Geld verleihen / Kulturelle Codes über Geld / Kontenmodell für Patchwork-Familien? #368
Was für Dich ein völlig normaler Umgang mit Geld ist, kann sich für jemand anderen komplett falsch anfühlen. Aber woher kommen diese unterschiedlichen Vorstellungen eigentlich?
Let’s talk about (02:04) In dieser Folge geht es um Geld zwischen Menschen: Alicia und Swetlana sprechen darüber, wann sie Freundinnen, Freunden oder Familienmitgliedern Geld leihen würden und wo persönliche Grenzen entstehen.
Deep Dive (14:44) Im Deep Dive schaut finanz-heldin Kim gemeinsam mit Kulturwissenschaftlerin Theresa Ulbricht hinter die Zahlen. Welche kulturellen Codes und Prägungen beeinflussen, was wir mit Geld verbinden? Und was passiert, wenn in Freundschaften oder Partnerschaften sehr unterschiedliche Vorstellungen aufeinandertreffen? Theresa ist Kulturwissenschaftlerin und Unternehmerin und beschäftigt sich unter anderem mit Kultur, Kommunikation und Perspektivwechseln.
Community Corner (39:06) In der Community Corner geht es dieses Mal um die Kontenorganisation in Patchwork-Familien.
Mehr zu Theresa: kulturmadame.de wirsindkulturmacher.de Instagram Linkedin
Du hast Lust Deinen Finanzen ein Update zu verschaffen, eine Struktur zu geben und Deinen persönlichen Plan zu challengen? Hier geht's zur Anmeldung der finanz-heldinnen Webinare
Bleib mit uns in Kontakt!
Speaker 0: Hättest du mir jetzt gesagt, kannst du mir Geld vorschießen für eine Handtasche?
Speaker 0: Da hätte ich sie, glaub ich, gefragt.
Speaker 3: Was muss das sein?
Speaker 0: Aber in so einem Fall ... ja, da hab' ich das gemacht.
Speaker 0: Gerade bei Petschies, die führen dann einmal ein gemeinsames Gemeinschaftskonto und dort wären alle gemeinsam Ausgaben von Bezahltem.
Speaker 1: Ich kann meine Gefühle auch nur ausdrücken wenn ich nicht rumschreihe und sag hey!
Speaker 1: Und gehst du immer hier und wir müssen noch anlegen und was soll denn das alles?
Speaker 1: Das hat nix mit Besser schlecht, denn es ist null mit Wertung für Knüff.
Speaker 1: Sondern das hat nur was damit zu tun.
Speaker 1: wie bin ich sozialisiert?
Speaker 3: Hier teilen wir persönliche Geldmomente, besprechen Alltagsthemen aus finanzieller Perspektive beantworten Fragen aus der Community und versorgen dich mit neuen Wissensimpulsen und Karriertipps.
Speaker 0: Dieser Podcast wird unterstützt von KOMGREKT.
Speaker 3: Gibt es eine Grenze beim Geldverleinen unter Freundinnen und Freunden?
Speaker 3: Wie sieht es innerhalb der Familie aus, was hat das mit den eigenen Werten zu tun.
Speaker 3: Darüber haben Svetlana und ich Alicia in der Rubrik Let's Talk about gesprochen.
Speaker 3: Im Deep Dive blätzt dann weiter spannend.
Speaker 3: Kim spricht mit Theresa Ulbricht aka Kulturmadam darüber ob bei Geld wirklich die Freundschaft aufhört oder ob da vielleicht erst das ehrliche Gespräch beginnt.
Speaker 3: Die beiden schauen auf unsere kulturellen Codes in Bezug auf Geld, also welche kulturelle Muster wir alle im Alltag mit uns herum tragen wie sie unsere Beziehungen und unseren Umgang mit Geld beeinflussen und wie wir diese Codes knacken können?
Speaker 3: Im Frageantwort part dieser Folge geht es um die Kontenorganisation von Patchburg-Familien.
Speaker 3: Also bleibt dran bis zur Community Corner!
Speaker 3: Viel Spaß mit der Folge.
Speaker 3: Let's
Speaker 2: talk about.
Speaker 0: Hallo!
Speaker 3: Ich habe ein Thema heute mitgebracht und wollte dich da fragen, wie du dazu stehst oder wie du das auch handhabst?
Speaker 3: Und zwar ich planen mit meinen Mädels unseren gemeinsamen Urlaub.
Speaker 3: wir fahren immer ein paar Tage weg jedes Jahr und jetzt ging es mal so langsam ans Eingemachte und wir wollten eine Unterkünfte Flüge usw.
Speaker 3: buchen.
Speaker 3: Und die eine hat dann gesagt, ja ich kann die Flüge für alle buchen.
Speaker 3: Dann sitzen wir im Zweifeljahr auch beim Einchecken nebeneinander und es ist vor allem erledigt und am Ende wenn jeder irgendwie getroubbelt seinen Flugbuch, kriegt der Fünfte vielleicht den Sitzplatz nicht mehr.
Speaker 3: das heißt eine Buchung ist besser okay?
Speaker 3: Die hat das eben bezahlt für alle.
Speaker 3: Die Flügel waren jetzt relativ günstig also war auszuhalten und wir haben auch alle direkt danach eben das Geld überwiesen geschickt.
Speaker 3: Und da dachte ich so, also bei uns funktioniert es dann total gut und man legt das in dem Moment einfach vor.
Speaker 3: Der andere schickt es quasi im Minuten-Takt hinterher, also quasi zeitgleich.
Speaker 3: aber es gibt ja auch Situationen wo man Geld verleiht was dann einen anderen Charakter hat als jetzt eine Ausgabe vorzulegen.
Speaker 3: Weißt du wie ich meine?
Speaker 3: Also dass Geld verleihen in Freundschaften So unterschiedliche Gefühle auslösen kann.
Speaker 0: Also nicht so zweckgebunden verleihen sozusagen für ein gemeinsames Event, wo auch klar ist jede Person Zeit im Anschluss direkt ihren Beitrag.
Speaker 3: genau dann ist es mehr dieses
Speaker 0: lange machen wie ihr auch zeitnah zahlt.
Speaker 0: weil wenn ich ja nicht denke man hat ja auf keinen Bock da immer hinter dem Geld, hinterherzulaufen.
Speaker 0: Also da würde ich's mir danach sonst auch überregen?
Speaker 0: Genau!
Speaker 3: Oder wenn man ein Gemeinschaftsgeschenk organisiert oder wenn man zusammen auf einem Fest ist und einer bezahlt mal und dann tauscht sich das irgendwie durch und dann rechnet man es vielleicht auch nicht immer eins zu eins dagegen... ...oder letztens hatte noch Freundin kein Bargeld dabei, man konnte nur bar bezahlen, hab' ich ihr Bargeld ge- gegeben geliehen und sie hat es mir danach aber auch wieder per Paypal geschickt.
Speaker 3: Also dementsprechend war das gar nicht so richtig verlieben, weil's war ja nicht weg!
Speaker 3: Aber hattest du schon mal diesen Moment dass dich ein Freund oder eine Freundin um Geld bittet?
Speaker 3: Das auf ne bestimmte Zeit zu leihen?
