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012 - Die Tote vom Straßenstrich

Der Fall Emiliya Emilova

Die Tote vom Straßenstrich

Im September 2014 verschwindet die 36-jährige Emiliya Emilova vom Luzerner Straßenstrich. Wenige Stunden später wird ihre Leiche im Vierwaldstättersee gefunden – sie wurde stranguliert. Emiliya wollte ihr Leben als Sexarbeiterin hinter sich lassen und zu ihren beiden Söhnen nach Bulgarien zurückkehren. In ihrer letzten Nacht wird sie noch mit einem unbekannten Mann gesehen. Bis heute ist unklar, wer dieser Mann war und was anschließend geschah. Eine DNA-Spur, verschwundene persönliche Gegenstände und zahlreiche offene Fragen beschäftigen die Ermittler bis heute. Denn mehr als zehn Jahre später ist der Mord an Emiliya Emilova noch immer ungeklärt.

In dieser Folge

• Feedback zur letzten Folge

• Wer war Emiliya Emilova?

• Was ist mit Emiliya Emilova passiert?

• Welche Spuren und Ermittlungsansätze wurden verfolgt?

• Welche Theorien existieren?

Hinweis

Diese Episode enthält Themen rund um Mord, Strangulation, Prostitution und den Fund einer Leiche.

Quellen und weiterführende Informationen

Deine Hinweise / Feedback

Wenn du Gedanken zum Fall hast oder Informationen teilen möchtest, freuen wir uns über deine Nachricht. Hinweise zu konkreten Fällen leite bitte immer direkt an die zus

Speaker 1:

Speaker 2: Grenzfälle.

Speaker 2: Ein Podcast über Cold Cases, die Grenzen überschreiten, wo das Unerklärte beginnt und die Suche nach Antwort nie endet –

Speaker 1: der

Speaker 2: Podcast gegen

Speaker 0: sitze ich diesmal und hoffe, dass das dann auch mit den Tonaufnahmen meinerseits wieder etwas besser klappt.

Speaker 0: Jesse hatte da sehr viel Arbeit mit der Schneiderei habe ich gehört.

Speaker 0: also hallo ihr beiden.

Speaker 1: Hallo Mama!

Speaker 1: Hallo Jesse!

Speaker 1: Oh Gott, Yesi

Speaker 2: Das sagt es

Speaker 1: nicht Super

Speaker 0: Ja ist Trägt Früchte Sehr schön

Speaker 1: Das war ein Versehen.

Speaker 1: Ja,

Speaker 0: das war ein versehen.

Speaker 0: Ja

Speaker 2: das hoff' ich.

Speaker 0: So, heute ist keiner mehr im Wohnwagen und Jessie ist auch nicht sozusagen aushäusig aber auch nicht ganz in ihrer Wohnung.

Speaker 0: Also auch ein bisschen improvisierte Aufnahme heute Aber wie ihr bereits wisst kriegen wir das alles irgendwie hin immer wieder erstaunlich.

Speaker 0: Und ja ich frage mal ob wir irgendwelche Rückläufe Meldung usw.

Speaker 0: gehabt haben vom letzten Mal Auch betreffend der Tonqualität oder dass die gesagt haben, was macht ihr denn da mit eurem Wohnwagen und was weiß ich nicht all?

Speaker 0: Oder ob wir zu dem Fall etwas gehört haben.

Speaker 1: Also ich glaube unsere Zuhörer waren sehr gnädig mit uns aufgrund des Set-Ups das wir beschrieben hatten.

Speaker 1: Wir haben aber Mama instruiert, dass sie heute nicht so viel rumfuchteln darf weil wir gemerkt haben, dass da das eine oder andere Gebollere in der Tonaufnahme ...

Speaker 0: Ich hab meine Hände festgetackert am Schreibtisch.

Speaker 0: Nicht ganz so schlimm aber ja so ähnlich.

Speaker 0: Wir

Speaker 1: sind stets bemüht hier an unserer Qualität zu arbeiten.

Speaker 1: Das ist

Speaker 0: keine gute Formulierung wie du weißt.

Speaker 0: als Arbeitgeber benutzt man das wenn der Mitarbeiter völlig unfähig ist.

Speaker 0: Macht nichts aus, weiß ich auch.

Speaker 1: Ja macht ihr Gedanken warum ich das gefehlt

Speaker 0: habe?

Speaker 0: Danke schön!

Speaker 0: Ihr seht schon ihr wollt den Podcast zu zweit machen ohne mich.

Speaker 0: Das höre ich daraus.

Speaker 0: nein aber Jesse du hattest etwas mit uns geteilt.

Speaker 0: zum letzten Fall

Speaker 2: ja stimmt Die Nachricht einer lieben Grenzgängerin.

Speaker 2: unter unserem letzten Instagram-Post haben wir die Zusammenfassung online gestellt über den letzten Fall, den uns Kara präsentiert hat.

Speaker 2: Mit dem Namen der letzte Begleiter und ja eine liebe Grenz Gängerin hat uns dazu folgende Worte aufgeschrieben Der Mörder hat doch sicher die Handtasche mit Geldböse, Papieren und Haustürschüssel an sich genommen.

Speaker 2: oder wurden diese Dinge gefunden.

Speaker 2: Was wenn er sich Zutritt zur Wohnung verschafft hat, sich dort Essen gekocht und Wein eingeschenkt hat?

Speaker 2: Und als die Freundin in die Wohnung kam ist der über den Balkon geflüchtet!

Speaker 2: Eine sehr gruselige Vorstellung würde für mich jedoch einiges

Speaker 2: erklären."

Speaker 2: Ja... grusulich finde ich diese Vorstellung.

Speaker 2: auch muss ich ganz ehrlich sagen….

Speaker 0: Ja und ich finde diese Theorie irgendwie auch sehr schlüssig.

Speaker 0: Seitens der Polizei hat man da natürlich nichts drüber gehört, es würde in dieses Täterbild passen wenn denn diese Person der Täter wäre oder ist falsche Spuren zu legen.

