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Immobilie im Alter verkaufen? / Anlagestrategie finden / Broker auswählen # 370

Eine Immobilie kann Altersvorsorge sein. Aber was bedeutet das, wenn das Geld im Eigentum gebunden ist und gleichzeitig im Alltag kaum noch finanzieller Spielraum bleibt? In dieser Folge sprechen Alicia und Swetlana über eine schwierige familiäre Entscheidung, schauen genauer auf den Begriff „Anlagestrategie“ und beantworten eine Community-Frage zur Brokerwahl.

(01:54) Let’s talk about Was tun, wenn die eigenen Eltern im Alter mit einer kleinen Rente in einem eigentlich zu großen Zuhause leben? Verkaufen und damit finanziellen Spielraum schaffen oder akzeptieren, dass die vertrauten vier Wände wichtiger sind?

(14:05) Deep Dive Ist ein Welt-ETF schon eine Anlagestrategie? Expertin Swetlana ordnet ein, warum der Blick allein auf das Depot zu kurz greifen kann. Welche Rolle spielen das gesamte Vermögen, persönliche Ziele, der Zeithorizont, die eigene Risikobereitschaft und die aktuelle Lebenssituation? Und wann ist es sinnvoll, die einmal gewählte Strategie wieder zu überprüfen (34:31) Community Corner Wie entscheidest Du Dich für den richtigen Broker?

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Speaker 0: Zehn Prozent Welt ETF ist zu wenig.

Speaker 0: Das ist eine Strategie für die Anlage meiner Wertpapiere, aber keine komplette Anlagestrategie.

Speaker 0: Diese Gebühren reduzieren nachher in den Jahren wo wir ersparen enorm unsere Rendite und wenn ich gebühren zahle und du nicht dann bist nur nach zehn Jahren wesentlich weiter vorne als ich.

Speaker 0: eigentlich müsste man aber sagen Du pass auf Mama

Speaker 1: Wir

Speaker 0: müssen diese Wohnung verkaufen Du gehst in eine kleinere Wohnung zum Mieter.

Speaker 1: Schwungmasse der Podcast der Initiative Finanzheldinnen.

Speaker 0: Hier

Speaker 1: teilen wir persönliche Geldmomente, besprechen Alltagsthemen aus finanzieller Perspektive, beantworten Fragen aus der Community und versorgen dich mit neuen Wissensimpulsen und Karriere-Tipps.

Speaker 0: Dieser Podcast wird unterstützt von KOM-Direct!

Speaker 1: Hei zusammen und willkommen im Finanzheldenen-Podcast.

Speaker 1: Ich bin Alicia und erzähle dir kurz und knapp fast die heutigen Folge erwartet.

Speaker 1: Was passiert wenn unsere Eltern sich im Alter ihren Lifestyle nicht mehr leisten können?

Speaker 1: Sollte die Eigentumswohnung nicht besser verkauft werden, um mehr finanziellen Spielraum zu haben?

Speaker 1: Svetlana und ich haben im Let's Talk about unseren Gedankenfreien Lauf gelassen und über solche Fragestellungen

Speaker 0: gesprochen.

Speaker 1: Im DeepDive wird es fachlich – dennoch spielt auch hier deine individuelle Lehenssituation eine entscheidende Rolle!

Speaker 1: Svetlaner erläutert wie du deine persönliche Anlagestrategie definierst und Spoiler dabei geht das nicht nur um deine Depo-Struktur.

Speaker 1: An welchen Kriterien du dich orientieren kannst, um die Entscheidung für einen Broker zu treffen?

Speaker 1: Erfährst du in unserer letzten Podcast-Rubrik der Community Corner.

Speaker 0: Let's talk about ... Lieber Ligeam!

Speaker 0: Mich hat grad ein Thema so'n bisschen ungetrieben im Freundeskreise und ich dachte das ist auch ein schönes Thema was wir besprechen können.

Speaker 0: Ganz grob geht es schon um das Thema Altersarmut gerade das Thema altersarmutt von den Eltern.

Speaker 0: Jetzt sind einer Konstellation mit den Verbunden mit einem zu großen Wohnraum.

Speaker 0: Also sagen wir es mal so, es gibt zwei Beispiele gerade beim Freundeskreis Brüber wird diskutieren dass die Mütter auch einmal alleine sind weil die Männer verstorben sind was dann ja schon immer mal bedeutet wenn sie leider da vorher nicht lange gearbeitet haben.

Speaker 0: Sie kriegen wirklich... Sie kriegen zwar die Wittfühlenrente die aber wesentlich weniger ist als viel eher vorher Rente reingebracht hat Und sie selbst haben eine Minimalrente.

Speaker 0: Also die haben grad mal zwischen achthundert und tausend Euro zur Verfügung im Monat, was wirklich nicht viel Geld ist.

Speaker 0: Das ist so.

Speaker 0: Und das ist schon alleine erstmal erschreckend und sehr traurig finde ich für die letzten Lebensjahre.

Speaker 0: Dann kommt aber folgender Sachverhalten zu.

Speaker 0: Die wohnen dann in einem Haus oder auch in einer großen Eigentumswohnung?

Speaker 0: Und wohnet eigentlich Ihre Verhältnisse in einem zu großen Wohnraum, weil

Speaker 1: das ist ja bestimmt die ganze Familie aufgewachsen.

Speaker 0: Genau, eine hundertzwanzig Quadratmeter Eigentumswohnung, die natürlich auch ein bisschen unterhalten werden muss theoretisch also Hausräden muss gezahlt werden was geht schon mal weg wo es weiß ich nicht mehr geleistet werden kann nachher jetzt auch totalen Renovierungsstau hat und so weiter Die irgendwie natürlich nicht aus ihrem Zuhause rausmöchten, weil das sei Jahrzehnten.

Speaker 0: Das ist ihre Homebase da.

Speaker 0: Da fühlen sich wohl, haben dann den Verlust des Partners.

Speaker 0: und eigentlich müsste man aber sagen du pass auf Mama wir müssen diese Wohnung verkaufen Du gehst in eine kleinere Wohnung zu Mieter und bekommst ja durch den Erlös der Wohnung wesentlich mehr Geld.

Speaker 0: Und könnte dann natürlich auch wesentlich besser leben als nur mit ihren knapp tausend Euro, weil das könnte sie ja nach und nach abschmelzen.

Speaker 0: Das finde ich ist irgendwie sehr schwierig.

Speaker 0: zum einen natürlich das Gespräch mit den Eltern zu sagen du normalerweise wohnst in einem zu großen Haus aber aufzusagen es ist ja wahrscheinlich auch mit das eigene Zuhause gewesen kann nicht abgeben noch nicht.

