dann einen höheren Total Attressable Market am Ende hat.

Speaker 2: Ist das damit bewiesen oder heißt es nur für dieses Hautkrebsgeschichte?

Speaker 2: haben wir was gefunden?

Speaker 2: Aber es muss nicht heißen, dass die Plattform auch für andere Krebsarten was hermacht!

Speaker 1: Ja, so würde ich das ausdrücken.

Speaker 1: Es ist nicht bewiesen.

Speaker 1: Bewiesen ist lediglich dass es für Hautkrebs funktioniert und auch nur für adjuvantem Hautkreps also da wo keine Metastasen zu sehen sind und wo der Tumor praktisch vollständig entfernt worden ist und es geht darum dann halt nur noch diese Mikrometastasens ganz kleine Ansammlungen von Krebstellen letztendlich zu bekämpfen.

Speaker 1: die leichteste Indikation für Tumor-Impfstoffe ist, weil der ist ein sogenannter Warmerkrebs.

Speaker 1: Der ist schon mit Tumorkellen infiltriert und er spricht sehr gut auf Immunantwort an.

Speaker 1: Zu diesen warmen Krebsaden zählt auch Lungen-, Nieren- und Blasenkrebs.

Speaker 1: Das sind die nächsten Indikationen, in denen Moderna den Impfstoff testet.

Speaker 1: Es spricht vieles dafür, dass der Impfstoff auch bei diesen Krebsarten funktioniert.

Speaker 1: Es ist aber eine andere Indikktion und ich kann jetzt nicht eins zu eins von einer positiven Hautkrebsstudie auf eine positive Lungenkrebs-Studie zurückschließen.

Speaker 1: Hier besteht immer noch ein erhebliches Restrisiko, das es nur an Hautkreps funktioniert.

Speaker 2: Was ist denn die häufigste Krebs-Todesursache, wenn man jetzt mal den warmen Krebs wie du ihn nennst?

Speaker 2: Das klingt so schön.

Speaker 2: Also irgendwie... Aber was wären da die Sachen wo der größte Markt auch entstehen könnte?

Speaker 1: Der größte Markt wird sicherlich dann Lungenkrebs sein.

Speaker 1: Wenn wir vielleicht mal aufs Marktpotenzial zu sprechen kommen.

Speaker 1: Hautkrebs oder die Atiovanteindikationen sind etwa eine bis zwei Milliarden Euro.

Speaker 1: Umsatzindikation, also doch eine recht kleine Indikation für so eine große Firma.

Speaker 1: Lungenkrebs wäre somit zwei bis vier Milliarden schon deutlich größer und dann für Blasen- und Nierenkrebs kann man vielleicht nochmal zusammen zwei Milliarden ansetzen.

Speaker 1: So dass wir dann irgendwo zwischen ja ich mache fast das mal relativ breit zwischen vier bis sechs Milliarden an Umsatzpotenzial für diese Krebsarten rauskommt.

Speaker 1: Pro

Speaker 2: Jahr, pro Jahr ist das.

Speaker 1: Genau.

Speaker 2: Ich sitze noch nicht so richtig viel.

Speaker 0: Man hatte mal andere Summen inzwischen über die ganzen Technologieunternehmen.

Speaker 0: Sonst reden wir fast schon über Billionen.

Speaker 0: Aber mir kommen die Zahlen auch relativ klein vor.

Speaker 0: aber ...

Speaker 2: Wie kommt das?

Speaker 2: Dass das Sterben daran an den warmen Krebsaden nicht so viele oder was ist da ... Oder warum ist es nur so klein?

Speaker 2: Ich hätte jetzt viel mehr erwartet.

Speaker 2: Meine Mama ist an Blasengrebs gestorben, die hätte ich gerne noch behalten, meine Mama und dann aber ja... Ist das nicht so ein häufiger Krebs oder...?

Speaker 1: Also Lungenkrebs ist sehr häufig, was Sie eben nicht vergessen dürfen dass die meisten Leute, die mit Lungen Krebs diagnostiziert werden da hat der Krebs schon metastasiert.

Speaker 1: Von daher muss man dann immer so ein bisschen runtergreifen.

Speaker 1: Bei wie vielen Lungenkrebspatienten kann der Tumor wirklich vollständig entfernt werden, ohne dass Metastasen vorhanden sind?

Speaker 1: Es gibt eine andere Zahl die vielleicht ganz hilfreich ist sich das anzuschauen.

Speaker 1: Kretruder, das ist ja von Merck das größte Krebsmedikament macht etwa dreißig Milliarden Umsatz im Jahr und die haben mal gesagt, dass die adjuante Indikation ca.

Speaker 1: acht Milliarden Umsatz für Kate Ruder

Speaker 0: ausmacht.

Speaker 0: Okay, okay.

Speaker 0: Wie gesagt, ein

Speaker 1: anderes Krebsmedikament wird für viele mehr Krebsarten verwendet.

Speaker 1: aber dafür hat man mal so eine Benchmark wie groß der adjuante Markt für diese Immunmodulatoren sein kann.

Speaker 0: Okay, quasi das wirklich das frühe Stadion.

Speaker 0: Dass die Zielgruppe da deutlich kleiner ist... Aber Merck ist ein gutes Stichwort!

Speaker 0: Das musst du uns auch noch mal erklären.

Speaker 0: Diese ganzen Umsätze so hieß es und haben wir's auch verstanden?

Speaker 0: Die gehen dann erstmal jetzt auf das Konto von Merck und nicht aufs Konto vom Moderne.

Speaker 0: also wie verhält sich das nochmal wer bekommt jetzt was von den möglichen von dem möglichen Geld?

Speaker 1: Ja, also das wird oftso gemacht dass man eben eine Firma sehr in dem Vertrag raus sucht, weil die halt die Umsätze buchen kann.

Speaker 1: Das ist praktisch so ein optischer Umsatz.

Speaker 1: Sprich letztendlich ist das eine Fünfzig-Fünftig-Partnerschaft zwischen Moderna und Merk.

Speaker 1: Und Moderna erhält auf jeden Fall die Hälfte der Umsätze beziehungsweise Die Hälfe der Gewinne.

Speaker 1: Aber merkt wird sich das erstmal optisch in die GNV einbuchen können?

Speaker 0: Kannst du noch mal ganz kurz erklären, warum die diese Pharma-Riesen an ihrer Seite brauchen um solche Projekte, solche Meilensteine so eine Leuchttürme zu entwickeln?

Speaker 1: Also ich glaube moderne hätte das tatsächlich auch alleine machen können.

Speaker 1: Das war damals eher so eine strategische Entscheidung.

Speaker 1: also oft ist es so dass ich einfach das Geld nicht habe um die großen Studien zu finanzieren.

Speaker 1: bei Moderne.

Speaker 1: und Merk ist es allerdings so, dass der Impfstoff wird ja gemeinsam mit Kate Ruder gegeben.

Speaker 1: Also da war es schon mal hilfreich den Ketruder Hersteller, also dem Merk in diesem Fall mit ins Boot zu nehmen.

Speaker 1: und dann hat Merk natürlich eine riesengroße Vertriebsmacht die jetzt sehr hilfreich sein wird das Medikament oder den Impfstoff dann auch möglichst schnell in den USA in Europa zuzulassen und dann auch wirklich schnell an die Patienten zu bekommen.

Speaker 2: Okay... Jetzt hat ja auch Biontech, haben die nicht auch irgendwie solche Partnerschaften?

Speaker 2: Und gibt es da so was Ähnliches, dass wir da auch ähnlichen Durchbruch haben könnten.

Speaker 2: Die hatten ja schon etwas aber das hat gefloppt das Medikament.

Speaker 2: Kannst du uns da mal mitnehmen wo vielleicht da noch was erwarten können?

Speaker 1: Ja natürlich!

Speaker 1: Also BionTech hat einen ähnliche Tumor-Impfstoffansatz der ist aber deutlich weiter zurück also der moderne Art.

Speaker 1: hier ein deutlich deutlich Vorsprung Biontech.

Speaker 1: Und das ist erstmal positiv, die moderne Daten erstmal positiv für BionTech weil ich eben gesehen habe dass der Ansatz primär funktioniert.

Speaker 1: jetzt ist aber so dass Bion Tech ihren Tumorimpfstoff in den Indikationen Bauchspeicheltrösenkrebs und Darmkrebs testet.

Speaker 2: Aber sind die nicht noch viel größer?

Speaker 2: Die gibt es doch keine warmen Krebs an.

Speaker 2: Das ist ein Fies, also wenn ich jetzt zum Arzt gehen würde und sagen würde welchen Krebs hättest du am liebsten, würde ich immer Hautkrebs sagen weil der am wärmsten ist wie du schon gesagt hast.

Speaker 2: aber diese Darmkrebs das ist doch schon krass wenn man D hat oder dann ist die Überlebenschancen nicht so groß.

Speaker 1: Genau, völlig richtig.

Speaker 1: Wobei bei Lungenkrebs die Überlebenschancen jetzt auch niedrig sind... Also ich würde jetzt nicht automatisch sagen dass Warmerkrebs-Aden leichtere Tumore sind.

Speaker 1: Die sind leichter zu behandeln mit Immunansatz.

Speaker 1: aber das heißt jetzt nicht unbedingt, dass sich lieber einen wärmeren Tumor als ein

Speaker 2: Heterontumor.

Speaker 2: Ich liebe gar keinen!

Speaker 2: Das stimmt okay.

Speaker 1: Was das aber bedeutet ist kalter Tumour heißt eigentlich, dass man denkt dass diese Tumore nicht so stark auf eine Immunantwort reagieren oder auf eine Imunstimulation.

Speaker 1: Das heißt, es ist eine deutlich schwierigere Indikation und von daher ist dann der Rückschluss von positiven moderner Daten in Hautkrebs auf mögliche positive Biontech-Daten eben dann doch eher

Speaker 1: begrenzt.".

Speaker 2: Aber bräuchts das nicht auch um dann wirklich zu sagen dieser MNA?

Speaker 2: Plattform funktioniert, dass wir auch da was sehen.

Speaker 2: Damit wir sagen können ja das ist der richtige Weg den damals auch die beiden Beyond Tech Gründer mal beschritten haben.

Speaker 2: Das war halt deren Gründungsidee.

Speaker 2: sie wollen mit mRNA Krebs besiegen oder korrigier mich wenn es anders war aber das war so die Idee und jetzt haben wir diese eine Geschichte beim warmen Krebs und eigentlich bräuchte man's doch noch bei einem anderen oder um wirklich endgültig sagen zu können die Idee die passt.

Speaker 2: Oder sehe ich da was falsch?

Speaker 1: Nee, völlig richtig.

Speaker 1: Moderne hat auch eine Studie im Bereich Speicheltröstenkrebs am Laufen und das ist so der große Lackmus-Test.

Speaker 1: Wenn das funktionieren würde dann kann man eben das Marktpotenzial deutlich auf andere Krebsarten ausweiten.

Speaker 1: Das wäre für Biontech natürlich auch fantastisch.

Speaker 1: ist es mittlerweile so, die haben das Geld aus dem Corona-Impfstoff genutzt um sich sehr stark zu diversifizieren.

Speaker 1: Was den jetzt natürlich hilft weil der Vorsprung der Moderne bei Tumorimpfstoffen hat ist gar nicht mehr so schlimm für Biontech war.

Speaker 1: bei denen stehen andere Medikamente viel stärker im Vordergrund zum Beispiel das Pumitamik.

Speaker 1: Das ist ein bispizifischer Antikörper also einen Antikörper mit drei Bindungsstellen Erwachlungenkrebs zum Beispiel und Brustkrebs getestet wird.

Speaker 1: Und das könnte theoretisch eines der größten Krebsprodukte weltweit werden, die haben eine Partnerschaft mit Bristol Myers.

Speaker 1: Das ist z.B bei Biontech viel interessanter und auch viel wichtiger als die Jumorimpfstoffe.

Speaker 0: Das war mir gar nicht so klar, dass sie dann doch auf unterschiedlichen Feldern noch agieren.

Speaker 0: Weil viele hätten jetzt wirklich gedacht die Biontech-Aktion ist gestiegen.

Speaker 0: am Mittwoch deutlich nach dieser Verkündung aber auch bei uns im Newsroom hat man richtig gemerkt es gibt immer sehr viele BionTech-Aktionäre.

Speaker 0: also alle haben ihre Bion Tech Aktien gesehen.

Speaker 0: Aber man hatte ja schon das Gefühl, oh ist das zu gut?

Speaker 0: Der Wettkampf scheint entschieden, das Rennen scheint entschieden aber das scheint ja gar nicht.

Speaker 0: wie du sagst sagst,

Speaker 1: ne?

Speaker 1: Nee also überhaupt nicht.

Speaker 1: Ich glaube der Markt ist groß genug für zwei Spieler.

Speaker 1: wenn ich mal Merck und Moderna als einen Spieler gemeinsam nehme dann ist das auf jeden Fall groß genug.

Speaker 1: selbst wenn wir sagen der ist nur zehn Milliarden groß dann können da wirklich zwei Spieler auf dem Markt gut überleben.

Speaker 1: und vor allen Dingen es gibt ein paar Chinesen die an mRNA-Infstoffen arbeiten im Caps-Bereich, aber ansonsten ist das eigentlich eher so ein Duo Prool.

Speaker 1: Also es ist jetzt nicht zu sehen dass da schon zehn andere Firmen in den Startlöchern sitzen und in den nächsten fünf Jahren dann ähnliche Ergebnisse produzieren werden.

Speaker 1: Und von Biontech ist vielleicht auch nochmal ganz wichtig zu erwähnen, dass die ihren Tumor Impfstoff mit Rosch verpartnert haben.

Speaker 1: Und Rosch ist ja wirklich ein sehr gutes etabliertes Onkrologie-Unternehmen, von daher ist es einer der besten Partner, den man sich da vorstellen kann.

Speaker 1: für Biontech.

Speaker 0: Wir müssen bei Beyoncé natürlich noch bleiben, weil wie gesagt sehr quasi.

Speaker 0: ich weiß nicht ob es immer noch eine Volksaktie ist aber das war eine Art Volksaktier.

Speaker 0: Wie schlimm ist es jetzt eigentlich dass die Gründer quasi gehen?

Speaker 0: Dass sie da jetzt nicht weitermachen?

Speaker 0: Weil das war ja damals schon ein Schlag ins Kontur, wie man so schön sagt und große Enttäuschung.

Speaker 0: oder spielt es... Welche Rolle spielt es?

