256 | Vier Gedanken für mehr Mut, Deine Gedanken zu veröffentlichen.
Dein Schweigen ist teurer, als Du denkst.
Drehst Du Deine Stimme manchmal leiser, als sie eigentlich sein sollte? Machst Du Dich klein oder behältst Du vielleicht wertvolle Ideen für Dich – aus Angst anzuecken? Dann ist die Folge für Dich. Wir schauen uns 4 Gedanken an, die Dich inspirieren, mutiger zu kommunizieren, damit Deine Botschaft endlich da landet, wo sie hingehört: bei Deiner Zielgruppe.
Schwerpunkte aus dieser Folge:
– Warum Dein Schweigen teurer ist, als Du vielleicht denkst.
– Der Spotlight-Effekt: Niemand schaut so genau hin, wie Du glaubst.
– Eine Botschaft, die jedem gefällt, hat keine Kanten – und keinen Sog.
– Die 10-Minuten-Frage entschärft jede Angst: Was zählt das in 10 Jahren?
– Wahres Glück liegt oft im Kleinen. Es braucht weniger Einsatz, als wir oft denken.
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Speaker 0: Drehst du deine Stimme manchmal leiser, als sie eigentlich sein sollte?
Speaker 0: Machst Du dich klein oder behältst du vielleicht wertvolle Ideen für dich aus Angst anzuecken.
Speaker 0: Dann ist diese Folge hier definitiv für dich!
Speaker 0: Wir schauen uns vier Gedanken an die dich inspirieren mutiger zu kommunizieren damit deine Botschaft endlich da landet wo sie hingehört bei deiner Zielgruppe.
Speaker 0: Neulich hatte ich eine Session mit einer Kundin bei mir im Coaching, die wirklich jede Menge auf dem Kasten hat.
Speaker 0: Weißt du jemand?
Speaker 0: Mit sehr viel Erfahrung!
Speaker 0: Mit einer ganz eigenen Perspektive auf ihre Branche und auf ihre Arbeit.
Speaker 0: Da fließen die Ideen so von ganz alleine.
Speaker 0: Wir haben so circa neunzig Minuten zusammengesessen, gebrainstormt.
Speaker 0: Und aus einigen ihrer Erkenntnisse echt sehr schöne Postings verfasst auch mit einem sehr persönlichen Storytelling und sie war im Grunde genommen good to go.
Speaker 0: also jetzt einfach nur noch veröffentlichen und dann schauen was kommt da an Feedback?
Speaker 0: Also einfach mal live damit auch experimentieren.
Speaker 0: Und ich wunderte mich schon, dass ich am nächsten Tag öffentlich noch nichts von dir lesen konnte.
Speaker 0: Und dann am Tag drauf flattert eine E-Mail von ihr in mein Postfach wo sie sagt, Juri, ah!
Speaker 0: Ich habe da doch wacklige Knie gekriegt hatte da Bauchschmerzen das zu teilen und hab' mich dann doch für einen einfachen Tipp entschieden den ich dann auch einfach gepostet
Speaker 0: habe.".
Speaker 0: Genau dieses Muster begegnet mir immer wieder und insbesondere bei Menschen die sehr viel zu sagen haben, die sich aber selbst nicht zugestehen die sich so lange selbst sabotieren, bis sie ja ihre eigene Größe kleine reden und sich dann überhaupt gar nicht mehr trauen, irgendetwas zu tun.
Speaker 0: Das Muster kenne ich auch von mir früher immer wieder an der Gründe gefunden etwas nicht zuteilen!
Speaker 0: Und vielleicht kennst du es auch aus deiner Welt?
Speaker 0: Du hast die Idee für ein richtig schönes Posting wo du weißt boah darüber würde ich unbedingt gerne mal was erzählen und dann setzt du dich hin wills es konkret machen.
Speaker 0: Ah, vielleicht mache ich das morgen.
Speaker 0: Vielleicht mach' ich das mal nächste Woche jetzt... Ach hier!
Speaker 0: Das hier hatte ich noch auf der Stange.
Speaker 0: Teile ich das hier
Speaker 0: einfach.".
Speaker 0: Und das ist so dieses klassische Muster.
