Das Käseblatt: Diddls eigene Zeitung
In dieser Folge öffnen wir Diddls Käseblatt: druckfrisch aus dem Käsekuchenland.
Wir tauchen tief ein: Malwettbewerbe, Rätsel, Fanclubs, Brieffreundschaften, Urlaubsfotos und stolze Fans mit ihren Diddl-Sammlungen.
Es geht um legendäre Fotos: Diddl vor dem Eiffelturm und dem World Trade Center. Legendäre Gewinne: XXL-Diddl-Mäuse und Diddl-Unikate, handsigniert von unserem Thomas. Und legendäre Fanclubs mit eigenen(!!!) Clubzeitschriften. What a time to be a Diddlfan!
Wir dürfen schon mal spoilern: Das Käseblatt war das VIEL GEILERE Social Media.
Wenn ihr uns einen Liebesbrief schreiben, eine Zeitzeugen-Sprachnachricht schicken oder Diddl-Sachen spenden wollt, schreibt uns hier: diddl@juliaknoernschild.de
Das ist Diddl: https://www.diddl.de/ Das ist Julia: https://www.instagram.com/juliaknoernschild Das ist Lisa: https://www.instagram.com/lisacoolinski
🐭 Doller DIddl-Dank an… Falk Andreas von BLANK ROOM AUDIO für den Schnitt der Folge! ✂️ Matze Hielscher für den technischen, seelischen und fotografischen Support! 📸 Thomas Goletz für die die käsegeniale Gestaltung unseres Logos! 💘
Speaker 0: Oh, Käse.
Speaker 1: Mit Lisa und Julia!
Speaker 1: Lisa, ich hab gehört du warst zu Hause im Keller.
Speaker 1: Was bedeutet
Speaker 0: das?
Speaker 0: Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.
Speaker 0: also meine Eltern haben immer zu mir gesagt sie haben alles aufgehoben.
Speaker 0: ja ich habe ein Verbot ausgesprochen nichts wird weggeworfen.
Speaker 0: zwischenzeitlich sind sie aber von einem haus in die wohnung gezogen und es gab schon kleinen zweifel daran dass das wirklich stimmt.
Speaker 0: ja dass ihr alles aufgehoben haben.
Speaker 0: aber
Speaker 1: klein hat man sich ja gerne mal schnell.
Speaker 0: ich bin positiv überrascht weil ich war im Keller und alles ist noch da.
Speaker 0: Wir haben uns durchgekämpft.
Speaker 0: Mein Vater war stinksauer am Anfang, weil er natürlich gar keinen Bock hatte in diese Schränke zu gehen.
Speaker 0: Diese ganzen Kisten aufzumachen.
Speaker 0: Er war richtig
Speaker 1: angepisst.
Speaker 0: Er ist aber auch nicht gegangen, weil der irgendwann gemerkt hat es macht ihm ein bisschen Spaß, weil wir die Sachen gefunden
Speaker 1: haben.
Speaker 0: Meine Mutter und ich waren so ... Du gehst jetzt aus dem Raum, wenn du hier Stress machst.
Speaker 0: Wir haben gesagt das dauert hier jetzt ein bisschen und er kam immer wieder an weil es ihn interessiert hat.
Speaker 0: Er hat sich trot gelacht.
Speaker 0: Es war
Speaker 1: schon wie eine kleine Schatzsuche die Pilze suchen im Wald!
Speaker 0: Es war wirklich wie Pilze suchen wir ne Schatzsuche, weil... ...wir haben's erst nicht gefunden, wir haben tausend Sachen gefunden.
Speaker 0: Der erste große Aufschrei kam als ne Kiste gefunden wurde mit der Aufschrift Polly Pocket.
Speaker 1: OMG
Speaker 0: Ich dachte nicht, dass ich die noch hab.
Speaker 0: Die ganze Kiste ist voll mit Polly-Pockets.
Speaker 0: alle sind noch drin und auch keins ist beim Aufklappen auseinandergebrochen.
Speaker 0: das war ja meine große Angst.
Speaker 1: Ja du hattest mich mit Facetime angerufen.
Speaker 1: ich saß grad bei meiner Mutter im Laden.
Speaker 1: Meine Mutter war live mit dabei.
Speaker 0: Ich
Speaker 1: hab mich gefühlt wie ein Kind, das war eine Reise zurück.
Speaker 1: Als ich die Polly-Pocky gesehen habe, dachte ich, Spinner du hast ja einige gehabt, die ich auch hatte?
Speaker 0: Ja und ich hatte viel mehr als ich dachte.
Speaker 0: Ich glaub, ich hab die mal von einem anderen Kind geschenkt bekommen.
Speaker 0: Das war der erste große Aufschrei, wo mein Vater schon einen Lachanfall bekommen hat.
Speaker 0: Und dann irgendwann ... Meine Mutter immer so ... Da muss noch mehr von Dittel sein!
Speaker 0: Wir haben immer kleine Sachen gefunden, keine Ahnung, diese Blechdose und so.
Speaker 0: Und dann irgendwann meinte man, der muss ... Also irgendwo muss diese Kiste sein.
Speaker 0: Dann irgendwann kam die Kiste auf den Deckel und stand Diddle.
Speaker 0: Ich habe sie geöffnet.
Speaker 0: Ich hab Videomaterial auch aufgenommen.
Speaker 0: Wir haben Freudenschreie von uns gegeben, weil da waren sie alle.
Speaker 0: Direkt hat mich die Baby-Diddle angeguckt mit den großen Turnschulen der Sportler, die auf der Schultüte war.
Speaker 0: In dem Buch steht, glaube ich, unter dem Arm.
Speaker 0: Was war denn noch so dabei?
Speaker 0: Ach ja!