Speaker 1: Also ich habe Sorge, dass da jede Menge Know-how letztendlich verloren geht.

Speaker 1: Und es geht da nicht nur um die Gründer.

Speaker 1: In den letzten Jahren wurde eigentlich fast komplett das gesamte Top-Management ausgetauscht, sie haben auch einen neuen CFO mit den Gründern, geht ja auch die wissenschaftliche Leiterin der Chief Strategy Officer, der Ryan ist gegangen.

Speaker 1: Sprich man weiß gar nicht mehr in welches Management man bei Biontech reininvestiert bzw.

Speaker 1: was das neue Management denkt, der neue CEO ist zwar eine gute Wahl fängt aber erst Anfang nächsten Jahres an.

Speaker 1: das heißt da gibt es jetzt auch noch ein paar Monate an Übergangszeit, bis wir letztendlich wissen was sie jetzt strategisch ändert oder welche Strategien der weiter verfolgt.

Speaker 1: Also ich finde es schade dass die Gründer gegangen sind.

Speaker 1: aber man muss natürlich irgendwo auch akzeptieren deren Herz liegt im Bereich Forschung und so ein großes Unternehmen.

Speaker 1: wenn ich das manager dann bin ich den ganzen Tag in Sitzungen und mache strategische Entscheidungen und kann eben nicht mehr im Labor letztendlichen stehen und das machen wofür mein Herz dann als gründer oder Wissenschaftler.

Speaker 2: aber jetzt muss ich ja nicht gleich neu so daneben gründen, sondern könnte sagen okay wir haben festgestellt wir können das nicht mehr führen oder wollen es sich mehr fühlen weil wir besser operativ tätig sind.

Speaker 2: warum warum dieser schritt dass man ganz raus geht braucht so ein Beim Forschen eher ein kleines Unternehmen, was spritzig ist.

Speaker 2: Wo man vielleicht nicht gleich Börsen notiert ist und wo man irgendwie etwas probiert.

Speaker 2: Weil die Mission Biontech oder die Gründungsidee ... Die ist ja noch nicht verwirklicht!

Speaker 2: Ja, das stimmt.

Speaker 2: Da kann ich halt ... Ich würde doch eher sagen okay dann bring' ich auch das Ding zu Ende.

Speaker 2: Und dann würde ich vielleicht sagen jetzt haben wir es geschafft.

Speaker 2: aber hier zum Mitten drin, wo man nicht richtig weiß erklär's uns.

Speaker 1: Also es gibt zwei Punkte oder zwei Antworten.

Speaker 1: Erstens habe ich genau die gleiche Frage, hab' ich mir auch selbst gestellt... ...oder auf dem Unternehmen gestellt warum kann man das nicht im Unternehmen machen?

Speaker 1: Die Antwort ist halt gut!

Speaker 1: War jetzt nicht so richtig letztendlich befriedigend, aber das wäre tatsächlich die optimale Lösung gewesen.

Speaker 1: Dass sie beiden sich in die Forschung zurückziehen.

Speaker 1: Die kriegen irgendwie ein paar Kämmerchen und forschen davon sich hin.

Speaker 1: Da wäre kein Know-how verloren gegangen.

Speaker 1: Die hätten nach wie vor zur Verfügung gestanden wenn es irgendwelche Fragen gab.

Speaker 1: also dass ist tatsächlich so die...

Speaker 2: Und sechzehn Milliarden hätten Sie auch noch gehabt?

Speaker 2: Also ganz ehrlich mit einem schlechteren, weil kann auch mit schlechteren Etats arbeiten.

Speaker 1: Ja genau, also das kommt ja noch dazu.

Speaker 1: Dass es sich um das Thema Finanzierung keine Sorgen mehr hätten machen müssen.

Speaker 1: und mein zweiten Punkt habe ich jetzt ehrlich gesagt vergessen.

Speaker 1: tut mir leid

Speaker 2: okay der erste

Speaker 0: war schon stark genug.

Speaker 2: Hast du dann eine Antwort bekommen dass du gesagt hast ja das hat mich überzeugt.

Speaker 2: oder sagst du jetzt haben wir so einen Unternehmen, wo man nicht so recht weiß was passiert da?

Speaker 2: Was machen die mit der Kohle.

Speaker 2: Fließt da jetzt auch noch vielleicht IP ab, die sie mitnehmen und es werden hier einfach die Biontech-Aktionäre geschädigt in irgendeiner Form?

Speaker 2: wie ist dann deine Antwort oder was ist so deine persönliche Konklusion der Causa gewesen?

Speaker 1: Also das Thema IP-Abfluss, dass Sie was mitnehmen zur Ausgründung.

Speaker 1: Da bin ich eigentlich relativ entspannt.

Speaker 1: Ich habe aber natürlich noch nicht die Bedingungen gesehen und genau gesehen, was sie mitnehmen werden.

Speaker 1: Was ich bis jetzt gehört oder gelesen habe ist, dass sie viele Frühphasenprodukte mitnehmen die bei Biontech ohnehin noch keine so große Rolle spielen.

Speaker 1: Wahrscheinlich wird BionTech ein Aktienanteil erhalten oder Lizenzgebühren und das ist eigentlich in der Industrie üblich, dass es halt ständig Ausgründungen bei großen Firmen gibt.

Speaker 1: von daher und das wird dann durch Wertgutachten begleitet.

Speaker 1: Da mache ich mir jetzt gar nicht so viel Sorgen, dass da sehr viel IP verloren geht wie gesagt.

Speaker 1: Ich mache mir mehr Sorgen ,dass das Know-how verloren geht über die Firma.

Speaker 1: Die haben sehr viele Acquisitionen, sehr viele gute Deals gemacht.

Speaker 1: Das hat vieles davon oder alles hat der CEO mit angestoßen.

Speaker 1: Das ist ein Visionär und da geht wirklich einfach sehr sehr viel know how erst mal leider verloren.

Speaker 0: Wie schnell wird man erkennen, wenn der neue Chef da jetzt am Start ist?

Speaker 0: Dass er das im Griff hat und dass es in guten Bahnen weiter verläuft.

Speaker 1: Ich wollte gerne noch einen zweiten Punkt machen, den ich jetzt wichtig finde.

Speaker 1: Da komme ich gleich auf deine Frage zurück.

Speaker 1: Das positive bei Biontech ist eigentlich, oder dass das Unternehmen gut aufgestellt ist.

Speaker 1: Das heißt, die Gründer verlassen kein sinkendes Schiff, sondern ich habe gute Aquisitionen gemacht und mit Promethamik einen exzellenten Deal.

Speaker 1: Das war eines der besten Deals gewesen, die jemals ein junges Biotech-Unternehmen... Aus China?

Speaker 2: Oder haben Sie aus China gekauft?

Speaker 2: Was ist das Ding?

Speaker 2: Ja,

Speaker 1: das haben sie aus China verkauft aber einen sehr guten Deal mit Crystal Maier gemacht!

Speaker 1: Das heißt, die Pipeline ist riesengroß.

Speaker 1: Das Unternehmen steht finanziell stabil da und ich habe siebzehn Milliarden an Cash.

Speaker 1: Es gibt nie einen guten Zeitpunkt wenn Gründer letztendlich gehen aber es ist zumindest kein schlechter Zeitpunkt in dem Sie das machen.

Speaker 1: Also es gibt keine großen offenen Baustellen, die unbedingt angegangen werden müssen.

Speaker 1: Jetzt zur zweiten Frage, wann der neue CEO Anfang nächsten Jahres anfangen.

Speaker 1: Der wird sich mit Sicherheit sechs Monate benötigen, um einen Überblick zu verschaffen und einen strategischen Refuge zu machen.

Speaker 1: Also sprich ich würde frühestens im Sommer oder Herbst dann das noch was erwachen.

Speaker 0: Wann würde denn eigentlich, was sagst du?

Speaker 0: Man muss Biontech wirklich mal so eine Art Durchbruch auch kommunizieren.

Speaker 0: Verkünden damit das eine Erfolgsgeschichte wird oder dann auch bleibt?

Speaker 0: also wir Euriga hat schon gesagt, die haben da ein Cash das ist wirklich viel Das kommt ja alles quasi aus den COVID erlösen.

Speaker 0: aber wie lange kann man da überhaupt noch Geduld haben?

Speaker 0: Also wann müssen sie denn doch irgendwann liefern?

Speaker 0: Wann wird jemand wie Du unruhig?

Speaker 1: Also Cash ist gleichzeitig ein Problem, aber natürlich auch eine Chance.

Speaker 1: Die Chance ist dass ich eben niemals mehr an den Kapitalmarkt zurückgehen muss und praktisch genug Geld habe meine Pipeline zu finanzieren und intelligente Zukäufe zu machen.

Speaker 1: Das Problem ist das sich als Investor nicht genau weiß was sie mit dem Cash anfangen werden sprich was wenn die zukaufen?

Speaker 1: und werden die Pipeline Projekte erfolgreich sein oder nicht?

Speaker 1: Und von daher geben wir im Regelfall einen deutlichen Abschlag auf den Cash- oder die Cashposition.

Speaker 1: Das ist normalerweise nicht so schlimm, sagen wir mal wenn ich eine zwanzig Milliardenfirma habe und ihr habt eine Milliarde ein Cash dann ist es jetzt nicht so schlimmer ob ich da drei Hundert Millionen Abschlag mache.

Speaker 1: bei Biontech ist halt das Problem dass drei Viertel der Marktkapitalisierung oder zwei Drittel aus dem Cash bestehen und da macht's einen erheblichen Unterschied wenn ich einen hohen Cashabschlag mache.

Speaker 1: Ist eine sehr schweige Frage die ich leider auch noch nicht vollständig beantworten kann.

Speaker 2: Aber jetzt haben sie doch auch CureVac übernommen und irgendwie müssen sich doch da auch noch Know-how gekauft haben.

Speaker 2: Oder war das nicht so ein guter Deal?

Speaker 2: Der deutsche Staat hat ja auch mal sich an Curevac beteilt, das war jetzt nicht so geil!

Speaker 2: Erklär uns mal, weil du ja von Duopol gesprochen hast.

Speaker 2: Ich stelle mir vor, Duopol ist jetzt ein bisschen wie im KI-Markt, da hab ich Anthropic und Open AI.

Speaker 2: Und wenn ich jetzt Wissenschaftler bin und im mRNA-Bereich irgendwas reißen will, muss ich zu einem der beiden Spieler, wie du sie genannt hast gehen.

Speaker 2: Da müsste es doch eigentlich ... Sieh ich mir die Cash Position an, moderner, wesentlich weniger als Biontech?

Speaker 2: Dann muss ich doch eigentlich sagen okay, dann geh ich zur BionTech, reist da was.

Speaker 2: Kann er richtig werkeln?

Speaker 2: oder ist da ein Denkfehler von mir drin?

Speaker 1: Ne, Biontech ist auf jeden Fall ein sehr attraktiver Arbeitgeber gerade auch weil die Innovation hier im Vordergrund steht.

Speaker 1: Die Übernahme von CureVac glaube ich ist aus zwei Gründen stattgefunden.

Speaker 1: der erste Grund war der Patentsstreit.

Speaker 1: CureVac hat ja die Patente von Biontech angegriffen, sowohl in Europa als auch in den USA.

Speaker 1: Und da im Verlustfall hätte BionTech eben ein Vielfaches der Marktkapitalisierung von Curevac bezahlen müssen.

Speaker 1: D.h.,

Speaker 1: die Übernahme war eigentlich ein relativ guter Hedge gewesen wenn man den Gerichtsprozess verloren hätte und er ist jetzt eingestellt worden.

Speaker 1: Strategisch war das gar nicht so schlecht weil wäre Cure-Vac jetzt vom großen Pharmaunternehmen übernommen worden, dann hätte tatsächlich da so ein dritter Spieler entstehen können und so habe ich jetzt praktisch den Spieler Nummer drei vom Markt genommen.

Speaker 0: Das finde ich ja wirklich erstaunlich, dass die Sonduopol quasi fast schon bilden.

Speaker 0: Also so hört sich das jetzt an.

Speaker 0: Vielleicht kannst du noch mal ganz kurz erklären warum dieser Vorsprung zu groß ist?

Speaker 0: Wahrscheinlich weil man sich über diverse Studien erst daran hangeln muss etc.

Speaker 0: Aber es gibt natürlich viele große Akteure, die sehr finanzkriftig sind und Forschungsstark.

Speaker 2: Und mit KI sagen ja viele da könnte ich Zeit wo ich hinten dran bin auf einmal wieder auffohlen und dann auch zehn Jahre hinterher war, kann ich dich KI vielleicht von zehn auf drei Jahren meinen Rückstand verkürzen.

Speaker 2: Und dann ist der Burggraben gar nicht mehr so tief.

Speaker 2: Erklär uns mal, warum das ein Duopolis was einfach Burggrabe hat?

Speaker 1: Ja also erst einmal war es ja die letzten zehn Jahre überhaupt nicht klar dass Tumorimpfstoffe bei Krebs Wirken.

Speaker 1: Und es gab sehr viele Hürden, die da übersprungen werden mussten.

Speaker 1: also vor zehn oder fünf oder vor zwei Jahren war das einfach ein sehr riskantes Projekt.

Speaker 1: wenn man gesagt hat hier ich will Tumor Impfstoffe auf mRNA Basis entwickeln Und als Unternehmen oder als Pharmaunternehmen sage ich dann eher, ich gehe vielleicht in Antikörpermarkt rein.

Speaker 1: Ich mache ADCs also Antikörper Wirkstoffkonjugate bevor ich jetzt mich mit mRNA umschlage.

Speaker 1: Und auch für Biontech und Moderna war das ja ein sehr steiniger und sehr, sehr langer Weg.

Speaker 1: Wir haben ja schon seit dem IPO – und ich kenne BionTechs schon lange vor dem IPO haben sie an diesen Tumorempfstoffen gearbeitet, die sind damit gegründet worden!

Speaker 1: Also das war wirklich in fünfzehn Jahre weg bis man da hingekommen ist.

Speaker 1: Die haben nur so viel Aufmerksamkeit bekommen wegen den Corona-Impfstoffe.

Speaker 1: Ansonsten wären beide Unternehmen heute viel kleiner und hätten lange nicht so viel Aufmerksamkeit von Investoren.

Speaker 2: Also insofern, aber ist das jetzt bewiesen?

Speaker 2: Dann verstehe ich nicht warum Beyond Tech nur zwanzig Prozent gelaufen ist.