Speaker 0: das war mein Gedanke dass da jemand vielleicht noch so tun wollte als ob sie noch am Leben sei und noch da gewesen wäre zu einem späteren Zeitpunkt.

Speaker 0: So habe ich das interpretiert und gesehen.

Speaker 0: Also, ich finde es sehr spannend!

Speaker 0: Ja...

Speaker 1: Total, ich auch.

Speaker 1: Ich hab aber auch noch weiter überlegt und gedacht.

Speaker 1: also, ich find diesen Ansatz auch irgendwie richtig logisch.

Speaker 1: und dadurch dass die Kristin ja aber leider zerstückelt wurde, habe ich gedacht ist das Ganze wie irgendwie so ein Ritual ne?

Speaker 1: Also jemand bricht in die Wohnung ein, macht sich da noch mal eine Flasche Rotwein auf, kocht sich was Leckeres.

Speaker 1: Jemand zelebriert richtig, was er vielleicht getan hat.

Speaker 0: Das Zerstückeln

Speaker 1: einer Leiche ist ja auch irgendwie nichts spontanes oder?

Speaker 1: Und dafür kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

Speaker 1: und danach geht man vielleicht in die Wohnung und kocht es sich nochmal etwas Schönes und schenkt sich einen Rotweineien und feiert sich irgendwie selber oder so.

Speaker 1: Ich weiß nicht, was in so einem kranken Hirn abgeht

Speaker 2: Aber das setzt ja voraus, dass derjenige gewusst haben muss wo sie wohnt.

Speaker 1: Ja!

Speaker 0: Er wusste das auch?

Speaker 2: Der letzte Begleiter wusste es.

Speaker 2: Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass er's war... ...er wusste was.

Speaker 0: Ja, eventuell der mutmaßliche Täter wenn es dann dieser ist, der wusste's.

Speaker 2: Das finde ich eine sehr gruselige Vorstellung wirklich mit dem Ritual.

Speaker 0: Und wo soll jemand anders die Stüssel...?

Speaker 0: hergehabt haben.

Speaker 0: Das muss ja dann der tatsächliche Täter gewesen sein, wenn das so stattgefunden hat wie wir es uns eventuell vorstellen und unsere Grenzgängerin die uns diese Theorie geschickt hat oder diese Meinung.

Speaker 0: Vielen vielen Dank dafür!

Speaker 0: Okay gibt's noch was Neues?

Speaker 1: Absolut nicht leider

Speaker 2: bei mir auch nicht.

Speaker 0: Bei mir auch Nur Unsinn ergeben.

Speaker 0: Den möchte ich hier nicht weiter geben.

Speaker 0: Naja, fast immer.

Speaker 0: Letztes Mal hatte ich ja erzählt mit den Wünscheruten-Gängern und so weiter.

Speaker 0: Das war ja zumindest mal ein Ansatz.

Speaker 0: Ja aber sonst... Nein leider auch nichts!

Speaker 0: Und heute ist Jesse wieder dran.

Speaker 0: Ich freue mich riesig und nun...on er!

Speaker 1: Leg los!

Speaker 2: Ja, sehr gerne.

Speaker 2: Bei mir geht es heute um einen Fall aus der Schweiz und für die Grenzgänger, die das noch nicht wissen – ich habe einige Jahre in der Schweiz gelebt und ich habe zufälligerweise auch genau in der Stadt gearbeitet und in der Nähe gewohnt wo dieser Fall passiert ist.

Speaker 2: Es geht heute um ein Fall, der über zehn Jahre zurückliegt und trotzdem bis heute viele Fragen offen lässt.

Speaker 2: Es geht um eine Frau, deren Leben von Hoffnung, Abhängigkeit und dem Wunsch nach einem Neuanfang geprägt war.

Speaker 2: Eine Frau die irgendwann beschlossen hatte ein Leben welches nicht für sie bestimmt war hinter sich zu lassen.

Speaker 2: Dort dazu kam es nicht – stattdessen wurde sie ermordet!

Speaker 2: Und je genauer man sich diesen Fall anschaut, desto mehr Fragentauchen auf… Ein unbekannter Mann?

Speaker 2: Persönliche Gegenstände, die verschwunden sind?

Speaker 2: Eine DNA-Spur, die bis heute keinem Täter zugeordnet werden konnte und eine Familie, die seit mehr als zehn Jahren auf Antworten wartet.

Speaker 2: Emilia Emilowa ist Bulgarin Mutter von zwei Söhnen.

Speaker 2: Schon seit zweieinhalb Jahren lebt und arbeitet sie in der Schweiz als Sexarbeiterin – obwohl sie eigentlich einen ganz anderen Plan für ihr Leben hat!

Speaker 2: Sie möchte genug Geld verdienen, um sich in ihrer Heimat eine eigene Wohnung kaufen und irgendwann wieder dauerhaft mit ihren Kindern zusammenleben zu können.

Speaker 2: Denn ihre beiden Söhne leben in Bulgarien bei ihrem Vater und Ex-Mang von Emilia.

Speaker 2: Emilia sieht sie zwar regelmäßig, doch ihr größter Wunsch ist es, irgendwann wieder ganz für ihre Kinder dasein zu können!

Speaker 2: Ihr Weg in die Schweiz war nicht unbedingt freiwillig oder selbstbestimmt – Emilia war mit einem Mann namens Mehmet

Speaker 2: zusammen.".

Speaker 2: Nach Angaben ihrer Familie versprach er ihr Arbeit in einem Café in der Schweiz.

Speaker 2: Tatsächlich landet sie jedoch auf dem Straßenstrich in Luzern, einer Stadt mit ca.

Speaker 2: eighty-tausend Einwohnern in der Zentralschweiz knapp eineinhalb Stunden von der deutschen Grenze entfernt.

Speaker 2: Emilia soll einen großen Teil des Geldes welches sie dort verdiente an Mehmet abgegeben haben – man munkelt, er sei nicht nur Ihr Zuhälter gewesen!

Speaker 2: Trotzdem versucht sie, etwas für sich – ihre Kinder und ihre Reise zurück nach Bulgarien bei Seite zu legen.

