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Das große Nvidia-Paradoxon und die Milliarden-Wette auf GTA 6

Börsen-Podcast

In der heutigen Folge sprechen die Finanzjournalisten Daniel Eckert und Lea Oetjen über den schon erwarteten Salesforce-Sprung, einen Dämpfer für Marvell Technologies und das große Warten auf die Rede von Kevin Warsh in Jackson Hole.

Außerdem geht es um Nvidia, CrowdStrike, ServiceNow, Okta, Adobe, Palantir, Autodesk, Figma, HP, Best Buy, Moderna, Wendy’s, Alphabet, Apollo Global Management, BlackRock, Blackstone, Goldman Sachs, KKR, SAP, Nemetschek, Infineon, SUSS MicroTec, GFT Technologies, United Internet, IONOS, Deutsche Telekom, BMW, Mercedes-Benz Group, Volkswagen, Take-Two Interactive, VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF (WKN: A2JAHJ) und iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (WKN: A0F5UH).

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Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

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Speaker 1: Das sind die Finanzthemen des Tages.

Speaker 0: Wir sprechen über den erwarteten Salesforce-Sprung, eine Dämpfer für Marvel Technologies und das große Warten auf die Rede von Kevin Wash in Jackson Hole.

Speaker 0: Im Thema des Tages erklären wir euch warum die Nvidia-Aktie gestern trotz blendender Zahlen nicht noch mehr gestiegen ist?

Speaker 0: Und in der TrailAD geht es um die größte Wette der Gaming Geschichte!

Speaker 0: Alles auf Aktien, der tägliche Börsen-Shot.

Speaker 0: Es begrüßen euch Daniel Eckert

Speaker 1: und Leeröthchen aus der Weltwirtschaftsreaktion!

Speaker 1: Die im Podcast besprochenen Aktien & Fonds stellen keine spezifischen Kauf oder Anlageempfehlungen dar.

Speaker 1: Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen.

Speaker 1: Blick auf die Märkte Der Hunger nach künstlicher Intelligenz hat gestern die Wall Street angetrieben, Nvidia hat ja nachbörslich am Mittwoch aktuelle Zahlen vorgelegt und die Märkte damit begeistert.

Speaker 1: Was das für den ganzen KI-Hahnhüt bedeutet.

Speaker 1: nehmen wir uns gleich einmal im Thema des Tages ausführlich vor!

Speaker 1: Jetzt erstmal die Indizes.

Speaker 1: der S&P-Fundfundert gewann – null Komma sieben Prozent und der Nesteck einhundert legte eins Komma vier Prozent zu.

Speaker 0: Der S&P ist gestiegen, du hast es gesagt.

Speaker 0: Obwohl die Mehrheit der Index-Aktien im Minus geschlossen hat getragen, hat den Index praktisch alleine der Sektor Technologie.

Speaker 0: Wer breit investiert ist?

Speaker 0: Der hatte gestern einen deutlich langweiligeren Tag als die Schlusskurse vielleicht vermuten lassen.

Speaker 1: Gebremst hat den Markt vor allem was heute noch so ansteht.

Speaker 1: in Jackson Hole läuft das Notenbank treffen.

Speaker 1: Heute Nachmittag spricht der Chef Kevin Walsh.

Speaker 1: Der kommuniziert ja deutlich sparsamer als seine Vorgänger und genau deshalb hören da auch alle so genau hin.

Speaker 1: Die Ausgangslage ist unbequem, die Inflation liegt seit fünf Jahren über dem Zwei-Prozent-Ziel der Leitzins steht bei drei Komma fünf bis drei Kommasiebenfünf Prozent und an der Terminbörse rechnen gerade mal dreißig Prozent der Marktteilnehmer noch mit einer Zinserhöhung im September.

Speaker 1: Es ist also gar nicht ausgemacht in welche Richtung der Markt heute Abend laufen

Speaker 1: wird.".

Speaker 0: Dazu kommt der nahe Osten.

Speaker 0: Iran und Oman verhandeln über die Details eines Abkommens zur Straße von Hormuz, die seit einem halben Jahr weitgehend blockiert ist.

Speaker 0: Gestern kam allerdings Sand ins Getriebe.

Speaker 0: Die Trump-Regierung hat den Vermittlern nach Berichten des Wall Street Journals mitgeteilt, dass sie nicht zu den Bedingungen zurückkehren will die im Juni mit Terran vereinbart worden waren.

