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SpaceX IPO / über Sex and the City und finanzielle Schlüsselmomente / private AV Ü40 #361

Let’s talk about: Zuerst analysiert Swetlana mit uns den spektakulären SpaceX-Börsengang – ein echtes Abenteuer voller Nervenkitzel, FOMO und wertvoller Learnings über den berüchtigten „Musk-Bonus“ und die Stolpersteine beim US-Aktienhandel.

Im Deep Dive spricht Spiegel-Bestseller-Autorin Lina Mallon so ungeschönt wie inspirierend über ihren ganz persönlichen finanziellen Weckruf mit 30: Warum Carrie Bradshaw eigentlich ein fatales Vorbild für Frauen ist, wie sie trotz totaler Überforderung ihr erstes Depot eröffnete und warum wir mit unseren Freund:innen endlich genauso offen über Geld wie über Dating und Sex sprechen müssen.

Zum Abschluss klären wir in der Community Corner, warum der Einstieg an der Börse auch mit 40 Jahren noch ein absoluter Altersvorsorge-Turbo sein kann.

Eine Folge voller Empowerment – reinhören lohnt sich für Deine eigene Unabhängigkeit!

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Speaker 3: SpaceX ist an die Börse und hat jegliche Rekorde gebrochen.

Speaker 3: Hast du daran teilgenommen?

Speaker 1: Ja, ich war dabei!

Speaker 1: Du

Speaker 1: auch?!

Speaker 3: Nein...

Speaker 1: Für alle Späteinsteigerinnen, wenn gut haben das.

Speaker 1: Also was nicht der Notkroschen ist?

Speaker 1: Dann kann es eine gute Idee sein, darüber nachzudenken, dass als einmal Investitionen reinzubringen.

Speaker 0: Ich kann verstehen, dass meine Leser das Gefühl hatten ... Das klingt so ein bisschen nach Carrie Bradshaw.

Speaker 0: da ist dieses Single Girl und sie ist in ihren zwanzigern... ich hab dementsprechend überhaupt nicht an Anlage gedacht!

Speaker 0: Die sprach das so ehrlich aus und ich saß da und dachte oh mein Gott, das bin ich.

Speaker 2: Oh mein... Das

Speaker 0: bin ich!

Speaker 0: Scheiße

Speaker 0: ne?!

Speaker 2: Schwungmasse,

Speaker 3: der Podcast der Initiative Finanz-Heldinnen.

Speaker 3: Hier teilen wir persönliche Geldmomente, besprechen Alltagsthemen aus finanzieller Perspektive, beantworten Fragen aus der Community und versorgen dich mit neuen Wissensimpulsen und Karriere-Tipps!

Speaker 0: Dieser

Speaker 1: Podcast wird unterstützt von Kölngereg.

Speaker 3: Hi und willkommen zu einer neuen Folge – ich bin Alicia und gebe dir einen kurzen Überblick was dich heute erwartet.

Speaker 3: Svetlana erzählt mir im Let's Talkabout von ihrer Teilnahme am SpaceX IPO.

Speaker 3: Für mich, absolutes Börsen-Neuland!

Speaker 3: Im Deep Dive haben wir eine Premiere.

Speaker 3: Kim aus unserem finanzhältelnden Team moderiert ihre erste Podcastfolge und hat Lina Marlon eingeladen.

Speaker 3: Im ersten Part sprechen sie darüber was wir uns besser nicht von Carrie Bradshaw abschauen sollten welchen Einfluss Linas Oma auf ihrer feministischen Werte hatte und wie Lina Zugang zu ihren persönlichen Finanzen gefunden hat.

Speaker 3: Part II gibt's in Folge threehundertsechzig, in der sie über die Ehe und Linas Ehevertrag, Rituale- und Selbstbestimmung reden.

Speaker 3: Zum heutigen Abschluss beantwortet Zvetlana an der Community Conner die Frage ob und wie es sich auch mit vierzig noch lohnen kann für die private Altersvorsorge zu investieren?

Speaker 3: Jetzt gehts los!

Speaker 3: Viel Spaß mit der Folge!

Speaker 1: Let's

Speaker 3: talk about!

Speaker 3: Sag mal, Zvetlanda in den letzten Tagen war ja ein bisschen was los vor allem was jetzt so die Börsen News angeht.

Speaker 3: Gefühlt war mein Feed vor allem voll davon, SpaceX ist an die Börse und hat jegliche Rekorde gebrochen.

Speaker 3: Und ich weiß nicht was alles ... Hast du daran teilgenommen?

Speaker 3: Wie aktiv warst du dabei?

Speaker 1: Ja!

Speaker 1: Ich war dabei.

Speaker 1: Du

Speaker 1: auch?!

Speaker 3: Nein... Ich hab noch nie in einem IPO teilgenommen und Einzelwerte sind generell noch nicht so gut vertreten in meinem Depot.

Speaker 3: also erzähl mal wie lief das ab

Speaker 1: Das verstehe ich.

Speaker 1: Ich habe das in der Vergangenheit schon öfter gemacht, also ich sage mal, ich hab da schon sehr viel erlerntes Verhalten bei mir drin und deswegen gibt es immer wieder... Also ich schaue halt auch immer wieder ob der Broker, bei dem ich so bin, ob der halt an neue Emissionen teilnimmt sozusagen an den alten Groß, also neuer Börsengänge von Firmen.

Speaker 1: Und oder habt auch nicht.

Speaker 1: und dann schaue ich mir meistens die Firmen auch noch mal an, weil es heißt auch nichts dass man jetzt bei jedem IPO teilnehmen muss.

Speaker 1: Ja so war jeder neue Emission doch bei spics darf dich klar machen.

Speaker 3: also warum ist das so klar?

Speaker 3: Weil jeder darüber gesprochen hat oder was waren die Werte wo du gesagt hast ja

Speaker 1: Also, es ist x wäre jetzt nicht die Firma, die ich mir alleine als Einzeltitel in meinem Deposit leben würde.

Speaker 1: Jetzt danach aber was ihn bei Neuemission so sind wenn die dann an die Börse kommen hast du oft Oder nicht oft kann man das auch nicht sagen, aber hast du in vielen Fällen manchmal so einen kleinen Frühstartbonus danach?

Speaker 1: Würde ich mal sagen.

Speaker 1: So den ersten Tagen gerade wenn es eine hohe Nachfrage geht bis sich der Kurs ein bisschen eingependelt hat gibt es immer so ein paar Ausschläge die können auch nach unten gehen.

Speaker 1: wie gesagt deswegen kann man dass generell nicht bei jeder Firma sagen die an die Börse geht Aber nächstes so trotzdem super grad sehr bekannten Firmen die ja wohl auch eine hohen Nachfrage existiert machen das viele auch um nicht zwingend dauerhaft drin zu bleiben, sondern einfach mal so einen kleinen Erstgewinnen mitzunehmen in den ersten Tagen.

Speaker 1: Und das habe ich früher schon während gemacht und das mache ich jetzt auch.

Speaker 1: also zu klaren Regeln.

Speaker 1: Ich hab für mich eine klare Strategie und Struktur aber das mach' ich gern.

Speaker 3: Dann geht's an dem Tag los und man muss den ganzen Tag vor seinem Depot sitzen.

Speaker 3: oder wie stehe ich mir das vor?

Speaker 1: Du musst dir frei nehmen!

Speaker 3: Perfekt

Speaker 0: Nein.

Speaker 1: Nein, gar nicht!

Speaker 1: Also es geht erstmal damit los dass du bevor das überhaupt zu weit ist, dass du eine sogenannte Zeichnung abgibst wenn die Unternehmen noch nicht an der Börse sind kann man also nicht einfach kaufen über einen Börsenplatz sondern man zeichnet sozusagen diese Stücke Die Stücke die auf den Markt gebracht werden sollen von dem Unternehmen und dieser Zeichnungen gibst du bei deinem Brokeaufwütze.

Speaker 1: ähnlich siehst Du's dann auch im Orderbuch.

Speaker 1: da steht nur nicht kauf Sondern dann steht dort Zeichnot kannst du das machen.

Speaker 1: Und dann gibt es den Tag der ersten Notiz und dort gibt's immer eine Zuteilung, ja?

