← Back to Podcast/264 | Ist Branding nur nette Deko und teurer Firlefanz? Ein Vorwurf mit wahrem Kern.
Episode Transcript

264 | Ist Branding nur nette Deko und teurer Firlefanz? Ein Vorwurf mit wahrem Kern.

Was kommt zuerst? Copywriting oder Brandwriting?

Branding ist ein teurer Luxus. Es ist Firlefanz und nur nette Deko fürs Geschäft. Manche halten es sogar für ein Korsett, das die Freiheit im eigenen Ausdruck einschnüren kann. Diese Gedanken sind in den letzten Wochen bei mir angekommen. In dieser Folge ordnen wir diese Vorwürfe ein. Denn je nach Kontext steckt da wirklich ein Funke Wahrheit drin.

Schwerpunkte aus dieser Folge:

– Kann Branding Dich und Deinen Ausdruck wirklich einengen?

– Ist Branding Prokrastination, um sich vor den wirklich wichtigen Themen zu drücken?

– Eine Bremse für den Umsatz? Hält Branding Dich davon ab, mehr zu verkaufen?

– Was ist die eigentliche Wirkung einer Brand und was ist ihre Rolle im Verkaufsprozess?

– Was kommt zuerst? Copywriting oder Brandwriting?

–––––

MEINE BÜCHER

Das Copywriting-Geheimrezept* – Die 7 Zutaten für überzeugende & verkaufsstarke Werbetexte

Der Persönlichkeits-Code* – Die 10 Programme, die jeden Menschen steuern

Brandwriting* – Schreiben mit Stil. Marken mit Resonanz. Überzeugen mit Persönlichkeit

NEWSLETTER

Der LeckerLetter

SEMINARE

2-Tages-Seminar: Meta-Programme – Menschen verstehen, motivieren und führen. Mit dem Stichwort "Youri" bekommst Du bei der Anmeldung 100 Euro Rabatt und zahlst nur 690 statt 790 Euro inkl. MwSt.

8-Tages-Seminar NLP: Hier findest Du mein 8-tägiges NLP-Seminar.

12-Wochen-Programm Copywriting: Jetzt anmelden

–––––

Fragen & Ideen zum Podcast? Schreib mir auf INSTAGRAM, auf LinkedIn oder mit einer netten E-Mail an hallo@textedieverkaufen.de und gestalte diesen Podcast aktiv mit!

*Amazon-Partnerlink

Speaker 0: Branding gilt als ein Luxus.

Speaker 0: Es ist teurer Firlefans und nur nette Deko fürs Geschäft.

Speaker 0: Manche halten es sogar für einen Korsett, dass die Freiheit im eigenen Ausdruck einschnüren kann.

Speaker 0: Diese Gedanken sind in den letzten Wochen bei mir angekommen und in dieser Folge ordnen wir diese Vorwürfe ein.

Speaker 0: Denn je nach Kontext steckt da wirklich eine funke Wahrheit drin!

Speaker 0: Mein neues Buch Brand Writing liegt jetzt seit ein paar Wochen im Handel.

Speaker 0: Nachrichten, Rückmeldungen aus allen Richtungen.

Speaker 0: Das sind zum einen schöne Kommentare Feedbacks was das Buch mit den Leserinnen und Lesern macht große Aha- und Ohommomente Dinge die plötzlich leichter gehen neue Erkenntnisse.

Speaker 0: das freut mich natürlich sehr Und genauso sehr freuen mich tatsächlich auch manche kritische Kommentare manchmal auch kritische rückfragen und die freuen mich denn die bringen mein Hirn wiederum dazu nochmal anders als eine andere Perspektive über das Thema nachzudenken.

Speaker 0: Und der erste Vorwurf, der da kam war eine Brand schnürt mich ein!

Speaker 0: Sie schreiten mir doch vor wie ich zu sein habe und damit verliere ich die Freiheit in meinem Ausdruck für den ich mich selbstständig gemacht.

Speaker 0: Und der zweite Vorwurf lautet Branding, das ist doch alles nur teurer Perlefanz.

Speaker 0: Das ist wie Deko fürs Schaufenster und grundsätzlich ist es doch ein Spielzeug für Unternehmen mit zu viel Budget.

Speaker 0: Die die sich das leisten können während der Umsatz ganz woanders herkommt – doch für selbstständige und kleine Unternehmen ist das doch nicht!

Speaker 0: Ist das einfach nur Luxus?

Speaker 0: Und ich fand beide dieser Vorwürfe sehr, sehr spannend.

Speaker 0: Also die haben mein Denken sofort stimuliert und diese Gedanken habe ich hier in dieser Folge für dich gesammelt und zusammengetragen.

Speaker 0: Und damit herzlich willkommen hier zu einer neuen Folge, die Macht der Sprache.