Speaker 2: Weil wenn du sagst, dass Geschäftsmodell war gar nicht klar ob es aufgeht und jetzt auf einmal stelle ich fest doch doch das geht auf dann muss die Akte doch mehr steigen weil das auf einmal weiß ich das ist ein Geschäfts-Modell was zumindest eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit hat das funktioniert als es vorher war, und dann muss doch mehr da drin sein.

Speaker 2: Oder ist das nicht so?

Speaker 2: Weil wo ich vorher ja nicht wusste vielleicht bleibt das ein Märchen was noch irgendwie unsere Enkel erzählen werden aber was sich nie in richtige Umsätze materialisiert.

Speaker 1: Ja wir haben eben schon besprochen wie groß jetzt die Wahrscheinlichkeit ist dass es zwar im Hautkrebs wirkt aber dann in Lungenkrebs oder Bauchspeicheltüsenkrebs.

Speaker 1: schwieriger.

Speaker 1: Ich glaube, es besteht und ich glaube die Wissenschaftler werden mir dazustimmen.

Speaker 1: Es besteht da immer noch ein relativ hohes Risiko dass die anderen Studien eben nicht funktionieren.

Speaker 1: oder das hat immer noch eine klinische Entwicklung und stand heute weiß ich eben nur als funktioniert in Hautkrebs.

Speaker 1: Da ist Biontech nicht tätig beziehungsweise die Studie ist vor zwei Jahren durchgefallen weil allerdings in der Erstlinienindikation, also wenn Patienten schon Metastasen haben.

Speaker 1: Die haben dummerweise da auf die falsche Indikation gesetzt.

Speaker 1: Also es ist nicht ganz klar dass das wirklich jetzt so die nächste Plattform Technolog gibt und uns muss da eben noch für das alles sehr sehr Daten getrieben letztendlich.

Speaker 2: Könnten die noch ein Pivot machen?

Speaker 2: Also gut wenn sie so viel Geld haben können sagen, wenn Sie irgendwann feststellen mRNA ist es doch nicht, machen wir mal was Neues.

Speaker 2: Ginge das noch?

Speaker 2: Weil du hast gesagt sie haben sehr klug zugekauft man könnt ja irgendwas anderes zu kaufen und können dann so auch noch gut nehmen.

Speaker 2: eine andere Technologie oder sind die jetzt wirklich die mRNA Firma?

Speaker 2: bei Moderna ist ja sogar das KürzelmRNA.

Speaker 2: geht da irgendetwas anders oder ist in die da fest gelegt?

Speaker 2: und wenn ich die kaufe dann muss ich wissen dann ist das die Technologie.

Speaker 2: Wenn die Theologie nicht so das einspielt, dann habe ich leider aufs falsche Pferd gesetzt.

Speaker 2: Oder wie würde da dein Privat-Eintrug

Speaker 1: sein?

Speaker 1: Nein überhaupt nicht!

Speaker 1: Das habe ich eben dann wahrscheinlich nicht klar genug ausgedrückt, dass sich die Biontex mittlerweile deutlich von dieser mRNA Technologie weg diversifiziert haben.

Speaker 1: Die sind meiner Meinung nach wenn ich den in so einem Branding geben müsste, sind sie eine bispizifische Antikörperfirma Also praktisch diese Antikörper mit zwei Bindungsstellen, drei Bindungstellen.

Speaker 1: Die haben auch ADCs an die Körper-Werkstoffkonjunktate und zum Beispiel das Besondere ist dass sie jetzt auch versuchen diese ADCs die Sie haben mit diesem Prometharmic zu verknüpfen.

Speaker 1: Das ist hochspannend.

Speaker 1: Und da wird es in diesem Jahr die Phase I, Phase I Ergebnisse geben.

Speaker 1: Ich habe gerade eben eine Pressemitteilung von Biontech gesehen, dass auf irgendeinem medizinischen Konkreste auch die ersten Phase I Daten von allen dieser Moleküle bekanntgegeben werden.

Speaker 1: Also BionTech ist eine Krebsfirma aber keine mRNA-Firma mehr.

Speaker 2: Okay also insofern ... sind wir ein bisschen diversifizierter und moderner.

Speaker 2: Was ist das, damit wollen wir auch wissen wo da das Risikoprofil ist?

Speaker 1: Ja, Moderne hat nur auf mRNA gesetzt und hat sich eben nicht diversifiziert im Gegensatz zu Biontech die aber die sich wie gesagt auf Onkologie diversifizi- fokussiert haben geht Moderna oder versucht Moderna seine mRNA Technologie auch in andere Krankheitsbilder zu testen oder entwickelt zum Beispiel auch, versucht auch andere Impfstoffe auf mRNA-Basis zu entwickeln.

Speaker 1: Aber moderner mRNA-Kompany, Biontech, Krebs Company.

Speaker 2: Okay dann wissen wir das.

Speaker 2: jetzt muss er trotzdem weil in Amerika ja so eine gewisse Skepsis gegenüber impfen ist und der Gesundheitsminister da ja auch irgendwie ein Impfgegner Könnte das noch im Weg stehen oder also dieser ganzen mRNA-basierten Krebsgeschichte?

Speaker 2: Oder siehst du das nicht.

Speaker 1: Ich glaube überhaupt nicht, zum einen war er der Kennedy, also der Gesundheitsminister viel harmloser in seinen Aktionen als mit seinen Reden.

Speaker 1: Also ich würde das mal so beschreiben, da ist mehr Geprüll als bis dahinter.

Speaker 1: Zum anderen muss man sich vielleicht noch meine Innere rufen dass die FDA vor kurzem einen Krippe-Impfstoff von Moderna auf mRNA Basis zugelassen hat Und es würde jetzt einen riesen großen Aufschrei geben, wenn man eben ein Krebsimpfstoff, der funktioniert und wirkt aus irgendwelchen theoretischen Gründen aufhalten würde.

Speaker 1: Gerade vor den Wahlen wird sich keine amerikanische Regierung leisten können.

Speaker 1: Von daher habe ich gestand jetzt erstmal da null Sorgen was die Zulassung in den USA angeht.

Speaker 1: Okay

Speaker 2: das ist ja schon mal gut zu wissen!

Speaker 2: ist das ja ein sehr individualisierter Impfstoff.

Speaker 2: Ich muss ja von dem jeweiligen Patienten, glaube ich, irgendeinen Abstrichen nehmen und dann wird es entwickelt.

Speaker 2: Ist das überhaupt skalierbar?

Speaker 2: Also wird das überhaupt ein richtig gutes Marschengeschäft?

Speaker 2: oder ist es so, dass ich solange Rumtüfte und meine Algorithmus rumhampeln und am Ende habe ich zwar irgendwie ... Das Krebsrisiko reduziert, also dass er wiederkommt.

Speaker 2: aber ich habe am Ende vielleicht eine Rohmage von zwanzig Prozent und denke mir so So richtig geil ist es nicht.

Speaker 2: Oder, oder ist das dann auch richtig im großen Maßstab, machbar so individualisiert?

Speaker 1: Ja, dass ist natürlich jetzt noch ein bisschen die offene Frage.

Speaker 1: Also es ist zunächst mal kein Hexenwerk, das zu skalieren oder den Wirkstoff herzustellen.

Speaker 1: Was ich machen muss... Ich muss den Tumor sequenzieren Danach muss ich in Algorithmus drüber laufen, um die Antigen oder Neoantigene zu finden gegen die ich den Impfstoff produziere.

Speaker 1: Dann muss ich den Impfstoff produzieren und wieder zum Patienten zurück.

Speaker 1: bringen.

Speaker 1: Das sind viele Arbeitsschröte und die sind vor allen Dingen individualisiert, das heißt der Impfstoff wird für jeden Patienten individuell hergestellt und darf dann natürlich auch nicht verwechselt werden ist deutlich komplexer deutlich komplizierter aber es letztendlich auch nicht so das große Hexenwerk.

Speaker 1: Aber die Frage ist natürlich wie viele hunderttausende oder Millionen Patienten kann ich damit wirklich behandeln.

Speaker 1: Und was bedeutet das für meine Marschen?

Speaker 1: Da hab' ich jetzt noch keine konkreten Antworten dafür, aber die Fragen sind auf jeden Fall richtig und müssen dann irgendwann auch gestellt und beantwortet

Speaker 1: werden.".

Speaker 2: Und wie teuer ist da so eine Behandlung damit?

Speaker 2: Also und wären es die Krankenkassen überhaupt tragen oder wird das denn nur eine Medizin für reichere Menschen sein.

Speaker 2: Das ist ja immer die zweite Frage, was gibt es um Gesundheitssystemen noch aus?

Speaker 2: Und wenn wir einen demografischen Wandel haben und uns insgesamt die Gesundheitssysteme am Rande stehen ... Und jeder versucht irgendwie bei Pharma-Konzernen etwas einzusparen.

Speaker 2: Was sind da deine Vorstellungen?

Speaker 1: Also, es gibt so zwei Benchmarks, die man sich nehmen kann, wenn man sich über den Preis Gedanken macht.

Speaker 1: Kate Ruther kostet so etwa eine Hundertundachtzig bis Zweihunderttausend US Dollar im Jahr.

Speaker 1: Wow!

Speaker 1: Einigermaßen ähnliche individualisierte Therapie, das nennt sich KT-Therapie.

Speaker 1: Dies deutlich komplexer wie der Impfstoff von Moderna und der kostet fünfhunderttausend Dollar im Jahr.

Speaker 1: Der wird hauptsächlich gegen Blutkrebs eingesetzt und für Dabe auch zu fantastischen Ergebnissen.

Speaker 1: Und man geht davon aus dass halt der moderne Impfstoff irgendwo zwischen zweihundert und fünfhundertausend Euro pro Jahr liegen wird damit anzufangen.

Speaker 1: In USA sehe ich da keine Probleme damit, dass das bezahlt wird.

Speaker 1: in Europa oder Deutschland habe ich jetzt noch keinen Indiz bekommen.

Speaker 1: aber es wäre natürlich sehr schade wenn das am Preis scheitern würde und eben nicht in Europa auf dem Markt sein oder nur deutlich verzögert auf den Markt kommen wird.

Speaker 1: Es gibt ja eine Sache, die man bedenken muss.

Speaker 1: Merk hat sich im Rahmen von den Zollverhandlungen mit Trump dazu verpflichtet gleiche Preise bei Neueinführungen, gleiche Reise in USA und Europa zu machen.

Speaker 1: Und deshalb haben sie glaube ich in Europa wenig Spielraum, die Preise zu senken?

Speaker 0: Trotzdem, Markus ist doch die Frage ob das perspektivisch nicht irgendwann ein Problem wird.

Speaker 0: Ob jetzt zweihunderttausend, dreihunderttaußen oder fünfhundertausend?

Speaker 0: Die Gesundheitssysteme, die echten ja trotzdem.

Speaker 0: Ich meine wir haben hier in Deutschland die Gesundheitsreform große Diskussion.

Speaker 0: keiner weiß ob sie wirklich kommt und überall muss gespart werden.

Speaker 0: Ist es überhaupt... ist da womöglich irgendwo eine Deckel dass wir sagen es kann gar nicht immer mehr und der medizinische Fortschritt wird quasi allein dadurch gedeckelt weil irgendjemand muss das ja bezahlen?

Speaker 0: die Gesundheitssysteme ist das eigentlich ein Thema für die ganze Branche, weil es kann ja nicht immer so weitergehen.

Speaker 1: Also das ist auf jeden Fall ein Thema.

Speaker 1: Aber ich glaube, als Anleger muss ich mich in erster Linie auf den amerikanischen Markt fokussieren und da ist der finanzielle Druck eben noch lange nicht so groß wie in Deutschland.

Speaker 1: Wir sehen natürlich auch einen Preisdruck in den USA.

Speaker 1: wir sehen dass die Marschen vielleicht ein bisschen unter Druck kommen aber letztendlich ist die Bereitschaft für eine neue Krebstherapie dreihunderttausend Euro oder Dollar auf dem Tisch zu legen immer noch vorhanden.

Speaker 0: Warum eigentlich?

Speaker 0: Weil dort viele Privatversichert sind.

Speaker 0: Um die Amerikaner steht es finanziell und das Land um den Haushalt auch nicht gut, warum ist das kein Problem?

Speaker 1: Also warum kann ich tatsächlich nicht genau sagen?

Speaker 1: Das ist einfach eine Tatsache erst mal.

Speaker 1: Die müssen natürlich auch aufs Budget gucken, da es vieles ... Es gibt ja nur Medicare als staatliche Versicherung die schaut das für Rentner, die schaut natürlich viel stärker aufs Geld.

Speaker 1: aber gerade die privaten Krankenkassen, die stehen doch sehr stark im Wettbewerb und wenn ich irgendwann eben keine innovativen Medikamente anbiete dann gehen viele Patienten versicherte dann auch zu anderen Krankenkassen.

Speaker 2: Also es kann nicht sein, dass diese Total Addressable Markets die wir immer so schön ausrehen und sagen da könnte das passieren, da könnte dann letztlich am bezahlen scheitern.

Speaker 2: Das glaubst du nicht!

Speaker 1: Doch, es wird also sicherlich irgendwo eine Grenze geben und es wird auch irgendwo einen Preisdruck geben.

Speaker 1: Und wir sehen ja heute schon bei diesen Kati-Therapien die ich eben erwähnt habe wie gesagt die deutlich komplexer Sender muss der Patient auf Intensivstationen.

Speaker 1: Die könnten auch deutlich stärker angewendet werden.

Speaker 1: aber da ist dann irgendwo ein Deckel was finanzieller und auch eben die logistische Leistung angeht.

Speaker 1: Also muss das Thema Preise irgendwo immer im Hinterkopf haben, aber der Preis Druck kommt hauptsächlich bei älteren Medikamenten zu Stande und nicht so sehr bei neuen Innovation.

Speaker 2: Jetzt müssen wir mal insgesamt fragen was Krebs anbetrifft.

Speaker 2: das ist ja der große Game Changer wenn wir noch die Lebenserwartung erhöhen wollen dass wir irgendwie Krebs besiegen.

Speaker 2: Glaubst du da jetzt in dieser Woche einen großen Schritt weitergekommen sind?

Speaker 2: Und würdest du sagen wenn du jetzt ein Lebensversicherer wärst und deine Sterbetafel neu berechnen müsstest, oder muss ich jetzt mal einen Risikoaufschlag noch nehmen?

Speaker 2: Und muss man die Lebenserwartung noch höher bringen.

Speaker 1: Ne, auf keinen Fall.

Speaker 1: Also so groß sind wir jetzt lange noch nicht.

