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013 - Ein Leben brutal ausgelöscht

Esther Paul: Wenn Schweigen den Täter schützt

Ein Leben brutal ausgelöscht

Im April 2017 wird die 43-jährige Esther Paul tot am Ufer des Veluwemeers in den Niederlanden gefunden. Sie ist gefesselt, schwer misshandelt und im Wasser zurückgelassen worden. Bis heute ist ihr Mord nicht aufgeklärt. Esther war Mutter, Tochter, Schwester und Freundin. In den Tagen vor ihrem Tod hatte sie große Angst vor ihrem Expartner und hielt sich versteckt. Später geraten mehrere Personen in den Fokus der Ermittlungen - darunter Menschen aus dem Umfeld, in dem sie zuletzt Schutz gesucht hatte. Doch trotz Verdachtsmomenten, Hinweisen und vielen offenen Fragen kommt es zu keiner Verurteilung. Fast zehn Jahre später kämpft Esthers Mutter Suus noch immer für Antworten. Vor dem niederländischen Parlament protestiert sie gegen eine mögliche Vernichtung von Polizeidaten zu ungelösten Fällen. Denn für Angehörige von Cold-Case-Opfern bedeutet jede gelöschte Akte vielleicht auch eine gelöschte Chance auf Gerechtigkeit. In dieser Folge sprechen wir über Esther Paul, über Angst, Schweigen, organisiertes Verbrechen, den Kampf ihrer Familie - und darüber, warum ungelöste Fälle nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Wenn ihr Hinweise zum Fall Esther Paul habt, meldet euch bitte bei den zuständigen Stellen oder gebt euer Wissen auf einem sicheren Weg weiter. Jeder Hinweis kann wichtig sein.

In dieser Folge

  • Was hat Datenschutz mit Cold Cases zu tun?
  • Wer war Esther Paul und wie kam sie ums Leben?
  • Wer ist tatverdächtig und welche Herausforderungen hat der Fall?

Hinweis

Diese Folge behandelt einen ungeklärten Mordfall. Es wird kurz grob der Zustand einer Leiche beschrieben ohne ins Detail zu gehen.

Quellen und weiterführende Informationen

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Wenn du Gedanken zum Fall hast oder Informationen teilen möchtest, freuen wir uns über deine Nachricht. Hinweise zu konkreten Fällen leite bitte immer direkt an die zuständigen Ermittlungsbehörden weiter.

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Kapitelmarken

  • 00:00 Intro
  • 00:30 Begrüßung
  • 02:01 Zukunft des Podcast (Mitarbeit Jessie)
  • 06:29 Rückblick und Updates
  • 15:38 Fallerzählung (Mord an Esther Paul)
  • 31:30 Diskussion über den Fall
  • 41:20 Schlussworte und Verabschiedung

Speaker 0: Gremsfälle.

Speaker 1: Ein Podcast über Cold Cases,

Speaker 0: die Grenzen überschreiten, wo das Unerklärte beginnt und die Suche nach Antwort nie endet –

Speaker 1: der Podcast gegen das Vergessen!

Speaker 0: Halli hallo hallöle

Speaker 1: Oh moin

Speaker 2: Guten Morgen.

Speaker 0: na

Speaker 1: Wie geht's?

Speaker 1: Seid ihr schon fit um diese frühe Uhrzeit?

Speaker 0: Auf jeden Fall Das ist ganz ungewohnt.

Speaker 1: Oh ja, das klingt überzeugend Jesse!

Speaker 1: Ich

Speaker 2: geh beim Bestes.

Speaker 1: Haben wir die Grenzgänger schon?

Speaker 1: Die lieben Grenz-Gänger schon begrüßt?

Speaker 0: Nein.

Speaker 1: Moin sind zusammen ihr Lieben... Guten

Speaker 0: Morgen liebe Grenz Gänger beziehungsweise Hallo Wir wissen gar nicht zu welcher Tageszeit ihr uns hört.

Speaker 1: Den Fehler machen wir immer wieder gerne.

Speaker 2: Wobei wir ja schon rausgefunden haben dass ziemlich viele anscheinend schon ab null Uhr, die neuen Folgen immer hören.

Speaker 2: Also so zwischen Null und Acht Uhr hören schon so zehn zwölf Leute unsere Folgen.

Speaker 2: Das ist inaktional.

Speaker 1: Haben die nachts nichts anderes zu tun?

Speaker 1: Die kommen vielleicht erst von der Schicht oder was weiß ich... Ich benutze Podcast muss ich ja zugeben auch manchmal wenn ich nicht einschlafen kann oder zum Einschlaven.

Speaker 1: Vielleicht sind das auch solche Fälle die nachtswach geworden sind Nicht wieder einschlafen können oder irgendwas.

Speaker 1: Auf mich hat das eine beruhigende Wirkung, egal ob es um Verbrechen geht oder nicht.

Speaker 1: Ja,

Speaker 0: das stimmt!

Speaker 0: Oder die hören des Morgens im Autor auf dem Weg zur Arbeit?

Speaker 1: Auch möglich ja natürlich aber egal.

Speaker 1: Hauptsache sie hören uns viel lieben Dank dafür

Speaker 0: Definitiv und ich glaube wer uns bei Instagram folgt der ist jetzt brennt an der Antwort interessiert Jesse auf unsere Frage gegeben hat bzw.

Speaker 0: sie hat es ja da auch schon unter dem Post geschrieben, ob sie künftig komplett ins Grenzfälle-Team einsteigen möchte und ich lasse ihr einmal vielleicht selber zur Wort kommen wie ihre Antwort lautet

Speaker 2: Ja.

Speaker 2: also dann an dieser Stelle nochmal vielen Dank für euren Heiratsantrag.

Speaker 2: Ich habe mich sehr gefreut und fühle mich geschmeichelt Und ich habe ein bisschen drauf rumgedacht und bin jetzt zu dem Entschluss gekommen, dass ich euch gerne unterstützen möchte.

Speaker 1: Sehr schön!

Speaker 1: Aber?

Speaker 2: Ja, ein kleines aber.

Speaker 2: Ich möchte mir gerne selber eine Probezeit geben von ein paar Monaten umzusehen ob ich dem Ganzen gerecht werden kann.

Speaker 2: Ob ich hinterherkomme mit der Fallrecherche oder mit dem Schneiden und da gehört ja noch ziemlich viel weiteres dazu.

Speaker 2: Und ich möchte das alles zu hundert Prozent machen und da wirklich Herzblut auch reinstecken, und möchte in den nächsten Monaten rausfinden ob ich dafür genügend Zeit habe?

Speaker 2: Wenn ja dann würde ich gerne fest einsteigen!

