#63 Solar für Schulen und Kitas
Wenn das Schuldach gleichzeitig Stromrechnung senkt und Kinder für die Energiewende begeistert.
Schulen und Kitas haben genau das, wovon jeder Solarplaner träumt: große, oft flache Dächer und einen Stromverbrauch, der am höchsten ist, wenn die Sonne scheint. Denn gelernt und gespielt wird tagsüber. Erzeugung und Verbrauch fallen fast perfekt zusammen, der Eigenverbrauch ist enorm hoch. Und das Beste: Das Schuldach wird zum lebendigen Lehrbuch, an dem die Kinder jeden Tag sehen, wie aus Sonne Strom wird.
In dieser Folge erklärt dir Solar-Experte Maik Marx, warum Schulen, Turnhallen und Kitas ideale Solar-Standorte sind und wie der wachsende Strombedarf durch die Digitalisierung – Tablets, interaktive Tafeln, Server, WLAN – direkt vom eigenen Dach gedeckt wird. Sein Rechenbeispiel macht es greifbar: Eine typische größere Schule trägt locker eine 100-Kilowatt-Anlage, die rund 100.000 Kilowattstunden im Jahr erzeugt. Den Strom verbraucht die Schule tagsüber zum großen Teil selbst – das spart der oft klammen Kommune jedes Jahr einen ordentlichen fünfstelligen Betrag, der für andere wichtige Dinge frei wird.
Maik bleibt ehrlich: In den sechs Sommerferienwochen steht die Schule leer, doch über das Jahr fällt das kaum ins Gewicht – und der Ferienstrom lässt sich clever zum Laden kommunaler E-Fahrzeuge nutzen. Und weil leere Stadtkassen kein Hindernis sein müssen, setzt Solarsorglos auf das Pacht- bzw. Contracting-Modell: Ein Partner baut und finanziert die Anlage, die Kommune bezieht einfach den günstigen Strom und spart vom ersten Tag an – ohne selbst zu investieren. Auch das schöne Bürger-Solar-Modell, bei dem Eltern sich beteiligen, gehört dazu. Hör rein und erfahre, wie aus Schuldächern Klassenzimmer der Energiewende werden.
Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-63.
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🤖 KI-Hinweis (EU AI Act, Art. 50): Diese Folge wurde vollständig automatisiert mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Stimme, Text und Bildmaterial sind KI-generiert und wurden nicht redaktionell geprüft. Keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung. Verantwortlich: Maik Marx, Montageteam Marx, Plauener Str. 19, 13055 Berlin.
Schulen und Kindergärten haben etwas, wovon jeder Solarplaner träumt: große, oft flache Dächer – und einen Stromverbrauch, der genau dann am höchsten ist, wenn die Sonne scheint.
Denn gelernt und gespielt wird tagsüber, von morgens bis nachmittags.
Was, wenn diese Dächer nicht nur die Kinder vor Wind und Wetter schützen, sondern gleichzeitig sauberen Strom erzeugen – und den Kindern obendrein die Energiewende zum Anfassen beibringen?
Heute geht es um Solarenergie für Schulen und Kitas, mit einem wunderbaren Doppeleffekt.
Herzlich willkommen beim Solarsorglos-Podcast, hier ist eure Solaria.
Heute besuchen wir die Orte, an denen unsere Zukunft heranwächst.
Es geht um Solarenergie für Schulen und Kindergärten.
Du erfährst, warum diese Gebäude ideale Solar-Kandidaten sind, wie Sparen und Lernen zusammenkommen, wer das bezahlt und welche schöne pädagogische Seite das Ganze hat.
Und natürlich ist unser Experte Maik Marx wieder dabei.
Maik, schön, dass du da bist!
Hallo Solaria, hallo an alle da draußen.
Ja, das ist eines meiner liebsten Themen, weil hier zwei Dinge zusammenkommen, die mir am Herzen liegen: saubere Energie und Bildung.
Eine Solaranlage auf einer Schule spart nicht nur Geld, sie ist auch ein lebendiges Lehrbuch.
Die Kinder sehen jeden Tag, wie aus Sonne Strom wird.
Wenn wir wollen, dass die nächste Generation die Energiewende selbstverständlich weiterträgt, dann fängt das genau hier an – auf dem Schuldach.
