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Diddl verlässt das Flachland: Aus Postkarten werden Plüschmäuse

Die frühen Jahre im Käsekuchenland: Von Postkarten zu den ersten Plüschis

Nach unserem „Diddl is back“-Spezial kehren wir zurück zum roten Faden der großen Diddl-Geschichte und landen im Jahr 1992.

Wir reisen zurück zu Schlümpfen, Rolf Zuckowski, Super Nintendo, Kevin allein in New York und der Frage: Was hat Diddl eigentlich gemacht, bevor die Blockblätter endgültig unsere Schulhöfe übernehmen?

In dieser Folge passiert ein entscheidender Schritt: Diddl verlässt das Flachland. Aus Postkarten werden zunächst Klappkarten, Weihnachtskarten, Kalender – und schließlich auch die ersten Plüschmäuse. Aus Diddl wird jetzt ein richtiger kleiner Freund zum Kuscheln. DIDDL KOMMT INS KINDERZIMMER!

Außerdem sprechen wir über die allererste Diddl-Postkarte, über Schneckenpost, Mini-Karten, Diddl-Sprüche, Kettenbriefe und die große Frage, wer jemals eine Diddl Karte verschickt hat. Denn eine normale Postkarte wird verschickt. Eine Diddl-Postkarte wird in Folie gelegt.

Wenn ihr uns einen Liebesbrief schreiben, eine Zeitzeugen-Sprachnachricht schicken oder Diddl-Sachen schenken wollt, schreibt uns hier: diddl@juliaknoernschild.de

Das ist Diddl: https://www.diddl.de/ Das ist Julia: https://www.instagram.com/juliaknoernschild Das ist Lisa: https://www.instagram.com/lisacoolinski

🐭 Doller DIddl-Dank an… Falk Andreas von BLANK ROOM AUDIO für den Schnitt der Folge! ✂️ Matze Hielscher für den technischen, seelischen und fotografischen Support! 📸 Thomas Goletz für die die käsegeniale Gestaltung unseres Logos! 💘

Speaker 0: Generation-Diddle.

Speaker 1: Nein, Diddle!

Speaker 0: Oh... Okayse

Speaker 1: mit Lisa und Julia.

Speaker 0: Dieser Podcast ist ein Podcast für Fans von Bravo Traube.

Speaker 1: Beanie Babys

Speaker 0: Schlosseinstein Rotz

Speaker 1: Naseen

Speaker 0: Kiri, kiri, kiri

Speaker 1: Number one Bullet of the Week

Speaker 0: Windelwini

Speaker 1: New Pagadi

Speaker 0: Babyborn, babyborn.

Speaker 1: Und come baby, come baby rock my life!

Speaker 1: Hey Lisa jetzt haben wir heute schon die dritte Folge von Generation Dildl.

Speaker 0: Voll geil

Speaker 1: und letzte Woche kam ja Dildll raus.

Speaker 1: Gänsehaut?

Speaker 0: Absolut Gänselhaut.

Speaker 1: da reden wir jetzt nicht darüber.

Speaker 1: was haben wir letzte Woche gemacht?

Speaker 1: Wir wollen wieder zurück zu unserem roten Faden.

Speaker 0: Alle, die es nicht gehört haben.

Speaker 0: Die große Comeback-Folge von Dittle müssen natürlich noch mal reinhören.

Speaker 0: Aber heute geht's zurück.

Speaker 0: Heute fängt eigentlich erst so richtig an Weil.

Speaker 0: in unserer allerersten Folge Haben wir also richtig im Urschleim gewühlt würde ich mal sagen Oberflächlich,

Speaker 1: grob ganz grob.

Speaker 0: Und heute Gehts weiter?

Speaker 0: Die nächsten Schritte Ich sage mal So die Weiterentwicklung startet jetzt so richtig und der Hype steht aber immer noch bevor.

Speaker 0: Also wir sind immer noch An den Grundsteinen, die gelegt werden.

Speaker 1: Wir machen auf jeden Fall eine fette Zeitreise, aber für alle die es random in der dritten Folge einfach reinschalten und die ersten und zweite Folge gar nicht gehört haben.

Speaker 1: Hey why ever!

Speaker 1: Wir sind Lisa und Julia wir kennen uns seit fünfzehn Jahren wir sind Freundinnen und wir sind große Dittelfans.

Speaker 1: Wir haben noch alle unsere Dittelsachen und wir dachten uns seit Jahren denken wir das schon dass wir ein Dittle Podcast machen müssen über die Geschichte von Dittle.

Speaker 1: und here

Speaker 0: we are.

Speaker 0: Wir waren im KDW, wir waren bei Müller-Drogerie.

Speaker 0: Wir waren überall unterwegs.

Speaker 0: die neuen Dittelprodukte sind draußen.

Speaker 1: Gänsehaut auf!

Speaker 1: Ja

Speaker 0: aber pass auf ich habe jetzt auch schon was und ein halb selber Gänselhaut weil ich hab wirklich etwas krasses vorbereitet damit wir wieder uns runter beam können.

Speaker 0: wieder zurückgehen in der Zeit.

Speaker 0: Ich habe ein echtes Zeugnis besorgt Und ich würde dich dafür bitten diese weißen Handschuhe hier mal anzuziehen.

Speaker 1: Das bin ich ganz aufgeregt.

Speaker 0: Weil es ist tatsächlich was Wertvolles, was wir jetzt hier anfassen werden?

Speaker 1: Ich muss mich erstmal sammeln so wie Dittelblätter!

Speaker 0: Ich habe gerade richtig Herzrasen, muss ich sagen...

Speaker 1: Aber ich hab Gänsehaut, ich bin gespannt was du hast weil ich weiß es nicht.

Speaker 0: Du erinnerst dich an unsere erste Folge die ja schon ungefähr zwei Wochen her ist wo wir über wirklich den Anfang von Dittle gesprochen haben und wir darüber geredet haben dass alles mit Achtundvierzig Postkarten begann.

Speaker 1: Genau Soweit so gut.

Speaker 0: Ich habe jetzt hier was, es ist ein historisches Zeitzeugnis.