Speaker 1: Also wenn keine hohe Nachfrage ist kann das mal ne hundertprozent Zuteidung sein

Speaker 1: d.h.,

Speaker 1: wenn nur irgendwie zehn Aktien geteignet hast, hast auch zehn Akzien bekommen.

Speaker 1: Jetzt so wie bei SpaceX wo wir schon knapp vierfach Überzeichnung hatten war schon vollkommen klar dass es keine hundert prozentige Zuteigung von allen von allen Interessenten geben wird und da gibt es dann eine anteilige Zuteilung.

Speaker 1: Das siehst du auch an diesem Tag, dein Broker bekommt dann immer sozusagen... Es gibt in meinem Bankenkonsortium was dafür verantwortlich ist diese Sachen in den Markt zu bringen und die liegende Zuteilsungsquote fest und die bekommt ein Broker mitgeteilt weiß somit auf wie viel Aktien er geliefert bekommt und verteilt die dann gemäß dieser Quote dann auf die einzelnde Post.

Speaker 1: Und hier bei SPSX war es so, wir hatten wie gesagt eine Vierfachüberzeichnung.

Speaker 1: Die haben eine Quote gemacht die eigentlich sehr unüblich ist.

Speaker 1: also sie sollten ja mit hundert und dreißig US-Toller an die Börse gehen und so sind Sie auch an die börse gegangen und es gab für jede erteilte Zeichnung eine Zuteilung von einem Stück und von zweiundzwanzig Prozent des Restwertes.

Speaker 1: Also sagen wir jetzt mal so du hast zehn Stücke gezeichnet dann hast du einen bekommen und zweiundzwanzig Prozent auf deine restlichen neun, was irgendwie eins Komma Neun Acht Aktien auftmacht.

Speaker 1: Wird aber immer abgerundet muss man sagen ja das heißt du hast also eine Aktie noch bekommen bei einer Zeichnung von zehn Hast Du dann zwei Aktien bekommen?

Speaker 1: Und so war die Zuteilung bei allen Brokern.

Speaker 1: Es gibt mittlerweile Informationen dass irgendwie ein Broker das anders gemacht hat.

Speaker 1: Also da kann jetzt noch gar nicht so viel zu sagen mit der anderen zuteilungen also wie das Ja wie die das in ihren Büchern verbuchen.

Speaker 1: Aber so kannst du dir das vorstellen, dann hast du zwei Aktien zugeteilt bekommen und siehst du dann auch an deinem Depot.

Speaker 1: Und wenn da ein Handelsstaat ist von diesem neuen Jahr, also der erste Kurs ab da kann es sein dass viele sich vielleicht einlocken und das dann auch wirklich so ich sage mal ein bisschen trittig los geht.

Speaker 1: gerade jetzt bei SwissX haben ja nur vier bis fünf Prozent überhaupt ihre gesamten Aktien rausgegeben.

Speaker 1: Da war halt eine wesentlich höhere Nachfrage.

Speaker 1: Und deswegen, aber da brauchst du das passiert ja alles automatisch.

Speaker 1: Das einzige, was man darauf achten muss ist, habe ich eine Zuteilung bekommen oder auch nicht?

Speaker 1: Okay!

Speaker 1: Das ist das Entscheidende.

Speaker 3: Das war vorher schon klar, dass die so überzeichnet wird und das heißt, man hat wahrscheinlich dann auch strategisch ein bisschen mehr eingeplant, mehr bei der Zeichnung anzugeben weil man irgendwie schon damit gerechnet hat, dass man nicht alle zugeteilt bekommt.

Speaker 1: Ja, ich glaube, da kommt es auf die persönliche Strategie drauf an.

Speaker 1: also... So in der Vergangenheit waren oft auch Zuteilungsquoten bei Überzeichnung, dass nur jede zweite oder jede dritte Order bedient wurde.

Speaker 1: Und gar nicht zwingend so prozentual jede Order und deswegen kam es mal drauf an.

Speaker 1: die einen sagen dann weil der Überzeichnungen alles klar ist schon klar ich krieg vielleicht nicht alles so ich gebe das in höhere Order rein als ich eigentlich haben möchte weil ich davon ausgehe ich kriege nun Viertel.

Speaker 1: andere haben vielleicht gesagt sie haben sogar dreimal gezeichnet weil sie dann sagten vielleicht wird jede zweite Dritte zugeteilt.

Speaker 1: damit meine Chance.

Speaker 1: Das ist eben vielleicht auch so ein bisschen der Reiz dabei, das weiste vorher nicht.

Speaker 1: Ja?

Speaker 1: Das konnte man vorher nicht wissen und somit ist es glaube ich so eine persönliche Erfahrung.

Speaker 1: aber auch Glauben Ich selbst würde immer nur mit dem Betrag reingehen wo ich sage dass für mich irgendwie okay ja also Ist

Speaker 3: schon Spielgeld.

Speaker 3: Ja,

Speaker 1: so ein bisschen schon.

Speaker 1: Gratuliere die ersten Male, weil grad du bei SpaceX... Ich meine das ist ja keine Investition wenn wir sonst bei einzelnen Aktien sagen wo du gut dich an Unternehmenskennzahlen orientieren kannst.

Speaker 1: Die funktionieren bei SpaceX nicht, weil es halt nicht rentabel ist bisher.

Speaker 1: Von da würde eigentlich von den Unternehmskennzeilen würde man sagen diese Aktie kaufst du nicht aber

Speaker 3: trotzdem... Warum war das Interesse dann trotzdem so hoch?

Speaker 1: Ja, man sagt ja mal so es gibt diesen Mask-Bonus.

Speaker 1: Es gibt halt einfach ... Ja, es gibt ein weltweites Interesse auch an dieser personellen Maske und vielleicht auch so'n bisschen Fomo.

Speaker 1: Viele denken ach da passiert's uns was und ich bin nicht dabei!

Speaker 1: Und ich bin mal gespannt wie viele nachher SpaceX wirklich bei sich in einem Depot haben.

Speaker 1: Wo es auch wenn Personen Tesla gekauft haben von paar Jahren, haben die für sich langfristig bekrachteten sehr guten Gewinn gemacht.

Speaker 1: Das kann einfach ganz gut sein, wenn du vielleicht da schon mal aktionieren weißt das.

Speaker 1: du sagst ich verbrauch auf dass es bis X auch zu einem wirklich rentablen Unternehmen macht, auch wenn keinem klar ist wie das aussehen sollte.

Speaker 1: Nächstes so trotz hat ja halt eine riesen Lobby... Auch da machen wir uns nichts vorher.

Speaker 1: also wir sagen ja immer, dass einer sind die Unternehmenskennzeilen, dass andere sind geopolitische ökonomische manchmal auch so Heibgetriebene Sachen, die Einfluss auf Dörsenkurse haben können.

Speaker 1: Und ich glaub das Best-Best-X ist einfach der Fall!

Speaker 1: Ja?

Speaker 1: Werbung.

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Speaker 3: Ende.

Speaker 3: Und jetzt was was dein Erfahrungswert angeht?

Speaker 3: Du hast ja erzählt das war nicht deinen ersten IPO den du mitgezeichnet hast.

Speaker 3: Jetzt gab es weitere Besonderheiten.

Speaker 3: oder wie hat sich der vielleicht auch von anderen unterschieden?

Speaker 1: Ja, es gibt diese.

Speaker 1: eine Besonderheit.

Speaker 1: Meistens die meisten Banken in Deutschland leben an ein PO-Style wo auch die Aktien auf dem deutschen Markt kommen.

Speaker 1: Hier ist es ja so dass das ein ausländische neue Emission war.

Speaker 1: Das heißt dieses Stück Geboten hast du auch an der Nest hergezeichnet sozusagen und konntest du auch nur also in Amerika kaufen.

Speaker 1: Also dort wird gekauft Was immer bedeutet, und das wissen viele nicht.

Speaker 1: Ich kann nicht ein Wertpapier in Amerika kaufen und in Deutschland wertkaufen.

Speaker 1: Das funktioniert nicht so einfach weil diese Wertpappiere werden ja immer verwahrt.

Speaker 1: Und sie bekommen dazu eine zugeschlüsselte Verwahrart.