Speaker 0: Mit mir, Juri Keifens, hier geht es rund um die Psychologie hinter Branding, Marketing und Verkauf.

Speaker 0: In dieser Folge zoomen wir ein bisschen tiefer rein in die Rolle des Brandings.

Speaker 0: Was kann Branding?

Speaker 0: Ist das wirklich so unnötiger Filafans oder vielleicht eine kleine Geheimzutat, um den Verkaufen so richtig zu beschleunigen und anzufachen?

Speaker 0: Wir summen rein in diese Gedanken und starten sofort mit dem ersten Punkt.

Speaker 0: Schränkt es mich in meinem Ausdruck, in meiner Kommunikation ein wenn ich mich mit meinem Branding beschäftige und das sozusagen Festzore?

Speaker 0: Ich benutze dieses Verb jetzt hier ganz bewusst weil ich glaube genau da liegt der springende Punkt Denn wenn ich das richtig verstehe, geht die Logik hinter diesem Vorwurf ungefähr so.

Speaker 0: Ich überlege mir wie ich wirken will.

Speaker 0: Das mache ich mit meiner Brand fest.

Speaker 0: Also ich will zum Beispiel professionell seriös wahrgenommen werden oder vielleicht humorvoll gelassen und entspannt Und das klingt gut Fühlt sich für mich richtig an.

Speaker 0: also lege ich das als Richtung fest Und ab jetzt dient meine brand also dass was ich da definiert habe Als Leitplanke für jede meiner Entscheidungen.

Speaker 0: Dann frage ich mich zum Beispiel, passt dieser Post zu meiner Marke.

Speaker 0: Darf ich diesen Satz überhaupt schreiben?

Speaker 0: Kann ich so eine Idee veröffentlichen?

Speaker 0: Wirkt das noch seriös genug professionell genug oder ist das humorvoll genug?

Speaker 0: und die Brand sitzt in dieser Logik ganz ganz vorne im Prozess als so eine Art Regelwerk dass Ich mir selbst auferlege und dem ich dann gehorche.

Speaker 0: Und alleine wenn ich das hier vorstelle, so eine Definition und so eine Idee von Branding macht mir ganz große Bauchschmerzen.

Speaker 0: Denn genau das ist Branding für mich nicht!

Speaker 0: Das ist die Kernidee dessen was ich in meinem Buch Brand Writing überhaupt vermitteln will.

Speaker 0: Viel mehr noch in diesem Gedankengang steckt für mich ein sehr krasser Denkfehler drin Denn eine Brand macht aus meiner Sicht überhaupt gar keine Vorgabe.

Speaker 0: Vielmehr arbeitet sie diskriptiv,

Speaker 0: d.h.,

Speaker 0: Sie beschreibt das was da ist!

Speaker 0: Viele behandeln Branding aber preskriptiv, also als Vorschrift.

Speaker 0: Sie schreibt uns vor was da sein soll und genau da habe ich große Bauchschmerzen Denn letzten Endes ist eine brand Also das was du da festhältst Was du da ableitest.

Speaker 0: Das ist wie ne Landkarte die eine Landschaft beschreibt Und sie hat dabei noch keinen Berg vorgeschrieben wo er zu stehen hat oder wie hoch er sein darf.

Speaker 0: Die Brand ist vielmehr eine Landkarte, die festhält wie du nach außen wirkst.

Speaker 0: Wofür du stehst?

Speaker 0: Wie deine Welt aussieht und was die Menschen bei dir erleben.

Speaker 0: Diese Beschreibung, diese Landkarten entsteht aus dem, was du sowieso schon tust.

Speaker 0: Das heißt das Ganze ist deskriptiv und nicht preskriptive.

Speaker 0: Das beschreibt und schreibt nicht vor.

Speaker 0: Ich habe mich jetzt gefragt, woher kommt denn dieses Missverständnis überhaupt?

Speaker 0: und ich vermute das kommt aus dem Konzern Branding.

Speaker 0: Also wenn wir uns jetzt vorstellen du hast eine Firma mit zwei tausend Menschen die im Namen deiner Firma sprechen arbeiten dann braucht dieses Unternehmen braucht ein Regelwerk, denn sonst klingt plötzlich der Kundenservice für eine Behörde und die Personalabteilung klingt irgendwie wie ein Fitnessstudio.

Speaker 0: Und der Vertrieb klingt so einer Hauruck-Abteilung.

Speaker 0: Es braucht irgendwo einen roten Faden, der das Ganze zusammenhält weil hier sind viele zweitausend Persönlichkeiten, die alle in andere Richtungen denken fühlen und handeln würden und gäbe es kein übergeordnetes Regelwerk dann könnte ne einheitliche Brand gar nicht entstehen.

Speaker 0: Deswegen gibt es hier schon... Corporate Guidelines, die halt so Koordinationsprobleme zwischen vielen Sprecherinnen und Sprechern lösen.