Speaker 1: Ja super erst mal ganz lieben Dank für deine Antwort zu unserem Heiratsantrag und ich habe alle größtes Verständnis dafür dass du das so machen möchtest und er scheint mir auch sinnvoll absolut.

Speaker 0: Vielen lieben dank auch von meiner Seite.

Speaker 0: Ich freue mich

Speaker 2: sehr.

Speaker 0: Ja, ich

Speaker 1: freue mich auch!

Speaker 0: Und wenn wir die Probezeit überstanden haben... Wir müssen das ja quasi überstehen, Mama ne?

Speaker 0: Spätestens dann brauchen wir ein neues Fotoshooting fürs Cover.

Speaker 2: Juhu!

Speaker 2: Das bringt mich gerade

Speaker 1: zum ersten Punkt den ich heute ansprechen wollte.

Speaker 1: In der letzten Folge hat Jesse ja uns einen Fall vorgestellt.

Speaker 1: Und ach du je, er fand weder in Deutschland noch in den Niederlanden statt.

Speaker 1: Aber dazu haben wir überhaupt keinen Kommentar gegeben.

Speaker 1: da sind wir nicht drauf eingegangen weil eigentlich kommt unser Podcast Daher mit Fällen aus den Niederlanden und aus Deutschland, aber dieser spielte sich ja in der Schweiz ab.

Speaker 1: Wollt ich nur noch mal so gesagt haben ob dann eventuell eine Erweiterung ins Haus steht?

Speaker 2: Ja, ich hatte das glaube ich nur ganz kurz angeschnitten dass ich ein paar Jahre in der schweiz gelebt habe.

Speaker 2: Ich würde mir überlegen ob ich nur Schweizerfälle dann einbaue oder mich auch in deutschland mit Ausbreite in Absprache, mit Kara.

Speaker 2: Aber ich habe schon ein bisschen recherchiert und es gibt tatsächlich einige Fälle aus der Schweiz die ich gerne erzählen würde wo sich lohnt mal nochmal alles aufzurollen und zu hinterfragen.

Speaker 1: Das bringt natürlich gleich Ideenkara für das Foto, das neue ne?

Speaker 1: Ja okay!

Speaker 0: Auf jeden Fall und mich hab grad auch noch ein paar Gedanken man könnte's auch noch ausweiten auf Österreich

Speaker 1: Belgien, ich bin noch für Belgien.

Speaker 1: In den Lux-Staaten oder

Speaker 0: alles was an Deutschland dran grenzt oder so.

Speaker 0: also das können wir ja nochmal beschnacken oder unsere Grenzgänger auch befragen.

Speaker 0: Ja,

Speaker 1: gute Ideen sollten wir machen!

Speaker 2: Ja, es gibt ja auch diverse vermissten Fälle von Deutschen im Ausland.

Speaker 2: Ich weiß nicht... Dieser eine ganz bekannte Fall war irgendwie vorgestern oder so habe ich da wieder von gelesen dieser

Speaker 0: Lars-Mittank?

Speaker 2: Ja genau der, ich weiß gar nicht in welchem Land der verschwunden ist.

Speaker 0: Bulgarien

Speaker 2: oder sowas könnte man ja auch mit aufgreifen.

Speaker 1: Ja, oder denkt mal gestern an die XY-Ungelöstfolge.

Speaker 1: Die wir sozusagen gesehen haben über die Entfernung mit dem jungen Mann aus den Niederlanden der irgendwo da im Grenzgebiet Deutschland Frankreich was weiß ich niederlande verschwunden ist?

Speaker 1: Ja ja okay es gibt noch viel Potenzial.

Speaker 1: Ja auf jeden Fall!

Speaker 1: Daran mangelt es uns nicht.

Speaker 1: Okay Jayce dann habe ich noch eine Frage.

Speaker 1: Ach, dann gebt uns ein Update zu Emilia Emilowa.

Speaker 2: Also zu Emília selbst gibt es kein Update aber ich habe ein bisschen recherchiert ob es vergleichbare Fälle gibt aus der Schweiz was Prostituierte angeht und konnte folgende Informationen finden und zwar gab es zwischen acht erschreckend viele Fälle, wo Prostituierte zum Beispiel körperlich angegriffen wurden.

Speaker 2: Auch getötet worden oder verschwunden sind

Speaker 1: und

Speaker 2: fünf Fälle davon sind wohl immer noch sehr präsent weil sie so grausam sind.

Speaker 2: Es gibt ein ganz schlimm Fall noch aus zwei tausend vierzehn also aus dem gleichen Jahr in dem Emilia auch getötete wurde Im gleichen Monat.

Speaker 2: Und zwar auch in Zürich wurde eine Sexarbeiterin erstochen, im Koffer versteckt und dann hat der Freier sie mitgenommen und in seinem Weinkühlschrank verstockt.

Speaker 2: Oh

Speaker 1: mein Güte!

Speaker 1: Ich würde keinen Schluck mehr trinken.

Speaker 1: Das ist ein Flaschen-Schuljog aber das ist despektierlich.

Speaker 1: Okay streichen wir das.

Speaker 1: Entschuldigung.

Speaker 1: Nein!

Speaker 1: Ihr wisst, wie das gemeint war?

Speaker 1: Ich hab mich so erschrocken.

Speaker 1: eben, ja... ich habe selbst ein Weinkühlschrank, hat mir das gerade vorgestellt.

Speaker 1: Also nee, muss nicht sein.

Speaker 1: Gut.

Speaker 1: Tschuldigung Jesse, wollte ich nicht unterbrechen.

Speaker 2: Alles in Ordnung der Fall wurde aber immerhin geklärt.

Speaker 2: also der Typ könnte ihr kein Wein mehr trinken aus dem Kühlschrank.

Speaker 2: Der ist im Knast für siebzehn Jahre.

Speaker 1: Das ist gut zu hören.

Speaker 1: Ja

Speaker 2: Ja.

Speaker 2: Wobei auch gruselig, weil das ist schon zwölf Jahre her,

Speaker 2: d.h.,

Speaker 2: in fünf Jahren kommt er auch schon wieder raus.

Speaker 1: Das ist mehr als grusulich?

Speaker 1: Ist es so schrecklich dass die immer wieder frei kommen haben?

Speaker 2: Und in twenty-fünfundzwanzig habe ich herausgefunden wurde auch noch eine Prostituierte erbordet.

Speaker 2: Ich weiß leider nicht mehr wo.

Speaker 2: Es hat sich ziemlich viel in Zürich zugetragen muss ich sagen Also ziemlich viel verschwundene Frauen, die auf dem Straßenstrich in Zürich gearbeitet haben und auch Morde an diesen Frauen.

Speaker 2: Ganz unschöne Dinge.

Speaker 0: Aber keine Verbindung zu Emilia?