Speaker 2: Denn Emilia möchte aussteigen!

Speaker 2: Für Mehmet soll dieser Plan keine Option gewesen sein.

Speaker 2: Nach Aussagen von Emilias Familie war er mit ihrem Wunsch die Schweiz zu verlassen und nicht mehr für ihn zu arbeiten überhaupt nicht einverstanden.

Speaker 2: Und während Emilia offenbar immer deutlicher versuchte einen Ausweg aus dieser Situation zu finden, geriet Mehmet auf einmal ins Visier der Behörden Denn eine Prostituierte, die für ihn gearbeitet hatte hat sich an einen Verein gewandt der Frauenbetreut, die am Straßenstrich arbeiten.

Speaker 2: Es war die Rede von Menschenhandel und Ausbeutung.

Speaker 2: Damit stand plötzlich nicht mehr nur die Frage im Raum unter welchen Bedingungen die Frauen für mich mitarbeiteten sondern auch ob Emilia möglicherweise in genau diesem Umfeld gefangen bar – und wie gefährlich ihr Wunsch gewesen sein könnte diesen Leben den Rücken zu kehren!

Speaker 2: Im Industriegebiet Ibach in Luzern herrscht am zwanzigsten September, im Spätenabend noch Betrieb.

Speaker 2: Hier befindet sich der Straßenstrich an dem auch an diesem Abend mehrere Frauen auf Kundschaft waren.

Speaker 2: Eine von ihnen ist die sechsentreißigjährige Emilia Emilova.

Speaker 2: Es ist ungefähr Mitternacht als eine Zeugin und Arbeitskollegin sie gemeinsam mit einem Mann beobachtet.

Speaker 2: Die beiden gehen in Richtung eines Kreisels am Ende des Straßenstrigs und halten Händchen.

Speaker 2: Es ist das letzte Mal, dass Emilia lebend gesehen wird.

Speaker 2: Wer dieser Mann isst wissen die Ermittler bis heute nicht.

Speaker 2: Am Morgen des XXI.

Speaker 2: September macht ein Spaziergänger entstand Start eine schreckliche Entdeckung.

Speaker 2: Im Fehlwaldstädtersee treibt der Körper einer Frau.

Speaker 2: Die Polizei wird alarmiert und er leichten am Geborgen –.

Speaker 2: schon bald steht fest, daß es sich um Emilia Emilova handelt.

Speaker 2: Die Rechtsmedizin stellt fest, dass emilia nicht ertrunken An ihren Handgelenken und um ihrem Bauch wird grüner, fest zugeschnütter Draht gefunden.

Speaker 2: Außerdem hängt an ihrer Leiche eine Einkaufstasche – vermutlich, um sie zu beschweren und dafür zu sorgen, dass ihr Körper unter Wasser bleibt.

Speaker 2: Die Verletzungen deuten darauf hin, das Emilia stranguliert und anschließend in den Vierwaldstädter See geworfen wurde.

Speaker 2: Als Emilia geborgen wird, trägt sie keine Kleidung an ihrem Oberkörper.

Speaker 2: Persönliche Gegenstände wie ihr schwarzer Poncho ihre roten Schuhe Ein kleiner silberner O-Ring und ihre Tasche fehlen.

Speaker 2: Der Poncho wird wenig später in der Nähe des Straßenstrechts gefunden, er liegt auf einem Hydranten.

Speaker 2: Die Polizei befragt zahlreiche Menschen aus Emilias Umfeld.

Speaker 2: Insgesamt entstehen mehr als fünftausend Seiten Ermittlungsakten während die Ermittler versuchen, die letzten Stunden ihres Lebens so genau wie möglich zu rekonstruieren.

Speaker 2: Wer hat Emilia gesehen?

Speaker 2: Mit wem hat sie gesprochen?

Speaker 2: Wer wusste von ihren Plänen und wer könnte einen Grund gehabt haben, sie zum Schweigen zu bringen?

Speaker 2: Besonders wichtig ist dabei der unbekannte Mann mit dem Emilia in ihrer letzten Nacht gesehen wurde – und der bis heute nicht identifiziert werden konnte.

Speaker 2: Der Straßenstrich in Ibach galt damals als gefährlicher Ort.

Speaker 2: Frauen berichteten von Gewalt-, Übergriffen- und Situation, indem Sie sich vor Ihren Kunden fürchten mussten.

Speaker 2: Vielleicht war Emilia an den falschen Mann geraten!

Speaker 2: Ihre Schwester jedoch ist bis heute davon überzeugt, dass Emilias damaliger Freund Mehmet etwas mit ihrem Tod zu tun haben könnte.

Speaker 2: Sie glaubt das Emilia möglicherweise deshalb sterben musste weil sie aus dem Rotlichtmilieu aussteigen und vielleicht sogar gegen ihn bei der Polizei aussagen wollte.

Speaker 2: Mehr als zehn Jahre nach dem Mord wird der Fall erneut aufgerollt.

Speaker 2: Eine Sonderkommission nimmt sich die alten Ermittlungsakten noch einmal vor und wendet sich im März, twenty-fünfundzwanzig an Aktenzeichen XY ungelöst.

Speaker 2: Millionen Menschen hören und sehen die Geschichte von Emilia – in der Sendung werden Phantombilder von zwei Männern gezeigt, die am Abend des zwanzigsten Septembers, zwei Tausendvierzehn im Umfeld des Straßenstrechts beobachtet worden sein sollen.

Speaker 2: Dabei ist wichtig diese Männer werden nicht als Tatverdächtige gesucht!

Speaker 2: Die Polizei geht vielmehr davon aus, dass sie wichtige Zeugen sein könnten.

Speaker 2: Nach der Sendung gehen insgesamt rund einhundert neue Hinweise ein.

Speaker 2: Menschen melden sich aus verschiedenen Regionen überwiegend aus der Schweiz einige wenige aus dem Ausland und geben Informationen weiter die möglicherweise mit dem Fall zu tun haben können.

Speaker 2: Für die Ermittler bedeutet das auf jeden Fall eines Der Fall ist wieder in Bewegung.