Speaker 1: Und ich habe in Amerika eine andere Wahrheit als in Deutschland.

Speaker 1: Und das heißt, ich müsste erst ein Wert Papier aus Amerika von der Verwahlung in die deutsche Verwarnung übertragen lassen um sie in Deutschland zu verkaufen.

Speaker 1: Und hier ist es halt so, es hieß also du hattest zum einen ein amerikanischen IPO was eben schon ist.

Speaker 1: Die starten immer ein bisschen später hast Börsenöffnung so fünf zu fünf.

Speaker 1: zu dreizig zwei zweieinhalb Stunden kommt erst der erste Kurs sozusagen in amerikaner Börse für eine neue Emission.

Speaker 1: Das musste man schon erst mal wissen, dass man nicht dacht um fünfzehn Uhr und dreißig Uhr passiert jetzt gar nichts.

Speaker 1: Und dann geht der Handel dort ja bei uns für unsere Zeit bis zwanzig Uhr.

Speaker 1: so lange konnte man dann auch handeln.

Speaker 1: heißt also dein Broker musste einmal einen Anschluss an ausländische Börsenplätze haben.

Speaker 1: das haben halt auf viele Neobroker und so weiter nicht kostet.

Speaker 1: zum zweiten mehr Gebühren Ausländischen Börse.

Speaker 1: Plätze kosten immer mehr Gebüren weil dort der Market Maker bezahlt wird Und das ist halt in dem Fall wesentlich teurer und du kannst halt auch nur da verkaufen.

Speaker 1: Also von da muss man für sich so ein bisschen gucken, dass man vielleicht ja in dem Moment dann bis drauf achtet aber auch diese Gebühren wenn einrechnet die im Zweifel teurer sein können.

Speaker 1: Ich bin immer auch eine Freundin.

Speaker 1: Ja also wenn ich diesen Erstgewinn mitnehmen möchte, dann sollte ich mich zu dem Zeitpunkt schon Einmal kurz irgendwo am Handy, am Rechner befinden und dort mal schauen.

Speaker 1: Weil ich habe ja zwei Möglichkeiten.

Speaker 1: Ich kann natürlich nach Zuteilung ein Verkaufsauftrag stellen und dort eine Limit reinstellen.

Speaker 1: Aber dann kann ich es nach unten absichern zum Beispiel wenn ich sage, dollar war der Emissionspreis.

Speaker 1: Und ich möchte definitiv nicht dass das runtergeht.

Speaker 1: Ich möchte mich mit Verlust verkaufen.

Speaker 1: Kann ich hundertdreißig Dollar reinstellen?

Speaker 1: Aber sehr auch die Frage dann nehme ich nicht den Erstgewinn mit.

Speaker 1: Und es ist aber auch nicht so gut zu sagen, ich verkaufe jetzt Bestens!

Speaker 1: Also Bestens heißt ja immer, ich gehe raus und mir ist Vollkomik gehalten zu welchem Preis?

Speaker 1: Ich gebe also unlimitiert meine Orte

Speaker 1: auf.".

Speaker 1: Und wenn ich das zu Beginn mache, boah da habe ich tolle Schwankungen.

Speaker 1: Weil die einen, wir sagen ja mal Angebote nach Frage, dann sind da vielleicht Orderaufträge drin, die nur ganz günstig einsteigen wollen und so weiter.

Speaker 1: Im Zweifel bekomme ich gar nicht den besten Kurs.

Speaker 1: Da würde ich immer ein bisschen vorsichtig sein.

Speaker 1: Ich kann also aber auch im Limit nach oben setzen oder ich nahe und gehe mit Limit raus.

Speaker 1: Also das würde ich dann eher machen und in der Zeit würde ich empfehlen auch irgendwie dabei zu sein außer ich sage, ich möchte sie länger halten Dann ist es was anderes.

Speaker 1: Dann gucke ich auf meine Zuteilung und sage alles klar, habe ich zugeteilt bekommen?

Speaker 1: Ist fein!

Speaker 1: Ich möchte die ja mit der Probe halten, dann ist das okay.

Speaker 1: Aber wenn ich so den Erste bin vom ersten oder zweiten Tag mitnehmen möchte, dann heißt es schon da mal reingucken und das vielleicht ein bisschen verfolgen.

Speaker 1: Und vor allem, was ich wichtig finde, sich auch eine Strategie setzen und einen festen Plan... Also ich hatte mir auch einen feste Preis gesagt, wo ich gesagt hab Boah, wenn Sie das erreichen, dann gehe ich raus, denn ist das für mich fein.

Speaker 1: Natürlich kann man sich danach ärgern, wenn die dann noch weiter hochgehen oder irgendwie so.

Speaker 1: Aber da sage ich immer das heißt ja mal Ich will gar nicht die Maxima ein gewinnen wie wir immer sagen Marke Timing zu betreiben Das schaffen wir nicht.

Speaker 1: Sondern ich freue mich denn einfach wenn ich überhaupt Gewinn gemacht habe.

Speaker 1: Ja

Speaker 3: Okay jetzt haben Sie mir schon bisschen Lust gemacht.

Speaker 1: Wir können also im nächsten Jahr ein paar neue IPOs in den Stadion das wird einmal Antrophic sein, DKI Klitsche sozusagen und OpenAI.

Speaker 1: Also nochmal Zweigereiche!

Speaker 1: Wir können ja das mal zusammen trainieren.

Speaker 1: Dann gucken wir uns mal heran.

Speaker 1: Wir schauen uns mal an was steht da?

Speaker 1: Wie läuft so eine Zeichnung ab?

Speaker 1: Wieviel möchte man vielleicht investieren?

Speaker 1: Was möchte man zum Ausprobieren machen?

Speaker 1: Ja hier wie gesagt aber das möchte ich auch noch einmal sagen ist jetzt keine Einladung.

Speaker 1: dann alle die sollen jetzt in meine Zeichnungen machen.

Speaker 1: Das ist schon etwas wo ich sage damit müsste man sich auskennen man sollte sie schon mit dem Unternehmen beschäftigen Und für sich auch ein Risiko bewerten, ob man das eingehen möchte.

Speaker 1: Ja und

Speaker 3: Kühlenkopf dann ja trotzdem wahrscheinlich dabei bewahren?

Speaker 3: Wir haben letztens über Dispo-Gefühle gesprochen und ich bin da ein bisschen anders aufgestellt als du.

Speaker 3: Dementsprechend glaube ich muss ich da sehr strategisch vorgehen und mir klare Regeln setzen damit ich da nicht voller Panik davor sitze.

Speaker 3: oder voller Gier kann ja auch sein.

Speaker 3: Ja,

Speaker 1: und hier ist ganz auch wirklich fast noch finde ich sehr gefährlich an zwei Freunde denken, wir haben das ein bisschen begleitet gemeinsam in so einer Gruppe.

Speaker 1: Wir sind alle zu unterschiedlichen Preisen raus ja?

Speaker 1: Aber wir haben es halt festgesagt, wir gehen dann raus und das war jetzt nicht der Höchstkurs von vor zwei Tagen oder so.

Speaker 1: Das war für uns aber eine Ordnung weil wir gesagt haben was ist mein Ziel?

Speaker 1: immer ganz schön Was ist mein Ziel?

Speaker 1: Und Gier ist nicht das gute Ziel.

Speaker 1: denn Ja okay kann gut laufen.

Speaker 1: Ich habe hier auch eine Zufriedenheit mit einer guten anderen Rendite.

Speaker 3: Ja, okay.

Speaker 3: Also das ist auf jeden Fall ein neues Gebiet für mich.

Speaker 3: Klingt auch nach eigener Wissenschaft.

Speaker 3: aber man kann sich ja auch finanziell weiterentwickeln und mal hier oder da ein bisschen neue Luft schnuppern.

Speaker 1: Wir sagen ja auch manchmal vielleicht möchte die einen oder andere mal an Einzelwerte beginnen oder dort mal sich daran tasten dann kannst du mit kleinen Betriegen wie beim beim ETF-Sparplan auch.

Speaker 1: Dann fängt man ja an.

Speaker 1: ich hau da nicht meinen Vermögen rein.

Speaker 3: Ja, okay.