Speaker 0: Ja, das hatte ich schonmal.
Speaker 0: Ich verstehe aber auch so'n bisschen die...ich find's da jetzt immer so die Brisanz bei dem Thema Weil auch da gibt's bei mir... Also ich hab schon gefragt, die fangen wir mal anders an.
Speaker 0: Bei meiner... Bei mir war es so, ich habe schon gefragt wofür?
Speaker 0: So was ist der Grund?
Speaker 0: Weil theoretisch sagen wir immer man hat sein Notkroschen oder irgendwie so und in dem Fall war das so dass das eine Freundin war und das sollte nicht vom Gemeinschaftskonto abgehen weil die ... Das war ne anweitliche Vorberatung.
Speaker 0: Thema Trennung Konnte ich verstehen, weil sie wollte jetzt irgendwie ... Sie wollte sich einfach mal neutral beraten lassen.
Speaker 0: Was bedeutet bestimmte Themen?
Speaker 0: Da konnte ich das verstehen!
Speaker 0: Ich wusste aber auch dass sie für mich muss ich sagen eine gute Punität hat und dass ich genau weiß wenn es sich irgendwie so ergibt, zeigt sie mir das zurück.
Speaker 0: Das war für mich auch total fein Und irgendwie hab ich's auch total unterstützt, weil ich dachte ja ... Sie tut jetzt was für sich, um so Themen zu klären.
Speaker 0: Ja.
Speaker 0: Ich find das ja super!
Speaker 0: Das hab' ich gemacht.
Speaker 0: Aber ich muss auch sagen, die Summe war nämlich noch überschaubar und da war klar, wir kennen uns sehr, sehr lange.
Speaker 0: Wo ich gesagt hab', ja, das war eben schon immer mal so, auch da war es vielleicht so wie du sagtest, man hat mal was bezahlt am nächsten Tag oder so kommt das Geld, ja?
Speaker 0: Oder auch umgedreht.
Speaker 0: Man hat ja auch so ein Erfahrungswert schon mit Personen wie sie sind und es gibt die Personen, denen man immer wegen Geld hinterher ernstellt muss oder die das einfach vergessen ist sehr schwierig dann weiß ich gar nicht.
Speaker 0: also das zum Beispiel wäre eine sehr schwierige Situation für mich gewesen.
Speaker 0: da war ich in der Zwickmühle.
Speaker 0: Also einmal mit dem Schutz meines Geldes weil ich möchte es ja auch zurück ich habe das mehr auch erspart aber ... meiner Unterstützung an Sie.
Speaker 0: Ja!
Speaker 0: Für eine für mich sehr nachvollziehbare und auch gute Sache, also das habe ich schon gemacht.
Speaker 0: Hätte sie mir jetzt gesagt, kannst du mir Geld vorschießen?
Speaker 0: Für ne Handtasche?
Speaker 0: Da hätte ich sie, glaub' ich gefahren... Mh?
Speaker 3: Muss das
Speaker 3: sein?!
Speaker 0: Nee, da hätte ich das nicht gemacht weil ich dann sagen würde, na entweder kann man sich die leisten oder man kann sich die nicht leisten so.
Speaker 0: Aber in so einem Fall ja, da hab ich das gemacht.
Speaker 0: Oder ich hab auch mal so kleinen Beträge.
Speaker 0: Ich hatte meine Freunde, die eine Zeit lang wirklich wenig Geld hatten.
Speaker 0: Weil sie auch wirklich ganz blöde Minijobs hatte oder so.
Speaker 0: und dann haben wir gesagt okay der fehlt immer mal so ein Schein das habe ich ja aufgegeben.
Speaker 0: aber wir haben auch offen aktiv daran gearbeitet dass sie ihre berufliche Situation verbessert und die hat es auch wirklich wieder also direkt zurückgezahlt, als wie vereinbart war mit dem nächsten Gehalt oder so.
Speaker 0: Aber auch da war das immer ein guter Anknüpfpunkt wenn so eine Situation aufkam.
Speaker 0: Lasst mal drüber schauen.
Speaker 0: warum ist es jetzt in der Situation so?
Speaker 0: Und natürlich, wenn jemand sagt, ich muss für meine und zu dem Zeitpunkt hatte sie noch ein kleines Kind.
Speaker 0: Ich muss für das jetzt einkaufen.
Speaker 0: Das war für mich vollkommen klar.
Speaker 0: Anders wäre's gewesen, wenn da jetzt das Thema gewesen war.
Speaker 0: Jemand hat nicht möchte, weil du kannst mir fünf tausend Euro einfach so leiden Was wäre, glaube ich eine andere Dimension?
Speaker 0: Da
Speaker 3: hat man irgendwie ne Grenze für sich im Kopf.
Speaker 0: Ich
Speaker 3: hab nämlich auch darüber nachgedacht habe ich wirklich so einen bestimmten Betrag oder ist das auch personenabhängig?
Speaker 3: und gerade wenn man dann vielleicht überlegt wie wäre das innerhalb der Familie und innerhalb vom Freundeskreis sind das unterschiedliche Beträge?
Speaker 0: Ja bei mir auf jeden Fall auch Werbung.
Speaker 3: Wie steht es um dein finanzielles Selbstbild?
Speaker 3: Passt deine Anlagestrategie zu dir ganz persönlich und was muss man tun, wenn man in Einzelaktien investieren möchte.
Speaker 3: Diese Fragen beantworten wir an den neuen Finanz-Heldinnen Webinaren am siebenundzwanzigsten August und dem zehnten September.
Speaker 3: Mehr Infos zur verschiedenen Inhalten und den Link zur Anmeldung findest du über finanz-heldenen.de slash events.
Speaker 3: Wir freuen uns auf dich und deiner Frage!
Speaker 0: Also in der Familie, da kenne ich ja auch die finanzielle Situation.
Speaker 0: Wenn meine Mutter mich fragen würde natürlich weil ich ihre finanziellen Situation sehr gut kenne und wenn da jetzt irgendwas gebunden wäre Und du weißt das wird erst im halben Jahr fällig gar keine Frage für dich irgendwie machen.
Speaker 0: also in der familie auf jeden Fall schon auch Im freundeskreis Ja.
Speaker 0: aber ich finde auf jeden fall du sagt es ist schon personenabhängig also ich das während so ganz enge Personen, aber es ist auch bei mir nicht gängig muss ich sagen.
Speaker 0: Also wenn diese Anfrage kommt das sind wirklich
Speaker 3: so... Ist man noch erst mal überrascht?
Speaker 0: Sondersachen ja!
Speaker 0: Weil eigentlich haben alle für sich ja irgendwie eine kleine Rücklage, deswegen dieser, wie wir mal sagen unser Notkroschen, dass wenn sie auch selbst vielleicht das investieren zu Hause nicht gelernt haben, Das Thema Spanen und ein bisschen Geld zur Seite zu legen für bestimmte Sachen, das haben doch alle irgendwie mitbekommen.
Speaker 0: Und deswegen sind das eher diejenigen, die ja manchmal sind es auch die, die schlecht mit Geld umgehen können.