Speaker 0: Der Diddelordner.
Speaker 1: Lisa, Diddle-Bettwäsche?
Speaker 0: Diddle Bettwäschel war dabei!
Speaker 1: Du hast noch Diddle... du hast noch diddle Bett Wäsche!
Speaker 0: Vor allem ich habe dir zwei Tage vorher die Bettwäsche geschickt und meinte noch so, also irgendwie will ich nicht der Mensch sein, der jetzt wieder ein Diddlebettwäschel schläft aber bisschen kleinen Anreiz gibt's mir schon das nochmal zu kaufen.
Speaker 0: Jetzt hab' ich ja schon mal einen Set hab', man könnte es noch ergänzen
Speaker 1: Ja ich mein jeder Beufeln freut sich wenn halt das zweite Set auch noch da ist.
Speaker 0: Ja natürlich.
Speaker 0: Also, es war wirklich unglaublich.
Speaker 0: Es war so ein Glücksgefühl ... Ich hab die dann ja alle noch mal ausgebreitet und dich angerufen.
Speaker 0: Das war legendär!
Speaker 0: Ich bin glücklich, dass sie wieder da sind.
Speaker 0: Ich hab's jetzt auch mit nach Berlin genommen.
Speaker 1: Wir werden auch Content davon veröffentlichen auf unseren Diddler-Accounts?
Speaker 0: Auf unseren Dittler-accounts, genau.
Speaker 1: Instagram Account nennt man das.
Speaker 1: Und das sind quasi unsere Accounts.
Speaker 0: Also ich habe noch ein paar mehr Videos gemacht.
Speaker 0: also... Das ist vielleicht gar nicht so schlecht, heute haben wir keinen Text zum Eintauchen in das Jahr, in dem wir uns befinden.
Speaker 0: Weil wir sind wieder so Ende der Neunziger Anfang zweitausender.
Speaker 0: Zum Beispiel
Speaker 1: sind wir in mehreren Jahren?
Speaker 1: Ja!
Speaker 0: Wir bauen Spannungsbogen
Speaker 1: auf.
Speaker 0: Ich habe wiedergefunden des Preluders McDonalds Radio.
Speaker 1: Oh, das Kleine!
Speaker 0: Mein Verliebt-in-Berlin T-Shirt...
Speaker 1: Warte mal, welches Song haben Sie noch mal gesungen bei dem?
Speaker 0: Es ging nicht mehr.
Speaker 1: Ah, weil war der Noel Schutz, weiß ich noch.
Speaker 1: Ja, der war auf dem McDonalds Radio.
Speaker 1: Ich weiß es noch genau!
Speaker 0: Und das Verliebt-In-Berlin T-Shirt was ich damals extra in Berlin bei Vero Moda mir gekauft habe ist noch da.
Speaker 0: Es
Speaker 1: ist noch Da!
Speaker 0: Verschiedense... Also wirklich mein Unser Charlie, das Kuschelt hier, er ist noch DA.
Speaker 1: UNSER CHARLY!
Speaker 0: Steht doch auf seinem T-shirt!
Speaker 0: Oh
Speaker 1: Mann!
Speaker 1: Ja
Speaker 0: also wir sind wieder hier Da sind wir.
Speaker 1: Wir werden jetzt aber noch nicht sagen, um was es in der Folge geht auch wenn man's im Titel lesen kann weil das möchte ich gerne beim Text mit allen Facts und Daten einmal vorlesen.
Speaker 1: damit wieder nach rein tauchen In the little world!
Speaker 1: In dieser Folge geht es um das Käseblatt.
Speaker 1: Jeder erinnert sich an dem Moment als wir zum ersten Mal ein Cheeseburger statt einem Hamburger bei McDonalds gegessen haben.
Speaker 1: Das war krass, das war ein Game-Changer.
Speaker 1: It's such a game changer!
Speaker 1: Ähnlich verhält es sich mit dem Käseblatt.
Speaker 1: Jede und jeder weiß genau was das Käsebrett war.
Speaker 1: Nämlich Dittels eigenes Magazin.
Speaker 1: Konnten wir das Magazin über Händler innen oder bei Depeche direkt shoppen?
Speaker 1: Das Käseblatt, so wie wir es kennen im Abo-Modell, startete erst.
Speaker 1: Inne drin in dem Käsebrett waren Diddle Fan Comics, Diddle Malwettbewerbe, Schulklassen, die ihre Bushäuschen mit Diddle bemalt haben ... Aber auch vor anderen Sehenswürdigkeiten, über die wir nachher noch sprechen.
Speaker 1: Baskel und Spielanleitungen, Wissensseiten, Rezepte, Kummerkasten oder Fans, die einfach Brieffreundinnen oder Freunde gesucht oder gefunden haben?
Speaker 1: Und zu jeder Ausgabe gab es ein Dittel-Extra.
Speaker 1: Lieben wir!
Speaker 0: Absolut!
Speaker 1: Mal gab es Kohleschreiber... ...und malen auf fünf Block.
Speaker 1: Und so weiter, dazu später mehr.
Speaker 1: Auf dem Höhepunkt im Jahr z.A.
Speaker 1: lag die Auflage bei dreihundertvierzigtausend Exemplaren in drei Sprachen
Speaker 0: What?
Speaker 1: Aber erst ab Februar, kam das Käseblatt für zweifemundneunzig dann auch in den Kiosk.
Speaker 1: Und wir konnten es kaufen oder am Abo-Modell geschickt bekommen und das bis zum Jahrzehntausendachzehn also vier Jahre nachdem Depeche-Dittel eigentlich schon eingestellt hatte.
Speaker 1: Ab Zweitausendviertzehn lief das Käserblatt einfach weiter über den Verlag Blue Ocean Entertainment.