Speaker 0: Und wie ist es halt, wenn die das auch nicht wollen?

Speaker 0: Ja.

Speaker 0: Die sagen halt ich möchte hier Patu wohnbleiden!

Speaker 0: Das ist mir wichtig.

Speaker 0: Ich verzichte auf alles auf jeglichen... weiß ich nicht jegliche Privilegien irgendwas was man gönnen kann.

Speaker 0: Hauptsache ich kann hier wohn bleiben und da haben wir ja gerade so Diskussion geführt Und da würde mich mal so dein Blick interessieren.

Speaker 0: Wie guckst du drauf?

Speaker 0: Welche Gedanken kommen wir da und wie hast du, vielleicht gibt's sogar auch mal ein Beispiel in der Familie oder wie könntest du dir das bei euch vorstellen?

Speaker 1: Schwierig!

Speaker 1: Also ich glaube, wenn es einem persönlich betrifft ist kein leichtes zu knacken oder zu besprechen.

Speaker 1: Das Vernünftigste wäre auf jeden Fall das Gespräch zu suchen sich mit der Mama an ein Tisch zu setzen und sagen, hier schau mal.

Speaker 1: So sieht es die finanzielle Situation aus und du könntest viel mehr Spielraum haben.

Speaker 1: wenn wir die Wohnung verkaufen und du dir dafür aber halt wirklich andere schöne Dinge leisten kannst als jetzt einfach nur in dieser großen Wohnung zu wohnen ist aber ja wahrscheinlich eher eine rationale Entscheidung.

Speaker 1: weil so wie es sich jetzt angehört hat möchte die mutter auf all das Schöne verzichten und paar Tun dieser Wohnung bleiben, geht ja quasi damit auch diese Konsequenz ein.

Speaker 1: Und dann finde ich ist es ein bisschen schwierig ihr das zu verbieten jetzt mal ganz groß gesprochen oder sie zu bevormunden und zu sagen naja aber das macht finanziell überhaupt keinen Sinn.

Speaker 1: wenn sie das für sich so möchte, dann muss hier halt die Konsequenten tragen.

Speaker 0: Das stimmt, natürlich.

Speaker 0: Die ist mündig und die dürfen wir auch selbst entscheiden.

Speaker 0: Aber ich hab halt auch gesagt ... Ich glaub so ein Jahr machst du das mit?

Speaker 0: Sind das ja vorher nicht gewohnt mit zu wenig Geld ausgekommen?

Speaker 0: Und wenn sonst keine Rücklagen da außer so'n minimaler Notkroschen, der immer eher dafür da ist was sagen sie immer so, damit man unter die Erde gebracht wird?

Speaker 0: diese Sprüche hört man ja auf der Generation.

Speaker 0: Da ist recht, man kann sie dazu nicht zwingen.

Speaker 0: Nichtsdestotrotz findest du unfassbar traurig, wenn du dann deine letzten Jahre des Lebens in so einer ganz großen Einschränkung leben musst.

Speaker 0: Weil da ist ja zum Teil sind dann manchmal... Es ist gerade Süßkirchenzeit z.B.

Speaker 0: Und die eine Mama, die isst sie gerne, kann sich aber nicht mehr leisten weil das null in ihr Budget passt.

Speaker 0: und natürlich kann man als Kinder da irgendwie supporten oder unterstützen.

Speaker 1: Ja, das tut einem ja dann noch leid.

Speaker 0: Der Seele weht, dass sie jetzt anfangen muss so mit ihrem Geld zu rechnen was die sich alles mal anders vorgestellt haben.

Speaker 0: und im Zweifel geht es ja auch nicht darum, dass die nur in zwei Jahre leben.

Speaker 0: Das kann ja jetzt gut nochmal fünfzehn Jahre so sein Weißt du?

Speaker 0: Und dann lebst du fünfzehnt Jahre mit einer für dich eigentlich sehr starken Einschränkung.

Speaker 0: da ist ja nichts mehr drin Nichtmal eine schöne neue Winterjacke wenn nicht gerade die Kinder zu portten.

Speaker 0: Ja, und letztens ich finde also...

Speaker 1: Ich kann die Mama verstehen.

Speaker 1: Die möchte da drin wohnen bleiben, die möchte jetzt vor allem wahrscheinlich nicht diese Veränderung noch mal im Leben umziehen.

Speaker 1: das ganze alte Zeug oder hängen Erinnerungen dran.

Speaker 1: Das kann ich absolut nachvollziehen.

Speaker 1: aber wenn es jetzt meine Mama wäre ich glaube ich würde da schon versuchen den Moment irgendwann mal abzupassen und zu sagen Meinst du nichts?

Speaker 1: Wäre viel schöner wenn Du dir die Kirchen kaufen könntest die neue Winterjacke.

Speaker 1: dass Weihnachtsgeschenk für deine Enkel, weiß ich nicht.

Speaker 1: Den Kiel muss Besuch und dafür hast du vielleicht ein Zimmer weniger?

Speaker 0: Ja!

Speaker 0: Und man kann hier auch gucken... Ich habe auch gesagt ... Man kann ja gucken dass sie in der Hut bleiben.

Speaker 0: weißt du jetzt nicht so mega Veränderungen haben wenn Sie mal in einen Pflegeheim müssen?

Speaker 0: nur so musst Du ja auch raus aus Seinen deinen eigenen vier Wänden, was natürlich auch immer viele alte Leute überhaupt nicht mögen.

Speaker 0: Das ist ja oft der größte Punkt wo sie dann lieber zu Hause gepflegt werden wollen.

Speaker 0: wenn so und das ist dann eben so ein Thema und manchmal ja es ist immer die Frage wie viel tut man als Kind jetzt dazu?

Speaker 0: Auch das ist ja meine persönliche Entscheidung.

Speaker 0: Wieviel

Speaker 1: kann und wieviel möchte man im Zweifel?

Speaker 1: Kannst du genau auch so fensionieren?

Speaker 0: Hat in der Zeit, also wenn ich bei mir auf meine Zeiten gucke es gab Zeiten wo ich sagte Boah da muss dich selbst mit allen rechnen.

Speaker 0: ja weil wir nicht so viel verdient haben und wie gesagt noch groß in der Ausbildung und allem waren.

Speaker 0: Da hätte ich mir das gar nicht leisten können auch noch groß zu supporten.

Speaker 0: und so

Speaker 1: Werbung.

Speaker 1: Es ist Zeit für finanziellen Wissensausbau.

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Speaker 1: slash events Werbung Ende.

Speaker 0: Ja, es ist finde ich wirklich ein super, super schwieriges Thema.