Dann erklär uns, warum eine Schule so ein idealer Standort ist.
Es passt einfach fast alles perfekt zusammen.
Erstens die Dächer: Schulen und große Kitas haben oft ausgedehnte Flach- oder Satteldächer, frei und unverschattet – viel Platz für eine ordentliche Anlage.
Zweitens, und das ist der entscheidende Punkt, das Lastprofil: Eine Schule verbraucht ihren Strom tagsüber, von morgens bis in den frühen Nachmittag – also genau dann, wenn die Sonne liefert.
Erzeugung und Verbrauch fallen fast perfekt zusammen, der Eigenverbrauch ist also sehr hoch.
Und drittens läuft der Betrieb in der sonnenreichen Zeit auf vollen Touren, während in den dunklen Ferienwochen im Hochsommer der überschüssige Strom eingespeist wird.
Es ist fast ein Lehrbuchfall für wirtschaftliche Solarnutzung.
Viele Schulen haben ja eine Turnhalle.
Zählt die mit?
Unbedingt, und sie ist oft sogar besonders interessant.
Eine Schulsporthalle hat ein großes, freies Dach – ideal für Solar.
Und sie wird nicht nur vormittags von der Schule genutzt, sondern abends und am Wochenende oft von Vereinen.
Das heißt, hier gibt es Strombedarf für Licht und teils Warmwasser über den ganzen Tag und die Woche verteilt.
Die große Dachfläche der Turnhalle bietet damit zusätzlichen Platz für Module und einen guten Eigenverbrauch.
Schule und Sporthalle zusammen ergeben oft eine richtig schöne Gesamtanlage, die zwei Nutzungen unter einen Hut bringt.
Und was verbraucht so eine Schule überhaupt an Strom?
Einiges, und es wird durch die Digitalisierung immer mehr.
Da ist zunächst die Beleuchtung vieler Klassenräume und Flure.
Dann immer stärker die digitale Ausstattung: Computer, Tablets, interaktive Tafeln, der Server, das WLAN – moderne Schulen sind regelrechte kleine Rechenzentren geworden.
Dazu kommt die Mensa mit Küche und Kühlung, oft die Lüftung, und natürlich die Heizung.
Bei Kitas kommt der hohe Warmwasserbedarf dazu – kleine Kinder, viel Waschen.
In Summe verbraucht eine Schule eine beachtliche Menge Energie, und die Kosten dafür belasten die kommunalen Haushalte, die ohnehin meist klamm sind.
Du hast den pädagogischen Aspekt erwähnt.
Das klingt spannend – wie sieht das konkret aus?
Das ist für mich das Schönste an der Sache.
Eine Solaranlage auf der Schule ist nicht nur Technik auf dem Dach, sie ist ein Lernobjekt.
Viele Schulen hängen im Eingangsbereich ein Display auf, das in Echtzeit zeigt, wie viel Strom die Anlage gerade produziert und wie viel CO2 dadurch eingespart wird.
Die Kinder sehen das jeden Tag.
Im Unterricht kann man die echten Daten der eigenen Anlage nutzen – in Physik, in Mathe, im Sachunterricht.
Manche Schulen machen Projektwochen daraus.
So wird die Energiewende vom abstrakten Begriff zu etwas, das die Kinder anfassen und verstehen.
Sie tragen das nach Hause, erzählen es den Eltern.
Das ist Bildung, die wirkt – weit über die Schule hinaus.
Jetzt kommt die Geldfrage.
Schulen gehören ja meist der Kommune, und die Kassen sind leer.
Wie geht das?
Ein berechtigter Punkt, und die gute Nachricht ist: Es gibt mehrere Wege, die genau dafür gemacht sind.
Erstens spezielle Förderprogramme für Schulen und kommunale Gebäude, oft mit hohen Zuschüssen, gerade für die energetische Sanierung.
Zweitens, und das ist hier besonders beliebt: das Pacht- oder Contracting-Modell.
Ein Partner baut und finanziert die Anlage, die Schule beziehungsweise die Kommune bezieht einfach den günstigen Strom und spart vom ersten Tag an, ohne selbst investieren zu müssen.
Und drittens das wunderbare Modell der Bürger-Solaranlage: Eltern und Bürger beteiligen sich an der Anlage auf dem Schuldach.