Speaker 1: also A haben ja die Daten noch nicht gesehen.

Speaker 1: B brauche ich dann auch Daten in vielen anderen Krebsindikationen.

Speaker 1: also es gab zwei große Quantensprünge in den letzten Jahren.

Speaker 1: der erste Quantenspung war diese PD-I blocker also K-Truder zum Beispiel für zur Krebsbehandlung.

Speaker 1: Die haben die Patienten richtig weiter gebracht.

Speaker 1: und der zweite Kantensprung glaube ich, den sehen wir noch noch nicht ganz gesehen.

Speaker 1: Ich glaube, die werden wirklich dazu führen, dass die Leute gesünder sind und eben länger leben.

Speaker 1: Aber im Vergleich zu den Übergewichtsmedikamenten was sie bewirken können für die Lebensqualität ist moderner einfach zu klein.

Speaker 1: Es ist ein großer wissenschaftlicher Durchbruch aber den werden wir auf keinen Fall irgendwo bei überlebensgraden sehen.

Speaker 2: Und das Krips geheilt werden kann?

Speaker 2: Glaubst du, dass das irgendwann passieren wird?

Speaker 1: Als die PD-Einsblocker aufgekommen sind haben wir eigentlich gedacht, es ist irgendwann Krebs als chronische Erkrankung.

Speaker 1: angesehen werden können, sprich dass ich eine lebenslange Therapie brauche ähnlich wie das bei HIV.

Speaker 1: Der Fall ist die Patienten wären ja auch nicht geheilt sondern sie können einfach damit gut leben.

Speaker 1: Da sind wir für Krebs noch ein gutes Stück davon entfernt wobei gerade hau zum Beispiel Hautkrebspatienten haben von diesen neuen PD-Einsblockern eben sehr stark profitiert und da hat sich eben die leonieren Krebspatientinnen und hat sich die Lebenszeit deutlich verlängert.

Speaker 1: Aber wir sind weit davon entfernt, das als chronische Erkrankung zu anzusehen.

Speaker 2: Also es muss keine Lebensversicherheit.

Speaker 2: diese Woche irgendwie reagieren?

Speaker 2: Wenn die jetzt bei dir anrufen würden und sagen, wenn du, Markus sag mal, muss ich da was anders kalkulieren, das muss nicht sein!

Speaker 1: Nee wie gesagt so weiß immer noch lange nicht.

Speaker 1: also wissenschaftlicher Durchbruch.

Speaker 1: aber wirklich von kleines Feld für Hautkrebs Das rufe ich jetzt eher einordnen.

Speaker 2: Jetzt sind wir schon auf dem größeren Feld, Farmer ... Du machst ja nicht nur die mRNA-Geschichten und Biotex, du bist der Größer da!

Speaker 2: Und dann haben wir in den vergangenen Jahren wirklich eine fette Underperformance gehabt, was Farmer anbetraf.

Speaker 2: Und jetzt fragen sich viele... In diesem Jahr gab es eine gewisse Gegenbewegung.

Speaker 2: Läuft das mal wieder etwas?

Speaker 2: Was wären die Treiber dahinter wenn wieder was läuft?

Speaker 1: Ja also die Ander Performance gab es ja aus zwei oder drei hauptsächlich externen Gründen.

Speaker 1: Das lag zum einen an der Corona-Pandemie, die wirklich alles durcheinander geworfen hat und zum anderen an Trump.

Speaker 1: der mit seiner Politik für sehr viel Chaos gesorgt hat.

Speaker 1: Ganz am Anfang als Kennedy noch als Gesundheitsminister ernannt wurde, hatten wir sehr große Sorgen was das für die FDA und für die Berechenbarkeit von Zulassung bedeutet.

Speaker 1: Die Sorgen haben sich alle nicht manifestiert.

Speaker 1: dann kam Trump mit seinem Zollthema.

Speaker 1: Das sind mittlerweile viele Deals abgeschlossen worden sind alle für Pharma-Unternehmen irgendwie hinnehmbar.

Speaker 1: Das große Risiko ist letztendlich nicht eingetreten.

Speaker 1: und dann kam so als trickter externer Belastungsfaktor die ganze Euphorie für die Tech-Werte, für KI Unternehmen und Hyperscaler.

Speaker 1: und da ist eben viel Geld aus Pharma abgezogen worden um eben in die Tech Werte zu investieren.

Speaker 1: gute Grund oder die positive Nachricht ist, dass sich halt viele dieser Faktoren entweder stabilisiert haben oder wieder am Drehen sind.

Speaker 1: Also gerade von vielen Strategieanalysten bekomme ich mittlerweile schon mal den Vorschlag einiges vom Tech-Geld in Pharma reinzutreten praktisch um mich zu hetschen wenn die Techblase platzen sollte.

Speaker 1: das können andere besser entscheiden letztendlich als ich mache ja nur Gleichzeitig.

Speaker 1: Trump hat sich beruhigt.

Speaker 1: Die Zollthematik ist hoffentlich abgeschlossen, weiß man ja bei Trump letztendlich nie und die Innovationszyklus scheint auch wieder anzusteigen.

Speaker 1: Also insofern sind die Aussichten für Pharma eigentlich ganz positiv.

Speaker 1: auf der negativen Seite sollte man eigentlich noch erwähnen das war ab dem Jahr zwartausend achtundzwanzig bis dreiunddreißig ein großen Patentablauf-Zyklus hineinlaufen.

Speaker 1: Das heißt, da laufen sehr viele Patente, wichtige Patente und große Patente aus.

Speaker 1: Eine Feise, eine Brüssel, eine Märkte sind alle betroffen in Europa, eine Sanofi auch nur wo Nord ist, eine AstraZeneca.

Speaker 1: Und das heißt, wenn wir so eine Phase haben, wo ja viele Umsätze zurückgehen oder wo die Firmen eben den Umsatzrückgang durch neue Pipeline ausgleichen müssen?

Speaker 2: Aber das ist eigentlich gut für Die Forschen, also für die Biotech-Unternehmen können ja auch so eine Art Biotec Put sein.

Speaker 2: Weil wenn du selbst es nicht hinbekommst als großes Pharmaunternehmen im Zweifelsfalle dir die Forschung reinkaufs.

Speaker 2: Wenn ich jetzt du wäre würde ich sagen da muss man halt gucken bei den großen vielleicht ein bisschen vorsichtiger sein und müssen halt gucken beim kleinen.

Speaker 2: wo sind spannende Ergebnisse die irgendwann kommen und wo könnten möglicherweise Unternehmen sein die aufgekauft werden?

Speaker 2: Aqui ist du auch so.

Speaker 1: völlig richtig.

Speaker 1: Also der einzige Unterschied oder die einzige Einschränkung ist, dass das Pharma-Unternehmen natürlich deutlich billiger sind.

Speaker 1: Die haben im Schnitt irgendwo ein zwölfer dreizehender Kursgewinnverhältnis während dann diese innovativen Biotec Unternehmen noch nicht mal Gewinne machen und natürlich auch sehr teuer sind.

Speaker 1: aber es ist richtig die Übernahmewelle läuft schon seit einigen Jahren und wird eben weitergehen weil die Pharma Firmen ein Stück weit verzweifelt sind und eben dringend Pipeline benötigern und diese Pipeline eben durch Zukäufe bekommen können.

Speaker 0: Was ist denn so ein... ich meine, dass uns jetzt kein Biotech keine nicht die fünf spannenden, spannendsten Biotec-Übernahmekandidaten?

Speaker 0: Das ist immer sehr schwierig das wissen wir auch hier weil es so viele gibt.

Speaker 0: aber was sind so Bereiche?

Speaker 0: vielleicht Forschungsfelder Krankheitsfelder wo du sagst das sind die Bereiche wo am meisten nach Kandidaten gesucht wird wo die Big Pharma am ersten Nachholpotenzial hatte und damit akquirieren muss?

Speaker 1: Ja natürlich, das ist Onkologie und Immunologie.

Speaker 1: Also alles was so das Thema Rheumabehandlung, Arthritis, Schuppenflechte usw.

Speaker 1: angeht.

Speaker 1: Ich glaube das sind die zwei großen Schwerpunkte zur Zeit.

Speaker 1: Das sind aber auch die Felder wo der medizinische Fortschritt oder die Innovation am größten ist und wo ich eben dann schnell mit einem innovativen Medikament Marktanteile gewinnen kann.

Speaker 2: Wie giesten du davor, wenn du was so siehst?

Speaker 2: Okay.

Speaker 2: Da fällt das Patent für Blockbuster X weg.

Speaker 2: und dann sagst du jetzt gucke ich mir in meinem Biotech-Universum Unternehmen an die genau an dieser Thematik forschen Und dann versuche ich mir eine Wahrscheinlichkeit zu berechnen Wer könnte denn da am ehesten dran sein?

Speaker 2: Dann gucke Ich mir noch die Aktionär Struktur an weil wenn wir es übernommen werden soll muss Es ja irgendwie einfach gehen.

Speaker 2: Oder wie machst du das?

Speaker 2: Das wäre meine Null Acht Fünfzehn-Vorgehensweise.

Speaker 1: Also wir haben uns intern so ein Basket mit den zwanzig interessantesten Übernahmeunternehmen aufgebaut und können dann in den Basket direkt investieren, weil ich kann jetzt zwar die drei interessantesten Biotech-Übernahmekandidaten... auf Zählen.

Speaker 1: Also da wird zum Beispiel die Revolution Medicines dabei, wir haben so einen neuen Keras-Blocker gegen Bauchspeicheltuisencaps das erste Mal dass Bauch Speicheltusencaps behandelt werden kann.

Speaker 2: Das wäre der Hammer oder?

Speaker 2: Wenn du das hast bist du doch quasi ist das ein Todesorteil?

Speaker 1: Ja genau das wissen wir schon, die haben exzellente Phase zwei Ergebnisse und sorry Phase drei Ergebnisse in Als zweitlinienbehandlung für Bauchspeicheldrösenkrebs, aber da geht eigentlich jeder davon aus dass auch die Erstlinien Behandlung funktionieren wird.

Speaker 1: Ich würde fast schon sagen das ist ein noch größerer Durchbruch gewesen als die moderne Daten, weil der medizinische Bedarf da halt noch größer ist und weil es gegen Bauchspeicheltrösenkrebs eben eigentlich noch gar keine Therapie gibt.

Speaker 1: Aber das ist dann halt keine Plattformtechnologie, sondern diesen Keras-Blocker kann ich nur gegen BauchspeicheltrüsenkreBS und er wird auch gegen Lungenkrebs getestet

Speaker 1: anwählen.".

Speaker 1: Also das wäre so eine der Größen, dann die Summit Therapeutics.

Speaker 1: Da ist so ein Konkurrenzunternehmen zur Biontech, zu diesem Pumitamik.

Speaker 1: Die haben einen bispizifischen Antikörper in der Entwicklung, der ähnlich wie das Pumitanik gegen PD-I und der zweite Tage, das nennt sich WEDGE F gerichtet ist... Ja, aber ob die jetzt tatsächlich unter übernommen wären weiß ich natürlich nicht.

Speaker 1: Das kann auch noch Jahre dauern das kann morgen passieren und deshalb ist es natürlich am besten da irgendwie sich ein bisschen breiter zu streuen.

Speaker 2: Also da habt ihr einfach euch so einen Basket bauen lassen und dann investiert ihr in das?

Speaker 2: Und kannst du mal sagen wie hat das Basket musste jetzt relativ gut gelaufen sein?

Speaker 2: Kann man da irgendwie sagen ja unser Biotek-Basket hat in diesem Jahr weiß ich nicht dreißig Prozent gemacht oder so da einfach mal eine Vorstellung zu haben Was da gerade abgeht?

Speaker 1: Ja, das könnte ich, wenn nicht richtig drauf vorbereitet hätte jetzt auch auf unser Interview.

Speaker 1: Nein,

Speaker 2: du hast dich sehr gut vorbereitet!

Speaker 2: Aber wahrscheinlich geht es schon, weil wir fast täglich von irgendwelchen Übernahmen sprechen.

Speaker 1: Also der ist gut gelaufen und kann ja jetzt wirklich keiner Prozent zahlen.

Speaker 1: Das Problem bei so einem Basketball ist natürlich auch dass er Gebühren kostet weil ich, deshalb das ist so ein bisschen der Nachteil.

Speaker 1: Aber er ist gut gelaufen und es ist auf jeden Fall für uns oder auch für andere Forst eine gute Möglichkeit in dieses Thema Biotec-Übernahm rein zu investieren.

Speaker 2: Welchen Anteil hat denn das in deinem Vorjahr jetzt diese Übernahme thematisch?

Speaker 2: Kannst du uns das ungefähr sagen, wenn man weiß wie ihr das gewichtet?

Speaker 1: Erst mal noch gering, aber wir haben das auch vor einem Jahr erst aufgesetzt und sind jetzt auch erstmal so ein bisschen am Testen.

Speaker 1: Und die Problematik ist natürlich immer dass er laufende Kosten hat.

Speaker 1: Aber ich wollte es einfach erwähnt haben... Ja ja,

Speaker 2: eine spannende Geschichte wie man das bringt.

Speaker 2: Jetzt hast du gesagt, wir sehen so'n bisschen Fantasie wieder für den Sektor.

Speaker 2: Kannst du auch schon feststellen, dass Leute wieder mehr Geld dir geben und du vielleicht wieder von deinen Kollegen auch netter angeguckt wirst?

Speaker 2: Und die Leute über deine Witze lachen weil das wieder mir angesagt ist und du nicht der arme Tropf bist der da sitzt und sagt ja Farmer will halt keine.

Speaker 2: Ist es schon so gekommen?

Speaker 1: Ja ich glaube das hängt in erster Linie.

Speaker 1: wird das von von der Tech Blase oder von den Tech Investments abnehmen solange die Euphorie bei Tech groß ist was sich keiner oder die wenigsten Leute für Pharma investieren.

Speaker 1: Und sollte es Probleme im Tech-Bereich geben, werden sie Leute überlegen wo können Sie ihr Geld anlegen und dann hinstecken?

Speaker 1: Also aus Tech abziehen?

Speaker 1: und dann ist Pharma eben eines der offensichtlichsten Sektoren wo man Geld rein steckt.

Speaker 1: so würde ich das glaube ich beschreiben.

Speaker 0: Ich meine und GLP-I, das war doch ein Megahype gewesen.

Speaker 0: Aber ist der vorbei?

Speaker 0: Das ist ja ein Riesenpharma-Trend am Ende auch.

