Neue Dimension beim Goldrausch & unbequeme Wahrheiten für Anleger
Börsen-Podcast
In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Daniel Eckert und Lea Oetjen über die Zoll-Eskalation in Nordamerika, die große Krypto-Erholung und was sonst noch so wichtig wird in dieser Woche.
Außerdem geht es um Merck & Co., Johnson & Johnson, Robinhood, Coinbase, Strategy, Tesla, Freeport-McMoRan, Salzgitter, Thyssenkrupp, Aurubis, Meta, Motorola Solutions, Berkshire Hathaway, Visa, Mastercard, Cintas, Home Depot, Fidelity National Information Services, Palantir, RTX, Northrop Grumman, State Street SPDR S&P U.S. Technology Select Sector (WKN: A14QB5), iShares U.S. Treasury Bond ETF (WKN: A2JKTZ), iShares GSCI Commodity Dynamic Roll Strategy ETF (WKN: A14SNM), iShares Physical Gold EUR Hedged (WKN: A3GX4G), Invesco Physical Gold EUR Hedged (WKN: A28QBG), Xetra-Gold (WKN: A0S9GB), EUWAX Gold Core (WKN: EWG4CR) und Euwax Gold II (WKN: EWG2LD).
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Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
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Speaker 1: Das sind die Finanzthemen des Tages.
Speaker 0: Wir sprechen über die Zolleskalation in Nordamerika, die große Gruptuerholung und was sonst noch wichtig wird in dieser Woche.
Speaker 0: Im Thema des Tages dreht sich alles um die neue Dimension des globalen Gold raus und in der Triple-AD appellieren wir an euch Appelle für die Anlagekultur in Deutschland und Österreich zu starten!
Speaker 0: Alles auf Aktien, der tägliche Börsen-Shot.
Speaker 0: Es begrüßen euch Daniel Eckert
Speaker 1: und Leeröthchen aus der Welt Wirtschaftsreaktion.
Speaker 1: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf oder Anlageempfehlungen dar.
Speaker 1: Die Moderatoren und der Verlaghaft nicht für etwaige Verluste die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.
Speaker 1: Mit Smart Broker Plus behalten sie die Kontrolle über ihre Investments.
Speaker 1: Die Poa öffnen, sechzig Euro ETF sichern und flexibel handeln.
Speaker 1: Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden.
Speaker 1: In die Nacht zum Samstag am Verhandlungsstisch gesessen und am Ende standen sie dann ohne Ergebnis wieder auf.
Speaker 1: Und noch in derselben Nacht trat ein Zölle von fünfzig Prozent auf eine Reihe kanadischer Güter in Kraft.
Speaker 1: Betroffen sind Waren im Wert für rund zwanzig Milliarden Dollar, also etwa fünf Prozent dessen was die USA aus Kanada einführen.
Speaker 1: Auf der Liste stehen unter anderem Hockishläger Möbel, Honig und Wein.
Speaker 0: Tja, das ist die Eskalation in einem Konflikt der seit Anfang des Jahrzehntes vor sich hinschwählt.
Speaker 0: Und erneut aufgeflammt ist er jetzt als Donald Trump im Juli neue Zölle auf Waren aus dem Nachbarland angekündigt hat und um dies zu verhindern sollte sich Kanada auf einen Deal einlassen.
Speaker 0: Noch vor einigen Tagen sah es auch so aus, als sei der Deal nahezu eingefädelt.
Speaker 0: Geplatzt ist er dann aber an zwei Forderungen, die die USA in letzter Minute nachgeschoben haben – so zumindest die kanadische Darstellung.
Speaker 1: Die erste Forderung zielte auf die Handelspolitik von Kanada insgesamt.
Speaker 1: Das Land sollte sich verpflichten, alle Optionen einzuschränken abkommen mit anderen Ländern zu schließen.
Speaker 1: Das trifft Marc Carnay an der empfindlichsten Stelle – Der kanadische Prämie ist ja kein klassischer Politiker sondern hat erst die kanadischen Notenbank und wieder die Bank of England geführt.
