Dranbleiben schlägt Perfektion / Multifokus statt Multitasking / Riestervertrag jetzt kündigen? #367
Zwischen Perfektionismus, vollen To-do-Listen und finanziellen Entscheidungen bleibt oft eine Frage offen: Worauf kommt es eigentlich wirklich an?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum kleine Schritte oft mehr bewirken als der perfekte Plan, wie bewusste Selbstführung im Alltag gelingen kann und welche Fragen rund um das neue Altersvorsorgedepot aktuell viele beschäftigen.
Let's talk about (01:56) Warum Dranbleiben oft wichtiger ist als Perfektion und weshalb der Blick ins Depot manchmal überraschend motivierend sein kann.
Deep Dive (12:16) Birgit Amelung spricht über Multifokus statt Multitasking, Selbstführung und den Umgang mit den vielen Rollen und Anforderungen des Alltags.
Community Corner (39:45) Riester oder Altersvorsorgedepot? Worauf Du bei bestehenden Verträgen jetzt achten solltest.
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Birgits Buch Der Multifokus-Effekt
Speaker 1: Das hat mir damals persönlich geholfen, irgendwann mal zu akzeptieren und sagen, das Leben ist voll.
Speaker 1: Das sind kleine Strategien, die uns selber noch mehr wertschätzen lassen.
Speaker 0: Toll!
Speaker 0: Da ist ja was passiert ... Und es fühlt sich gut an, wenn man's schönen und
Speaker 2: wext.
Speaker 2: Darum ist bei Ries-Dabkündigen in dem Fall die schlechteste Option.
Speaker 0: Schwungmasse der finanziellen Podcast.
Speaker 2: Hier teilen wir persönliche Geldmomente besprechen Alltagsthemen aus finanzieller Perspektive, verantworten Fragen aus der Community und versorgen dich mit neuen Wissensimpulsen- und Karriere-Tipps.
Speaker 0: Dieser Podcast wird unterstützt von KomDirect!
Speaker 0: was dir fünfzehn Kilogramm Handel mit deiner Altersvorsorge zu tun hat.
Speaker 0: Im Deep Dive spreche ich mit Birgit Amlung über die alltägliche Herausforderungen, verschiedenen Rollen und Aufgaben gerecht
Speaker 1: werden zu
Speaker 0: wollen wie wir es schaffen von unseren To-dos nicht erschlagen und von neuen Wellen überrollt zu werden sondern in eine aktive Selbstführung kommen und den Multifokus Effekt gut für uns nutzen können.
Speaker 0: Zu guter Letzt gibt's in der Community Corner von expertin Svetlana eine Einschätzung auf die Frage, ob man den aktuellen Rista-Vertrag kündigen sollte.
Speaker 0: Wenn ab im Jahr für das neue Altersvorsorge-Depot kommt!
Speaker 0: angelehnt wahrscheinlich an unser Gespräch von der Zwei-Zwei-zwei-Regel, wo wir auch darüber gesprochen haben, dass man mal wieder regelmäßig seine Finanzen checkt und in welchen Routinen und Abständen usw.
Speaker 0: habe ich auch einmal wieder an mein Depot geguckt weil mache ich nicht täglich und auch wahrscheinlich nicht wöchentlich sondern
Speaker 2: leise.
Speaker 2: ich könnte jetzt auch nicht fragen wie steht er dau?
Speaker 0: Nein, da werde ich nicht raus.
Speaker 0: Also das kriege ich wahrscheinlich so grob mit wenn man irgendwie Nachrichten guckt oder so.
Speaker 0: aber nein was da ganz tagesaktuell in meinem Depo passiert kann ich nicht wiedergeben.
Speaker 0: Aber deswegen habe ich jetzt mal wieder reingeschaut und dachte so ach toll Da ist ja etwas passiert Und das fühlt sich gut an und es schön und es wächst.
Speaker 0: und
Speaker 2: Ja
Speaker 0: da wollte ich irgendwie teilen dass das dass das irgendwie ein ganz wohlwollendes Gefühl dann ist, was man sich selbst in dem Moment wieder ausschüttet.
Speaker 2: Also es macht da eine große Freude, so zu
Speaker 0: sagen ...
Speaker 2: Es geht voran!
Speaker 2: Ohne
Speaker 0: dass ich ja jetzt aktiv etwas dafür tue, sondern es ist ja alles automatisiert eingestellt und...s läuft?
Speaker 2: Ja.
Speaker 2: Das ist schön.
Speaker 2: Und auch schön, dass du das teilst, weil das sind so Momente die wir oft Zu wenig oder zu unbewusst wahrnehmen, finde ich.
Speaker 2: Weil im Endeffekt ist das ja jetzt sogar für dich ... Ja so ein kleiner Zwischenerfolg find' ich, ne?
Speaker 2: Das ist ja so ein Moment dass man sagt cool meine Entscheidung die ich getroffen hab Die erzielen einer Ergebnis So dann seh ihr und das finde ich da darf man auch so bisschen stolz sein und sagen krass.
Speaker 2: wenn nicht die Entscheidung vor x Monaten, x Jahr nicht getroffen hätte wäre das jetzt nicht da.
Speaker 0: Absolut!
Speaker 0: Ja und genau dass das was man sich überlegt hat dann auch so aufgeht und ich gucke dann schon auch öfter mal rein wenn die Nachrichtenlage wieder aktiv ist aber auch dann nur um ein bisschen mitzuverfolgen okay wie groß ist die Auswirkung jetzt wirklich?
Speaker 0: Um dann im Nachhinein dann auch mit verfolgen zu können ok hat sich jetzt schon wieder erholt und geht auch wieder nach oben.
Speaker 2: Ja, auch das finde ich ist ein sehr guter Punkt dass man für sich mal lernt.
Speaker 2: und jetzt hatten wir es ja gerade in den letzten Tagen.
Speaker 2: also wenn die mir jetzt Ende Juli auf das gerade die Haltleiterwerte schon so ein bisschen nachgegeben haben bis unter Druck waren aus verschiedensten Gründen Tech, also ich sag jetzt mal US-Tech lastig unterwegs war hat das in seinem Depot auch gesehen.
Speaker 2: Und im Zweifel wenn man ein Einzelzitel hatte auf jeden Fall.
Speaker 2: und deswegen finde ich ja finde ich es total wichtig auch das mitzuerleben und zu sagen okay da passierte jetzt was.
Speaker 2: aber das ist jetzt auch gleich kein Drama.
Speaker 2: Unternehmen sind ja nicht weg vom Fenster und jetzt gibt es die nicht mehr sondern Das ist eben die Börse.
Speaker 2: Es ist ein Auf und Ab, wovon wir mal reden und das auch wirklich mitzuspüren und das bewusst zu erleben finde ich.
Speaker 2: Das sind genau diese Erfahrungswerte, die wir auf unserem Erfahrungskonto brauchen.
Speaker 2: Und dass man dann da reinguckt und sagt und trotzdem also wenn ich auch bei mir rauf gucke... Ich bin recht tech-lastig aufgestellt.
Speaker 2: Gab es da schon... Also gab es da Ausschläge nach unten?
Speaker 2: In Summe bin ich aber trotzdem so positiv von dem, wo ich angefangen habe.
Speaker 2: und das für sich zu sehen finde ich da darf man immer super super stolz sein.
Speaker 2: Und gerade viele stressen sich ja auch mit diesem Punkt Perfektion in den Moment dann, wo sie sagen ach nee ich fange nicht an oder mache das noch nicht weil... Ich weiß noch nicht ganz genau
Speaker 0: Das ist ja eigentlich mein Stichwort an
Speaker 2: der Stelle.