Speaker 2: Ja, so viele Details sind zu dem Fall ja gar nicht bekannt.

Speaker 2: Aber ich würde sagen wenn ihr Fragen habt dann schießt es gerne einfach los.

Speaker 0: Hatte sie zu diesem Mehmet eine intime Beziehung?

Speaker 0: Ich frage deswegen weil Sie Händchen halten mit jemandem, mit diesem Mann gesehen wurde.

Speaker 0: Das macht man ja doch nicht mit einem normalen Kunden, denke ich mal am Straßenstrich.

Speaker 1: Das habe ich mich gefragt.

Speaker 1: tatsächlich kann es nicht durchaus sein?

Speaker 0: Es könnte aber sehr ungewöhnlich.

Speaker 2: Ich hab mir eine kurze Doku angeguckt über den Fall und da wurde auch gesagt dass das eher ungewönlich ist und dass sich deshalb ihre Arbeitskollegien auch... ...über dieses Bild gewundert hat und dass der Polizei mitgeteilt hat.

Speaker 2: Und um deine Fragen zu beantworten, Mama?

Speaker 2: Die ich gerade schon wieder vergessen habe.

Speaker 0: Nee, dir ja auch, ob sie eine intime Beziehung zum Mehmet hatte oder ob das ein in Anführungssträngen Berufsverhältnis war.

Speaker 2: Emilia hatte eine intimme Beziehungen zur Mehmet.

Speaker 2: Die haben sich auch in Bulgarien kennengelernt und er hat aber irgendwelche Verbindungen in die Schweiz wahrscheinlich auch schon als Zuhälter.

Speaker 2: Sie wusste da aber wohl nichts von und hat sie dann da so mit eingeschleust, ohne dass die von diesem Plänen wusste.

Speaker 1: Ist die Frage ob das wahre Liebe war oder ob er das quasi nur gespielt hat um mehr Prostituierte?

Speaker 0: Wir heißen... Da gibt es auch einen Namen für diese Loverboys.

Speaker 0: Mehmet ist für mich nicht unbedingt ein vulgarischer Name.

Speaker 0: Jemand ist das für mich der da echt so in diese Länder fährt, sage ich mal.

Speaker 0: In die östlicheren Länder fährt große Armut herrscht, wo Menschen häufig keine Arbeit haben und sich dort Frauen suchen, die sie unter Vorspiegelung falscher Zukunftsaussichten mit den anderen westlichere Ländern nehmen und dann zur Prostitution bringen und so tun als ob sie ja sie lieben würden Und dann ganz andere Seiten aufziehen.

Speaker 0: Aber die Frage ist eben für mich, hatten Sie zu dem Zeitpunkt auch noch eine Art Liebesverhältnis?

Speaker 2: Ja, also wenn man den Quellen im Internet trauen kann, dann hatten sie diese Liebesbeziehung auch noch während Emilia dort auf dem Strich gearbeitet hat Und er hat auch den Söhnen in regelmäßigen Abständen, wie groß diese Abstände waren weiß ich nicht Geld gebracht von ihr.

Speaker 2: Also Emilia hat ihm immer was in die Hand gedrückt und Ich gehe sowieso davon aus ein Großteil oder den größten Teil des Geldes Was sie dort verdient hat musste sie ihm geben.

Speaker 2: aber Sie hat dem Mehmet auch immer Geld gegeben damit er das den Söhn bringt nach Bulgarien.

Speaker 2: Das waren wohl pro Sohn immer so um die einhundert Euro.

Speaker 0: Schweizer Franken?

Speaker 0: Ne, Franken!

Speaker 1: Ist aber auch nicht viel.

Speaker 1: ne also die wird ja mehr verdient haben.

Speaker 2: Also der war auch nicht oft vor Ort der Mehmet in der Schweiz.

Speaker 2: Der war hauptsächlich in Bulgarien und hat sich da aufgehalten und kam eben auch nur alle paar Wochen in die Schweiz.

Speaker 2: Hat da wahrscheinlich das ganze Geld eingesammelt und ist dann wieder zurück

Speaker 0: Und der isst welcher Staatsbürgerschaft?

Speaker 2: Also es stand jetzt nirgendwo schwarz auf.

Speaker 2: weiß dass der Bulgare ist Aber die haben sich da ja kennengelernt und er versteckt sich da auch aktuell gerade vor der Polizei.

Speaker 2: Ach

Speaker 0: so, sie ermitteln also immer noch in seine Richtung aus?

Speaker 2: Also nicht wegen des Falles Emilia sondern wegen Zuhälterei.

Speaker 1: Menschenhandel- und Ausbeutung hattest du ja auch noch erwähnt.

Speaker 1: Genau!

Speaker 2: Ja, also in DIE Richtung.

Speaker 2: Nicht im Fall Emilia.

Speaker 1: Und... Zu den Theorien stehen jetzt im Prinzip zwei im Raum.

Speaker 1: Einmal, dass es halt Mech mit war aufgrund dessen das Emilia gegen ihn aussagen wollte und dann wahrscheinlich auch in dem Kontext Menschenhandel- und Ausbeutung.

Speaker 1: aber wenn die noch in einer Liebesbeziehung waren... Dann war's ja von beiden Seiten nicht ehrlich.

Speaker 1: Und dann wäre die andere Theorie zu der ich gerade eher, also ich persönlich eher tendiere.

Speaker 1: Dass es irgend ein freier war, der vielleicht durchgedreht ist oder irgendein Fetisch ausgelebt hat und er schief gegangen ist oder nicht zahlen konnte und das zum Streit kam wie auch immer mit einer Kurzschlussreaktion dann ihr mir ja vielleicht umgebracht habt in den Vierwaldstädter See geworfen hat.

Speaker 1: Ich war ein bisschen ... ich bin über diese Einkaufstasche gestolpert, du meintest an ihr hingene Einkaufztasche zum Beschweren?

Speaker 1: War da denn irgendwas drin oder war die dann kaputt?

Speaker 1: Dazu

Speaker 2: findet man keine näheren Angaben.