Speaker 1: Seit seinem Amtsantritt lautet sein Programm raus aus der Abhängigkeit von Washington neue Partner in Europa und Asien.
Speaker 1: Hätte Kanada diese Forderungen erfüllt wäre das dann natürlich kein einfaches Zugeständnis gewesen.
Speaker 0: Die zweite Forderung wird zunächst einmal eher technisch.
Speaker 0: Tatsächlich war sie aber wohl der Knackpunkt.
Speaker 0: Dabei ging es um die Autoindustrie, ein der wichtigsten Wirtschaftszweige Kanadas.
Speaker 0: Bislang erhebt die USA auf Autos aus Kanada einen Zoll von twenty-fünf Prozent.
Speaker 0: Der geplante Deal hätte diesen Satz auf fünfzehn Prozent gesenkt.
Speaker 0: Das wirkt also zunächst mal wie ein Entgegenkommen der USA.
Speaker 0: Haken ist nur diese Vergünstigung, die sollte für Fahrzeugteile gelten, die nicht in Kanada hergestellt werden!
Speaker 1: Ja, das hätte dann zu einem paradoxen Ergebnis geführt.
Speaker 1: Hersteller die ihre Autos möglichst mit kanadischen Teilen bauen und damit viel der Wertschaffungskette im eigenen Land halten wären dann am Ende schlechter gestellt gewesen als die Konkurrenten, die Komponenten günstig aus dem Ausland kaufen.
Speaker 1: Je mehr Kanada produziert worden wäre, desto geringer wäre der Vorteil des Deals also ausgefallen.
Speaker 1: für viele Kanadia hätte das wie eine Bestrafung der heimische Industrie gewirkt.
Speaker 0: Damit war nicht nur der Deal vom Tisch, Kanada hat auch sofort also einen Gegenschlag angekündigt.
Speaker 0: ab Ab dem achten September sollen Gegenzölle auf US-Warn gelten, konkret auf Stahl-, Milchprodukte-, landwirtschaftliche Ausrüstung und Elektrogeräte.
Speaker 0: Wie hoch die Zölle auswahlen?
Speaker 0: Das ist noch offen!
Speaker 0: Kani nennt das eine gezielte Reaktion um die eigenen Industriezweige zu schützen.
Speaker 0: Trump legt er am Sonntag auf Truth Social ebenfalls nach und schrieb Kanada Wolle die Vorteile eines US-Bundesstaates ohne einer zu sein.
Speaker 0: Nach Rückkehr an den Verhandlungstich klingt das erst einmal nicht!
Speaker 1: Ja, gespannt ob das nicht wieder irgendwie vielleicht ein Taco geben wird.
Speaker 1: Von welcher Seite auch immer?
Speaker 1: Denn es gibt dann noch einen Hebel den bislang keine Seite so richtig gezogen hat und dernoch deutlich schmerzhafter wäre als die bereits beschlossenen Zölle.
Speaker 1: Es geht nämlich um Energie.
Speaker 1: Kanada liefert große Mengen Öl-, Gas- und Strom in die USA.
Speaker 1: Würde Trump diese Importe ebenfalls zu Tonzellen belegen, könnten die Energiepreise in den USA spürbar steigen?
Speaker 1: Genau das dürfte er kurz vor den Mütterms natürlich vermeiden wollen!
Speaker 0: Der US-außenpolitik-Experte Richard Fontaine warnt vor einer für beide Seiten kostspieligen Spirale aus Vergeltung und fordert einen wirtschaftspolitischen Waffenstillstand.
Speaker 0: Am Ende würden nicht nur Unternehmen, sondern auch Verbraucher auf beiden Seiten der Grenze die Rechnung bezahlen!
Speaker 1: Ja und da sich der Konflikt ja erst am Wochenende so richtig hoch geschaukelt hat, ging es an den Märkten am Freitag noch versöhnlich zu.
Speaker 1: Vielleicht sogar etwas zuversöhnlich als das es die Woche überhaupt verdient hätte!