Speaker 3: Und alle die jetzt hier zugehört haben können ja mal in den Kommentaren bei Spotify mit abstimmen, ob sie mitgezeichnet haben oder nicht?

Speaker 3: Wird mich auch interessieren wie unsere Community aufgestellt

Speaker 2: ist!

Speaker 2: Im heutigen Deep Dive sprechen wir über finanzielle Selbstbestimmung.

Speaker 2: Ich bin Kim und moderiere diesen Teil des Podcasts zum ersten Mal als Host, darum freue ich mich ganz besonders heute die wunderbare Lina Marlor begrüßen zu dürfen!

Speaker 2: Schön dass du da bist, Lina.

Speaker 2: Schön,

Speaker 0: dass ihr mich eingeladen habt.

Speaker 0: Vielen Dank!

Speaker 2: Sehr gerne.

Speaker 2: Lina du bist Spiegelbestseller-Ottorin freier Kolumnistin und Fotografin.

Speaker 2: Viele kennen dich ja noch aus deinen Kolumnen über Datingen und Liebe und Beziehungen in denen du deine Leserinnen über Jahre wirklich ganz persönlich an deinem singe Leben hast teilhaben lassen und auch so an den großen Fragen Rund um Liebe, um Freiheit und Selbstbestimmung.

Speaker 2: Und ich finde wie du da so offen deinen Privatleben und vor allem dein Dating-Leben geteilt hast.

Speaker 2: das hat mir selbst schon so ziemliche Carrie Bradshaw und Sex in the City vibes gegeben weil wir ja im Prinzip eine ganze Generation an Frauen auch daran hast teilhaben lassen.

Speaker 2: also super lesenswert erziehlerisch unterhaltsam absoluter Empfehlung.

Speaker 2: Heute lebst du mit deinem Mann in Südafrika und beschäftigst dich viel mit gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen.

Speaker 2: Und auch mit feministischen Werten, deswegen sprechen wir heute auch darüber wie Du angefangen hast Deine Finanzen in die Hand zu nehmen und wie Dich das aus feministischer Sicht empowert hat.

Speaker 2: Diese Sex Enter City-Assoziatione, die ich jetzt gerade mit Dir hatte, die hatten wahrscheinlich andere beim Lesen auch.

Speaker 2: Und Du wurdest irgendwann mal in einem Podcast als Carrie Bradshaw beschrieben.

Speaker 2: ob Du Dich jetzt selbst damit assoziiert oder nicht kannst Du uns ja gleich noch einmal sagen Wenn wir Carrie aus heutiger Sicht anschauen, was lärt sie uns denn in Finanzfragen und was vielleicht auch eher nicht so?

Speaker 0: Ich kann verstehen dass meine Leser das Gefühl hatten.

Speaker 0: Das klingt ein bisschen nach Carrie Bradshaw.

Speaker 0: da ist jetzt Single Girl und sie ist in ihren zwanzigern.

Speaker 0: gut Carrie war in ihren dreißigern aber dieser Single Girl in Hamburg und die schreibt diese Kolumne und die lebt dort selbstbestimmt und die erzählt von ihren Dates und die nimmt uns so ungeschönt und auch selbstbestimmt mit durch ihren Alltag.

Speaker 0: Und je älter ich wurde, desto weniger habe ich das eigentlich als Kompliment empfunden.

Speaker 0: Denn wenn ich jetzt Sex and the City rückblickend noch mal anschaue, denke ich mir immer so oh mein Gott was für eine... Auf der einen Seite ja, was für ne menschliche Figur ist Carrie Bradshaw?

Speaker 0: Aber auch was für ein problematische Figur is Carrie Bradshore!

Speaker 0: In dieses Thema selbst bestimmt Ja in der Wahl ihrer Dates aber finanziell irgendwie auch permanent abhängig davon gerettet zu werden vom nächsten Auftrag, sei es die Vogue von einer Freundin.

Speaker 0: Sei es Charlotte, die ihr dann da den Verlobungsring oder Ehring gibt um eine Anzahlung zu leisten.

Speaker 0: Sei's Big der am Ende ihre Finanz verriegelt indem er sie ja dann doch heiratet ne?

Speaker 0: Sprich rückblickend betrachtet Carrie zutiefst eigentlich auch immer wieder abhängig davon von anderen und vor allen Dingen auch von Männern gewählt zu werden.

Speaker 2: Also was Carrie uns ja auf jeden Fall vermittelt

Speaker 0: in den

Speaker 2: Serien ist, dass es so völlig normales über Liebe und Sex zu sprechen.

Speaker 2: Und über Beziehungen.

Speaker 2: Das auch sehr viel wenn wir auf deiner Singlezeit zurückblicken wo du die Kolumnen und so viel geschrieben hast.

Speaker 2: wie war denn damals dein Verhältnis zu Geld und Finanzen?

Speaker 0: Genau so eigentlich wie zu meinen Dates.

Speaker 0: Es war was sehr, sehr temporäres also ich habe halt einfach als Freiberuflerin von einem großen Projekt zum nächsten großen Projekt gelebt.

Speaker 0: sprich es kam auch die ganze Zeit wieder weitere Projekte rein.

Speaker 0: und dementsprechend wenn ich ein Date hatte und das war quasi so meine... Das waren zwei drei vier Dates im Juni.

Speaker 0: Dann war das ein bisschen so wie mein Workprojekt auch wahrscheinlich drei, vier Wochen im Juni war.

Speaker 0: und dann kam das nächste Projekt.

Speaker 0: Nicht dass es voneinander abhängt, so mag ich's nicht!

Speaker 0: Aber irgendwie diese Lebenszyklus von einem Projekt, das mir finanziell Einkommen gebracht hat und von meinem Dates – das war alles ähnlich.

Speaker 0: Es war alles sehr schnelllebig, sehr schnell-liebig und ich hab dementsprechend... überhaupt nicht an Anlage gedacht.

Speaker 0: Ich habe überhaupt nicht ein Altersvorsorge gedacht, weil ich immer wieder dachte, ich bin zwanzig!

Speaker 0: Ich bin dreinzwanzig und bin fünfundzwanziger.

Speaker 0: Das war für mich immer so ein Thema.

Speaker 0: Für damit beschäftige ich mich wenn ich dreißig bin.

Speaker 0: Und außerdem hatte ich auch nie eine Existenzangst, denn ja die Jobs kamen rein.

Speaker 0: Meine Wohnung war für mich mehr als bezahlbar obwohl ich dort alleine gelebt habe.

Speaker 0: also es war komfortabel meine Miete zu bezahlen.

Speaker 0: Ich hatte auch nicht so in Deutschland hat man einfach nicht so sehr die Existenzen Angst wird dieser Mietvertrag nächstes Jahr gekündigt einfach weil's ein sehr sehr festen und ich würde auch sagen starkem Mieterschutz im internationalen Vergleich gibt für Deutschland Und ja sowas wie eine Immobilie zu besitzen.

Speaker 0: das war für Und dementsprechend war ich so komfortabel und gleichzeitig aber genauso verantwortungslos wie, ja, wie Carrie Bradshaw mit meinen Finanzen.

Speaker 2: Und gab's dann für dich aber irgendwann einen Moment wo du gesagt hast okay ich bin jetzt vielleicht dreißig und jetzt musst du es in die Hand nehmen oder irgendwie ein aha-Moment?

Speaker 2: Ein Auslöser dass du das dann, dass du dich doch gekümmert hast.

Speaker 0: also es gab... Ich würde sagen ein paar aha Momente die aber alle so in gleichen Zeitraum waren.

Speaker 0: zum einen wurde ich dreißzig ok Cool.

Speaker 0: Das ist auf jeden Fall einschneiden, man hat das Gefühl...

Speaker 2: ...offiziell

Speaker 0: erwachsen und gleichzeitig so dieses Gefühl ab dreißig gelten die Entscheidungen.

Speaker 0: also wir haben viele Freunde mal gesagt ja und das Rückblick betrachtet würde ich auch dem Ganzen zustimmen dass man in seinen zwanzigeren viel Zeit hat für Quatsch.

Speaker 0: und dann hatte ich so diesen Effekt dass sich gerade so sechsundzwanzig sieben und zwanzig achtundzwzig da wollte ich einfach mich fühlen wie Ich bin jung!