Speaker 0: Da siehst du da gerade dass man das nach unten ging und es da jetzt wieder nach oben geht oder dass es grundsätzlich an Dynamik verliert?

Speaker 1: Ja ich sehe tatsächlich eine gewisse Stabilisierung.

Speaker 1: Also das Interesse oder der Hype war natürlich riesengroß, auch als Novo Nordis das wertvolle Unternehmen in Europa letztendlich geworden ist.

Speaker 1: Aber für Lilly funktioniert das immer noch gut.

Speaker 1: Die richten Rekordzahlen sind, Aktienkurs auf dem Alltime High.

Speaker 1: also für Lilly ist das Thema Übergewicht immer noch ein großes Thema.

Speaker 1: Novo-Nordes hat weil sie stark Marktanteile verloren haben und eben das schlechtere Produkt hatten, haben die eben zahlreiche Gewinne Bahnung, neuer CEO und so weiter.

Speaker 1: Da gerade bei Novo Nordrössich.

Speaker 1: aber dadurch dass die Viggo wie Tablette, die seit Jahresanfang im Markt eingeführt worden ist und ich glaube jetzt vor zwei Wochen endlich auch in Deutschland angekommen ist, dadurch das sie so gut gelaufen ist, sehe ich da zumindest als dass sich auch wieder ein Stück weit Momentum aufbaut, auch wenn es nach wie vor eine schwierige Aktie bleibt.

Speaker 0: Da sagen ja ganz viele immer, haltet mal die Füsse still.

Speaker 0: Die haben immer wieder diese Innovationszyklen gehabt aber am Ende wahnsinnig innovationsstarkes Unternehmen.

Speaker 0: Viele haben die erst seit dem GLP-Eins-Hype auf den Schirm.

Speaker 0: Aber sie haben sich über Jahrzehnte, ich glaube die waren sogar mal ein Compounder ne?

Speaker 0: Also die waren wirklich über Jahrzähnte sehr stark.

Speaker 0: Siehst du das auch so dass wir diesen Zyklus nach oben wieder erleben werden?

Speaker 0: weil auch bei Nuvo Nordis ist es ja so dass es wahnsinnigt viele Menschen in dieser Aktie investiert sind und auch immer noch sind.

Speaker 1: Ja, Novonordis hatte immer neue Innovationszyklen.

Speaker 1: Das war hauptsächlich im Diabetesmarkt.

Speaker 1: Mittlerweile ist die Diabetesbehandlung so weit fortgeschritten dass wir eigentlich schon fast sagen können dies optimal.

Speaker 1: Sprich da gibt es relativ wenig Luft nach oben wo überhaupt noch Verbesserungsbedarf besteht.

Speaker 1: deshalb werden die Innovationszyklen eigentlich immer geringer.

Speaker 1: Novonordis müsste sich meiner Meinung nach dringend in ein weiteres oder mehrere andere Krankheitsbilder diversifizieren.

Speaker 1: Die sind ja heute hauptweitgehend in Übergewicht und in Diabetes letztendlich drin.

Speaker 1: Also das ist so die erste Aufgabe für Novo, die hatten es jetzt versucht.

Speaker 1: da ist kurz ein Wirkstoff im Bereich Hartz-Kreislauf durchgefallen.

Speaker 1: Hätte der funktioniert, dann hätte man da ein schönes Basis gehabt um sich in dem Reichherz Kaislaufkrankheiten mit auszudehnen.

Speaker 1: Im Übergewichtsmarkt ist es so dass man noch dieses Duopol mit Eli Lilly hat jetzt vielleicht bei der Tablette wieder vor.

Speaker 1: Eli Lilly liegt aber ab auf dem Markt, unter anderem Engine und Pfizer.

Speaker 1: Und da wird es noch mal richtig hart zugehen wenn's um das Thema Preisdruck- und Markthandsteilsverteidigung oder Verluste letztendlich geht.

Speaker 2: Da wirst du ein bisschen drängelig.

Speaker 2: denn deshalb ist mir auch aufgefallen jeder sagt so ja hab ich jetzt auch mache ich jetzt... Ist der der Burggraben doch nicht so tief?

Speaker 1: Nee das ist richtig.

Speaker 1: also die letztendlichen kann ich mein Franchise ja nur über Patente Hauptsächlich schützen und da gibt es eben doch jede Menge andere Möglichkeiten, Übergewichtsmedikamente zu entwickeln.

Speaker 1: Also so die Markteintrittsbarrieren im Bereich Übergewicht sind eher ein bisschen niedriger als vielleicht im Krebsbereich.

Speaker 1: Und es ist so, wenn vier oder fünf Firmen auf den Markt kommen.

Speaker 1: Dann sagt jeder, er will zehn Prozent Marktanteil haben was vielleicht für jede einzelne Firma realistisch ist.

Speaker 1: aber das würde halt schon mal die gesamte Marktdynamik deutlich verzerren und ja nur wo halt in eine schwierige Wettbewerbssituation letztendlich bringen.

Speaker 1: Und man darf nicht vergessen dass mittlerweile in Kanada und Brasilien die Patente für Osembic, also das wichtigste Diabetes- und Abnehmeprodukt abgelaufen sind.

Speaker 1: Und dass dann ab dem Jahr den Patenten schon ablaufen.

Speaker 2: Das ist mir schon aufgefallen auch in emerging markets, dass da Patente aber früher schon auslaufen.

Speaker 2: Manchmal macht man das sogar, dass man sie ganz weg nimmt weil man sagt naja wir sind wirtschaftlich noch so schwach und wir können uns das nicht leisten.

Speaker 2: wie ist es mit dem patenteschutz und solchen Sachen?

Speaker 2: Ist das ein Risiko wo irgendwie die regelgebundene Welt nicht mehr so regeln kennt und jeder doch so, oh mache ich mal so.

Speaker 2: Dass das irgendwie ein Problem werden könnte?

Speaker 2: Weil das ist ja einer der Säulen der Pharma-Forschung.

Speaker 2: Ich kriege einen Patent und habe die Sicherheit dass sich für eine gewisse Zeit da auch wirklich... Mit meinem Medikament alleine am Markt bin, dann merkte man ja schon bei Osempic oder so.

Speaker 2: Da wurde er dann schon aufgelöhlt weil sie nicht schnell genug mit der Produktion war und dachte immer schon so hm... Dann wurde das Ganze auch zum Politikum.

Speaker 2: als ein dänisches Unternehmen können wir noch ein paar Monate weiterlaufen lassen.

Speaker 2: da gab es ja Hymns & Hearst die das schon mal so ein bisschen hergestellt haben.

Speaker 2: jetzt haben die mit denen in Deal gemacht.

Speaker 2: Es war schon irgendwie so ein Bisschen Das Gefühl dass dieser Prätenzschutz was einer der wichtigsten Sachen ist Dass das nicht mehr so viel zählt.

Speaker 2: Träuscht das?

Speaker 2: Oder Oder muss man dieses Risiko auch noch mit einbeziehen?

Speaker 1: Wenn wir weltweit beim Patentschutz sprechen, sprich gerade in China und Brasilien dann glaube ich ist ja ein Stück weit stärker geworden.

Speaker 1: Also vor zehn Jahren, glaub ich, haben sich chinesische Firmen kaum um Patente geschehrt.

Speaker 1: Mittlerweile ist das, glaube ich, eher ein Stück weit stärker geworden.

Speaker 1: Dann diesen Sonderfall den du in USA ansprichst, dass eben Apotheken ... weil das Medikament nicht genügend produziert worden ist, konnten apotheken erlaubt, das selbst herzustellen?

Speaker 1: Ich glaube, das ist ein Sonderfall.

Speaker 1: Mittlerweile ist die FDA eingeschritten und wird deutlich reduziert.

Speaker 1: aber es war tatsächlich interessant oder ungewöhnlich zu sehen dass die FDA doch relativ lange Zeit benötigt hat um dagegen einzuschreiten.

Speaker 2: Aber du siehst nicht, wir haben gesagt okay Gesundheitssystemen und Ausgaben ist ein Problem.

Speaker 2: Aber das Patente, das ist kein Problem.

Speaker 2: Da müssen wir uns nicht darüber nachdenken.

Speaker 2: und wenn wir jetzt hören in Indien dürfen die es schon früher herstellen diese GLP-I Geschichten ... Die Generikerhersteller da müssen wir nicht Angst haben dass das irgendwie ein größeres Problem wird für die Firma.

Speaker 2: Nee

Speaker 1: ich glaub ja, ich glaube das ist von all den möglichen Problems wär das auf meiner Liste relativ weit unten.

Speaker 2: Das ist doch gut zu wissen.

Speaker 2: Jetzt wäre natürlich die Frage welche Welche Krankheit verspricht das größte Potential?

Speaker 2: Das war ja eine Sommerfeldfrage, die ich jetzt hier

Speaker 0: in den Feld gebracht

Speaker 2: habe.

Speaker 0: Alles gut!

Speaker 0: Das war eben schon ganz interessant, dass die Potenziale aber deutlich größer noch sind.

Speaker 0: Aber genau Markus, wo sagst du was sind da die lukrativsten Größtenfelder, die auch realistischerweise bald bedient werden?

Speaker 0: Also mir fällt so was wie als Leier jetzt Alzheimer ein.

Speaker 0: Das ist ja auch in so einem weites Feld.

Speaker 2: Demenz, genau solche Sachen wo es bisher der Friedhof der Pharmaindustrie ist weil bis hier nach keiner richtig etwas erforscht hat dafür?

Speaker 1: Ja also ich sehe die größten ökonomischen Potentiale schon auf den Feldern wo der höchste medizinische Bedarf herrscht sprich die von Krankheitsbildern die eben heute noch schlecht behandelbar sind.

Speaker 1: da sind wir Feld natürlich als erstes Alzheimer.

Speaker 1: Es gibt kaum Behandlungstherapien bzw.

Speaker 1: Teterapien von Idaelei und BioGen, die zugelassen sind, sind eben äußerst

Speaker 1: beringwirksam.".

Speaker 1: Danach kommt aber auch gleich schon der Krebsmarkt.

Speaker 1: Der gesamte Markt Immunologie ist auch sehr wichtig, da geht es dann darum wie kann ich zum Beispiel Schuppenflechte oder Räume behandeln?

Speaker 1: Das wären so die drei interessantesten Märkte, die mir einfallen.

Speaker 2: Aber ist das nicht auch so'n bisschen Lifestyle Medizin weil sie Longevity, Schönheit.

Speaker 2: Weil die nicht solche Sachen... ist das auch immer ein Riesenmarkt?

Speaker 2: Das unterschätzt man ja immer und natürlich ethisch problematisch wenn wir da am meisten forschen weil es natürlich eher einem Randasberg dient oder den reicheren Staaten dient.

Speaker 2: aber ist das nicht auch ein großes Ding?

Speaker 1: Nee, völlig richtig.

Speaker 1: Also gerade das Thema Übergewicht ist.

Speaker 1: ein Riesenmarkt wird auf über weit über hundert Milliarden geschätzt, über Hundertfünfzig Milliarden oder noch mehr, wird überwiegend privat bezahlt hat man auch war mal auch sehr überrascht dass dieser Anteil des Cash Payments dass das offensichtlich gar keine so große Hürde für Patienten darstellt wie wir das ursprünglich gedacht haben.

Speaker 2: Okay, und das ist ja auch so eine Art Schönheitsschöne.

Speaker 2: Wobei es ja auch Therapeute ist.

Speaker 2: Man kann besser leben wenn man leichter ist dann gehen die Gelenke schon da und solche Sachen aber andere Sachen.

Speaker 2: mit Langlebigkeit gibt's vieles die versprechen so Wenn wir länger leben, länger gut leben weil wir eigentlich zwar immer länger leben Aber nicht länger gut Leben sondern eher schlecht leben.

Speaker 2: Gibt's da sowas?

Speaker 2: Was könnte man sich davor stellen?

Speaker 1: Also, Langelebigkeit ist ja in aller Munde.

Speaker 1: Das sind viele, sagst du mal, Vitaminsupplements oder zu ... Ich glaube das ist medizinisch noch wenig erforscht und dass es eigentlich eher noch so ein Nischenmarkt, bevor ich ... Ich glaub's wird noch dauern, bevor wir irgendwann wirklich einen Medikament für Langlebigkeit auf dem Markt zugelassen bekommen.

Speaker 1: Zurzeit reden wir da eher über Vitamine oder Mineralstoffe, die der Nahrung beigefügt werden?

Speaker 2: Aber ist es mit in deinem Fonds drin?

Speaker 2: Also hast du bei so einer Altscam, die ja nicht kreativ machen was ein Fitnessprodukt ist?

Speaker 2: Ist das mitten Pharma-Produkt?

Speaker 2: oder wäre das nicht deine Expertise und auch nicht Teil deines Fonds?

Speaker 1: Also ich glaube vom Mahl dürfte ich das bestimmt reinkaufen, weil es über diesen Oberbegriff Live Science oder Hellscare rein gehört.

Speaker 1: Ich bin ja jetzt kein großer Fender mit, gerade bei Quertinine gibt's wahrscheinlich auch Nebenwirkungen ist schlecht erforscht.

Speaker 1: also ich werde da insgesamt sehr vorsichtig.

Speaker 2: Was können wir bei Lifestyle noch irgendwie oder Lifestyles was könnten denn noch in deinen Vorräumen wohl vielleicht gar nicht drüber nachdenken?

Speaker 2: Was was da passt?

Speaker 1: Wir fokussieren uns eher auf diese Innovation von den Medikamenten.

Speaker 1: Das ist da, sage ich mal, wo unser Herzblut und auch so der Fokus von dem vorliegt.

Speaker 1: Man könnte aber zum Beispiel Epi als teilweise Lifestyle bezeichnen.

Speaker 1: Die haben ja vermarkten unter anderem Botox.

Speaker 2: Stimmt!

Speaker 2: So Schönheitssachen wäre doch auch... Das ist

Speaker 0: dann eher Lifestyle.

Speaker 0: in der Tat.

Speaker 0: Aber wenn wir jetzt mal auf das ganze Bild rauf schauen und du hast gesagt, es gibt das Thema mit den Patenten dann gibt es Märkte die im Zweifel noch nicht wirklich erobert sind aber dies sehr lukrativ wäre sie zu erobern oder da erst dazu sein.

Speaker 0: was würdest du denn perspektivisch sagen?

Speaker 0: Welche Konzerne welche Akteure sind am besten positioniert für die nächsten?

Speaker 0: Mann bei Pfarrmann muss man ja schon immer ein bisschen langfristiger denken Für die nächsten fünf bis zehn Jahre.