Speaker 1: die Übernahme zu dem Zeitpunkt anscheinend die Lizenz direkt von unserem Papa Thomas Gohlitz.
Speaker 0: Unser Vater
Speaker 1: Dann Schock wurde es endgültig eingestellt.
Speaker 1: Das war quasi kurz vor Corona, also zwei Jahre.
Speaker 1: ein oder zwei Jahre vor Corona.
Speaker 1: Aber wow!
Speaker 1: Es gab Dittel sonst gar nicht mehr.
Speaker 1: Wir haben hier jetzt eine Apponente in der letzten Stunde sitzen.
Speaker 1: Sie hat das Käseblatt bis zum bitteren Ende nach Hause geschickt bekommen.
Speaker 1: Lisa hallo.
Speaker 0: Hallo ich freue mich da zu sein.
Speaker 0: Ich habe gerade einen Schocker gehabt als du das mit dem Jahr.
Speaker 0: Ich wollte es bisher nicht öffentlich machen, aber jetzt ist es raus.
Speaker 0: Ich hätte eigentlich lieber hinter der Schattenwand gesagt... ...ich war eine der letzten Abonnentinnen und der Schock saß mir in den Knochen als ich im Jahr zwei Tausend Achtzehn plötzlich ein Baby- und Tina Magazin im Briefkasten hatte.
Speaker 0: Das war ein Schock!
Speaker 0: Ich konnte so schnell gar nicht schalten.
Speaker 0: Ich habe das nach oben mitgenommen.
Speaker 0: Baby und Tina war, er hat mir das geschickt.
Speaker 0: Warum habe ich ein Baby- und Tina-Magazin?
Speaker 0: Bis es mir wie Schuppen von den Augen gefallen ist, Dittels Käseblatt wurde abgesetzt und ohne mich zu fragen, wurde es durch das Baby-und Tina-Magazin einfach ersetzt!
Speaker 0: Das
Speaker 1: ist eigentlich ein Hammer.
Speaker 1: Es hat da Geschmäckle... Das
Speaker 0: ist einfach nur krass weil ich frage mich wie man Baby und Tina mit Dittle auf einen Level setzen kann.
Speaker 0: aber
Speaker 1: Ich sehe eine Verbindung
Speaker 0: SKS, ich muss es sagen wie's ist.
Speaker 0: Auch wenn ich eine treue Abonnentin bin.
Speaker 0: die E-Mail ging sofort raus.
Speaker 0: das Abo war für mich damit aufgehoben weil ich hatte Dittels Käseblatt abonniert.
Speaker 0: Ich brauchte Ken Baby und Tina Magazines interessiert mich nicht.
Speaker 0: Aber es war wirklich so, dass ich diese Magazine immer noch bekommen habe bis zum Jahrzehnte mit Unterbrechung.
Speaker 0: Ich hab's dann nochmal als Geschenk erhalten.
Speaker 0: das Abo was eines der besten Geschenke überhaupt ist muss ich sagen würde ich auch sofort wieder nehmen.
Speaker 0: Schapo!
Speaker 1: Schapo
Speaker 0: muss man da sagen und ich gucke hier mal kurz auf den Tisch.
Speaker 0: Ich habe mich geärgert weil ich habe verschiedene Extras...ich hab die glaube ich weggeschmissen weil sie irgendwie ich weiß auch nicht warum.
Speaker 0: Ich hatte ein paar Hauslatschen, die waren als Extra in der Zeitung.
Speaker 0: Aber da war dann ein Loch drin!
Speaker 0: Ich habe noch ein paar andere Extras zu Hause zum Beispiel so einen kleinen Sternenprojektor also... funktioniert jetzt nicht.
Speaker 0: Sonderlich gut wie der Taschenlampe mit so einem kleinen... Gibt es
Speaker 1: oft in Magazinen als extra gerade?
Speaker 1: Ich habe ja Kinder, das ist ein It's a Fang!
Speaker 1: So
Speaker 0: und da möchte ich jetzt anknüpfen weil wir sind ja jetzt mit dem neuen Käseblatt, mit dem Untergang haben wir jetzt hier angefangen zu sprechen miteinander, im Jahr zwei Tausend Achtzehn und da war schon sehr geprägt von Extras.
Speaker 0: Wir wollten die auch alle immer haben klar.
Speaker 0: aber das Dittelkäseblat ist ja gestartet, Nineteinundundneunzehntig Und du hast eben auch schon gesagt einen Format wie ein mittlerer Diddelblock.
Speaker 0: Und du warst ja im Shopping-Grausch und hast Käseblätter ersteigert, da sind die ganz Alten dabei!
Speaker 0: Und jede dieser Folgen hier hat mein Herz erwärmt.
Speaker 0: aber ich muss sagen heute diese Folge in die Käse blätter einzutauchen in die ganz alten ist mir echt nochmal anders an die Nieren gegangen Julia weil Dieses Käseblatt voller Liebe steckt.
Speaker 0: Ja,
Speaker 1: es ist...
Speaker 0: Es ist wirklich krass!
Speaker 0: Ich kann von Gänsehaut sprechen.
Speaker 0: Also leider
Speaker 1: stinken sie voll nach Schimmel, was hat denn nichts mit dem Inhalt zu
Speaker 0: tun?
Speaker 1: Weil sie ersteigert wurden ohne... Na ja, egal.
Speaker 1: Da bin ich eh... Ist halt ein Nachspiel.
Speaker 1: Aber wir haben die gerade wirklich durchgeguckt.
Speaker 1: Und wie wissen jetzt ja schon, was alles drin ist?
Speaker 1: Es sind auch Dildl-Fans drin mit ihren ganzen Sammlungen und da stehen wirklich Vor- und Zunahmen und die Orte.