Speaker 0: Und dann kam die Dreißig und dann war das schon so wie, okay ab jetzt zählts, Lena.

Speaker 0: Genug rumgedengelt!

Speaker 0: Jetzt musst du gute Entscheidungen treffen... ...und gleichzeitig hatte ich schon auch einen Moment dass

Speaker 2: ich

Speaker 0: in meinen frühen zwanzigeren sehr schnell relativ gut verdient habe.

Speaker 0: Und also einfach komfortabel verdient haben, dass auch meine Ausgaben, die ich hatte, mein meistes Geld hab' ich für Spaß ausgegeben.

Speaker 0: Einfach weil meine Miete, was ich gerade schon gesagt hab', Krankenversicherung so war, das war für mich komplett normal, dass es am Anfang des Monats runter geht und alles was ich danach zur Verfügung habe ist Spaßgeld!

Speaker 0: andere Freunde in meinem Bekanntenkreis oder eben auch engerer Freundeskreis, die haben also den Zeitpunkt noch studiert.

Speaker 0: Die hatten viel weniger Spaßgeld zur Verfügung.

Speaker 0: Das heißt ich habe mich sehr lange als wahnsinniger Gutverdiener gefühlt und hatte auch immer ... Ich bin komfortabel, ich bin ausgepoizert quasi!

Speaker 0: Und dann auf einmal kam so der Moment, dass du gemerkt hast all deine Freunde fangen an mehr zu verdienen als du.

Speaker 0: Und ich meine das nicht wie oh mein Gott jetzt werde ihr aber neidisch, sie können sich irgendwie mehr leisten sondern hoppela hab ich da irgendwie den Anschluss verpasst, die reden auf einmal über Immobilien.

Speaker 0: Auf einmal fang ich an darüber nachzudenken, dass die Flugpreise aber auch ganz schön anziehen, das sich ein neues Auto kaufen müsste.

Speaker 0: und wo kommen eigentlich die Ersparnisse dafür her?

Speaker 0: In all diese Fragen konnten meine Freunde auf einmal so sehr erwachsen beantworten und ich eben nicht.

Speaker 0: Also Ersparness war für mich so, boah, da muss aber neuer Job reinkommen!

Speaker 0: Da habe ich dann schon gewerkt, Alina, irgendwas läuft hier nicht gut.

Speaker 0: In einer schlaflosen Nacht hab ich ein Reel gesehen auf Instagram, in dem jemand sehr offen darüber gesprochen hat.

Speaker 0: Es war auch eine Frau, die auch anfangs dreißig waren und sehr offen drüber gesprochen hat, dass sie keine Altersvorsorge hatte.

Speaker 0: Und der Podcast-Partner hat darauf sehr geschockt reagiert.

Speaker 0: Sie hat dann eben gesagt, ja, meine Ersparnisse belaufen sich vielleicht auf so dreitausend viertausend Euro.

Speaker 0: Ich habe keine Altervorsorge, ich hab keine Aktien, ich habe keine Leih irgendwelche Anlagepakete ... Ich bin freiberuflich, dementsprechend habe ich auch nicht so wirklich eine Rentenversicherung in die ich jetzt gesetzlich einzahle.

Speaker 0: Und sie sprach das so ehrlich aus und ich saß da und dachte, oh mein Gott!

Speaker 0: Das bin ich!

Speaker 0: Oh

Speaker 2: mein... Das bin ICH!

Speaker 0: Scheiße, ne?

Speaker 0: Dann gab es aber diesen Moment in der Podcastpartner gesagt hat, pass auf, dass ist nicht Doomsday.

Speaker 0: Du hast noch zwanzig bis dreißig gute Jahre Zeit um das alles aufzuarbeiten besser aufzustellen.

Speaker 0: Ein HSH.

Speaker 0: und dann war das quasi ein Podcast, in dem es im Daumen ging wo fange ich eigentlich an?

Speaker 0: wie spare ich?

Speaker 0: Und das war bei mir so einen Moment von ey wach auf du hast zehn jahrelang Geld ausgegeben und gleichzeitig möchte die Verantwortung überhaupt nicht auf andere schieben.

Speaker 0: aber gleichzeitig hat mir eben auch nie jemand erklären können wie ich Geld verwalte.

Speaker 0: als Selbstständige ne als Freiberuflerin ja Einfach heillos überfordert, hab in meinen zwanzigern das Thema komplett zur Seite geschoben.

Speaker 0: Und dann in den dreißigern so angefangen mich damit auseinanderzusetzen auch weil da natürlich das allererste mal A-Inflationen ist ein Thema geworden international seit... Also da kam die Pandemie ne?

Speaker 0: Zwanzig, einundzwanzig.

Speaker 0: Pandemie, Inflation alles wird teurer du wirst älter ich bin dann ausgewandert.

Speaker 0: dementsprechend kam auch finanzielle Einbußen auf mich zu und ich glaube dieser Moment also wenn jetzt zu mir sagst aha Moment bei der Podcast.

Speaker 0: Aber der Moment zu realisieren, dass das hier alles real wird war eben auch einfach so.

Speaker 0: Das Thema Geld ist nicht mehr frei verfügbar die Karriere richtet sich neu aus.

Speaker 0: durch die Pandemie sind viele viele meiner Einkommensstränge auch einfach abgerissen.

Speaker 0: und in dem Moment in dem Geld nicht mehr selbstverständlich war sondern auf einmal wirklich auch wert essenziellen Wert in meinem Leben bekommen hat habe ich mich angefangen damit mir zu beschäftigen.

Speaker 2: Ich finde es voll beeindruckend, dass du generell überhaupt über Schlüsselmomente sprechen kannst.

Speaker 2: Die dich dazu gebracht haben, dich damit auseinanderzusetzen und ich finde das spricht auch sehr für dich, dass Du es dann auch getan hast und wirklich in Aktionen getreten bist.

Speaker 2: weil es gibt auch ganz viele und es sind da häufig Frauen die sich mit dem Thema ganz lange beschäftigen und ganz viel Research betreiben aber dann den ersten Schritt nicht schaffen Weil sie vielleicht noch mehr Informationen sammeln müssen oder das Gefühl haben, sie müssen sich mehr Wissen aneignen und so was.

Speaker 2: Dabei sind ja die ersten Steps eigentlich gar nicht so verbindlich.

Speaker 2: also zum Beispiel jetzt wenn es um darum geht ein Depot zu eröffnen oder sowas kann man das ja relativ unverbindlich machen.

Speaker 2: Man kann es auch jederzeit wieder kündigen, man kann es doch jederzeit zu einem anderen Broker wechseln usw.. Also eigentlich sind die Schritte gar nicht so groß, wie man sie sich vorher vorstellt.

Speaker 2: Deswegen ich finde es cool dass du halt direkt den Notstand erkennst oder erkannt hast und dann gehandelt hast.

Speaker 2: Magst du uns mal erzählen was deine ersten konkreten Schritte dann eigentlich so waren?

Speaker 0: Mein erster konkreter Schritt war tatsächlich dieses Depot.

Speaker 0: Also in dem Podcast wurde dann erklärt, pass auf wenn du so viel Prozent von deinem Jahreseinkommen jeden Monat quasi auf die Seite legst, dann solltest du es schaffen innerhalb der nächsten sechs und dreißig Monate zum Beispiel Betrag X zusammenzusparen.

Speaker 0: Das hat sich für mich alles gar nicht so unmachbar angehört aber ich bin dann trotzdem durch zwei echt heftige Jahre gegangen weil ein Einkommen wurde weniger.

Speaker 0: Auf einmal waren Ersparnisse wichtiger.

Speaker 0: Das heißt, Spaßgeld war auch nicht mehr verfügbar und es ist schwierig sich daran zu gewöhnen dass solche Dinge... Also ich habe immer gesagt einen Moment, ich sage das auch immer wieder in anderen Interviews oder ein Podcast, einen Moment in dem mich sehr über mich selbst und auch so über unsere Konsumkultur erschrocken habe, weil der, das mich jemand gefragt hat was eigentlich Butter in Südafrika kostet im Vergleich zu Deutschland?