Speaker 1: Der Dow Jones legte ein Prozent zu, der S&P-Fundert gewann – null Komma vier Prozent und der Nasdaq-Einhundert stoppte mit einem Plus von Null Komma drei Prozent immerhin eine fünftige Verlustserie.
Speaker 1: Dass der Dow den Techindex so abgehängt hat lag an den Gesundheitswerten.
Speaker 1: Merkenco und Johnson Johnson trugen den Index und damit genau die Titel umdies auch in unserer Samstagsfolge mit Markus Mann
Speaker 1: ging.".
Speaker 0: Der Auslöser der guten Stimmung kam aus der Realwirtschaft.
Speaker 0: Die US-Wirtschaftsaktivität, die wuchs im August so schnell wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr.
Speaker 0: Die Zahlen wirken in zwei Richtungen.
Speaker 0: Sie nehmen ihre Zäsionsangst raus und liefern gleichzeitig ein Argument für länger hohe Zinsen.
Speaker 0: Am Freitag entschied sich der Markt für die freundliche Lesart also nicht für die hohen Zinssen.
Speaker 0: Die eigentliche Geschichte der Woche stand aber ohnehin auf der Anleihenseite?
Speaker 0: Das war auch das Thema des Tages am Freitag.
Speaker 0: Mal zur Erinnerung, Finanzminister Scott Bessent kauft langlaufende Staatsanleihen zurück um die eigene Rendite zu drücken.
Speaker 1: Am Freitags haben wir da euch als Tipp mitgegeben den täglichen Blick auf die dreißigjährige Rendite.
Speaker 1: Fällt sie?
Speaker 1: Funktioniert der besten Pad, steigt sich trotz Rückkäufen weiter.
Speaker 1: Gehören lange Laufzeiten und Holgerbewertungen untergewichtet.
Speaker 1: Die zehnjährige legt zum Ende der Woche drei Basispunkte auf vier Komma sieben drei Prozent zu.
Speaker 1: nach den Sprüngen der Vorwoche also ist das quasi praktisch ein Stillstand Auf die Ruhe sich dann auch jetzt weiter fortsetzt.
Speaker 1: und ob die anhält Das wird sich dann diese Woche klären wenn der Fatschef Kevin Walsch ich war gerade darum Paul sagen hat, die Zeit ist ja vorbei Der Fatshef Kevin Wasch in Jackson Hole spricht.
Speaker 0: Ja, wie sehr die Anleger inzwischen auf dieses Szenario setzen?
Speaker 0: Das zeigt einen Blick auf den Bitcoin.
Speaker 0: Die Kryptowährung gelegte am Freitag um fünf Komma neun Prozent zu auf knapp siebenundsebzigtausend Dollar an einem Tag mit steigenden Aktien und steigenen Renditen.
Speaker 0: Und das war nicht wirklich ein Ausreißer!
Speaker 0: Auf Wochen Sicht steht jetzt beim Bitcoin ein Plus von zweiundzwanzig Prozent.
Speaker 0: Die Vermutung ist dass Anlegers das kaufen was eben keine Notenbank der Welt drucken kann Bitcoin.
Speaker 0: Sie wetten darauf, dass Staaten ihre Schulden am Ende über die Entwertung der eigenen Währungen loswerden wollen und da wären wir dann wieder beim Debasement-Trade.
Speaker 0: Von dem Jahr zu dem Jahr haben wir öfter darüber geredet und jetzt scheint er sich zurückzumelden und das wäre auch etwas was die mächtige Bewegung bei Gold erklären kann.
Speaker 0: dazu aber gleich mehr im Thema des Tages.
Speaker 1: Wer daran verdient hat, sieht man an den Krypto-Aktien.
Speaker 1: um jetzt mal endlich zu den Einzelwerten hierzukommen.
Speaker 1: Robin Hood sprang am Freitag fast vierzehn Prozent, Coinbase legte acht Prozent zu und Strategy gewann sechs Prozent.
Speaker 1: auch sonst war der Freitagehr ein Tag der Nachzykler und Comebacks.
Speaker 1: Tesla gewann rund fünf Prozent und beendete damit die beste Woche seit Mai nachdem sich gleich mehrere Nachrichten rund um das Robotikgeschäft geholft hatten.