Speaker 2: also es war die Rede von dieser Tasche, die an ihr befestigt war und wenn nicht mich richtig erinnere fehlte da auch einen Henkel.

Speaker 2: aber man kann nirgendwo nachlesen ob da jetzt was drin war in der Tüte Oder ob das vielleicht rausgefallen ist.

Speaker 1: Vielleicht ist es rausgefallen oder so, wenn da irgendwas abgerissen ist?

Speaker 2: Sie trieb ja auch oben im Wasser.

Speaker 2: also dann muss definitiv irgendetwas schief gegangen sein.

Speaker 2: sie ist nicht untergegangen.

Speaker 1: Ja deswegen!

Speaker 0: Und diese Tasche der ist... Ja ich sag mal ein Massenartikel.

Speaker 0: oder gibt es da Fotos zu dass das eine besondere Tasche wäre?

Speaker 2: Das ist keine besondere Tasche das ist eine Einkaufstüte von Mikro Also in einem Supermarkt aus der Schweiz.

Speaker 2: Ein

Speaker 1: Einkaufstasche, ja... Wenn der Mech mit nicht oft in der Schweiz war.

Speaker 1: es ist dann wahrscheinlich dass man in den paar Tagen wo man vielleicht da ist hänchenhaltend auf diesen Strich also dahin fährt wo seine Freundin arbeitet da Hänchen hält und danach irgendwie umbringt und in den See wirft?

Speaker 2: Also ich glaube das die Arbeitskollegen von Emilia Den Mehmet erkannt hätte.

Speaker 2: Auch von hinten, du erkennst doch deinen Zuhälter.

Speaker 2: also okay es steht nicht fest ob das auch der Zuhelter von der Arbeitskollegin war.

Speaker 2: aber ich kann mir auch vorstellen dass Emilia was gesagt hätte von wegen mein Freund ist da.

Speaker 2: wir gehen mal kurz um die Ecke.

Speaker 2: Aber auch das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen

Speaker 1: Zumal dass ja auch wieder andere freier abschrecken würde.

Speaker 1: Also Mehmit würde damit sein eigenes Geschäft kaputt machen mit seiner.

Speaker 1: Also Freunde, dann Händchen halten da lang zu laufen.

Speaker 1: Wo eigentlich freier auf Erkundungstour gehen sollen, wen sie sich auswählen oder?

Speaker 0: Ja!

Speaker 0: Hat sie denn vielleicht einen Kunden gehabt?

Speaker 0: Aber ja, sollten ihre Kollegen ja vielleicht wissen.

Speaker 0: Der häufiger gekommen ist.

Speaker 0: es gibt ja Männer die sich dann auch verlieben eben in die Prostituierten und mit denen eine Liebesbeziehung oder eine Art Liebes-Beziehung aufbauen wollen, die Sie ganz für sich haben wollen.

Speaker 0: da ist auch nichts bekannt dass so etwas eventuell passiert sein könnte.

Speaker 0: Weil Händchen haltend ist so

Speaker 2: darüber hat man gar nichts gelesen.

Speaker 2: Vielleicht hat die Polizei in die Richtung auch schon ermittelt, das weiß ich nicht.

Speaker 2: Ich hätte sonst noch eine andere Theorie, die ich gerne in den Raum werfen würde.

Speaker 2: Die hatte jetzt nichts mit dem Händchen halten zu tun aber... ...ich kann mir auch vorstellen dass der Mehmet einfach wirklich sauer war, dass sie aussteigen will.

Speaker 2: Sie war ja jetzt noch nicht so lange dabei also zwei oder zweieinhalb Jahre Das ist er jetzt... Noch nicht lange würd' ich behaupten dass er sauer war, das sie aussteigen möchte und zwar so sauer, dass er jemanden engagiert hat.

Speaker 2: Der sich als ein freier Ausgeben der Sie dann umbringen soll also sozusagen einen Auftragsmord.

Speaker 2: Das hat jetzt wie gesagt nichts mit dem Händchen halten zu tun wäre aber auch eine mögliche Theorie

Speaker 0: Aber die kann man ja auch zusammenfügen.

Speaker 0: Er ist zurückgekommen aus Bulgarien Sagt auch, Schätzchen.

Speaker 0: Ich komme gleich zur Arbeit ist aber ich komme gleich Hallo sagen Wir haben uns so lange nicht gesehen.

Speaker 0: geht dahin Händchen halten Geht mit ihr so ein bisschen weg vom Straßenstrich.

Speaker 0: am Ende des Straßenstricks Da sind ja auch noch diese zwei ominösen Männer die gesehen worden sind und sie sich bis heute nicht gemeldet haben Und hat da eben Leute gehabt die Sie dann übernommen haben um etwas anzutun für ihn.

Speaker 0: Das könnte ich mir auch noch vorstellen.

Speaker 0: Denn die müssen ja auch mit dem Auto da gewesen sein, zwanzig Kilometer weiter ist sie erst gefunden

Speaker 1: worden.

Speaker 1: Sie wurde erwirkt oder?

Speaker 2: Ja.

Speaker 0: Stranguliert, ja.

Speaker 0: Ja, ich weiß es nicht... Es kann auch wie gesagt ein ganz normaler Freier gewesen sein und der sonst was ausgelebt hat oder das ist ausm Ruder gelaufen oder wie auch immer.

Speaker 1: Dazu tendiere ich tatsächlich mehr irgendwie.

Speaker 1: Ich weiß nicht warum?

Speaker 0: Nee, weiß ich auch nicht!

Speaker 0: Aber ja... Ne, aber es ist tatsächlich.

Speaker 0: in diesem Fall ist das auch durchaus möglich.

Speaker 0: Das kommt ja auch häufiger mal vor.

Speaker 0: Es ist ein sehr gefährlicher Beruf.

Speaker 2: Ja, ich finde eure beiden Theorien sehr spannend.

Speaker 2: Mein Problem ist wirklich dass sobald man im Internet irgendeinen Namen findet von einem Tatverdächtigen oder von jemandem, der von der Familie verdächtigt wird oder ähnlich ist.