Speaker 0: Nein!

Speaker 1: Aber trotzdem vielen lieben Dank Jessi.

Speaker 2: Ja sehr gerne

Speaker 0: Habt ihr sonst noch was zur alten Fällen zu berichten.

Speaker 0: ich nicht.

Speaker 1: Jetzt schlägt meine Stunde heute.

Speaker 1: Ich habe Gerade heute Morgen ein Update zu unserer Episode zwei bekommen, da geht es um das Verschwinden von Theresa Crook.

Speaker 1: Liebe Grenzgänger und liebe Kara, liebe Jessie erinnert euch vielleicht?

Speaker 1: Da ist der Sohn Daniel B angeklagt wegen Mordes an Paul Fossen Und im Zuge der Ermittlung der Polizei hatte sich ergeben dass seine Mutter verschwunden ist.

Speaker 1: Es gab einige Anhaltspunkte wahrscheinlich seine Mutter auch ermordet haben könnte.

Speaker 1: Er leugnet das, er leugnete beide Taten und gestern, gestern war Mittwoch ist der erneut verhört worden und kurz danach hat die Staatsanwaltschaft ihn auch des Mordes an seiner Mutter angeklagt.

Speaker 1: Das wird anscheinend so wie ich es verstanden habe im gleichen Prozess verfolgt wie der Mord an Paul Fossen aber jetzt Offiziell im beiden Fällen des Mordes angeklagt.

Speaker 0: Dann wird es aber ein reiner Indizienprozess?

Speaker 1: So sehe ich das auch, ich weiß nicht ob das gut ist, ob das Erfolgsaussichten schmerlert eventuell eine Vorurteilung... ...wird schwierig werden denke ich mal.

Speaker 2: Vielleicht übt das Druck auf ihn aus!

Speaker 1: Oder so oder es hat sich in dem Verhör irgendetwas ergeben, dass wird natürlich nicht bekannt gemacht denn es ist schon auffallend, dass sie direkt nach dem Verhör der Anklage erhoben haben.

Speaker 1: Okay das war zu unserer Episode zwei.

Speaker 1: ich habe noch ein Update zu unserem Fall über Maria von der Sanden.

Speaker 1: Das war Episode vier die hieß Der Stein im Rucksack.

Speaker 1: Mancher Grenzgänger wird sich wahrscheinlich erinnern Die Maria war in Pütten in den Niederlanden verschwunden und ihre Leiche ist am Möhnesee in Deutschland gefunden worden, aber erst Jahre Jahrzehnte später identifiziert wurden.

Speaker 1: Wir sind zu diesem Fall von einer Person aus Pütten kontaktiert worden die uns viele Details zu den damaligen Gegebenheiten übermittelt hat.

Speaker 1: es sind so viele Einzelheiten und so viele Hinweise, dass wir uns jetzt erst einmal zusammensetzen müssen um das alles genau zu analysieren.

Speaker 1: Diese Person hat uns auch gebeten mit der deutschen Polizei Kontakt aufzunehmen und zu versuchen ich will nicht sagen eine Neuaufnahme dort zu erreichen des Falles zu erreichen aber Überzeugungsarbeit zu leisten um welchen Täter es sich handeln könnte.

Speaker 1: letztendlich kommt auch diese Person, dieser Hinweisgeber zu dem Schluss das Ron Ronald Pieper der damals ja schon verdächtigt wurde.

Speaker 1: Auch mit dem Tod von Maria van der Sanden zu tun hat.

Speaker 1: er hat uns auch Einzelheiten zu den Zusammenhängen geliefert in welcher Relation manche Personen zueinander gestanden haben damals.

Speaker 1: Mir kann ich leider noch nicht sagen, natürlich werden wir das wieder aufnehmen und euch berichten.

Speaker 1: Wir danken dem Hinweisgeber!

Speaker 1: Wir bleiben in Kontakt und werden ihn auch unterrichten sobald wir Neues erfahren haben.

Speaker 1: Es geht dabei letztendlich dem Hinweisgeber auch darum neue Taten zu vermeiden.

Speaker 1: es könnte sich erweisen dass Ronald P mehrere Morde bereits begangen hat.

Speaker 1: Er war auch verdächtigt in einem dritten Frauenmord.

Speaker 1: Er sitzt jetzt im Gefängnis, aber kommt in anderthalb Jahren aus dem Gefängniss raus und die Angst des Hinweisgebers ist groß, dass neue Taten passieren werden.

Speaker 1: Wenn wir irgendwie dazu beitragen können das das eben nicht der Fall ist?

Speaker 1: Dass er nicht freikommt, dass er doch noch angeklagt wird wegen der zwei anderen Taten wenn er Wiesen is'.

Speaker 1: dass er es war oder wenn es genügend Beweise gibt, das er ist wahr.

Speaker 1: Es geht ja immer die Unschuldsvermutung also ich kann ja nicht behaupten, er war es.

Speaker 1: Ja, wenn wir dazu beitragen könnten dann wäre ein großes Ziel unseres Podcasts erreicht!

Speaker 1: Ja ihr merkt ich bin ein bisschen angegriffen von diesen Informationen, die wir bekommen haben und dem was da alles hinter steht.

Speaker 1: Punkt

Speaker 0: Liebe Grenzgänger Ihr wundert euch bestimmt warum Jesse und Ich gar nicht auf das reagieren, was Mama da erzählt und auch nicht darauf eingehen warum sie so angefasst ist.

Speaker 0: Das liegt daran dass wir den Teil über den Hinweisgeber einmal neu einspielen mussten, dazwischen Aufnahme- und Veröffentlichung sich ganz neue Dinge ergeben haben.

Speaker 0: Ja somit gibt es live keine Reaktion bedeutet aber berührt sind von dem, was uns an Hinweisen zugespielt wurde.

Speaker 0: Wir sind alle noch ein bisschen durcheinander und vielleicht auch ein bisschen überfordert – das aber nicht bedeutet dass wir uns der Verantwortung nicht bewusst sind!

Speaker 0: Wir gehen mit diesen Hinweisen sehr verantwortungsvoll um.

Speaker 0: Wir werden das Ganze aufarbeiten und strukturieren und dann an die entsprechenden Behörden weitergeben.

Speaker 0: Wir werden euch hier so gut es geht auf dem Laufenden halten und möchten uns nochmal ganz herzlich bei dem Hinweisgeber bedanken für den Mut, auf uns zuzugehen und uns diese Informationen zukommen zu lassen.

Speaker 0: Ja genau!

Speaker 0: Und jetzt geht es weiter mit der ursprünglichen Aufnahme.

Speaker 0: Noch etwas?

Speaker 1: Keine Updates mehr von meiner Seite aber ich bin ja eh dran heute.