Speaker 0: Das heißt es gibt irgendwo schon eine... Es gibt schon Leitplanken, die dafür sorgen dass alle sich mit dem Thema identifizieren können und alle aus ein- und demselben Spirit heraus kommunizieren.

Speaker 0: Sich also in diese Magie hineinversetzen und das dieser Haltung heraus wirken.

Speaker 0: Zum Ende ist das jetzt was sie in ihrem Job machen.

Speaker 0: hier braucht es das.

Speaker 0: Als Selbstständige oder als Selbständiger hast du dieses Problem hingegen nicht.

Speaker 0: Du bist der eine Sprecher, die eine Sprescherin und mir scheint das trotzdem viele selbstständige und kleine Unternehmen dieses Regelwerk denken aus der Konzernwelt adaptieren und sich damit unnötig

Speaker 0: einschränken.".

Speaker 0: Und das erzeugt genau dieses Korsett-Gefühl, über das die Kritiker sprechen und es hat mit deiner Marke.

Speaker 0: Wenn du halt selbstständig bist wenn du eine Einpersonenunternehmen bist solopreneur dann hat das wenig mit dir zu tun.

Speaker 0: Du hast in dieser Situation viel mehr die Freiheit und den großen Vorteil dich immer weiterzuentwickeln zu entdecken, ich wollte gerade sagen immer wieder neu zu erfinden.

Speaker 0: Doch natürlich braucht deine Brand irgendwo so einen stabilen Grundgedanken, einen Leitgedanken etwas das halt auch über viele Jahre ähnlich bleibt, so ein Grundspirit, so eine klare Philosophie.

Speaker 0: und trotzdem bist du sehr viel flexibler und agiler darin deine brand auszugestalten und halt auch hier und da neue Experimente zu wagen.

Speaker 0: also mein Grundgedanke Und der Kerngedanke auch meines Buches bei Brand Writing ist nicht, du legst einmal etwas fest und das ist dein Gesetz.

Speaker 0: Du musst dich dem unterordnen, sondern du schreibst, du entdeckst deine Marke dass es Grundzüge gibt.

Speaker 0: Es gibt zentrale Werte, Überzeugungen, eine Vision die dich leitet, die vielleicht am Anfang und das ist bei den meisten so unbewusstes.

Speaker 0: Da warbert irgendetwas in der Tiefe und der Prozess besteht darin, das Unbewusste bewusst zu machen damit du diese Stärken noch besser ausspielen kannst und damit du halt auch bewusst merkst hey da ist etwas was sich verändert!

Speaker 0: Da ist etwas das ich heute anders fühle, anders denke vor zwei Jahren, also diesen Prozess des Brandings und der Entwicklung das bewusst zu gestalten.

Speaker 0: Und wenn du merkst dass sich in der Art und Weise wie du denkst fühlst und handelst, dass sich da etwas ändert, dass du das halt auch in deiner brand berücksichtigen kannst.

Speaker 0: Sprich das sind keine starren Leitplanken die dich für die zehn Jahre dazu verdammen immer wieder das gleiche zu tun sondern es ist so ein liebevolles Gummiband, das sich geschmeidig auf deinem Kurs hält und dass du auf jeden Fall neu ausrichten kannst wenn du es entsprechend fühlst.

Speaker 0: Also... Stichwort bewusst machen, damit du das einmal klar hast und diese Karte besser ausspielen kannst als wenn es einfach nur so unbewusst irgendwo in die herum warbert.

Speaker 0: Also dieser ganze Prozess der soll nicht einengen sondern er soll viel mehr sogar befreien denn das hat eine befreiende Willkung dich mit deinem Branding auseinanderzusetzen.

Speaker 0: Ein paar Stunden hier bevor ich diese Folge aufgenommen habe hab' ich einen Nachricht gekriegt von meinem Kunden René Liebe Grüße an dieser Stelle der mir gesagt hat wie plötzlich eine Motivations-Explosion aus ihm herausgekommen ist und ein ganz neues Selbstverständnis in seiner Kommunikation entstanden ist, dadurch dass er sich mit dem Brandwriting beschäftigt hat.

Speaker 0: Ich glaube er hat das Buch jetzt fast zur Hälfte gelesen und es hat schon ne ganz massive Wirkung!

Speaker 0: Und genau das habe auch ich damals erlebt als ich mich das erste Mal mit Branding beschäftigt hab, plötzlich habe ich gemerkt da ist ne ganz andere Tiefe... Da ist nen einzigartige Perspektive, da kommt meine Persönlichkeit mein ganzes Wesen mit rein und zum Ausdruck statt dass es die ganze Zeit irgendwie unter der Oberfläche bleiben muss, damit ich hier schön professionell kommunizieren kann wie es alle anderen tun.