Speaker 2: Dass ich mich dann sofort darauf versteife und ich bin dann kaum offen irgendwie für neue Theorien.

Speaker 0: Aber ja man hat auch ziemlich wenig oder gar keine Informationen darüber wie sie ihr Leben außerhalb der Prostitution dort in der Schweiz gelebt hat.

Speaker 0: Sie muss ja auch noch irgendwo eine Art Privatleben gehabt haben und ja in dem Alter gänzlich ohne Partner oder ein Partner, der mehr in Bulgarien ist als in der Schweiz.

Speaker 0: Und auch noch ihr Zuhälter isst da nicht noch irgendwie was anderes gelaufen?

Speaker 2: Ja über ihr Privatleben weiß man wirklich an sich gar nichts wie sie da so gelebt hat in der schweiz.

Speaker 2: Das einzige was ich weiß ist, dass sie im Kanton Aargau gewohnt hat.

Speaker 2: Also ein Kanton weiter... also ein Kanton nördlich von Duzern nagelt mich nicht fest.

Speaker 0: Mir kannst du das erzählen!

Speaker 0: Ich weiss es nicht!

Speaker 0: Vielleicht eine oder andere Grenzgänge wird jetzt sagen oh oh oh ihr seid völlig falsch.

Speaker 1: Ich hatte gerade noch ein Gedankengang.

Speaker 1: Wenn ich mir jetzt zurück nach Bulgarien gewollt hätte, also wollte sie ja offensichtlich zu ihren Söhnen wäre das auch ein sehr schwieriges Unterfangen gewesen weil der Mehmet ja auch ständig in Bulgarien war und auch wusste wo dann die Söhne wohl wohnen wenn er den ständig Geld zugesteckt hat sozusagen.

Speaker 1: Und der war ja absolut nicht damit einverstanden, dass sie rausgeht aus der Schweiz und aus der Prostitution.

Speaker 2: Ja.

Speaker 1: Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit doch hoch, dass Sie irgendwie gegen ihn aussagen wollte, damit da vielleicht Ding festgemacht wird?

Speaker 1: Weil sonst hat sie ja gar keine Chance eigentlich!

Speaker 1: Das ist mir gerade so in den Sinn gekommen.

Speaker 0: Ja...und warum sagt Ihre Familie oder geht Ihre Familie davon aus das Mech mit der Täter

Speaker 0: isst?!

Speaker 0: Den wird sie ja auch etwas gesagt haben.

Speaker 0: und wegen jetzt will ich aber wirklich zurück zu euch.

Speaker 0: Und ich werde das so oder so machen,

Speaker 2: wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe dann kannte die Familie von Emilia diesen Mehmet gar nicht

Speaker 0: gut.

Speaker 2: Die haben sich glaube ich nur ein zwei Mal zwischen Tür und Angel gesehen mehr nicht.

Speaker 2: Deshalb muss das, was die Emilia ja über ihn erzählt hat schon gravierend gewesen sein.

Speaker 2: Dass die Familie nur vom Hörn sagen so ein schlechtes Bild von ihm hat ne?

Speaker 0: Gibt es Fotos von Mechme oder dürfen die nicht veröffentlicht werden?

Speaker 0: Ich

Speaker 2: bin bei meiner Recherche auf kein Foto von ihm gestoßen, ne wüsste ich nicht.

Speaker 0: Er wird ja auch nicht offiziell verdächtigt des Mordes.

Speaker 2: Richtig

Speaker 1: Was genau hatte nochmal gefehlt?

Speaker 1: bei ihr Ein Ohrring

Speaker 2: Ja, das war irgendwie ein bisschen merkwürdig tatsächlich.

Speaker 2: Sie hatte einen schwarzen Poncho an der in der Nähe von dem Straßenstrich auf einem Hydranten gefunden wurde

Speaker 0: und dann fehlt aber

Speaker 2: ihre roten Schuhe, ein kleiner silberner O-Ring und ihre Tasche.

Speaker 2: Ich kann mir natürlich vorstellen dass der O-ring zum Beispiel abgefallen ist als sie versucht hat sich zu verteidigen falls es irgendwie zu einem Kampf kam oder ähnliches.

Speaker 1: Das oder ein Trophäensammler, dann komme ich wieder zu meiner Freiertheorie.

Speaker 1: Oh

Speaker 2: ja!

Speaker 1: Aber inzwischen bin ich doch bei fünfzig-fünfzig also...

Speaker 0: Vielleicht waren da schöne Schuhe?

Speaker 0: Bei denen der Mörder dachte dass die in Bulgarien irgendeiner Frau gefallen könnten.

Speaker 0: Teure Schuhen aus der Schweiz.

Speaker 0: Ich sage es mal...

Speaker 2: Ich könnte mir auch vorstellen das der Täter so weit gedacht hat, dass er eher die Schuwe vor sich zahlbar abgenommen hat.

Speaker 2: Er hat die Leiche ja beschwert und wollte, dass sie untergeht aber die Schuhe hätten ja oben getrieben.

Speaker 2: Die werden ja

Speaker 1: wieder hochgekommen.

Speaker 0: Aber wieso lag ihr Poncho dann noch beim Straßenstrich?

Speaker 1: Den hat sie vielleicht ausgezogen damit sie mehr freier anlockt.

Speaker 2: Aber er wurde in der Nähe gefunden nicht auf dem Straßenstrick.

Speaker 1: Ach so!

Speaker 0: Ja

Speaker 2: Na, ich weiß nicht.

Speaker 2: Ich find das komisch weil... Also so schängelde Mengele machst du ja nicht einfach hinter mir dran.

Speaker 0: Schängelder Mengele?

Speaker 0: Das hab' ich ja noch nie

Speaker 2: gehört!

Speaker 0: Da bin ich ja mal gespannt ob unsere Grenzgänger das kennen.

Speaker 0: Schengelde Mengele.

Speaker 0: Ihr wisst was wir meilen für eben hier.

Speaker 1: Ich weiß wo sie's herhat.

Speaker 0: Boah, ihr ist erwachsen im Podcast.

Speaker 0: Ah, du weißt es so.