Speaker 2: Ja, stimmt!
Speaker 2: Du bist eher die Perfektionistin von uns beiden?
Speaker 0: Ja und genau das was du sagst, das war ich in meinen Anfängen also es hat sehr lange gedauert bis sich mein Depot eröffnet hatte weil allein die Entscheidung für ein Broker, für ein Produkt, wie hoch ist meine Sparrrate all diese Mikroentscheidungen am Ende das große Ganze behindert haben.
Speaker 0: Und dementsprechend war ich sehr perfektionistisch und jetzt zu sehen, nee man hätte es gar nicht so groß machen müssen ja das Vertrauen in sich zu haben in seine Entscheidung und jetzt das Vertrauen im Kapital mit also das was man sicher alles an Wissen angeeignet hat dann
Speaker 2: auch
Speaker 0: zu leben oder ja darauf zu vertrauen Das ist ein Prozess.
Speaker 0: aber dranbleiben schlägt perfektionismus oder
Speaker 2: auf jeden fall dran bleiben schläge immer perfektion also bei der geltanlage beim vermögensaufbau genauso wie ich sei es mal beim sport vom sport kennt das doch auch jeder.
Speaker 2: als man sagt ist jetzt egal Läuft halt nicht deiner zehn Kilometer, weil heute sind es fünf und zwanzig Grad oder wie auch immer.
Speaker 2: Sondern du läufst dann wenigstens in deine Fünf aber du bleibst halt irgendwo drin.
Speaker 2: Oder du schaffst ihn nicht dreimal ins Gym sondern nur zweimal diese Woche.
Speaker 2: Aber diese zwei Mal sind halt genau so in das Wichtige als zu sagen ich setze das jetzt komplett aus wenn ich das nicht schaffe.
Speaker 2: Und ich finde ja auch immer darüber kann man natürlich auch vielleicht diskutieren.
Speaker 2: Perfektionismus ist ja oft auch eher ein Bild So ein Zukunftsbild, was man eben noch nicht erreicht hat.
Speaker 2: Ja?
Speaker 2: Weil sonst wäre ich ja schon perfekt.
Speaker 2: und wenn ich sehr perfektionistisch angehaucht bin dann habe ich hier immer so einen Zukunfts-Bild, das ich noch nicht erreicht habe.
Speaker 2: Und ich finde es viel besser, wenn man eher dahin guckt Ich bin ja heute schon besser als gestern Und auch du hast dann schon mehr erreicht als noch vor zwei Jahren.
Speaker 2: Und das ist eben dieses daran bleiben.
Speaker 2: und deswegen sage ich auch immer gerade beim Depot, weil viele sagen ja dann weiß ich nicht welche ETFs sich nehmen soll.
Speaker 2: Dann fängst du halt mit einem an!
Speaker 2: Und dann ist es ein guter Welt, ne breitgestreutter weltweiter Core-ETF den Du so für Dich nimmst und sagst damit fange ich jetzt erstmal an und Ich darf mich ja da entwickeln und wenn ich ihm mehrere noch machen möchte und vielleicht noch einzelne andere Länder branchen, was dazu mischen möchte.
Speaker 2: Denn darf ich mich da ja entwickeln?
Speaker 2: Ich fange ja beim Handeltraining auch nicht mit fünfzehn Kilo an!
Speaker 2: Ja und
Speaker 0: auch da setzen wir ja den Standard selbst.
Speaker 0: es geht ja immer mehr bei Sport wie auch an der Börse beim Vermögensaufbau.
Speaker 0: wahrscheinlich geht immer ein bisschen mehr irgendjemand wird's noch besser machen aber man setzt den Maßstab hierbei sich selbst an.
Speaker 0: überhaupt erstmal die Entwicklung zu haben, die Verbesserung zu spüren ist ja viel mehr wert als immer zu gucken was könnte noch gehen.
Speaker 0: Also klar das braucht man auch um Ziele zu haben und auch dran zu bleiben.
Speaker 0: aber ja dieses vielleicht auch das vergleichen oder den Perfektionismus dahingehend zu haben dass es vielleicht in dem Moment gar nicht realistisch ist schadet ihr
Speaker 2: Total.
Speaker 2: Und vergleichen, weißt du ja eben nicht.
Speaker 2: gar keine Freundin von, finde ich irgendwie dürfen wir uns abgewöhnen?
Speaker 2: Wir dürfen Vorbilder haben?
Speaker 2: Ja das ist so.
Speaker 2: also wir dürfen dann Ziele haben.
Speaker 2: aber das Thema vergleiche wir werden nie eine Person von A bis Z und dreihundertsechzig Grad kennen und von da ist es gar nicht möglich.
Speaker 2: und dass das würde mir abgewöhnlich wird immer auf das schauen was kann ich jetzt geben was sind meine Möglichkeiten Und was kann ich mit diesen Möglichkeiten dann erzielen?
Speaker 2: Und darum finde auch immer das aber ist noch so ein Punkt.
Speaker 2: Trotzdem mal sagen, wenn meine Möglichkeiten gerade ein bisschen geringer sind wirklich trotzdem viele Sachen versuchen, so konstant wie möglich zu halten damit wir dieses Thema dranbleiben haben.
Speaker 2: Oh Gott, na eigentlich müsste ich das haben wir auch beim Thema Rentenlücke.
Speaker 2: Wie viele haben da eine Rentenlücke wo sie sagen, ich muss mindestens zweihundertfünfzig Euro jetzt eigentlich jeden Monat zurücklegen?
Speaker 2: So und es ist gerade nicht drin ja aber dann sind doch hunderteuro besser als null
Speaker 0: so.
Speaker 2: Dann schließe ich schon mal ein Teil und habe für vieles wirklich da ne ganz andere Grundlage und freue mich mit diesen Hundert Euro auch nach fünf Jahren.
Speaker 2: wenn man dann so reinguckt wie du und sagst Krass, wenn ich nicht angefangen hätte würde dich jetzt da nicht stehen.
Speaker 0: Und dann ist der Schritt das zu erreichen viel schwerer!
Speaker 2: Ja, viel schwerere
Speaker 0: Werbung!
Speaker 0: Kurze Unterbrechung.
Speaker 0: Es gibt ganz neue kostenfreie Finanz-Heldinnen und Webinare.
Speaker 0: Hand aufs Herz Ist es nicht mal jederzeit für ein Update bei deinen Finanzen?
Speaker 0: Egal ob du ganz frisch dabei bist und wissen möchtest wie du den Einstieg in die Geldanlage und an die Börse meistern kannst Oder du dein aktueller Setup Challengen möchtest.
Speaker 0: Auf finanz-heldinnen.de slash events findest Du die Übersicht zu den Webinaren und den Link zur
Speaker 2: Anmeldung.
Speaker 0: Schau mal vorbei, wir freuen uns auf Dich in Deine Fragen!
Speaker 0: Werbung
Speaker 2: Ende Und dann dranbleiben und sich im Prozess, wie man so schön sagt.
Speaker 2: Im Prozess entwickeln und das Passende für sich finden.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Bei der Entscheidung schon nicht im Perfekt Sinnesmus verlieren?
Speaker 2: Nein!
Speaker 2: Gerade
Speaker 0: diesen Anfang dieser Entscheidung auch damit dürft ihr wachsen und eine Entscheidung kann sich auch verändern aber erst mal müsst ihr sie überhaupt
Speaker 2: treffen.
Speaker 2: Genau sehr schön gesagt Das finde ich super.
Speaker 2: Auch zu sagen, vielleicht ist hier Perfektionismus auch einfach nicht gut angesagt.
Speaker 2: Ja weil es nicht dieses eine optimale für alle gibt?