Speaker 0: aus dem weißen Haus hieß es dazu Es gebe derzeit keine Verhandlungen und das bleibe auch so bis der Iran mit ernsthaften Absichten an den Tisch zurückkehrten.

Speaker 1: Warten wir mal ab wann das passiert.

Speaker 1: Bei den Einzelwerten war der eigentliche Knaller aber gar nicht Nvidia gestern, sondern Salesforce.

Speaker 1: Die Aktie schoss zweiundzwanzig Prozent nach oben – der zweitbeste Tag der Firmengeschichte!

Speaker 1: Über die hervorragenden Quartalszahlen hatten wir ja schon in der vergangenen Folge gesprochen.

Speaker 1: CrowdStrike sprang nach angehobenen Jahreszielen ebenfalls um zwanzig Prozent.

Speaker 1: ServiceNow legte zehn Prozent zu und Octaq zu nach einer Höhrenprognose sogar einen neunundzwantzig Prozent an.

Speaker 1: Auch Adobe, Palantir, Autodesk und Figma standen auf den Kaufzetteln….

Speaker 1: Wenn ein einziger Quartalsbericht eine ganze Branche um fünf Prozent bewegt, dann sagt das vor allem eines aus.

Speaker 1: Die Skepsis vorher war wirklich

Speaker 1: riesig.".

Speaker 0: Zu Kammer's formulierendes Gab allerdings auch die andere Seite.

Speaker 0: HB verlor drei Prozent weil der Ausblick ohne die Rückerstattung von US-Zöllen die Erwartungen verfehlt hätte!

Speaker 0: Und Best Buy gab nach, obwohl das Unternehmen seine Prognosen angehoben hatte.

Speaker 0: Die Moderna-Aktie wiederum die verbilligte sich um vier Komma sechs Prozent auf hundert, naja, zweiundvierzig Dollar siebenundsiebzig, weil der Konzern zwei Milliarden Dollar über eine Wandelanlage einsammelt und die Krebsimpfstoffsparte zu finanzieren und Schulden zurückzuzahlen.

Speaker 0: Für gut einer Woche stand die Aktie von Moderna nach einer erfolgreichen Melanomstudie noch bei fast einhundertsebeneunzebzig Dollar!

Speaker 0: Und Wendy's rutschte vierzehn Prozent ab, nachdem bekannt wurde dass der Investor Nelson Pelz doch keine Übernahme plant.

Speaker 1: Und dann kam nachbößlich nochmal Well und das ist der leereichste Fall des Tages.

Speaker 1: Der Chipkonzern erwartet für das laufende Quartal, drei Komma eins fünf Milliarden Dollar Umsatz.

Speaker 1: Erwartet waren Drei Komma Null drei Milliarden.

Speaker 1: Im abgelaufenen Quartall legte der Umsatz um sieben dreißig Prozent auf zwei Komma sieben vier Milliarden zu.

Speaker 1: Vergangene Woche hat Mawel Zudem eine Kooperation mit Alphabet vereinbart die bis zwei Tausend Dreihunddreißig rund einhundertzwanzig Milliarden Dollar Umsatz bringen könnte.

Speaker 1: klingt also nach einem eigentlich perfekten Bericht.

Speaker 1: Die Aktie verlor trotzdem zeitweise um fast sechs Prozent.

Speaker 1: Und der Grund ist simpel, das Papier hat sich in diesem Jahr bereits verdreifacht und wer so hoch bewertet ist für den Reichten übertreffen nicht mehr.

Speaker 1: Das muss schon wirklich dann eine Großüberraschung sein, um die Kurse dann ins Bluss zu

Speaker 1: bewegen.".

Speaker 0: Bei den Rohstoffen hat er Ärger, um Hormuz, den Ölpreis wieder nach oben gezogen.

Speaker 0: WTI verteuerte sich um eins Komma acht Prozent auf dreiundachzig Dollar.

Speaker 0: siebenundsechszig je Fass.

Speaker 0: Brand kostete knapp neunundachtzig Dollar!

Speaker 0: Auf Wochensicht steht trotzdem ein Minus von rund fünf Prozent, weil zu Wochenbeginn noch alle mit einer Einigung gerechnet hatten.