Speaker 0: Es ist deshalb auch wie ein echtes Beweismittel

Speaker 1: in einer Zippertüte?

Speaker 1: Ja also wir müssen dazu sagen immer wenn wir etwas visuell machen Wir werden auf Instagram alles spiegeln.

Speaker 1: Wir werden Posts machen wo wir alles zeigen was wir visuellmachen.

Speaker 1: Also ich sag kurz ich hab hier so eine Zipper-Tüte bekommen aus Plastik innen drin Gut eingepackt ist irgendwas.

Speaker 1: Ich hol's mal raus.

Speaker 1: Das ist doppelt

Speaker 0: gesichert.

Speaker 0: Vorsicht Salber

Speaker 1: Ich hab Gänsehaut.

Speaker 1: Also, so wie es aussieht ist das bestimmt die allererste Dittelkarte, die's jemals gab?

Speaker 0: Genau!

Speaker 0: Das ist das allerereste Postkarten-Motiv von Diddle.

Speaker 0: Noch unbeschrieben...

Speaker 1: Hier steht sogar ein Nr.

Speaker 1: one.

Speaker 0: Ich bin völlig fertig mit den Nerven.

Speaker 0: also wir haben als letzte mal schon besprochen, dass es zuerst ein Känguru war und ich finde das sieht man auch noch.

Speaker 0: Es sieht nicht aus wie die Dittle, die wir kennen sondern es ist so eine eher noch dünnere känguruartige Maus und sie sitzt auf einem Planeten aus

Speaker 1: Käse natürlich!

Speaker 0: Das versteht sich um.

Speaker 0: was steht daneben?

Speaker 1: Viele Grüße aus der Ferne.

Speaker 1: und die Dittelschrift ist auch noch ein bisschen anders als die, die.

Speaker 0: Man sieht auch noch mehr, dass es wirklich so handgezeichnet war.

Speaker 0: Ich glaube das war's zwar immer aber also das sieht wirklich aus als wäre es gar nicht digital bearbeitet oder so.

Speaker 1: und unten rechts steht die Untergriff von Thomas Gohlitz aber nur Gohliz und eine Eins sogar dazu.

Speaker 1: ja was würden wir bei Bares für Rares dafür bekommen?

Speaker 0: ich weiß nicht wir können ja mal hin

Speaker 1: gehen

Speaker 0: mal hingehen hochslichter mal besuchen.

Speaker 1: Ich stelle dir mal vor, wir würden das machen mit unserer Dittelsammlung zu Bares für Bares gehen.

Speaker 1: Also falls ihr jemand von Bares zur Rares zuhört, wir bräuchten mal eine Einschätzung zu unserer Sammlung!

Speaker 1: So ich ziehe mir die Handschuhe wieder aus...

Speaker 0: Die Folge hat noch nicht mal angefangen und ich bin schon fertig mit den Nerven aber...

Speaker 1: Komplett, ich habe ja schon wieder hier immer noch Gänsehaut wie ne kleine Sau.

Speaker 0: Ich hatte auch die ganze Zeit Angst dass sich es nicht mehr abgeholt bekommen von der Post.

Speaker 0: Es wurde mir gestern gegen dreiundzwanzig Uhr noch ausgehändigt am Späti.

Speaker 1: Und das ist witzig, weil wir haben gestern bis zweiundzwanzig Uhr die Folge vorbereitet und danach bist du noch los und hast das einem besorgt.

Speaker 1: Krass!

Speaker 1: Okay also ich habe was vorbereitet zum Jahr nineteenhundertzweiundneunzig, weil da eben viel passiert ist.

Speaker 1: aber ich hab erstmal etwas grundsätzlich zum Jahr zweiundneinzig vorbereitet um euch zurück zu holen Und Gefühl dafür zu geben, was war denn im Jahr zweiundneinzig überhaupt los?

Speaker 1: Ja, machen wir eine kleine Zeitreise.

Speaker 1: Schließ einfach mal kurz die Augen!

Speaker 1: Kennt ihr noch die Schlümpfe?

Speaker 1: Lisa du kennst sie sicher?

Speaker 0: Verstehe die Frage nicht.

Speaker 1: Viele Männer und eine Frau?

Speaker 1: Richtig... Aber die Schlünpfe waren auch für mich wie so ein Grundschulhort.

Speaker 1: Nach der Schule habe ich die Schlüpfe geschaut.

Speaker 1: Klar.

Speaker 1: Die Schlüpfel haben aber auch noch eins gemacht um Musik.

Speaker 1: Und als kleiner Reminder Ich bin der Schlumpf vom Karbaidschirm, man kennt mich von Schlumpfs Saloon.

Speaker 1: Gänsehaut.

Speaker 1: und dann erstiegten wir im Jahr twoinneunzig das legendäre Konzeptalbum die Jahresuhr von Rolf Zuckowski.

Speaker 1: Und ich habe wirklich wieder Gänseehaut!

Speaker 1: Und die Schulweg-Hitparade.

Speaker 1: Das war eines meiner Lieblingsalben damals.

Speaker 1: Ganz kurz?

Speaker 0: War da nicht drauf?

Speaker 0: Was ziehe

Speaker 1: ich an, damit man mich auch gut sehen kann.

Speaker 1: Gelb leuchtet

Speaker 0: hell,

Speaker 1: rot sieht man schnell, blau oder grau das sieht man kaum.

Speaker 0: Mein

Speaker 1: Platz im Auto ist hinten, im Sitz sehe dich nicht zurück!

Speaker 1: Also wirklich, ich kenne dir alle jedes einzelne Lied ist Vorsingen.

Speaker 1: Aber dann verschwenden wir die Zeit, denn ich hab noch mehr Highlights!

Speaker 1: Weil eins meiner Highlights auch unter dem Weihnachtsbaum, im Jahr twohundzehn neunzig bei Oma Inge... Ich erinnere mich nach genau der Super Nintendo-Kamen auf den europäischen Markt.

Speaker 1: Gernst du auch?

Speaker 1: Scheiße,

Speaker 1: wirklich?!