Speaker 2: Ja auf jeden Fall!
Speaker 2: Also wir bleiben dran.
Speaker 2: Dranbleiben
Speaker 0: lohnt sich.
Speaker 2: Dieb
Speaker 0: dive Nachdem sie unser Community-Event in Berlin schon bereicherte, freue ich mich Sie heute auch im Podcast begrüßen zu dürfen.
Speaker 0: Birgit Amelung ist Unternehmerin, Strategieberaterin, Autorin und Podcasterin.
Speaker 0: Sie studierte Journalismus & Medienkommunikationen München und New York und setzt heute als Gründerin der Innovations- und Beratungsagentur AWAKE in Unternehmen wie Bayersdorf, Google oder Talia als Markenstrategien und Organisationsentwicklerin Impulse für Innovation, Transformation Wachstum.
Speaker 0: Als Gründerin von The Hör Club gestaltet sie eine der größten und führenden Female Communities mit Fokus auf Gesundheit im Dachraum, und reibt das Thema Female Health aktiv voran.
Speaker 0: Sie ist host des Podcasts Her Healthy Hustle und deutschlandweit als Speakerin aktiv.
Speaker 0: Mit ihrem ersten Buch Der Multifocus Effekt eröffnet sie ein neues Verständnis von Fokus und da das Jonglieren vieler Aufgaben und dass ausbalancieren verschiedener Rollen Viele Frauen auch beschäftigt.
Speaker 0: Freu ich mich, dass wir darüber heute sprechen.
Speaker 0: Herzlich willkommen, Birgit!
Speaker 1: Ja danke schön, dass ich hier sein darf.
Speaker 1: Freut mich wieder zu sehen diesmal virtuell.
Speaker 0: Genau,
Speaker 1: genau.
Speaker 0: Jetzt hat man es glaube ich im Intro schon gehört alleine was du so alles machst und wie viele Tätigkeiten und Aufgaben dich wahrscheinlich so umtreiben.
Speaker 0: Was bedeutet für Dich?
Speaker 0: Genau dann auch Multi-Focus Und Wahrscheinlich denken viele da auch an Multitas ging.
Speaker 0: Das ist es aber ja nicht.
Speaker 0: Was sind da die Unterschiede?
Speaker 1: Ja, ganz und gar nicht.
Speaker 1: ein ganz großer Unterschied und dann erkläre ich auch super gerne.
Speaker 1: Ich fange vielleicht mal mit Multitasking an weil das ja einen Begriff ist den die meisten von uns kennen und ja auch zum Teil leben oder vielleicht auch denken sie können's oder auch nicht.
Speaker 1: und tatsächlich ist es einmal so dass multitasking was er das parallel bearbeiten mehrere Aufgaben beschreibt eigentlich für uns überhaupt nicht möglich ist.
Speaker 1: Also das menschliche Gehirn kann tatsächlich gar keinen Multitasking, also es haben auch ja verschiedene neurowissenschaftliche Studien bewiesen und der Begriff stammt eigentlich aus der Computerwelt weil der Computer ist in der Lage mehrere Befehle gleichzeitig auszuführen.
Speaker 1: und das sind wir eben nicht.
Speaker 1: und wenn wir eben probieren Multitasking zu betreiben sag ich mal geraten wir eben oft in eine totale Überforderung was glaube ich auch viele von uns kennen.
Speaker 1: Und wenn wir mal so überlegen, was das für ein Modus ist, sind wir beim Multitasking ja in einem totalen Reaktionsmodus.
Speaker 1: Also eigentlich reagieren wir nur noch fast ein bisschen verzweifelt, sage ich mal auf all das, was du auf uns einprasselt und versuchen alles irgendwie zu bearbeiten oder zu beantworten und dass am besten alles irgendwie parallel und gleichzeitig.
Speaker 1: Ob es jetzt irgendwie die WhatsApp-Nachrichten sind?
Speaker 1: Die E-Mail ... Das Kind will irgendwas cheffe oder cheffe und möchte irgendwas von mir.
Speaker 1: Parallel kocht noch die Suppe auf dem Herd.
Speaker 1: also um das jetzt mal überspitzt darzustellen Ich glaube, das ist auch der Grund warum viele von uns eben dann doch oft sehr gestresst sind oder mal das Gefühl haben, oh mein Gott ich schaffte es alles nicht.
Speaker 1: Es ist alles so viel und jeder will was von mir!
Speaker 1: Und hier kommt Multifokus ins Spiel.
Speaker 1: und das ist ganz spannend weil Multifocus beschreibt im Gegensatz dazu eine sehr aktive Steuerung und ich sage mal in einer Aktion im Gegendsatz zur Reaktion sprich wenn ich im Multifokuss bin führe ich selber und entscheide, wem oder was ich gerade meine Aufmerksamkeit schenke.
Speaker 1: Das heißt es geht überhaupt nicht darum irgendwie alles parallel zu erledigen weil genau das können wir eben nicht sondern viel mehr sehr bewusst zu entscheiden okay dass ist jetzt grade dran das ist nicht dran das kann warten und eben auch sich bewusst dafür zu entscheiden zu sagen dass eine oder andere darf jetzt mal ganz kurz ich sag mal leiser werden oder ich kann auch mal eben vielleicht darauf jetzt nicht reagieren weil es gerade gar nicht wichtig Und dadurch aber eben in einer gesünderen Balance zu sein und trotzdem alle Lebensbereiche, sag ich mal ... zu händeln oder Präsenz zu haben.
Speaker 1: Weil das ist ja nur unser heutiges Leben.
Speaker 1: also wir alle sind am Ende auch schon multifokussiert ob wir es wollen oder nicht.
Speaker 1: Aber es geht eben so ein bisschen darum wie gehe ich damit denn um?
Speaker 1: Bin ich eben in diesem reaktiven Hassel-Mode sprich im Multitasking oder bin ich in der gesunden Selbstführung einer gesunden Reaktion?
Speaker 1: Gesunden Aktion, Entschuldigung, sprich Multifokus.
Speaker 0: Das klingt ja vor allem nach so einem Mindset-Switch, der irgendwie passieren muss.
Speaker 0: Dass wir diesen Schalter umlegen und dann von dieser Reaktion in die Aktion kommen.
Speaker 0: Hast du da Tipps wie wir das richtig steuern?
Speaker 0: Und dann auch im Alltag leben können?
Speaker 1: Ja ist natürlich sehr komplexes Thema.
Speaker 1: also mein Buch beschreibt es ja aussage mal sehr facettenreich.
Speaker 1: ich kann vielleicht auf ein paar Dinge mal eingehen.
Speaker 1: Am Anfang ist es total wichtig, in so eine gewisse Akzeptanz zu kommen.
Speaker 1: Es hat mir auch damals persönlich total geholfen, irgendwann mal zu akzeptieren und sagen okay das Leben ist voll!
Speaker 1: Und wie können wir daraus vielleicht auf irgendeine Weise eher Kraft schöpfen als das immer als Druck oder Stress zempfinden?
Speaker 1: Sprich so ein bisschen, schreibe ich auch im Buch Wie gelingt es uns mit der Fülle Freundschaft zu schließen?
Speaker 1: Weil eben unsere Lebensrealität auch Arbeitsrealität sich einfach verändert hat.
Speaker 1: Das ist eben nicht mehr linear.
Speaker 1: Ja, mit allen Anforderungen im Pulsen, Themen rollen und so weiter irgendwie gut klarzukommen oder fertig zu werden.
Speaker 1: Und deswegen ist eine gesunde Selbstführung eben an der Stelle total wichtig.
Speaker 1: Sprich es gilt ein bisschen raus aus dem.