Speaker 0: Gold gewann leicht auf etwas über fourtausend sechshundert Dollar je Unze und in dem Zusammenhang hat gestern die Reisebank eine total spannende Auswertung veröffentlicht den nach besaßen deutsche Privathaushalte zuletzt insgesamt neuntausends einhundert dreiundsiebzig Tonne Gold davon allein fünftausenden vierhundert sechzig Tonnen in Form Bayern und Münzen.

Speaker 0: Insgesamt halten die Deutschen rund zehn Prozent des weltweiten privaten Goldinvestments, der Goldeinteil einem Gesamtvermögen der Bundesbürger – also jetzt nicht am Finanzvermögung sondern an gesamten Vermögen inklusive Sachwerte – liegt damit bei sechs Prozent deutlich nach oben gegangen.

Speaker 0: In den letzten Jahren waren es erst zwei Prozent.

Speaker 0: Hintergrund ist natürlich der Goldboom!

Speaker 1: Wo wir jetzt schon in Deutschland sind, schauen wir natürlich auch noch mal auf den DAX.

Speaker 1: Der Deutsche Leitindex-Schloss am Donnerstag ist bei Null, drei Eins Prozent höher als bei sechsundzwanzigtausend dreihundert siebenundsechzig Punkten und das ist der dritte Targetfolge mit einem Plus.

Speaker 1: Die Salesforce Zahlen haben auch SAP Mittag oben gezogen.

Speaker 1: die Waldauer verführten den Deutschen Leitndex mit fünf Komma fünf Prozent an erwartungsgemäß.

Speaker 1: Nemechek gewann knapp zehn Prozent.

Speaker 1: Infineon und Swiss Microtec erholten sich um jeweils drei Komma sechs Prozent nachdem Sie ja wochenlang unter Druck standen und der Informations-Technik-Dienstleister GFT Technologies aus Stuttgart schoss fünfzehn Prozent nach oben.

Speaker 1: Treiber war hier wohl eine Kooperation mit der Deutschen Bank.

Speaker 0: Bewegung gab es dann auch im Telekom Sektor, ausgelöst wurde.

Speaker 0: es veränderte Analysten Einschätzung.

Speaker 0: United Internet und Jonas wurden hochgestuft und legten zwischen fünf und sechs Prozent zu.

Speaker 0: Die Deutsche Telekom dagegen Ihre Kaufempfehlung, nachdem sie zuletzt gut gelaufen war und gab dann zwei Komma sechs Prozent ab.

Speaker 1: So, dann schnapp ich mir jetzt heute mal die Termine, nach dem du das jetzt hier die ganze Woche so schön schon durchgebracht hast.

Speaker 0: Mach

Speaker 1: mal!

Speaker 1: Die Bundesagentur für Arbeit legt nämlich heute den Arbeitsmarktbericht für August vor und das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Außenhandelspreise für Juli.

Speaker 1: Außerdem gibt es halb Jahreszahlen von Bertelsmannen Natürlich, wie wir in den Märkten eben schon gesagt haben.

Speaker 1: Der Blick heute auf die Rede von Kevin Walsch am

Speaker 0: Nachmittag Aber das lasse ich mir nicht nehmen!

Speaker 0: Ich sage noch den Groß hoch die Hände Wochenende.

Speaker 1: Wie konnte ich den nur vergessen?

Speaker 1: Das Thema des Tages.

Speaker 0: Diese Woche haben wir schon über das Paradoxon des Rentenmarkts gesprochen.

Speaker 0: Heute wollen wir im Thema des Tages über ein anderes Paradoxom reden.

Speaker 0: Das Paradoxorn von Nvidia

Speaker 1: Das größte Unternehmen der Welt hat ja am Mittwochabend Quartalszahlen vorgelegt und die waren, man kann es nicht anders sagen wirklich herausragend.

Speaker 1: Die Sache ist nur für die herausragenden Geschäftszahlen ist die Aktie von NVIDIA eigentlich noch zu niedrig bewertet?

Speaker 0: Und das, obwohl das KI-Chip-Entwicklungsunternehmen mit einem Börsenwert von fünf Komma fünf vier Billionen Dollar einen so hohen Börsenswert hat wie keine andere Firma.

Speaker 0: Aber Bewertung ist das eine Geschäftsentwicklung des Anderen und da sieht es wirklich wir hatten sie ja schon gesagt blendend

Speaker 1: aus.