Speaker 0: an wen führt letztlich kein Weg vorbei aus deiner Sicht?

Speaker 1: Also ich mag Konzerne mit einer großen Pipeline auf eine innovativen Pipeline, mit einer niedrigen Bewertung und gleichzeitig mit einer hohen Qualität natürlich am liebsten.

Speaker 1: Die findet man natürlich selten.

Speaker 1: Und ich würde vielleicht für jedes dieser drei Punkte um es einfacher zu machen, so ein Unternehmen rausgreifen.

Speaker 1: AstraZeneca hat in Europa glaube ich unangefochten die größte Pipeline oder die beste Pipeline.

Speaker 1: Da sind wirklich unheimlich viele spannende Sachen drin.

Speaker 1: Die Aktie, die am niedrigsten bewertet ist, ist sicherlich Sanofi aus guten Gründen, aber letztendlich ist das so eine der Aktien die am ungeliebtesten ist.

Speaker 1: und oft ist es so dass sie natürlich dann auch irgendwann ein Rebound machen können.

Speaker 1: Anrufe wachten wir zum Beispiel auf eine größere Akquisition.

Speaker 1: Sollte die erfolgreich sein oder vom Markt geschätzt werden kann er eben auch sehr schnell einen Rerating stattfinden.

Speaker 1: Und dann wahrscheinlich für viele überraschender Weise hat die Novo Nordisk eigentlich die beste Bilanzqualität.

Speaker 1: Die sind sehr niedrig verschuldet, das heißt sie könnten Unsummen für Akquisitionen ausgeben und gleichzeitig ist die Bilanz eben auch sehr sauber.

Speaker 1: also sprich da werden wenig Einmalereignisse rausgerechnet, die bei anderen Firmen eben im Ergebnis rausgerechnet werden.

Speaker 0: Das überraschbe ich jetzt aber, weil... Ich hatte ja so ein bisschen Novo Nordis gerade abgelegt quasi.

Speaker 0: Also dass sie mit der Diabetes-Nummer quasi nicht mehr weiterkommen, dass Sie nach neuen Feldern suchen müssen die aber nicht haben.

Speaker 0: das die ersten Osempig Patente auslaufen.

Speaker 0: und jetzt hast du aber mit Blick auf Bilanzqualität ist Novo dein Favorit?

Speaker 1: Genau nicht.

Speaker 1: Wollte jetzt nicht implizieren, dass ich alle drei Aktien... Gleich

Speaker 2: lieb habe

Speaker 1: oder so.

Speaker 1: Sondern einfach auf jeden Feld und wie gesagt für viele Wahne, wo Nordes, die für dich wahrscheinlich auch überraschend ist, dass sie von der Bilanzqualität wirklich sehr sauber dastehen.

Speaker 2: Was sind so das wichtigste Eigenschaften?

Speaker 2: Du hast ein paar genannt.

Speaker 2: Ist es eine Innovations-DNA?

Speaker 2: Ist es einen Übernahmegeschick?

Speaker 2: Die wichtigste Eigenschaft von einem Pharma-Konzern, um in den kommenden Jahren gut aufgestellt zu sein.

Speaker 1: Total unterschiedlich!

Speaker 1: Ich würde zum Beispiel, wenn man die deutsche Merk nimmt.

Speaker 1: Bei denen ist Akquisitions-Talent.

Speaker 1: das liegt wirklich in der DNA des Unternehmens.

Speaker 1: Die haben wir in der Vergangenheit alle drei bis vier Jahre eine größere Akquisition gemacht und die war immer fantastisch gewesen.

Speaker 1: da gab es wenig zu meckern für das Unternehmen.

Speaker 1: Bei anderen Unternehmen wie gesagt bei der Astra oder vielen anderen würde ich in erster Linie auf die Pipeline schauen und vor allen wie langfristig und strategisch ist das Unternehmen aufgestellt.

Speaker 1: Wenn man sich mit dem CEO von AstraZeneca zum Beispiel unterhält, da geht es sehr darum.

Speaker 1: Und er hat schon vor Jahren, hatte schon thematisiert, wo möchten wir?

Speaker 1: Zwei Tausend Dreißig stehen und wenn man sich jetzt mit ihm unterhält geht's eben auch darum wie kann ich nach zwei Tausen dreißig schon wachsen?

Speaker 1: also das gefällt mir bei.

Speaker 1: oder danach suche ich eben nach Unternehmen die sich wirklich langfristig schon mal strategisch aufstellen.

Speaker 2: Dann, was mir immer aufgefallen ist.

Speaker 2: Pfizer war so ein Galtjama als ein Großartiges Unternehmen aber irgendwie sind die abgestürzt.

Speaker 2: Hast du eine Idee warum?

Speaker 2: Was ist da schiefgelaufen irgendwann?

Speaker 1: Ja also bei Pfizer war das teilweise ein bisschen paradox.

Speaker 1: Die sind natürlich abgesturzt weil die Corona-Umsätze... ich glaube sie hatten im Peak mal vierzig Milliarden an Corona-Unsätzen gehabt, weil die nach der Pandemie abgestürzt sind.

Speaker 1: Und er mag da irgendwie völlig ignorieren nur den Umsatzrückgang gesehen hat aber irgendwie vergessen hat dass die Pandemie auch jede Menge Cash für Pfizer gebracht hat.

Speaker 1: Die gehören so in diesen Bucket oder in den Basket von drei amerikanischen Unternehmen die alle mit sehr starken Patentabläufen in den nächsten Jahren zu kämpfen haben und dazu gehört eben Merk die Bristol und eben auch Pfizer.

Speaker 1: Und deshalb sind sie alle niedrig bewertet, beziehungsweise die Merk hat jetzt wegen diesen Impfstoffdaten nochmal einen Schub bekommen.

Speaker 0: Da müssen wir noch mal ganz kurz über Eli Lilly reden, weil die sind ja irgendwie so der Superstar.

Speaker 0: Die sind völlig outstanding wenn man, wenn wir sagen Farmer läuft nicht so die letzten Jahre.

Speaker 0: bei Eli Lilly ist davon keine Rede.

Speaker 0: Wir haben schon gesagt bei GAP-Eins sind sie immer noch sehr stark und auch die stärksten.

Speaker 2: Aber die Billion Unternehmen?

Speaker 2: Die haben ja wirklich von den Farmen eingegangen.

Speaker 0: Was macht diese

Speaker 2: unglaublich

Speaker 0: einzigartig und bleibt das so?

Speaker 1: Ja... Die haben natürlich auch ein Stück ... Also, A, haben wir alles richtig gemacht.

Speaker 1: Es gibt keinen offensichtlichen Fehler, den man vorwerfen kann bei Novo Nordisk.

Speaker 1: Da gab es eben auch einige operative Fehler, die sie gemacht haben.

Speaker 1: Bei Lilly haben alle richtig gemacht und relativ schnell auf diesen Cash-Markt gesetzt.

Speaker 1: Haben relativ schnell Werbung für Patienten gemacht, das Medikament nicht die Kosten erstattet bekommen.

Speaker 1: Die haben den Vorteil, dass ihr Diabetes ... Medikament deutlich stärker wirkt als Vigowi von Novo Nordisk.

Speaker 1: Das hat am Anfang keine große Rolle gespielt, weil beide Unternehmen mit ihrer Produktion begrenzt waren.

Speaker 1: aber sobald sie eben ihre Produktion aufgebaut hatten haben sich die Ärzte und Patienten einfach für das effizient oder wirksamste Medikamente entschieden.

Speaker 1: Und da ist jetzt eben die Frage, können Sie das Ihren Vorsprung aufrechterhalten?

Speaker 1: Genau.

Speaker 1: Die haben auch die Pipeline gut ausgebaut.

Speaker 1: Die hat zum Beispiel so einen Emmelin.

Speaker 1: Das ist ein zweiter Wirkstoff der auch gegenübergewicht getestet wird.

Speaker 1: Der hat so ein bisschen den Vorteil dass sie Nebenwirkungen, die teilweise doch erheblich sind mit GLPs, deutlich niedriger sind.

Speaker 1: D.h.,

Speaker 1: sie haben auch ihre DRB oder übergewichts Pipelines sehr breit aufgestellt.

Speaker 2: Okay, also das kann man sagen.

Speaker 2: Wer einmal da gut ist und ein gutes Menschen hat, das bleibt auch oder wechseln da auch regelmäßig die Favoriten?

Speaker 2: Weil wenn Managementwechsel ist oder irgendwas... Oder ist es in der DNA von einem Unternehmen verankert dass es einfach wirklich langfristig erfolgreich ist?

Speaker 1: Also Innovation verläuft oft in Zyklen Sprich, es wird immer mal Jahre geben wo ich auch zwei drei Fehler habe.

Speaker 1: Wo Medikamente nicht funktionieren.

Speaker 1: aber was ein gutes Unternehmen tatsächlich ausmacht ist eben das Management und die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen und vor allen keine offensichtlichen Fehler zu machen.

Speaker 1: sowie Norton dass zum Beispiel gemacht hat.

Speaker 1: Die haben jahrelange oder als sehr lange diesen Cash Pay Markt also den Selbstzahlermarkt vernachlässigt.

Speaker 1: Sie dachten es reicht aus wenn wir zum Arzt gehen um sagen unserem Medikament ist gut, soll verschrieben werden.

Speaker 1: Also Sie haben wirklich auch operative Fehler

Speaker 1: gemacht.".

Speaker 2: Wenn wir jetzt mal insgesamt ein Strich unter die gesamte Geschichte ziehen und jetzt viele hier zuhören und werden sagen, ich bin in diesem Bereich wirklich unterinvestiert... Ich habe es erst seit Jahresanfang in dem Sektor etwas stärker das Gewicht gemacht weil ich da unter investiert war.

Speaker 2: Hab mir einen ETF gekauft.

Speaker 2: Bist du ja ein aktiver Form Manager?

Speaker 2: Kann man als aktiver Formanager, kriegt man das hin?

Speaker 2: Ist es ein Bereich wo aktiv sich richtig aussahlt.

Speaker 2: Also habe ich dann Fehler gemacht und alle Leute, die jetzt hier zuhören sollten sich was Aktives holen.

Speaker 2: oder man tut es auch in ETF.

Speaker 2: Und wenn es ein ETF tut gibt's ja ganz vielen, nehmt man so einen World Health Care ETF?

Speaker 2: Oder nehmen wir etwas Spezifischeres.

Speaker 2: Vielleicht kannst du noch mal bisschen die Anlagewelt, in der Du dich bewegst nochmal schildern und den Leuten sowas mitgeben wer da was machen will, was er dann am besten tut.

Speaker 1: Also ETFs kann ich ja jetzt tatsächlich.

Speaker 1: dann keine Empfehlung.

Speaker 1: Nee,

Speaker 2: es geht auch nicht um empfehlen!

Speaker 2: Wir machen auch nie Empfehlungen.

Speaker 2: wir machen immer nur hier Ideen.

Speaker 2: du schilderst was und jeder muss selbst gucken und muss auch selbst sich fragen ist das was zu mir passt?

Speaker 2: Und deswegen haben wir nie Empfehlungen weil die Leute sind der Selbstentscheider und sollen selbst sagen was sie machen weil nur... Du kannst den Leuten ein Hinweis geben was passieren könnte oder wie man davorgeht.

Speaker 1: Nee, was ich aber eigentlich sagen wollte.

Speaker 1: Ich meine als Formanager... ...ich arbeite hier nur weil ich der festen Überzeugung bin dass sich auch ein Unterschied in der Performance machen kann und wir müssen uns natürlich gegenüber den ETFs messen lassen.

Speaker 1: Wir müssen letztendlich unsere Gebühren rechtfertigen lassen.

Speaker 1: Ich bin der feste Überzeugungen das durch diesen ganzen Informationsvorsprung, den ich habe.

Speaker 1: Wir haben eben über diese erste Tage gesprochen wo ich mit Professorin sprechen kann.

Speaker 1: Ich sehe Management zwei, drei Mal im Jahr.

Speaker 1: letzte Woche war Rosch da gewesen vor drei Wochen war ich in Biontech in Mainz gewesen.

Speaker 1: Ich glaube es steht außer Frage dass ich zumindest ein Informationsvorsprung habe und die große Herausforderung ist dann halt diesen Informationsvorsprung auch eine positive Aktienperformen umzusetzen.

Speaker 2: Du hast ja, ihr habt ja verschiedene Gewerke bei euch bei Union-Westmen.

Speaker 2: Ihr habt ja auch verschiedene Fonds und so weiter... Und bei Biotech oder bei Pharma merken wir auch als Menschen das stößt man immer ganz häufig an so Grenzen weil da muss man wirklich auch wissenschaftlich ein bisschen tiefer in der Mater sein wohingegen bei anderen Sachen muss man vielleicht nicht so, dann kann man mit einem einfacheren betriebswirtschaftlicher Wissen Besser zu reinkommen.

Speaker 2: Also ist es so, dass sich da aktiv besonders lohnt in dem Bereich und gegenüber anderen Bereichen vielleicht?

Speaker 1: Da habe ich jetzt tatsächlich keine Daten.

Speaker 1: das hängt letztendlich glaube ich auch vom Form Manager ab.

Speaker 1: und was ich immer wieder gesehen habe Information ist wichtig Aber wenn Information ist auch nicht alles oder Daten sind noch nicht alles, weil wenn das so einfach wäre dann würde letztendlich jeder Computer mich schlagen.

Speaker 1: Es kommt auch ein Stück weit auf das Bauchgefühl an zu merken, wenn sich das Sentiment dreht.

Speaker 1: bei Rosch hat man das zum Beispiel vor zwei oder drei Jahren gemerkt und da sind viele Sachen von der Pipeline durchgefallen.

Speaker 1: Wenn man

Speaker 2: zählt, dass ich habe die Akte ... Aber zuletzt ist sie angesprungen.

Speaker 2: Zuletzt hat sich da wieder was gedreht!

Speaker 1: Das wollte ich sagen, wenn man eng an der Firma ist und mit dem Unternehmen spricht dann bekommt man plötzlich so ein Gefühl.

Speaker 1: Ah da tut sich was!

Speaker 1: Da kommt wieder Leben in die Pipeline rein, da baut sich so ein gewisses Momentum auf Und ich glaube also so ein Stück weit Gefühl und diese ganzen Gespräche das ist das was letztendlich auch unsere Outperformance ausmacht.

Speaker 2: Und jetzt musst du uns natürlich zum Schluss noch sagen, wo hast du so ein Unternehmen?