Speaker 1: alles rollt über mich ein.
Speaker 1: Ich hab das Gefühl ich muss immer gegen diese Welle ankämpfen.
Speaker 1: hinzu.
Speaker 1: Ich bin in Control, ich bin wieder im Driver's Seat eher als dass ich mich sozusagen von ihr überrollen lasse.
Speaker 1: Und das kann natürlich nicht immer klappen, es ist auch völlig klar... Also ich habe immer diese Momente wo ich manchmal denke, boah gerade ist echt viel und wo ich mich auch mal fordert fühle und so.
Speaker 1: Ich glaube das ist ganz normal.
Speaker 1: aber wir können schon eben gucken, dass wir ja ich sage mal ein Großteil vielleicht unseres Alltags- oder Lebens doch bewusst steuern und für uns gesunde und balossierte einfach gestalten.
Speaker 1: Und es gibt so drei Strategien der Selbstführung, die in einem Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule entwickelt worden sind.
Speaker 1: Was ich total spannend finde und das sind eigentlich recht banale Dinge, die wir aber auch ganz gut in den Alltag übertragen können.
Speaker 1: Das erste ist zum Beispiel wie wir unser Denken selber steuern.
Speaker 1: Also es sind solche Sachen wie was triggert mich eigentlich?
Speaker 1: Was habe ich für Glaubenssätze?
Speaker 1: Und da, wenn wir merken, da kommt was hoch.
Speaker 1: Dass ich mich total ärgere oder gestresst fühle.
Speaker 1: Okay mal ganz kurz so woran liegt das jetzt?
Speaker 1: Warum ist das gerade so?
Speaker 1: Also schon da allein sich diesen kleinen Raum zu nehmen macht schon mal einen großen Unterschied.
Speaker 1: oder auch, wie spreche ich eigentlich mit mir selber?
Speaker 1: Was denke ich eigentlich von mir selber.
Speaker 1: Also dieses klassische Morgens im Spiegel sich selber mal zulächeln und so weiter.
Speaker 1: Sich vielleicht auch mal selber auf die Schulter klopfen am Ende des Tages und zu sagen wow, schau mal was ich heute alles geschafft habe!
Speaker 1: Ich hab das Beste aus diesem Tag rausgeholt ist ja ein Unterschied versus oh mein Gott der Tag war so stressig...ich krieg das alles nicht hin.
Speaker 1: Ja also so genau wenn du auch von Mindset sprichst dass es sicherlich auch einen Mindset-Shift an der Stelle oder auch imaginieren wir eigentlich unseren Erfolg.
Speaker 1: Also, auch wenn wir uns Ziele setzen, stellen wir uns das vor.
Speaker 1: Das motiviert dann wieder ... Wir können da schon viel mit dem eigenen Denken erreichen.
Speaker 1: Das Zweite ist dann und selbst zu belohnen?
Speaker 1: Und das ist tatsächlich Taktik, die einfach für unsere klassische Belohnungsstrategie funktioniert.
Speaker 1: Kennen wir bei Kindern oder bei Tieren aber auch wir Erwachsene können das für uns anwenden ganz praktisch.
Speaker 1: Wenn wir so an dieses Wenn-Dann denken, wenn wir z.B.
Speaker 1: Ziele setzten, dass wir uns überlegen, wie wir uns damit anschließend belohnen.
Speaker 1: Aber auch so im Alltag mal zu überlegen, okay wie kann ich vielleicht kleine Momente einbauen?
Speaker 1: Das kann ja auch wirklich irgendwie die Kaffeepause fünf Minuten sein nach einem anstrengenden Meeting oder so.
Speaker 1: Aber es darf ja vielleicht auch mal was Materielles sein.
Speaker 1: Also ich habe zum Beispiel jetzt als ich mein Buch abgegeben hatte oder als das dann draußen war und bevor ich auf meine Lesetour gegangen bin mit Talia hab ich mir nach langer Zeit mal wieder ein neues Kleid gekauft Und es war überhaupt nicht geplant.
Speaker 1: Ich war in diesem Laden, hatte das irgendwie anprobiert und fand das cool.
Speaker 1: Eigentlich war's mir zu teuer... ...und dann hab ich aber irgendwie gedacht so ne ganz ehrlich du hast jetzt so viel geleistet im letzten halben Jahr!
Speaker 1: Du musst auch auf diversen Bühnen stehen und dein Buch präsentieren in den nächsten Wochen also darf jetzt schon mal drin sein so ein Kleid ja?
Speaker 1: Das hat mich teilweise noch einmal motiviert und ich trage immer noch super gerne, dass ihr den ganzen Sommer schon viel angehabt.
Speaker 1: und da sind so kleine Strategien die sozusagen auch uns selber nochmal mehr Wert schätzen lassen und die wir eben anwenden können.
Speaker 1: Und das Dritte ist intrinsische Motivation nutzen,
Speaker 1: d.h.,
Speaker 1: immer zu überlegen was macht uns wirklich Freude?
Speaker 1: Was für Momenten fühlen wir uns leicht?
Speaker 1: Was fällt uns auch leicht?
Speaker 1: Und mal zu überliegen wie können wir diese Aufgaben vielleicht ein bisschen mehr einbauen?
Speaker 1: oder wie können we ja auch Arbeit oder Aufgaben die uns nerven, die uns stressen Ein bisschen mehr Leichtigkeit oder auch Sinn versehen.
Speaker 1: Also ich zu überlegen, wofür mache ich das denn jetzt zum Beispiel?
Speaker 1: Oder wie kann ich mir diese Aufgabe ein bisschen mehr Pfannen machen oder so, dass sie mich vielleicht nicht so sehr stresst?
Speaker 1: Weil wir haben ja alle im Alltag Dinge zu tun auf die wir eigentlich keinen Bock haben.
Speaker 1: Das ist ja auch die Realität.
Speaker 1: und genau das sind drei Strategien wo man sich vielleicht mal überlegen kann okay Wie kann ich die für mich nutzen?
Speaker 1: und wo wir schon mal ein bisschen Selbstführung, Selbststeuerung kommen.
Speaker 1: Aber es gibt natürlich ja noch ganz viele andere Tools und Tipps und Tricks wie wir es schaffen mehr, also im guten Multifocus zu sein sozusagen.
Speaker 0: Magst du einen Einblick geben?
Speaker 0: Wie du da für dich vielleicht passende Tools gefunden hast.
Speaker 0: wenn du jetzt an über Belohnen gesprochen hast das Kleid war natürlich ein Beispiel oder ich würde interessieren so nervige Aufgaben im Haushalt oder irgendwie to do's wie hast Du die für Dich ge reframed oder bisschen spannender gemacht?
Speaker 1: Ja, ich versuch eigentlich alle Aufgaben immer irgendwie so ein bisschen Fun zu machen.
Speaker 1: Selbst wenn ich jetzt weiß und weiss nicht, weil sich mich um die Steuererklärung kümmern muss oder so, dass ich dann einfach zum Beispiel mir irgendwie gute Musik dazu mache ja?
Speaker 1: Oder auch wenn ich irgendwas aufräumen muss im Haus oder so.
Speaker 1: Dass ich dann sagen, ich mach meine Lieblings-Playlist an, das ist schon mal sowas was total was bringt.
Speaker 1: Dann habe ich aber auch so ein paar ... Ich sag mal simple Strategien, die ich auch so bisschen ritualisiert habe.
Speaker 1: Zum Beispiel mache ich mit meinem Mann immer Sonntags so eine Wochenplanung.
Speaker 1: Und das klingt jetzt erst mal total langweilig und banal, macht aber echt einen großen Unterschied.