Speaker 0: Vielleicht hast du auch eine Meinung wo du weißt, boah manche Menschen feiern die total aber andere könnten das vielleicht anders sehen.
Speaker 0: und dann hältst du auch die zurück.
Speaker 0: oder du willst irgendwie im Meeting vielleicht einen wichtigen Beitrag teilen?
Speaker 0: Du hast ne Antwort, die liegt ja auf der Zunge doch du schweigst bis jemand anderes dir ausspricht und dafür den Applaus kassiert Und das nagt mit der Zeit an einem, kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Speaker 0: Heute will ich über dieses Thema sprechen und ich will dir ein paar wichtige Gedanken mitgeben wie du noch selbstbewusster und mutiger die Gedanken teilst, die dir halt einfach durch den Kopf gehen.
Speaker 0: Denn jeder Erfolg und jeder Misserfolg beginnt zwischen unseren beiden Ohren!
Speaker 0: Und häufig ist das was die Leute brauchen überhaupt jetzt kein neuer Schreibtipp nicht nur irgendwie eine Formel um ihre Ideen zu strukturieren sondern es geht erst einmal darum sich selbst die Erlaubnis zu geben.
Speaker 0: Ja, ich darf das sagen.
Speaker 0: Ja meine Kompetenz mein Know-how ist es wert gehört zu werden.
Speaker 0: ja meine Stimme hat mindestens genauso viel Gewicht wie die Stimmen von anderen Leuten in meiner Branche und das fängt zwischen unseren beiden Ohren an dass es weniger etwas machen sondern etwas zulassen sich selbst die Erlaubnis geben.
Speaker 0: und häufig sitzt da irgendwie eine Angst dazwischen die den Zugang verwehrt nur dass die Ideen von drinnen nach draußen kommen oder sind halt limitiert eventierende Überzeugungen, die dich irgendwie zurückhalten.
Speaker 0: Und ich will dir vier kleine Impulse mitgeben, die mir sehr stark dabei geholfen haben in so Momenten wo mich die Muse küss zu sagen ah Scheiß drauf einfach raus damit mal schauen was passiert.
Speaker 0: und kleiner disclaimer hierzu Die Dinge kommen niemals so wild wie sich mein zum Teil verrückt und auch leicht übertriebenes kopfkino die dinge ausmalt.
Speaker 0: das was mir tatsächlich mehr schmerzt ist da nicht die realität sondern dieses Was wäre gewesen, wenn?
Speaker 0: Und ich darf mich da selbst regelmäßig an meinen eigenen Spruch erinnern.
Speaker 0: Eine Idee ohne Umsetzung ist ein sterbender Gedanke und es tut verdammt weh den eigenen Gedanken beim Sterben zuzuschauen Denn keinen Menschen berührt etwas das du verschweigst und niemand kann etwas kaufen dass du nicht zeigst dass du nicht präsentierst.
Speaker 0: Deswegen ist es so wichtig, die Dinge umzusetzen also von innen nach außen aus unserer Innenwelt in die Außenwelt rüber.
Speaker 0: Da gibt's eine feine Brücke und die können wir mit unseren Texten bauen.
Speaker 0: doch viele Menschen drehen immer wieder vor dieser Brücke um und verkriechen sich in ihre Innenwelt Und das hat einen Preis denn auch das Schweigen das Runterspielen das Kleinmachen Das kommt nicht gratis Denn jedes Mal wenn Du deine Botschaft zurückhältst passiert etwas im Stillen in deinem Inneren.
Speaker 0: Du trainierst dir an, dass deine Stimme nicht wichtig genug
Speaker 0: ist.".
Speaker 0: Was machst du vielleicht einmal?
Speaker 0: Zweimal?
Speaker 0: Da wird es zur Gewohnheit.
Speaker 0: und was wir immer wieder üben das können wir irgendwann richtig gut!
Speaker 0: Und mir ist das so gegangen.
Speaker 0: ich habe mich mit der Zeit richtig klein geredet immer wieder ausgeredet und irgendwann... Irgendwann ging da gar nichts mehr.
Speaker 0: und ich erinnere mich wie mir damals meine Coaching sagte Juri, ich hab den Eindruck du hast Angst vor deiner eigenen Größe.