Speaker 0: Manchmal denke ich vielleicht kann man auch mal damit argumentieren zu sagen man bietet diese Wohnung oder das Haus ja auch wieder dem Wohnungsmarkt an.

Speaker 0: wo dann vielleicht eigentlich so dass in Straßen auch Das ist ja normal, dass Generationen sich so austauschen.

Speaker 0: Dann kommen dann vielleicht wieder Familien mit Kindern rein, die suchen nach Wohnungen.

Speaker 0: Das ist schwierig manchmal, dass die vier Zimmerwohnung jedenfalls hier in der Großstadt bekommen.

Speaker 0: und was ja auch ist, sobald es dein Eigentum ist hast du ja gewisse Sachen eigentlich zu erfüllen damit ich wie gesagt kein Renovierungsstau hast und so.

Speaker 0: das ist alles nicht bezahlbar.

Speaker 0: da müssen dann die Kinder ran.

Speaker 0: Und dann ist immer so die Frage Willst du das auch als Kind?

Speaker 0: Kannst du da's wie eine nicht und so, ja ich finde das interessant.

Speaker 1: In dem Fall wäre es dann auch schon besser wenn die Kinder jetzt beispielsweise eh schon sich an Kosten beteiligen, Renovierungen übernehmen ob man die Wohnung nicht an die Kinder verkauft oder...

Speaker 0: Genau aber auch das musst du dann immer gut gucken.

Speaker 0: Und wenn du grad mehrere hast, die einen wollen's.

Speaker 0: Die anderen wollen es vielleicht nicht.

Speaker 0: Also das ist immer vorher zu regeln.

Speaker 0: Ja also ich fand, dass waren jetzt wirklich ... Finde ich, das sind keine einfachen Entscheidungen, die da zu treffen sind, ne?

Speaker 0: Nein

Speaker 1: und alleine, über allem schwebt ja irgendwie so diese Altersarmut.

Speaker 1: und das zu realisieren als betroffene Mutter in dem Fall aber vielleicht auch als Kind, dass die eigenen Eltern da betroffen sind Ja, wie löst man diese Situation dann?

Speaker 1: Aber man könnte sie lösen, indem man die Wohnung verkauft.

Speaker 0: Genau!

Speaker 0: Wie viele sagen ja, mein Immobilie ist meine Altersvorsorge, machen ja manche wenn das passt und in dem Fall kann sich auch eine Alters-Vorsorge sein durch den Verkauf dass ich mir mit dem erlöse eben ein gutes Leben oder nach einem anderen Leben lange weiter bezahlen kann was ich zum Beispiel auch irgendwie also was für mich ein besonderer Lebenswert wäre.

Speaker 0: Ich selbst würde immer für mich sagen, dann verkleiner ich mich lieber.

Speaker 0: Weißt du?

Speaker 0: Und kann für mich wirklich so freileben wie ich mir das vorstelle als wenn ich auch zu vielen Quadratmeter lebe nur weil ich hier schon immer gelebt habe.

Speaker 0: Ich könnte mir gar nicht vorstellen.

Speaker 0: Für mich ist es also da wäre mehr meine Lebensqualität so viel mehr wert als viele Quadratmetern.

Speaker 1: Ja und wie du sagst, wenn es jetzt dein Depot wäre.

Speaker 1: Das würdest Du auch verkaufen um dann eben davon monatlich jährlich in der Rente zu zähren?

Speaker 1: Dafür baut man's ja auf!

Speaker 0: Da kann ich jährliche Monate was rausnehmen.

Speaker 0: das kann natürlich bei einer Immobilie nicht da muss sich die einmal komplett verkaufen Und dann für mich eine andere Entscheidung treffen.

Speaker 0: aber dann habe Ich auch gedacht da hätte man so vorher.

Speaker 0: manchmal müssen Gedanken hier reifen Wirklich vorher gute Gespräche mal führen müssen und vielleicht auch mal solche worst case Szenarien anzusprechen in der Familie um zu sagen, lass uns doch auch mal drüber sprechen.

Speaker 0: Leben der Patientenverfügung

Speaker 0: usw.,

Speaker 0: was da sein sollte.

Speaker 0: oder eben wie stellt ihr euch eure Beerlegungen und Co.

Speaker 0: vor?

Speaker 0: Und wie gehen wir mit folgender Situationen um?

Speaker 0: In beide Richtungen bei Papa wie beim Mama irgendwie so Ich glaube, weil man manchmal muss das ja bei denen auch mal erst mal sacken und ankommen.

Speaker 0: Und irgendwas erzeugen dann hat man die Entscheidung nicht in dem Moment wo man sowieso mit dem Verlust zu tun hat.

Speaker 0: Ja,

Speaker 1: sehr schöner Impuls jetzt hier nochmal quasi zum Abschluss des Gesprächs zu suchen sich darüber genanken zu machen und für sich selbst als Kind ja auch schon Entscheidungen vielleicht mitzuteilen.

Speaker 1: Wie viel kann und möchte ich supporten in dem und dem Fall?

Speaker 1: Das muss man ja, vielleicht mit den Eltern auch mal besprechen.

Speaker 1: Und wenn die sagen, nein, ich bleib hier wohnen, komme was wolle ...

Speaker 0: Ja,

Speaker 1: ja, da kann man auch vorher Grenzen aufzeigen.

Speaker 0: Total!

Speaker 0: Dann weiß man's, der find' ich auch schön.

Speaker 0: Also von da... Wenn irgendjemand schon eine gute Lösung für sich gefunden hat mit der Family also teilt das gerne.

Speaker 0: Wir freuen uns, schreibt uns ein Kommentar, schickt uns ne DM wir sind da ganz neugierig Das ist schön.

Speaker 0: Ich finde, ein sehr schönes Thema freu ich mich.

Speaker 1: Ja für viele ein großes Wort!

Speaker 1: Für manche haben da auch ihre eigene Definition dahinter?

Speaker 1: Da gucken wir gleich mal drauf.

Speaker 1: Ich habe nämlich die Community befragt ob sie eine Anlagestrategie haben und Es ist gemischt ausgefallen, also siebenundfünfzig Prozent haben geantwortet.

Speaker 1: Ja ich habe eine und ein zwitzig Prozent nein!

Speaker 1: Und ein paar haben dann auch noch geantwortete wie diese Anlagestrategie aussieht und die werfe ich jetzt mal hier einfach in den Raum und wir können später darüber sprechen was du so dazu sagst.

Speaker 0: Also einer

Speaker 1: hat geantworteten breit gestreute Aktien ETFs.

Speaker 1: Die nächste Buy and Hold Strategie.

Speaker 1: dann gab es eine prozentuale Aufteilung.