Speaker 1: Dann, Baby Blogsberg veröffentlicht zwei neunzig, die folgen dreiundfünfzig bis fünfundfünftig, ja?

Speaker 1: Hey, Kenner wissen Bescheid.

Speaker 1: Dann war Kevin alleine in New York Im Kino, mega krass.

Speaker 1: Voll krass!

Speaker 1: Und Samstags liefen die Gummibärdenbande und die Ducktales.

Speaker 1: Und Milka brachte zweiundneinzig zum allerersten Mal den Schoko-Weihnachtsmann und den ersten Schoko Osterhasen auf dem Markt.

Speaker 1: Das war alles neunzehnundzweiundneuzig.

Speaker 0: Vorher gab's das nicht von

Speaker 1: Milka?

Speaker 1: Von anderen Marken, anscheinend.

Speaker 1: Also die komplette Saisonware wurde zweieinundzig groß.

Speaker 0: Wenn ich mir das angucke... Ich bin zurück in einer guten Zeit.

Speaker 0: Okay, aber wir wollen nicht nur über Schokolade sprechen.

Speaker 0: Wir sind jetzt voll drin im Gefühl... ...wir wollen über Dittel sprechen!

Speaker 0: Ja und wir wollen da ansetzen wo das letzte mal aufgehört haben.

Speaker 0: Heute soll es nämlich darum gehen wie Dittle aus der Postkarte sozusagen rausgewachsen ist?

Speaker 0: Wir sind noch nicht da wo der Hype auf dem Höhepunkt ist.

Speaker 0: Es geht darum dass jetzt so der Grundstein dafür gelegt wurde Dass wir wirklich eine innige Beziehung zu Dittle aufbauen konnten Und dass Dittle am Ende auch in unsere Arme gewandert ist.

Speaker 0: Aber Julia, ich übergebe dir jetzt erst mal das Wort.

Speaker 0: Weil ich glaube du hast wieder was vorbereitet?

Speaker 1: Ja!

Speaker 1: Dann lass mich doch einfach hier kurz mal einen kleinen Text vorlesen... Erinnere dich, erinnere Dich bei Ihmchen Thomas Gullitz und den Achtundvierzig Postkarten.

Speaker 1: Ich habe das Gefühl die Diddel-Postkarten wurden nie verschickt.

Speaker 1: Was wurde damit aber eigentlich gemacht?

Speaker 1: dazu später Lidl landet bei einem Grußkartenverlag, wie wir schon wissen.

Speaker 1: Der wurde fünfundachzig gegründet und hat nineteen zweiundneinzig Grußgarten- und Geschenkartikel verlegt also so ganz typische Postkarten wie wir sie alle kennen wo drauf steht alles Gute ich denke an dich hab dich lieb.

Speaker 1: Und jetzt neunzeigundneunzig kommt eine kleine Springmaus mit riesigen Füßen dazu und sagt quasi dasselbe nur noch süßer aber auch frecher und für uns

Speaker 0: beide

Speaker 1: einzigartig.

Speaker 1: Für mich löst bis heute jedes Motiv aus den neunzigern Gefühle aus.

Speaker 1: Also ich muss nur irgendwas von Little Seen und Denk an irgendeinen Moment oder hab einfach krasse Gefühlen dazu, und kleiner Fun Fact noch zum Deep Pesche Verlag!

Speaker 1: Der Verlag hat heute viele Eigenmarken wie Top Model, Miss Melody, Dino World, Princess Mimmy und viel mehr.

Speaker 1: Und das sind alles Kindermarken mit Malbüchern, Bastelbücher, Schulprodukten, Taschen, Beauty-Produkte.

Speaker 1: also die sind auf jeden Fall überall vertreten.

Speaker 1: Aber zurück zu Dittl und dem Postkartenhype.

Speaker 1: Zweiundneinzig kamen dann Klappkarten, Weihnachtskarten, Kalender also Papierartikel auf den Markt.

Speaker 1: Damit wurde diese Papier- und Grußkartenwelt größer.

Speaker 1: Dittel war zu diesem Zeitpunkt weder eine Tasse noch ne Spardose oder ne Federmappe ein Seidentuch aus Hundertprozentseidel oder einen Radiergummi.

Speaker 1: Dittle war wirklich nur auf Papier... Auf Papyrus!

Speaker 1: Was machen wir mit normalen Postkaten?

Speaker 1: Also ich schmeiß die meistens in so ne Box In der auch alte Fotos drin sind, soll es in Erinnerung.

Speaker 1: Aber eine Dittelpostkarte wird in Folie gelegt, eingeordnet gesammelt und trotzdem sind wir noch vor dem großen Schulhof halb Deswegen dazu später mehr.

Speaker 1: aber die Sammel- und Tauschmechanik ist quasi schon ready.

Speaker 1: Es gibt schon unterschiedliche Motive erste sammler und sammlerinen es gibt Schreibbahnläden im besten Fall sogar Taschengeld.

Speaker 1: alles liegt bereit.

Speaker 1: Wir müssen es uns nur noch nehmen.

Speaker 1: Ich sag's ungern aber Gänsehaut.

Speaker 0: Vielleicht kann man so ein Trinkspiel draus machen, wenn man zuhört.

Speaker 1: Wir sagen es ab jetzt ohne uns zurechtfertigen, okay?

Speaker 1: Ja.

Speaker 1: Ab jetzt!

Speaker 0: Ich bin in meinen Gedanken sofort bei meinen Cousinen im Kinderzimmer.

Speaker 1: die

Speaker 0: waren nämlich so zwei drei Jahre älter als ich Und da waren die Postkarten, unsere Kalender und so auf jeden Fall sofort vorhanden.

Speaker 0: Ich meine nämlich auch erinnern zu können dass das eben noch genau diese Dittelmäuse waren wie wir sie eben auf unserem historischen Fundstück gesehen haben.

Speaker 0: Die noch nicht so aussahen wie die ich dann gesammelt habe aber es hat sich auf jeden fall schon mal ins Hirn gebrannt.