Speaker 0: Sprich, ich bringe mich viel mehr ein mit meiner Persönlichkeit.

Speaker 0: also das ist befreiend und berauschend und einfach ex-datisch!

Speaker 0: Also einengen erstmal vom Tisch.

Speaker 0: Kommen wir zu Punkt zwei.

Speaker 0: Branding ist für viele Leute eine Beschäftigungsmaßnahme, so eine Art Prokrastination um die wichtigen Dinge nicht zu tun zum Beispiel in den Verkauf zu kommen und vor allem auch in die Sichtbarkeit um sich zu zeigen.

Speaker 0: Und hier ist ganz wichtig hier es was dran Denn ich merke immer wieder, dass sich Menschen sehr früh mit Branding so beschäftigen.

Speaker 0: Dass sie das am liebsten abgeschlossen haben wollen bevor Sie mit irgendeinem anderen Thema weitermachen.

Speaker 0: Das heißt manche beschäftigen sich so intensiv mit Brandig, dass sie gar nicht zum Verkaufen kommen und dann bleibt das eine schön geistige Beschäftigung.

Speaker 0: Weißt du?

Speaker 0: Hier das Logo noch ein bisschen anders und ich weiß nicht ob ich jetzt lieber so heißen will... Also es sind alles Relativ triviale Fragen, wenn es darum geht Geld zu verdienen die einen davon abhalten wirklich in die Umsetzung zu kommen.

Speaker 0: Und das kann vielleicht jetzt verrückt machen oder auch Erleichterung verschaffen.

Speaker 0: Branding ist ein Prozess der niemals aufhört und Wenn du versuchst Dinge zu beenden die kein Ende haben dann mach dich das gaga.

Speaker 0: Deswegen versuche nicht das Branding zu beenden oder irgendwie abzuhaken, oder so lange zu betreiben bis sich alles perfekt anfühlt.

Speaker 0: Dieser Moment wird sich niemals einstellen, sondern lebe diesen ganzen Prozess!

Speaker 0: Denn wie willst du festhalten wer du bist?

Speaker 0: Solange du dich selbst kaum kennst.

Speaker 0: Das heißt wenn Du gerade erst startest ängst Du Dich besser überhaupt nicht ein.

Speaker 0: da bin ich ganz bei den Kritikern und Kritikerinnen mit dabei denn am Anfang wissen wir nämlich noch gar nicht wer wir sind.

Speaker 0: Wir fühlen das vielleicht am Anfang schon in so kleinen New-Orson.

Speaker 0: Wir ahnen da, dass da was ist und wir hoffen, dass wir es schon irgendwie gegriffen haben.

Speaker 0: Und am Anfang orientieren wir uns an Vorbildern.

Speaker 0: Wir vergleichen uns mit anderen und wir merken, ich will so sein wie er oder ich will also sein wie sie.

Speaker 0: Dann folgen wir diesen Kurs und merken ja eigentlich würde nicht ganz so sein weil das hat auch seine Schattenseiten.

Speaker 0: Das ist ein Prozess von Trial and Error.

Speaker 0: Ein Prozess der Selbstfindung.

Speaker 0: Wir verstehen erst wirklich, wer wir sind wenn wir diese Umwege gehen.

Speaker 0: Wir begreifen, wer weh sind indem wir erleben, wer wie nicht sind und das probieren wir aus und das ist der Prozess dem wir uns einfach hingeben dürfen.

Speaker 0: Das heißt Jeder Text, der sich am Anfang beim Vorlesen so ein bisschen fremd vielleicht langweilig oder gestellst anfühlt, der liefert dir mehr Informationen wie du eben nicht wirken willst.

Speaker 0: Wie du nichts sein willst.

Speaker 0: Und jedes Thema wo es dir Flugzeuge im Bauch macht in den Fingern kribbelt und du plötzlich schneller tippst und irgendwie wie berauscht in Extase bist, liefert ihr ebenfalls Signale dass Du auf dem richtigen Weg bist!

Speaker 0: Und das ist halt Brandwriting, dass entdecken.

Speaker 0: Und so distilierst du Schritt für Schritt die einzelnen Themen, einzelne Gedanken Sprüche.

Speaker 0: Dein Stil schält sich durch diesen Prozess aus dir heraus und auch das ist Branding!

Speaker 0: Deshalb bin ich da voll dabei, bei diesen Gedanken das Branding in so einem Fall einfach nur ein sehr sehr teurer Firlefans ist wenn wir uns schon von Anfang an verbieten bestimmte Themen auszuprobieren.

Speaker 0: Ich halte Themenverbote am Anfang insbesondere für die teuerste Sparmaßnahmen überhaupt!

Speaker 0: Viele streichen einfach viel zu früh ganze Bereiche aus ihrer Kommunikation, weil sie angeblich nicht zur Positionierung passen.