Speaker 1: Ich hab da auch schon oft mit Freunden drüber geredet die dann echt meinten, ach krass ja ich mach mir doch irgendwie nie Gedanken wie ich meine Woche gestalten.
Speaker 1: Sondern ich geh da immer so rein!
Speaker 1: Das ist genau das wenn es uns anfängt oft so ein bisschen zu überrollen.
Speaker 1: Und ich überlege mir halt echt so Sonntag... und ich brauche nicht länger als ne Viertelstunde.
Speaker 1: Ich guck mir halt irgendwie an was steht die Woche an?
Speaker 1: Und dann tauschen wir uns auch einmal zu Hause, wer hat wann welche Aufgaben.
Speaker 1: Dass wir auch irgendwie einfach schon mal wissen.
Speaker 1: okay ich bin ja im Abend zum Beispiel auf ein Event das heißt du bringst die Kids ins Bett oder so als Beispiel weil das sind ja oft diese Dinge wo wir dann anfangen, wo dann Konflikte entstehen und wo wir den Stress geraten und dass ich mir aber auch ganz klar überlege was soll denn in meiner Woche jetzt wie Platz haben und so Dinge die mir wichtig sind beispielsweise Sport.
Speaker 1: es gibt halt sehr volle Wochen da kriegts vielleicht schlechter unter als den anderen bewusst so ein bisschen vorausschauend.
Speaker 1: Mir schon überlege, so und so könnte was funktionieren?
Speaker 1: Und dann auch da bin ich in einer anderen Selbststeuerung, wenn ich schon in die Woche reingehe, hab das Gefühl, ich habe die Woche unter Kontrolle!
Speaker 1: Das läuft so nach meinem Doktus und nicht nach dem, was das Außen von mir die ganze Zeit verlangt.
Speaker 0: Kann natürlich immer sich noch mal spontan was ändern oder man kann nicht alles vorhersehen aber das grobe Gerüst steht schonmal... Voll!
Speaker 0: ...und das kann da nicht so leicht ins Wagen gebracht werden.
Speaker 0: Ich habe einen Zitaten mitgebracht aus dem Buch, was ich schön fand.
Speaker 0: Und zwar die vier Lebensbereiche Arbeit und Wirkung Beziehung und Verantwortung Gesundheit und Energie Klarheit und Entwicklung sind wie ein inneres Steuerungssystem.
Speaker 0: in jeder Lebensphase verschieben sich diese Bereiche manchmal bewusst manchmal schleichend nicht isoliert sondern im Zusammenspiel.
Speaker 0: wenn du dich also erschöpft fühlst liegt es oft nicht daran dass du zu viel tust sondern das die Balance zwischen diesen bereichen nicht mehr stimmt.
Speaker 0: Wenn man so ein Wissen darüber nachdenkt, muss man wahrscheinlich für sich erst mal reflektieren.
Speaker 0: Welche Bereiche habe ich?
Speaker 0: In welcher Balance sind sie oder vielleicht ja auch nicht und muss priorisieren um eben diese Steuerung zu übernehmen.
Speaker 0: Und da würde mich interessieren wie triffst du Entscheidungen für oder gegen etwas in deinem Leben oder auch in dieser Woche dann ganz platt gesprochen.
Speaker 1: Ich würde da gerne noch mal einen Schritt früher sogar ansetzen und zwar beim Thema Werte.
Speaker 1: Und zwar ist es ja so, dass ich das glaube ich aus dem Kapitel zwei in meinem Buch... Da geht's ja auch um den Fokuskompass oder ich weiß nicht.
Speaker 1: Kapitel drei ist das mit den Lebensbereichen.
Speaker 1: aber noch davor gehts letztendlich darum zu sagen was sind eigentlich meine Werte lebe ich eigentlich nach denen Und wie sehr werden diese, sagen wir mal im Alltag irgendwie erfüllt.
Speaker 1: Das ist auch oft schon der erste Punkt wo wir da manchmal feststellen oh krass das findet eigentlich gar nicht statt obwohl es mir total wichtig ist und das sorgt dann auch oft so ein bisschen für Frust und Stress sag ich mal und das spiegelt sich natürlich an auch in diesen Lebensbereichen wieder die du gerade nochmal beschrieben hast wo's ja die alle noch mal irgendwie da sind und stattfinden.
Speaker 1: und grade dieser letzte Lebensbereich Kleidung und Entwicklung was ja so darum geht Wie entwickle ich mich auch persönlich weiter?
Speaker 1: Wie klar bin ich denn gerade bei das, was ich tue.
Speaker 1: Bei meiner Entscheidung, Werte
Speaker 1: usw.,
Speaker 1: der bleibt halt oft so ein bisschen auf der Strecke.
Speaker 1: Weil sozusagen die ersten beiden Bereiche also Job und das zweite Familienverbindung ist natürlich irgendwie so da.
Speaker 1: Das müssen wir auch irgendeine Art und Weise bedienen.
Speaker 1: Und alles, was dann kommt, ist dann oft schon so'n bisschen add-on, was halt eigentlich super schade is'.
Speaker 1: Ja und wie treffe ich Entscheidungen?
Speaker 1: Gute Frage!
Speaker 1: Also ich frage mich wirklich mittlerweile sehr bewusst... Was
Speaker 1: jetzt?!
Speaker 1: gerade wirklich dran ist.
Speaker 1: Also beispielsweise, wenn ich... Ich fange mal mit so einem kleinen Beispiel an, so ein Alltagsbeispiel, das wir schon alle von uns kennen.
Speaker 1: Wenn ich mich so overwhelmed fühle und in den Tagen, wo ich mir denke oh mein Gott!
Speaker 1: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und nächste Woche ist auch noch der Geburtstag und dann muss ich aber auch noch das machen und so, dass ich mich dann mal ganz kurz sozusagen kurz einordere und sage okay Moment mal was is denn jetzt heute?
Speaker 1: wirklich noch wichtig.
Speaker 1: Und wenn wir das sozusagen, nämlich uns mal fragen dann, dann kehrt oft schon die erste Ruhe ein weil dann merke ich nämlich auch schon okay das reicht auch zutage für dir eine Sache hat das Geburtstagsgeschenk besorgen was du reichst auch noch vollkommen möchtest übermorgen mache.
Speaker 1: Das habe ich zwar in meinem Kopf und deswegen stresst es mich aber muss ich mal kurz überlegen ist dass jetzt heute wirklich noch richtig ja und sich da mal so zu sortieren.
Speaker 1: also das ist irgendwie schon etwas wo ich wo ich sage ich mal so im Alltag im kleinen in stressigen Phasen Entscheidungen treffe wenn wir uns jetzt als Bigger-Picture anschauen und eben so genau diese Lebensbereiche.
Speaker 1: Und ja, auf meine persönlichen Werte wo ich weiß die sind mir wichtig zum Beispiel ist da das Thema so Wachstum.
Speaker 1: weiterentwicklung ist für mich auch echt ein wichtiger Wert also dieses Lernen und irgendwie dass sich auch für mich Weiterbildung mache.
Speaker 1: aber also als ein Beispiel und ich mach halt wirklich immer eine Jahresplanung
Speaker 1: d.h.,
Speaker 1: ich gucke mir zwischen den Jahren am Anfang des Jahres mal so das ganze Jahr an.
Speaker 1: Das habe ich auch hinten drin als Tipp im Buch.
Speaker 1: Ich finde, das ist ein total schönes Ritual, was man für sich selber machen kann und sich dann aber wirklich mal so einen Papierkalender zu nehmen also nicht den digitalen Kalender sondern wirklich einmal so ein Jahreskalender sich sozusagen hinzulegen Und da mal so einzutragen erstmal die Mast.