Speaker 0: Da ist so viel Potenzial!
Speaker 0: Du redest von so vielen Dingen die du angehen willst... und das gleichzeitig so viele ausreden, warum machst du dich klein?
Speaker 0: Und warum brichst Du immer wieder ab wenn es ernst wird.
Speaker 0: Das war damals ein Muster bei mir und ich bin sehr dankbar für dieses Spiegeln denn das hat mir damals die Augen geöffnet.
Speaker 0: Und das ist ganz wichtig, dass was wir immer wieder üben mit uns selbst wird zur Gewohnheit und verfestigt sich!
Speaker 0: Genauso leicht können wir das Spiel umdrehen Wenn wir zwei-drei Mal mutig sind.
Speaker 0: dann üben wir das Und dann wird das zum Muster und dann verstärkt sich das.
Speaker 0: Und irgendwann verändert sich unsere Identität, unser Selbstbild wie wir uns selbst sehen und dann fällt es uns viel leichter immer wieder so ganz natürlich wie selbstverständlich das rauszubringen was in uns steckt.
Speaker 0: Ich finde diesen Mut aufbringen ist nicht nur eine sehr wertvolle persönliche Entwicklung sondern auch eine tolle Altersvorsorge.
Speaker 0: Denn du kennst gewiss auch diese Studien zu den Dingen, die halt Menschen an ihrem Lebensabend bereuen.
Speaker 0: und die Menschen bereuen am Ende selten was sie irgendwann mal getan haben.
Speaker 0: Sie bereuen ganz häufig was sie sich nie getraut haben!
Speaker 0: Und wenn ich jetzt heute hier und heute auf die letzten ja fast neunundreißig Jahre meines Lebens zurückschaue sind die Dinge, die mich wirklich schmerzen sind so Sätze, die ich manchmal in wichtigen Situationen nicht gesagt habe Das sind manchmal die Schritte gewesen, die ich mich nicht getraut habe.
Speaker 0: Und es war auch lange Zeit das Buch, dass sich nicht geschrieben haben und da hab' ich.
Speaker 0: zum Glück bin ich das angegangen und heute folge ich diesen Impulsen immer mehr.
Speaker 0: Wo ich mich jetzt frage so rückblickend gesehen von meinem Lebensabend was würde der Jury sagen aus dieser Perspektive?
Speaker 0: Was würde er dem heutigen Jury raten?
Speaker 0: doch dazu kommen wir gleich nochmal denn ich will jetzt mit ihr eintauchen in die vier kleinen Tipps ,die mir Mut gegeben haben und vielleicht auch dir so eine kleine Prise, ein bisschen Würze mitgeben können den einen oder anderen Vorstoß zu wagen.
Speaker 0: Eine kleine Übung!
Speaker 0: Sieht das mutig sein als eine kleine Übung?
Speaker 0: Denn Mut ist keine Charaktereigenschaft die manche haben und andere nicht.
Speaker 0: Mut ist eine Frage davon was du glaubst, wovon du überzeugt bist und Glaubenssätze, die kannst du tauschen wie so eine Art kaputte Glühbirne.
Speaker 0: Und ich gebe dir jetzt hier vier Überzeugungen mit, die dich stärken können, mutig voranzugehen wenn es für dich wichtig und wertvoll erscheint!
Speaker 0: Der erste Punkt der kann dich vielleicht genauso zum Schmunzeln bringen als er mich zum Lachen gebracht hat, als der Groschen bei mir gefallen ist... Niemand denkt so viel über Dich nach, wie Du glaubst oder wie du gerne hättest, wenn du so eine kleine narzistische Ader hast.
Speaker 0: Weißt du?
Speaker 0: Wir gehen häufig davon aus dass sich die Gedanken der Menschen permanent um uns kreisen.
Speaker 0: Weisst du ich bin Autor!
Speaker 0: Ich habe jetzt bald das dritte Buch draußen und ich denke mir manchmal ja da draußen sind tausende Menschen, die haben meine Bücher gelesen und die denken jetzt wahrscheinlich über mich nach.
Speaker 0: Die lesen zwischen den Zeilen und erkennen genau diesen einen Gedanken, den ich nicht sauber erklärt habe.