Speaker 1: Ich erinnere mich auch an unsere Babysitterin aus dem Dorf.

Speaker 1: Die war viel älter als ich, die hatte Blümchenposter im Zimmer hängen und so ... Die hat mich geprägt, das war ein Vorbild!

Speaker 1: Und die hatte auf jeden Fall die alten Dittelmäuse, diese No-Smoking-Dittelmäuse, weißt du?

Speaker 1: Die, die alle an diesem Aschentbecher liegen und rauchen, da sahen die noch ein bisschen känguruhig aus.

Speaker 1: Känguruisch...

Speaker 0: Ja, also wir haben hier vor uns auch so Tassen von Diddel stehen.

Speaker 0: Also nicht nur wir trinken ja aus der Diddeltasse sondern die großen Mäuse neben uns haben natürlich auch eine und ich bilde mir ein dass die Eine noch so ein bisschen die du hier hast So ein bisschen spitzer aussieht und dünner.

Speaker 0: Das ist immer noch diese Phase.

Speaker 0: Wir haben das ja das letzte mal schon gesagt.

Speaker 0: Ich glaube das es einfach ein guter Vertriebsweg war So zu starten, weil irgendwie eine Postkarte kann sich echt jeder leisten.

Speaker 0: Jedes Kind vom Taschengeld.

Speaker 0: Man sieht das Motiv man will es irgendwie haben.

Speaker 0: Man findet das cool.

Speaker 0: so was gab's auch noch nicht.

Speaker 0: und so ne Postkart ist halt schnell mal eingesteckt, schnell mal gekauft.

Speaker 1: Ist schnell gekauft?

Speaker 1: Und erinnerst du dich noch an die Postkarten, die du hattest?

Speaker 0: Ich habe ja hier auch noch ein paar in meinem Ordner.

Speaker 0: Ja, ich glaube, ich erinnere mich noch dran.

Speaker 0: Aber wie du es vorhin auch schon meintest?

Speaker 0: Ich weiß nicht, wer mal eine Postkarte verschenkt hat oder verschickt hat.

Speaker 0: Die sind eigentlich sofort in die Folien gewandert.

Speaker 0: Also ich hatte sie ja dann schon zur Blockzeit und die waren aber irgendwie noch wertvoller, fand ich als Blöcke und als Blätter... Die feste Struktur und so weiter fand man gut.

Speaker 0: Und ich bin auch sogar dann schon in die Generation reingerutscht, die diese quadratischen Postkarten hatten.

Speaker 0: Davon hatte ich sehr viele aber das ist ja viel später gewesen.

Speaker 0: Aber ich finde da sieht man auch nochmal gut dass sie halt immer dabei geblieben sind.

Speaker 0: Auch wenn es dann irgendwann tausend Produkte gab, dass immer dieses Papier im Zentrum stand.

Speaker 1: Ja also ich kann mich genau einer erinnern, die ich verschickt habe.

Speaker 1: Und hier hab' ich auch mitgebracht... Hier!

Speaker 1: Das is die Diddle Auf einer kleinen Schnecke.

Speaker 1: Und da steht Achtung, Schneckenpost mit zweitausend Jahren Verspätungen.

Speaker 1: und die habe ich nach Freundin geschickt.

Speaker 1: Die hat in Regensburg gewohnt.

Speaker 1: das ist schon ein zwei ja zwei Stunden von meinem Zuhause weg und es war eine Freundin.

Speaker 1: die hatte ne Oma im Dorf und er war ab und zu zu Besuch und die kannte ich so.

Speaker 1: aber ich hab ihren Geburtstag vergessen.

Speaker 1: oder habe ich genau diese Postkarte geschickt?

Speaker 0: Ich kenne die auch noch und dies auch so süß einfach.

Speaker 0: man muss auch sagen...

Speaker 1: Da kann man nicht sauer sein wenn man die bekommt!

Speaker 0: Nee überhaupt nicht.

Speaker 0: Jetzt, wo ich auch noch mal drüber nachdenke.

Speaker 0: Es ist natürlich auch wirklich die andere Zeit.

Speaker 0: Man hatte auch Brieffreundschaften.

Speaker 0: Man hat sich gegenseitig Briefe geschrieben und Papier hat eine ganz andere Rolle gespielt als heute.

Speaker 1: Und Kettenbriefe?

Speaker 1: Ketten-Briefe!

Speaker 0: Man hat diese Briefer in der Schule, die man so gefaltet hat und immer weitergegeben hat ... Diese komischen Dinger, wie hießen das?

Speaker 0: Wo man die Finger so reingesteckt hat hier, dieses Orackel.

Speaker 0: So was hat man ja alles gemacht.

Speaker 0: Das war viel analoger natürlich.

Speaker 1: so Miniatur umschlägen und ich liebe alles im Kleinen, ich hatte davon ganz viele.

Speaker 1: Und wie süß waren diese Miniaturgklappkarten?

Speaker 1: Voll!

Speaker 0: Und ist doch einfach nur schön...

Speaker 1: Mit meine liebsten Dittelkarten kann ich dir gerne mal vorlesen.

Speaker 1: sind die mit auch viel Schrift gewesen wo ganz viel draufsteht?

Speaker 1: das fand ich irgendwie immer cool und habe hier zum einen einen Gutschein

Speaker 0: und

Speaker 1: da konnte man dann selber ankreuzen.

Speaker 1: Ich lese mal kurz vor Gutschain für und es sind ganz viele Punkte die man ankreutzen kann Ein Geschenk deiner Wahl, ein Frühstück im Bett.

Speaker 1: Ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein, eine Fahrt ins Grüne... ...einen Tappiziertag, einen lustigen Spielabend usw.

Speaker 1: Ganz viele so Sachen und es konnte man selber ankreuzen fand ich cool!

Speaker 0: Ja voll cool!

Speaker 0: Und die, die du auch noch hast, ist glaube ich auch einkommig?

Speaker 0: Eine alte!

Speaker 1: Der perfekte Freund dann is ne Dittel und da sind lauter Pfeile auf ihn gerichtet wo Sachen stehen wie Ein voller Freund-Doppelpunkt.