Speaker 1: Ja, noch mal zur Erinnerung.

Speaker 1: Im abgelaufenen Quartal also zwischen April und Juni ist der Umsatz um einhundert sechs Prozent nach oben gegangen.

Speaker 1: Allein das Geschäft mit den Rechenzentren wuchs im Vergleich zum Vorjahr um ein hundert siebzehn Prozent.

Speaker 1: auf Datacenter entfallen jetzt neunundachtzig Milliarden der Sechsundneunzig Komma zwei Milliarden Dollar Quartals erlöse.

Speaker 0: Der Netto-Gewinn von NVIDIA legt es stärker zu als der Umsatz, was immer ein gutes Zeichen ist.

Speaker 0: Nämlich um onehundertzechsundzwanzig Prozent auf neunundfünfzig Komma sieben Milliarden Dollar!

Speaker 0: Ja und damit hat NVIDIA in einem einzigen Quartal mehr verdient als BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen in einem ganzen Jahr.

Speaker 0: Und das zusammengerechnet also alle deutschen Autokonzerne!

Speaker 0: Der Umsatz der soll weiter steigen.

Speaker 0: bei NVIDia im laufenden Quartall da sollen es einhundert achten Milliarden Dollar werden und dass ist mehr als zuvor erwartet.

Speaker 1: Dass das Geschäft so dynamisch läuft, liegt auch daran dass der neue Chip Vera Rubin so gut ankommt.

Speaker 1: Er wird seit August ausgeliefert und soll im laufenden Quartal schon rund ein Fünftel der Erlöse mit Rechenzentren stellen.

Speaker 1: auf Jahresbasis hochgerechnet wäre das laut Morgan Stanley ein Umsatz wie das gesamte KI-Geschäft von Broadcom.

Speaker 0: Aber NVIDIA verkauft nicht nur Chips, sondern vertreibt komplette KI-Fabriken aus Prozessoren, Netzwerktechniksoftware samt gesamtem Ökosystem.

Speaker 0: Und die Romage aus diesen ganzen Geschäften liegt bei fantastischen – seventy fünf Prozent!

Speaker 0: Nimmt man das jetzt alles zusammen?

Speaker 0: Enormes Wachstum, Technologieführerschaftsburgraben, Traumprofitabilität dann müsste NVIDia an der Börse eigentlich sogar noch höher stehen.

Speaker 1: Na eigentlich schon.

Speaker 1: Gestern ist der Kurs nach den Zahlen dann auch um rund neun Prozent auf zweihundert-achtundzwanzig Dollar gestiegen, es liegt aber unter dem Allzeithoch von Mitte Mai, damals stand der Kurz noch mal knapp zehn Dollar höher.

Speaker 1: Sie fragen natürlich jetzt warum sind die Börsianer denn so zurückhaltend?

Speaker 0: Naja nicht alle sind zurückhaltende!

Speaker 0: Weil der Gewinn explodiert, der KURS aber nicht folgt hat sich das Kursgewinnverhältnis KGV fast halb Morgens.

Speaker 0: Stanley z.B.

Speaker 0: beziffert das KGV für das nächste Jahr auf vierzehn und Bernstein sagt sogar nur dreizehn.

Speaker 0: ein Unternehmen, dass sein Gewinn in einem Jahr um mehr als zwei Drittel steigert und mit dem vierzehntfachen seines Gewinns bewertet ist.

Speaker 0: Ja es gibt sonst einfach nirgends.

Speaker 0: im Index schreibt auch unser Kollege Holger Ja, warum das sich so verhält?

Speaker 0: Das lässt sich aber erklären.

Speaker 0: Und es liegt... insgesamt an drei Faktoren.

Speaker 0: Zum einen sind diese neunundsebten Analisten, die zum Kauf raten fast schon ein dämpfender Faktor denn in den Vidya sind im Grunde schon alle investiert zB auch über passive Index-Fonds ETFs.

Speaker 0: Im MSR World ist der Chip Designer mit mehr als fünf Prozent vertreten und bei dem hohen Gewicht da werden sich viele Investoren überlegen ob sie darüber hinaus auch noch aktiv in diese Position hineingehen sollten.

Speaker 1: Die zweite Erklärung für das Paradoxon könnte mit der Margenentwicklung zu tun haben.