Speaker 0: okay alles klar Ja.

Speaker 0: aber wenn Sie eben das machen wollten da Wann war das überhaupt?

Speaker 0: zu welcher Jahreszeit?

Speaker 2: September.

Speaker 0: Na ja, okay kann man da draußen sich näher kommen auch wenn man möchte aber licht man seinen Puncho dann über einen Hydranten?

Speaker 0: ich weiß es nicht, ja ok Ich kenne das oder ich kenne dass ist auch gut.

Speaker 0: zu viel gesagt vom Fernsehen natürlich nur und vom Hörn sagen dass die dann meistens so Zimmer haben wo man hingeht oder im Auto.

Speaker 0: dann

Speaker 1: Ich habe auch die ganze Zeit ein Auto

Speaker 2: vor

Speaker 1: meinem Auge.

Speaker 0: Ja, normalerweise gehen die Damen vom Straßenstrich doch mit zu den freiernden Autos oder irgendwie sowas.

Speaker 1: Wisst ihr noch?

Speaker 1: Ich wollte mal kurz zu den Schuhen.

Speaker 1: Ich wollte noch kurz was loswerden.

Speaker 1: Der Gördemörder!

Speaker 1: Wie viele Schuhe man da doch gefunden hat.

Speaker 1: Waren das nicht Schuhes?

Speaker 1: Also nicht, dass der Gördemörder jetzt in Luzern war.

Speaker 1: Das will ich nichts sagen.

Speaker 1: Ich wollte einfach nur sagen, dass es kranke Menschen gibt die vielleicht auch Schuhe sammeln von ihren Opfern und in der Hinsicht könnten wir vielleicht zum nächsten Mal recherchieren ob es noch weitere prostituierten Morde in der Schweiz gab wo auch

Speaker 2: Schur fehlen.

Speaker 1: das war gerade so.

Speaker 1: mein Gedanke

Speaker 0: muss nicht unbedingt nur schweiz sein

Speaker 2: klar

Speaker 1: das stimmt.

Speaker 0: wer recherchiert ... in die Richtung?

Speaker 2: Ja, ist mein Fall.

Speaker 2: Ich mach das!

Speaker 1: Es ist Jesus' Fall, würde ich auch sagen...

Speaker 0: Ich habe nur mal vorsichtig gefragt.

Speaker 0: Ich wollte es dir nicht zuschieben direkt, aber jetzt wo du es sagst, hält mir das auch auf!

Speaker 0: Nee okay, machst du zur nächsten Sendung vielleicht?

Speaker 0: Da gibt sich ja noch was man weiß es nicht.

Speaker 1: Gibt's noch andere Theorien, die wir gerade irgendwie in unserem Tunnel vergessen haben könnten?

Speaker 1: Ich meine Selbstmord kommt nicht infrage mit dem Szenario, mit dem Gefesselten und Strangolierten.

Speaker 2: Also ich habe auch noch eine Theorie bin mir aber nicht sicher ob die zu weit hergeholt ist.

Speaker 0: Na erzählt!

Speaker 2: Was wäre denn wenn Emilia auf diesem Straßenstrich bei Freiern sehr beliebt war?

Speaker 2: Und den anderen Frauen zum Beispiel die Stammkundschaft ausgespannt weggenommen hat.

Speaker 2: Und dass dadurch so ein kleiner Eifersuchzkampf aufkam.

Speaker 2: und da jemand soweit gegangen ist, das er gesagt hat... Also das eine andere Prostituierte gesagt hat hey ich will nicht mehr, dass die hier arbeitet kann nie mal bitte beseitigt werden!

Speaker 1: Also tatsächlich hatte ich diesen Konkurrenzgedanken auch schon habe ihn dann aber wegen Händchen halten und diesen Männern, die da rumliefen.

Speaker 1: Und so weiter und sofort gleich wieder verdrängt.

Speaker 1: aber ich wollte dich bestätigen dass das vielleicht auch nicht abwegig ist Aber ich hätte das jetzt auch eher hinten angestellt als Theorie.

Speaker 0: Ich finde das durchaus nicht so abweglich und man kann ja jemanden Engagieren der dann einfach so sagt, halt mal Händchen mit mir da stehe ich drauf und das brauche ich bevor es hier chakalaka losgeht.

Speaker 0: Und ja... Das ist halt auch für möglich.

Speaker 0: So sollte man nicht außer Acht lassen.

Speaker 2: Stimmt!

Speaker 2: So einfach kann es sein ne?

Speaker 2: Mit dem Händchchen halten, dass einfach da ein... Da macht man sich zu viele Gedanken drüber, aber das ... Es kann ja wirklich einfach einen Mann gewesen sein der gesagt hat oh damit ich in Fahrt komme

Speaker 1: Also bei der Hand.

Speaker 1: Oder komm mit oder so, ne?

Speaker 2: Ja genau!

Speaker 0: Was dann als Händchen haltend gedeutet wurde ja was du vorhin schon angedeutet hast wie schade es ist dass wahrscheinlich polizeiliche Ermittlungen nicht in alle Richtungen gehen denke ich mal.

Speaker 0: und das die sich momentan ein bisschen drauf fokussieren um ihn wegen der anderen Delikte dazu belangen und wieder in die Schweiz zu bekommen oder sie sagen das nicht haben ihn aber sehr unter Verdacht und wollen ihn nur zurückbekommen, um dann weiter gegen ihn ermitteln zu können.

Speaker 0: Ist natürlich auch... Vielleicht haben die was in der Hinterhand?

Speaker 0: Was wir mal wieder nicht wissen.

Speaker 2: Also ich hätte da noch eine Info!

Speaker 2: Es tut mir endlich leid, habe

Speaker 1: ich...

Speaker 2: Du weißt mehr.

Speaker 2: Per Gäffel freut sich zu sagen.

Speaker 0: Ja ne, wie deine Schwester, die macht das auch immer gerne mit mir.

Speaker 0: Ganz am Ende.

Speaker 2: Und zwar wurden an Emilias Leiche DNA-Spuren gefunden, die aber noch nicht zugeordnet werden konnten.