Speaker 1: Da stehen aber auch die Menschen, die Brieffreunde suchen oder Brieffreundinnen, da stehen einfach die ganzen Adressen drin!
Speaker 1: Es
Speaker 0: isst so toll weil die Zeitung muss man echt sagen... Die hat so viel Herz und Liebe drin.
Speaker 0: Weil sie hat Informationen.
Speaker 0: Aber sie ist wirklich... Wie soll man das sagen?
Speaker 0: Eigentlich eine Communityzeitung.
Speaker 0: Die Hälfte, mindestens die Hälften dieser alten Diddelblätter also inhaltlich besteht aus Sachen die Fans eingeschickt haben wo sich Fans richtig krass Mühe gegeben haben.
Speaker 1: So süß!
Speaker 0: Und hier haben sie so eine Plattform und es ist auch irgendwie ein Austausch da zwischen den Magazinen weil es gab viele Wettbewerber, wie du gerade schon gesagt hast.
Speaker 0: Also ein Magazin weißt immer auf das nächste hin.
Speaker 0: aber auch Austausch zwischen den Fans, Brieffreunde wurden gesucht.
Speaker 0: Es wurden spezielle Produkte gesucht.
Speaker 0: Ich habe mir die Kategorien noch mal aufgeschrieben da können wir gleich nochmal durchgehen.
Speaker 0: Aber es gibt die Kategory Sammelkiste und da konnte man halt sagen ich brauch die bestimmte Postkarte, ich brauche das Kuscheltier.
Speaker 0: Ich suche eine Brieffreundin, ich such jemand zum Tauschen und die Leute stehen mit vollen Adressen
Speaker 0: drin.".
Speaker 1: Und das ist krass!
Speaker 1: Das erinnert mich auch an was es gab früher auch ein Magazin, das hieß Starflash.
Speaker 1: Da war ich drin, ich hab mich da mal eingesendet Don't Ask Me Why als Gzzt-Fan... Ist ja keine
Speaker 0: Lüge?
Speaker 1: Ist ja kein Lügge.
Speaker 1: Nee, nee, ist keine Lügge.
Speaker 1: Ich habe auch Brieffreunden dann gesucht Und wurde da auch abgelichtet, aber es wurde nicht Bescheid gesagt.
Speaker 1: Ich war plötzlich einfach drin und habe das mitbekommen durch die Posti-Kam.
Speaker 1: Das war nicht wenig, ich hab im Jahr lang in Potsdam bei meinem Vater gewohnt und meine Mutter hat mir regelmäßig große Boxen voller Briefe geschickt.
Speaker 1: Wow!
Speaker 1: Ich habe Fotos, Geschenke, so viele krasse Sachen bekommen weil ich eben mit Adresse darin stand was ein bisschen spooky ist finde ich, weil es würde heute hoffentlich kein Magazin mehr machen.
Speaker 1: Die Adressen von Kindern in solchen Magazinen, das ist doch krass oder?
Speaker 1: Es
Speaker 0: ist krass.
Speaker 0: Ich hoffe natürlich dass die Eltern es immer erlaubt haben.
Speaker 0: ich gucke mir das an und ich denke so wie nett war denn offenbar die welt damals noch dass man also es ist schon creepy die adressen da rein zu setzen aber irgendwie zeigt uns ja auch man hat sich gar nicht so viele sorgen darum was wir heute kein mensch mehr machen.
Speaker 0: nein
Speaker 1: das war eine heile welt damals ja
Speaker 0: und es ist irgendwie So nett.
Speaker 0: Die Menschen haben sich so viel Mühe gegeben, was man zum Beispiel auch sehen kann in der ersten Kategorie meistens in den alten Käseblättern.
Speaker 0: Wenn man reingeht ist meistens direkt am Anfang irgendwie ein Wettbewerb.
Speaker 0: also es wird meistens immer erst mal wenn die Sieger gekürt vom Wett Bewerb dem man im letzten Käse blatt sozusagen verkündet hat.
Speaker 0: und Es ist so, dass es da ganz verschiedene Malwettbewerbe gab.
Speaker 0: Ich hab mal geguckt, was die Anforderungen waren?
Speaker 0: Was musste man denn machen, um den ersten Preis zu gewinnen?
Speaker 0: Zum Beispiel war einmal ein Wettbewerk ... Nice!
Speaker 0: Für Diddel oder ... Und das waren dann die Ansprüche und manchmal musste man das malen, man musste meinen Comic malen.
Speaker 0: Man konnte es mal aus Knete oder Fimo basteln.
Speaker 0: Es waren verschiedene Anforderungen und die Leute haben ja offenbar wirklich wie die Wilden mitgemacht und sich so krass Mühe gegeben.
Speaker 0: Aber Julia wenn du diese krassen Anforderung hier gerade hörst, die man da erfüllen musst, dann fragst du dich ja wofür?
Speaker 0: Warum mache ich das Ganze?
Speaker 0: Ja, wovon
Speaker 1: hat man es denn
Speaker 1: gemacht?!
Speaker 0: Das kann nicht dir sagen.
Speaker 0: Ich habe mal durchgeblättert... ...durch die vielen Käseblätter, die wir hier haben und es gab immer einen Platz eins.
Speaker 0: der wurde auch direkt mit angekündigt.
Speaker 0: also wenn der Wettbewerb angekünstigt wurde, wurde auch der Preis angekundigt!
Speaker 0: Also der Anreiz war direkt da und Platz Eins war oft eine XXL-Diddl so wie sie neben uns sitzt also ein Meter zwanzig groß.
Speaker 0: Es gab aber auch mal ein Diddl Schulranzen zu gewinnen.
Speaker 0: Es gab zum Beispiel verschiedene Unikate von Thomas Gohletz signiert.