Speaker 0: Und die Psychologie nennt genau dieses Phänomen den Spotlight-Effekt.
Speaker 0: Wir alle leben jeden Tag als stünden wir auf einer Bühne im Spotlight, also im Scheinwerferlicht und... ...wir sind perfekt ausgereuchtet und alle starren uns permanent an!
Speaker 0: So fühlen wir uns manchmal.
Speaker 0: doch, du kannst dir vorstellen dass die Realität ein bisschen anders aussieht.
Speaker 0: Und es gibt dann berühmtes Experiment Da haben Forschung Studenten in einen Raum voller Leuten geschickt mit einem maximal peinlichen T-Shirt.
Speaker 0: Ich weiß nicht mehr so genau was da draufstand auf jeden Fall war's auffallend peinlich.
Speaker 0: und danach fragten sie die Leute wie viele haben denn das T-shirt bemerkt?
Speaker 0: Die Schätzung lag so bei rund der Hälfte, doch tatsächlich registriert hatten es nur ungefähr jeder Fünfte.
Speaker 0: Das heißt wir denken vielleicht gerade dass Leute uns da im Blick haben doch wahrscheinlich interessiert ist sie gar nicht oder Sie beachten uns überhaupt nicht einmal.
Speaker 0: das mag weh tun wenn wir nach Beachtung suchen und es mag auch befreiend sein wenn wir Sorge oder Angst haben vor dem Urteil anderer und ich meine von diesem jeden Fünften, der es bemerkt hat, haben's wahrscheinlich die meisten davon nach zehn Minuten vergessen.
Speaker 0: Was tu'n ich denn mit dem T-Shirt?
Speaker 0: Ah!
Speaker 0: Egal... spielt gar keine Rolle mehr
Speaker 0: ne?!
Speaker 0: Das kann eine sehr befreiende Erkenntnis sein zu wissen niemand schaut so genau hin wie du denkst.
Speaker 0: das heißt du darfst mehr wagen Du darfst ausprobieren und auch mal daneben liegen Denn das Publikum vor dem du vermeintlich Angst hast sitzt überhaupt gar nicht im Saal Und das Spotlight ist wahrscheinlich gar nicht auf dich gerichtet, sondern – Achtung jetzt kommt es!
Speaker 0: Die Menschen denken viel mehr über sich nach als über dich.
Speaker 0: Das heißt sie haben die Scheinwerfer Ehe auf sich selbst gerichtet weil sie wahrscheinlich gerade genauso selbstkritisch mit sich ins Gericht gehen wie du wenn du daran glaubst.
Speaker 0: Das heißt, du darfst dich entspannen.
Speaker 0: Denn die meisten Menschen, die interessieren sich die ganze Zeit nur für sich... ...die schauen gar nicht so sehr auf dich rüber!
Speaker 0: Das heißt experimentierer und gibt dir die Chance einfach positiv aufzufallen bei den Menschen,... ...die sich wirklich für dich interessieren, für die du relevant bist.
Speaker 0: Und damit kommen wir ganz fließend hier zum zweiten Punkt Du musst nicht von allen gemocht werden.
Speaker 0: Das ist vielleicht ein Satz, der ähnlich viel Erleichterung produzieren kann in deiner Innenwelt.
Speaker 0: Und es gibt einen sehr schönes Buch das genau so heißt dass sehr lesenswert ist wenn du diesen Gedanken hier vertiefen möchtest.
Speaker 0: ich will's einfach ein bisschen knapp halten weil ich glaube er spricht für sich selbst.
Speaker 0: Du musst nicht von allen gemocht werden.
Speaker 0: Ich meine, du kannst freundlich sein!
Speaker 0: Du kannst hilfsbereit sein und korrekt bis ins kleinste Detail und trotzdem wird dich jemand missverstehen.
Speaker 0: früher oder später Menschen werden dich kritisieren Jemand wird dich einfach nicht mögen Und häufig hat das überhaupt gar nichts mit dir zu tun Sondern du bist gerade nur die Projektionsfläche weil die Person irgendwie einen doofen Tag hatte Weil sie irgendwie Probleme mit sich selbst hat Die sie jetzt irgendwie anders verarbeitet.