Speaker 0: Und ich hatte keine Idee was Butter kostet hier.

Speaker 0: in den Warenkopf lege.

Speaker 0: Und ich weiß so ungefähr, was ist die Endsumme jede Woche für unsere Groceries?

Speaker 0: Also für unsere Supermarktprodukte und Lebensmittel ist das Wort.

Speaker 0: Aber ich hatte keine Idee, was Butter kostet.

Speaker 0: Dann musste ich darüber nachdenken, dass meine Oma zu jedem Zeitpunkt wusste, was butter kostet und auch ob sie gerade im Angebot sind oder ob es ein gutes Angebot ist oder nicht.

Speaker 0: Einfach dieser immense Unterschied zwischen diesen zwei Generationen hat mich sehr ... lange innerhalten lassen, dass ich danach gedacht habe hier muss ich was ändern.

Speaker 0: du musst einfach preise verstehen.

Speaker 0: Du musst verstehen was kostet was.

Speaker 0: wohin geht eigentlich dein geld?

Speaker 0: Ich vergleiche das immer so ein bisschen, dieser erste Step von dem du grade gesprochen hast.

Speaker 0: Das ist so'n bisschen wie... Oh mein Gott!

Speaker 0: Es klingt jetzt sehr treadwifi.

Speaker 0: Ich meine es nicht so.

Speaker 0: Es ist wie kochenlernen für mich denn jedes mal wenn ich irgendwie kochen lernen wollte dann hat meine Mama immer sowas gesagt wie ah das macht aber so viel Arbeit.

Speaker 0: und auch meine Oma war immer so beim Backen wie oh du hast ja gar keine Ahnung wie viel Dreck und wie viel Arbeit das macht.

Speaker 0: Und dann habe ich irgendwann mal so'nen Backrezept ausprobiert und gedacht also so schlimm ist das alles gar nicht.

Speaker 0: Aber ich hatte so dieses diesen riesen Thema für, wie viel Wissen brauche ich eigentlich?

Speaker 0: Für diese sehr einfache Sache.

Speaker 0: Kuchenbacken!

Speaker 0: Und auf Finanzen gemünzt... Ich glaube das ist schon so.

Speaker 0: was wie bei mir war es immer dieses Du musst deinen Strom an Bieter wechseln und ich habe dann jedes Mal gedacht oh mein Gott wie wechsle ich denn meinen Strom am Bietern und woher weiß ich ob das der richtige ist und was kostet eigentlich Strom?

Speaker 0: und was bedeutet das für mich?

Speaker 0: Es war für mich echt immer so böhmische Dörfer und jetzt hatte auch so ein Unsexy-Thema Und da war einfach so eine Hemmschwelle.

Speaker 0: Ich hatte das zum Beispiel dann auch, als ich in die Bank gegangen bin und gesagt habe, ich möchte einen Depot eröffnen.

Speaker 0: Meine Hemmschelle war einfach Risik weil ich wusste wenn dich jetzt Fragen stellen, dann hab' ich keine Antworten!

Speaker 0: Ich komme da eigentlich hin und sage Hallo mein Name ist... Ich hab gehört, ich sollte das haben aber ich weiß gar nicht was das bedeutet und ich glaube man schämt sich natürlich auch.

Speaker 0: Man ist irgendwie dreißig.

Speaker 0: Ja, das Krasseste was ich irgendwie so in der Bank mache ist zu sagen.

Speaker 0: Ich hätte da gerne eine Bar-Auszahlung vom Sparkonto und das Spargonto kam automatisch mit Girokontos.

Speaker 0: Aber ich hab mich dann getraut und was ich großartig finde und dass mehr Frauen sich trauen sollten ist einfach loszugehen.

Speaker 0: Ich würde auch sagen, sich einen weiblichen Berater vielleicht sogar zu holen.

Speaker 0: also meine Beraterin war ebenfalls ne Frau, auch in meinem Alter Und ich bin einfach sofort zu hundert Prozent confessional mit der gewesen.

Speaker 0: Ich hab dann direkt gesagt, so sieht's aus.

Speaker 0: Ich habe keine Ahnung was ich hier mache aber ich weiß eine Sache weiß ich dass sich anfangen muss.

Speaker 0: bitte bitte helfen sie mir herauszufinden wo und setz dich hin.

Speaker 0: gesetzt hat mir eben erklärt welche Sparkpakete es gibt und hat dann eben auch immer wieder Fragen gestellt.

Speaker 0: und wahrscheinlich hatte ich da wirklich großes Glück ne?

Speaker 0: Dass ich jemanden hatte der nicht arrogant war der mir nicht das Gefühl gegeben hat von oben herab erklär dir jetzt mal, was du schon so lange hättest machen sollen.

Speaker 0: Damit sich bei mir nur noch mehr Stress bildet und ich da am Ende rausgehe und mir denke also hier zeige ich mein Gesicht auf jeden Fall nicht wieder.

Speaker 0: Hoffentlich vergessen die das es nicht

Speaker 0: gibt.".

Speaker 0: Und es war sehr, sehr... Am Ende sehr einfach Depot eröffnet drauf eingezahlt und diese Benchmark, die man mir gegeben hatte sowohl im Podcast den ich eben hörte als auch an der Bank war wenn du's schaffst quasi so anderthalb mal dein Jahresgehalt anzusparen, dann ist es der Notkroschen auf dem du aufbauen kannst.

Speaker 0: Ab diesem Moment kannst du mehr mit deinem Geld machen und dann habe ich da so richtig Deutsch und stringent darauf hingearbeitet.

Speaker 0: Das ist Step one!

Speaker 0: Und ich dachte mir dann also früher, das sollte ich vielleicht noch dazu sagen, hatte immer ein Gefühl wie Betrag X ist angespart?

Speaker 0: Das war ja so das Ziel, alles was drüber ist wird jetzt abgeschöpft und davon gönne ich mir etwas.

Speaker 0: Und es ist so krass, wie schnell und mit schnell meine ich jetzt so ein zwei Jahre.

Speaker 0: Dann dort eben was angewachsen ist und dann das Gefühl kam, da darf ich aber nicht drunter fallen!

Speaker 0: Das war für mich halt total... Für mich war das ein Durchbruch, nicht mehr gespartes abzuschöpfen sondern gesparte anzuhäufen und dass auch erstmal zu fühlen, dass das geht.

Speaker 2: Du hast ein Bewusstsein für deine Ausgänge erlangt.

Speaker 2: Du hast einen Deport eröffnet, du hast also dann Geld gespart und du hast den Notkroschen angespart.

Speaker 2: Das sind ja so die typischen ersten Steps, die wir auch immer predigen und das ist ein total guter Anfang.

Speaker 2: Den darf man auch noch mit Anfang dreißig wagen oder gerade dann sollte man ihn Wagen.

Speaker 0: Mir ist aber auch wichtig zu sagen, wenn das jetzt hier jemand hört der thirty-sef oder siebenunddreißig ist und sagt ich habe es nicht.

Speaker 0: Und wir haben jetzt gerade gesagt mit Anfang dreißig muss man anfangen.

Speaker 0: Es ist nicht so spät Du bist immer noch nicht komplett irgendwie am doomsday angelangt.

Speaker 0: du kannst dich nachdem du diesen podcast gehört hast hinsetzen Kannst deine banking app aufmachen und dieses flaster abreißen und sagen also dass es mit schlechten dates Mit Beziehungskrisen, mit Streitigkeiten.

Speaker 0: Mit Schulden und finanziellen Sorgen... Meine Oma hat immer gesagt alles ändert sich in dem Moment, indem du deinen ersten Schritt machst.

Speaker 0: also mach ihn heute!

Speaker 0: Und ich habe auch ganz oft mit Aufschieberichtes zu kämpfen.

Speaker 0: von daher kein Angst wenn du das gerade hörst und hast noch nichts gespart.

Speaker 0: mache einen Banktermin aus and take your first step.

Speaker 2: Du hast im Vorgespräch erzählt, dass deine Oma dir schon ganz früh einige Dinge mitgegeben hat die ich mega beeintrotten fand.

Speaker 2: Magst du uns dazu noch mal kurz erzählen was das so war?

Speaker 0: Sehr gerne!