Speaker 0: Der stärkste Sektor des Tages war bei ein anderer die Rohstoffwerte.
Speaker 0: Die legten um zwei Prozent zu, der Kupferkonzern Freeport McMoron ganz voran mit allein gut acht Prozent.
Speaker 0: Auslöser dafür ist in Peking zu finden.
Speaker 0: laut Bloomberg will die chinesische Regierung die Konjunktur mit stärkeren Finanzhilfen ankurbeln nachdem die Juli Daten so sehr enttäuscht hatten.
Speaker 0: und das hat dann auch bei uns in Deutschland gewirkt.
Speaker 1: Genau, im DAX nämlich.
Speaker 1: Der sich am Freitag berappelte und damit eine viertägige Verlustserie beendete.
Speaker 1: Am Ende standen plus von Null Komma sechs Prozent auf Sechsundzwanzigtausend Einhundert Sechs und Dreißig Punkten.
Speaker 1: deutlich besser lief der M-DAX mit einem Plus von Eins Komma Zwei fünf Prozent Und dafür sorgten die Werte Die auch Freeport nach oben geschoben haben Salzgitter sprangen mehr als acht Prozent Tüssenkrupp Fünf Komma Sechs Prozent und Aurobes legte Vier Prozent zu.
Speaker 0: Wir Haben Die Märkte Heute Mit Donald Trump gestartet und wir beenden, die merkte auch mit Donald Trump.
Speaker 0: Der US-Präsident hat im Juni mehr als ein tausend Wertpapiertransaktionen gemeldet.
Speaker 0: er hat da unter anderem verkauft Meta & Motorola und das Geld investiert u. a in Berkshire Hetherway In Visa Mastercard Sintas Home Depot und den Fidelity National Information Service.
Speaker 1: Ergänzt wurden die Käufe durch den State Street, Spider, S&P, US Technology, Select Sector ETF.
Speaker 1: Den ISHES-US Treasury Bond ETF und den ISHes GSCI Commodity Dynamic Roll Strategy ETF.
Speaker 1: So haben wir kurz die Zunge gebrochen.
Speaker 1: WKNs gibt es in der Folgenbeschreibung.
Speaker 1: Ja da hat er auch noch Kommunal Anleihen gekauft.
Speaker 1: Daneben handelt Donald Trump im Monatsverlauf auch Palantir, RTX, North Group Grumman und Coinbase.
Speaker 0: Tja das war wirklich ein Umsatz in diesem Monat.
Speaker 0: Der
Speaker 1: Portfolio Manager!
Speaker 1: Der Portfolio-Manager Donald Trump.
Speaker 0: Leher so viele Namen schaffen wir in den Termin heute nicht, aber es sind wirklich jede Menge und deshalb teilen wir die Termine.
Speaker 0: doch heute auch.
Speaker 0: so viel vorweg.
Speaker 0: Aber der heutige Montag ist ein eher ruhiger Tag.
Speaker 0: da gibt's keine so Wirkliche!
Speaker 0: ganz wichtigen Daten und keine großen Unternehmen die Zahlen vorlegen.
Speaker 0: Der Markt, der sammelt sich in gewissermaßen für Mittwoch an Dietzer gibt es dann aber hier in Deutschland den Ivo-Geschäftsklimaindex.
Speaker 0: Dann kommt das US Verbrauchervertraut und es kommen Zahlen von der DECA Bank, von der DiZ Bank.
Speaker 0: Nachbörslichen USA warten Zahlen auf uns von Intuit und von Zoom.
Speaker 0: Und bei VW, da startet die außerordentliche Betriebsersammlung oder so mal sagen die Serie von außerordlichen Betriebesersammlungen und abends öffnet dann die Gamescom in Köln ihre Tore.
Speaker 0: Ja
Speaker 1: am Mittwoch du hast es schon angedeutet ist der große Datentag.
Speaker 1: aus Washington kommen PCI Deflator für Juli, also der Lieblings-Inflationsindex quasi der FET in Europa berichten Around Town und die Vienna Endurance Group.