Speaker 0: statt nach innen zu schauen, schaut sie nach außen, pübelt ein bisschen rum und das macht überhaupt gar keinen Sinn sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen.
Speaker 0: Doch wichtig ist du willst von denen gemocht werden, mit denen du wirklich in Verbindung gehen willst!
Speaker 0: Und dafür es wichtig dass deine Botschaften die richtigen Kanten hat damit die richtige Leute daran hängen bleiben.
Speaker 0: Wenn alles halt glatt wie Teflon ist, dann kann auch nichts hängen bleiben und wer allen gefallen will der verschwindet.
Speaker 0: Der rutscht irgendwann in den Einheitsbrei um diese Analogie hier schön zu Ende zu führen.
Speaker 0: Wichtig ist halt einfach Suche nicht universell nach Zustimmung von allen und von jedem.
Speaker 0: Du lebst einfach viel ehrlicher und viel entspannter wenn du dich auf die Menschen fokussierst die wirklich einen Unterschied machen.
Speaker 0: Und mir hilft es gerade.
Speaker 0: Ich bin jetzt hier in der Neuorientierung, ich entwickle gerade eine neue Angebotspalette, werde mich sehr grundsätzlich umpositionieren.
Speaker 0: auch mit meiner Arbeit und diesen Zug ist mir gerade nochmal sehr viel klarer geworden, mit wem ich wirklich zusammenarbeiten will.
Speaker 0: Und ich finde das sehr spannend weil diese innere Klarheit gerade zum Beispiel dafür sorgt dass sich noch entspannter als Marketing rangehe, noch entspanter auf Antworten und Reaktionen reagiere, weil ich einfach für mich weiß welche Meinungen, welche Reaktionen wirklich Gewicht haben.
Speaker 0: Und weißt du, dieser ganze andere Kokolores?
Speaker 0: Das ist mir sowas von egal.
Speaker 0: Das schiebe ich einfach weg weil es für mein Business komplett irrelevant is'.
Speaker 0: Was manche Leute denken.
Speaker 0: und wenn sich da irgendjemand berufen fühlt rumzupöbeln zu provozieren irgendwie billig dann sage ich mir auch selbst Ich bin nicht da um mit den Kommentarspalten gratis Coachings zu geben.
Speaker 0: Wenn die Menschen Probleme mit sich selbst haben Dann sollen sie mich ganz einfach buchen!
Speaker 0: Das war es dann auch schon.
Speaker 0: Also je klarer du weißt, wen du erreichen willst, desto entspannter kannst du sein weil du musst nicht von allen gemocht werden.
Speaker 0: Der dritte Punkt kann in vielerlei Hinsicht befreient wirken jetzt nicht nur im Business wenn wir uns einfach anschauen die meisten Probleme sind vorübergehend.
Speaker 0: also was sich heute vielleicht anfühlt wie ein großer Weltuntergang wie ein Drama eine riesige Krise das ist vielleicht morgen löstet sich in Luft auf oder es ist vielleicht einfach sogar eine Anekdote, ne?
Speaker 0: Oder eine gute Geschichte die du später erzählen kannst.
Speaker 0: Weißt Du all'die Ablehnungen, die Peinlichkeiten, die doofen Kommentare, die Zwischenfälle... ...oder vielleicht auch manchmal die richtig einschneidenden Erlebnisse was so die fühlen sich in dem Moment wo wir sie erleben so endgültig So dramatisch, so vernichtend?
Speaker 0: manchmal auch an zurückblickens sind Sie dann einfach?
Speaker 0: nur noch eine kleine Fußnote Weißt du, wenn ich jetzt mal zurückschaue bin vor ein paar Wochen Opfer von einem ziemlich krassen Betrugsfall geworden habe ich auch ein zwei Nächte richtig doof geschlafen.
Speaker 0: Ging es mir nicht so doller?
Speaker 0: Kann man dann als Mentaltrainer natürlich sehr schnell sehr gut selbst helfen.
Speaker 0: doch mittlerweile ist das verarbeitet und es fühlt sich nur noch ja die Luft ist da raus oder ich hab Fehlinvestitionen gemacht.