Speaker 0: Okay kleiner Disclaimer vorweg... Meine Oma ist oder war im Jahr nineteenhundert achtunddreißig geboren.

Speaker 0: Das heißt wir haben einen großen Generationsunterschied und das was ich jetzt gleich sage könnte natürlich wenn das jetzt jemand in zwanzig sechsundzwanzig sagt kritisiert werden.

Speaker 0: aber Meine Oma hat immer zu mir gesagt, du brauchst drei Dinge in deinem Leben um dich als Frau eigenständig selbstständig unabhängig bewegen können.

Speaker 0: Das erste ist eine gute Bildung.

Speaker 0: Achte auf deine Bildung!

Speaker 0: Mit dieser Bildung wirst du am Ende einen Job erlangen und der macht dich finanziell abhängig.

Speaker 0: Mach einen Führerschein, denn du willst sich die ganze Zeit über frei bewegen können.

Speaker 0: Du möchtest nicht abhängigt davon sein immer jemanden zu fragen ob der Dich bewegen kann.

Speaker 0: Und der letzte Punkt war kümmer dich selbstständig um deine Verhütung.

Speaker 0: was auch immer es ist Du hast es in der Hand.

Speaker 0: Niemand anders entscheidet, ob verhütet wird.

Speaker 0: wie verhüttet

Speaker 2: wird

Speaker 0: ausschließlich

Speaker 0: du.".

Speaker 0: Und natürlich könnte man dann jetzt mittlerweile sagen okay so was wie ein Autos oder einen Führerschein ist eigentlich nicht mehr so wichtig weil wir haben ja auch andere Transportmittel.

Speaker 0: aber ich glaube so das Sentiment bleibt von mach dich nicht von anderen abhängig zu einem Level indem du nicht mehr frei entscheiden kannst ob du's sein möchtest oder nicht.

Speaker 0: also hab immer eine Wahl.

Speaker 0: und daraus abgeleitet hat sie eben auch immer gesagt Pass auf, Kind.

Speaker 0: Du reist so viel.

Speaker 0: Du bist so viel

Speaker 0: unterwegs.".

Speaker 0: Eine Sache muss immer klar sein du kannst dich selbst nach Hause bringen und da kommt eben auch dieses finanziell unabhängig und mach immer einen Plan eben auch her.

Speaker 0: Und ich hatte das wirklich mehrfach in meinem Leben dass ich keine Ahnung.

Speaker 0: Flug verspätet zu spät angekommen irgendwo in Mexico City.

Speaker 0: es ist zwei Uhr nachts und es soll so ein Flieger zurück nach Deutschland gehen.

Speaker 0: komplette Panik weil ich den wahrscheinlich nicht mehr schaffen werde.

Speaker 0: Hardrate steigt, Anxiety kickt rein.

Speaker 0: Du kannst nicht mehr denken.

Speaker 0: du bist am Rennen, Tränen, Steigen dir in die Augen.

Speaker 0: und dann hatte ich immer so diese Stimme von meiner Oma im Kopf Und die habe auch jetzt noch im Kopf die dann eben sagt Kutsch den bleiben!

Speaker 0: Du kannst dich selbst nach Hause bringen.

Speaker 0: Du kannst dieses Ticket nachhause bezahlen wenn du diesen Flug jetzt nicht kriegen wirst.

Speaker 0: Das hier ist keine Gefahr für dein Leben.

Speaker 0: das hier ist kein Gefahr Für deine Karriere.

Speaker 0: das ist ein Moment Und nicht so nach dem Motto, das vergeht auch wieder.

Speaker 0: Sie hat oft gesagt, dass vergeht wieder Kind.

Speaker 0: Dieses Gefühl was du gerade hast, es vergeht wieder.

Speaker 0: Aber diese Situation ist nicht größer als du.

Speaker 0: Die ist nicht besser als deine eigene Entscheidungsfreiheit.

Speaker 0: und ja ich weiß nicht.

Speaker 0: dieses Credo hab mich immer in meinem Leben.

Speaker 0: Solange meine Oma auch als Kind den Krieg erlebt hat, hat immer zu mir gesagt, es gibt so viele Sorgen da draußen Es gibt so viele Sorgen, die du finden kannst.

Speaker 0: Aber eine Sorge, die dich niemals haben solltest und die Sicherheit bedeutet ist jeden Tag zu wissen wo du heute Abend einschläfst.

Speaker 0: Für sie wird das immer das größte Gut.

Speaker 0: Sie hat gesagt morgens schon zu wissen, wo du abends dein müdes Haupt niederlegst.

Speaker 0: Das ist ein ganz großes Gut.

Speaker 0: Lass dir das niemals im Leben wegnehmen!

Speaker 0: Ja und so mit dieser Dankbarkeit, aber auch mit diesem Fleiß-Sinn den sie eben hatte.

Speaker 0: Aber auch mit diesen Ziel unabhängig zu bleiben bin ich aufgewachsen.

Speaker 0: Mich

Speaker 2: sind es total schön.

Speaker 2: Weil das der alles irgendwie wirklich auf diese finanziellen Unabhängigkeit aufbaut.

Speaker 2: durch die finanzielle Unabhähigkeit kannst du dir das Flugticket nach Hause leisten dadurch weißt du auch okay Ich habe heute Nacht ein Dach überm Kopf usw.. Also ist schon... Es ist wirklich diese finanzielle Unabhängigkeit, die einen dabei irgendwie total empowert.

Speaker 2: Ist das auch so?

Speaker 2: dein Verständnis von Feminismus?

Speaker 2: Wenn man das in Bezug setzen möchte...

Speaker 0: Ich glaube ja, Feminismus für mich ist übergeordnet immer eine freie Wahl zu haben.

Speaker 0: Jede Wahl ist zu hundertprozentfrei Und kann es auch gar nicht sein, aber eine Wahl zu haben und wählen zu dürfen.

Speaker 0: Das ist für mich der Grundgedanke von Feminismus.

Speaker 0: Ja.

Speaker 0: Man kann nicht immer dieselbe Wahl haben wie die Person egal welches Geschlecht sie hat, egal welche Herkunft sie hat neben einem.

Speaker 0: Dafür sind unsere Erlebnisse im Leben so unterschiedlich.

Speaker 0: Aber ja, nicht permanente zweite Wahlwählen zu durfen, das ist wahrscheinlich auch ein Verständnis für Feminismus.

Speaker 0: Aber dieses, dass mich nichts und niemand einsperren kann?

Speaker 0: Ja, es ist mir immer sehr wichtig im Leben.

Speaker 0: Aber ich habe auch Platzangst!

Speaker 0: Vielleicht kommt das auch da her.

Speaker 0: Ich

Speaker 2: darf was damit zu tun haben... Okay und dann wirklich noch eine aller-allerletzte Frage.

Speaker 2: Wenn wir über Feminismus sprechen und du auch so in deinen Freundinnenkreis pflegst, sprecht ihr da dann auch über solche Themen?

Speaker 2: Also über diese finanzielle Unabhängigkeit?

Speaker 2: oder vielleicht doch über Altersvorsorge generell über Finanzen?

Speaker 0: sehr viel angefangen darüber zu sprechen, seitdem meine Freundinnen angefangen haben Kinder zu bekommen.

Speaker 0: Denn dann fängt man an sich über Themen zu unterhalten wie was ist eigentlich fair?

Speaker 0: Welches Splitting ist fair?

Speaker 0: Was ist fair in einer Ehe?

Speaker 0: Kann es totale Gleichberechtigung geben und wie kann es sie geben?

Speaker 0: Und ja auch so etwas wie was is finanzielle Gleichheit und was ist Ausgleich wenn Kinder mit ins Spiel kommen gerade auch wenn ihr mit ins spiel kommt?

Speaker 0: Und es ist so verrückt, weil als wir in unseren Zwanziger waren haben wir uns an einem Sonntag zum Brunch getroffen und haben über unsere Dates gesprochen.

Speaker 0: Über One-Hide-Stands der letzten Nacht, über irgendwelche Nachrichten.

Speaker 0: Wer schreibt wem zurück?

Speaker 0: Und das war zu hundert Prozent confessional!

Speaker 0: Es gab kein Filter.