Speaker 1: Wir hatten ja erwähnt, dass die im zweiten Quartal bei ca.

Speaker 0: Der dritte und wahrscheinlich wichtigste Grund für das NVIDIA-Paradoxon liegt in der sogenannten Zirkularität.

Speaker 0: NVIDia hat fast fünfzig Milliarden Dollar im KI-Labor investiert, zuletzt in Perplexity Milliarden Dollar Fremdkapital in den Ausbau mobilisieren soll.

Speaker 1: Kritiker sehen daran etwas, dass sie an das Jahr zweitausend erinnert.

Speaker 1: damals liehen große Telekom aus Rüster ihren eigenen Kunden Geld damit die bei ihnen einkauften.

Speaker 1: nun die Experten streiten zwar darüber ob die Finanzierungen von NVIDIA wirklich mit dem Luftbuchungen und z.B.

Speaker 1: Den fragwürdigen Bilanz Konstruktionen vor Damals zu erklären sind aber ein Effekt haben Sie auf jeden Fall.

Speaker 1: sie machen die gesamten Geschäftszahlen von nvidia weniger Aussage kräftig.

Speaker 0: Auch unser Kollege und Tech-Experte Benedikt hat bedenken, sollte irgendwann im kommenden Jahrzehnt der Umsatz mit generativer KI stagnieren.

Speaker 0: Und Softwarefirmen die Zahlung schuldig bleiben, schlagen die Kreditausfälle auf das gesamte Investorennetzwerk zurück, schreibt Benedikt Und mittendrin Nvidia, dass ja zu so einer Art Hausbank des KI-Ökosystems geworden ist.

Speaker 1: Ja das alles sagt jetzt nicht wie es ausgeht aber es erklärt zumindest warum Nvidia trotz blendender Geschäftszahlen nur mit einem geschätzten KKV von Dreizehn bewertet wird.

Speaker 1: Es erklärt eben das Nvidia Paradoxon.

Speaker 1: Gestern Abend um einundzwanzig Uhr war es endlich soweit.

Speaker 1: Auf Netflix feierte ein Video seine Premiere, auf das Spielefans weltweit seit fast dreizehn Jahren fiberhaft gewartet haben.

Speaker 1: Sechs und zwanzig Minuten lang gab es die ersten ausführlichen Einblicke in GTR sechs zu sehen.

Speaker 1: Nach den ersten sechs Stunden exklusiver Streamingzeit auf Netflix gibt's den Clip jetzt auch völlig frei auf YouTube!

Speaker 1: Und da ist natürlich die Frage... Daniel hast du dir das angeschaut?

Speaker 0: Ich hab tatsächlich reingeschaut.

Speaker 0: ich fands auch ganz spannend muss ich sagen Aber ich konnte es da nicht zu Ende gucken, weil ich ja Podcast machen musste.

Speaker 1: So ein Ärger aber auch!

Speaker 1: Auf Social Media ist das auf jeden Fall kräftig diskutiert worden – es scheint also spektakulär gewesen zu sein.

Speaker 0: Doch so spektaktulär das Video war?

Speaker 0: Für Anleger spielte es gestern Abend.

Speaker 0: Kaum eine Rolle, denn wie schön das digitale Miami im Spiel aussieht bringt Take-Two Interactive dem GTA Konzert vorerst kein Geld ein.

Speaker 0: Entscheidend für die Anleger ist etwas anderes nämlich ein einziges Datum der neunzehnte November.

Speaker 0: zwei tausend sechsundzwanzig.

Speaker 0: an dem Tag erscheint GTA VI und an dem tag steht der Börsenwert von forty fünf Milliarden Dollar auf dem Spiel.

Speaker 1: Das mag zunächst vielleicht ein bisschen übertrieben klingen.

Speaker 1: Rockstar Games, das Tochterunternehmen von Take Two hat schließlich neunundzwanzig weitere Spiele in der Entwicklung aber im vergangenen Quartal stand unter dem Strich trotzdem einen Verlust von thirty-fünf Millionen Dollar.

Speaker 1: getragen wurde das Geschäft vor allem von GTA V einem Spiel aus dem Jahr zwei tausend dreizehn.

Speaker 1: ihr merkt vielleicht ohne GTA läuft bei take two gerade nicht mehr so viel.