Speaker 0: Zum Beispiel mal eine Diddel-Spardose handsigniert oder Plüschieunikate, oder mal einen Diddelpokal auch von Tomas Gohlettz signieren.
Speaker 0: Und das ist natürlich Gänsehaut am ganzen Körper!
Speaker 1: Ja...
Speaker 0: Ich verstehe nicht warum wir da nicht mitgemacht haben?
Speaker 0: Wir haben es irgendwie nicht mitbekommen?
Speaker 1: Lisa ich glaube auch nicht dass das einzige Anreiz war alleine in dem Käseblatt zu sein.
Speaker 1: Mit der eigenen Kunst!
Speaker 1: Das ist fame bei dreihundertvierzichttausend Auflage.
Speaker 1: Wie viele Leute das gesehen haben?
Speaker 0: Mehr als auf deinem Instagram, das musst du dir mal überlegen.
Speaker 1: Ganz genau so ist es!
Speaker 1: Ja
Speaker 0: und es ist aber nicht so dass man nur einen ersten Preis gewinnen konnte sondern nein Es gab auch zweite Preise Denn einer wird gewinnen
Speaker 1: Auch wenn einer nur gewinnen kann.
Speaker 0: Deshalb gab's auch zweite preise Und die gab es meistens nicht nur einmal, sondern manchmal gibt's die.
Speaker 0: Fünfzehnmal in einer Zeitung habe ich gesehen, achtzig Mal der zweite Preis verlost und das waren dann auch coole Sachen.
Speaker 0: also irgendwie auch weiß ich nicht kuscheltiere spardosen diese spardosentruhen usw.
Speaker 0: Das war da nicht so.
Speaker 0: unikate ja aber trotzdem richtig coole Preise
Speaker 1: Da fällt mir ein.
Speaker 1: mein Bruder hat mal Haribo als Kind geschrieben und hat gefragt, warum es Harry-Bohmach Kinderfroh und Erwachsene ebenso heißt.
Speaker 1: Und er hat dann einfach als Dankeschön ein riesengroßes Paket mit mega vielen Süßigkeiten bekommen... ...und witzigerweise haben sie dann irgendwann im Werbespot immer nur noch gesungen Harry, Bohr, Mach, Kinder, Froh.. ..und nicht mehr unterwachsen.
Speaker 1: eben so!
Speaker 1: Und er hatte damals als Kind gedacht, dass seine Einsendung das war.
Speaker 1: Das ist ganz süß!
Speaker 1: Aber
Speaker 0: wir können auch nicht nachweisen, dass es nicht die Einsendungen war, die Sie dazu gebracht haben?
Speaker 1: Ja!
Speaker 1: Weil da kommen wir nämlich zum Feedback.
Speaker 1: Hier konnte man auch einen Käseblatt, gab es eine Feedback-Liste, konnte man ausfüllen und hat ihnen bestimmt weitergeholfen warum man was abonniert hat hier den Käsebrett Fragebogen.
Speaker 1: Das ist schon wichtig nah am Fan zu sein und genau zu wissen warum sie was wie konsumieren!
Speaker 1: Das
Speaker 0: ist ja voll geil.
Speaker 0: also Julia hat hier gerade so ein richtig großen Fragebogen in der Hand.
Speaker 1: Ein
Speaker 0: bisschen A drei Blatt?
Speaker 1: Ja ein bisschen wie so Wie so ein Diagnostik, ADHS-Diagnostikankreuzbogen.
Speaker 1: Und das sind halt auch so Fragen wie ist schon einmal eine Anzeige von dir in der Sammelkiste erschienen?
Speaker 1: Wenn ja, wie viele Briefe hast du auf deine letzte Anzeigen erhalten?
Speaker 1: also die wollen so ein bisschen nah am Fan
Speaker 0: und das merkt man dem Magazin auch an finde ich Ja
Speaker 1: absolut!
Speaker 1: Und eins meiner Lieblingskategorien waren auf jeden Fall die Urlaubsfotos.
Speaker 1: an die erinnere ich mich einfach auch richtig stark, dass die Menschen oder dass die Kinder ihre Dittelmäuse mit den Urlaub genommen haben ein Foto davon gemacht und das dahingeschickt haben.
Speaker 1: Und dann wurde es halt gezeigt vor dem Eifelturm.
Speaker 1: Oder haben wir jetzt auch in Paris, dass mein Sohn sein Dittel vor dem eifelturmphotografiert?
Speaker 1: Aber hier das Krasseste ist das Epigste!
Speaker 1: Das werde ich auch im Feedpost zeigen.
Speaker 1: Ist einfach in New York.
Speaker 1: Hintergrund ist einfach das alte World Trade Center einfach vor Jahrzehntausend Eins.
Speaker 1: Das zu sehen, das... Welche
Speaker 0: Dittel ist da eine normale?
Speaker 0: Noch die mit der Kerbe in den Augen.
Speaker 1: Die allererste mit der Kärbe in einen Augen grau, lila Hose, gelbe Knöpfe zeigen wir.
Speaker 0: Was ich auch cool finde, dass es natürlich schlau vom Verlag macht absolut Sinn.
Speaker 0: aber es hat uns einfach interessiert.
Speaker 0: Es sind immer die neuen Dittelartikel drin.
Speaker 0: Also wir können gucken.
Speaker 0: was kommt als nächstes!
Speaker 0: Die neuen Schülerkalender sehe hier die neuen Gummizugmappen, die neuen Sammelboxen.
Speaker 0: das ist wahrscheinlich der, den ich auf der Schultüte hatte.
Speaker 0: Dann
Speaker 1: in der Herbstausgabe sieht man welche Winterplüschtittels rauskommen, logisch Keksdosen und so weiter?
Speaker 1: Genau!