Speaker 0: Richtig richtig der aber richtig bescheuert!
Speaker 0: Könne ich mir heute noch eine kleine Urfallgefühl geben?
Speaker 0: Kleinen Klapps auf den Hinterkopf.
Speaker 0: Nur mittlerweile ist da die Luft raus und es gehört.
Speaker 0: vieles von dem doven Zeug, was ich in der Vergangenheit erlebt habe hat dafür gesorgt dass sich heute einiges an coolen Geschichten Auflage haben weil wenn's irgendwann bergab geht geht auch wieder bergauf.
Speaker 0: Und das sind ja häufig die richtig wertvollen geschichten wo auch eine lebensweisheit drin steckt wo starke erkenntnis drinsteckt Die schnutzen kann.
Speaker 0: Zum Beispiel auch das richtigen Tiefpunkten in meinem Leben, aus der Zeit vor meinem Outing untergleichen habe ich hier im Podcast schon mal darüber gesprochen.
Speaker 0: Das gibt einfach die besten Stories und wenn du mal das Vergnügen hast eines meiner Programme zu buchen oder zum Beispiel mein NLP Seminar da arbeite ich sehr viel mit diesen Geschichten und teile auch sehr viel aus meinem eigenen Leben weil... Häufig sind es halt diese Probleme.
Speaker 0: Diese Dinge, die für einen Moment lang den Schatten werfen, die später dafür sorgen dass wir halt richtig schön strahlen können weil wir uns daraus befreit haben.
Speaker 0: und ja klingt jetzt ein bisschen billig doch nach jedem Sturm scheint irgendwann wieder die Sonne.
Speaker 0: Die meisten Probleme sind vorübergehend und du kannst dich da einfach fragen kennst du vielleicht diese Frage?
Speaker 0: ne?
Speaker 0: Wenn Du was doofest durchläufst gerade Was bedeutet das in zehn Minuten?
Speaker 0: Welche Bedeutung hat das noch in zehn Monaten und was wird das in Zehn Jahren bedeuten.
Speaker 0: Und du wirst merken, dass dich diese Fragen dazu bringen so ein bisschen raus zu zoomen und dann zu merken ja das ist jetzt ein Dover Moment da gehe ich durch aber deswegen ist noch längst nicht alles dahin.
Speaker 0: Wann immer ich einen Risiko eingehe frage mich okay was wird schlimmstenfalls passieren?
Speaker 0: Ich krieg ein paar blöde Kommentare, weißt du ich hab letztes Jahr noch was richtig Blödes bei LinkedIn gepostet.
Speaker 0: Hab ziemlich viele blöden Kommentare gekriegt.
Speaker 0: Da erinnert sich heute niemand mehr dran.
Speaker 0: Überhaupt niemand!
Speaker 0: Und das ist jetzt nicht mal zehn Monate her.
Speaker 0: und weißt du, deswegen bin ich da sehr viel entspannter.
Speaker 0: auch in dem Moment wo so etwas passiert, denke ich mir ach Juri, da hast ein bisschen zu schnell gepostet.
Speaker 0: hätte es da auch ein bisschen mehr darüber nachdenken können?
Speaker 0: was machst du nächstes Mal anders um solche doofen Situationen zu vermeiden?
Speaker 0: Und dann mache ich mir klar okay in zehn Monaten oder bei LinkedIn wahrscheinlich in zehn Stunden wird das für niemand mehr eine Rolle spielen.
Speaker 0: Und dann entspannt sich plötzlich alles in mir, denn Menschen vergessen und die Endgültigkeit, die wir so befürchten gibt es fast nie.
Speaker 0: Also da auch darf Entspannung reinkommen!
Speaker 0: Damit kommen wir noch zum vierten Punkt – der geht in eine leicht andere Richtung und hat hier bei mir den Titel Glück ist kleiner als du erwartest Und das darf auch für Erleichterungen sorgen, denn weißt du wir jagen im Alltag ja häufig so den großen Dingen.
Speaker 0: Dem großen Durchbruch dem Haus, dem Status, dem Geld, dem Auto was auch immer dein großer Durchbruchs ist, was Du als solches definierst und dann erreichen wir ihn und das Hochgefühl verpufft dann schneller als gedacht.