Speaker 0: Wenn ich jetzt zum Beispiel Dinge aufgreife – Aus meiner früheren Jugend der Interessen die ich hatte oder Hobbys die ich habe, Sportarten und auch meine Jahre in der Gastronomie, sich neben meinem Studium im Restaurant gearbeitet hab fast eine Ausbildung zum Koch gemacht hätte all das hat mich geprägt!

Speaker 0: Hätte ich das jetzt rausgeschmissen?

Speaker 0: aus meiner Kommunikation, weil es irgendwie nicht zu dieser abstrakten Positionierung passt, die in meinem Businessplan steht.

Speaker 0: Dann wären solche Dinge wie knusprige Kopie leckere Texte und würzige Worte niemals entstanden!

Speaker 0: Und das bereichert halt meinen gesamten Stil heute sehr, sehr intensiv.

Speaker 0: Deswegen können dich diese frühen Streichungen bevor du überhaupt herausgefunden hast wer du bist und wofür du stehst, die können Dich halt Deine Einzigartigkeit kosten Denn du bist weit mehr als eine einzige Richtung.

Speaker 0: Du hast sehr, sehr viel Facetten und am echtesten, am authentischsten wirkst du wenn du gar nicht erst versuchst jemand zu sein und dich stattdessen einfach in all deinen Facetten ausprobierst.

Speaker 0: Daraus entsteht richtig starkes Branding!

Speaker 0: Und das ist halt der Schritt den ich eben schon genannt habe.

Speaker 0: Es geht ums Ausprobieren und Distillieren.

Speaker 0: auch ne Soße.

Speaker 0: die wird nur dann kräftig Wenn du sie einkochst Und du kannst nur einkochen, was vorher im Topf liegt.

Speaker 0: Deswegen probier dich aus in all deinen Facetten.

Speaker 0: und aus all den Facetten die du ausprobiert hast zieht sich am Ende die Art heraus, die zu deiner Zielgruppe durchdringen.

Speaker 0: also du wirst merken bei diesen ganzen experimentieren und destillieren oh guck mal da habe ich etwas gesagt, da hab' ich mal so eine Facette ausgespielt bin so einem Impuls gefolgt und guck Mal was dafür ne Reichweite gekommen ist!

Speaker 0: Was das für impression soll vielleicht auch sogar für Anfragen ausgelöst hat, das gehört mit dazu zu diesem Prozess.

Speaker 0: Und dann merkst du halt wo die Schnittmenge besteht zwischen dir und deiner Zielgruppe.

Speaker 0: Probier dich also aus!

Speaker 0: Lern Dich kennen denn wie willst Du festhalten wer Du bist solange Du Dich kaum kennst?

Speaker 0: Lern dich kennen über diesen Prozess auch dass es Branding und Halte fest was Du daraus lernst.

Speaker 0: Und damit kommen wir zum dritten Punkt.

Speaker 0: ist branding einfach nur eine schön geistige Tätigkeit Netter Kokolores, mit dem wir aber am Ende überhaupt gar keinen Umsatz machen?

Speaker 0: und da gebe ich den Kritikern tatsächlich teilweise recht.

Speaker 0: Denn wir haben das eben schon angesprochen wenn du dich wochen Monate vielleicht sogar jahrelang deinen Branding widmest so ganz schön geistig mit viel Liebe zum Detail aber keine Kohle machst dann kann das tatsächlich sehr gefährlich für deine ganze Unternehmung sein.

Speaker 0: Das sollte nicht passieren und ich will mit dir hier ein paar Gedanken durchgehen, die ich mir hier notiert habe.

Speaker 0: Nämlich ganz zu Beginn lasst uns noch mal darauf besinnen was Branding eigentlich soll.

Speaker 0: Branding schafft eine Verbindung einmal durch Identifikation dass die Menschen sagen hey!

Speaker 0: Ich finde deine Art und Weise sehr cool du bist mehr sympathisch.

Speaker 0: Menschen finden dich sympathisch hören dir gerne zu und merken sich deinen Namen.

Speaker 0: da ist erstmal eine starke Verbindung.

Speaker 0: doch Sympathie alleine bezahlt die Miete nicht.

Speaker 0: Davon kannst du dir kein Kuchen backen.

Speaker 0: Das bringt gar nix!

Speaker 0: Die Verbindung, die Branding schafft, die erleichtert den Verkauf Sie bereitet ihn vor.

Speaker 0: doch ganz wichtig sie ersetzt den Prozess nicht.

Speaker 0: Du kennst ja die Idealwirkung vom Branding wie ich sie hier schon mal in früheren Folgen beschrieben habe und auch in meinem Buch tiefer darauf eingehe.

Speaker 0: das ist nämlich dieser Effekt ey sag mir was ich bei dir kaufen kann um ein bisschen von deinem Spirit von deiner Philosophie in mein Leben zu bringen.