Speaker 1: Siebzig Prozent ETF, zwanzig Aktien, zehn Prozent

Speaker 1: Krypto.".

Speaker 1: Dann hat einer geantwortet WeltETF weniger Einzelaktien Notkroschen

Speaker 0: anleihen

Speaker 1: und wieder eine andere hat dann noch Festzinsanleihen, ETF-Sparpläne, Einzelakzin, Tagesgelkonto.

Speaker 1: Und einer hat geschrieben Klassisches siebzigdreißig Portfolio aus ETFs und Einzelakteen.

Speaker 1: Svetlana, sind das Anlagestrategien?

Speaker 0: Also an sich.

Speaker 0: Wir sind das bei vielen für sich Anlagestrategien wenn sie das nur auf ihre Probe ziehen.

Speaker 0: ja und deswegen würde ich sagen eine wirkliche Anlage Strategie ist es bei zwei Fällen vielleicht wenn Sie jetzt nicht noch was anderes haben weil das waren diese beiden die einmal gesagt haben glaube ich diversifiziertes Thema Festionsanleihen ETF Sparplan Einzelaktionen und Tagesgeldkonto.

Speaker 0: Da war ihnen noch so eine ähnliche dabei.

Speaker 0: Also was ich damit sagen will, alle die auch ihr Bar vermögen ja also das was wir an Cash haben oder so oder auf noch andere Anlageklassen mit reinnehmen sprechen für einen einer wirklichen Anlagenstrategie.

Speaker 0: bei unserer Anlagestrategie ist ja die Strategie wo wir unser gesamtes Vermögen wie wird es wirklich prozentual in verschiedene Anlage Klassen aufteilen.

Speaker 0: Und da gehört alles mit rein.

Speaker 0: und deswegen, das weiß ich halt bei den Personen die geschrieben haben, die vielleicht auch eine Immobilie, wo sie drin wohnen?

Speaker 0: Wenn das so ist, ist es auch Teil deiner Anlagestrategie ja.

Speaker 0: Deswegen kann ich das gar nicht so fest beantworten.

Speaker 0: gehen wir mal davon aus dass Sie das nicht haben dann würde ich bei zwei schon sagen Das ist schon ne gute Struktur für Ne Anlage.

Speaker 0: Strategie Ja und so was.

Speaker 0: wie bei entholt.

Speaker 0: Haben wir ja auch schon mal drüber gesprochen, das ist eine Strategie für die Anlage meiner Wertpapiere aber keine komplette Anlagestrategie.

Speaker 1: Also braucht es dafür vorher erstmal einen sauberen Kassensturz?

Speaker 1: Damit ich weiß, was bringe ich mit und wie ist das alles verteilt?

Speaker 1: Wie kann ich dann für mich eine Verteilung finden, die auch Sinn macht und zu mir passt?

Speaker 0: Ja, das ist ein Weg würde ich jetzt mal so sagen.

Speaker 0: Das ist so ein Weg dahin und wir können ja nochmal einmal den Weg zurückgehen und sagen warum braucht es diese Anlagestrategie?

Speaker 0: Warum zum Beispiel legen wir da auch immer so einen Schwerpunkt drauf?

Speaker 0: weil wir ja immer sagen dass es an sich unser Navigationssystem für unser Geld ja.

Speaker 0: also mit dieser Strategie legen wir ja sozusagen uns einen langfristigen Plan Und der soll uns ja auch ohne Umwegezeit und Geld an unser Ziel führen.

Speaker 0: Deswegen brauchen wir eine Strategie, deswegen gibt es Unternehmensstrategien.

Speaker 0: Es gibt ja auch manchmal Persönlichkeit-Entwicklungsstrategie.

Speaker 0: Die gibt es – Wir wollen damit also sozusagen einen langfristigen zielorientierten Plan haben.

Speaker 0: Was soll eben auch mit unserem Vermögen passieren?

Speaker 0: Mit der Aufteilung?

Speaker 0: wie ich mich ernähren kann ist eigentlich so, ich stelle mir jetzt ein paar Fragen.

Speaker 0: Ja und diese Fragen sind, wir nutzen ja mal ganz gerne vier.

Speaker 0: Das eine ist immer als allererstes welches Anlageziel verfolgst du?

Speaker 0: Ein Punkt den die meisten für sich nicht definieren.

Speaker 0: Die investieren geben da was rein deswegen ganz wichtig warum oder wofür investierst Du?

Speaker 0: Welches Ziel vervolkst Du?

Speaker 0: hier?

Speaker 0: mal hinschreiben weil man daran auch gut sehen kann nachher Wie viel Zeit habe ich?

Speaker 0: Weil das ist nämlich die nächste Frage, welcher Zeithorizont steht mir zur Verfügung.

Speaker 0: Habe ich fünf Jahre, hab' ich zehn Jahre, habe ich zwanzig Jahre.

Speaker 0: Ja weil mit diesen Fragen kann ich ja nachher auch schauen welche Anlageklassen und Produkte passen zu mir damit ich dieses Ziel erreiche.

Speaker 0: Nächste Frage um diese Produkte für sich zu finden es einfach auch Welches Risiko möchte ich eingehen?

Speaker 0: Da sind wir alle unterschiedlich.

Speaker 0: und zum Beispiel, dieses was wir als Beispiel hatten hier klassisches siebzig-dreißig ja ETFs und einzelne Aktien.

Speaker 0: Im Zweifel bist du da mit deinem Geld im Depot zu hundertprozenten Aktien drin.

Speaker 0: Ja das ist halt ein Punkt wo ich dann auch sagen würde Das musst du als Person aushalten können ja dass kann auch nicht jeder auch und es auf so einem.

Speaker 0: Die Anlage zum Beispiel zu hundert Prozent in Aktien ist nicht für jede Person geeignet, weil wir noch andere Bedürfnisse haben und im Zweifel einfach noch viel mehr Cash brauchen oder mal ein bisschen Risiko ärmere Investments.

Speaker 0: Deswegen kann das Thema Festzinsanleihen immer nochmal ganz gut sein, dass man sowas mit reinbringt.

Speaker 0: also somit die dritte Frage welches Risiko möchtest du wirklich eingehen?

Speaker 0: Und aber auch in welcher individuellen Situation befindest du dich?

Speaker 0: Also habe ich Schon richtig gut Geld und mehr als mein Notkurschen.

Speaker 0: ja, Cash und hab ne sehr gute Rücklage.

Speaker 0: Je mehr... ...geld ich habe was ich nicht benötige umso risikofoller.

Speaker 0: kann ich im Zweifel für mich agieren weil ich ja kurzfristige Sachen die kommen durch meinen hohen Cashbetrag für mich in einem Endeffekt ausgleichen kann?