Speaker 0: Das nennt die Psychologie ja auch die hedonistische Tretmühle.
Speaker 0: Wir gewöhnen unseren alles selbst an die großen Durchprüche Und das Schöne ist, dass das echte Glück versteckt sich häufig in den viel kleineren Dingen.
Speaker 0: Weißt du?
Speaker 0: In dem guten Essen!
Speaker 0: In der halben Stunde heute Abend draußen in der Hängematte, die ich da verbringe... Manchmal im schönen kleinen Gespräch und manchmal ist das bei einem Posting, bei LinkedIn dieser eine Kommentar.
Speaker 0: Das hatte ich neulich auch.
Speaker 0: Es hat eine Person etwas kommentiert Und das hat mein ganzen Tag bereichert, weil es mich wirklich... Ich habe mich wie beseelt gefühlt.
Speaker 0: Weil ich durch diesen Kommentar wieder auf einen neuen Gedanken gekommen bin und Das macht mir Mut halt etwas zu teilen, weil ich weiß Es braucht jetzt nicht.
Speaker 0: Weißt du den riesigen viralen Post auf den Millionen Menschen antworten und dann keine Sau kauft?
Speaker 0: Weil die viralen postings total überschätzt sind?
Speaker 0: Nein!
Speaker 0: Es braucht manchmal vielleicht nur zehn Menschen, die antworten und etwas sehr gehaltvolles teilen weil du sie berührt hast.
Speaker 0: Und das kannst Du aufgreifen und das baut Verbindung auf!
Speaker 0: Das ist doch eigentlich das was wir uns erhoffen, was richtig Substanz hat.
Speaker 0: und diese schönen Glücksmomente dafür braucht es nicht immer so viel Mut.
Speaker 0: Die sind sehr sehr viel Erreichbarer als wir denken und sehr sehr Vielverscheinlicher.
Speaker 0: Damit will ich sagen Wenn das Glück nicht an dem einen großen Erfolg hängt, dann hängt auch nicht alles an einem einzigen Posting und einem großen Risiko.
Speaker 0: Und mir macht das Mut die Dinge ein bisschen leichter zu nehmen mit einer spielerischen Gelassenheit daran zu kommen denn der Einsatz ist so viel kleiner als uns unser Kopf weiß machen will.
Speaker 0: Und ich glaube, damit gehen wir doch mit einem ganz schönen Gefühl hier raus aus dieser Folge.
Speaker 0: Wenn du dich einfach trenne, erinnerst, niemand denkt so viel über dich nach wie du denkst und du musst auch gar nicht von allen gemocht werden sondern fokussiere dich auf die Menschen, denen dich wirklich interessieren, mit denen du wirklich zusammenarbeiten willst.
Speaker 0: Erinnere dich daran wenn es zwischendurch Upsis und AuVias im Prozess gibt Die meisten Dinge sind nach zehn Minuten, nach zehn Monaten oder nach zehn Jahren sowieso komplett egal ergeben richtig, richtig schöne Geschichten die dein Content wieder anreichern und ich meine das was dich wirklich bereichert ist häufig schon im ganz, ganz kleinen vorhanden.
Speaker 0: Das heißt es braucht nicht immer den großen Mutausbruch sondern es reicht schon überhaupt deine Gedanken zu teilen.
Speaker 0: Und ich bin mir sicher, du wirst das Besondere in den kleinen Reaktionen schon finden und vielleicht auch in den Großen.
Speaker 0: die wünsche ich dir auf jeden Fall!
Speaker 0: Und wünsche dir jetzt viel Freude damit diese Impulse hier einfach wirken zu lassen.
Speaker 0: Hört ihr die Folge gerne hier und da nochmal an wenn der Mut vielleicht so ein bisschen rausgeht?
Speaker 0: Wenn Du andere Themen hast wo Du vielleicht auch ein bisschen Mut-Session hier brauchst, ein bisschen guten positiven Pet Talk von mir lass dass es mich gerne auch wissen.
Speaker 0: Ich widme dir und deinem Anliegen gerne eine eigene Folge.
Speaker 0: Sag heute Danke fürs Zuhören, bleib heiter, schreib lecker und bye-bye!