Speaker 0: Das heißt, du vor Körpers als eine Brand gewisse Qualitäten wo andere Menschen in Resonanz gehen und sagen hey so wie Du auftrittst.

Speaker 0: So wie Du Business machst.

Speaker 0: Sowie Du über die Welt, über Menschen und über das Angebot denkst, über die ganze Branche.

Speaker 0: Das resoniert mit mir!

Speaker 0: Das bringt Seiten in mir zum Klingen und davon will ich mehr.

Speaker 0: Und Ich würde mir wünschen, ich hätte mehr von diesen Qualitäten in meinem Leben.

Speaker 0: deswegen würde ich gerne etwas bei Dir kaufen damit dass bei mir mehr wird.

Speaker 0: Und diese Wirkung ist stellenweise phänomenal, denn dadurch fallen Mitbewerber aus dem Rennen die vielleicht nicht so sympathisch sind.

Speaker 0: Vielleicht kannst du dadurch höhere Preise abrufen und letzten Endes geht auch der Verkauf sehr viel schneller.

Speaker 0: er läuft leichter angenehmer ab weil die Verbindung schon da ist und es gibt häufig auch viel viel weniger Preisdiskussionen.

Speaker 0: Nur ganz wichtig ist das ist die Idealwirkung Diese starke Verbindung.

Speaker 0: die darf da sein doch Gleichzeitig kann die nicht immer alle Hindernisse auflösen.

Speaker 0: Die kann es immer noch geben!

Speaker 0: Vielleicht gibt's da kleine Hindernissen, Einwände, offene Fragen?

Speaker 0: Vielleicht sind die Menschen doch nicht so ganz überzeugt.

Speaker 0: das ist genau das Angebot und genau jetzt sein sollte... Und hier kommt Copywriting ins Spiel.

Speaker 0: Hier kommt die Verkaufsseite mit ins Spiel Denn selbst eine starke Verbindung endet deshalb oft genau da wo das Geschäft anfangen müsste Und das ist jetzt ganz wichtig.

Speaker 0: Wir dürfen bei all dem Branding so gut, dass auch wirkt und so gut wird es auch meinen, dürfen wieder auf achten nicht in der Friend Zone zu landen.

Speaker 0: Dass wir nicht am Ende die Netten sind wo die Leute sagen du machst so schönen Content und deine Themen gefallen mir so gut inhaltlich.

Speaker 0: Das ist so schön!

Speaker 0: Du bist so nett, so sympathisch und wenn's dann um den Kauf geht, gehen die Leute zu anderen zu Leuten, die vielleicht weniger sympathisch aber überzeugender sind.

Speaker 0: Weil sie besser verkaufen können weil sie dieses letzte diesen letzten Abschnitt der gesamten Reise einfach besser gehen da eine bessere Wirkung hinterlassen.

Speaker 0: und in der Kommunikation entsteht dieses Friends Zone Thema häufig dadurch dass einfach zu viel netter Content da ist der das ist die Ergänzung der niemals etwas will.

Speaker 0: Das heißt wir schreiben viele nette Beiträge Die super schön ins Thema reinführen, die viel Haltung zeigen allerdings ohne Angebot.

Speaker 0: Wir machen kein Pitch!

Speaker 0: Wir machen keinen Vorschlag wie die Reise weitergehen kann und hier wird es jetzt psychologisch.

Speaker 0: gehen wir ein bisschen tiefer noch zum Abschluss aus einem guten Grund machen wir das.

Speaker 0: Sympathie fühlt sich sicher an wenn die Menschen klatschen können.

Speaker 0: Daumen hoch du gibst ihnen etwas dann sind alle happy Dann ist alles gut.

Speaker 0: doch wenn Du einen Beitrag hast der plötzlich etwas will deinen Vorschlag macht.

Speaker 0: Vielleicht einen kleinen sympathischen Pitch, dann verändert sich was in der Energie!

Speaker 0: Dann riskierst du nämlich eine Absage.

Speaker 0: Du riskierest das so plötzlich vielleicht nicht mehr zu hundert Prozent sympathisch wirk sondern nur noch für achtzig weil du die Menschen plötzlich dazu bewegst auch mal einen eher verbindlicheren Schritt zu gehen und damit riskierste ne Absage und ne Absague kann weh tun.

Speaker 0: Ein Beitrag, der niemandem etwas verkauft.

Speaker 0: Der sammelt dann vielleicht Herzchen... ...der schützt uns zuvorlässig vor Ablehnung also vor diesen doofen Erfahrungen.

Speaker 0: Doch aus dieser Logik entsteht dann am Ende ein Feed voller Applaus und so entsteht halt auch das begründete Gefühl Branding sei einfach nur Firlefans, den nirgendwo hin führt.

Speaker 0: Also wenn dein Feed volla brandpost ist, was du nette Storytelling des deine Werte demonstriert?