Speaker 0: oder bin ich grad in der Situation dass ich sag mal gerade eine berufliche Umorientierung?

Speaker 0: wie auch immer dann passt das vielleicht nicht weil im Zweife muss sich vielleicht eine neue irgendwie eine neue Ausbildung, nur neue Qualifikation bezahlt.

Speaker 0: Dann ist es vielleicht ein bisschen doof wenn mein Geld in Wertpapieren hängt und aktuell ist der Kurs vielleicht nicht so förderlich und ich muss deswegen

Speaker 0: verkaufen.".

Speaker 0: Heißt in Summe um mich diese Ausstellung zu nähern sollte ich diese vier Fragen beantworten welches Anlageziel verfolge ich?

Speaker 0: Welchen Zeithorizont habe Ich?

Speaker 0: Welches Risiko möchte ich eingehen oder in welcher persönlichen Situation befinde ich mich?

Speaker 0: Und wenn ich hier mir die Sachen mal ausschreibe kann ich anhand dessen gut sagen Welche Anlageklassen passen dann zu mir?

Speaker 0: Ja, weil wenn da rauskommt.

Speaker 0: Ich kann bei Aktien nicht gut schlafen.

Speaker 0: Wenn ich in Aktien investiert bin, dann ist wahrscheinlich auch Krypto nicht meine Anlageklasse.

Speaker 0: ja und wenn ich halt irgendwie sage, ich möchte, ich brauche eine Sicherheit.

Speaker 0: Ich brauche vorher das Thema.

Speaker 0: Ich weiß wie viel Geld ich mit meinem Geld mache.

Speaker 0: Können im Zweifel dann nur anleihen mein Thema sein und ein Tagesgeldkonto am Festgeldkanto.

Speaker 0: aber das Thema Aktien fällt mir einfach noch sehr schwer.

Speaker 0: Ja so oder ich habe nur fünf Jahre Zeit.

Speaker 0: dann ist vielleicht das Thema Aktien in Westminton auch nicht das Richtige, weil es einfach zu kurzer Zeit horizontal ist.

Speaker 0: Also man sieht mit so einer Ausstellung kann man für sich schauen und dieser Beantwortung der Fragen in welche Anlage klassen kann ich für mich investieren?

Speaker 1: Und dann stellt man sich daraus quasi so sein eigenes Portfolio zusammen.

Speaker 1: Ja, kann wahrscheinlich da auch wie so eine Art Kreisdiagramm.

Speaker 1: dann man malen und gucken welche Anlageklasse ist wie schwer.

Speaker 1: Und daraus ergibt sich dann noch ein bisschen meine Anlagestrategie und ich muss ein bisschen nachsteuern was mehr oder weniger gewichtet wird, oder?

Speaker 0: Also ich würde es jedem empfehlen das mal für mich so ein bisschen aufzumalen und einfach mal die Beträge also einfach mal zu schauen wo überall liegt Geld von mir entweder bar oder drin ja und wenn nicht zum Beispiel.

Speaker 0: und dann setzt man sich mal hin Wie du schon sagst, kann man bei Excel eingeben und lässt sich das der nachher.

Speaker 0: Das Kreisdiagramm auch schon schreibt man den A alles klar auf meinem Tagesgeldkonto liegen.

Speaker 0: Zehntausend Euro beim Virokonto tausend Fünfhundert.

Speaker 0: in meinem Depo liegen fünftausend Euro.

Speaker 0: ich habe ja weiß ich nicht wie ich hab noch Krutto freu mich auch mit auf wie viel das dann sind.

Speaker 0: habe ich vielleicht eine Immobilie auch da ganz wichtig immer mit dem Betrag arbeiten, der schon abbezahlt ist.

Speaker 0: Ja weil erstmal ist das ja das was du als Vermögenswert aufgebaut hast auch das mal mit reinnehmen habe ich vielleicht noch irgendwie gold war es auch immer nah anleihen dass einmal aufschreiben und dann kann man ja sagen dann hast du die beträge die werden dann summiert na es macht ihr extra ganz schön und dann kannst du's dir auch noch anzeigen lassen.

Speaker 0: und dann siehst du deine prozentuale verteilung.

Speaker 0: und diese prozentuelle verteilungen da gibt es kein richtig und kein falsch Die ist so individuell, wie wir auch immer.

Speaker 0: Ja und wichtig ist aber nur dass man für sich so eine Quote festlegt ja das man sagt Wie viel möchte ich prozentual von meinem Gesamtvermögen auf einem Tagesgeldkonto liegen haben?

Speaker 0: in Aktien investieren also wirklich eine feste Aktienquote festlegen weil nur so kann man ja auch später mal rebalance.

Speaker 0: weiß ich kann ja nicht rebalanzen wenn ich nicht vorher gesagt habe wie meine aufteilung sein soll.

Speaker 0: Also es kann ihm sein dass man sagt ich hab zwanzig prozent Tagesgeldkonto irgendwie zehn Prozent anleihen drei Prozent im gold fünf Prozent in krypto, Vierzig Prozent in Aktien.

Speaker 0: Ja, so dass man irgendwie das sagt und dann schaut man sich das an und sagt ist es eine Gewichtung zu mir passt?

Speaker 0: Dass man auch ein bisschen guckt wo liegen meine Chancen hier aber auch meine Risiken ja Hier vielleicht auch dann für sich mal die Jahre, wenn man das eben macht oder fürs Excel ganz gut auch mal reinzuschreiben.

Speaker 0: Wie war denn die Wertentwicklung von einem Jahr auf dem anderen?

Speaker 0: Deswegen ist immer so ein fester Zeitpunkt wo man das Machtgut.

Speaker 0: Wir sagen ja immer zum Ende des Jahres und sagen wir dann also einunddreißigster zwölf.

Speaker 0: Dann könnte ich her gucken.

Speaker 0: Einunddreißigster Zwölfter zwei fünfundzwanzig.

Speaker 0: Das waren meine Werte und dann trage ich die mal zum einund dreißigsten zwölften sechsund zwanzig rein.

Speaker 0: So kann ich ja auch für mich gut sehen Wie ich eine Steigerung habe oder welche Sachen performt haben oder im Zweifel auch nicht.

Speaker 0: Und wie ist vielleicht meine durchschnittliche Rendite?

Speaker 0: Ich muss ja mit irgendwas arbeiten und wenn man sich das einmal so aufschreibt, ist es gar nicht so viel Arbeit.

Speaker 0: aber es hilft total das für sich zu visualisieren.

Speaker 1: Ja dann auch das aktualisieren immer wieder.