Speaker 0: wenn ich auf meinen Naht so, es gibt ja auch Menschen wie einfach für sich da nie daran arbeiten was so schade ist, die dadurch gefühlt immer in die gleiche Situation kommen Jungen Leuten, manchmal kann das ja Learning sein.
Speaker 0: Wenn man bei den Kindern denkt, finde ich da sollte man es immer ein bisschen ausgleichen und aber auch drüber reden und so aufpassen.
Speaker 0: Aber weißt du, da reden wir auch über einen Betrag von fünfzig Euro vielleicht oder nicht über einen betrag von fünftausend?
Speaker 0: Ja, absolut.
Speaker 0: Hast du einen Betracht oder gehst mit dir?
Speaker 3: Nee also jetzt innerhalb der Familie hatte ich's noch nicht.
Speaker 3: Da hab' ich nur so theoretisch überlegt wenn mein Bruder mich nach Geld fragen würde und da weiß ich ja auch wie ... Wie geht er mit Geld um, was hat er zur Verfügung?
Speaker 3: Da kann man auch anders miteinander sprechen als vielleicht eine entfernte bekannte Person.
Speaker 3: Aber die würde mich nicht nach Geld fragen.
Speaker 3: Man fragt ja nur nach Geld, wenn man ein enges Verhältnis miteinander hat und sich gegenseitig vertraut ... Und wie du sagst, das kommt schon nicht so häufig vor.
Speaker 3: Das ist eher dieses Ich lege mal etwas vor oder?
Speaker 0: Ja!
Speaker 3: Genau.
Speaker 3: Das ist aber nicht so direkt das Geld verleihen, ist was anderes?
Speaker 3: Nee,
Speaker 0: das finde ich auch etwas anderes.
Speaker 0: und das ist auch etwas wo ich sage da sollte man auch wirklich sehr wachsam sein und auch mit ... also da sollte mal viele Fragen stellen im Zweifel dass auch noch mal mitten Vertrag absichern für dich manchmal kann es ja unten Grund dafür geben.
Speaker 0: Aber ich finde da sollte sich auch als verleihende Person wirklich mit Absichern.
Speaker 0: Weil manchmal macht ja auch verändert Geldnot Menschen, also wenn ich immer so sehe ... Ich arbeite an dem Bein noch als Schöpfer im Amtsgericht was sich da manchmal auch für Schicksale und auch Lebensschicksale sehe und erlebe wo sich die Menschen sehr verändert haben zu ihrem früheren Leben und so weiter.
Speaker 0: Also es passieren manchmal schon Veränderungen, wusstest man da halt ein bisschen wachsam ist oder wie viel wird das benutzt?
Speaker 0: Oder im Zweifel stell dir mal vor jemand ist.
Speaker 0: Das erkennen wir ja auch nicht gleich irgendwie hat irgendeine Sucht.
Speaker 0: Ja also finde ich ein ganz großes Thema hört man ja manchmal eben auch wirklich in Beziehung Und das wird ja dann so ein bisschen verschleiert und dass dann für irgendwas sowas mal erfragt wird, ne?
Speaker 0: So Gelder.
Speaker 0: Ich finde da sollte man auf jeden Fall finde ich wachsam sein und da Fragen stellen.
Speaker 0: Und im Zweifel darf man sich auch eine Bonität nachweisen lassen, finde ich.
Speaker 0: Auch um sowas vielleicht auszuschließen weil das machen... Also ich habe es auch in meiner früheren Vergangenheit in der Firma gesehen wie viele Menschen auch gerade beim Tierenmarktreding süchtig sind und dadurch wirklich ihre Gelder verspielen Und davon kriegen manchmal die Familien überhaupt nichts mit.
Speaker 0: Dann ist die Altersversorgung weg,
Speaker 3: ja?
Speaker 3: Wollte ich grad sagen ... Wenn eine Freundin mich nach Geld fragen würde, die ein Partner hat, dann muss man wahrscheinlich schon auch ein bisschen stutzig werden.
Speaker 3: Also wie du jetzt das Beispiel angeführt hattest, sollte der Partner nicht mitbekommen was geht vom Konto ab?
Speaker 3: okay aber wenn es jetzt darum geht wie wir jetzt auch angesprochen haben Man verschleiert was und es geht vielleicht um umsucht oder.
Speaker 3: Ja auch eine Konsumausgabe.
Speaker 3: also warum soll der Partner die Partnerin dann nicht wissen wofür ich das Geld ausgebe und brauche dass,
Speaker 0: Wenn ich auch, dann müssen wir in der Beziehung eine Lösung finden.
Speaker 0: Im Zweifel hast du denn nicht alles über ein Gemeinschaftskonto sagen, wer eh jeder soll sein konnte und noch mitbehalten?
Speaker 0: Da brauchst du dich für solche Sachen nicht rechtfertigen.
Speaker 0: Denn es aber erst mal manchmal einmal umgestellt ist dieses Zurückführen vielleicht auch erstmal mit Gesprächen verbunden, aber ich glaube dann sehr sinnvoll.
Speaker 0: Dann
Speaker 3: möchte ich mich da auch gar nicht reinhängen.
Speaker 3: So, dann bin ich irgendwie noch die dritte Partei und mitten in den Finanzen dann lieber raushalten
Speaker 0: Absolut, also das soll ich schon alleine erklären.
Speaker 0: Nee aber in Summe war es eine interessante Frage ne?
Speaker 0: Ich hätte also eine ganz feste Regel habe ich nicht.
Speaker 3: Habe ich auch nicht!
Speaker 0: Nein, aber mal sehen wir können ja die Community fragen.
Speaker 0: Also sehr gerne habt ihr schon mal Geld verliehen und vielleicht immer positiv oder negativ Erfahrung gemacht oder was denn eure Kriterien kann ja auch nochmal so sein.
Speaker 0: Wovon entscheidet ihr das?
Speaker 3: Ja super gerne in den Kommentaren.
Speaker 3: Deep Dice.
Speaker 1: Hi,
Speaker 2: ich bin Kim und auch heute geht es im Deep Dive natürlich um Geld.
Speaker 2: Aber diesmal schauen wir nicht auf Zahlen, Konten oder Renditen sondern auf das was dahinter liegt.
Speaker 2: Und zwar die kulturellen Codes, die unser Verhältnis zu Geld unbewusst prägen und tief in unsere Gefühle Beziehungen und unserer Kultur hineinreichen.
Speaker 2: Dafür habe ich die wunderbare Teresa Ulrich von Kultur Madame zu Gast, die sich wie kaum jemand sonst mit Kultur Tradition und Veränderung beschäftigt.
Speaker 2: von wir sind Kulturmacher, macht sie Unternehmenskulturen sichtbar und erlebbar.
Speaker 2: Und über all diese Themen, die Teresa beruflich und privat tagtäglich erlebt, berichtet sie mit Kultur-Madam digital oder analog auf Bühnen.
Speaker 2: Liebe Teresa, schön dass du dabei bist!
Speaker 1: Ja liebe Kim, vielen herzlichen Dank das ich da sein darf.
Speaker 2: Sehr sehr gerne.
Speaker 2: Zum Einstieg in unsere heutige Aufnahme habe ich ein kleines Rätsel mitgebracht, das vielleicht im ersten Moment so'n bisschen Offtopik wirken mag aber... Wir werden es auflösen.