So wird sie zu einem Gemeinschaftsprojekt der ganzen Schulgemeinde.
Es gibt also fast immer einen gangbaren Weg, auch ohne Geld in der Stadtkasse.
Das Bürgermodell passt ja besonders schön zu einer Schule.
Genau, weil hier die ganze Gemeinschaft zusammenkommt – Eltern, Lehrer, Kinder, die Kommune.
Wenn Eltern in die Solaranlage der Schule ihrer Kinder investieren, ist das eine Investition in die Zukunft im allerschönsten Sinne.
Die Anlage gehört dann gewissermaßen allen.
Solche Projekte schaffen ein starkes Wir-Gefühl und zeigen den Kindern ganz praktisch, dass man gemeinsam etwas bewegen kann.
Bildung, Gemeinschaft und Klimaschutz greifen ineinander.
Das ist es, was diese Schulprojekte für mich so besonders macht – sie sind weit mehr als eine technische Anlage.
Viele Schulgebäude sind ja in die Jahre gekommen.
Lohnt sich Solar da trotzdem?
Gerade dann ist oft der ideale Moment.
Viele Schulen werden in den nächsten Jahren ohnehin energetisch saniert – das Dach erneuert, die Heizung getauscht.
Genau dabei sollte man die Solaranlage und oft auch eine Wärmepumpe gleich mitdenken.
Wenn die Handwerker sowieso am Dach arbeiten, ist der Aufwand für die Solaranlage viel geringer.
So verbindet man die ohnehin nötige Sanierung mit dem Schritt zur sauberen Energie und spart doppelt.
Wichtig ist nur, das von Anfang an zusammen zu planen, statt erst zu sanieren und später nachzurüsten.
Vorausschauend gedacht, wird aus der lästigen Sanierung eine echte Zukunftsinvestition.
Maik, du kennst mich – jetzt kommt mein Lieblingsmoment.
Rechne uns das mal an einem Beispiel vor.
Sehr gerne.
Nehmen wir eine typische größere Schule mit ausgedehntem Dach.
Darauf lässt sich gut eine Photovoltaikanlage mit, sagen wir, hundert Kilowatt installieren.
So eine Anlage erzeugt im Jahr rund hunderttausend Kilowattstunden Strom.
Den verbraucht die Schule tagsüber zum großen Teil direkt selbst – die digitale Ausstattung, das Licht, die Mensa.
Bei den heutigen Strompreisen spart das jedes Jahr einen ordentlichen fünfstelligen Betrag, der dem kommunalen Haushalt direkt zugutekommt.
Über die Lebensdauer der Anlage summiert sich das auf eine sehr große Zahl.
Und das Beste: Diese Ersparnis steht der Kommune dann für andere wichtige Dinge zur Verfügung – oder eben für die Schule selbst.
Es ist eine Investition, die sich rechnet und zugleich Gutes bewirkt.
In den großen Sommerferien ist die Schule ja leer.
Was passiert dann mit dem Solarstrom?
Das ist eine berechtigte Frage, und sie hat eine gute Antwort.
In den sechs Wochen Sommerferien verbraucht die Schule wenig, aber die Sonne liefert am meisten – dieser Strom wird dann einfach ins Netz eingespeist und bringt eine Vergütung.
Übers ganze Jahr gerechnet fällt das kaum ins Gewicht, weil die Schule die restlichen zehn Monate kräftig selbst verbraucht.
Und clever wird es, wenn man die Ferien für anderes nutzt: Manche Schulen laden in den Ferien E-Fahrzeuge der Kommune oder versorgen benachbarte Gebäude.
So bleibt auch der Ferienstrom sinnvoll genutzt.
Die Sommerlücke ist also kein Problem, sondern allenfalls eine kleine Optimierungsfrage.
Spielt die Digitalisierung der Schulen dabei eine besondere Rolle?
Eine wachsende sogar, und das ist ein interessanter Punkt.
Je digitaler die Schulen werden – mit Tablets für jeden Schüler, mit interaktiven Tafeln, mit Servern und schnellem WLAN –, desto höher wird ihr Strombedarf.
Die Digitalisierung, die wir alle wollen, kostet eben auch Energie.