Speaker 1: Voller Aufmerksamkeit, viel Verständnis zum Halten und Helfen ein großes Herz usw.

Speaker 1: Aber jetzt kommt mal Ihr Lieblingspass auf!

Speaker 1: Das ist die hier?

Speaker 0: Die kenne ich nicht.

Speaker 1: Seitdem du fort bist man sieht Schwerformat Postkarte oben rot unten weiß eine Dittle die komplett zerstört und erschöpft aussieht.

Speaker 1: Und dann steht das, seitdem du fort bist.

Speaker 1: Punkt!

Speaker 1: Punkt!

Speaker 1: Und dann ganz kleinen Schrift viel?

Speaker 1: Habe ich ganz fürchterliche Bauchschmerzen.

Speaker 1: der Kopf tut mir so schrecklich brummen.

Speaker 1: mein linker Fuß tut ganz aktiv drücken.

Speaker 1: außerdem habe ich Hunger und mein Stuhlgang ist auch nicht in Ordnung.

Speaker 1: Ich hab Behördensausen und Ohren weh.

Speaker 1: In der Nacht kann ich nicht schlafen am Tag durch ständig frieren meine Nase läuft die ganze Zeit alle Taschentücher sind verbraucht.

Speaker 1: ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren denn meine rechten Augen zuckt immer zu.

Speaker 1: Meine Haarwurzeln tun ganz aktiv um ein linker oberer Backenzahn Punkt!

Speaker 0: Oh

Speaker 1: Mann!

Speaker 1: Die arme Maus.

Speaker 0: Mir ist das bei den Postkarten aufgefallen, dass da ganz oft Tun gesagt wird?

Speaker 1: Ja und das ist in Franken ja ganz normal.

Speaker 1: also es ist ja entweder eine kindliche Sprache oder auch ne Fränkische irgendwie.

Speaker 0: Der Thomas Gould jetzt kommt daraus Franken...

Speaker 1: Und dann schließt sich der

Speaker 0: Kreis.

Speaker 0: Schau mal hier habe ich nämlich auch ne Postkarte.

Speaker 0: Da is die Dittelmaus im Wasser mit dem Schwimmring.

Speaker 0: Der Himmel ist pink Also Sonnenuntergang und dann steht drüber SOS Tust du mich retten kommen?

Speaker 0: Nein, tust!

Speaker 0: Aber lustig diese Sprache.

Speaker 0: Das ist mir gestern nochmal aufgefallen...

Speaker 1: Jetzt wo ich die sehe in dem Schwimmring

Speaker 0: weiß ich,

Speaker 1: ich hatte einen Kugelschreiber mit einer Flüssigkeit, wo die Dittelmaus mit dem Schwimmering drin war und dies konnte man so hin-und her schieben.

Speaker 0: Toll Ich hab

Speaker 1: schon wieder Gänsehaut.

Speaker 0: Ich hatte einen Kugelschreiber, wo die Dittel auf einem Schwein reitet.

Speaker 0: Kennst du den noch?

Speaker 1: Ja, sagt mir was!

Speaker 0: Und welche Postkarte ich auch total lustig fand ... Die war jetzt in den Postkarten drin, die ich mir noch mal ersteigert habe.

Speaker 0: Da liegt ne Dittelmaus vor nem schönen Tower-Errechener wie wir ihn alle kennen und hatten.

Speaker 0: Der ist leicht vergibt, finde ich gut.

Speaker 1: Tastatur...

Speaker 0: Und Mauspad hat sich im Kabel der Maus verhangen Und da steht daneben, wenn ich mit diesem E-Mail fertig bin schreibe ich dir nur noch Postkarten.

Speaker 1: Hat man früher vielleicht auch diesen E-mail gesagt?

Speaker 0: Vielleicht!

Speaker 0: Aber es ist also... Ich finde das wirklich ikonik.

Speaker 1: Mit diesem E mail ist interessant weil mit diesem Brief Deswegen diesem E-Mail.

Speaker 1: Da

Speaker 0: haben wir noch nicht so Firmen.

Speaker 1: Thomas, das müsstest du uns beantworten, was du da gedacht hast?

Speaker 0: Wir haben eh noch einige Fragen offen, lieber Thomas, die wir dir gerne mal stellen würden.

Speaker 0: Wir sagen es ja nur ...

Speaker 1: Ist kein Vorwurf, ne?

Speaker 1: Nee.

Speaker 0: Was hab ich denn hier noch?

Speaker 0: Hier habe ich auch eine Postkarte, die finde ich auch so süß.

Speaker 0: Vielleicht kennst du die auch.

Speaker 0: Da steht Dittel mit einem Käseregenschirm und Löchern drin.

Speaker 0: Und es regnet durch!

Speaker 0: Der Himmel hört nicht mehr aufzuweinen, seitdem du fort bist.

Speaker 0: Ach

Speaker 1: Mann!

Speaker 0: Das ist auch ein Outlet der Emotionen muss man mal sagen?

Speaker 0: Ja Wenn jemand über Gefühle gut sprechen konnte dann war es Diddl-Maus.

Speaker 0: Das stimmt.

Speaker 1: Emotionsregulation mit Diddel.

Speaker 1: Therapie, die waren schon paar Mäusenschritte voraus und ich mochte auch gerne die mit diesem riesengroßen Sombrero.

Speaker 1: Oh

Speaker 0: ja die werde ich auch noch.

Speaker 0: dieses auch geil.

Speaker 0: Hätte

Speaker 1: ich auch als Blatt aber das wurde mir glaube ich geklaut als mir ein paar Blätter geklaupt wurden.

Speaker 1: Ziel Folge eins

Speaker 0: Und schau mal hier, wir hatten ja vorhin das historische Fundstück und hier ist die Neu-Auflage.

Speaker 1: Nein!

Speaker 1: Das wurde nochmal neu gezeichnet.

Speaker 1: Da steht

Speaker 0: aber auch Nummer eins drauf.

Speaker 1: Aha!

Speaker 1: Können wir die bitte noch einmal ganz kurz nebeneinander sehen?