Speaker 1: Also es sind dann einfach so unverhandelbare Sachen.
Speaker 1: Es sind irgendwie Geburtstage-Familienfeste Was weiß ich?
Speaker 1: Aber auch natürlich Jobthemen Konferenzen
Speaker 1: usw.,
Speaker 1: wo ich jetzt schon weiß okay dass steht an oder das sind volle Zeiten Und dann aber auch mal zu überlegen, okay was ist mir noch wichtig?
Speaker 1: Was auch immer es ist.
Speaker 1: Was wollte ich eigentlich gerne machen und wann und wie kann ich das umsetzen.
Speaker 1: also ich glaube so dieses ja dieses innehalten wenn ich halt irgendwie merke dass ist mir jetzt zu viel da bin ich auch mittlerweile sehr strikt geworden dass sich dann auch Entscheidungen tatsächlich aus dem bauch heraus treffe in dem Sinne dass eigentlich mein körper oder mein bauch dann auch einen so moment sagt so wenn's darum geht eine entscheidung zu treffen oder ja oder nein zu sagen.
Speaker 1: zu etwas größerem zum beispiel mach ich da auf, also geht bei mir sozusagen alles auf.
Speaker 1: Ich denke mir ja-ja oder kramst du dich eher so zusammen?
Speaker 1: Ich denke nur, nee eigentlich nicht und darauf höre ich mittlerweile sehr und sagt dann auch Dinge ab oder zu und das eben auch basierend auf meinen Werten.
Speaker 0: Ja absolut noch ein Thema was ich gerne ansprechen würde was im Community Event schon großen Anklang gefunden hat und zwar das Thema Fokus Typen.
Speaker 0: Da hast du im Buch ja auch verschiedene beschrieben, man kann auch einen Test durchführen und herausfinden welcher Typ das ist.
Speaker 0: aber magst du trotzdem einmal grob beschreiben welche Fokustypen gibt es?
Speaker 0: Und wie charakterisierst du sie?
Speaker 1: Ja, gerne.
Speaker 1: Die Fokustypen erfreuen sich großer Beliebtheit!
Speaker 1: Ich glaube das finden alle auch immer total spannend und ich mache das selber auch total wenn man sich so ein Kategorisieren kann.
Speaker 1: Wobei ich sagen muss es gibt auf jeden Fall da auch Mischtypen und ja genau ihr könnt den Test auf jeden fall gerne machen im Buch und dann mal schauen wo ihr euch da am ersten wiederfindet entstanden.
Speaker 1: Das ist mir auch noch mal wichtig zu sagen, also die stehen nirgendwo schon so fest oder sowas, sondern ich habe das sozusagen entwickelt aufgrund von schon bestehenden Persönlichkeits-Tessen und Analysen, Literatur aber auch Beobachtungen aus meinem Umfeld und auch entstehen aus einem eigenen Aha Moment den ich mal hatte.
Speaker 1: zu meinem eigenen Fokustyp komme ich gleich drauf.
Speaker 1: Genau!
Speaker 1: Und ich fange mal an mit Fokus.
Speaker 1: Typ eins da sind die sogenannten Scannerpersönlichkeiten und der Begriff stammt auch gar nicht von mir, sondern von einer amerikanischen Karriereberaterin und Autorin Barbara Sheer.
Speaker 1: Und das sind eben Menschen, die bewusst viele Themen, viele Ideen haben.
Speaker 1: Die auch diesen Kontrast irgendwie brauchen, die sehr begeisterungsfähig sind, sehr kreativ sind und zum Teil auch visionär sind... ...und ja sehr begeisterungsfähig würde ich sagen auch!
Speaker 1: Also wenn die irgendwas Neues auf den Tisch kriegen, dann sind die erstmal so all over the place und sagen okay bin ich dabei.
Speaker 1: Heißt natürlich aber auch dass sie sich ganz gerne mal ein bisschen verzetteln.
Speaker 1: Aber was ich ganz spannend finde, dass die Barbara Schier eben diesen Typus entwickelt oder vorgestellt hat auch so bisschen als erstes Gegenbewegung gegen das klassische Fokusprinzip.
Speaker 1: Dass es nicht nur Menschen gibt, die sich immer auf eine Sache konzentrieren sollten und das ist nicht für uns alle gilt, sondern dass Menschen da unterschiedlich ticken und dass es durchaus Menschen gibt ,die mehr daraus schöpfen.
Speaker 1: wenn sie verschiedene Themen haben, die Sie bearbeiten können Genau, dann gibt's die Neogeneralisten und Generalistin.
Speaker 1: Und das ist auf jeden Fall für mich ein Aha-Moment gewesen.
Speaker 1: Also ich würde mich als Neogerneralistin beschreiben, weil ich hab da auch einen Buch zu gelesen was auch sehr spannend ist der Neo-Generalist.
Speaker 1: Das sind eben Menschen, die sehr vernetzt denken wie oft auch keinen klassischen Karriereweg haben sondern sozusagen so bisschen von einem Thema zum anderen kommen aber immer dass sie gelernt haben mitnehmen in das neue und daraus auf neue Verbindungen, neue Themen und Ideen kreieren.
Speaker 1: Und sich auch immer so fragen, wo ist da die Verbindung?
Speaker 1: Wie passt das jetzt zusammen?
Speaker 1: Wie kann ich das mit einander in Bezug bringen?
Speaker 1: Vielleicht auch Themen, die vermeintlich erst mal gar nichts miteinander zu tun haben.
Speaker 1: Das ist natürlich eine Herausforderung.
Speaker 1: Ich kenne total von mir selber einerseits eine große Stärke im Job-Context aber es ist halt immer so'n Knoll dar im Kopf und ist immer ein bisschen wie so einem Bienenstock.
Speaker 1: Und da ist es auch super wichtig, das auch regelmäßig zu entwirren und sich einen Tool zu schaffen, ob das ein Projektmanagement-Tool ist oder was auch immer wo man sozusagen diese Themen auch clustered bündelt und für sich dann auch immer wieder diesen roten Faden herstellt.
Speaker 1: Dass es nicht irgendwann sehr konfustern wird.
Speaker 1: Dann gibt's die Taucher & Taucherin Und das ist sozusagen die Gegend, der Gegenpol eben zu den Scanner-Persönlichkeiten auch beschrieben von Barbara Schier.
Speaker 1: Das sind Menschen, die sich ja ganz und gar oft über Jahrzehnte oder Jahre so einem Thema verschreiben oder widmen, sie sich da auch total wohl mitführen.
Speaker 1: Die sagen, was ist hier mein Metier?
Speaker 1: Das ist mein Job!
Speaker 1: Das ist meine Expertise.
Speaker 1: Und die auch gar nicht so gerne... über den Tellerrand gucken oder sich auch eher unwohl fühlen, wenn jetzt beispielsweise aus dem anderen Bereich irgendwie was auf sie zukommt.
Speaker 1: Sie würden dann eher sagen so oh nee lass mal das ist jetzt nicht so mein Thema da kann ich dir aber jemand empfehlen oder sowas während beispielsweise eben die Scanner- oder auch Neogeneralistin eher sagen würde ja mega schau ich mir an?
Speaker 1: Ja wie kann ich das denn jetzt mit meinen Themen noch verknüpfen?
Speaker 1: also es ganz spannend und genau und die Taucher und Taucherin sind natürlich extrem fokussiert, verlieren sich auch gerne mal so einen Raum und Zeit.
Speaker 1: Und da gilt es dann eher so ein bisschen auch mal zu schauen.