Speaker 0: genau deshalb Starren jetzt alle auf die eine Zahl.

Speaker 0: Take-Two rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit Einnahmen von acht bis acht Komma zwei Milliarden Dollar nach sechs Komma sieben, zwei Milliarden im Vorjahr.

Speaker 0: Die Analysten trauen den Konzern sogar acht Kommaa sechs, zwei Millionen Dollar zu und diese Differenz steckt heute schon im Kurs.

Speaker 0: Wer die Aktie jetzt für rund zweihundertvierzig Dollar kauft der setzt also darauf dass take two tiefstapelt.

Speaker 1: Für

Speaker 0: den Gewinn macht das einen gewaltigen Unterschied.

Speaker 0: Zuletzt hat der Konzern vier Dollar zehn, die Aktie verdient.

Speaker 0: im laufenden Jahr sollen es sechs Dollar achtundvierzig werden Und im Jahr darauf, zehn Dollar acht.

Speaker 0: Das Kursgewinnverhältnis fällt damit von sechszig auf vierundzwanzig ohne dass sich der Kurs um einen Send bewegen muss.

Speaker 0: Die Aktie sieht heute also teuer aus und wäre in zwei Jahren günstig.

Speaker 0: Vorausgesetzt die Rechnung geht auf!

Speaker 1: Und wenn nicht, geht es ganz schnell in die andere Richtung.

Speaker 1: Jeffries hat neben den Kursziel von Dreihundert Dollar auch ein negatives Szenario durchgerechnet und das liegt bei Einhundert Achtzig Dollar – und damit fünfmal zwanzig Prozent niedriger als heute.

Speaker 1: Dafür braucht es nicht mal einen Flop.

Speaker 1: schon eine weitere Verschiebung würde reichen!

Speaker 1: Und verschoben wurde GTR Sechs ja schon zweimal in der Vergangenheit.

Speaker 0: Einer, der das seit Jahren verfolgt ist Dr.

Speaker 0: Serkan Toto, er hat in Tokio das Analysehaus Kantan Games gegründet, ist eine der wenigen deutschen Stimmen im weltweiten Gaming-Research und dazu noch einer der renommiertesten Analysten auf dem Gebiet.

Speaker 0: Sein Urteil fällt drastisch aus!

Speaker 0: Der Kurs von Take Two werde jetzt – und mindestens bis zum Jahr für zwei Jahre – nahezu komplett von der Performance eines einzigen Spiels getrieben, dieses Spiel.

Speaker 0: Alles andere das ist im Konzern nur bei

Speaker 0: Werk.".

Speaker 1: Ja und was ich ganz lustig finde errechnet fest damit dass die Server am Starttag komplett zusammenrechen und er würde sich auch nicht wundern wenn das Spiel dann einige Tage oder vielleicht sogar länger gar nicht vernünftig läuft.

Speaker 1: Für die Aktie hält er das trotzdem für belanglos, verpatzte Staatsgehörn bei großem Titel seit langem zur Folklore und die Zahlen auf die es ankommt entstehen ohnehin erst in den ersten sieben Tagen.

Speaker 1: Da erwartet die Branche mehr als fünf Milliarden Dollar

Speaker 1: Umsatz.".

Speaker 0: Sein eigentlicher Punkt geht aber gegen den Markt.

Speaker 0: Toto glaubt dass die Investoren das Ausmaß dieses Spiels unterschätzen vor allem sein Potenzial in der Zeit nach dem Start.

Speaker 0: GTA V hat sich über zwölf Jahre verkauft die Reihe insgesamt mehr als vierhundertfünfundsebzig Millionen Mal Wahnsinn.

Speaker 0: Konkurrenz gibt es dafür schlicht gar keine, Toto sagt there is only one GTA!

Speaker 1: Deshalb rede Anlegern langfristig auf etwas ganz anderes zu achten, als auf die puren Verkaufszahlen im November.

Speaker 1: Nämlich auf GTAs extrem profitables Schwester-Spiel gemeint ist GTA Online.

Speaker 1: Vierundachtzig Prozent der Einnahmen von Take Two kommen längst nicht mehr aus dem Verkauft der Spiele sondern vor allem auch aus dem was die Kunden dann später im Spiel noch dazukaufen.

Speaker 1: Einziges Manko ob es diesen Modus zu GTA VI geben wird hat Take Two bis heute nicht bestätigt!