Speaker 1: Und dann am Abend der Termin auf den Allewarten.
Speaker 1: Nachbörslich liegt Nvidia seine Zahlen vor.
Speaker 1: Außerdem noch unter anderem Salesforce CrowdStrike HP Synopsis & Aberchromian Fitch.
Speaker 1: am Donnerstag startet in Wyoming dann Jackson Hole.
Speaker 1: Das Treffen läuft bis Samstag.
Speaker 1: dazu weitere Zahlen unter andermen von vielmann Delivery Hero Pernorica Marvell Workday Autodesk Best Buy Alter Beauty.
Speaker 0: Ja, am Freitag dann der makroökonomische Höhepunkt der Woche.
Speaker 0: Kevin Walsh held in Jackson Hole seine erste große Rede als Fatschef.
Speaker 0: und dazu gibt es da noch am freitag die Augustzahlen vom deutschen Arbeitsmarkt aus den USA.
Speaker 0: die vorläufige Jahresrevisionen der Beschäftigungszeilen ist auch spannend in diesen Zeiten und Bertelsmann legt halbjahres Zahlen vor.
Speaker 1: Eröffnen Sie eSmartbooker plus Depot noch heute sichern Sie sich einen sechzig Euro ETF und investieren sie clever und kostengünstig.
Speaker 1: Kapitalanlagen sind mit Risiken
Speaker 1: verbunden.".
Speaker 1: Das Thema des Tages Du hast ja eben schon angekündigt, dass wir jetzt im Thema des Tages über Gold sprechen.
Speaker 1: Weil die Geschichte relativ ähnlich ist zu dem Narrativ das Bitcoin gerade erzählt.
Speaker 1: Es ist ähnlich aber nicht identisch weil es beim Thema Gold einen deutlich mächtigeren Erzähler gibt.
Speaker 1: Wenn nämlich Privatanleger auf einfach Bitcoin kaufen und dann ist das halt ein Trade.
Speaker 1: Aber wenn Notenbanken anfangen gold zu kaufen, ist das schon viel mehr ein Urteil.
Speaker 0: Und die haben wirklich viel gekauft.
Speaker 0: und solche Quartal haben die Notenbank zweihundertneunundachtzig Tonnen Gold aufgestockt.
Speaker 0: Und laut WorldGroundCouncil war das soviel wie in keinem zweiten Quartall je zuvor.
Speaker 0: Die Notenbanken, die kaufen nicht weil ihnen der Charts gefällt sie kaufen weil sie sich etwas in den Keller legen wollen bei dem Washington nicht mitredet.
Speaker 0: Mit Bitcoin geht das zwar auch es ist aber nichts so verbreitet wie bei gold.
Speaker 1: Ja, es gibt ja trotzdem Wochen bloß von Zweiundzwanzig Prozent beim Bitcoin.
Speaker 1: Das ist schon eine ziemlich laute Zahl!
Speaker 1: Gold hat vergangene Woche aber was viel Merkwürdigeres noch gemacht und das ist der eigentliche Grund warum wir heute auch darüber reden?
Speaker 0: Dann fangen wir bei Mittwoch an als Bessens seine Rückkäufe von Staatsanleihen ankündigt.
Speaker 0: Da sprang der Goldpreis bin Minuten von viertausend dreihundertsechzig auf mehr als Viertausendsfünfhundert Dollars Fein.
Speaker 0: Unsere so stark ist das Metall zuletzt im März gestiegen.
Speaker 0: Inzwischen war Gold sogar bei viertausend sechshundert Dollar angekommen.
Speaker 1: Ja und bis hierhin ist wirklich alles nach Lehrbuch, Rückkäufe drücken die Renditen und niedrigeren Renditen sind gut fürs Gold.
Speaker 1: der Grund dafür simpel gold zahlt keine Zinsen.
Speaker 1: das haben wir ja schon ganz oft besprochen.
Speaker 1: wer gold hält verzichtet auf dass was er sonst woanders bekommen würde je höher der Zins des so teurer wird dieser Verzichter natürlich für den Anleger.