Speaker 1: die kann ich ja auch mal bewusst so ein bißchen vielleicht mein Spektrum aufbrechen oder auch mal mutig sein mal sagen soll jetzt gehe ich hier mal raus aus meiner box das ist das was die dann so ein bischen herausfordert.
Speaker 1: genau da gibt's die Navigatorin, das sind eben so typische Projektmanagement Genies sag ich mal.
Speaker 1: Also Menschen die wahnsinnig gut organisieren delegieren, die so das Außen im Blick haben oder das große Ganze, die Struktur auch gerne für andere organisieren machen tun und sich aber selbst dadurch ganz gern mal ein bisschen vergessen oder verlieren ja also die auch ihre eigenen Themen oder Bedürfnisse dann dadurch oft hinten anstellen weil sie erstmal schauen dass sozusagen am außen alles geregelt ist Genau, dann gibt es noch die Sprinter und Sprinterinnen zu guter Letzt.
Speaker 1: Das sind eben Menschen, die wie der Name schon sagt in so Sprints in sehr intensiven Phasen funktionieren.
Speaker 1: Das heißt gerade im Jobbereich wenn die was auf dem Tisch haben das ist dann so irgendwie twenty four seven die tauchten eigentlich überhaupt nicht mehr aus ihrem Tunnel und vergessen auch irgendwie zu essen, vergessen auch ihre Freunde zu treffen usw.
Speaker 1: Und tauchen dann irgendwann wieder auf aus ihrem Sprint und sind dann aber oft in so einer Erschöpfungsphase, wo sie sagen, boah jetzt erst mal sechs Wochen Hängematte Bali ungefähr.
Speaker 1: Da kenne ich tatsächlich auch ein paar Menschen aus meinem Umfeld die so einen typischen Sprintphasen funktionieren.
Speaker 1: Und da gilt es natürlich zu schauen okay wie kann ich auch in extremen Phasen trotzdem Regeneration Also einen Bau und Pausen einbauen, trotzdem noch irgendwie meine Freunde sehen.
Speaker 1: Aber die Sprinter-und-Sprinterin erfüllt das eben auch auf eine gewisse Art und Weise diese intensiven Phase zu haben.
Speaker 1: Und ich finde es total spannend wenn wir mal so überlegen also jetzt auch an alle die gerade zuhören wo ihr euch vielleicht am ersten Einort oder wen ihr so kennt weil... Ich kann auch sicherlich mal in so einem Sprint kurzzeitig arbeiten, dass ich sage hat ein Projekt das mich jetzt eine Woche voll einnimmt aber ich könnte niemals zum Beispiel so komplett ohne Pausen oder ohne soziale Kontakte funktionieren.
Speaker 1: Also für mich wäre das überhaupt kein Modus der für mich zum Beispiel funktioniert und es ist schon ganz spannend.
Speaker 1: also da können wir uns schon ganz klar doch irgendwie so einen Ort an einer anderen Stelle und dann mal schauen was macht das eben auch mit uns?
Speaker 1: Was verstärken können wir daraus ziehen?
Speaker 1: Was für Herausforderungen haben wir aber auch
Speaker 0: Können wir unseren eigenen Fokustypen am Gewinnbringsten einsetzen?
Speaker 0: Also, wir leben ja nicht alleine auf der Welt.
Speaker 0: Wir haben ja auch irgendwie ein Umfeld sei das jetzt Job Family Friends wie kriegt man seinen eigenen Typen dann auch harmonisiert mit dem externen Bereich.
Speaker 1: Ja voll also.
Speaker 1: ich glaube gerade auch im Arbeitskontext ist es eine super spannende Frage.
Speaker 1: Da bin ich auch grad dabei, da ein bisschen was zu entwickeln.
Speaker 1: Eine Art Workshop oder Programm, weil ich da so oft jetzt drauf angesprochen wurde also gerade wie man auch im Team funktioniert und wir können auch Teams sozusagen davon profitieren sich gegenseitig bestärkt und vielleicht mehr nach Fokustypen sich noch aufstellen finde ich einen ganz total spannenden Aspekt tatsächlich.
Speaker 0: Okay also dann müssen wir noch ein bisschen am Ball bleiben.
Speaker 0: Weil wahrscheinlich ihr hilft das schon wenn Ja, da auch in die Kommunikation geht.
Speaker 0: Also im privaten Umfeld ist es wahrscheinlich noch ein bisschen einfacher als jetzt im beruflichen Kontext.
Speaker 0: aber wenn man da sagt okay ich bin ja gerade in der Sprinnphase bitte seht mir nach dass ich mich jetzt vielleicht nicht mehr alle zwei Tage bei euch melden kann jetzt was die Freunde vielleicht angeht Aber ich tauchte auch wieder auf und dann holen wir das nach was ich verpasst habe.
Speaker 0: also da klare Kommunikationsbedürfnisse
Speaker 1: Ja, das glaube ich auch super wichtig und aber auch so ein bisschen zu schauen.
Speaker 1: Wo stehe ich?
Speaker 1: Und vielleicht auch das Gegenüber so ein bissel besser zu verstehen.
Speaker 1: also mich hatten auch hatte da halt auch einen anderen Podcast Folge schon mal drüber besprochen.
Speaker 1: Ich habe dann nach wirklich ein paar Menschen angeschrieben die machen sie boah krass!
Speaker 1: Ich versteh jetzt irgendwie mein Team viel besser.
Speaker 1: Also Dynamiken und sowas und es habe ich gedacht ja das stimmt auch wenn man das auch weiß wie die Anderen sozusagen vielleicht eher funktionieren hat man dann vielleicht auch ein bisschen besser aus Verständnis noch einmal dafür.
Speaker 0: Absolut Ja, da muss man ein bisschen in sich rein hören.
Speaker 0: Aber wahrscheinlich hat man jetzt beim Zuhören schon gemerkt welcher Fokustyp resoniert und welcher Mischtyp bin ich vielleicht auch?
Speaker 0: Ich
Speaker 1: hab gesagt das
Speaker 0: ist auch möglich!
Speaker 1: Ja absolut, also ich glaube es kann sich ja auch mal ein bisschen verändern, je nachdem was von der Lebensversicht wiederum auch bin.
Speaker 1: aber wir neigen schon dazu so einen Typ zu sein und wenn wir das eben wissen können ist er doch total gut für uns nutzen dann.
Speaker 0: Hast du abschließend ein Tipp den jede Hörerin einfach und am besten direkt umsetzen kann.
Speaker 1: Ja, auf jeden Fall!
Speaker 1: Also ich habe ja vorhin schon mal über dieses Thema Innerhalten gesprochen.
Speaker 1: also ich glaube das ist sowieso etwas egal in welcher Form ob ich mich jetzt meinen Werten widme der Wochenplanung oder dem nächsten Projekt was sowieso irgendwie...was ist das so glaube ich super wichtig dass wir viel zu sehr machen?
Speaker 1: Ich hab aber tatsächlich so einen Hack den ich auch für mich eigentlich fast jeden Tag anwende der super wirkungsvoll ist und zwar ist es das Rocks First Prinzip.
Speaker 1: hast du davon schonmal gehört?
Speaker 0: Nee
Speaker 1: Okay.
Speaker 1: Also Rocks First bedeutet so viel wie die dicken Steine brocken zuerst, weil wir neigen ja dazu ganz viel Sand zu schaufeln.
Speaker 1: Ja das heißt wir neigten dazu wenn wir den Tag starten erst mal mit denen vermeintlich bequemen kleinen Aufgaben zu starten sondern manchmal vielleicht auch ein bisschen zu verlieren.
Speaker 1: und dann am Ende des Tages liegen sie da noch.