Speaker 1: Hast du denn vielleicht Beispiele oder Personas wo man sich da mal ein bisschen besser vorstellen kann?

Speaker 0: Du meinst so Beispiele, wie unterschiedliche Anlagenstrategien aussehen könnten.

Speaker 0: So zu sagen, was die Personen machen?

Speaker 0: Also ja versuch ich mal das Gute darzustellen, dass wir dem auch folgen.

Speaker 0: also Ich würde mal zwei oder drei machen.

Speaker 0: fangen wir mal an mit einer Person.

Speaker 0: Wir nennen sie jetzt mal Paula und Paula ist alleinerziehend und hat zwei Kinder Und Paula hat für sich Die Anlagestrategie so gewählten hat gesagt von meinem gesamten Vermögen, was ich so besitze, liegen siebzig Prozent auf dem Tagesgeldkonto.

Speaker 0: Weil Sie ist sehr sicherheitsorientiert, Sie weiß nicht, was passiert.

Speaker 0: Sie ist für vieles alleine verantwortlich und wenn irgendwas kommt möchte sie natürlich schnell an ihr Geld

Speaker 0: kommen.".

Speaker 0: Zu den Siebzig Prozent hat sie dann noch zwanzig Prozent für sich eine Rentenversicherung gemacht als Altersabsicherung.

Speaker 0: An die kommt sie nicht ran, das Geld ist schon mal ganz direkt weg.

Speaker 0: Davon sind schon zwanziger Prozent in einer privaten Renten- versicherung zusätzlich also Absicherung und zehn Prozent von ihrem Vermögen hat sie aktuell in einem Depot und zwar an einen breit gestreuten WeltDIF.

Speaker 0: Hier kann man also schon einmal ganz gut sehen Für Paula passt das jetzt gerade.

Speaker 0: Weil sie sagt, wenn was passiert, brauche ich das Geld sofort und ich weiß nicht, was in den nächsten zwei, drei, vier, fünf Jahren passiert.

Speaker 0: Und weil sie sehr sicherheitsorientiert ist und auch wissen möchte mit welchen Beträgen zurechnet hat sie noch eine Rentenversicherung?

Speaker 0: Wo sie genau weiß zu meiner gesetzlichen Rente triege ich aus der nachher zweihundert Euro noch zusätzlich raus.

Speaker 0: aber so ein bisschen hat sie mitbekommen.

Speaker 0: Kapitalmarkt ja kleinen Betrag auch im ETF.

Speaker 0: und hier heißt es für Paula mal ein bisschen gucken Sie hat eine sehr sicherheitsorientierte Strategie.

Speaker 0: Das Problem bei ihr kann ganz gut sein, dass die Inflation sozusagen sehr Geldwertverlust bei ihr sehr stark greift, weil sie kaum was hat, was diesen Geldwert-Verlust in Anlagen ausgleicht.

Speaker 0: Zehn Prozent Welt ETF ist zu wenig!

Speaker 0: Aber für Paula ist gerade richtig, die Kinder sind noch klein.

Speaker 0: Hier heißt es also immer ein bisschen gucken wie älter die Kinder werden ja?

Speaker 0: Immer dann vielleicht mehr darauf zu schauen dass sich von meinen neunzig Prozent die sehr sicherheitsorientiert sind ja angelegt sind das ich dort vielleicht irgendwie das bisschen reduziere und doch in Anlageklassen, die eben mehr als zwei Prozent erwirtschaften zu eher fünf, sechs, sieben.

Speaker 0: Dass sie da mal eine Umschichtung macht wie gesagt Da hat sie ja noch ein paar Jahre Zeit.

Speaker 0: aber hier sollte ihr Blick liegen weil Sie ansonsten wirklich definitiv von der Inflation und der Geldentwertung betroffen ist.

Speaker 0: Nehmen wir jetzt mal dagegen ne andere Person sagen wir jetzt Mal Die heißt, in dem Fall Sarah und Sarah Stingel hat keine Kinder.

Speaker 0: Ja?

Speaker 0: Und ist gut verdient!

Speaker 0: Und sie sagt euch bin wachstumsorientiert, die ist sehr risikoaffin.

Speaker 0: Sie sagt alles klar.

Speaker 0: Und die hat eben nur zehn Prozent von ihrem Vermögen auf dem Tagesgeldkonto, hat dreißig Prozent schon in eine zu vermietene Immobilie abgezahlt und hat eben auch dreißzig Prozent in einem Weltetf aber auch dreizig Prozent im Einzelaktien.

Speaker 0: Was man hier bei der Sarah ganz gut sieht ist sie hat also neunzig Prozent gebunden.

Speaker 0: ja erst was jetzt nicht Also jederzeit verfügbar wäre, die Wertpapiere sind schon jederzeit.

Speaker 0: Wir kennen nur den Preis nicht so.

Speaker 0: also wenn sie Cash braucht und nicht die Kurse sozusagen darauf angewiesen sein will liegen hier noch zehn Prozent zur Verfügung.

Speaker 0: das ist ihr Notkroschen.

Speaker 0: Sie hat aber einen guten Wert zu wachsen mit Sechzig Prozent wirklich wertpapieren Aktien.

Speaker 0: Hier heißt es immer mal ein bisschen gut gucken.

Speaker 0: Wie sind die Einzelaktien aufgestellt?

Speaker 0: Habe ich auch da eine gute Risikostreuung drin, bin nicht da breit diversifiziert.

Speaker 0: Gut mal hinschauen und was ist vielleicht wenn ich mal möchte, ich noch eine Immobilie haben, dann könnte es dann vielleicht knapp werden weil Eigenkapital, dann müsste sie vielleicht so zusätzliche Beträge, die sehr spart, vielleicht eher als Eigenkapitel ansparen.

Speaker 0: Ansonsten ist das schon ne sehr risikoaffinende Strategie wo man sagt, die partizipiert schon sehr gut vom Zünderzinfekt auch von Wachstumsmöglichkeiten am Kapitalmarkt.

Speaker 0: Also hier kann man so sehen, wenn wir die beiden gegenüberstehen.

Speaker 0: das ist ganz unterschiedlich und so kann dass jeder für sich machen.

Speaker 0: eine andere Person sagt ich möchte nicht nur zehn Prozent nicht nur mein Not kroschen sondern Zwarzig Prozent auf meinem Tagesgeld konnte auch das ist mir wichtig.

Speaker 0: und die viele, die ja so oft mit Sechzig Prozent ihres gesamten Vermögens inaktieren.

Speaker 0: Weil sie sagen, sechzig-vierzig ist eine gute Quote.