Speaker 0: Nur ist der Zins am Donnerstag und am Freitag, wir hatten es schon erwähnt wieder gestiegen.
Speaker 0: Und Gold ist nicht gefallen!
Speaker 0: Das ist ungefähr so als sollte ein Autobärk auf schneller fahren.
Speaker 1: Ja das ist schon ziemlich merkwürdig und der Euro macht munter mit.
Speaker 1: von Mittwoch bis Freitags ging es von einem Dollar fünfzehn auf einen Dollar siebzehn hoch.
Speaker 1: zwei Märkte die sonst wenig miteinander zu tun haben sagen also dasselbe.
Speaker 0: EPEC-Oskar Descaya von SwissQuote formuliert ist ziemlich trocken, Washington kaufe lieber eigene Schulden zurück statt die Fiskalpolitik in Ordnung zu bringen.
Speaker 0: und wenn man das so liest dann sucht mal eben nach einer Ausweichmöglichkeit.
Speaker 1: Ja vor fünfzehn Jahren lagen noch vierzig Prozent der US Staatsanleihen bei ausländischen Zentralbanken Finanzministerien und Staatsfonds.
Speaker 1: heute sind es rund zwölf Prozent.
Speaker 1: da läuft also seit einem Jahrzehnt eine leise Abmeldung aus dem Dollarsystem.
Speaker 0: Verfolgen kann man das auch im größten Goldmarkt der Welt, dem Chinesischen.
Speaker 0: In China haben die Leute im ersten Halbjahr nur noch hundertundsechzig Tonnen Gold ans Schmuck gekauft.
Speaker 0: Ein Minus von dreißig Prozent war das beim Absatz von Bahren und Münzen!
Speaker 0: Da ging es dagegen um einunddreißig prozent nach oben auf einen Rekordwert von dreihundertvierzientonnen.
Speaker 1: Ja, aber das kann ein bisschen täuschen.
Speaker 1: Eine Kette verschenkt man einen Barren legt man tendenziell ja eher an den Safe.
Speaker 1: Das ist also nicht dieselbe Kundschaft und schon gar nicht die selbe Laune.
Speaker 0: Jetzt kommt allerdings der Teil, den keiner gerne hört.
Speaker 0: Für euch in Europa ist von dieser Rallye etwas weniger übrig geblieben als sich Schlagzeilen vermuten lassen.
Speaker 0: In Dollar sieht das prächtig aus in Euro dagegen deutlich weniger prächthich.
Speaker 1: Ja, und das gehört auch dazu.
Speaker 1: in Gold stecken natürlich immer zwei Wetten mit drinne.
Speaker 1: Eine auf das Metall und eine auf die Wehrung und weil der Euro gerade mitsteigt knabbert die zweite an den ersten.
Speaker 0: Werungsgesicherte gold ETP-SD.
Speaker 0: nehmen euch diese Dollarwette ab!
Speaker 0: Das ist etwa der iShares Physical Gold Euro Hatch oder der Invesco Physical Gold Euro Hatch.
Speaker 0: Die Absicherung gibt zwar nicht geschenkt, ihr zahlt da Gesamtkosten dieser TR von ungefähr Null Komma drei Prozent pro Jahr und dazu zahlt ja auch noch die Zinsdifferenz zwischen Dollar und Euro.
Speaker 1: Das
Speaker 0: macht die deutschen Produkte natürlich attraktiv, am eigentlichen Goldcase ändert das aber nichts.
Speaker 0: Ich würde trotzdem darauf setzen dass gold schneller läuft.
Speaker 0: der euro steigt nur weil Anleger den Dollar meiden.
Speaker 0: Gold steigt aus demselben Grund, hat aber zusätzlich China und die Notenbanken im Rücken.
Speaker 0: zwei Käufergruppen, die schlagen eine.
Speaker 1: Ja der Blick, das ich jetzt deshalb für euch lohnt ist ein doppelter.
Speaker 1: Goldpreisendollar und goldpreisendeuro.
Speaker 1: nebeneinander läuft die Dollarkurve.