Speaker 0: Irgendwann ging es ja sogar in diese Saisonale rein.
Speaker 0: Weihnachtssachen... Ich hatte auch ein Plätzchenteller von Diddel aus Blech weiß ich noch.
Speaker 0: Und es waren offenbar auch Sammelkarten in den ersten Käseblättern drin.
Speaker 0: Später auch kann ich mich erinnern, später waren es die Quadratischen, die ich auch im Dittelort noch habe.
Speaker 0: und hier in diesen ersten Ausgaben sind's normale Postkarten.
Speaker 0: und dann steht auch wirklich daneben diese Postkarte ist streng limitiert und wird in keinem Kartenständer der Welt zu finden sein denn sie wird nie wieder nachgedruckt.
Speaker 1: da haben wir das Limitierte wieder.
Speaker 0: Das hat man ganz viel hier drin.
Speaker 0: Auch bei den Preisen, die man gewinnen kann?
Speaker 1: Ja!
Speaker 1: Ist schon toll.
Speaker 1: Muss auch sagen als Kind natürlich krass was zu haben und was andere nicht haben.
Speaker 1: Als erwachsene Person, die sich ein bisschen mit Marketing- und Werbung auskennt ist so
Speaker 0: ach
Speaker 1: klasse was sie da gemacht haben.
Speaker 1: Das ist ja ein Druck der erzeugt wird dass man es unbedingt haben will weil's limitiert ist.
Speaker 0: Ja natürlich und dann siehst du noch die Bilder von den Leuten die noch größere Sammlungen haben, meinst Du?
Speaker 0: Da wirst du natürlich heiß.
Speaker 0: Es sind auch wieder Produktlisten immer drin in den Magazinen,
Speaker 1: wo man
Speaker 0: ankreuzen kann was man hat und was nicht.
Speaker 0: Sammelposter!
Speaker 0: Was es auch immer gab waren verschiedene Rätsel um was ich auch süß finde.
Speaker 0: Es gibt immer im nächsten Magazin die Auflösung der Rätzel aus der vorherigen Zeitung war damals ganz normal aber kennt man jetzt heute auch nicht mehr.
Speaker 0: so.
Speaker 0: Jetzt
Speaker 1: sind wir sofort nächste Seite auf dem Spiegelverkehrt
Speaker 0: Genau.
Speaker 0: Und das Käseblatt, was du aber gerade in der Hand hast ist ja ein größeres.
Speaker 1: Quadratisch also schon aus dem Jahr zweitausend!
Speaker 0: Es gab auch eine Kategorie die immer mal wieder aufgetaucht ist.
Speaker 0: Die hieß Diddelfreunde aus ganz fernen Ländern.
Speaker 0: und ich habe ne Sprachnachricht bekommen, die passt so'n bisschen dazu weil... Ich möchte dass hier auch mein Mann zur Sprache kommt Julia Was?
Speaker 0: Weil natürlich haben wir ja schon festgestellt, auch bei dem Event die meisten Diddlefans sind Frauen.
Speaker 0: Aber es gab eben auch viele Jungs, die Diddle-Fans waren was man auch anhand der Fotos in der Wow Kategorie sehen kann.
Speaker 0: Bei mir hat sich aber Mithia gemeldet und hat mir mal seine Diddle Story geschickt Und ihr habt mit fernen Ländern zu tun Deshalb würde ich sie an dieser Stelle jetzt einmal einfließen lassen.
Speaker 2: Also meine Diddle story.
Speaker 2: Er hat begonnen im Jahr, sieben-neunzig.
Speaker 2: Da bin ich mit neun nach Augsburg gezogen.
Speaker 2: Mit meiner Familie aus Kiew, aus der Ukraine und da war das vollem Trend, dass alle Kids in der Schule Tassen, Hälfte, Stifte und eben diese Plüschtiere hatten Und ich fand es auch irgendwie cool.
Speaker 2: Die Jungs und Mädels hatten das.
Speaker 2: Die Dildelmeute gab es in verschiedenen Farben, auch in verschiedenen Geschlechtern oder so.
Speaker 2: Fanden das irgendwie super cool?
Speaker 2: Gab's ja in verschiedenen Größen.
Speaker 2: Im Laufe des Jahres haben sich meine Eltern ein Final getrennt und es wurde entschieden, dass ich zu meinem Vater nach Kiosk ziehen sollte.
Speaker 2: Und als das entschieden wurde habe ich meinen Vater gebeten, dass er die größte Dildlmaus, die es damals gab, in der Postfiliale, in Augsburg ... Das weiß ich noch ganz genau!
Speaker 2: Kauft, die hat dreihundert D-Mark gekostet damals.
Speaker 2: War schon ziemlich viel war aber irgendwie herrschte so guter Laude in der Luft dass ich wieder zu ihm nach Kiev ziehen kann.
Speaker 2: Die Dittel Maus wurde mir gekauft und das war für mich das Symbol Dass jetzt mein Leben sich zum besseren wendet Und seitdem habe Ich diese Dittle Maus im XXXL behalten Weil sie eben für mich etwas richtig Positives symbolisiert hat.
Speaker 2: Fünfzehn Jahre später habe ich noch eine kleine Schwester bekommen, die dieser Dittelmaus auch sehr mochte.
Speaker 2: Deswegen habe ich ihr dann ihre eigene geschenkt.
Speaker 2: Die gab es nicht mehr irgendwo zu kaufen und ich musste wie immer bei IWAI holen.
Speaker 2: Sie hat dann auch eine Tasse bekommen wo die Dittemaus dann so raus schaut und da steht irgendwas so... Ich bleib so bis du ausgedrungen kannst glaube ich.