Speaker 2: Also, ein Vater und einen Sohn sind gemeinsam dem Auto unterwegs.
Speaker 2: Und er leiden einen schweren Unfall.
Speaker 2: Beide werden schwer verletzt in unterschiedliche Krankenhäuser gebracht und notoperiert.
Speaker 2: Der Sohn kommt in den OP und als der operierende Arzt ihn sieht sagt dieser Ich kann nicht operieren.
Speaker 2: Das ist mein Sohn.
Speaker 2: Wie ist das möglich?
Speaker 2: Bevor wir das auflösen, geben wir euch die ihr hier gerade zuhört mit kleinen Moments zum Nachdenken.
Speaker 2: Überlegt euch einfach auch eine spontane Antwort und schreibt sie uns auch super gerne in die Kommentare!
Speaker 2: Wir sind gespannt ob ihr irgendwie einen Knoten im Kopf habt oder ob es für euch total easy ist.
Speaker 2: Und dann löst Teresa das Rätsel gleich auf.
Speaker 2: Aber Theresa erst mal zu dir, erklär uns doch in der Zwischenzeit nochmal kurz wer du bist was Kulturmadam ist Wer Kulturmacher sind.
Speaker 1: Ich muss erst noch kurz was zum letzten sagen, weil ich weiß heute noch als ich das erste Mal gehört habe.
Speaker 1: Das war nach einer Keynote kam eine Zuhörerin und hat mir das erzählt und ich sagte ganz schweren Fälle nimmt man dann dieses Rätsel und ich muss zu meiner Schande gestehen.
Speaker 1: Ich hab auch quasi erstmal so im Kreis alle alle unmöglichen Lösungen in den Anführungszeichen durchdacht.
Speaker 1: dabei ist es eigentlich so einfach.
Speaker 1: Ja spannend!
Speaker 1: Also ich muss sagen wenn ich mich vorstelle ich sage immer ich bin für dem Perspektivwechsel zuständig.
Speaker 1: Ich frage immer, was ist eigentlich normal und was liegt zugrunde unter dem Normal?
Speaker 1: Dass wir quasi mit unserer Sicht auf die Realität nach außen tragen.
Speaker 1: Und wenn ich damals ein bisschen nachgucke, was so kulturelle Prägung alles macht, dann merke ich, dass es normal gar nicht gibt, sondern das ist alles.
Speaker 1: Heutzutage wird man sagen Glaubenssätze aber einfach... Die Sozialisierung, wie bin ich aufgewachsen?
Speaker 1: Was für einen Job hab' ich.
Speaker 1: Da gibt's so viele Dinge die da rein spielen und das prägt unsere Sicht auf die Realität.
Speaker 1: und ja mit sowohl mit der Agentur als auch mit Kultur Madame zu meinen Anspruch, dass ein bisschen eine andere Perspektive aufzumachen.
Speaker 1: Ich sag immer wenn jemand rausgeht und sagt hey, da habe ich nur nie drüber nachgedacht dann habe ich was richtig gemacht.
Speaker 2: Schön!
Speaker 2: Ja das gleiche ist ja das was wir eigentlich mit dem Rätsel so ein bisschen bezwecken.
Speaker 2: Magst du das Rätseln mal auflösen?
Speaker 1: Ja, sehr gerne.
Speaker 1: Man denkt ja erst ... Wenn ich das höre, geht der operierende Arzt oder der Arzt kann nicht operieren, weil ist er so ein ... Was ist es irgendwie?
Speaker 1: Adoption?
Speaker 1: Ist es ein hohes Sexuist-Pärchen?
Speaker 1: Also man geht ja irgendwie alle Dinge durch, worauf die meisten nicht kommen, dass es die Mutter ist und es eigentlich kein behandelnder Arzt sondern eine behandelnde Ärztin is'.
Speaker 1: Und deswegen auch noch mal Schritt zurück, wie so die Dame kam und meine das für die ganz schweren Fälle.
Speaker 1: Das nehme ich immer als Beispiel wenn die Leute sagen ja aber da sind doch alle mit gemeint mit dem maskulinem mit der maskulinen Form und mit maskulin im Plural.
Speaker 1: Das meint doch alle!
Speaker 1: Ja aber das meinen und die Rezeption in der Realität das sind halt sehr unterschiedliche paar Schulen.
Speaker 2: Ja dafür ist dieses Rätsel einfach das beste Beispiel.
Speaker 2: Ich habe es schon wirklich mit vielen gemacht Und die Wenigsten kamen darauf, dass es einfach die Mutter ist und ich selbst hab auch hin und her überlegt.
Speaker 2: Die wildesten Kombinationen irgendwie mir ausgedacht aber kam nicht auf die Mutter.
Speaker 2: Ja... Wir haben scheinbar ja unbewusste Bilder im Kopf.
Speaker 2: Was denkst du denn?
Speaker 2: Warum ist das so?
Speaker 2: Warum kommen wir in so einen Moment nicht oft auf die naheliegendste Antwort?
Speaker 1: Es liegt an der Tatsache jeder von uns einen unterschiedlichen Blick auf die Welt hat.
Speaker 1: Das nennt man Sozialisierung oder Budyö, namens des Habitus ist es die Art und Weise wie wir das Leben wahrnehmen.
Speaker 1: also da sind so Dinge wie aus welcher Kultur stamm ich?
Speaker 1: Es macht einen großen Unterschied ob ich in Europa schon West- oder Ostdeutschland... Es gibt so viele Unterschiede, die kultureller Art sind.
Speaker 1: dann ist die Frage bin ich mir Frau, bin ich ein Mann?
Speaker 1: In was für Familie bin ich hineingeboren?
Speaker 1: eine familiäre Prägung.
Speaker 1: Erlerne ich den Beruf, gehe ich zum Studium.
Speaker 1: in was für einem Job lande ich?
Speaker 1: Was für Hobbys übe ich aus?
Speaker 1: All das macht mich zu dem Menschen der Ich Bin.
Speaker 1: und die Dinge, die wir da, ich sage jetzt mal Lernen, die nehmen wir... Da kriegen wir ja nie ein Buch wo drin steht Geld.
Speaker 1: Jetzt gehen wir direkt in mediasres.
Speaker 1: Die Frage wie gehe ich mit Geld um?
Speaker 1: Das kommt darauf an Sagt meine Familie hat ihnen einen offenen Umgang mit Geld, wurde da immer drüber gesprochen.
Speaker 1: War der Geld im Überfluss vorhanden
Speaker 0: oder
Speaker 1: wurde immer gespart?
Speaker 1: War Geld sehr negativ besetzt?
Speaker 1: Das prägt ja ganz stark wie ich als Erwachsener mit dem Thema umgehe und wir tendieren dazu zu glauben dass die Art und Weise wie wir die Realität wahrnehmen die einzig richtige ist.
Speaker 1: weil viel von den Dingen die wir lernen die ich gerade auch aufgezählt habe nichts is was uns bewusst iß sondern die nehmen wir einfach mit und gehen davon aus, dass das Fakt und Realität ist.
Speaker 1: Und erst wenn wir merken... Stopp mal!
Speaker 1: Wir sprechen nur über das gleiche Thema.