Speaker 1: die großen Brocken wurden aber nicht bearbeitet und geben uns an das Gefühl so war ich habe wieder nichts geschafft.
Speaker 1: Und was mir total hilft ist mir wirklich abends einmal meine drei Rocks für den nächsten Tag aufzuschreiben.
Speaker 1: Und das kann sozusagen natürlich jobmäßig ein Rock sein, es kann aber ja auch irgendwie ein privates Thema sein oder irgendwas, was ich eh nicht schon vor mir her schiebe und jetzt endlich mal machen möchte.
Speaker 1: wie Beispiel, weil es kann ja auch so etwas sein, wie endlich mit dem Arzt-Termin buchen, den ich schon halben Jahr von mir her Schiebe... ...und sich diese drei Rockes mal aufzusschreiben zu priorisieren.
Speaker 1: Rock eins zwei drei!
Speaker 1: Und dann am nächsten Tag gar nicht mehr nachzudenken sondern direkt mit Rock Eins zu starten.
Speaker 1: Und das hilft uns nämlich auch schon direkt morgens, oder wir werden den Tag starten da schon mal mehr Hatspace zu haben.
Speaker 1: Weil wir eben nicht erst anfangen mit diesem.
Speaker 1: okay ich habe so viel womit fange ich denn jetzt bloß an?
Speaker 1: und es ist alles so und das warte ich jetzt.
Speaker 1: mache erstmal lieber die eine kleine E-Mail und schon sind wir wieder am Sand schaufeln sondern wirklich ganz konsequent mit den Rocks zu starten.
Speaker 1: dann kann ich sehr empfehlen Lässt uns am Ende des Tages mit dem Gefühl zurück, wirklich produktiv gewesen zu sein.
Speaker 1: Was geschafft zu haben, Dinge erledigt zu haben und dann bleibt immer noch nach den Rocks, die oft schneller auch erledigen sind als man eigentlich so denkt.
Speaker 1: Immer noch Zeit für den Sand!
Speaker 0: Sehr schön.
Speaker 0: Ich danke dir und alle, die mehr erfahren wollen über dich oder das Buch schauen mal in die Show Notes Und ich bin sicher wir sehen uns bestimmt wieder in Berlin oder an anderer Stelle wieder.
Speaker 1: Vielen vielen Dank, dass ich bei euch sein durfte.
Speaker 1: Danke
Speaker 0: Community Corner.
Speaker 0: Es gibt eine neue Frage und die lautet heute.
Speaker 0: Soll ich mein Riester-Vertrag jetzt kündigen, wenn das neue Altersvorsorge-Depot kommt?
Speaker 2: Oh, gute Frage!
Speaker 2: Und nein – also das würde ich erst mal sagen.
Speaker 2: Kündigen ist wirklich in dem Fall meistens die schlechteste Option gerade bei Riester.
Speaker 2: Warum?
Speaker 2: Weil bei Riesta ist es halt so dass es förderschädlich heißt du musst zuladen die Du erhalten hast im Laufe deiner Zeit zurückzahlen Und bei gut laufenden Verträgen sogar, wenn dort viele Zugewinne erzielt worden sind, musst du sogar noch Steuern drauf zahlen.
Speaker 2: Das wollen wir also nicht.
Speaker 2: Hier also, wenn ihr die Überlegung habt den Vertrag entweder ruhen stellen bis Ende im Jahr und ab Januar zwei siebenundzwanzig in das Altersvorsorge-Depot einzahlen oder eben einfach noch bis Ende zwei sechsten zwanzig weiterzahlen und die Zulagen für dieses Jahr mitnehmen Und dann erst in das Altersvorsorge depot wechseln.
Speaker 2: Also hier kann ein bestehendes Riesta-Gut haben, ja, in das Depot übertragen werden und ohne Verlust – und das ist eben wichtig!
Speaker 2: Ohne Verluste bisherigen Förderbeträge.
Speaker 2: Und darum ist wirklich gerade bei Riesta Kündigungen die schlechteste Option.
Speaker 2: Und warum wurde jetzt auch das neue Altersvorsorge-Depot kreiert?
Speaker 2: Also es hat wirklich gegenüber Riester eine einfache Zulagenstruktur, denn der Startzeit hier feste Zuladen die man sich gut ausrechnen kann.
Speaker 2: Die sind so mit einfach zu bestimmen und in dem Fall auch einfach sehr lukrativ ja und ohne komplizierte Berechnung was Barista ja schon mal anders war.
Speaker 2: also daher würde ich immer den Riester Vertrag einmal prüfen und das im Vergleich zum altersvoresorge depot rechnen Und auch immer daran denken, dass es nicht möglich ist, beide Verträge gleichzeitig mit Förderung zu gesparen.
Speaker 2: Also entweder geht nur – ich habe Teilmein-Riechstervertrag weiter oder ich zahle ab im Jahr für das neue Altersvorsorge-Depot aus dem Jahr und sie muss man sich entsprechend entscheiden, welches Produkt möchte ich weiterführen und wo möchte ich die Zulagen erhalten?
Speaker 2: Und es ist schon vollkommen klar, und auch mir das Altersvorsorge depo da gibt's noch ein bisschen Aufklärungsbedarf.
Speaker 2: Also von da große Einladung!
Speaker 2: Wir werden gerade im vierten Quartal mehrere Podcast-Folgen im DeepLive dazumachen und wirklich alle Themen rund ums altersvoresorge depot betrachten und euch informieren.
Speaker 2: Also bleibt dort gerne dran, schaut auch gerne bei uns auf der Webseite vorbei.
Speaker 2: es wird dort wirklich viel Content dazu geben.
Speaker 2: wir werden Checklisten ausstellen auch Rechner mit zur Verfügung stellen so dass ihr über uns sehr gut informiert seid.
Speaker 2: ist das Altersvorsorge der Probe für mich passend?
Speaker 2: Auch welche Konstellationen mit welchem Betrag?
Speaker 2: das bedeutet das für mich?
Speaker 2: in welcher individuellen Situation befinde ich mich also hier gut hingucken?
Speaker 2: Und ein Gedanke fällt mir noch ein, gerade zum Timarista-Vertrag jetzt kündigen und in das neue AVD einzahlen.
Speaker 2: Da würde ich halt einmal noch hingucken, steht ihr dagegen vielleicht kurz vor der Rente?
Speaker 2: Also seid ihr jetzt fünfundsechzig dreiundsechzig oder so?
Speaker 2: Und seit hat zu unter fünf Jahren.
Speaker 2: dann kannte leicht auch die Überlegung sein wirklich seinen Viervertrag einfach weiterlaufen laufen zu lassen und nicht mehr das AVD zu wählen.
Speaker 2: Also hier, dass nochmal ein bisschen berücksichtigen auch in welcher Situation ihr seid weil ihr jetzt nur noch einen kurzen Anlagehorizont habt aber das jetzt nur nochmal am Rande erwähnt.
Speaker 2: In Summe glaube ich kommt ein schönes neues Produkt für uns alle.
Speaker 2: Uns bleibt dran und holt euch die entsprechenden Infos
Speaker 1: bei uns!
Speaker 0: Hast du Fragen rund um das Altersvorsorge-Depot?
Speaker 0: Interessiert dich unsere Meinung zu einem bestimmten Themengebiet oder hast du einen deep dive Wunsch, dann lass es uns gerne wissen.
Speaker 0: Schreib einen Kommentar bei Spotify eine Nachricht auf Instagram oder eine E-Mail.
Speaker 0: wir freuen uns über deine Ideen und wenn Du zur nächsten Podcast Folge wieder mit dabei bist.
Speaker 0: bis dahin tschüss.