Und genau deshalb passt die Solaranlage so gut: Sie liefert den zusätzlichen Strom für die digitale Schule direkt vom eigenen Dach, klimaneutral und günstig.
So wird die digitale Schule gleichzeitig zur grünen Schule.
Beides zusammen zu denken, ist klug – sonst steigt mit jeder neuen Technik nur die Stromrechnung.
Mit der Sonne bleibt sie im Griff.
Gilt das auch für weiterführende Bildung – Berufsschulen oder Hochschulen?
Sogar in noch größerem Maßstab.
Berufsschulen, Hochschulen und Universitäten haben oft riesige Gebäudekomplexe mit gewaltigen Dachflächen und einem hohen, ganztägigen Strombedarf – Labore, Werkstätten, Hörsäle, Rechenzentren, Mensen.
Hier sind die Anlagen entsprechend groß und die Einsparungen gewaltig.
Viele Hochschulen sind außerdem stolz darauf, mit gutem Beispiel voranzugehen, und nutzen ihre Solaranlagen sogar für Forschung und Lehre.
Vom Kindergarten bis zur Universität gilt also dasselbe Prinzip – nur die Größenordnung wächst mit.
Bildung und Sonnenenergie passen auf jeder Stufe zusammen.
Und der Schulweg – spielt auch Mobilität eine Rolle?
Ja, ein zunehmend wichtiges Thema.
Viele Kommunen stellen ihre Schulbusse nach und nach auf Elektroantrieb um.
Diese Busse stehen tagsüber, während die Kinder im Unterricht sind, oft ungenutzt – die perfekte Zeit, um sie mit Sonnenstrom vom Schuldach zu laden.
So wird das Schuldach zur Ladestation für den klimafreundlichen Schulweg.
Auch die Fahrzeuge des Hausmeisters oder der Schulverwaltung lassen sich so versorgen.
Es ist wieder dasselbe schöne Prinzip: Strom dort erzeugen und nutzen, wo er gebraucht wird.
So wird die ganze Schule, vom Dach bis zum Schulbus, ein Stück sauberer und günstiger.
An wen richtet sich dieses Thema also konkret?
An Kommunen als Schulträger, an Schulleitungen, an Fördervereine und Elterninitiativen, an Kindergärten und ihre Träger.
Überall dort, wo tagsüber gelernt und gespielt wird, ist das Potenzial groß und die Wirtschaftlichkeit überzeugend.
Wir bei Solarsorglos analysieren die Dächer, den Verbrauch und die Finanzlage und entwickeln das passende Modell – oft im Pacht- oder Bürgermodell, damit auch eine klamme Kommune sofort profitiert.
Und wir denken den pädagogischen Mehrwert gleich mit, etwa ein Display für die Schüler.
Es geht darum, unseren Kindern eine doppelte Zukunft zu schenken: günstige, saubere Energie – und das Wissen und die Begeisterung, sie selbst weiterzutragen.
Das ist ein wunderbar zukunftsweisender Blick auf die Sonnenenergie.
Vielen Dank, Maik, dass du gezeigt hast, wie Schuldächer zu Klassenzimmern der Energiewende werden.
Sehr gerne, Solaria.
Wenn ein Kind auf dem Pausenhof nach oben schaut und weiß, dass das eigene Schuldach gerade sauberen Strom macht, dann haben wir alles richtig gemacht.
Das ist Zukunft, die man sehen kann.
Bevor wir für heute die Schulglocke läuten, noch ein kurzer Ausblick.
In der nächsten Folge, Nummer vierundsechzig, geht es um einen Ort, an dem die Energie buchstäblich über Leben entscheidet.
Es geht um Solarenergie für Kliniken und Krankenhäuser – um Strom, der niemals ausfallen darf.
Wir hoffen, du bist auch dann wieder neugierig dabei.
Bis dahin, hab eine sonnige Zeit – und grüß die nächste Schule, an der du vorbeikommst, mit einem Blick aufs Dach.
Macht's gut und bis bald!
Die in diesem Podcast geteilten Informationen dienen deiner allgemeinen Information über Solarenergie für Schulen und Kindergärten.
Sie stellen keine Energie-, Finanz- oder Unternehmensberatung dar.
Die Planung und Umsetzung solcher Projekte erfordert eine detaillierte fachliche Analyse durch qualifizierte Fachplaner und Installateure.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.