Speaker 1: Wieso sieht es mein Gegenüber so anders?
Speaker 1: Da claschen diese Vorstellungen, diese unbewussten Muster, diese kulturellen Codes wie ich's nennen.
Speaker 1: Das führt dann oft zu Streit ohne dass man merkt ... In dem Diskurs können ja zwei Meinungen nebeneinander existieren und die können auch beide richtig sein, weil es können einfach zwei unterschiedliche Seiten von einer Medaille sein.
Speaker 2: Kannst du uns so eine Idee davon geben welche Bilder und Bedeutung es in Bezug auf Geld denn eigentlich gibt, die wir typischerweise wirklich als selbstverständlich hinnehmen?
Speaker 2: Und sie gar nicht infrage stellen?
Speaker 1: Die Geld ist ein ganz spannendes Thema, weil man ja immer davon ausgeht dass Geld rational ist.
Speaker 1: und das stimmt doch irgendwo.
Speaker 1: also wenn ich sage der Der Kontostand, den ich auf der Bank habe – das ist rationaler Fakt.
Speaker 1: Genauso wenn ich in die Summe irgendwo stehen hab' Die Emotionen kommt immer erst rein, wenn ich diese Summe Bedeutung zumäs und wir nennen es auch in der Kulturwissenschaft Bedeutsungszuschreibung.
Speaker 1: Also Geld ist für uns nicht einfach nur Geld sondern Geld ist das was wir drin sehen Und es kann sein Freiheit Sicherheit Anerkennung Status, Macht.
Speaker 1: Jeder von uns hat eine andere Emotion, eine andere Zuschreibung zu Geld und da kommen dann diese ganz unterschiedlichen Rezeptionen
Speaker 1: raus.".
Speaker 2: Das heißt das sind sozusagen eigentlich auch Glaubenssätze die wir an Geld haben?
Speaker 2: Absolut.
Speaker 1: Das beste Beispiel ist, wenn man so ein Instagram oder irgendwo in TikTok scrollt und dann kommen diese Memes... Ja ich habe leider kein Geld, kann nicht mit dem Urlaub fahren hat irgendwie zwei Tausend Euro auf den Konto und der andere Freund sagt ja yeah let's go!
Speaker 1: Und hat irgendwie zu fünfzig Konto stand.
Speaker 1: So das sind die besten Beschreibungen wie diese unterschiedlichen Dezeptionen so da sind ohne dass es sich unterschiedlich kulturen bei bezahlen.
Speaker 1: zum Beispiel.
Speaker 1: auch so ein Thema ist total spannend.
Speaker 2: Also zum Beispiel auch wer beim ersten Date zahlt.
Speaker 1: Absolut, also es gibt ja während so aus der feministischen Sicht das ja durchaus in Ordnung ist wenn der Mann sagt hey wollen wir teilen oder dass dann auch gar nicht irgendwie sagen wir mal böse meint gibt's dann.
Speaker 1: ich habe zum Beispiel eine gute Bekannte aus Mexiko was ist ganz anders?
Speaker 1: Also die sagt ey!
Speaker 1: Also wenn er mich nicht einlädt dann tschau
Speaker 2: Gibt es bestimmte Codes die so ganz typisch für Frauen sind?
Speaker 2: Jetzt also auch in Bezug auf Geld?
Speaker 1: Ich würde sagen, bestimmte Coats.
Speaker 1: Es gibt eigentlich gemeingültige Coats die glaube ich jeder kennt so Geldverdipting Charakter über Geld sprich man nicht.
Speaker 1: Also es gibt ja ganz viele Glaubenssätze.
Speaker 1: was Frauen anbelangt ist es tatsächlich eher so wenn ich die Historie betrachte dann lag die Verwaltung der Finanzen nicht bei der Frau sondern immer beim Familienoberhaupt und das war bis weit ins zwanzigste Jahrhundert bis weit ins einundzwanzigste Jahrhundert noch beim Mann in der Familie.
Speaker 1: Und natürlich gibt es Ausnahmen, die gibt's immer aber ich bringe da immer diese zwei Zahlen Frauen können erst seit neunzehnhundertsechzig ein eigenes Konto eröffnen Und mussten in Westdeutschland noch bis ins sieben und siebzig ihren Ehemann fangen, ob Sie arbeiten dürfen.
Speaker 1: Weil die Rollenzuschreibung ja gesetzlich festgelegt war.
Speaker 1: Frau zu Hause, Kinderhaushalt Mann arbeitet verdient Geld und kümmert sich um die Finanzen.
Speaker 1: Das merkt man jetzt auch noch ganz stark.
Speaker 1: Ich meine die Schlagzeilen sind ja nicht umsonst.
Speaker 1: viele Frauen rutschen ab in Altersarmut wenn ich zu Hause bleibe, was ja völlig legitimes Modell ist.
Speaker 1: Da muss sich aber gucken, dass ich finanziell abgesichert bin und das mein Mann auch für mich in die Rentenkasse einsteigt.
Speaker 1: Ich glaube Frauen tun sich im Schnitt schwerer bzw.
Speaker 1: sehr statistisch festgelegt, um ihre eigenen Finanzen zu kümmern und sich mit Finanzern zu beschäftigen.
Speaker 1: Aber weil es eben so eine sehr lange Historie gibt wo das nicht nur nicht gewünscht sondern einfach auch nicht erlaubt war.
Speaker 1: Und daher wirken schon so Dinge eher auf Harmonie sein.
Speaker 1: Eher mal sagen, ach ja, um die Versicherungen das ist gar nicht meins, es macht alles der Mann.
Speaker 1: Was er grundsätzlich nicht verkehrt ist okay kann man ja eine Beziehung so machen mit meinem Mann und ich.
Speaker 1: wir teilen uns die Dinge auch auf.
Speaker 1: aber ich finde zum Grundsätzliches Verständnis Das ist wichtig Und habe wie soll ich sagen Auch dieses drauf pochen sich Mit dem ganzen Thema auseinanderzusetzen.
Speaker 1: Weißt du beim Dürfen?
Speaker 2: Ja, also der Code, der dahinter steht wäre dann zum Beispiel Finanzen sind Männer-Sache.
Speaker 1: Genau!
Speaker 1: Ganz klar zu
Speaker 2: machen.
Speaker 2: Ein Mann ist keine Altersversorgung.
Speaker 1: Richtig.
Speaker 2: Den könnte man vielleicht so überschreiben?
Speaker 1: Das ist tatsächlich eine gute Code.
Speaker 1: Das Thema Finanzens in Männersache ist ja auch was.
Speaker 1: wenn ich jetzt mal die unterschiedlichen Generationen anschaue und der Generation meiner Großeltern ist es auch tatsächlich noch so da kriegt dann die Frau ein kleines Taschengeld aber weiß überhaupt nicht Bescheid Verurteilen oder Urteilen sowieso immer schwierig, weil wir nicht einschätzen können wie das damals in anderen Generationen war.
Speaker 1: Aber... Wir können es anders machen und wir können uns aktiv mit unseren Geldkurz- und auch mit den Glaubenssätzen die wir im Kopf haben.