Speaker 1: davon habt ihr kein Goldthema vor euch sondern ein Dollar-Thema
Speaker 0: Und die nächste Gelegenheit dafür kommt schon in dieser Woche wenn Warsch wie erwähnt in Jackson Hole spricht.
Speaker 0: Zwar keine Zinsen.
Speaker 0: Aber Gold, das hat auch eben kein Finanzminister und es hat auch keinen Finanzminister nötig!
Speaker 1: Die AAA-ID des Tages Unsere heutige AAA-Idee ist eine Appellidee In politischen Debatten.
Speaker 1: mitreden könnt ihr vor allem dann richtig wenn ihr tiefgehende Informationen habt.
Speaker 0: Ja und eine solche tiefgehende Information, die hat der Chef der Wiener Börse Christoph Boschahn für Österreich geliefert.
Speaker 0: Und das just während Eckers im schönen Österreich Urlaub gemacht haben!
Speaker 0: Da knüpfen wir also an unsere Traditionen an dass wir irgendwas aus dem Urlaubsland mitbringen.
Speaker 0: ja es war jetzt ein Zufall aber deshalb hatten wir vielleicht ganz besonders aufmerksam hingeschaut und hingehört.
Speaker 1: Ja und für jeden mindestens vierzehnten Hörer unseres Podcasts ist es auch hochrelevant, denn die Statistik hat uns verraten dass knapp sieben Prozent von euch uns in Österreich hören also jeder vierzehnte.
Speaker 1: Und es kann ja auch schon ein paar mal der Wunsch auf mehr auf österreichische Besonderheiten vorbeider Besteuerung zu rachten.
Speaker 0: Ja und da sind wir auch schon bei dem Punkt!
Speaker 0: Denn Christoph Boschahn der Chef der Wiener Börse, er hat auf LinkedIn etwas gepostet was zumindest mir so nicht bewusst war wenn Anleger in Österreich privat über den Kapitalmarkt vorsorgen, etwa über ein ETF-Sparplan.
Speaker 0: Dann haben sie die schlechtesten Ausgangsvoraussetzungen in ganz Europa!
Speaker 1: In fast allen Ländern gibt es irgendeine Art von Förderung oder steuerlicher Begünstigung für private Investments – in Deutschland bei denen Sparer Pauschbetrag und Tschechien eine Dreijahreshalte frisst nach der Gewinne dann noch steuervrei sind.
Speaker 1: In Österreich allerdings gibt es sowas nicht.
Speaker 0: Nö, ja und Deutschland?
Speaker 0: Der könnt ihr eher... zum Beispiel erst mal tausend Euro Kapitalerträge kassieren im Jahr, eher dann Abgeltungssteuer und Soli zuschlagen.
Speaker 0: Dann müsst ihr ja erst die sechsundzwanzig, vier Prozent zahlen.
Speaker 0: und so eine freie Stellung.
Speaker 0: Die gibt es in Österreich nicht.
Speaker 0: ergreift sofort irgendwie die Kapitaler Tragsteuer von siebenundzwantig, fünf Prozent.
Speaker 1: Ja, diese drei Jahre Halterfrist in Tschechien haben wir eben schon erwähnt.
Speaker 1: Eine halte Fristlösung gibt es auch noch im Portugal und in so unterschiedlichen Ländern wie Frankreich, Italien, Ungarn oder Finnland vermindern sich die Steuersätze je länger die Webpapierin besitzt sind.
Speaker 0: Es ist klar dass der Chef der Wiener Börse sich für eine anlegerfreundliche Regelung für Österreich einsetzt.
Speaker 0: aber Christoph Bushan hat da schon ein Punkt bei dem wachsenden demografischen Druck auf das Umlagessystem und das gilt ja auch für Österreich immer unverständlicher, dass private Vorsorge da nicht stärker gefördert wird.
Speaker 1: Na das kannst du laut sagen!
Speaker 1: Übrigens gab es auch in Österreich mal eine Haltefrist bzw.
Speaker 1: sie hieß da B-Haltefrst.
Speaker 1: die wurde aber zehntelf abgeschafft sogar zwei Jahre später als in Deutschland.