Speaker 0: Männliche!

Speaker 2: Das weiß man noch nicht.

Speaker 2: und es gibt in der Schweiz – ich weiß nicht, ich glaube seit einigen Jahren einen Verfahren das nennt sich DNA-Phenotypisierung und da kann man Erkenntnisse daraus schließen zum Beispiel zum biologischen Alter zur geografischen Herkunft Haarfarbe, Augenfarbe Hautfarbe und so weiter.

Speaker 0: Wo hat sie lang gelebt?

Speaker 0: Und all diese Dinge?

Speaker 0: Naja das habe ich also eine Typisierung da hab' ich auch schon in Deutschland von gehört.

Speaker 1: Ich auch

Speaker 0: Ja interessant.

Speaker 0: Ähm

Speaker 2: und dieses Verfahren läuft aber gerade und ich habe mich mit der zuständigen Polizeidienststelle schon in Verbindung gesetzt und die haben geschrieben dass sich da jetzt in den kommenden Tagen noch jemand bei mir meldet um mir dieses Verfaren nochmal genauer zu erklären und zu berichten ob es da im Fall Emilia vielleicht neue Erkenntnisse gibt.

Speaker 0: Das wäre spannend.

Speaker 0: Ja, das ist ja echt spannend!

Speaker 1: Ist halt die Frage, ob sie Mech mit DNA schon in der Datenbank hatten und es keinen Treffer gab weil's eine andere DNA ist oder seine DNA gar nicht darin ist und seine Unbekanntes?

Speaker 1: Und deswegen...

Speaker 2: Es ist natürlich ne gute Frage

Speaker 1: dass sich zugeordnet werden kann aber Somit bleiben unsere Theorien alle offen.

Speaker 0: Ja, mehr Theorieren glaube ich gibt es auch nicht.

Speaker 0: Es sei denn einem Grenzgänger fällt noch etwas völlig anderes ein.

Speaker 0: dann hören wir da gerne von

Speaker 1: Genau und ansonsten

Speaker 0: bleibt bleibt Jesse am Ball in diesem Fall?

Speaker 1: Ansonsten bitten wir natürlich alle wie immer auf Instagram zu gehen und zu gucken ob Das Opfer ein bekannt vorkommt oder vielleicht die Phantombilder der zwei Männer, die sich da aufgehalten haben.

Speaker 1: Vielleicht kennt man jemanden, der jemanden kennt, der irgendwie von dem Fall gehört hat und irgendwas weiß was noch nicht an die Öffentlichkeit getreten ist?

Speaker 1: Jeder Hinweis ist entscheidend!

Speaker 1: Ja... Mama ich glaube beim nächsten Mal bist du dran

Speaker 1: ne?!

Speaker 0: Ach, ich habe befürchtet dass das jetzt noch kommt.

Speaker 0: Möchtest

Speaker 1: du

Speaker 2: uns ein Ausblick geben?

Speaker 2: Ich kann

Speaker 0: einfach sagen tschüß liebe Grenzgänger tschüss!

Speaker 0: Nein ich freue mich natürlich darauf euch auch wieder einen neuen Fall vorzustellen.

Speaker 0: Ich bin dran absolut ja aber ich kann noch keine voraus sich geben da ich zwischen zwei Fällen noch schwanke.

Speaker 0: Ich habe in beiden recherchiert und bin mir noch nicht ganz sicher was jetzt gerade so am besten da reinpasst.

Speaker 0: Mir ist aufgefallen witzigerweise letzte Nacht drüber nachgedacht dass wir viel über Frauen berichten.

Speaker 0: Aber es ist ja auch so statistisch, denke ich mal, dass mehr Frauen vermisst werden, ermordet werden durch unbekannte Täter.

Speaker 0: Ich glaube das Statistisch tatsächlich bewiesen ist, dass viele mehr Frauen zum Opfer fallen, Gewalttaten zum Opfern fallen.

Speaker 1: Leider Ja!

Speaker 0: Und dann hatte auch einmal ein Feedback bekommen von einer Grenzgängerin die So zwei oder drei Folgen gehört hatte von uns und sagte, ihr kümmert euch um verschwundene Frauen.

Speaker 0: Und ermordete Frauen.

Speaker 0: Da habe ich das erst mal hinterher zurechtgesetzt und hab gesagt es geht nicht nur bei uns um Frauen.

Speaker 0: Er sagt sich hat er noch nicht alles gehört.

Speaker 0: aber sie sagte ich finde ich klasse dass ihr das macht.

Speaker 0: nun Sie findet auch guter Schelmahn für andere Personen als nur Frauen Aber Das fällt richtig auf dass echt viel mehr Frauen betroffen sind.

Speaker 2: Euer erster Fall war doch mit einer männlichen Person oder nicht?

Speaker 1: Arne Hermsen und Nils Hansen hatten wir auch schon.

Speaker 1: Also ich hatte geguckt, dass sich immer mal eine männliche Person miteinbringe aber es ist tatsächlich in der Recherche auffällig das mehr Frauen gibt die Gewalttaten zum Opferfallen.

Speaker 0: Ich lasse für die folgende Aufnahme noch offen worum es geht Aber es geht natürlich um einen Fall aus den Niederlanden.

Speaker 2: Ich bin jetzt noch ganz hyped und ganz gespannt, denn Kara wird hoffentlich wieder ihren Satz sagen.

Speaker 1: Ja!

Speaker 2: Das hat letztes Mal schon nicht geklappt.

Speaker 0: Die

Speaker 2: Ausreihen sollen nochmal...

Speaker 1: Ähm ja liebe Grenzkänger denkt immer dran, Grenzen sind dazu da um eingerissen zu werden.

Speaker 2: Ja super!

Speaker 0: Dankeschön!

Speaker 0: Wir

Speaker 2: haben uns bei den ganzen Tag draufgerollt.

Speaker 0: Wir haben es mal wieder geschafft.

Speaker 0: Ich grüße euch alle, bleibt schön gesund!

Speaker 1: Vielen Dank

Speaker 0: fürs Zuhören und Tschüssi!

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