Speaker 1: Ich kann gleich weitermachen.

Speaker 1: Okay Mein heutiger Fall hat meine Aufmerksamkeit durch eine Aktion der Mutter, der ermordeten Frau geweckt.

Speaker 1: Dieser hatte sich vor dem niederländischen Parlament postiert um gegen eine mögliche Vernichtung von Akten zu ungelösten Fällen zu protestieren.

Speaker 1: Im Parlament fand zudem Zeitpunkt als sie dort protestierte Eine Debatte darüber statt ob diese Daten zu den offenen Fällen nach einer gewissen Zeit vernichtet werden müssen.

Speaker 1: Aus rechtlichen Gründen!

Speaker 1: Das hat mich sehr erschreckt, dass das überhaupt möglich sein soll und daher bin ich auf diesen Fall gestoßen.

Speaker 1: Mein heutiger Fall dreht sich um Esther Paul.

Speaker 1: Ich nenne ihn ein Leben brutal ausgelöscht.

Speaker 1: Ich habe eben erwähnt, dass die Mutter der Ermordeten vor dem Parlament demonstriert hat und zwar war das am neunten September um zwölf Uhr eins.

Speaker 1: Fast zehn Jahre nach dem Tod ihrer Tochter Esther Paul hofft süß Josten noch immer auf einen Durchbruch.

Speaker 1: Am Mittwoch ist sie mit einem Foto von Esther im Parlament anwesend, woüber die Aufbewahrung von Polizeiakten zu ungelösten Fällen debattiert wird.

Speaker 1: Süß befürchtet dass die Vernichtung dieser Daten die Wahrscheinlichkeit verringert das der Mord an ihrer Tochter jemals aufgeklärt wird.

Speaker 1: Zitat süß einmal gelöscht kommen sie nie wieder und dann kann man den Fall auch nicht mehr lösen.

Speaker 1: für uns ist es eine Tragötie.

Speaker 1: am selben Tag um erklärte der Justizminister David Van Weh, dass vorerst weiterhin alte Polizeidaten aufbewahrt werden die sich später als relevant für ungelöste Fälle erweisen könnten.

Speaker 1: Durch diese Maßnahme riskiert er eine Strafe der niederländischen Datenschutzbehörde.

Speaker 1: Van Wehl möchte jetzt prüfen ob eine längere Aufbewahrung dieser Daten rechtlich möglich ist.

Speaker 1: Das ist also der Status zu dieser Frage oder Debatte der Vernichtung der Akten.

Speaker 2: Darf ich kurz jetzt Zwischenfrage stellen?

Speaker 1: Ja, sicher!

Speaker 2: Ich weiß nicht ob ich gerade was überhört habe.

Speaker 2: Um welche Lagerungsfrist reden wir hier also?

Speaker 2: ab wieviel Jahren?

Speaker 1: Über Fristen haben wir noch gar nicht geredet.

Speaker 1: Ging nur so um das überhaupt das möglich sein soll diese Daten zu löschen.

Speaker 1: Nein dass es eigentlich rechtlich erforderlich ist diese Daten aus Datenschutzgründen zu lösen und das dagegen protestiert wurde.

Speaker 1: Ich halte euch auch auf dem Laufenden, da wird ja weitergehen weil der Justizminister ist anscheinend rechtlich in einer schlechteren Position.

Speaker 1: Anscheinend gibt es Gesetze von der Datenschutz betreffend die eben sagen nach so und so viel Jahren oder was weiß ich Jahrzehnten müssen Daten gelöscht werden was ich für völlig unbegreiflich halte.

Speaker 1: Aber

Speaker 0: doch nicht in Cold Cases und vermissen Fällen?

Speaker 2: Welcher Begründung

Speaker 1: denn?

Speaker 1: Ja, es ist mal gut für eine Folge mit Besonderheiten.

Speaker 0: Definitiv!

Speaker 1: Da werden wir das dann aufgreifen noch weiter aber Ich werde auch darüber berichten sobald ich irgendwas höre über die Fristen oder über neue Entwicklungen dieser Hinsicht.

Speaker 1: Nun aber zu meinem Fall.

Speaker 1: Wer war Esther?

Speaker 1: Paul?

Speaker 1: Esther war eine liebevolle und fürsorgliche Mutter.

Speaker 1: Sie hinterließ ihre Tochter Juanita, ihre Eltern Süß- und Lex, ihren Bruder Renéi und ihren Neffen Réveillan.

Speaker 1: Ihr Leben war nicht immer einfach – im Oktober twenty fourteen wurde Esther verhaftet und blieb bis Dezember zwei tausend vierzehn in Untersuchungshaft.

Speaker 1: Am fünften Februar zweitausend sechzehn verurteilte ein Gericht sie wegen Geldwäsche für Cannabis-Plantagen zu fünf Monaten Haft, von denen zwei zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Speaker 1: Abzüglich der bereits verbüßten Untersuchungshaft.

Speaker 1: Seit ihrer Freilassung im Dezember, ist sie nicht mehr inhalvtiert worden.

Speaker 1: Trotz aller Schwierigkeiten genoss Esther das Leben in vollen Zügen!

Speaker 1: Sie liebte es auszugehen und mit ihrer Mutter zu shoppen – mit ihrem Neffen etwas zu unternehmen oder mit Juanita einen Beauty-Abend zu veranstalten.

Speaker 1: Esther wünschte sich sehnlichst, dass Juanita ihren Schulabschluss machen

Speaker 1: würde.".

Speaker 1: Mama war wirklich meine beste Freundin und ich war ihr ganzer Stolz!

Speaker 1: Mama war immer unser Fels in der Brandung.

Speaker 1: In den Tagen vor ihrem gewaltsamen Tod hatte sich die dreinvierzigjährige aus Angst vor ihrem Ex-Partner Frank G In einem Chalet von Mike J., bei dem es sich um ein bekanntes Mitglied der Amsterdamer Unterwelt handelt, auf dem Campingplatz Riviera Beach in Biddinghülsen versteckt gehalten.

Speaker 1: Sie soll überaus verängstigt gewesen sein und doch gehofft haben das alles gut ausgehen würde.

Speaker 1: Laut Polizeiangaben wurde sie jedoch in der Nacht vom neunundzwanzigsten auf den dreißigsten April ihrem Ex-Partner Frank G. ausgeliefert.

Speaker 1: Frank G und Esther trennten sich im August, zwei Tausendsechzehn nach einer turbulenten Beziehung.

Speaker 1: Sie blieb jedoch an ihn erinnert, da sein Name auf ihrem Bauch in der Nähe ihres Schambereichs tätowiert war.

Speaker 1: Dort stand Eigentum von Frank G Punkt.