Speaker 2: Wo du gerade so'n Gefühl hast.

Speaker 2: So'n Ding was jahrelang tot am Loch sagt man nicht, das ist ja falsch und es ist ja etwas Aktives... Also was so jahrelang vor sich hindämmerte und wo jetzt vielleicht mal, wo du jetzt das Gefühl bekommen hast dass da wieder ein bisschen Glanz reinkommt.

Speaker 2: Gibt's irgendwas, wo Du jemanden gesprochen hast?

Speaker 1: Ja.

Speaker 1: Also es war ganz offensichtlich bei AstraZeneca, aber das ist jetzt schon zehn-fünfzehn Jahre, wo sich wirklich alles getreten hat.

Speaker 1: Es war jetzt bei Rosch vor zweit oder drei Jahren der Fall gewesen.

Speaker 1: Ich glaube eine Akte, wo die Stimmung definitiv am Boden ist und glaube ich gar nicht mehr viel schlechter werden kann in Sanofi.

Speaker 1: Da ist ja vor kurzem die ehemalige CEO von Merck aus Deutschland, hatte er dort als CO angefangen.

Speaker 1: Die Pipeline ist ganz schwach, also da kann es eigentlich nur besser werden.

Speaker 1: Aber das kann auch noch zwei oder drei Jahre dauern.

Speaker 1: und das ist keineswegs, dass ich da jetzt irgendwelche Hoffnungsschimmer schon sehe.

Speaker 1: aber so eine Sanofi kann man sich vielleicht langfristig mal auf die Watchlist

Speaker 1: setzen.".

Speaker 2: Und hat die CEO bei Merck gerade was verändert?

Speaker 2: Weil die Achze war nicht der Brüller, muss ich jetzt mal sagen.

Speaker 2: Wenn du da jetzt Fortschritte siehst...

Speaker 1: Fortschritte sehe ich ja noch keine.

Speaker 1: Also da wollte ich das extra

Speaker 2: machen.

Speaker 2: Man kann sich auch Aktien danach suchen, nicht nur nach Übernahmefantasie sondern nach Erwartungen.

Speaker 2: und wenn die Erwartung so tief sind dann ist eigentlich so ein Boden gefunden.

Speaker 2: Dann kann es einfach nur nach oben gehen oder eben seitwärts... Gut, sich

Speaker 0: bewertet halt, wie Markus jetzt sagt!

Speaker 2: Ja, ganz genau.

Speaker 1: Ich wollte jetzt einfach nur mal zwei drei Beispiele

Speaker 2: ausgreifen

Speaker 1: und es tatsächlich bisschen schwer die Performance von der CEO bemerkt einzuordnen, weil die hat auch einen sehr schwere Arbeitsumfeld gehabt.

Speaker 1: Das ist mit der Corona-Pandemie zusammengefallen und gerade nach der Pandemie haben ja die ganzen Life Science Unternehmen darüber geklagt dass die Läger abgebaut werden.

Speaker 1: Und sprich da war das Umfeld eben auf sehr schwer wo es halt ein bisschen schwerer ist vielleicht die gute Performance von so einem Unternehmenschef dann einzuordnen oder einzuschätzen.

Speaker 2: Jetzt haben wir mit dir anderthalb Stunden gesprochen.

Speaker 2: Haben wir irgendwas vergessen, wo du sagst?

Speaker 2: Also das ist noch ein Mega-Thema oder dass es noch einen Mega-Ding ... was ich unbedingt nach loswerden wollte.

Speaker 2: Was noch erwähnt gehört?

Speaker 1: Naja eine Sache die vor zwei oder drei Wochen große Schlagzeilen gemacht hat ist, dass AstraZeneca an der Übernahme von Bristol Meyers gearbeitet

Speaker 2: hat.

Speaker 2: Stimmt!

Speaker 2: Das mega Ding ja klar

Speaker 1: und das hat uns natürlich alle überrascht.

Speaker 1: also ah weiß man natürlich nicht genau was an den Gerüchten dran ist, aber es gab dann nachfolgend Artikel das in der UK-Regierung schon eine Arbeitsgruppe gegeben hat.

Speaker 1: Die sich angeschaut hat, was passiert wenn Astra mehr in die Eschrichtung USA ausrichtet?

Speaker 1: Also wahrscheinlich war da irgendwas dran gewesen an den gerüchten und wir dachten eigentlich alle dass die Zeit der Mega Mergers vorbei ist also dieser Ries, das zwei riesengroße Unternehmen zusammengehen.

Speaker 1: Jetzt mag das ein Einzelfall für Astra gewesen sein.

Speaker 1: Wie gesagt, vielleicht haben wir auch über andere Sachen gesprochen und nicht über einen großen Deal.

Speaker 1: aber das war glaube ich so die große Aufregung in den letzten drei Wochen nochmal gewesen.

Speaker 1: Aber

Speaker 0: wäre es denn gut wenn das passiert?

Speaker 1: Im Allgemeinen haben wir eigentlich gesagt dass diese großen Mega Merchers keinen großen Erfolg produziert haben.

Speaker 1: Die Pipeline wurde eigentlich von beiden Unternehmen die gemörcht haben erst mal blockiert weil sie sich neu aufstellen mussten mehr oder weniger aus Kostengründen gemacht, damit ich eben Kosten einsparen kann.

Speaker 1: Und es gibt vielleicht zwei Beispiele wo es Sinn gemacht hat.

Speaker 1: aber man hat eigentlich gesehen das Größe allein als Scale aufzubauen dass da nicht kein gutes Argument ist für so ein Mercher.

Speaker 1: Also so einen Mercher würde erstmal vom Markt sehr negativ angesehen werden wenn's denn passieren sollte.

Speaker 0: und wir haben ja auch gelernt von der Pipeline her braucht Astra eigentlich keinen Mercher hast du gesagt?

Speaker 0: Das sind deine Pipeline Helden.

Speaker 1: Genau, das hat die Leute eben umso mehr überrascht weil man eigentlich denkt oder sagt dass AstraZeneca sehr gut aufgestellt ist.

Speaker 1: Der CEO der sein Mantra ist eigentlich seit Jahren immer gewesen in Pipeline investieren, Pipeline Investieren und deshalb würde das die Leute um so mehr überrraschen wenn da wirklich also wenn sie das wirklich machen würden.

Speaker 1: Nach Presseberichten sind die Gespräche erst eingestellt worden.

Speaker 1: Aber ich habe da jetzt auch nicht viel mehr in Zeit, wir haben zwar mit Astra gesprochen aber sie sagen auch nur das was er sage.

Speaker 1: ich mal der Öffentlichkeit sagen also viel klarer die Situation danach auch nicht.

Speaker 2: Eine letzte Frage, worüber wir nicht gesprochen haben, KI.

Speaker 2: kann das dazu führen dass wir höhere Margen bekommen weil es irgendwie mehr Wirkstoffe gibt?

Speaker 2: oder schnellere Wirkstoffe und man mehr aussortieren kann und möglicherweise in den Phasen eins bis drei niedriger Ausfall raten?

Speaker 2: Oder führt das sogar dazu, dass wir noch mehr Konkurrenz kriegen und am Ende KI eher ein negatives Ding ist?

Speaker 2: Kannst du da nochmal vielleicht zwei Sätze zu sagen wie KI und Farmer zusammengehören könnten.

Speaker 1: Ja, natürlich gerne!

Speaker 1: Das ist eigentlich so eine Standardfrage die ich bei all meinen großen Unternehmen stelle.

Speaker 1: Hab ich da eine Standardfrage

Speaker 2: gestellt?

Speaker 2: Ist doch gut.

Speaker 2: zum Schluss, das ist doch gut.

Speaker 1: Weil es halt uns so wichtig ist.

Speaker 1: Es gehört wirklich in jedes Unternehmensgespräch dazu wie sie sich bei KE positionieren und im Farmerbereich bekommt man schon eher den Eindruck... Die sind noch ein bisschen am experimentieren.

Speaker 1: Es gibt viele individuelle Anwendungsfelder.

Speaker 1: Man kann das z.B für clean to studyen einsetzen, um Patienten schneller zu finden und auch um die besten Kliniken zu finden.

Speaker 1: Und dann hinterher um den Patientenbericht also das Studienprotokoll zu schreiben.

Speaker 1: Das ist sogar so gut dass viele Firmen, die das ausgelagert haben mittlerweile darüber reden das wieder in Haus zu nehmen weil eben die KI einen Großteil der Arbeit machen kann.

Speaker 1: jetzt für die Medikamentenforschung.

Speaker 1: es wird zum mehr Target führen Aber viele Sachen bei medikamenten Forschung muss immer noch im Labor gemacht werden.

Speaker 1: Das heißt, wir werden es nie oder frühestens in zwanzig Jahren mal vielleicht erleben dass ein Medikament komplett aus dem Computer kommt.

Speaker 1: Von daher bin ich da noch ein bisschen zurückhaltend.

Speaker 1: das ist ein hilfreicher Ansatz.

Speaker 1: Das wird manche Sachen auch beschleunigen aber das ist glaube nicht komplett die Revolution die wir bei anderen Industrien sehen.

Speaker 1: Also

Speaker 2: es ist nicht so, dass wir warten ja immer auf die dritte Welle von KI wo jetzt die Anwender die großen Profiteure sind.

Speaker 2: Das siehst du im Pharma-Bereich mit deinen Gesprächen noch nicht?

Speaker 1: Nee wie gesagt das ist ein hilfreiches Tool!

Speaker 1: Das ist für Einzelfälle glaube ich ganz gut... vielleicht in Drittel, wahrscheinlich nur in einem Viertel der Medikamentenentwicklung eingesetzt werden.

Speaker 1: Vielleicht entwickelt sich das ja auch noch weiter.

Speaker 1: aber zur Zeit glaube ich ist es jetzt nicht so dass wir sagen können KI wird die Medikamente Forschung komplett revolutionieren.

Speaker 2: und weil das ja eine der größten Kostenfaktoren sind wo man denken könnte da könnte was wie viel ist ungefähr die die die Forschungsentwicklungen ist wahrscheinlich welchen Anteil hat das immer?

Speaker 1: Fünfzehn Prozent der Umsetzung machen die etwa.

Speaker 1: Was aber Pfizer zum Beispiel, also die sind da sehr vokal, das CEO sagt eben es gibt zwei Dinge, die die Industrie zurzeit retten Das ist KI und China.

Speaker 1: Und bei KI meint er eben auch dass ich KI für Marketing anwenden kann, als man da Marketing reduzieren kann.

Speaker 1: Ich kann das für die Produktion anwende um die Produktion schneller zu machen.

Speaker 1: Also ich kann das für Administration einsetzen, um Leute zu sparen.

Speaker 1: Aber so rein die traditionelle Forschung profitiert eher weniger von KI.

Speaker 1: Das sind dann mehr so die anderen Unternehmensfelder innerhalb vom Pharma-Firm wie gesagt Marketingproduktion oder Verweiterung.

Speaker 2: Und was hat er mit China?

Speaker 2: Was war da, dass die zweite Hoffnung ist der Absatzmarkt oder kriegt er irgendwie Informationen her oder kann er da günstiger produzieren?

Speaker 2: oder was ist da das Ding?

Speaker 1: Nee, China ist hochinteressant.

Speaker 1: Weil die sind ja mittlerweile super innovativ was den Biotech oder den Pharma-Bereich angeht.

Speaker 1: Wir haben unheimlich viele Einlitzsensierungen gesehen aus China heraus zu den europäischen oder amerikanischen Firmen.

Speaker 1: Die Bristol Meyers hatten riesengroßen Deal mit Hengri gemacht und die Pfizer haben sehr großen deal mit Inuvent gemacht.

Speaker 1: das heißt China wird mittlerweile als Quelle von Innovation gesehen.

Speaker 1: Und kooperierte auch ein Stück weit mit der heimischen Biotech-Industrie, weil ich eben innovative Medikamente jetzt nicht mehr aus amerikanischem Biotekunternehmen einsetzieren muss sondern eben auch nach China gehen

Speaker 1: kann.".

Speaker 1: Der Pfizer CEO hat gesagt – das fand ich ein ganz interessantes Zitat – die China entwickelt Medikamente doppelt so schnell in mit der Hälfte der Kosten?

Speaker 1: Ich glaube dass ist noch ein bisschen Nicht nur die Hoffnung, sondern das ist eigentlich Stand heute schon so wie die Tatsache.

Speaker 1: Wie die chinesische Biotechindustrie sich aufgestellt hat.

Speaker 0: Es ist interessant dass sie quasi eine ganz andere Rolle da einnehmen als in einem anderen ökonomischen

Speaker 2: Wertschöpfung.

Speaker 2: Ja aber es ist echt schlecht!

Speaker 2: Wir waren doch immer die Apotheke der Welt in Deutschland und wir waren doch bei Biotec und bei Pharma waren wir doch immer führend.

Speaker 2: Ist das nicht mehr... jetzt kommen die Chinesen auch auf dem Gebiet?

Speaker 2: Das finde ich jetzt gar nicht.

Speaker 0: Keine Überraschungen ehrlich gesagt

Speaker 2: Jetzt haben wir fast noch einen zweiten Podcast hier aufgemacht über dieses Thema oder politische Sachen.

Speaker 2: Das wollen wir jetzt mal lassen, dann haben wir jetzt wirklich alles besprochen außer die Frage ob jemand Biontech übernehmen könnte.

Speaker 2: Könnte das passieren?

Speaker 2: Weil du kriegst ja... Die Hälfte ist Kaufpreise oder mehr als die hälfte kriegste du ja finanziert.

Speaker 2: Kannst du da die Cashkasse?

Speaker 2: hast du ja also bist ja was nicht?

Speaker 2: Market Cap dürfte irgendwie nur unwesentlich über dem über den Cashbestand sein.

Speaker 1: Also Biontech ist ein super interessantes Unternehmen gerade wegen der Pipeline und wenn die kein Großaktionär hätten, würde ich sagen das gehört auf jeden Fall als Überkandidat ganz hoch auf alle Listen.

Speaker 1: Alles was ich jetzt höre oder was man in der Zeitung liest – Ich habe mit Strümann noch nie bzw vielleicht vor zehn Jahren mal persönlich gesprochen – aber es sieht nicht so aus wie die Großakzionäre daran interessiert sind zu verkaufen.

Speaker 1: Deshalb würde ich eine Übernahme erst mal für unwahrscheinlich halten und werde letztendlich daran liegen, was die Hauptaktionäre denken.

Speaker 1: Aber das

Speaker 2: ist ja ganz häufig so.