Speaker 0: die absolut tiefste Wahrheit wurde dort auf den Tisch gelegt und analysiert und ich wusste so viel über so viele verschiedene Männer mehr als ich wissen sollte wahrscheinlich.

Speaker 0: Aber es war einfach, man hat sich so hundert Prozent vertraut in Terms of Dating.

Speaker 0: Und das hat dann abgenommen oder es nimmt glaube ich auch ganz natürlich ab wenn Beziehungen im Spiel kommen weil auf einmal ist das nichts mehr was temporäres sondern es bleibt und Leute fangen an das auch mehr zu beschützen.

Speaker 0: Irgendwann habe ich aber gesagt jetzt sind wir in unseren Dreißigern und viele sind in Langzeitbeziehung und viele haben Familien gegründet und wir sprechen weniger denn je über das was da drin steckt.

Speaker 0: Das ist ja nicht mehr die Frage Schreibt ihr zurück, wann war das letzte Mal online?

Speaker 0: Habe ich Pläne gemacht für nächste Woche.

Speaker 0: Sondern auf einmal geht's eben um so was

Speaker 2: wie... Okay!

Speaker 0: Habt ihr einen Ehrvertrag?

Speaker 0: Wie sieht es eigentlich aus?

Speaker 0: Wie gleicht er das denn aus, dass du deine Karriere zurückstellst?

Speaker 0: Also ich stelle diese Fragen, denn ich hab irgendwann auch mal gesagt und eventuell ist das als Hot-Take aber Feminismus bedeutet für mich eben auch, dass man sich vorstellen kann ein Partner in einer straighten Beziehung als Frau zu wählen, der weniger verdient als man selbst.

Speaker 0: Ich glaube das viele meiner Bekannten gerade hier in Kapstadt und Südafrika auch.

Speaker 0: Viele meiner Freundinnen am Ende des Tages vielleicht ein Problem damit hätten einen Partner zu wählern also quasi einen Mann zu Wählen, Der weniger verdiente als sie Und dementsprechend haben viele von denen einen Mann gewählt, der mehr verdient als sie.

Speaker 0: Das bedeutet dann jetzt aber auch in Beziehungen, in Arbeitsteilung, Aufteilung das natürlich finanziell der Mann immer der erste geschützt wird weil er verdient ja mehr.

Speaker 0: Und da bin ich dann diejenige, die reingeht und sagt okay Leute aber ihr merkt schon dass ihr euch hier wirklich strukturell abhängig macht.

Speaker 0: Natürlich fragen sie dann zurück ja was ist denn die Alternative?

Speaker 0: Dass die Person mit dem Job der weniger einbringt ins Familienbudget das die weiter arbeitet.

Speaker 0: Ich bin ehrlich gesagt stolz darauf wie offen ich mit meinen engsten Freundinnen mittlerweile über das Thema spreche denn je mehr wir auch teilen, desto mehr können wir verstehen.

Speaker 0: Desto mehr Informationen wird ja auch untereinander

Speaker 0: ausgetauscht.".

Speaker 0: Das ist das große Ding dieses Gefühl.

Speaker 0: von woher kriege ich meine Informationen und mit wem kann ich Fragen stellen?

Speaker 0: Das ist eine große Hürde für viele Frauen.

Speaker 0: Von daher appelliere ich immer daran zu sagen hey, es ist kein persönlicher Angriff auf die Liebesentscheidung oder eben auch die Entscheidung für eine Ehe, die du getroffen hast.

Speaker 0: Es sind trotzdem Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen.

Speaker 0: Und wenn wir uns irgendwann vertraut haben, so intensiv über Sex zu sprechen, dann sollten wir uns doch jetzt bitte auch in den Dreißigern Vertrauen über Geld zu sprechen.

Speaker 2: Ja und Lina spätestens dort unterscheidest du dich oder gehst du getrennte Wege von Carrie Bradshaw?

Speaker 2: Weil die ... Sie spricht wahrscheinlich immer noch am meisten über Beziehungen und Partnerschaften.

Speaker 2: Und du nimmst halt deine Finanzen erstens mal selbst in die Hand, aber du führst auch ehrliche Geldgespräche mit deinen Freundinnen.

Speaker 2: Und lasst uns das doch einfach als Key-Take away aus dieser Folge mitnehmen, dass wir alle auch mit unseren Freunden mehr ehrlichen Geldgesprüche führen und genauso selbstverständlich bei Geld und Absicherung, Vorsorge und Co sprechen wie wir gerade so den Zwanzigern über Liebe und Partnerschaff gesprochen haben oder es jetzt immer noch tun.

Speaker 2: Also, Lina.

Speaker 2: Vielen Dank für den schönen Input, den du mit uns geteilt hast und dass du hier warst!

Speaker 2: Wir haben ja eben schon mal ganz kurz das Thema Ehe angesprochen.

Speaker 2: Wir zwei bleiben hier noch ein bisschen und sprechen gleich nochmal über das Thema ehe weiter.

Speaker 2: Es geht um Eheverträge und auch die Frage wie Heilraten- und Feminismus eigentlich zusammenpasst?

Speaker 2: Ja es wird spannend.

Speaker 1: ich

Speaker 2: freue mich bis

Speaker 1: gleich!

Speaker 3: Eine neue Frage aus der Community ist eingetrudelt und die lautet.

Speaker 3: Lohnt es sich auch mit vierzig Jahren noch mit dem Investieren für die private Altersvorsorge zu beginnen?

Speaker 1: Ja!

Speaker 1: Ein klares Ja und ein starkes ja, auf jeden Fall.

Speaker 1: Und es ist sogar besser jetzt etwas zu tun als gar nicht zu tun, sage ich immer.

Speaker 1: Piele denken zwar dass der Zug abgefahren ist aber nein, schauen wir uns das mal an!

Speaker 1: Wir haben noch bis zur Rente dann auf jeden fall einen Anlagezeitraum von mindestens siebenundzwanzig Jahren was nur ein guter Anlagezeitraum ist.

Speaker 1: Machen wir uns aber auch nichts vor?

Speaker 1: Es hilft dann im Zweifel nicht nur mit fünfzig Euro zu starten.

Speaker 1: Das sieht mit fünfundzwanzig immer ein bisschen anders aus, da sind die Beträge in dem Fall kleiner.

Speaker 1: Also hier sollte man schon für sich einmal dort hinschauen und den Betrag so groß wie möglich, wie ja möglich ist für sich mal auswählen weil wir brauchen auch diese Schwungmasse damit diese siebenundzwanzige Jahre das Geld noch wirklich gut arbeiten kann.

Speaker 1: Hier würde ich also daher sagen In dem fall Betrag identifizieren zu groß wie möglich und jetzt heißt es konstant und konsequent den Sparplan monatlich laufen lassen, um dort auch keine Unterbrechung mehr zu haben.

Speaker 1: Und was vielleicht noch ein Tipp sein kann für alle späteinsteigerinnen?

Speaker 1: Wenn gut haben da ist also das nicht der Notkroschen ist außerhalb des Notkrossions liegen vielleicht noch irgendwo zwanzigtausend Euro.

Speaker 1: Dann kann das eine gute Idee sein, vielleicht drüber nachzudenken, dass als Einmal Investitionen reinzubringen.

Speaker 1: Das bringt auf einmal schon mal ein bisschen Geld rein und ist auch so kleiner.

Speaker 1: Turbo ja?

Speaker 1: Weil das macht uns den Unterschied.

Speaker 1: So zehn Tausend Euro braucht man ja auch lange bis man die so ein bisschen ins Sparplan mit zwei Hundert Euro aufgebaut hat.

Speaker 1: also daher wäre das noch mal mein Tipp wenn ihr dann über einer Einmalanlage.

Speaker 1: da das Depot schon mal so ein bißchen pämpert, kann das nochmal ein guter zusätzlicher Investor sein.

Speaker 3: Danke fürs Zuhören.

Speaker 3: Wir freuen uns, wenn du auch nächste Woche wieder dabei bist und bis dahin folge uns auf unseren Kanälen, teile deine Fragen oder Gedanken in den Kommentaren und leite den Podcast weiter!

Speaker 3: So erreichen wir noch mehr Frauen die mit uns über Geld sprechen.

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