Speaker 1: Esther wurde erstmals am sechsten, zwanzigsten April zwei tausend siebzehn auf dem Campingplatz gesehen.

Speaker 1: Laut Zeugenaussagen wurde sie zuletzt am neunundzwanzigste April gegen siebzen Uhr dort gesehen.

Speaker 1: zu diesem Zeitpunkt trug sie zwei Einkaufstüten der Supermarktkette Spar bei sich Ihre Mutter.

Speaker 1: Süß wusste zu diesem zeitpunkt nicht wo sich ihre Tochter auffielt fragte aber per Sprachnachricht nach einem Termin, den Esther an diesem Tag wahrnehmen sollte.

Speaker 1: Ihre Mutter sagte, meine Nachricht kam an – aber ich hörte nichts von ihr!

Speaker 1: Ich dachte sofort, das ist überhaupt nicht ihre

Speaker 1: Art.".

Speaker 1: Nach einer unruhigen Nacht kontaktierte Süß am nächsten Morgen ihren Sohn René.

Speaker 1: Ist das Bruder?

Speaker 1: Er beruhigte sie, sie sei wohl unterwegs gewesen und hätte keine Zeit gehabt sich zu melden….

Speaker 1: Aber als sich Esther auch bei ihm nicht meldet, wächst die Sorge bei Süß und René.

Speaker 1: René beschließt daher am threißigsten April zwei tausend siebzehn Esther als vermisst zu melden.

Speaker 1: In diesem Moment sitzt Mutter Süß allein zu Hause voller Angst.

Speaker 1: Ich konnte kaum etwas tun.

Speaker 1: ich habe nur gewartet sagt sie.

Speaker 1: Sie versucht sich abzulenken bis ihr Sohn zurückkommt Bis die Nachrichten im Fernsehen ihre Aufmerksamkeit erregen.

Speaker 1: Im Velowemir, jetzt ein kleiner Exkurs.

Speaker 1: Meer ist im Niederländschen gleichzusetzen mit unserem Begriff See und genau anders herum gilt das auch.

Speaker 1: Also es war ein Seh für uns Deutsche, ne?

Speaker 1: Im Velomir war eine Leiche gefunden worden.

Speaker 1: Panik brach aus aber Esther's Mutter wusste noch nichts Genaues.

Speaker 1: Sie wartete ängstlich und ungeduldig darauf mehr über diese Meldung zu erfahren.

Speaker 1: Als René am Nachmittag von der Polizeiwache nach Hause kommt, teilt er seiner Mutter mit, dass Esther gestorben ist.

Speaker 1: Die Leiche im Wehlüwe-Meer ist tatsächlich Esther.

Speaker 1: In diesem Moment bricht einem der Boden unter den Füßen weg – so süß!

Speaker 1: Esthers Leiche wurde gefesselt mit Klebeband und schwer misshandelt an diesem Tag von zwei Radfahrern am Ufer des Wehluwe Meers

Speaker 1: gefunden.".

Speaker 1: Die Polizei vermutet, dass Esther mit einem Auto zum Wasser gebracht wurde.

Speaker 1: Man ließ sie mit Klebeband an Tenden und Füßen im Wasser zurück.

Speaker 1: Es ist unklar ob Esther zu diesem Zeitpunkt noch lebte oder ob er Trinken zu ihrem Tod beigetragen hat.

Speaker 1: Die beiden Einkaufstüten und ihr Koffer wurden nie gefunden.

Speaker 1: Von dem Koffa habe ich auch ein Foto zur Verfügung gestellt.

Speaker 1: Die ersten beiden Tage danach waren für süß sehr intensiv.

Speaker 1: Zitat, Ich musste es das Tod geheim halten.

Speaker 1: Wegen der laufenden Ermittlungen durfte ich mit niemandem darüber sprechen.

Speaker 1: Das fiel mir sehr schwer!

Speaker 1: Ein paar Tage später endete die Stille endlich.

Speaker 1: Istas Leichnam wurde freigegeben und die Beerdigung konnte organisiert werden.

Speaker 1: Süß kann sich nur noch von istas Händen verabschieden.

Speaker 1: Denn aufgrund des Zustands des Körpers nach den Misshandlungen Und der Folter und der Zeit im Wasser war ein normaler Abschied am offenen Sack für die Familie nicht mehr möglich.

Speaker 1: Der Mutter Süß wurde damals von den Behörden mitgeteilt, dass sie sich lediglich von den Händen ihrer Tochter verabschieden könne da diese der einzig unversehrte freigegebene Teil für eine letzte Berührung waren.

Speaker 1: Jahre später bittet Süß deshalb um ein Foto ihrer verstorbenen Tochter.

Speaker 1: Er hatte immer wieder Zweifel und Hoffnung, dass es sich bei der Ermordeten nicht um Esther handeln würde.

Speaker 1: Nachdem sie das Foto gesehen hat, hatte sie endlich die Bestätigung, dass ihre Tochter wirklich gestorben war.

Speaker 1: Im Januar Zwei-Ton-Ninzeen wurden zwei verdächtige Mike J., der Esther in seinem Chalet-Unterschlupf geboten hatte – und sein Schwiegersohn Victor K., wegen Esthers Tod verhaftet.

Speaker 1: Sie sollen sie nicht selbst getötet, sondern eine andere Rolle gespielt haben.

Speaker 1: Polizei und Justiz wollen sich noch nicht dazu äußern welche Rolle Mj und sein Schwiegersohn mutmaßlich spielten aber beide wurden später wieder freigelassen.

Speaker 1: Die Polizei nahm außerdem Estas Ex-Partner Frank G ins Visier.

Speaker 1: Esther hatte zwei Mitglieder der Amsterdamer Motorgang No Surrender Und eine nicht weiter erwähnte Frau über eine größere Geldsumme, die Frank gehörte und die angeblich im Haus seiner Mutter aufbewahrt wurde informiert.

Speaker 1: Diese drei raubten daraufhin am achten Dezember Zwei-Tausendsechzehn, Frank's achten siebzigjährige Mutter aus und erbeuteten sechshunderttausend

Speaker 1: Euro.".

Speaker 1: Die ältere Dame wurde berichten zu... Was?

Speaker 0: Wach!

Speaker 1: Ja?

Speaker 1: Wie

Speaker 0: sagt man sechshundertausend Euro

Speaker 0: da?!

Speaker 1: Aus welchen Quellen wollen?

Speaker 1: Na

Speaker 0: ja, okay.

Speaker 1: Die ältere Dame wurde berichtend zufolge geknebelt und misshandelt, wollte aber keine Anzeige erstatten da die Familie schlechte Erfahrungen mit der Polizei gemacht hatte sagt auch schon viel.