Speaker 1: Ist es irgendwie möglich...

Speaker 0: Ja, da müsste ich mir die Handschuhe noch

Speaker 1: mal kurz anziehen.

Speaker 1: Die Zeit nehmen wir uns.

Speaker 0: So, ich hole die hier nochmal aus dem Sipperbeutel

Speaker 1: raus.

Speaker 0: also die Karten haben den gleichen Hintergrund.

Speaker 0: Die neuere Karte hat diesen moderneren Hintergrund, der eher so ... wie nennt man das?

Speaker 0: Seidenmalerei aquarellmäßig ist.

Speaker 0: Das ist ein bisschen... Fankiger, würde ich sagen.

Speaker 0: Cooles Wort.

Speaker 0: Und die Dittel sitzt aber auch auf dem Käseplaneten.

Speaker 0: Viele Grüße aus der Ferne steht daneben.

Speaker 0: Aber man erkennt supergut ... Ich würd sagen das Posten wär noch mal in einer Galerie.

Speaker 0: Supergut so diese Entwicklung der Maus weil es wirklich einfach wie zwei Generation ist.

Speaker 0: also sieht einfach total anders aus viel knubbeliger und ja, ich weiß gar nicht Die Schrift ist auch ein bisschen fetter.

Speaker 0: mittlerweile keine Handschuhe an Julia.

Speaker 0: Oh mein

Speaker 1: Gott, das ist mir ganz unangenehm.

Speaker 1: Ja da ist genau die Dittelschrift von der ich gesprochen habe, die wir so lieben.

Speaker 1: Das ist die liebe ich!

Speaker 1: Die ist so schön... Ich hoffe sie dürfen hier verwenden.

Speaker 1: Die ist wirklich schön und es krass dass die einfach nochmal gemacht wurde.

Speaker 1: Die musst du eigentlich im Dittelordner genau übereinander Hinlegen.

Speaker 1: Ja,

Speaker 0: wäre auch wieder eine Frage an Thomas Goulitz.

Speaker 0: also das möchte ich mir erklärt bekommen für einen warum da nochmal Nummer eins drauf steht.

Speaker 1: Genau warum?

Speaker 0: Ich würde wissen dass die Nummer eins ist.

Speaker 0: das habe ich ja recherchiert

Speaker 1: und hat der andere Produkt der auch noch mal nachgezeichnet

Speaker 0: kann ich mir vorstellen.

Speaker 1: Ich gehe jetzt auch in meinen älteren Jahren noch gerne ins Spielzeug leden und dadurch dass ich Autistin bin brauche ich manchmal voll langsam bin ich voll langsam mit allem.

Speaker 1: aber ich liebe es und ich weiß immer genau im welchen Spielzeugladen aktuelles was gibt.

Speaker 1: Und würde auch sagen, ich bin sogar Ansprechperson für sowas.

Speaker 0: Aber wenn man jetzt so was ganz Spezielles sucht wie diese erste Postkarte oder so klar ersteigert man dann nochmal etwas?

Speaker 0: Ich bin sehr viel

Speaker 1: bei Ebay für Diddle natürlich!

Speaker 1: Aber meine Mutter ist schon an dem einen oder anderen Diddle-Ordner vorbei gelaufen im Second Hand und ich komme aus Franken da gibt es noch Second Hand wo man wirklich nicht irgendwie... Dreistellige Beträge zahlen muss und dafür gab es auch richtig Ärger.

Speaker 0: Ich wollte grad sagen, Rüge Susanne!

Speaker 1: Genau Susanne aber das weiß ihr ab jetzt passiert das nicht mehr.

Speaker 0: Ja das hoffe ich.

Speaker 0: aber ja vielleicht ist das auch so.

Speaker 0: nochmal die Überleitung zu dem Thema zu dem ich jetzt kommen will weil wir lassen jetzt langsam mal diese Papierwelt hinter

Speaker 1: uns.

Speaker 1: Da klappe ich mein Block zu

Speaker 0: Und ich kann mich nämlich erinnern dass so diese allerersten Dittelmäuse über die wir's letzte Mal schon gesprochen haben Diese klassischen mit einfach nur einer Latzhose an Dass sich die auch ganz früh bei meinen Cousinen entdeckt habe und die immer so, meine Cousine hatten so ein geteiltes Zimmer.

Speaker 0: Und die eine war schon so grofty und die andere war aber noch eher so diddelmausmäßig und da saßen immer auf dem Sofa, weiß ich, noch so ein paar Diddelmäuse.

Speaker 0: Da würde ich jetzt nämlich gerne mal reingehen und dir auch wieder einmal mit der Lesebrille hier einen kleinen Text verlesen.

Speaker 1: Ach, gerne!

Speaker 0: Weil es geht jetzt um den Next Step, würde ich sagen in einer Karriere von Diddle.

Speaker 0: So... Und jetzt wird's kurz ein bisschen Käse kompliziert?

Speaker 0: Die Quellen sind sich nämlich nicht ganz einig, ob wir jetzt gerade das Jahr zweiundneinzig oder fünfundneunzig schreiben.

Speaker 0: Wir verlassen uns an der Stelle mal auf den historischen Abriss und auf das Hamburger Abendblatt und gehen von nineteenhundertzweiundneintzig aus.

Speaker 0: Aber ich sage hier an dieser Stelle nochmal Thomas Goles wenn du uns hörst Das ist deine Chance noch einmal Einspruch zu rufen aber dafür musst du mit uns sprechen.

Speaker 0: Also, two hundred ninety-two.

Speaker 0: Ein historisches Jahr für mich und für Diddle Denn ich wurde geboren Und Diddle machte vielleicht den wichtigsten Karriere Step.

Speaker 0: Hier wurde richtig Geschichte geschrieben.

Speaker 0: Wir erinnern uns, Dittle lebt ja bisher nur in seiner völlig eigenen Welt der Papierwelt.

Speaker 0: Als Dittle-Fan kann man bisher eigentlich nur eins sich das Motiv anschauen – manche haben Dittle vielleicht trotzdem schon lieb aber halt immer mit so ein bisschen Abstand denn mit einer Postkarte kuschelt man ja nicht.