Speaker 1: Da gab's ja auch einer Haltefrist Regelung die langfristiges Investieren attraktiver gemacht hat.
Speaker 0: Ja und jetzt kommt noch was Interessantes als in Deutschland, die halte Fristregelung abgeschafft wurde.
Speaker 0: Da wurde ja der Sparer-Pauschbetrag eingeführt – gleichsam als Ausgleich damals ein Höhe von achthundert Ein Euro.
Speaker 0: Der Freibetrag ist zwar einmal erhöht worden, zwei Tausend Dreiundzwanzig unter Finanzminister Christian Lindner auf tausend Euro aber wenn man das jetzt um die Inflation bereinigt dann stellt er freibetrage heute weniger frei als die eighthundert-ein Euro von zwei tausend neun.
Speaker 0: Der Kaufkraft von zwei Tausend Neun sind nur noch sechshundert fünfundneutzig Euro freigestellt!
Speaker 1: Ja und unsere AAA-Appellidee ist jetzt, dass ihr als Anleger mit diesem Wissen einfach mal den Kontakt sucht zu eurem Abgeordneten im Bundestag oder an Österreich im Nationalrat.
Speaker 1: Dort werden ja solche Steuergesetze gemacht.
Speaker 1: wir finden angesichts der demografischen Herausforderungen sollte privates Investieren deutlich stärker gefördert werden.
Speaker 0: also redet mit euren Parlamentariern.
Speaker 0: manche lassen sich ja mit Argumenten durchaus beeindrucken.
Speaker 0: Ich habe da zuletzt zum Beispiel in Zusammenhang mit der geplanten Kryptostörung Briefe geschrieben an meine Abgeordneten und die haben mir zumindest ausführlich und verständnisvoll
Speaker 0: geantwortet.".
Speaker 1: In all diesen Fällen geht es ja darum, dass private Investments auch wichtig sind um Kapital für Innovation und Unternehmenswachstum zur Verfügung zu stellen.
Speaker 1: eine bessere Anlagekultur könnte also eine Win-Win Situation sein.
Speaker 1: So
Speaker 0: ist es.
Speaker 0: Das war alles auf Aktien.
Speaker 0: Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an www.trippleraetwelt.de oder hintererst uns eine Bewertung.
Speaker 0: Die samstagsfolge mit Markus Manns.
Speaker 0: die ist bei uns und bei euch vor allen Dingen gut angekommen.
Speaker 0: dies richtig eingeschlagen.
Speaker 0: Michael kommentierte bei Spotify sehr interessante folge.
Speaker 0: vielen dank und klaus schrieb per mail Glückwunsch zu der hochinteressanten Folge.
Speaker 0: Ein kompetenter Gast, der ganz klipp und klar Antworten gegeben hat – sehr pragmatische und häufig genau auf den Punkt gebrachte Diskussion!
Speaker 0: Ich konnte vieles mitnehmen und weiß jetzt wie ich Markt- und Potenzial einschätzen
Speaker 0: muss.".
Speaker 1: So soll es doch sein.
Speaker 1: Trudi meldete sich noch mit einer Frage an Nando in den Spotify-Kommentaren zu Wort.
Speaker 1: Veräust du dich das Niklas Föckog wieder für Werder Brehm spielt?
Speaker 1: total anmaßend diese Frage für Nando zu beantworten.
Speaker 1: Nur so viel, ich schilder euch einfach mal eine Beobachtung aus dem Redaktionsalltag.
Speaker 1: als die Rückkehr fix war hat Nando sein Hintergrundbild in Video-Calls verändert und zwar hinzu einem Bild von Niklas Völkrog.
Speaker 1: Nicht mehr sage ich dazu nicht!
Speaker 1: Und ich glaube auch damit wäre auch alles gesagt.
Speaker 1: Anne?
Speaker 1: Eine Sache fehlt natürlich noch.
Speaker 1: Und zwar abonniert uns, sprecht über uns und empfehlt uns euren Freunden.
Speaker 0: Wir hören uns dann morgen wieder ab fünf Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.