Speaker 1: Weil so ein Glaubensaatz wie wer viel Geld verdienen will ist gierig über Erfolg oder Geld spricht mir nicht.
Speaker 1: ist negativ besetzt, das tut uns ja allen egal jetzt ob Frau oder Mann nicht gut in Anführung sein.
Speaker 1: Also ich glaube es sollte sich jede wirklich noch mal intensiv damit auseinandersetzen was so seine Codes zu Geld eigentlich sind und ob die einem selbst dienlich sind.
Speaker 1: Das ist glaube ich wichtig!
Speaker 2: Ja aber wie also wie bemerke ich das denn überhaupt?
Speaker 2: Was mir was ich unbewusst verinnerlicht habe gerade beim Thema Geld Wie erkenne ich das?
Speaker 1: Naja dass er kenne ich an der Emotion die damit zusammenhängt.
Speaker 1: Ich sage immer beispielsweise, jemand für den sehr luxuriöses Leben kann sich alles leisten.
Speaker 1: Er kauft sich deutsche Taschen und größte Autos
Speaker 1: etc.,
Speaker 1: wie bin ich dem gegenüber?
Speaker 1: Bin ich freueig mich und sag cool schau mal der hat es geschafft, ich will da auch hin ist es mir egal?
Speaker 1: oder löst Ablehnung aus?
Speaker 1: und ich sage wow das will ich nicht!
Speaker 1: Und dann ist es halt so.
Speaker 1: ein Prozess nach innen möchte ich jetzt wirklich nicht und ich verurteile die Art und Weise wie derjenige lebt weil ich eine komplett andere Werteinstellung dazu habe.
Speaker 1: Oder möchte ich das eigentlich auch haben, aber es gibt einen Glaubenssatz in mir drin, den ich ja erst aus dem Weg räumen muss bevor ich den Weg gehen kann.
Speaker 1: Ein zweites Beispiel was sich auch spannend findet.
Speaker 1: und man merkt jetzt schon immer wenn Emotionen mit ins Spiel kommen, wenn so heftige Reaktionen kommen dann weiß ich irgendwas ist da, weil Geld an sich Hat ja keine Emotionen und hat ja auch keinen, also Geld ist ja eine Zahl.
Speaker 1: Das heißt wenn ich da irgendwie, wenn es wieder nicht gut geht dabei, beispielsweise Selbstständige oder sowas... Ich muss jetzt meinen Pricing festlegen.
Speaker 1: Ich glaube, ich kenne alle die mal irgendwann angefangen haben.
Speaker 1: Boah!
Speaker 1: Ist das so teuer?
Speaker 1: Bin ich da gut genug?
Speaker 1: Da geht's ja überhaupt mit um den Preis.
Speaker 1: Es geht nur ums Feeling, dass dahinter steckt.
Speaker 1: Jetzt kann ich mich hinschauen und sagen, das ist meine Leistung, das kostet die.
Speaker 1: Ich mache da nur das mehr und auch das und versprochen.
Speaker 1: Und ist es alles gut?
Speaker 1: Das sind so diese Themen, da kann ich meinen Glaubnis setzen auf die Spur kommen wenn ich mal überlege warum denke ich bin das nicht wert also Wertigkeit.
Speaker 1: Warum will ich so viel Geld verdienen?
Speaker 1: Will ich mir hunderttausend Handtaschen kaufen?
Speaker 1: aber wozu brauche ich die?
Speaker 1: weil ich ein Problem mit meinem eigenen Wert habe?
Speaker 1: oder weil ich sage ich mag scheinige Sachen und ich will viel haben oder weil Es gibt ja ganz unterschiedliche Möglichkeiten, hier zu Geld zu stehen.
Speaker 2: Ja es wird auf jeden Fall wenn man dann so drüber nachdenkt auch ziemlich schnell ziemlich deep weil's ja auch bei dem Beispiel das gerade gebracht hast direkt irgendwie auch im Selbstwert verknüpft ist.
Speaker 1: Das ist tatsächlich... Wenn man
Speaker 2: zum Beispiel jetzt über seine eigene Bezahlung nachdenken
Speaker 1: kann.
Speaker 1: Und ich glaube dadurch dass wir ja den Umgang vom Geld.
Speaker 1: Also ich meine, was prägt uns am meisten?
Speaker 1: Wir können das zwar überschreiten je nachdem wie sehr wir uns mit dem Thema...mit uns selbst auseinandersetzen aber wie von dem wie wird es Leben wahrnehmen kommt aus unserer Kindheit und aus der Familie.
Speaker 1: Und dann, ich mache sie mir ganz gerne an Freundschaften oder an Panen fest weil oft wenn's Streit um Geld gibt streitet man ja nicht um die Sache sondern Dreitet um die eigene Einstellung dazu.
Speaker 1: Bei der Partner oder der Ehemann, der viel spart und für den einfach Sicherheit erst dann erreicht ist wenn er irgendwie dreißig vierzigfünfzigtausend Euro auf der Seite hat, wo auch immer einfach rumliegen ob Sinn macht oder nicht aber wegen mir auch auf dem Chirokonto.
Speaker 1: Einfach weil er gelernt hat ich habe ein Konto auf der Bank Da bin ich gut aufgehoben, hat sich noch nie mit ETFs oder Anlagemöglichen beschäftigt.
Speaker 1: Der braucht es für sich damit er ein gutes Gefühl hat.
Speaker 1: und dann kommt eine Frau dazu die sich nur nie Gedanken macht was kostet das Essen wenn ich essen gehe.
Speaker 1: wie oft geh ich essen?
Speaker 1: Was kostet den Tank?
Speaker 1: Was ist in die Tankkosten hochgegangen?
Speaker 1: Und dann preilen die Wertvorstellungen aufeinander.
Speaker 1: also da brauchen wir nicht so lange nachdenken dass man weiß was dafür ein kasses Reibungspotenzial auch da ist
Speaker 2: Absolut.
Speaker 2: Theresa, wie bricht man denn dann diese innerlichen Codes und Haltungen auf?
Speaker 2: Also wenn man sie erkannt hat und hinterfragt hat, wie werde ich sie los oder wie überschreibe ich sie?
Speaker 1: Das ist schon... also du hast die Lösung schon in deine Frage eingebaut weil wieso oft in der Persönlichkeitsentwicklung ist so das erste Thema bewusst werden.
Speaker 1: Also wenn ich, wenn mir nicht bewusst ist dass sich da einen Code aufsitze etc.
Speaker 1: und es kann mir ja nur bewusst sein Wenn ich immer wieder das selbe Thema habe Beispiel jetzt bleibt man mal hier beim Pricing Ich verkaufe mich immer unter Wert Und ich merke Mist ich schickst einfach nicht hin Dass da genug Gewinn hängen bleibt aber ich weiß doch eigentlich dass ich gut bin und dass ich das kann Dann gibt's zwei Wege entweder ich akzeptiere so und mach quasi so weiter und ärgere mich mein Leben lang oder Ich frag mich irgendwann Mensch, wieso ist das eigentlich so?
Speaker 1: Wovor hab ich Angst.
Speaker 1: Was soll denn passieren?
Speaker 1: da wird vielleicht mal von zehn Kunden wann fünf kommen und sagen es mir zu teuer habe keine Lust.