Speaker 0: Nur nirgends.

Speaker 0: wo kommt halt auch wirklich mal einen Puls in Richtung von Verkauf.

Speaker 0: Dann ist das echt eine sehr, sehr teure Dekoration.

Speaker 0: und hier stimmt der Fairlefans Vorwurf dann wirklich und deswegen möchte ich ihn sehr gerne so scharf formuliert stehen lassen.

Speaker 0: Branding ohne Verkaufe ist nur Dekoration!

Speaker 0: Die Leute klatschen, geteilen deine Beiträge und empfehlen dich vielleicht sogar weiter doch den Auftrag.

Speaker 0: dem bekommt dann am Ende jemand anderes Weil der oder die halt den richtigen Impuls gegeben hat, jetzt auch in die Umsetzung zu kommen und einen Schritt weiterzugehen.

Speaker 0: Es braucht also den Conversion-Part!

Speaker 0: Und du kennst ja meinen Spruch, ne?

Speaker 0: Wenn ich hier jetzt sage Branding ohne Verkauf ist nur Dekoration.

Speaker 0: Das braucht den Verkaufe, sag' ich umgekehrt halt auch.

Speaker 0: Verkaufen ohne Branding is wie Essen ohne Geschmack.

Speaker 0: Macht satt aber nicht glücklich!

Speaker 0: Also dann ist es so eine reine Transaktion wenn das Branding fehlt.

Speaker 0: Hier... Ich geb dir mein Geld, du gibst mir die Dienstleistung.

Speaker 0: Das kann auch funktionieren doch gerade in diesen Zeiten wo halt viele viele Anbieter auf dem Markt sind Da sind dann am Ende alle ohne Branding so vergleichbar, dass am Ende nur noch der Preis dominiert und so kann sich eine Abwärtsspirale in Gang setzen, nach das am Ende alles nur noch über den Preis geht.

Speaker 0: Deswegen mein Impuls für dich!

Speaker 0: Nimm dir mal deine letzten zehn Beiträge vor und zähl mal, wie viele davon eine konkrete Tür zu deinem Angebot öffnen.

Speaker 0: Also auch wirklich den nächsten Schritt gehen in Richtung Verkauf!

Speaker 0: Wenn das Verhältnis so bei drei von zehn liegt also drei Impulse die einen Schritt weitergehen dann ist das verhältnis gesund.

Speaker 0: wenn du allerdings bei null liegst Dann kann das erklären, warum das Geld nicht wirklich reinkommt.

Speaker 0: Dann beschäftige dich mit dem Thema Copywriting.

Speaker 0: Lies mein Buch Das Copywriting Geheimrezept oder kommt direkt in meinen Programm.

Speaker 0: Nein die Copywriting Genius Class!

Speaker 0: Da gehen wir genau diesen Themen auf den Grund weil du hast dann wahrscheinlich schon eine sehr gute Basis.

Speaker 0: wenn du ne starke Beziehung aufgebaut hast zu deiner Zielgruppe geht es jetzt darum diesen Traffic diese Beziehungen halt auch weiterzuführen und in eine Zusammenarbeit zu verwandeln.

Speaker 0: und dafür braucht es dann den Verkauf Impuls, dafür braucht es dann neben dem Brandwriting auch das Copywriting.

Speaker 0: Ich bringe da gerne auch diese schöne Fußballmetaform – das Brandwriting ist der Passspieler stummt nach vorne, legt den Ball vor und das Copywriting verwandelt das Ding ins Tor!

Speaker 0: Und beide sind halt Spieler in ein oder selben Mannschaften und die entfachen Zusammenhalt einfach ihre optimale Wirkung.

Speaker 0: Und zum Abschluss will ich dir noch einen wichtigen Impuls mitgeben, denn ich habe auch in den letzten Wochen sehr viel mit Menschen über mein neues Programm Brand Writing gesprochen und viele haben mich dann gefragt, Jury was soll ich denn jetzt zuerst bei dir machen?

Speaker 0: Sollte ich zuerst Copywriting lernen oder solle ich zu erst Brand Writing lernen.

Speaker 0: Ich hab auf diese Frage eine ganz klare Antwort.

Speaker 0: Beschäftige dich zuerst mit dem Copywriting!

Speaker 0: Beschäftig dich zuerst mit dem Abschluss, denn da fängt alles an Und es ist ein bisschen kontraintuitiv, weil wenn wir das aus Zielgruppenperspektive sehen geht's ja genau andersrum.

Speaker 0: Wenn ich jetzt dein Kunde bin und mich mit deinem Thema beschäftige, dann stoße ich vielleicht zuerst auf irgendein Beitrag von dir.

Speaker 0: Wo ich zum Beispiel über eine Suchmaschine gekommen bin oder irgendwo kommst du in mein Relevant Set?