Speaker 0: Maximal richtige Freaks!

Speaker 0: Deshalb folgt die logische Konsequenz Diddel bekommt einen echten Körper.

Speaker 0: Depeche bringt als Reaktion auf diesen Postkartenboom die allerersten Diddelplyschis raus.

Speaker 0: Eine Postkarte kann süß sein, aber ein Kuscheltier, Julia!

Speaker 0: Ein Kuscheltier kann man lieben.

Speaker 0: Es ist einfach epik... Endlich kann man Dittel anfassen.

Speaker 0: Die Maus verlässt das Flachland, aus zwei D wird drei D. Sie ist nicht mehr nur zum Anschauen da sondern nun offiziell auch zum Anfassen freigegeben.

Speaker 0: vorher natürlich immer Nachfragenkonsent ist vorausgesetzt Aber wir bleiben auf dem Boden, denn die Diddelmäuse von zweiundneunzig sind noch lange nicht die, die bei den meisten von uns aus dem Schulranzen geguckt haben in unserem Bettchen geschlafen und von unseren Tellerchen gegessen haben.

Speaker 0: Wir reden hier wirklich von den allerersten Plüschmäusen, die zwar auch schon süß waren aber noch nicht als Baby, als Ballerina oder als Tiger verkleidet sind!

Speaker 0: Wenn man sich diese frühen Ditdl-Plüschmäuse mal anschaut und sie mit späteren Versionen vergleicht, sieht man dass sich die Ditdle optisch weiterentwickelt hat.

Speaker 0: Die Plüschis von zweiundneinzig wirken noch so länglich ein bisschen weniger rund irgendwie sogar noch näher am Känguru dran.

Speaker 0: aber hier wird eben trotzdem Geschichte geschrieben denn Dittle hatte als Postkarte zwar vorher schon eine Persönlichkeit Aber jetzt schaut ihr einem so richtig in die Augen Julia.

Speaker 0: Sie ist kuschelweich und zu einem echten kleinen Freund geworden, einen Begleiter.

Speaker 0: Damit es eigentlich alles vorbereitet die Voraussetzungen für eine Bilderbuchkarriere sind geschaffen!

Speaker 0: Ja ich habe auch mal ein Bild mitgebracht von so einer ersten Diddelmaus.

Speaker 0: Ich lehse das Problem einmal wieder abgesetzt weil sie sieht wirklich total anders aus als die Diddl, die wir hier auch neben uns sitzen haben.

Speaker 0: Ich geb dir das mal rüber.

Speaker 0: Ja

Speaker 1: erinner mich... Das sieht wirklich fast ein bisschen verrückt aus und irgendwie nicht so lieb, sondern so ein bisschen crazy.

Speaker 0: Ja wie wir es beim letzten Mal glaube ich auch schon hatten man hat so'n bisschen fast den Eindruck die sieht so'nn bisschen besoffen aus.

Speaker 1: Und du meintest ja gerade im Text dass nur Irre mit Postkarten einschlafen.

Speaker 1: das erinnert mich natürlich an meine Familie weil wenn bei mir der Nachwuchs was Neues hat egal welche Form oder welche Konsistenz Dann wird das, da wird damit gekuschelt.

Speaker 0: Ja natürlich!

Speaker 0: Das kennt man ja auch.

Speaker 0: aber... Wir sind ja Freaks kleine Freaks.

Speaker 0: Aber das ist natürlich trotzdem nochmal finde ich wirklich bahnbrechend.

Speaker 0: Natürlich baut man noch mal eine andere Beziehung auf zu so einem Tierchen was man in der Hand hat und was man mit ins Bett schleppt und überall mit hin nimmt.

Speaker 0: Und ich finde aber dass es eigentlich gar nicht absichtlich eine sehr schlaue Abfolge war, weil auch diese Postkarten sind ja total emotional.

Speaker 0: Also das haben wir vorhin schon gesagt die sprechen Gefühle an und die sprechen Übergefühle.

Speaker 0: Es ist nicht einfach nur eine Karte wo steht alles Gute?

Speaker 0: also das löst schon selbst auf einer Postkarte was in einem aus.

Speaker 0: aber wenn man es dann noch in der Hand hat Das ist ja einfach nur genial.

Speaker 1: Und sie regulieren unsere Gefühlen und Sie sprechen Dinge an Die werden uns selber nicht trauen anzusprechen.

Speaker 1: Wir waren drei Geschwister, also ich habe insgesamt fünf Geschwisters.

Speaker 1: Aber zu der Dittelzeit war mir zu dritt und ich weiß noch genau... Mein Bruder hat die graue Dettelmaus bekommen mit der türkisen Latzhose und ich hatte die weiße Dettemaus mit der gelben Latz-Hose.

Speaker 1: Meine Schwester hatte das Baby mit dem Schnuller und dem Klettverschluss-Schuller.

Speaker 0: Und gab es dann gewissen Neid auf die Baby-Dettel?

Speaker 1: Nee, weil ich es blöd fand.

Speaker 1: Dass wenn man den Schnuller abmacht... ...dass sie dann so aussieht wie sie aussieht.

Speaker 1: Sehr klett

Speaker 0: verschlossen!

Speaker 0: Das

Speaker 1: hat mich genervt.

Speaker 0: Verstehe ich aber meistens hat man den E-Tran gelassen.

Speaker 0: Logisch.

Speaker 0: Aber ich hatte wirklich das Gefühl dass das Baby gerade Mädchen total angesprochen hat ist einfach so.. Ich meine du hast es ja grade nochmal selber erlebt ne?

Speaker 0: Ich hab's

Speaker 1: grade selber erlebt.

Speaker 1: Das kann ich ja noch mal kurz erzählen.

Speaker 1: Ich habe aus versehen elf oder zwölf Dittelmoor sehr steigert.

Speaker 1: Ich hab aus... Einfach nur aus Spaß bei eBay immer mitgeboten Und mein Maximalgebot hat anscheinend gewonnen.