Speaker 1: aber die anderen fünf die dann buchen sind ja die bei denen des höhere pricing okay ist und je mehr du die Erfahrung machst also bewusst werden und ein aktiv gegensteuern und wirklich beispielsweise beim Partner ins Gespräch gehen sagen hey Ich fühle mich so und so, aber ich kann meine Gefühle auch nur ausdrücken.
Speaker 1: Wenn ich nicht rumschreihe und sage hey!
Speaker 1: Und wieso wäscht du immer hier?
Speaker 1: Wir müssen noch anlegen und was soll denn das alles?
Speaker 1: Sondern sagen Hey!
Speaker 1: Ich fühl mich nicht gut dabei wenn Du auf dem Tagesgeldkonto zu viel Geld liegen hast weil ich merke was man damit alles machen kann.
Speaker 1: Ich habe mich damit beschäftigt.
Speaker 1: Ich hab mich da weitergebildet.
Speaker 1: Ich will diesen Weg gehen Und dann versuchen quasi, mit meiner Gefühlswelt sozusagen beim Gegenüber und dann ist es egal ob Partner, Freund, Freundin, Familie.
Speaker 1: Ist ganz egal!
Speaker 1: Versuchen in den Diskurs und ins Gespräch zu gehen.
Speaker 1: Weil wenn ich dann verstehe warum ich so handele wie ich handle und noch das Gegenüber... Das ist ja immer so bei Quartourencos.
Speaker 1: Versuchen kann mich reinzuversetzen Dann weiß ich ja wo ich ansetzen muss, dass sich vielleicht auf den Common Ground kommen.
Speaker 1: Und es ist nicht nur bei Geld so sondern das eigentlich bei jedem Beispiel in Anführungszeichen so.
Speaker 1: also Das Wichtigste ist das bewusst werden und dann kann Ich anfangen ins Gespräch zu gehen entweder mit mir selber und versuchen da aktiv gegenzusteuern oder tatsächlich mit meinem Gegenüber in Gesprächen zu schauen, diese Codes gegenseitig aufzulösen.
Speaker 1: Oder mir Hilfe zu suchen von jemandem der mich davon außen spiegelt und der mich weiterbringt.
Speaker 1: Ein Coach ein Mentor was auch immer.
Speaker 2: Ja ich finde es voll interessant was du sagst gerade so in Beziehungen also sowohl mit Freundinnen als auch irgendwie in der Partnerschaft
Speaker 0: weil
Speaker 2: Jede, die hier zuhört kennt so diese Situation.
Speaker 2: Man wird in eine Gruppe eingeladen, in der es darum geht zum Beispiel ein gemeinsames Geschenk zu organisieren, ein JGA zu planen oder vielleicht einen Urlaub zusammen zu gestalten und plötzlich wird sehr sichtbar... dass einfach verschiedene Dinge für unterschiedliche Menschen einen ganz anderen Wert haben.
Speaker 2: Und wie eine Person ist ein bestimmter Betrag völlig selbstverständlich, für eine andere fühlt er sich schon viel zu hoch an.
Speaker 2: die Eine verbindet mit einem Erlebnis irgendwie einen großen emotionalen Wert Die Andere fragt sich ob sie dafür wirklich soviel Geld ausgeben mag.
Speaker 2: und Wie du schon gesagt hast genau dort entstehen halt massive Spannungen oder auch Auseinandersetzung.
Speaker 2: Ich würde mal behaupten, dass die meisten, die hier zuhören schonmal eine Auseinsandersetzung hatten in der es auch um Geld ging.
Speaker 2: und man sagt ja immer so schön – und das ist ja auch glaube ich ein sehr präsenter Code – bei Geld hört die Freundschaft auf!
Speaker 2: Deswegen, Theresa fragt an dich, hört bei Geld wirklich die Freundchaft auf?
Speaker 2: Oder worüber streiten wir eigentlich in Beziehungen mit Freundinnen oder in der
Speaker 2: Partnerschaft?".
Speaker 1: Also ich würde mich da dagegen aussprechen, bei Geld hört die Freundschaft nicht auf.
Speaker 1: Geld zerstört nur die Illusion das wir alle gleiche Werte im Leben haben und dass wir alle Gleichsinn im Leben.
Speaker 1: Und jetzt sind wir wieder bei dieser Wahrnehmung der Realität in Anführungszeichen weil Geld spiegelt mir wie definiere ich Großzügigkeit?
Speaker 1: Geld biegelt mir, was ist für mich viel?
Speaker 1: Was is für mich
Speaker 1: wenig?".
Speaker 1: Und jetzt immer wieder bei dem das hat nix mit besser schlechter.
Speaker 1: Das ist null mit Wertung verknüpft, sondern es hat nur etwas damit zu tun.
Speaker 1: wie bin ich sozialisiert?
Speaker 1: und wenn ich das verstehe dann ist auch dieses Streitpotenzial geht weg weil ich mein Gegenüber... das will mir gerade nichts Böses sind, indem er sagt hey so mir sind zehn Euro zu viel für ein Geschenk, ich mach fünf Euro.
Speaker 1: Ich kann ja auch die Situation gar nicht einschätzen.
Speaker 1: Ich weiß nicht bei Freunden, bei guten Freunden vielleicht schon aber gerade jetzt mal Beispiel JGA-Gruppe das sind ja auch Menschen drin, die mir vielleicht jetzt nicht irgendwie so zu.
Speaker 1: der Hart kennt haben die grad eine schwierige Phase, wo stehen sie gerade im Leben?
Speaker 1: irgendwie frisch gebackene Mutter jetzt zu Hause.
Speaker 1: Zwei Jahre natürlich hat die eine andere Einstellung zu Geld.
Speaker 1: wie jemand der keine Kinder hat in der Partnerschaft lebt und in einem Konzern...
Speaker 2: Da will income no kids!
Speaker 2: Genau
Speaker 1: also ein geiles Gehalt verdienen.
Speaker 1: Und ich persönlich gehe da immer damit um indem ich sage Für mich ist das und das okay, aber es ist mir egal.
Speaker 1: Ich schließe mich der Mehrheit oder der Münderheit
Speaker 1: an.".
Speaker 1: Und wenn mir was zu vieles oder zu wenig ist, dann sage ich das?
Speaker 1: Bin aber auch niemand, der da irgendwie immer auf seinem Recht pochen muss!
Speaker 1: Das wäre so ein guter Ansatz für das Ganze, mich gegenüber reinzusetzen.
Speaker 1: Ich würde sogar so weit gehen bei guten Freunden – ich sage mal, kennt ihr es an den Papenheimer?
Speaker 1: Da weiß man ja schon….
Speaker 1: Also im besten Fall hat man mal drüber gesprochen... So ist es bei uns mit den drei, vier wirklich engen Freundinnen.
Speaker 1: Da ist klar wir rechnen nie aus.
Speaker 1: also es wird nie irgendwie fifty-fifty oder sowas sondern das zeigt mal die eine Zeitmal die andere und wir wissen dass sich jetzt im Jahresmittel irgendwie ausgeht.
Speaker 1: so Das habe ich mit den dreien besprochen Und das läuft bei uns seit fünf Jahren gut.