Speaker 2: Und irgendwie hat dieser Dildl-Maus Trend sich in meiner Family so etabliert, weil alle das viel Tutor fanden als ein Standard Mickey Mouse oder so.
Speaker 2: Dass mir meine jetzige Freundin auch letztes Jahr zu Silvester auf eine kleine Dildelmau geschenkt hat.
Speaker 2: Die ganz, ganz große, die sitzt bei mir auf der Couch.
Speaker 2: Die habe ich wieder zurück nach Deutschland mitgenommen, als ich sieben wieder zum Studieren nach München kam habe ich diese riesige Dittelmaus mit mir im Flieger mitgenommen.
Speaker 2: Und alle kleinen Kids, die damals im Terminal saßen und mich mit diesem riesigen Klischtier angeschaut haben, haben sofort an den Armen von ihren Eltern gezogen und gesagt, dass sie auch sowas wollten.
Speaker 2: Ich hab diese beneiten Blicke die ganze Zeit beobachtet.
Speaker 2: das Flugpersonal der Lufthansa hat auch die ganze zeit gesagt wie süß das war weil neben mir waren sitzt frei und da mal angeschnallt die Dittlmaus gesessen Und seitdem lebt sie bei mir und sammelt eigentlich Staub auf der Couch, aber er sieht ganz cute aus.
Speaker 2: Ich kann mir auch nicht so richtig gut vorstellen ... die zu entsorgen oder wegzuschmeißen weil sie eben an einem Wendepunkt in meinem Leben symbolisiert wo mein Leben sich zum Besten gewendet hat.
Speaker 1: Boah was für ein Symbol!
Speaker 0: Wirklich ganz toll.
Speaker 0: Aber Mithja, ich bitte dich als ob du die Maus wegschmeißen kannst.
Speaker 0: Die würde ich für immer begleiten!
Speaker 1: Ich seh ihn ja am Flughafen.
Speaker 1: in Zeitlupe setzt sich die Sonnenbrille auf... ...die Titel im Arm.
Speaker 1: alle Kinder gucken hin, fangen an zu schreien und zu weinen hinter ihm aber er läuft cool mit der Sonnebrille
Speaker 0: weiter.
Speaker 0: Also ich finde die Geschichte ganz, ganz süß.
Speaker 0: Ich meine, die Maus hätte sich doch mal bewerben können hier in der Kategorie Dittelfreunde aus ganz fernen Ländern.
Speaker 0: Die Dittle ist von Deutschland in die Ukraine gezogen wieder zurück nach Deutschland, die ist richtig um die Welt gekommen
Speaker 1: Und es gibt voll oft so Fotos aus den Fabriken wo man sieht wie die Dittelprodukte hergestellt werden und wo genau und was für ein Weg Immer aus der Sicht von der Dittelmaus, ganz süß.
Speaker 0: Ja das finde ich auch total toll!
Speaker 0: Da war hier in der einen Ausgabe ein Einblick wie die Dittle-Badehandtücher hergestellt werden und an der anderen waren ein Blick wie die Diddl-Plüschmäuse hergestellt wird.
Speaker 0: Das ist ganz schön gemacht, auch immer mit Fotos aus der Fabrik.
Speaker 0: Man hat so ein richtiges Gefühl dafür bekommen
Speaker 1: Und hier ist zum Beispiel auch eine Foto unten in der Ecke von Thomas Gohlitz Mit all seinen Dittelsachen beim Zeichnen von der dittel Maus Sieht sehr herzerwärmend aus.
Speaker 0: Ganz toll, ganz, ganz toll!
Speaker 0: Ich hoffe
Speaker 1: wir kriegen ihn hier noch ans Mike.
Speaker 1: Ich habe
Speaker 0: auch noch Hoffnung.
Speaker 0: Es gab auch Gruppen-Wettbewerber also dass man manchmal sich richtig zusammen getan hat
Speaker 1: mit anderen
Speaker 0: Fans.
Speaker 0: Kostüm-Wetbewerb sehe ich hier auch gerade.
Speaker 0: Leute verkleiden sich als Dittelmaus.
Speaker 0: es sieht so gruselig aus Eine
Speaker 1: lustiger als die andere.
Speaker 1: wirklich so fanny.
Speaker 1: Manche somit Gipsköpfen, manche schminken ihr Gesicht, manchen schmicken ihr Gesicht gar nicht und haben einfach nur Ohren.
Speaker 1: Es ist einfach witzig
Speaker 0: Es ist einfach zu schön.
Speaker 0: Und ich würde mir wünschen, dass es das noch mal gibt...
Speaker 1: Ja krass!
Speaker 1: Also was das damals für eine Riesen-Fangemeinschaft war?
Speaker 1: Ich glaube so wie's damals war, dass auf Festen als Blumendeko in ganzen Klassen Schulhäuschen vollgemalt wurden und so weiter.
Speaker 1: Ich glaub diese Art von Dittelheim wird so nicht zurückkommen.
Speaker 0: Ich würde gerne daran glauben, es gibt noch einen Funken Hoffnung aber Die Realistin in mir sagt, ich glaub's auch nicht.
Speaker 1: Ja?
Speaker 1: Ich mein der Blockblatt-Hype ist da und bleibt und es ist limitiert.
Speaker 1: aber die Art wie das damals war mit Schulklassen Kindergarten Klassen also wirklich dass...
Speaker 0: Ah!
Speaker 0: Ich weiß es nicht.
Speaker 0: Nee und... Wir sind ja so melancholisch geworden, als wir uns das hier angeguckt haben.
Speaker 0: Weil man irgendwie denkt wie schön war die Welt dass alle so engagiert waren und so miteinander.
Speaker 0: es ist auch eine Offenheit irgendwie Man hat richtig Bock andere Leute kennenzulernen.
Speaker 0: Ich weiß nicht, ob man das wieder generieren könnte.