Speaker 0: Was heißt das jetzt für euch?

Speaker 0: Na wer take to Kauf, der kauft nicht nur eine Spielefirma sondern er wettet auch auf einen Termin.

Speaker 0: So wie es eben Jeffries durchgerechnet hat.

Speaker 0: und neben Jeffries da empfehlen übrigens zweiunddreißig weitere Analysehäuser die Aktie zum Kauf keiner rett zum halten keiner zum Verkauf und so ne Einigkeit die gibt's an der Wall Street wirklich selten.

Speaker 1: Ja, die guten Nachrichten stehen dann eben doch schon im Kurs.

Speaker 1: Wer der Rechnung von Toto freut, achtet deshalb nicht nur auf den neunzehnten November sondern auch alles was danach kommt und darüber wissen wir trotz des gestrigen Trailers immer noch nicht viel.

Speaker 0: Das war alles auf Aktien!

Speaker 0: Wir freuen uns immer über Feedback, deshalb schickt uns eine Mail an www.triple-aidwelt.de oder hinterlasst uns eine Bewertung.

Speaker 0: Unser Hörer Rico hat eine Frage an den Dividendeneckert gerichtet, deshalb werde ich da gleich mal drauf eingeben.

Speaker 0: Er hat gesehen dass zwei meiner ETFs aus dem Dividenden treigestirnt keine irische Isin haben.

Speaker 0: und jetzt fragt er eigentlich geht doch die Empfehlung der ETF immer in Richtung Irland aufgelegte ETF wegen der Quellensteuer mit den USA So schreibt er.

Speaker 0: und außerdem fragt er dann, ob nicht die TR also die Gesamtkosten einen größeren Teil der Gewinne wieder wegfressen.

Speaker 0: Bei den Dividenden ETFs mit der regelmäßigen Quartalsauszahlung sind die jährlichen Kosten nämlich in der Tat relativ hoch.

Speaker 0: Die liegen da so zwischen zero Komma drei acht und null Komma vier sechs Prozent im Jahr Und das ist definitiven Manco dieser ETF's.

Speaker 0: Da muss man auch immer darauf achten und schauen, ob es vielleicht neue Dividenden ETFs mit niedrigeren Kosten gibt.

Speaker 0: Aber die hätten dann natürlich noch keine Historie und man weiß nicht wie sie halt auf lange Sicht abschneiden.

Speaker 0: und die Performance – das ist ja das was langfristig zählt!

Speaker 0: Und was das Fonds-Domizil Irland angeht?

Speaker 0: Das spielt vor allen Dingen dann eine Rolle wenn die ETF zu einhundert Prozent US Aktien enthalten.

Speaker 1: Der Wannick Morningstar-Developed Marketsdividend Leaders mit der niederländischen Isen ist gerade mal, aber nur mit fünfzehn Komma Fünf Prozent US Titeln bestückt.

Speaker 1: Beim ICS Stocks Global Select Dividend Einhundert sind es einundzwanzig Prozent.

Speaker 1: Jetzt musst du bedenken dass vier Prozent Dividenden Rendite auf einund zwanzig prozent US Aktien nur ungefähr Null Komma Acht Prozent Punkte Dividende pro Jahr bedeuten.

Speaker 1: Auf den ganzen ETF berechnet könnten dir durch die Quellensteuernachteile also Null Komma zwei Prozent Punkte verloren gehen.

Speaker 0: Also keine Frage, das würde sich auf lange Zeit über die Jahre und jahrzehnte schon zusammenläppern.

Speaker 0: Aber so ein ETF ist halt schon ein ganz schön komplexes Produkt und diese Null-Kommer zwei Prozentpunkte im Jahr können auch leicht durch andere Effekte wie den Tracking Error überlagert werden.

Speaker 0: Jetzt gibt es auf diesen Index den Stocks Global Select Dividend an hundert.

Speaker 0: bis hier keinen Form mit einer ehrischen Easeen aber Vielleicht kommt das noch.

Speaker 0: Auf so kleine Differenzen sollte man auf jeden Fall achten und auch immer mal auf neue ETF-Emissionen, da hast du absolut recht!

Speaker 0: Wir hören uns dann morgen wieder ab fünf Uhr bei Welt und überall, wo es Podcast gibt.

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