Speaker 2: Ja das heißt So ne Auseinandersetzung wenn man sie jetzt über Geld hat ist vielleicht auch eher so eine Art Einladung die Freundschaft oder die Beziehungen auf die nächste Ebene zu heben, also dass man.
Speaker 2: Dass da nicht die Freundlichkeit aufhört sondern das vielleicht die Oberfläche der Freundschaft aufhörte.
Speaker 2: aber wenn wir mutig genug sind dann kann darunter auch so das ehrliche Gespräch stattfinden und man lernt auch noch mal über jeweiligen Prägungen und Über Sicherheit und Risiko und über alles was wir so oder was die andere Person gelernt und verinnerlicht hat und was wie gesagt die anderen Personen eben auch geprägt hat.
Speaker 2: deswegen muss eine Beziehung deiner Meinung nach jetzt auch nicht daran zerbrechen, sondern kann vielleicht sogar darüber hinaus tragfähiger werden.
Speaker 1: Auf jeden Fall.
Speaker 1: Also ich
Speaker 2: finde die schöne Perspektive und einen schönen Abschluss.
Speaker 2: Theresa wir sind schon am Ende der Folge angekommen.
Speaker 2: möchtest du gerne noch irgendwas hinzufügen oder was sagen?
Speaker 1: Ich glaube unabhängig von den Glaubsätzen oder der Sozialisation bezüglich Geld Wenn wir so ein bisschen mit offeneren Augen durchs Leben gehen und uns mal an eine oder andere Stelle überlegen, warum triggert mich das jetzt?
Speaker 1: Warum verletzt mich das denn?
Speaker 1: Und dann mal auf Zuche nach Kulturencodes bei uns gucken.
Speaker 1: Das hilft nicht nur in Beziehungen und Freundschaften, sondern ich glaube da geht es sich auch deutlich leichter durchs Leben.
Speaker 1: Weil man andere Meinungen und andere Lebensweisen viel besser auch anerkennen kann.
Speaker 1: Und das muss ein bisschen das Ziel sein, diese Innenschafe sich selber zu nutzen?
Speaker 1: Wo kann ich vielleicht nur einfach oder wo passt mir noch was mit, was ich nochmal so ein bisschen verändern möchte... Aber dann ist man anderen gegenüber auch viel offener, weil man weiß ja gar nicht was alles drinsteckt und dahinter steckt hinter den Menschen.
Speaker 2: Ja sehr schöne Abschlussworte!
Speaker 2: Theresa, ich danke dir von Herzen für deine Zeit, für deine Klarheit und auch für deine Fähigkeit, Perspektivwechsel auszulösen.
Speaker 2: Du machst es ja nicht nur als Kulturmadam sondern auch mit deiner Kulturberatung Wiesn-Kulturmacher.
Speaker 2: Und wer da in der Stelle mehr über Theresa erfahren möchte oder sich auch über Wiesnen Kulturmacher informieren möchte findet alle Links in unseren Show Notes – auch zur Kulturmadamm Website natürlich!
Speaker 2: Und wenn euch diese Folge gefallen hat und ihr gemerkt habt, dass ihr selbst irgendwie so ein paar kulturelle Coats für Geld in euch tragt dann teilt doch die Episode gerne.
Speaker 2: Lasst uns einen Kommentar da und schreibt welche Gedanken euch ganz besonders angestoßen haben!
Speaker 3: Bis bald!
Speaker 3: Ciao!
Speaker 0: Haben wir manchmal auch schon auf Events gehabt.
Speaker 0: Also für Patchwork.
Speaker 0: Paare stehen ja vor besonderen Herausforderungen, muss man jetzt noch mal so sagen.
Speaker 0: und zwar zum einen haben sie zusätzlich zu ihren Einnahmen und Ausgaben oft ja auch Unterhaltszahlung.
Speaker 0: diese entweder empfangen oder eben auch leisten müssen das eine Person die leisten muss und diesen zum Teil auch in unterschiedlichen Höhen weil eben die jeweiligen Ex-Partner Partnerinnen ja unterschiedlich verdienen Und daher kommen dort viele Interessen und Befindlichkeiten zusammen.
Speaker 0: Wir müssen uns auch koordiniert werden, besonders wenn es ums Geld geht kann das schon mal zu der einen oder anderen Reibung führen, sage ich jetzt mal.
Speaker 0: Was sich als Grundmodell daher ganz gut eignet ist das Dreikonten-Modell.
Speaker 0: Die führen ja dann einmal ein gemeinsames Gemeinschaftskonto und dort wären alle gemeinsam Ausgaben sozusagen von Bezahlt wie Miete, alle Fixkosten was wir so kennen Versicherung Lebensmittel usw.
Speaker 0: Und ich finde auch immer Das als Gedanke ergänzen zu den drei Kunden natürlich auch noch ein gemeinsames Tagesgeldkonto mit gedacht werden sollte, gerade für besondere Ausgabenurlaube und so.
Speaker 0: Dass das gleich mit angespart wird?
Speaker 0: Und dann eben zu dem Gemeinschaftskonto jeder noch seinen Einzelgerokonto hat.
Speaker 0: und für private eigene Ausgabe aber vielleicht auch für Ausgabend der Kinder weil auch das kann ja in der jeweiligen vorherigen Partnerschaft mit der Person wo man Eltern ist hat man vielleicht auch unterschiedliche Vorstellungen, wie viel Geld das Kind für etwas ausgibt oder welches Hobby es begleitet und so weiter.
Speaker 0: Da ist Hockey im Zweifel vielleicht teurer als Fußball
Speaker 3: ja?
Speaker 0: Und das ist ja immer auch eine Elternentscheidung, auch wenn ich in einer neuen Partnerschaft lebe.
Speaker 0: Deswegen gibt es ihm verschiedene Interessen und deswegen lohnt es sich dort dass jeder auch nochmal sein privates Konto hat und vielleicht solche Ausgaben davon zahlt.
Speaker 0: doch am Ende entscheiden, dass immer die jeweiligen Personen in der Partnerschaft welche Regeln sie aufstellen möchten.
Speaker 0: Das kann jetzt, sag ich mal so ein Gerüst sein an dem man sich orientiert.
Speaker 0: ja es gibt aber kein Patentrezept auch gerade für Patches nicht weil ich finde immer diese individuellen Situation und auch gerade die finanziellen Hintergründe bedürfen Ja, individuelle Entscheidung und die kann sich auch im Laufe der Zeit einnahmen.
Speaker 0: Da, finde ich, sollte es immer ein Ziel sein einen Modell zu finden mit dem wirklich alle zufrieden sind.
Speaker 0: Und wenn man gerade das nicht liebt dann zu schauen wo tut's denn weh?
Speaker 0: Wo ist der Schmerz?
Speaker 0: Und versuchen wie könnte man das dann heilen?
Speaker 0: also hier sprecht drüber und schaut wie es irgendwie problemlos in euren Familienalltag lehbar und integrierbar ist.
Speaker 3: Lasst uns wissen, welche Frage als nächstes in der Community Corner beantwortet werden soll.
Speaker 3: Abonniere den Podcast um die nächste Folge nicht zu verpassen und dann hören wir uns nächsten Freitag wieder!