Speaker 2: das Problem?

Speaker 2: Das ist der Fluch des Biotech-Investments.

Speaker 2: Ich habe ein Biotecheinvestment.

Speaker 2: Und denke jetzt, wenn der große Durchbruch kommt, dann kommt vorher noch jemand, schnappt ihn weg.

Speaker 2: Ich krieg vielleicht noch fünfzehn Prozent Aufschlag aber der ganz große Gewinn ist da nicht mehr weil das Ding übernommen wird.

Speaker 2: Das ist ja immer eine der Biotech-Flüche die man hat und wir wollen ja lieber an Biontech machen.

Speaker 2: Wollen wir den gesamten Aufwärtstrend mitmachen?

Speaker 1: Also ich glaube vor diesen Pumetalmikdaten wäre es blöd sie zu verkaufen.

Speaker 1: Das macht keinen großen Sinn, weil da ist wenig eingepreist und das könnte potenziell eines der größten Krebsmedikamente werden.

Speaker 1: Wir werden einen Hinweis bekommen auf die Konkurrenz damit Therapeutics.

Speaker 1: Der wird seine Phase III im Herbst berichten.

Speaker 1: Also da kann man wirklich sagen, wenn Summit funktioniert dann wird höchstwahrscheinlich Biontech mit vielen Einschränkungen auch funktionieren.

Speaker 1: Aber wir sind.

Speaker 1: bei Summit kommen die Daten im Herbst raus und wenn sie gut oder schlecht sind, wird man dann entsprechende Rückschlüsse auf BionTech ziehen können.

Speaker 2: Okay, jetzt haben wir sogar noch einen richtigen Bruder hier zum Schluss.

Speaker 2: Ja

Speaker 0: alle schon sehr nahe!

Speaker 0: Wir reden ja sonst immer so über weite in der Zukunft liegende Ereignisse bei Bion Tech.

Speaker 2: Dann werde ich meine Bion tech weiterhalten.

Speaker 0: Ja, und das deutet alles darauf hin, Markus.

Speaker 0: Dass wir bald wieder reden müssen?

Speaker 1: Das war gut!

Speaker 1: Also

Speaker 2: auch sehr viel Spaß gemacht.

Speaker 2: Danke, dass du uns deine Zeit geschenkt hast und dein ganzes Wissen hier kundgetan hast.

Speaker 2: Und ich glaube die Hörerinnen und Hörern werden auch vieles mitnehmen können von Grundlagen, von Ideen wie man eine Pharmafirma findet... Von Ideen, wie man irgendeine Biotech-Übernahmekandidaten identifiziert usw.

Speaker 2: Und wer das nicht machen will, selbst

Speaker 0: machen will

Speaker 2: der kauft deinen Fonds

Speaker 1: Uni-Sektor Bio Pharma.

Speaker 2: Okay, relativ einfach oder?

Speaker 0: Das sind doch... das sind noch einfache Fungnahmen!

Speaker 0: Richtig ja.

Speaker 0: Gut

Speaker 2: und dann haben wir das auch noch.

Speaker 2: Dann sagen wir vielen Dank Markus dass du da warst und freuen uns schon auf das nächste

Speaker 0: mal.

Speaker 0: Bis bald!

Speaker 1: Danke hat sehr viel Spaß gemacht und vielen dank für die auch für den interessanten Fragen.

Speaker 2: Ja nachdem ich fünfmal gesagt habe jetzt aber alles besprochen nochmal das ist jetzt den Sack aufgebracht hab was es jetzt die größte Erkenntnis?

Speaker 0: Also, ich weiß gar nicht.

Speaker 0: Es gibt keine... Nicht die eine große Erkenntnis?

Speaker 0: Ich bin überrascht so ein bisschen!

Speaker 0: Wir hatten das jetzt auch.

Speaker 0: ganz zum Schluss hatte er doch noch mal gesagt wie ist dieser Laden sammelt?

Speaker 0: Therapeutics glaube ich ne?

Speaker 0: Die jetzt irgendwie im Oktober dann schon wieder mit Daten kommen die für Biontech auch so relevant sein werden.

Speaker 0: dass es alles deutlich näher ist muss ich gestehen.

Speaker 0: also gerade diese ganze Biotech-Nummer hatte für mich immer so ja in drei vier fünf sechs sieben Jahren aber man sieht so dass bei den großen Entwicklungen eben auch schon einige Jahre und dass jetzt womöglich die entscheidenden Momente, wie auch in dieser Woche gesehen, relativ nah sind.

Speaker 0: Das macht es natürlich super spannend!

Speaker 0: Es wird uns sehr viel noch beschäftigen in nächster Zeit.

Speaker 2: Und ich fand spannend, dass Biontech gar nicht so eine reine mRNA-Unternehmung ist?

Speaker 2: Ja.

Speaker 2: Das ist ja ein Fehler, den wahrscheinlich viele haben zu sagen, ja, mRNA war doch der eine Idee Und das war doch auch der Impfstoff und deswegen ist es darauf das Unternehmen, dass sie sich so weit diversifiziert haben.

Speaker 2: Auch in China gut zugekauft haben.

Speaker 2: und insgesamt fand ich spannend diesen Ausspruch des Pfizer-Chefs, der gesagt hat hey, in China machen Sie's doppelt so schnell zum halben Preis.

Speaker 2: Innovationen?

Speaker 2: Das ist schon krass!

Speaker 2: Das hätte ich nicht vermutet, dass uns da auch wieder China den Rang abläuft auch in diesen wichtigen Wirkstoffen und so weiter.

Speaker 2: Da geht's auch irgendwann um Rohstoffe, die muss ja Moleküle, Bio-Sachen ... Das sollten wir nicht wieder wie bei seltenen Erden sagen, lass die das mal machen, sondern das sollten wir irgendwie diesmal gucken, dass wir da auf Augenhöhe bleiben.

Speaker 2: Das wär schon ganz wichtig.

Speaker 2: Auch wenn ich interessant fand, dass Biontech die einfach gekauft hat oder der Pfizer Mensch davon ausgeht, Sachen lizenzieren kann, wo ja wenn du irgendwie versuchst einen Chip als Apple ein Chip in China zu kaufen.

Speaker 2: Das sagt dann sofort der Ladnik, nee, lass mal das geht so nicht!

Speaker 2: Also da bin ich mal gespannt ob das im Pharma-Sektor... Da ist ja auch eine Rivalität da und ich weiß nicht ob das Risiko dass man da abgehört wird oder dass man hier... Ist ein anderes.

Speaker 2: aber trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass da Normalität in den Beziehungen ist wo sich bei Wer hat Technologie-Gütern?

Speaker 2: Eher eine harte Rivalität abzeichnet.

Speaker 2: Ja, stimmt!

Speaker 2: Aber gut ... Eva, war das für mich auch noch ein spannender Erkenntnis?

Speaker 2: Sehr sehr lehrreich.

Speaker 0: Ich glaube, dass viele Aktionäre von Nuvo Nordis und auch von Biontech jetzt wirklich noch mal klarer sehen mit Blick auf diese Aktien.

Speaker 0: Auch wenn keine Empfehlung geben wir hier sowieso nicht.

Speaker 0: Das Bild ist halt ... Es ist halt nicht klar, sowohl bei Biontech als auch bei Novo Nordisk.

Speaker 0: Aber die Gemengelage wurde schon noch mal deutlich, wo sie stärken und schwächen und wo die Risiken und Chancen liegen.

Speaker 0: Ich muss zum Beispiel sagen, bei Biotek hätte ich jetzt gar nicht so ein schlechtes Gefühl.

Speaker 0: Da sind einige Eisen im Feuer, also die scheinen ganz gut aufgestellt zu sein... Ich hab den

Speaker 2: auch noch, ich habe den aus Altensee eben einen Teil verkauft mit richtig dick Gewinn Und der ganze Gewinn war dann irgendwann wieder futsch.

Speaker 2: Dann hat sie jetzt wieder ... hat sich jetzt wieder dicken Gewinn durch den Anstieg in dieser Woche, und genau das Idee war, dass irgendwas passieren muss.

Speaker 2: Jetzt haben wir sogar Daten dazu.

Speaker 2: Wann was passieren muss, Herbst diesen Jahres schon?

Speaker 2: Und dann kommenden Jahres die Biontech-Zahlen.

Speaker 2: Das find ich cool.

Speaker 2: Mal sehen, was passiert.

Speaker 2: Ihr sollt das nicht gut, wenn Markus Mann sagt, wer jetzt verkauft ist

Speaker 0: dumm.

Speaker 2: Hat er gesagt?

Speaker 2: Weil du einfach ... Das willst du noch abwarten!

Speaker 2: Du hast nicht so lange das Ding gehalten und dann machst du nicht die Nummer mit.

Speaker 2: Vielleicht bist du auch dumm, wenn es hältst.

Speaker 2: Das wirst du im Nachhinein feststellen.

Speaker 2: Aber das Chance-Risiko-Verhältnis ...

Speaker 0: Ja, da ist ja noch nicht gerade Euphorie eingepreist.

Speaker 0: Das ging schon runter nachdem hier Shine und Zurichi ihr einen Abschied verkündet haben ... Da haben sie ein, zwei Enttäuschungen gehabt mit Pipeline-Sachen.

Speaker 0: Also, da is schon relativ eher Enttäuschung oder

Speaker 2: auch Scheiße zu

Speaker 0: letzen?

Speaker 0: Die Zahlen waren auch nicht gut.

Speaker 0: Sie sind jetzt nicht besonders in Euphorie gepreist also... Wenn ich da investiert wäre, würde ich in jedem Fall bleiben.

Speaker 0: Bin ich aber nicht!

Speaker 2: Ich bin noch.

Speaker 2: Ich hab sogar, ich habe noch ... Rosch hab ich noch?

Speaker 2: Dann hab ich ein Novo Nordes-Sparplan seit Jahresanfang gestartet.

Speaker 2: Weil ich dachte, irgendwann muss das Ding auch mal einen Bodenbühne kommen.

Speaker 2: Der ist zum Plus.

Speaker 2: Rosch ist auch dick im Plus.

Speaker 2: Am Anfang waren so zwei Jahre, musste sich da ausharren.

Speaker 0: Das hat aber Anja immer schon gesagt, dass das wirklich eine Pelle ist, weiß ich noch.

Speaker 2: Ja, aber brauchte zwei Jahre bis irgendwas passierte.

Speaker 2: und dann hab ich den World ... Pharma oder Healthcare, ETF.

Speaker 2: Und den hab ich auch seit Jahresanfang so, weil in dem Bereich bin ich untergewichtet.

Speaker 2: Auch als Sparplan und der brauchte auch ein bisschen Anlauf.

Speaker 2: Dann lief es auch schlecht ...

Speaker 0: Der Chip hat sich gut.

Speaker 2: Nein, aber das ist ... Manchmal meint man ja so, ah, das brauche ich!

Speaker 2: Jetzt fand ich halt spannend, dass er einem noch mal die Klarheit gegeben hat, ey, merkst du stark bei M&A oder Novo Nordus mit der Bilanzqualität?

Speaker 2: Oder Sanofi einfach sauschlecht, weiß ich nicht.

Speaker 2: Erwartung, dass man einfach da ein Erwartungsgame draus machen kann oder AstraZeneca mit der Pipeline ... Ich fand einfach so, dass wir noch mal diese Unterschiede in diesen großen Dingern und alle eint aber oder fast alle eient, dass sie irgendwie einen Patentcliff haben zwischen dem Jahr- und Jahrzehntag.

Speaker 2: Auch super spannend auf jeden Fall.

Speaker 2: Das sind so Sachen, das fand ich wirklich

Speaker 0: ... Weil wir so selten drüber geredet haben!

Speaker 0: Das haben wir jetzt gemacht und ich hab das Gefühl, deutlich mehr drüber sprechen.

Speaker 0: Sehr viel sprechen werden in dieser Woche, allerdings in der kommenden Woche nicht wir beide zumindest hier im Podcast.

Speaker 0: Ich glaube

Speaker 2: auch klagen dass wir zu lang waren?

Speaker 0: Ja zurecht!

Speaker 0: Wir waren noch zu lange.

Speaker 0: also gestern war es so lang weil wir einfach müde waren.

Speaker 0: das war wirklich super super spät.

Speaker 0: ich bin ja tatsächlich erst eingeschlafen als es wieder hell wurde Und dann musste ich auch schon wieder aufstehen für die Samstagsfolge.

Speaker 0: Nein, aber komm ne Woche

Speaker 2: ... Das macht der Sommerfeld für euch!

Speaker 2: Ich muss es noch mal sagen, da könnt ihr dem Sommerfeld machen und sich einen Bonn-Lob verdient.

Speaker 2: Hallo

Speaker 1: du doch auch?

Speaker 0: Ja, alle hier.

Speaker 2: Aber ich bin sofort eingeschlafen.

Speaker 2: Das ist der Unterschied bei mir.

Speaker 2: Ich war drüber irgendwie.

Speaker 2: Zumal der August ja so ist... Da fällt ja die Helligkeit wie ein Stein, die Stunden.

Speaker 2: Ja das stimmt!

Speaker 2: Das ist wirklich krass, während der Juli hält noch die Helligkeiten und dann irgendwann im August und irgendwann haben wir bald schon wieder um neun Dunkel zum Beispiel in Berlin, im Westen etwas später Und dann ist schon wieder Sommer ist vorbei, glaube ich.

Speaker 2: Das Sommer

Speaker 0: ist vorbeih wir haben doch was.

Speaker 0: ist der erste September?

Speaker 0: Ist Meteorologen wieder?

Speaker 0: Herbst Anfang,

Speaker 2: oh Gott!

Speaker 2: Jetzt wollen wir nicht klagen, du würdest ja sagen wir nächste Woche Mathe.

Speaker 2: Wir müssen keine Klage führen überhaupt

Speaker 0: nicht.

Speaker 0: Lea und Daniel sind am Start.

Speaker 0: das ist natürlich genau das Gegenteil von klar geliedet.

Speaker 0: es wird super interessant das sind natürlich super hoch so um diese spannenden Zahlen wir haben schon angedeutet vor allem natürlich Nvidia zu analysieren oder zu begleiten.

Speaker 2: darauf

Speaker 0: könnt ihr euch freuen und ich würde sagen, ihr könnt uns, solltet uns auch abonnieren über uns sprechen.

Speaker 0: Und uns euren Freunden

Speaker 2: empfehlen!

This transcript was automatically generated by the podcast creator and may contain errors. Aggregated via the PodcastIndex API.