Speaker 1: Ich dachte, ich gewinne das ähnlich und irgendwann kam so eine Push-Benachrichtigung.

Speaker 1: Herzlichen Glückwunsch!

Speaker 1: Und ich wusste gar nicht mehr ... Ich hatte gar nicht mal auf dem Schirm, welche Dittelmäuser da drin sind.

Speaker 1: Das Paket kam an, ich hab aufgemacht und wurde überrascht.

Speaker 1: Es war wirklich so ne krasse Zeitreise.

Speaker 1: Da war auch das Baby dabei.

Speaker 1: Meine Kinder durften sich jeder eine Dittelmaus davon aussuchen.

Speaker 1: Die Restlichen wollte ich verteilen?

Speaker 1: Der

Speaker 0: Rest ist für Mama.

Speaker 1: Dann geht nach Amerika zu meiner Schwester, die hat drei Kinder Und der Rest ist natürlich für Mama klar.

Speaker 1: Und meine Tochter hat sich aber sofort das Baby geschnappt und auch wirklich so gehalten, die es so liebt.

Speaker 1: damit und die kannst du gar nicht mehr haben.

Speaker 1: Es ist so süß wie sie da mit oben geht!

Speaker 1: Ja,

Speaker 0: du hast mir auch so ein Foto geschickt, ihr hattest direkt in eine Federwippe gelegt.

Speaker 0: Ein richtiges Baby, das sah so sücht aus... Also das war wirklich was, womit ich nicht gerechnet habe.

Speaker 0: Ich hab auch schon viel mit Freunden über Diddle gesprochen und alle sind immer so ja, ich glaub' nicht dass das Kinder noch interessiert.

Speaker 1: Deshalb fand ich es

Speaker 0: so cool, dass du das deinen Kindern gegeben hast und die ja auch sofort gehypt waren davon!

Speaker 0: Du hattest mir doch neulich auch so ein Video geschickt wo deine Tochter im Hintergrund einen richtigen Schrei-Anfall bekommt als ihr erfährt, dass Diddle zurück ist.

Speaker 0: Eigentlich müssten wir das hier mal einspielen...

Speaker 1: Oh mein Gott, Lisa!

Speaker 1: Schau mal was angekommen ist.

Speaker 1: Das kann ja wohl nicht wahr sein.

Speaker 1: Kinder, was ist das?

Speaker 1: Kennt ihr die und freut euch weil sie kommt zurück?

Speaker 1: Ja, die kommt zurück.

Speaker 0: So, das ist doch der Beweis dass der Hype wieder da ist.

Speaker 0: Da haben wir ihn doch.

Speaker 1: Die sind voll on fire, die wissen auch dass hier diese zwei XL-Mäuse sitzen Und die wollen unbedingt eine haben und die sind noch bereit dies zu teilen und die teilen nie Weil sie die unbedingt haben wollen.

Speaker 1: Ganz ehrlich, wenn mein Sohn dieses Jahr zur Schule kommt dann gibt es auf jeden Fall auch Sachen von Diddle.

Speaker 0: Ja ich meine das Stündlein hat ja jetzt geschlagen!

Speaker 1: Ja Ding-Dong!

Speaker 0: Ding?

Speaker 0: Ding-dong nicht mal nur alte Sachen sondern neue Sachen ist natürlich auch geil jetzt hier Schulanfang und so dass wieder ein gutes Timing.

Speaker 0: also ich glaube tatsächlich so wie ich das rausgelesen habe aus allen Überlieferungen die er leider nicht so detailliert sind weil dafür müssten wir mit Thomas sprechen aber es hört sich an als war das jetzt nicht direkt so einen Riesending mit den Plüschmäusen.

Speaker 0: Also wir sind immer noch vor diesem ganz großen Hype,

Speaker 1: wir haben

Speaker 0: ja auch so eine Spannungskurve auf aber nächste Folge geht es richtig in den Hype rein!

Speaker 0: Aber das ist wichtig finde ich zu wissen weil ich finde dass auch schön, dass das so ein Produkt ist und ne Figur die sich über ein paar Jahre entwickelt hat.

Speaker 0: Das ist jetzt nicht so von heute auf morgen.

Speaker 0: plötzlich steht das in jedem Laden.

Speaker 0: also ich finde man merkt den Produkten an dass da schon viel Gedanken reingeflossen sind und dass sich da richtig Mühe gegeben wurde.

Speaker 0: Es ist halt trotzdem krasser Grundpfeiler und hat, glaube ich diese ... wirklich die Gleise gelegt für das was danach kommt.

Speaker 0: Dass einfach aus dieser Karte ein Flüchtier gemacht wurde auch ganz nicht direkt durch den Deckel ging.

Speaker 1: Genau!

Speaker 1: Und deswegen wird es nächste Folge wahrscheinlich um die Blockblätter gehen oder?

Speaker 1: Ja

Speaker 0: genau da müssen wir nämlich jetzt mit dem großen Cliffhanger enden weil...es kommt jetzt als nächstes des Jahr fourneunzig Und das Jahr vierundneunzig wird die Zeitrechnung verändern.

Speaker 1: Oh mein Gott!

Speaker 1: Nämlich

Speaker 0: in die Zeit Rechnung vor Blockblättern und nach Blockblättern.

Speaker 1: Ich freue mich jetzt schon auf die Recherche, was im Vierundneuntig noch so passiert ist – weil das liebe

Speaker 0: ich!

Speaker 0: Absolut, absolut!

Speaker 0: Ich liebe es auch, dass wir am Anfang immer nochmal kurz in diezeit zurücktauchen mit ein paar anderen Produkten.

Speaker 0: Weil ich finde, ich bin sofort drin und kann mich da nochmal viel mehr reinversetzen.

Speaker 1: Leute, es ist ein Rausch.

Speaker 1: Wir hören uns nächste Woche.

Speaker 1: Bis dahin alles okayse im Käsekuchenland

Speaker 0: Generation-Dietel.

Speaker 1: Nein, Dittel!

Speaker 1: Oh ...

Speaker 0: Okayse.

Speaker 1: Mit Lisa und Julia.

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