Speaker 0: Ich beschäftige mich mit einem Thema und stoße auf einen Beitrag vom Dir weil Du genau dieses Thema ansprichst.

Speaker 0: Vielleicht ein Symptom, vielleicht ein Problem das ich gerade habe oder ein Ziel Und plötzlich erkenne ich ach da spricht jemand über genau das womit ich mich gerade beschäftige.

Speaker 0: Da höre ich mal zu Haltung die Art und Weise wie du darüber sprichst.

Speaker 0: Ich will mehr von dir wissen, ich tauche ein in dein Universum!

Speaker 0: Ich schaue mir vielleicht ein Video an, höre deinen Podcast, lese vielleicht ein Buch von dir abonniere deinen Newsletter und so komme ich Schritt für Schritt tiefer in deine Welt.

Speaker 0: und die gesamte Kommunikation bereitet den Verkauf vor.

Speaker 0: das ist Content und das es Branding dass diese Rolle spielt.

Speaker 0: Es ist im Prozess vorgelagert doch wenn ich jetzt mal drin bin In deinem Newsletter irgendwo beginnt das Ganze dann mehr in Richtung Verkauf zu gehen und da gehe ich die letzten Schritte.

Speaker 0: Ich folge vielleicht drei, vier Mal deinem newsletter lande dann im Video oder einem Webinar und dann schließt sich bin ich auf einer Landingpage wo ich meine Kreditkarte zücke und fertig!

Speaker 0: Dann bin ich da – in deiner Welt.

Speaker 0: Doch wenn wir jetzt verkaufen wollen würde ich das ganze zurückdenken Denn woher will ich wissen was meine gesamte Kommunikation Die Vogelagert ist tun muss.

Speaker 0: Wo soll sie dich denn hinlenken, wenn ich gar nicht weiß wo die Reise endet?

Speaker 0: Deswegen plane ich konzipiere ich Marketing immer aus der Rückschau von hinten nach vorne im Reverse-Engineering.

Speaker 0: Ich sage mir okay ich will am Ende die Leute hier auf dieser Landingpage haben.

Speaker 0: wie kriege es Sie dahin?

Speaker 0: Okay, am besten mache ich ein Webinar, weil ich habe ein sehr erklärungsintendives Produkt.

Speaker 0: Das kann ich im Webinar sehr schön erläutern!

Speaker 0: Wie kriege ich die Menschen wirklich in dieses Webinar rein?

Speaker 0: Mit einer Newsletter-Sequenz.

Speaker 0: Super das schalte ich dann davor.

Speaker 0: Wie krieg ich den Menschen die Newsletter?

Speaker 0: und so baue ich den ganzen Content nach hinten raus auf.

Speaker 0: Doch damit ich halt weiß welche Aufgabe der Content erfüllen muss, welche Botschaften er platzieren darf, muss sich erst einmal die gesamte Verkaufsarchitektur fertig

Speaker 0: haben.".

Speaker 0: Und das ist Copywriting.

Speaker 0: Deswegen beschäftige dich erst mit der Copy, mit dem konkreten Abschluss und leite dann die Botschaften ab, die genau dort hinführen.

Speaker 0: so wirkt am Ende alles aus einem Guss.

Speaker 0: Das ist ein bisschen das Paradoxe.

Speaker 0: deswegen betrachte ich Branding halt auch nachgelagert.

Speaker 0: Wenn du jetzt allerdings sowieso schon verkaufst, wenn der Umsatz schon rollt dann hält dich auch nichts davon ab erst einmal dich mit dem Branding zu beschäftigen und später vielleicht noch mal den Verkauf zu optimieren.

Speaker 0: Ich will halt nur vermeiden und das was halt in diesen Vorwürfen mitschwingt dass sich Leute irgendwie schön geistig mit branding beschäftigen Und damit kein Geld machen und dann hoffen Dass die brand irgendwann den umsatz bringt wenn das verkaufsystem noch nicht steht.

Speaker 0: Das ist noch eine ganz ganz wichtige Ergänzung dazu und wenn du da tiefer eintauchen willst Dann sind meine Programme genau das richtige Mittel dafür.

Speaker 0: Lass uns dazu gerne persönlich sprechen, du kennst ja die Wege zu mir.

Speaker 0: Du kannst mich bei Instagram anschreiben, bei LinkedIn oder du schreibst mal einfach eine Mail an hallo at keifens.com.

Speaker 0: So!

Speaker 0: Folge mit Überlänge?

Speaker 0: Ich glaube nur sehr wichtig, sehr wertvoll und genauso wertvoll werden auch die nächsten Folgen sein.

Speaker 0: Bis dahin danke fürs Zuhören, bleib heiter, schreibe lecker und bye-bye.

This transcript was automatically generated by the podcast creator and may contain errors. Aggregated via the PodcastIndex API.