Speaker 1: Esther könnte also vor ihrem Ex zu Tode gefoltert worden sein weil sie die Männer darüber informiert hat dass ihr krimineller Exfreund Geld im Haus seiner Mutter versteckt hielt.

Speaker 1: Bei den beiden Männern handelt es sich um ihren neuen Freund Allen Rasta B Punkt und dessen Freund Giliamo Batboy M Punkt.

Speaker 1: Die beiden Männer wurden wegen dieses Raubes verurteilt, die Polizei konnte jedoch nie Beweise dafür finden dass Frank Geh für Estherstod verantwortlich ist.

Speaker 1: Seit Estherstods lieben Tochter Juanita und Mutter Süß jeden Tag mit vielen offenen Fragen und dem unermesslichen Verlust, den sie erlitten haben.

Speaker 1: Ihr Vater Lex starb ohne jemals Gerechtigkeit erfahren zu haben.

Speaker 1: Neffe Rivian lernte seine Tante nie richtig kennen Und Juanita konnte ihrer Mutter nie von ihrem Schulabschluss erzählen.

Speaker 1: Süß setzte sich gemeinsam mit anderen Angehörigen aktiv dafür ein als überlebende Angehöhrige eines Opfers eines ungelösten Mordfalls mehr Anerkennung zu erlangen.

Speaker 1: So ist sie beispielsweise Mitglied der Plattform Cold Case Never Give Up, die seit zwei Jahren Teil der FNG ist.

Speaker 1: Viele Menschen werden geschützt aber wir werden in eine vergessene Ecke gedrängt, meint sie.

Speaker 1: Ein Täter erhält jede erdenkliche Hilfe.

Speaker 1: Er bekommt eine zweite Chance Die Chance auf ein zweites Leben Wir nicht.

Speaker 1: Trotz Trauer und Wut ist Süßfamilie nach Esters Tod enger zusammengewachsen.

Speaker 1: Ich bin froh, dass ich einen Sohn- und Enkelkinder habe.

Speaker 1: Früher war das ganz normal – aber jetzt weiß ich das was ich habe umso mehr zu schätzen!

Speaker 1: Gemeinsam mit ihrer Familie erinnert sich Süß immer wieder an Esters Leben.

Speaker 1: An ihrem Geburtstag und an ihrem Todestag trinken wir immer ein Likör mit der Nummer forty-three.

Speaker 1: Wir erinnern uns, Esther war dreieinvierzig als sie gestorben ist.

Speaker 1: Das ist schon Tradition", sagt sie.

Speaker 1: Sie hat auch Esthers persönliche Gegenstände aufbewahrt und sagt ihr jeden Morgen guten Morgen!

Speaker 1: Seit fast zehn Jahren hofft und wartet Süß nun schon auf Antworten.

Speaker 1: Ich will wissen wie meine Tochter gestorban ist.

Speaker 1: ich will wissen ob sie große Schmerzen hatte.

Speaker 1: Sie kann sich nicht damit abfinden es nicht zu wissen.

Speaker 1: Wir akzeptieren den Tod, sagt sie.

Speaker 1: Aber ich will

Speaker 1: antworten.".

Speaker 1: Das ist alles.

Speaker 1: Antworten.

Speaker 1: Entschlossen fügt sie hinzu.

Speaker 1: Ich werde mir niemals anmerken lassen, dass sich zusammenbreche.

Speaker 1: Ich lebe mein Leben genauso weiter wie ich es mit Esther getan hätte.

Speaker 1: Dieser Fall ist, wie gesagt ungelöst?

Speaker 1: Bis heute ist die Identität von Esters Mörder unbekannt offiziell!

Speaker 1: Irgendwo existiert die Geschichte dessen, was in jenen letzten Tagen am Willowelmeer geschah.

Speaker 1: Jemand kennt die Geschichte!

Speaker 1: Vielleicht hast du damals etwas gesehen?

Speaker 1: Vielleicht weißt Du wo ist das Koffer oder Taschen geblieben sind?

Speaker 1: Oder hast eine Bemerkung gehört, die es später Sinn ergab?

Speaker 1: Das war's.

Speaker 2: Was für ein trauriger Fall

Speaker 0: definitiv...

Speaker 1: Ich habe jetzt mal ganz bewusst auch keine Thesen aufgestellt und nichts.

Speaker 1: Soll ich von einem unbekannten Täter ausgehen, der diese Frau gefoltert hat?

Speaker 1: Zu Tode getreten hat

Speaker 0: macht keinen Sinn.

Speaker 2: Also mir kam als erstes der Gedanke mit der Geldwäsche.

Speaker 2: Sie wurde ja festgenommen mit dem Verdacht

Speaker 1: Geldwäsche

Speaker 2: im Drogen Handel irgendwie, oder?

Speaker 2: Habe ich das?

Speaker 2: Ja.

Speaker 2: Und da gerät man ja an diverse kriminelle Menschen.

Speaker 1: Zum Beispiel ihr Ex-Partner Franky der war ganz groß in dem Milieu.

Speaker 1: Ihr habt euch auch über die sechshunderttausend Euro gewundert.

Speaker 1: jetzt wisst ihr wo die hergekommen sind.

Speaker 0: Also sie ist wahrscheinlich in dieses Milieu reingerutscht durch den Franky.

Speaker 1: Man hat sie auch niemals angeklagt wegen anderer Dinge, nur wegen der Geldwäsche.

Speaker 1: Also dass die da nicht größeren verstrickt war das glaube ich schon.

Speaker 1: aber er sehr verstrickt in dieses Milieu Er ist auch mehrfach verurteilt Auch wie im Geldwäsche und Drogendelegten und allem

Speaker 0: Und vor dem hatte sie auch so panische Angst.

Speaker 1: Ja Vor allen Dingen weil sie ja diesen anderen Leuten mitgeteilt hat, den zwei Männern und der Frau.

Speaker 1: Der einen Frau das er eben Geld bei seiner Mutter versteckt hat Und die sind dort eingebrochen.

Speaker 1: sie fürchtete seine Rache.

Speaker 1: natürlich kann man auch sagen es war nicht sehr schlau von ihr dieses Wissen weiterzugeben.

Speaker 1: Na ja vielleicht hatten diese auch unter Druck gesetzt.

Speaker 1: Man weiß es nicht Das ist nicht offiziell irgendwie bekannt gemacht.

Speaker 1: aber Ja, sie hat eben dieses Wissen geteilt.

Speaker 1: Daraufhin wurde das Geld gestohlen und die Mutter überfallen... ...und sie fürchtete die Rache von Franky.

Speaker 1: Und dann ist sie ja in diese Chalet, gesagt mal geflohen, hat sich dort versteckt.. ..und dieser Mann dort hat sie aber später an Franky verraten.