Speaker 0: Aber wenn müsste man es einfach genauso wieder machen wie jetzt ist?
Speaker 0: Weil an sich denke ich mir du hast doch als Kind immer Bock auf Basteln und Rätsel und Fotos einschicken.
Speaker 0: also ich weiß mein Neffe hat zum Beispiel auch immer beim Kika Fotos eingeschickt und war dann irgendwann in diesem Baumhaus zu sehen und so da hat man ja eigentlich Bock drauf.
Speaker 0: aber es ist natürlich steckt wahnsinnig viel Arbeit einfach auch glaube ich drin.
Speaker 0: Und
Speaker 1: es gibt halt auch einfach so viele... Rätselhefte und jetzt auch ehrlich gesagt durch KI.
Speaker 1: Es gibt ja so viele, wenn man so ein Rätzelbuch sucht, KI generierte Bingo-Spiele
Speaker 1: usw.,
Speaker 1: für die Autofahrten würde ich nicht kaufen, wenn ich es erkenne das ist ja wirklich furchtbar!
Speaker 1: Ich will ja unbedingt solche Illustrationen, die wirklich nur selbst gemacht werden unterstützen.
Speaker 1: aber es gibt einfach so krass viel Auswahl gerade auch in Magazinläden.
Speaker 1: diese Kinder-Makazine ich war vorgestern im Laden im Bahnhof weil ich noch Panini Fußballsticker gesucht habe Alter Schwede, was für eine Riesenausfall.
Speaker 1: Auch so die Jungs Sachen schwarz-blau und die Mädchensachen alle so rosa Plastiktüten Wundertüten ohne Ende Wundertyten!
Speaker 1: Es ist krass, was es alles gibt.
Speaker 0: Ich habe hier gerade nochmal hinter mich gegriffen weil mit den Magazin mit den Kiseblättern hast du auch noch ein paar Sammelkisten extra Hefte Er steigert.
Speaker 0: Also das heißt die Sammelkiste, diese Rubrik aus dem Käseblatt gab es irgendwann auch noch mal separat als Heft.
Speaker 1: Weil steht drei Mark drauf?
Speaker 1: Für
Speaker 0: drei D-Mark genau.
Speaker 0: und da sind nur Gesuche.
Speaker 0: und also das meiste sind Gesuche kleine Anzeigen drin wo nach Leute suchen und das ist wirklich ganz ganz süß.
Speaker 1: Und das hat aber auch jemand hier mal was ausgenutzt.
Speaker 1: Schau mal, liebe Dildl-Fans, es tut mir leid euch alle enttäuschen zu müssen!
Speaker 1: Leider hat jemand in meinem Namen die Anzeige an der Sammelkiste Nummer Sechzehn auf Seite seventy-fünf aufgegeben, euch falsche Versprechungen gemacht und so eure Dildllbegeisterung auf feigste Weise ausgenutzte.
Speaker 1: Ich habe trotzdem jeden einzelnen Brief mit Aufmerksamkeit gelesen mich mir ein Dilddl Werkstab in Verbindung gesetzt und eure Post dort hin weiter geleitet usw.
Speaker 1: Was?
Speaker 1: Ja siehst du also... Das ist schon echt schwierig wenn man einen Namen und eine Adresse weiß
Speaker 1: ne?!
Speaker 1: Ja, absolut.
Speaker 1: Kann man doch Unflug treiben!
Speaker 0: Ich sehe auch hier in der Sammelkiste im Extra-Heft Julia da gibt es die Rubrik Fanclubs.
Speaker 0: Da stellt sich Fanclub vor und man kann sich einfach anschließen.
Speaker 0: also hey ihr Diddelfans würdet ihr gerne an einem tollen Club eintreten der Mäusezähne heißt, würdet ihr gerne alle drei Monate eine Clubzeitschrift haben.
Speaker 0: Das ist süß!
Speaker 0: Die haben eigene Club-Zeitschriften gemacht und irgendwo habe ich auch gelesen man musste so ne Mark irgendwohin schicken und dann hat man immer ein kleines gebasteltes Extrabekommen.
Speaker 1: Süß!
Speaker 1: Und hier ist so ne Anzeige.
Speaker 1: pass auf Hier kann man es nämlich machen.
Speaker 1: hier kann man einkreuzen suche tausche biete fanclub gemischt internationalen Briefreundschaften.
Speaker 1: da muss man die Adresse angeben Hinten hinschreiben, den Anzeigentext.
Speaker 1: Die haben sie quasi wieder abgeschrieben?
Speaker 0: Ja aber toll!
Speaker 0: Wo wurde das alles gelagert?
Speaker 1: Hallo Luya, kann ich dir sagen die Dittelwerkstatt-Sammelkiste Postfach one-fünf-null-neun in zwei eins vier neun sechs Gestacht.
Speaker 0: Ach Gestacht...
Speaker 1: Boah dieser Schimmelgeruch riechst du denn?
Speaker 1: Ich glaube wir müssen hier langsam mal Schluss machen.
Speaker 0: Ich habe schon leichte Atemwegsprobleme.
Speaker 0: Ich merke es hier schon die ganze Zeit, aber ich muss ja auch sagen draußen ist es sehr heiß Ich hab kalte Füße, schlägt mir schnell auf den Hals.
Speaker 0: Kann aber auch vom Schimmel kommen?
Speaker 1: Auch die Medanils werden älter!
Speaker 0: Es ist wie es ist... Wir schlagen jetzt hier die Käseblätter mal zu
Speaker 1: und sagen aus dem Haus.
Speaker 0: Generation-Diddle!
Speaker 1: Nein, Diddle!
Speaker 0: Oh, okay so
Speaker 1: Mit Lisa & Julia.