Speaker 0: Sechszig Prozent sozusagen am Kapitalmarkt, vierzig Prozent an andere Sachen.

Speaker 0: Und genau das ist ja auch richtig, weil wir wissen ja immer nicht wie entwickelt sich eine Anlageklasse?

Speaker 0: Und im Zweifel kann sich eine andere.

Speaker 0: Du brauchst die Absicherung dann durch eine andere Anlageklasse.

Speaker 0: Und hier heißt es also drauf zu achten.

Speaker 0: Manche haben halt auch nur als Anlagestrategie, Girokonto, Tagesgeldkonto.

Speaker 0: Das kann aus sein.

Speaker 0: Ja?

Speaker 0: Neunzig Prozent Tagesgeld-Konto, zehn Prozent Giro Konto.

Speaker 0: Wo ich sage sehr, sehr risikoaffinen.

Speaker 0: Hier darf man wirklich hingucken mal zu schauen du brauchst Rendite ja damit du auch wirklich dein Geld für dich arbeiten lässt.

Speaker 1: Risikoscheu!

Speaker 0: Ja wie habe ich affin gesagt Risiko auf China werden.

Speaker 0: So, dann habe ich den Wort verschluckt.

Speaker 0: Danke für den Hinweis!

Speaker 0: Ja sehr risikoscheu und das ist dann die Gefahr dass wir halt... Das dann macht es uns die Welt halt ein bisschen schwer unsere Rentenlücke und alles zu schließen weil das werden eben diese Produkte wie Tagesgeldkonto und Girokonto haben zu geringe Erträge als das ja unser Geld.

Speaker 0: dass wir damit was machen können wenn wir auf ein Tagesgeld Konto acht Prozent Zinsen bekämen dann kann das eine sehr gute Strategie sein.

Speaker 0: Das ist nicht der Fall, ne?

Speaker 1: Ja, das ist ein Wunsch-Szenario!

Speaker 0: Genau.

Speaker 0: Also es hört sich jetzt alles sehr kompliziert an.

Speaker 0: aber wie gesagt wir haben ja gesagt macht mal so eine Excel auf schreibt das da rein lasst euch das gerne als Diagramm dann gleich mit anzeigen finde ich gerade für alle so.

Speaker 0: ich denke immer so an den Lernsterren die so visuelle Typen sind die merken sich das sehr gut und schaut dann man hin und sagt möchte ich das so?

Speaker 0: Ist es so, fühlt sich das gut an oder möchte ich hier mit was verändern?

Speaker 0: Und diese Basis brauche ich eben um zu sagen wenn ich am Ende des Jahres riebelnzen kann.

Speaker 0: Oder möchte.

Speaker 0: also so kann ich auch immer mal ein Jahresvergleich machen und bin da gut aufgestellt.

Speaker 1: Jetzt hast du bei den verschiedenen Typen schon gesagt, dass das jetzt gerade vor allem zu deren individuellen Lebenssituation gut passt.

Speaker 1: Aber wenn jetzt beispielsweise die kleinen Kinder irgendwann groß sind und aus dem Haus sind

Speaker 0: kann

Speaker 1: Paula vielleicht auch wieder ein bisschen mehr Risiko eingehen und an das ihre Anlagestrategie aufstellen.

Speaker 1: unter welchen Umständen kann man es vielleicht so ein bisschen zusammenfassen?

Speaker 1: muss ich meine Anlage Strategie denn anpassen?

Speaker 0: Zum einen, wenn sich meine Ziele verändern.

Speaker 0: Die können sich im Laufe der Zeit ja verändern, weil wir haben ja gesagt, wir setzen ein Ziel dahinter dann kann ich das anpassen.

Speaker 0: Kann aber auch sein dass sich meine Lebensrealität verändert.

Speaker 0: vielleicht zum Beispiel hat er gesagt Sarah ist irgendwie die ist alleinstehend Ja, vielleicht wird sie uns wie Verpartners mit Mutter Dann ändert sich vielleicht auch einfach die finanzielle Verfügbarkeit in der Familie.

Speaker 0: oder Ich möchte mich da anders aufstellen.

Speaker 0: also genau Wenn solche Themen kommen Einfach die Lebensphasen bei uns verändern, die Ziele sich bei uns verändert.

Speaker 0: Manchmal ist es ja aber auch vielleicht irgendwie das Budget verändert.

Speaker 0: Vielleicht verdient man mehr oder weniger oder macht meine Auszeit genau.

Speaker 0: Bei solchen Sachen passen wir unsere Strategie an und dafür ist es gut sie zu kennen.

Speaker 1: Das sind jetzt sehr personenbezogene Einflussfaktoren.

Speaker 1: gibt es auch äußere Einflüsse, die da mit einwirken können?

Speaker 0: Ja, das kann schon noch mal der Fall sein, dass zum Beispiel, nehmen wir einen äußeren Einfluss.

Speaker 0: Zweitausendseinzwanzig soll ja das Altersvorsorge-Depot an den Start gehen, wo eben auch der Staat mit geförderten Beträgen sozusagen die das Investieren am Kapitalmarkt für uns alle ein bisschen attraktiver machen sollte.

Speaker 0: natürlich kann sowas ein guter Grund sein zu sagen ich entscheide mich jetzt nicht für eine Rentenversicherung Ja, sondern ich entscheide mich zum Beispiel für ein Altersvorsorge-Depot.

Speaker 0: Solche Entscheidungen, also solche externen Sachen können schon Einfluss auf unsere Strategie nehmen weil wir dann vielleicht ein neues Produkt und auch dadurch eine neue Anlageklasse für uns wählen.

Speaker 0: oder Personen die sagen Ich habe ne Rentenversicherung und Tagesgeldkonto Und ich fange jetzt damit an Die nebenan die Anlageklasse Wertpapiere sozusagen mit in ihre Gesamtstrategie mit auf.

Speaker 0: Das kann ganz gut sein.

Speaker 0: Manchmal kommen ja auch neue Anlageklassen dazu, die entstehen.

Speaker 0: Schauen wir nochmal auf eine der jüngsten Krypto gab es vor zwanzig Jahren so weit für Anlegerinnen und Anlegarer auch noch nicht erst recht nicht so frei zugänglich.

Speaker 0: also solche Veränderungen spielen dann schon eine Rolle.

Speaker 0: Ja

Speaker 1: okay Gut, dann haben wir glaube ich hier einen sehr schönen Überblick über die Anlagestrategie.

Speaker 1: Warum wir sie brauchen?

Speaker 1: Mit welchen Fragen wir uns dem nähern können wann wir sie anpassen müssen wie wir aber auch jährlich so ein bisschen Tracking mitmachen was sich verändert.