Speaker 1: Also verratend dass sie da ist!

Speaker 0: Aber das ist ja im Prinzip eindeutig?

Speaker 2: Ja, finde ich auch.

Speaker 2: Es ist schwer da jetzt in andere Richtungen zu denken.

Speaker 1: Sehr schwer, sehr schwer und die Polizeiarbeit wird in diesem Fall sehr kritisch gesehen.

Speaker 1: das so wie ich verstanden habe weil sie eben keine Beweise findet dafür dass Franky der Täter ist sein könnte wie auch immer man das jetzt ausdrücken soll Man

Speaker 2: weiß wahrscheinlich auch nicht.

Speaker 2: Du hast ja gesagt, die Polizei geht eventuell davon aus dass die Leiche mit einem Auto zum See gebracht wurde.

Speaker 2: Man findet wahrscheinlich online keine Informationen dazu ob der Wagen von dem Frank G untersucht wurde oder ob er überhaupt ein Auto besessen hat.

Speaker 1: Gar nichts, gar nicht.

Speaker 1: Der hat mit Sicherheit ein Auto besessen und dann mit seinen Geschäften denke ich mal das schon aber gibt es gar keine Informationen drüber.

Speaker 1: vielleicht ist auch so ein Kritikpunkt den die Menschen haben dass gesagt wurde da wurde nicht genügend untersucht in die Richtung.

Speaker 2: meine Überlegung war noch ob sie vielleicht im Gefängnis an die falschen Leute geraten ist dass sie denen irgendwas erzählt hat was sie nicht hätte erzählen dürfen und dass seine Kreise gezogen hat.

Speaker 2: Dadurch irgendwas aufgewühlt, also...

Speaker 1: Finde ich gut, dass du in eine andere Richtung denkst.

Speaker 1: Ja, finde ich gut das du das machst aber ja ist auch gar nichts drüber bekannt, gar nicht.

Speaker 1: Und sie war auch, sagen wir mal so nur in Untersuchungshaft, nur in Anführungsstrichen.

Speaker 1: Sie ist ja dann wieder freigelassen worden.

Speaker 1: Das wurde ja angerechnet und das andere wurde zur Bewährung ausgesetzt, also insofern war sie nur im Untersuchungsgefängnis.

Speaker 1: Ich glaube dass da die Wahrscheinlichkeit geringer ist als wenn sie richtig ein Knast gesessen hätte was der an die falschen Leute geredet.

Speaker 1: aber ich finde gut dass du versuchst in eine andere Richtung zu denken weil wie schon gesagt mir fällt es schwer Ja wir

Speaker 0: sprechen hier von Bandenkriminalitäten

Speaker 1: kann es sagen, organisiertes Verbrechen.

Speaker 1: Ja, der hat sich in diesen Kreisen aufgehalten.

Speaker 0: Da fragt man sich ja dann auch immer wie geschmiert die Polizei sein könnte.

Speaker 0: ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster zu lehnen.

Speaker 2: Wenn

Speaker 1: sprichst du aber was?

Speaker 1: Jetzt sprichest du aber etwas aus, das man vielleicht gar nicht aussprechen darf, aber wir sprechen's aus!

Speaker 1: Sehr richtig.

Speaker 0: Das ist schon sehr auffällig

Speaker 1: Weil es geht da wirklich um eine große kriminelle Organisation, ausgehend von Amsterdam.

Speaker 1: Und die erstreckt sich natürlich über alle Regionen.

Speaker 2: Aber umso wichtiger ist ja das ... Wenn wir noch mal zurückkommen auf diese Aktenvernichtung aus Datenschutzgründen was weiß ich?

Speaker 2: Um so wichtiger ist es eigentlich dass diese Unterlagen und Akten nicht vernichtet werden, weil wenn sich zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre später noch mal ein Polizeiteam mit diesem Fall beschäftigt finden die vielleicht ja Fehler, die die Polizei vorher gemacht hat bzw.

Speaker 2: Dinge, die sie vorher vertuscht hat in Anführungszeichen oder wisst ihr worauf ich hinaus bin?

Speaker 1: Ja ganz genau!

Speaker 1: Das sind ja dann neutrale Polizisten nicht vorbelastet sind, man nicht andichten kann dass sie eventuell mit kriminellen gemeinsame sache machen umso wichtiger ist es das dann alle unterlagen zur verfügung stehen

Speaker 0: definitiv.

Speaker 1: aber ja ich meine der ausgang liegt ja beim datenschutz.

Speaker 1: dass die sinnakten vernichten werden sollen frage ich mich auch wie kommen die dazu denken die nicht weiter denken?

Speaker 1: Es kommt ja nicht von der Polizei oder vom Gericht, was weiß ich auch immer.

Speaker 1: Von Anwälten und von der Justiz sondern es kommt eben von diesem Datenschutz soweit Ich das verstanden habe

Speaker 2: Ja aber Entschuldigung da sind die Personen die dahinter stecken selber Täter?

Speaker 1: Mir war auch gar nicht so bekannt dass in den niederlanden Datenschut so hochgeschrieben wird wie bei uns hier.

Speaker 1: Bei uns ist es ja schon manchmal

Speaker 0: Anstrengend.

Speaker 0: Auch

Speaker 1: wieder kriminell, da hat ein Schutz anderen wichtigen Dingen im Wege steht ja und sehr anstrengt wie du sagst.

Speaker 1: aber ich wusste auch nicht dass das in den Niederlanden so ein Thema ist und deswegen bin ich ja auch auf diesen Fall gestoßen und glaube auch es ist wichtig dass man da noch weiter nachvor stimmt der Sache nachgeht am Ball bleibt.

Speaker 0: also irgendwie muss man bei dem Thema einfach nur sein Verstand irgendwie einschalten, dass man Datenschutz ja ist ein wichtiges Thema aber bis zu einer bestimmten Grenze und gerade bei ungelösten Fällen macht es doch gar keinen Sinn.

Speaker 0: Und dann also da brauchen wir keine Datenschützen und Daten löschen wenn wir damit einfach Menschen schaden und eine Falllösung schaden.

Speaker 0: Also das macht doch... Hinten und vorne gar keinen Sinn.

Speaker 1: Ja, ich geb dir Vorkommen recht.

Speaker 1: Absolut nicht!

Speaker 1: Es ist wieder mal ein Beispiel für die Angehörigen wie schrecklich das ist.

Speaker 0: Im Prinzip ist es in diesem Fall irgendwie so eindeutig, möchte ich irgendwie sagen... Also es scheint der Täter bekannt zu sein aber hier ist einfach so viel Angst glaube ich auch im Spiel sei jetzt Angst seitens Polizei als auch möglichen Zeugen oder Mitwissern.