Speaker 1: und ja Ich glaube da kann jetzt jeder einmal bei sich genau gucken Was habe ich.

Speaker 1: muss ich da vielleicht nochmal in der Schraube drehen Und möchte ich etwas für mich anpassen?

Speaker 0: Ja

Speaker 1: Sehr gut.

Speaker 1: Ich danke dir, Svetlana und bis zum nächsten

Speaker 0: Mal!

Speaker 0: Natürlich sehr gerne – bis bald!

Speaker 0: Community Corner

Speaker 1: Im Zuge der persönlichen Finanzplanung.

Speaker 1: wenn man wahrscheinlich noch so in den Startlöchern steckt begegnet einem die Frage, die eine Followerin uns jetzt auch gestellt hat und

Speaker 0: zwar

Speaker 1: wie entscheide ich mich für den richtigen Broker?

Speaker 0: Ja oder Als Gegenfrage würde ich noch mal sagen, die hatte ich letztens auch.

Speaker 0: Das gesagt wird, woher weiß ich, ob ich jetzt beim richtigen Broker bin?

Speaker 0: Wenn schon die Entscheidung getroffen wurde und es gibt ja so vier Punkte, wo ich sagen würde, die sollte man sich einmal anschauen.

Speaker 0: A., wenn ich schon eine Probe habe und das dann nochmal ein Gegenteck machen möchte und B., wenn nicht jetzt noch keine Probe haben und mich frisch entscheiden soll also wird erst mal immer wirklich auch nach dem Depot-Vergleich im Internet schauen, weil das hilft schon.

Speaker 0: Weil die auch nach bestimmten Kriterien ja gereinigt worden sind und dann würde ich zusätzlich wenn das dort nicht noch mit steht diese vier Punkte und zwar wäre es einmal das Thema Kosten.

Speaker 0: als erstes für mich selbst prüfen hier also immer vergleichen zahligte Pode gebühren kostet eine pro Gebühren.

Speaker 0: in meinen Augen sollte heutzutage kein depot mehr gebühren kosten.

Speaker 0: Ja, also hier auf Gebührenfreiheit achten und ihm dann natürlich auch auf die Order gebühren.

Speaker 0: Es ist ihm schon entscheidend ob ich für ein Sparplan von fünfzig Euro zwei Euro fünfzig Ausführungsgebühr oder fünf Euro zahle oder vielleicht den einfach umsonst bekomme.

Speaker 0: ja das macht sich.

Speaker 0: Das denkt man jetzt vielleicht erst mal dass es nicht so viel ist.

Speaker 0: aber genau diese diese Gebühren reduzieren nachher In den Jahren, wo wir ja sparen enorm unsere Rendite und wenn ich Gebühren zahle und du nicht dann bist du nach zehn Jahren wesentlich weiter vorne als ich.

Speaker 0: Also hier immer auf die Gebühren achten und gerne darauf gucken dass vor allem auch viele Sparplanfähige ETFs am besten auch kostenfrei mit angeboten werden Und dann als zweites Kriterium immer auf das Leistungsangebot des jeweiligen Brokers schauen.

Speaker 0: Also hier einmal Thema ETF-Auswahl habe ich ja schon gesagt, wie viel wird mir angeboten?

Speaker 0: Was ist hier kostenlos?

Speaker 0: Aber auch mal das Gesamtangebot anzuschauen!

Speaker 0: Weil überlege dir finde ich immer was brauche ich an Service möchte Ich mal mit einer Person sprechen.

Speaker 0: reicht mir ein Board Möchte ich nur per E-Mail in Kontakt treten.

Speaker 0: Was ist dein Bedarf?

Speaker 0: Auch hier heißt es immer.

Speaker 0: Und auch welche Kanäle möchte man selbst nutzen, man hat ja da auch irgendwie immer eine Eignung!

Speaker 0: Und diese Sachen einfach mal mit anschauen, was wird mir hier angeboten?

Speaker 0: Aber vielleicht auch an bestimmten Features eher auf der Seite selbst.

Speaker 0: Kann ich mir meine Probe vielleicht selbst zusammenstellen?

Speaker 0: Habe ich eine Steuersimulation?

Speaker 0: wie werde ich hier unterstützt?

Speaker 0: gibt es vielleicht auch online Lernprogramme?

Speaker 0: also all sowas finde ich gehört dort in das Kriterium Leistungsangebot.

Speaker 0: und dann als drittes natürlich die Nutzerfreudlichkeit.

Speaker 0: Also und das Design spricht mich das an mag ich die Farben komme ich gut auf der Rom Pitch zurecht.

Speaker 0: Da habe ich hier eine gute Usability, komme ich gut mit der Benühführung.

Speaker 0: klar finde ich alles was ich brauche.

Speaker 0: natürlich es ist unangenehme jetzt sage ich möchte ne Order aufgeben und ich finde diesen Button nicht oder dass sich auch ein Limit erteilen kann oder so.

Speaker 0: auch hier soll es eigentlich für euch schön einfach aufgeräumt sein.

Speaker 0: also was resoniert bei euch und sind die Tools verständlich?

Speaker 0: Und als vierten Punkt würde ich abschließend immer sagen nochmal achtet auf die Seriosität des Anbieters.

Speaker 0: Ja, schaut euch dort mal Bewertung an.

Speaker 0: Sind Sie barfin reguliert?

Speaker 0: Das sollte in Deutschland halt immer schon mal ein Kriterium sein und wenn ihr das gemacht habt gibt es irgendwie eine Entscheidung.

Speaker 0: meistens hat man zwei oder drei wo man sagt ja das kann ich mir vorstellen und dann nehme ich einfach einen wo jetzt gerade aufs Bauchgefühl hören, dann mein Herz verschliegt.

Speaker 0: Und wenn ihr doch Erfahrung macht das ihr sagt ich möchte das gerne verändern ist es ja jederzeit möglich.

Speaker 0: also der Po kann nicht auch in zwei Wochen woanders aufmachen und den Probertrag ist kostenlos.

Speaker 0: also von da wir treffen keine Entscheidungen fürs Leben ist es keine OP im offenen Herzen.

Speaker 0: Es ist eine Entscheidung die Treffen anfangen und dann hat man erst mal ein bisschen was von seiner von seiner to du Liste weg.

Speaker 1: Das war unsere dreihundertsiebzigste Folge im Schwungmasse-Podcast.

Speaker 1: Wie immer freuen wir uns, wenn du die Folge weiterleitest, deine Gedanken mit uns per Nachricht, Kommentar oder E-Mail teilst und dem Podcast abonnierst!

Speaker 1: Denn dann hören wir uns direkt zur nächsten Folge wieder – bis dann!

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