Speaker 0: Ich glaube, da es da vernunftsiegt ist die Angst einfach viel zu

Speaker 0: groß.".

Speaker 1: Und weiter wird darauf nicht eingegangen.

Speaker 1: Reicht so eine Aussage bei der Polizei nicht aus?

Speaker 1: Ist kein Beweis, ist nur ein... Ja, weiß ich nicht!

Speaker 1: Eine Aussage.

Speaker 1: Dies kann auch sein dass sie dann sagen, ah die hat das erzählt vom Hörensagen und es ist nicht selber Zeugen gewesen des Vorgangs.

Speaker 1: Und schon ist es kein Beweiss ne?

Speaker 2: Ja, dass es über mehrere Ecken läuft ne?

Speaker 1: Da sag' ich mir aber Wenn es da tatsächlich eine Informantin gegeben hat, wie mutig ist die?

Speaker 1: und warum sind andere nicht so mutig?

Speaker 0: Ängst.

Speaker 1: Hakt die eine Krehe der anderen kein Auge aus in dem Milieu?

Speaker 1: Kann auch sein!

Speaker 0: Ich denke es ist pure Angst um dein Leben.

Speaker 1: Ja wenn man hört wie es Esther ergangen ist dann kann man das auch gut verstehen

Speaker 0: Definitiv Und die hatte ja auch schon Todesangst wenn ich das richtig

Speaker 2: gehört habe.

Speaker 1: Ja, absolut.

Speaker 1: Es gibt ja auch nicht mehr hier zu diesem Fall zu erzählen als nochmal den Aufruf wenn jemand etwas weiß.

Speaker 1: Habt den Mut auf der anderen Seite großes Verständnis unsererseits.

Speaker 1: Wieso hab ich es jedenfalls rausgehört?

Speaker 1: Das Angst herrscht in so einem Fall eine Aussage zu machen oder die entscheidende Aussage zumachen um eine bestimmte Person zu belasten.

Speaker 2: Es gibt ja mittlerweile auch genügend Wege, sich anonym zu melden.

Speaker 2: Vielleicht auch nicht direkt bei der Polizei aber zum Beispiel über diesen Podcast oder über irgendwelche Organisationen ein Brief schreiben und den Absender nicht raufschreiben irgendwas.

Speaker 2: man kann doch mittlerweile

Speaker 1: gut

Speaker 2: anonyme Informationen weitergeben wenn man wirklich so große Angst hat vor den Konsequenzen

Speaker 1: Nicht nur vor die Konsequenzen.

Speaker 1: Ich denke jetzt gerade wieder daran, kann jemand von der Polizei beteiligt sein?

Speaker 1: involviert sein?

Speaker 1: und dass Menschen dann eben Angst haben bei der Polizei etwas zu sagen weil sie sich sagen Der erfährt vielleicht meinen Namen oder der sagt das ist anonym da geht das geben wir gar nicht weiter da gehen wir gar nichts weiter drauf ein.

Speaker 1: Wenn Polizeikreise involvierte sind glaubt dann wird es richtig schwierig den Mut aufzubringen, dann wird es richtig schwierig.

Speaker 0: Das denke ich auch.

Speaker 0: aber nichtsdestotrotz sollten wir ermutigen sich immer zu melden.

Speaker 1: Ja!

Speaker 1: Auf jeden Fall.

Speaker 1: Aber vorhin hatten wir gesagt über einen Mörder gesprochen der jetzt demnächst freikommt.

Speaker 1: Was sagen sie die Menschen?

Speaker 1: Oh ja Dann kommt er vielleicht mal in den Knast Der wird überführt aufgrund meiner Aussage und nach zwölf Jahren ist der wieder draußen.

Speaker 1: was passiert mit mir?

Speaker 2: Wobei ich mir vorstellen könnte, dass man gerade in dem in der Branche vielleicht direkt mehrere Delikte aufklären kann.

Speaker 2: Also das ist eben nicht nur um diesen einen Menschen geht, der diesen Mord begangen hat sondern dass da viel mehr Menschen involviert sind gerade weil es ja auch um diese Drogenszene geht.

Speaker 2: Vielleicht könnte man mit der Aufklärung dieses Fals oder mit dem entscheidenden Hinweis viel mehr auf klären viel mehr menschen hinter Gittern bringen als man vielleicht verbutet.

Speaker 1: Wenn man das denn will!

Speaker 0: Man sollte, also ja definitiv aber dieses organisierte Verbrechen darf man auch echt nicht unterschätzen ne?

Speaker 0: Also du weißt nie...

Speaker 2: Nee auf keinen Fall.

Speaker 0: Bis in welche hohen Instanzen das geht.

Speaker 1: Ja das ist eins der Probleme denke ich mal in diesem Fall.

Speaker 1: Na ich danke euch auf jeden Fall fürs Zuhören und unseren lieben Grenzgängern natürlich auch.

Speaker 1: Und wie schon gesagt eben wir wollen trotzdem Alle ermutigen.

Speaker 1: Wenn ihr etwas wisst, gebt das Wissen weiter.

Speaker 1: An welche Instanz auch immer ist muss nicht die Polizei sein?

Speaker 1: Es gibt viele andere Möglichkeiten wie Jessie schon gesagt hat und... ...schweigt bitte nicht!

Speaker 1: Genau.

Speaker 1: Wer gibt denn heute das

Speaker 1: Abschlusswort?!

Speaker 1: Oder wer ist nächstes Mal dran?

Speaker 1: Wer is nächstes mal

Speaker 1: dran?!

Speaker 1: Kara!

Speaker 1: Jaaa genau!

Speaker 1: Ich bin dafür!

Speaker 0: Ich ben auf jeden Fall dran.

Speaker 0: ich bin auch an einem Fall dran über den ich noch nichts erzählen werde, ihr müsst neugierig bleiben.

Speaker 1: Auf jeden Fall!

Speaker 2: Bin ich jetzt schon?

Speaker 0: Es geht um ein Mord.

Speaker 0: Sagen wir so...

Speaker 1: Kein vermissten Fall einen Mord

Speaker 0: Ja.

Speaker 0: Ansonsten würde ich euch mal bitten weise Worte unseren Grenzgänger heute mit auf dem Weg zu geben.

Speaker 1: Jesse guckt so mit spitzen Mund-Gruppe und in den Himmel.

Speaker 1: Ich hab's in den himmel.

Speaker 1: Schaut man in den Himmel, sieht man keine Grenzen.

Speaker 1: Sehr schön!

Speaker 1: Na alles klar.

Speaker 1: Gut ihr Lieben alle bis zum nächsten Mal.

Speaker 1: wir freuen uns schon.

Speaker 2: Vielen Dank Tschüss.

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